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Die Ökonomie des Webs
Aktualisiert: vor 6 Tage 23 Stunden

ZEEZEE: Musikdienst für Chart-Liebhaber

Do, 03/04/2010 - 11:40
ZEEZEE ist ein neuer Download-Dienst für Freunde von Chart-Musik, der einen Weg gefunden haben will, auch ohne Label-Verträge nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Ein Musikstartup zu gründen und Verträge mit Plattenfirmen und Verwertungsgesellschaften abzuschließen, ist ein aufwendiges und kostspieliges Unterfangen. Entsprechend hoch ist die Kreativität einiger Anbieter, legale Streaming- oder gar Downloadservices anzubieten, ohne sich dabei an einen Verhandlungstisch mit der Musikindustrie setzen zu müssen.

ZEEZEE, ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, geht mit seinem neuen, gleichnamigen Dienst diesen zu Beginn kostengünstigeren, aber gleichzeitig juristisch unsichereren Weg: Bei ZEEZEE können sich Nutzer nach einer Anmeldung aktuelle Chart-Songs und Alben zum Download “wünschen”. ZEEZEE durchsucht anschließend eine Reihe von Internetradios, von denen es den jeweiligen Titel aufnimmt und danach auf ZEEZEE zum direkten Herunterladen anbietet.

Der Dienst pocht in seiner FAQ darauf, mit diesem Vorgehen nicht gegen das Urheberrecht zu verstoßen. So wird auf die pauschal erhobene Urheberrechtsabgabe auf Endgeräte verwiesen sowie auf die Tatsache, dass man sich bei öffentlichen Internetradios bediene, die ihrerseits Gebühren an die Verwertungsgesellschaften abführen. Ob diese Argumentation juristisch wasserdicht ist und die Labels von Klagen abhalten wird, bleibt abzuwarten.


ZEEZEE bietet einen kostenlosen Zugang, der das Herunterladen einer wöchentlich aktualisierten Top-20-Hitliste erlaubt. Die MP3-Dateien haben eine Minimum-Bitrate von 128 Kbps, bei meinen zwei Test-Downloads landeten Dateien ungefähr eine Stunde nach meinem “Wunsch” in recht guter Tonqualität und mit 192 Kbps auf meiner Festplatte. ZEEZEE bietet zudem zwei kostenpflichtige Versionen an, und um Nutzer zu zahlenden Mitgliedern zu konvertieren, setzt es auf das etwas unkonventionelle Verfahren, die Konten von Gratis-Mitgliedern nach sechs Monaten zu löschen.

Für 4,49 Euro bzw. 6,99 Euro monatlich gibt es mit unterschiedlicher Vertragslaufzeit Top-100-Charts, redaktionelle gepflegte Alben-Neuvorstellungen sowie eine Musik-Auswahl nach Genres zum Downloaden.

ZEEZEE ist sicherlich nichts für versierte Internetnutzer mit einem vielseitigen Musikgeschmack abseits des Mainstreams. Der gesamte Prozess vom Anmelden bis hin zum Herunterladen von Titeln ist jedoch derartig simpel gestaltet, dass das Angebot für weniger erfahrene User mit einem Faible für Charthits durchaus attraktiv sein könnte – wenn es denn die nächsten Monate überlebt.


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[WERBUNG] SBB MobilBonus: SMS statt Taschentuch-Knoten

Do, 03/04/2010 - 08:47
Ständig den Überblick über alle Termine behalten – das ist anstrengend. Da kommt einem eine Applikation wie der neue SMS-Service von MobilBonus sehr gelegen.

Seit neustem gibt es auf MobilBonus für alle registrierten MobilBonus-User einen praktischen SMS-Service. Er erinnert automatisch daran, dass Ihr GA oder Halbtax in Kürze nicht mehr gültig ist: das erste Mal vier Wochen, das zweite Mal zwei Tage vor Ablauf Ihres Abos. Verlängern Sie Ihr Abo, schickt Ihnen MobilBonus zusätzlich eine SMS, damit Sie es rechtzeitig unterschreiben und einstecken können.

Sind Sie noch nicht registriert? Dann holen Sie das jetzt nach unter www.mobilbonus.ch – so kommen Sie überdies in den Genuss von vielen weiteren nützlichen Angeboten und Services. Unter > Mein Konto > SMS-Service aktivieren Sie den SMS-Service – selbstverständlich kostenlos.

