Sportwissenschaft

E-Learning im Sport: Wir bleiben am Ball!

So, der Hochschultag (16-18.09.2009) der Deutschen Gesellschaft für Sportwissenschaft (dvs) in Münster ist vorbei (leider parallel zur GMW)! Ich selber war am Donnerstag und Freitag anwesend und konnte mir so einen Eindruck vom Gesamtentwurf der Tagung machen. „Münsteraner Schloss“, Keynotes von den Professoren Spitzer, Nida-Rümelin, Rauschenbach und Terhard und 700 Teilnehmer sind Eckwerte für eine gelungene Tagung auf die die Herren Neuber und Krüger (Organisationsleitung) + Team stolz sein können.

Die Tagung habe ich unter dem Fokus „E-Learning“ besucht - klar. Obwohl ich weiß, dass das mediengestützte Lernen wohl aufs Erste in der Sportwissenschaft ein Nischenthema bleibt, fanden sich in Münster doch immerhin vier (versprengte) Arbeitskreise, die sich mit dem Thema beschäftigten. Für 2010 wäre es toll, wenn man einen einzigen Arbeitskreis daraus macht um überhaupt mal die Menschen kennenzulernen, die sich in Deutschland mit E-Learning im Sport beschäftigen. Genau das (Kennenlernen) war auf dem Kongress nämlich nicht gut möglich (außer im Kaffeezelt), denn die Organisatoren hatten viele Arbeitskreise parallel laufen lassen, sodass man sich für A oder B entscheiden musste, obwohl C und D auch interessant gewesen wäre. Also: 2010 gibt es einen Arbeitskreis „E-Learning im Sport: didaktische Einsatzszenarien in Schule, Universität und Verband“ … oder so ;-).

Unser eigener Arbeitskreis „Vom Web 2.0 zur Sportpädagogik 2.0“ (Andreas Hebbel-Seeger und ich) war pappenvoll. Ne Quatsch, schön wärs gewesen. Immerhin haben wir aber vor 10 interessierten Zuhörern gesprochen; Andreas online zugeschaltet aus Hamburg via Adobe und Marco Danisch und ich selber live vor Ort. Im Ergebnis war ich zufrieden mit dem AK, nicht weil wir eine Sportpädagogik „2.0“ aus dem Boden gestampft haben (was sollte das auch sein?), aber doch weil wir die versprochen Beispiele für die Umsetzung des Web 2.0 Ansatzes in der Sportpraxis zur Diskussion stellen konnten. Mit meinem Beitrag „WIE Bildungstechnologien die Trainerausbildung verändern – Transferpotenzial für die Sportpädagogik?“ wollte ich zeigen, welche Veränderungen in der (Verbands-)Praxis faktisch möglich sind um von hier aus zu fragen: Was will, kann, muss die Sportpädagogik aufnehmen? Dabei merke ich immer mehr, wie fruchtbar BEISPIELE sind, denn genau darüber kommen die Teilnehmer ins Gespräch (theoretisch wie praktisch), was Ziel und Zweck dieser Zusammenkunft ist.

Fazit: Wir brauchen im Sport und Sportwissenschaft einen Raum, eine Bühne für die fragmentierte E-Learning-Diskussion. Das kann über den Deutschen Olympischen Sportbund und/oder über die Deutsche Gesellschaft für Sportwissenschaft bzw. Sektion Sportpädagogik? organisiert werden. Der Fokus muss auf der Didaktik liegen, denn sonst erzeugt man bei Bildungskollegen (so mein Eindruck) keine Resonanz. Vielleicht sind auch die Landessportbünde der richtige Ort, um über neue Formen der Aus- und Weiterbildung zu sprechen, mal sehen, wir bleiben auf jeden Fall am Ball ;-).

