Besuch in Belgien

Am Sonntag war ich beim belgischen Partner unseres EU-Projekts „driver instructor education 2.0“. Ich habe Herrn Homburg und seine Frau (Ausbildungsstätte) bisher noch nie gesehen und so war die lange Autoreise dorthin wertvoll. Wir haben relativ lange über die Lage zur Fahrlehrerausbildung in Belgien gesprochen. U.a. zeigte das Gespräch, dass die Attraktivität des Fahrlehrerberufs stark gelitten hat, weil (aber nicht nur) auch eine Laienausbildung (bei Fahrschülern) möglich ist. So teilt sich der Markt der Fahrlehrer auf in jene, die die Qualitätsstange hoch halten und jene, die für wenig Geld u.a. in Schulen ihre Dienste anbieten. Hier sieht man wie der Markt pädagogisches Engagement aushöhlt, wenn die politischen Rahmenbedingungen das zulassen. Ein Grund mehr sich über den belgischen Partner zu freuen, denn als Gegenmodell zu einer Verflachung der Ausbildung eignet sich das aktuelle Projekt sicher ;-).

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