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Linkwertig: Rivva, PubSubHubbub, Google, Facebook

Do, 03/04/2010 - 08:00

Rivva
Rivva wurde drei Jahre alt und Frank Westphal plaudert über die Situation und die Zukunft von Rivva.

Seit 14 Tagen hat Rivva ein Content License Agreement mit Twitter. Wäre extrem schade, sollte @rivva die Gardenhose nicht in vollem Maße ausschöpfen können.
Ich möchte Rivva gerne weiterentwickeln und weitere Server / Compute Capacity anschaffen, benötige dazu allerdings Unterstützung. Deshalb führt Rivva heute Sponsor Posts ein.

» Happy Birthday

 

WordPress
Echtzeit für WordPress: Seit gestern unterstützen alle bei WordPress.com gehosteten Blogs PubSubHubbub, mit einem Plugin lassen sich aber auch alle eigenen Installationen aufpeppen.

» PuSHPress: A PubSubHubbub Plugin For WordPress

 

Google
Google schickt das von Anfang an etwas unglücklich implementierte SearchWiki in Rente, die Suchergebnisse können dafür fortan mit Sternchen favorisiert werden.

» Stars make search more personal

 

Facebook
Facebook hat in Deutschland im Februar von 6,6 auf 7,7 Millionen Benutzer zugelegt. Mit 16 % Wachstum liegt Deutschland damit an der Spitze der internationalen Wachstumscharts.

» Facebook Saw Double-Digit Growth from Germany, India, Indonesia, Mexico in February

 

Proxy
Keine schlechte Idee: Digital Inspiration zeigt, wie man sich in fünf Minuten einen eigenen Proxy auf der Google App Engine einrichten kann.

» Setup your own Proxy Server in 5 Minutes for Free

 

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Linkwertig: Vorratsdatenspeicherung, HTC, Google Chrome, Europa

Mi, 03/03/2010 - 08:00

Vorratsdatenspeicherung
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, dass die derzeitige Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß ist.

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wird aus Sicht der Verfassungsrichter nicht gewahrt. Außerdem mangele es an einer Sicherheit für die Daten und es gebe keine konkreten Angaben, wofür die Daten gebraucht werden sollen.

» Karlsruhe kippt Vorratsdatenspeicherung
» Pressemitteilung Nr. 11/2010 vom 2. März 2010

 

Apple vs. HTC
Apple verklagt HTC, angeblich wurden von HTC 20 Patente verletzt. Engadget geht die Liste Patent für Patent durch.

» Apple vs HTC: a patent breakdown

 

Google Chrome
Die neue Beta von Google Chrome kann jetzt auch Webseiten übersetzen.

» A polyglot Google Chrome beta, with new privacy features

 

Europa
Last.fm-Gründer Stefan Glänzer singt in der FAZ einen Blues über die Rückständigkeit von Europa und entwickelt im Anschluss ein revitalisierendes 5-Punkte-Programm.

Was ist der Grund, dass der Marktanteil Europas in der digitalen Medienwelt lediglich 1,8 Prozent beträgt? Bei den traditionellen Medien liegt er immerhin bei 28 Prozent.

» Europa hat in der digitalen Medienwelt den Anschluss verpasst

 

Plugg
Zumindest kleinere Ideen gibt es in Europa sicherlich genug. TechCrunch nennt 20, die sich auf der in Brüssel stattfindenden Plugg-Konferenz präsentieren werden.

» The 20 European startups that will need to woo us at Plugg 2010

 

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Vernetztes Automobil: Das Ende des Dudelfunks

Di, 03/02/2010 - 20:05
Verglichen mit anderen Mediengattungen hat sich Radio bisher als relativ immun gegen die Auswirkungen der Digitalisierung gezeigt. Mit dem Einzug des mobilen Internets in das Automobil wird sich dies ändern.

Lange war ich der Überzeugung, klassischer Hörfunk sei eine der Mediengattungen, die noch auf lange Sicht relativ erfolgreich in alten Fahrwassern agieren können würde. Doch unter anderem dieser Beitrag von US-Internetinvestor Fred Wilson sowie ein Gespräch mit einem guten Freund, der gerade eine Diplomarbeit zum Thema “Barrieren und Herausforderungen bei der Entwicklung mobiler Dienste für das Automobil” geschrieben hat, öffneten mir die Augen: Auch das gute alte Radio bleibt von der Digitalisierung nicht verschont. Es erhält lediglich einige Jahre Aufschub.