Das Unsichtbare sichtbar machen

Man kann aktuell einen richtigen Run auf das Thema „Technologien im Sport“ beobachten, z.B. hier (Dank für den Tipp an Alex). Zentral ist dabei die Auffassung, dass Technologien vor allem TrainerInnen dabei unterstützen, den Prozess der Trainingsssteuerung durch Nutzung von Internet und Datenvisualisierung zu optimieren. Derzeit läuft u.a. auch an der Universität Augsburg, Institut für Sportwissenschaft, so ein Vorhaben: „Das DFG-geförderte Projekt ASpoGAMo läuft über 2 Jahre und beschäftigt sich mit der Entwicklung einer neuen Klasse von Sportspielmodellen. Hierbei liegt der Schwerpunkt im Fußball. Mit Hilfe von den Positionsdaten eines jeden Spielers, die aus den Bilddaten eines Spiels gewonnen werden können, werden individuelle Bewegungs- und Aktionsprofile sowie Beanspruchungsuntersuchungen durchgeführt. Auf der mannschaftstaktischen Ebene gehen die Auswertungen in den Bereich der Taktik. Hier werden die Aufstellung und das Verhalten in bestimmten Situationen automatisch analysiert.“

Ich bin einerseits fasziniert von diesen neuen Möglichkeiten der Datenvisualisierung im Sport, werden hier doch Informationen sichtbar gemacht, die sonst implizit im Spiel, hier dem Fußballspiel, eingebettet sind (sowas könnte man sich ja auch im Klassenraum der Schule oder Hochschule vorstellen - pädagogische Pattern, doch bewegt (man) sich in der Schule zu wenig :-). Andererseits gerät bei dieser technologiebasierten Trainingssteuerung der Athlet aus dem Blick, als Person, seine individuellen Kognitionen und Emotionen. Hier glaube ich, kann man aber noch viel heben, vielleicht mehr, als der weiche Titel „Reflexion“ zunächst erwarten lässt.

Was kann die (Trainings-)pädagogik in diesem Zusammenhang leisten? Die Grundidee des Web 2.0 bietet neue Möglichkeiten der reflexiven Trainingssteuerung (vgl. auch die aktuelle Tagung der AIESEP), denn durch die Nutzung z.B. von Weblogs, Videoannotierungen und Tagging ergeben sich neue Lernoptionen für die Spieler! Eigene Vorstellungen (und emotionale Zuschreibungen) werden artikuliert mit anderen getauscht, kritisiert oder verstärkt. Der gesamte Prozess des Groundings fände nicht nur auf dem Platz, sondern als komplementäre Ergänzung im virtuellen Raum statt.

Mich interessiert in diesem Zusammenhang die (theoretische) Frage, wie das System Mannschaft auf dem Platz gesteuert wird – dezentral? Wo sitzt hier die Intelligenz - verteilt? Ich behaupte (als These), dass es so etwas wie eine „verteilte Kognition“ ist, die das System der Mannschaft „führt“. Können da Werkzeuge aus dem Bereich des social software helfen? Hat eine erhöhte Reflexionskompetenz der Spieler einen positiven Einfluss auf das Spielgeschehen? In welchem Verhältnis stehen individuelle Reflexion und „kollektive oder soziale“ Reflexion? Steht die noch unbestimmte kollektive Reflexion mit der verteilten Kognition von Huchins in einem Zusammenhang? Stülpt man dem Sport (als primär? körperliche Bewegungsdomäne) etwas Fremdes über? … Ich merke, ich habe mehr Fragen als Antworten. Aber spannend diese Fragen ich finde.

E-learning und Sport(wissenschaft)

Noch vor der Jahreswende ist in der deutschsprachigen Zeitschrift  für e-learning, Lernkultur und Bildungstechnologie das Themenheft "E-Learning in Sport und Sportwissenschaft" erschienen. Christoph Igel und ich konnten das Themenheft als Gastherausgeber begleiten. Inhaltlich haben Andreas Hebbel-Seeger (Augsburg/Hamburg), Roland Leser, Manfred Uhlig, Johannes Uhlig (Wien), Ingo Keller (Koblenz-Landau) und Roberta Sturm (Saarbrücken) Beiträge beigesteuert.