Es gibt viele Orte, an denen Menschen Radio hören. Einer der gewöhnlichsten ist das Automobil. Und genau dort liefern sich heute selbst hartgesottene Internet- und Technikfreunde noch häufig dem oft einfallslosen Musik- und Sprachprogramm der zahlreichen, mitunter austauschbaren Radiostationen aus, die abgesehen von den öffentlich-rechtlichen Sendern sowie einigen Spartenanbietern die immergleichen Hits der vergangenen Jahrzehnte sowie die neuesten, meist Relevanz vermissenden Chartstürmer herunterleiern.

Wer kann, schiebt eine CD ins Autoradio, genießt die “Stille” oder gehört zu den vergleichsweise wenigen Besitzern von Fahrzeugen mit USB- oder LineIn-Eingang, was immerhin das Anschließen eines externen MP3-Players oder Mobiltelefons möglich macht.

Während in den meisten anderen Lebensbereichen digitale Musiksammlungen und Streamingdienste auf breiter Front Einzug gehalten haben, tritt ein durchschnittliches Automobil noch immer als Bewahrer einer heilen, traditionellen Medienlandschaft auf, in der Konsumenten das auf die Ohren bekommen, was ihnen von den Stationen in Heavy Rotation vorgesetzt wird.

Doch lange wird diese heile Radiowelt wohl nicht mehr bestehen bleiben. Nachdem sich der stationäre und mobile Internetzugriff (vom Handy) für immer mehr Menschen zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt, ist die Eroberung des KFZ für die Digitalisierung der nächste, konsequente Schritt.

Eine flächendeckende Verfügbarkeit schneller Datenverbindungen sowie rund 50 Millionen Kraftfahrzeuge (und damit potenzielle Kunden) allein in Deutschland stellen einen extrem attraktiven Markt dar, den Automobilhersteller, Zulieferer, Softwarekonzerne sowie Medienanbieter kaum ignorieren können.

Die Ansätze sind schon heute da. Während Premium-Hersteller in bestimmten Fahrzeugen bereits Bordcomputer mit abgespecktem Internetzugriff über UMTS anbieten – wie beispielsweise BMW ConnectedDrive – können sich Besitzer einfacherer Fortbewegungsmittel ein Internetradio nachrüsten, welches sich dann per Bluetooth bei der Datenverbindung des Mobiltelefons bedient. Auch ausgewählte Navigationsgeräte erlauben bereits den Zugriff auf einzelne Onlinedienste.

Noch stecken diese Entwicklungen in den Kinderschuhen, und bis ein nennenswerter Teil der Autofahrer über einen möglichst vollwertigen, in das Automobil integrierten Internetzugang verfügt, werden sicher noch einige Jahre vergehen. Doch wie sie oft handelt es sich lediglich um die Frage nach dem “wann”, und nicht nach dem “ob”.

Der Moment wird kommen, an dem Besitzer eines KFZ unterwegs bequemen und integrierten Zugriff auf ihren bevorzugten Musik-Streaming-Dienst haben. Statt einen beliebigen Dudelsender einzuschalten, der die größten Hits der 70er, 80er und 90er abspult, gespickt mit den nicht selten sinnfreien Kommentaren übertrieben gut gelaunter Moderatoren, werden sie dann per Touch-Screen Last.fm, Spotify, simfy oder steereo starten können, um ihre Lieblingsalben oder bevorzugten Playlisten anzuhören. Was das für die Zukunft der so stark von der Zielgruppe Autofahrer abhängigen Radiostationen bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

Auch bei Werbetreibenden dürfte diese Vorstellung für Entzücken sorgen. Denn wie überall im Web hätten sie dann deutlich bessere Möglichkeiten, ihre Botschaften an die richtige Zielgruppe auszuliefern. Und das auch unter Berücksichtigung des aktuellen Standorts. Selbst lokale Händler, Werkstätten und Restaurants mit zu kleinen Werbebudgets für klassische, auf Reichweite ausgelegte Kampagnen können dann sowohl akustische als auch visuelle Anzeigen schalten, wenn sie für den Verbraucher wirklich relevant sind. Die Zeiten, in denen im Stau stehende Autofahrer einen gesendeten Radiospot schon auswendig kennen, wären damit passé.