Für mich war es eine neue und sehr interessante Erfahrung auch mal als Herausgeber aktiv zu sein. Damit meine ich weniger den um Sorgfalt bemühten Gutachterprozess als vielmehr die Zusammenarbeit mit den Autoren: hier spielt vor allem die Motivierung im Überarbeitungsprozess und Stimmigkeit des Gesamtheftes eine Rolle. Für KollegenInnen in der postdoc-Phase kann man so eine Herausgeberschaft nur empfehlen. An dieser Stelle auch ein Dank an die HerausgeberInnen der Zeitschrift, die diese Art der Nachwuchsförderung bewußt unterstützen.

Kölner Tagung

In den letzten beiden Tagen war bei mir wieder „Sportwissenschaft“ angesagt: am Freitag war ich Gast auf einer Tagung der dvs-Sektion Sportpädagogik und am Samstag haben Andreas Hebbel-Seeger (Uni Hamburg), Christoph Igel/Roberta Sturm (Uni Saarbrücken) und ich einen Arbeitskreis auf der Tagung des Deutschen-Sportlehrer -Verbandes organisiert. Zunächst: beide Tagungen an der Kölner Sporthochschule waren aus meiner Sicht gut besucht und man hat viele bekannte Gesichter aus der Sportpädagogik (wenn auch nicht längst alle!) gesehen.

Fokus meiner Reise war aber der Arbeitskreis am Samstag, den wir in Anbetracht der Zielgruppe „Bildungstechnologien für Sport und Sportunterricht“ genannt hatten, wobei das „für“ in Richtung „Verwertbarkeit, Anwendungsbezug“ gedeutet werden sollte. Geplant waren fünf Beiträge der Teams aus Hamburg, Saarbrücken und Augsburg. „In echt“ schmolz das Ganze dann auf 3 Beiträge zusammen, was aufgrund des engen Zeitrahmens von 90 min im Nachhinein auch gut war. Nach einer Einführung von Andreas startete er selbst mit einem Beitrag über Podcasting im und für den Sportunterricht sowie zu Second Life. Geplant war daraufhin ein dramaturgisch brillanter Übergang in eine Liveschaltung nach Augsburg ins Medienlabor des imb, wo Christoph Igel und Roberta Sturm an den Mikros saßen (Danke an Ulrich!). Leider waren an der Sporthochschule nicht alle Ports freigeschaltet, sodass ihr Vortrag „in“ Second Life flach viel und Christoph via Skype und Folien-Handschaltung den Vortrag hielt – Gegenstand war das eBuT Projekt und neuere Perspektiven in Richtung fachwissenschaftliches Wiki. Den Abschluss machte ich mit dem vielsagenden Titel „Web 2.0 im Sportunterricht“, indem ich Elemente der edubreak-Umgebung vorstellte.

Im Nachgang haben Andreas und ich nochmals darüber nachgedacht, wie und wo man im Workshop Kürzen, Vereinfachen und Zusammenfassen hätte können. Trotz positiver Rückmeldungen zur „Darbietung“ gab es aus unserer Sicht immer noch zu viel Ballast in Form von theoretischen Erläuterungen, auf die man zu Gunsten von mehr Diskussion hätte verzichten können. Andreas machte den Vorschlag, dass wir bei der nächsten, gemeinsamen Tagung mit einem anderen Format experimentieren sollten, einer Art gegenseitigen Kommentierung, um den Vortragenden zu Reformulierungen und Verdichtungen (… auf den Punkt bringen) aufzufordern. Ich bin mir sicher, dass wir uns dabei gut ergänzen werden.

Schlusswort: Herr Kretschmann von der Uni Stuttgart resümierte in seinem Referat am Freitag sinngemäß etwa folgendes: „Digitale Technologien sind im Sportunterricht trotz guter Programme noch nicht angekommen. Es fehle an gut durchdachten Unterrichtskonzepten und an Diffusion- und Implementationsstrategien.“ Also fehlen nur noch diese Konzepte und Strategien (top down)?? Nach einigen Gesprächen mit Didaktikern an der Sporthochschule wurde mir wieder „sonnenklar“, wie weit der Weg für die Bildungstechnologien innerhalb der Sportpädagogik noch ist. Vielleicht aber - so die Hoffnung - gehen die Veränderungsimpulse von unseren medienaffinen Kindern (und einige engagierte LehrerInnen - eine aktuelle Diskussion ausserhalb des Sports findet sich hier) aus, vielleicht helfen sie uns auf die Sprünge!