Die Entwicklungszyklen im Automobilbereich sind verglichen mit dem Innovationstempo im digitalen und Internetbereich recht lang(sam). Doch wäre es verwunderlich, wenn nicht auch die großen Softwarehersteller und Internetdienste ihren Teil dazu beitragen würden, die digitale Welt schnellstmöglich auf die eigenen vier Räder zu bringen.

Es ist wahrscheinlich nur eine Zeitfrage, bis der erste Bordcomputer auf Android-Basis erscheint. Ein Google-Auto, quasi. [Update] Die Deutsche Telekom hat zusammen mit Continental auf der CeBIT eine solche Lösung vorgestelltDanke Oliver [Update Ende]. Auch Microsoft ist bereits am Experimentieren und hat sich dazu Ford als Partner gesucht. Und wer weiß, vielleicht ist ja Apples nächster Coup nach dem iPod und iPhone/iPad ein Betriebssystem/Bordcomputer für Automobile. Mit Zugriff auf 150.000 Apps, versteht sich.

(Foto: stock.xchng)


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Linkwertig: Xing, Picnik, Firehose, Action Streams

Di, 03/02/2010 - 08:00

Xing
Xing wird sich bald via dem Outlook Social Connector in Outlook integrieren lassen.

Was liegt näher, als diese beide Kerne der beruflichen Existenz zu verknüpfen? Immer die aktuellen Entwicklungen Ihres XING-Netzwerks zu sehen, automatisch aktuelle Kontaktdaten zu erhalten?

» Xing und Outlook verbinden sich: Der Outlook Social Connector

 

Picnik
Google hat gestern den Photobearbeitungsdienst Picnik, der auch von vielen Konkurrenten von Googles Picasa wie z.B. Flickr verwendet wird, übernommen.

» Google welcomes Picnik

 

Twitter
Twitter hat den ‘Firehose’ genannten Echtzeitstrom aller Tweets für eine weitere Gruppe von Startups geöffnet. Bezüglich des Lizenzmodells erweisen sie sich dabei als erfreulich flexibel.

» Enabling A Rush of Innovation

 

Action Streams
Von passiven Activity Streams zu Action Streams. Marshall Kirkpatrick beschreibt einen Vorschlag von Adrian Chan, der unseren Strömen etwas mehr Leben einhauchen will.

» Action Streams: A New Idea for Social Networks

 

Lifetreams
Apropos Streams: Die FAZ hat einen Aufsatz von David Gelernter, dem Vater des Begriffs Lifestreaming, veröffentlicht.

In Zukunft werden nahezu alle beweglichen, fließenden, sich verändernden Informationen im Internet in Form von Lifestreams dargestellt. Wir werden alle Ströme, die uns interessieren, wie Blumen zu einem Blumenstrauß zusammenstellen können.

» Wie wir mit unserem Leben in Verbindung bleiben

 

Patente
Der Patentwahnsinn geht weiter. Nachdem sich Facebook ein Patent auf den Newsfeed gesichert hat, hat nun Google ein Patent auf Ads, die irgendwie Geodaten berücksichtigen, zugesprochen bekommen.

» Google wins patent for location-based advertising

 

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Musik: Erfolg mit Netaudio

Mo, 03/01/2010 - 17:46
Entertainment For The Braindead ist ein weiteres Beispiel, wie Musik künftig online Verbreitung erfahren kann und die Künstler mit wenigen Mitteln eine Fanbasis aufbauen können.

Wir haben bereits einige Male über neue Möglichkeiten für Musiker geschrieben, wie sie online Geld verdienen können und was sich nun durch das Internet (nicht nur für Musiker) verändert. Obwohl es einige Beispiele gibt, die das Gegenteil beweisen, wird immer wieder behauptet, dass etwa mit dem kostenlosen Weggeben von Musik und dem konsequenten Setzen auf das Web nur bereits erfolgreiche Musiker weiteren Erfolg haben können.

Vor einiger Zeit hatte ich mich mit Christian Grasse vom Netlabel aaahh-records über ihre Künstler unterhalten. Auf aaahh-records erschienen die ersten EPs von Entertainment For The Braindead, dem Alter Ego der Kölnerin Julia Kotowski. Interessant an ihrer Geschichte ist, dass sie als unbekannte Künstlerin auf einem unbekannten Netlabel (ihre erste EP war die zweite Veröffentlichung auf aaahh-records) veröffentlicht hat und nun weltweit in einigen Kreisen bereits relativ bekannt ist.