Wozu braucht man einen Multimedia Pool?

Mit Holger Krakowski verband mich die Oberstufe, das gemeinsame Sportstudium in Köln und einige Pendelfahrten ins Sauerland, wo wir beiden wohnten.  Auf der Suche nach Holger bin ich auf seine Projektrückschau gestoßen, die mich zum Schmunzeln gebracht hat: wer kommt auf die Idee, einen Whirlpool aus sportphysiologischer Perspektive zu untersuchen und darüber seine Dr.-Arbeit zu schreiben? Wer findet einen Pool-Hersteller, der das Ganze finanziert und an weiterführenden, vor allem nutzerzentrierten Innovationen interessiert ist? Ich sehe Holger's Augenzwinkern ... Hier geht es zum Projektbericht ...

dvs-Hochschultag

Am Donnerstag dieser Woche war ich auf dem dvs-Hochschultag in Hamburg, einem alle zwei Jahre stattfindenden Treffen der Sportwissenschaft, wobei auch Kollegen aus dem europäischen und internationalen Ausland geladen waren. Der Themenschwerpunkt lag auf den Beziehungen der Trias Stadt-Sport-Kultur, also einem eher breiten Ansatz. I.e.S. ging es um die Beleuchtung einer städtischen Bewegungskultur und was das für Folgen für unterschiedliche Subdisziplinen wie z.B. Stadtentwicklung und Sportarenforschung hat. Ich selber war im Arbeitskreis von Baca und Igel „update e-learning“ als Referent eingeladen und ich habe dort über das Thema „Videoblogging in der Sportausbildung – Über Reflexion zur mehr Bewegungskompetenz?“ gesprochen. Für mich war es das erste mal, wieder vor Sportwissenschaftlern zu sprechen und so war ich etwas unsicher, inwiefern ich mit den Ungetümen „Web 2.0 & Co“ argumentieren konnte/wollte. Ziel meines Referates war es, ein Beispiel zur Sport-Unterrichtsgestaltung mittels Web 2.0 Technologien vorzustellen und eher den didaktischen Mehrwert (oder Unwert) zu diskutieren. Motiviert wurde ich , weil die Sportpädagogen hier einig sind, dass auf der Ebene der Vermittlungspädagogik (z.B. Kurz, 2003) oder auch des kollaborativen Lernens (Gröben & Kreis, 2003) große Lücken herrschen und Forschungsbedarf besteht.

Ich habe den Eindruck, dass die Kernidee des Videoblogging von den Zuhörern nicht gut verstanden wurde, den Schuh ziehe ich mir natürlich an! Die Nähe zum Thema Hypervideo ist unübersehbar und so tritt das Neue, eben die Potentiale zur netzgestützten Reflexion, Diskussion und Kollaboration in den Hintergrund. Wahrscheinlich wird es anschaulich, wenn ich in ein paar Monaten die Architektur, Methode und Ergebnis des Piloten mit dem TTVN vorstelle. Egal, ich bin froh, dass ich in Hamburg war und überhaupt ein Gefühl dafür bekommen habe, wie die Sportwissenschaft derzeit tickt – bezogen auf das Thema e-learning. Sehr spannend war für mich das Referat von Andreas Hebbel-Seeger zum Thema Podcast, dass er sowohl aus einer Distributions- als auch Marketingperspektive (mit Beispielen) vorgestellt hat. Wir hatten auch am Mittag kurz die Möglichkeit, das Thema Assessement anzusprechen; ein spannendes Feld, gerade für die handlungsorientierte Sportwissenschaft.

Das Highlight war für mich das Treffen mit einem früheren Flurnachbarn J an der Deutschen Sporthochschule Köln, Herrn Ralf Erdmann, der in Oslo einen Lehrstuhl für Bewegungspädagogik inne hat. Als Psychologe hat er sich in früheren Jahren sehr mit dem Thema Leistungsmotivation beschäftigt. Heute gehen seine Interessen in Richtung Gesundheitspädagogik und interkulturelle Kompetenz. Na ja, wir sind im Gespräch irgendwie und überraschend schnell auf den Punkt „Verantwortung der Wissenschaft“ gekommen, ein Thema, was mir einfach in vielen Diskussion fehlt, zumal im aktuellen Bolognafieber. Und gerade hier werden ja wichtige Vorentscheidungen getroffen, was z.B. Forschungsstrategie, Lehrphilosophie etc. betreffen. Nun gut...

Besonders anregend fand ich dann noch eine Lektüre, mit der ich mich auf der Rückreise beschäftigt habe: „Sportpädagogisches Wissen“ von Schierz & Frei aus dem Jahr 2003. Neben dem oben schon angesprochenen Mangel an Vermittlungskonzepten (Doppelauftrag des Sports) habe erkennen können, dass die Sportpädagogik zumindest in diesem Autorenkreis offen für empirische Arbeiten auch und gerade aus den Reihen der Lehr-Lernforschung ist. Interessant ist nur, dass diese Diskussionen nicht mit einer Silbe die neuen Medien enthälten. Vielleicht muss man einfach mal ein paar Sportpädagogen ansprechen und in die Unterhaltung kommen.

Innovatorik für den Spitzensport

Am Dienstag habe ich in Frankfurt auf der Tagung "Innovatorik für den Spitzensport" (Bundesministerium für Sportwissenschaft) einen Vortrag zum Thema "Trainerausbildung 2.0" gehalten, wobei das 2.0 auf unser eRIS Projekt hinweisen soll, indem ein interaktiver Videoplayer und andere Web-Werkzeuge zum Einsatz kommen sollen. Der Vortrag wurde soweit wohlwollend aufgenommen, es gab keine Gegenwehr ;-). Die Fragen gingen in zwei Richtungen: a) Wie groß ist der Aufwand, um die Videos in "angemessener Fom" aufzubereiten und b) Wie motiviert man andere Trainingsteilnehmer das eigenen Trainingsvideo zu kommentieren? Ich hatte mich vor allem bei der ersten Frage festgebissen, weil dahinter die Annahme steckt, dass Experten die Videos nach wissenschaftlichen Kriterien (Optimalbewegung) aufbereiten. Ich habe Herrn Prof. Hartmann von der TU München dann sicher eine spekulative Antwort gegeben, hinter der ich aber stehe: es geht mir als Trainierender nicht darum, dass ich eine aus 100 Topspielern gemittelte Optimalbewegung bekomme, sondern es geht mir persönlich darum, dass ich mein eigenes Bewegungsoptimum finde bzw. konstruiere. So gibt es z.B. im Tennisaufschlag eine ganze Variation von unterschiedlichen Aufschlagstilen. Diese sind zwar in ihrem Grundschema gleich, Schwerpunktverteilung, Armeinsatz und andere Parameter variieren jedoch stark - bei sehr ähnlichen Erfolg. Bezogen auf den angesprochenen Aufwand komme ich also zu dem Ergebnis, dass die "Aufbereitung" des Videos auf der Ebene der Kommentierungen des Eigenvideos liegt und nicht in einer Selektion von idealen Bewegungssequenzen durch Dritte. Das schließt ja gar nicht aus, dass man sich einen Topspieler als Referenz anssieht.

Nun gut, hier gibt es sicher noch eine Menge Gesprächsbedarf, weil natürlich der Ansatz "user generated content" und der Nutzen dieses Ansatzes für die Eigensteuerung (bezogen auf Sportbewegung) in der Tat etwas Neues in der Trainings- und Bewegungswissenschaft ist.



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Dr. Frank Vohle, Am Loisachbogen 7a, 82515 Wolfratshausen. Erreichbarkeit: Tel. 08171481212 oder vohle@web.de.


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