In relativ geringer Zeit hat sie sich eine Fanbasis erspielt. Die Songs ihres ersten Release wurde 400.000 Mal heruntergeladen. Nicht zuletzt sicher auch, weil aaahh-records die EP gemeinsam mit einem anderen Netlabel veröffentlicht haben. Diese ungewöhnliche Aktion hat ein überdurchschnittlich hohes Presseecho hervorgerufen (unter anderem Radiobeiträge auf Radio Fritz, eins live und Deutschland Radio Kultur). Der Stein, der die Medienlawine ins Rollen brachte, war allerdings die Verlinkung eines großen US-Musikblogs, so Grasse.

Entertainment For The Braindead hat außerdem die einzelnen Tonspuren des ersten Releases zum Remixen unter einer entsprechenden CC-Lizenz veröffentlicht. Über 100 Remixe von teilweiser hoher Qualität waren das Ergebnis, neben einer mit den Ergebnissen glücklichen Künstlerin und Fans und anderen Musikern, die sich kreativ betätigen konnten (und so auch vielleicht zum ersten Mal von ihr erfuhren).

Wir halten fest: Ein unbekanntes Label kann mit einer unbekannten Künstlerin, die auf begeisternde Ohren treffende Musik macht, über das Netz eine zum Verhältnis der eingesetzten Mittel große Öffentlichkeit erreichen.

Mittlerweile bekommt Kotowski, die aktuell ihr drittes Release auf aaahh-records herausgebracht hat, international Anfragen für Konzertauftritte, unter anderem aus Kanada, Australien und Polen. Wenn sie wöllte, so Grasse, könnte sie jedes Wochenende auftreten.

Das ist ein weiteres Beispiel dafür, in welche Richtung sich die Musikbranche entwickeln wird. Mit dem kostenfreien Anbieten der Musik unter einer CC-Lizenz konnten ein kleines Label und eine Musikerin, die lediglich mit Macbook und USB-Mikro bewaffnet war, eine internationale Nachfrage nach Auftritten von ihr erzeugen.

Noch müssen die Künstler und Labels, die diesen Weg gehen, gegen Skepsis ankämpfen und ohne etablierte Infrastrukturen arbeiten. Aber je mehr positive Beispiele bekannt werden, desto einfacher sollte die Zusammenarbeit mit möglichen Partnern werden. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Infrastruktur online schnell besser wird, so dass Startups innovativ Musiker dabei unterstützen können, sich online mit Fans zu verbinden. Denn da ist noch viel mehr möglich, als es aktuell der Fall ist.


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Linkwertig: Facebook, Patente, Google, Social Media

Mo, 03/01/2010 - 08:00

Facebook
Langsam aber sicher macht Facebook mit dem eigenen Währungssystem Facebook Credits ernst, stolze 30 Prozent aller Transaktionen wandern immerhin in die facebooksche Tasche.

Noch ist es Spekulation: Aber wenn nicht alles täuscht, versucht Facebook, mit den Credits eine transnationale Web-Währung zu etablieren, die irgendwann zur Standardwährung fürs Web werden könnte.

» Web-Währungen: Facebook besteuert seine Credits mit 30%

 

Patente
Apropos Facebook: Das kalifornische Unternehmen hat ein Patent auf den Newsfeed zugesprochen bekommen.

Ob oder welche Pläne Facebook hat, sein Patent gegenüber Konkurrenten durchzusetzen, ist bisher allerdings noch unklar.

» Facebook lässt sich Newsfeeds patentieren

 

Social Media
Gina Trapani fasst eine junge Bewegung, die sich gegen das undifferenzierte und automatisierte Befüllen von Twitter, Google Buzz und anderen Diensten ausspricht, zusammen.

» The Case for Handcrafted Social Media

 

Google
Bei Google kann man Suchen jetzt auch lokal begrenzen.

» Refine your searches by location

 

Video
Sehr nettes Video zum Stand der Dinge im Web von Jesse Thomas:

» The State of The Internet

 

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Webdienste: Apps, die wir täglich nutzen (Teil 3)

So, 02/28/2010 - 11:00

Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenige nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 3).

Nach den Apps, die bei Martin Weigert und Markus Spath im täglichen Gebrauch sind, folgen nun die Apps, die Marcel Weiß und Andreas Göldi regelmäßig nutzen.

Andreas Göldi:

Hulu / Boxee

Wenn man in den USA wohnt (oder sich mit einem Proxy herumschlagen will), gibt es keine bessere Quelle für populäre Fernsehinhalte als Hulu, das jetzt auch in einer bequem per Fernbedienung zu steuernden Desktop-Applikation vorliegt.

Boxee bildet das Gegenstück für den Rest des Internets und bündelt allerlei Video- und Audioquellen. Seit einem Jahr zahle ich darum nicht mehr für Kabelfernsehen, sondern sehe mir alles auf einem an den Fernseher angehängten Mac Mini per Hulu und Boxee an.

LinkedIn
Natürlich bleibt XING das wichtigste Profi-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, aber im internationalen Umfeld kommt man nicht um LinkedIn herum. Die Website hat sich im letzten Jahr stark verbessert und öffnet sich immer weiter, zuletzt mit einer brauchbaren Twitter-Integration.

Techmeme / Hacker News
Techmeme ist der klar beste Aggregator für allgemeine Tech-News. Inzwischen benutze ich kaum noch individuelle RSS-Feeds für diesen Themenkreis, weil die wichtigen Themen sowieso alle bei Techmeme auftauchen. Wer es gern etwas geekiger und exotischer mag, sollte allerdings beim von Markus auch bereits empfohlenen Hacker News vorbeischauen. Das ist ein Digg-ähnliches System für Unternehmensgründer mit immer überraschendem Content.

Evernote / Memonic
Evernote ist weiterhin der Goldstandard für digitale Notizen, nicht zuletzt dank der schönen Client-Applikationen für den Mac und das iPhone. Konkurrenz erwächst ihm jetzt aber vom Schweizer Startup Memonic, das für das Sammeln interessanter Webinhalte eine äusserst elegante Web-Applikation gebaut hat, die ohne Schnickschnack auskommt und darum viel Zeit spart.

Bonus: Chumby One
Keine Web-Applikation, sondern ein Web-Gadget. Der Chumby ist ein kleines Standalone-Gerät (so eine Art Radiowecker), das sich mit dem Internet verbindet und speziell aufbereitete Inhalte aus dem Web anzeigen kann. Vom Wetter über News und Sportresultate, Webcams und Twitter-Updates bis zu den neusten Gags von Letterman kann man so endlich Web-Inhalte ganz passiv konsumieren. Im Liegen.

Weiterhin kommt bei mir von den in den ersten beiden Teilen schon genannten Apps zum Einsatz:

  • Facebook
  • Foursquare
  • Google Chrome (Mac Beta)
  • Google Docs
  • Skype
  • Tweetie 2
  • Twitter (ganz Old School mit dem Web-Interface)
  • Wikipedia
  • XING

Marcel Weiß

Google Reader
Der Google Reader, der auch bei Martin und Markus zum Einsatz kommt, ist seit Jahren Dreh- und Angelpunkt meines Online-Informationsflusses. Daran wird sich so schnell auch sicher nichts ändern. Unterwegs greife ich auf den Google Reader nur noch mit speziellen Apps auf dem iPhone zu. Newsie und MobileRSS sind die meiner Meinung nach besten Apps hierfür.

FriendFeed
Um FriendFeed ist es zwar ruhig geworden, aber wie Markus setze ich FriendFeed nach wie vor ein. Für das zeitnahe Überwachen von News gibt es auch weiterhin kein flexibleres Tool. Ich setze FriendFeed täglich ein.

LaterLoop
Neben Instapaper (mit Instapaper Pro auf dem iPhone), das ich, wie Markus, zum Speichern von Artikeln für das spätere Lesen nutze, setze ich außerdem das vergleichbare LaterLoop ein. LaterLoop nutze ich für Artikel und Links, die ich in eigenen Artikeln verwenden will, quasi als Zwischenablage bei der Recherche. Die Trennung von Leseliste und Artikelliste für andere Aufgaben hat sich als nervenschonende Lösung herausgestellt.

Tweetie 2 und andere Twitter-iPhoneapps
Twitter rufe ich fast nur noch auf dem iPhone auf. Und dort kommen entweder Tweetie 2 oder Birdfeed zum Einsatz. Tweetie 2 ist mein Favorit. Ab und zu verwende ich auch Birdhouse um Tweets zwischenzuspeichern oder Tweets schnell absetzen zu können, ohne darauf warten zu müssen, dass der Client die Timeline lädt.

Weitere bereits vorgestellte Apps, die ich regelmäßig nutze:

  • Hypemachine
  • Readtwit
  • Greasemonkey
  • GMail
  • Diigo
  • Facebook
  • Foursquare
  • Google Chrome
  • IMDb
  • Linguee
  • Thunderbird
  • Rivva
  • Techmeme

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Samstag App Fieber: LunchBattle, derStandard Express, rssLounge

Sa, 02/27/2010 - 10:00
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: LunchBattle – über Plätze abstimmen; derStandard Express – ein schicker Aggregator der österreichischen Tagszeitung; und rssLounge – ein webbasierter Feedreader.

LunchBattle ist ein kleines Qype-Mashup, das bei der Wahl der geeigneten Location für das wohlverdiente Mittagessen hilft. Man gibt ein, wonach es einen gelüstet und wo man sich befindet, LunchBattle generiert dann eine Liste von möglichen Orten auf Basis der Daten von Qype. Aus dieser Liste kann man als Vorauswahl eine ‘Battle’ erstellen, die man an Freunde oder Kollegen schickt. Diese können dann ihre Stimme abgeben und mit ihrer Expertise den Entscheidungsprozess beeinflussen.

derStandard Express ist ein wirklich schicker Aggregator der österreichischen Tagszeitung Der Standard. Alle Topmeldungen des Tages werden auf einer Seite übersichtlich dargestellt, Meldungen aus den jeweiligen Rubriken wie Bildung, Gesundheit, Wissenschaft, Kultur usw. gibt es auch. Die Anzahl der angezeigten Artikel lässt sich konfigurieren und mit Keyboard-Shortcuts kann man die Seite sehr effizient navigieren und Artikel öffnen. Vorbild für den Express war sicherlich der Times Skimmer der New York Times, aber das Prinzip wurde intelligent weitergedacht.

Für alle, die ihre Klickströme nicht Google oder anderen Unternehmen überlassen wollen, die aber auch die Vorzüge einer Webanwendung nicht missen möchten, gibt es mit rssLounge eine gute Alternative. rssLounge ist ein webbasierter Feedreader, den man zwar selbst betreiben muss, der sich in der Benutzung aber durchaus gut anfühlt. rssLounge kann eigentlich alles, was man von einem Feedreader erwartet. Zusätzlich werden verschiedene Layouts und Keyboard Shortcuts unterstützt, man kann sogar Feeds nach Priorität und nach Begriffen filtern. Die Anforderungen sind PHP 5.2.4 oder höher, MySQL und ein Apache Webserver.

Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (3 Bilder)

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Flavors.me, Plancast, Inbox2: Newcomer mit Potenzial

Fr, 02/26/2010 - 13:07
Oft dominieren Facebook, Google und Co. mit ihren Neuentwicklungen die Internet-Schlagzeilen. Doch gelegentlich sehen wir noch junge Startups, die es ins Rampenlicht schaffen. Inbox2, Flavors.me und Plancast sind auf dem richtigen Weg.

Die zunehmende Dominanz einiger weniger Internetdienste führt zu einer entsprechend starken Präsenz in den Medien. Auch wir berichten oft über das, was bei Facebook, Twitter oder Google vor sich geht – aus dem einfachen Grund, weil Neuigkeiten dieser Anbieter einen großen und direkten Einfluss auf Hunderte von Millionen von Menschen haben.

Umso schöner ist es, gelegentlich Newcomer vorstellen zu können, die keine Verbindung zu den “üblichen Verdächtigen” haben – abgesehen von einzelnen Mitbegründern vielleicht, die zuvor schon bei Google tätig waren. Und abgesehen von der Tatsache, eines Tages womöglich zu einem interessanten Übernahmeobjekt für einen der Webriesen zu werden.

Drei Dienste mit guten Voraussetzungen und ersten Anzeichen positiver Nutzerreaktionen sind Flavors.me, Plancast und Inbox2.

Flavors.me
Dieser kürzlich gestartete US-Dienst ermöglicht es umtriebigen Social-Web-Nutzern, ihre verschiedenen Onlinepräsenzen zentral an einer Stelle im Netz zu aggregieren und auf ansehnliche Art und Weise darzustellen. Eine digitale Vistenkarte sozusagen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf extremer Simplizitiät bei der Erstellung der persönlichen Flavors.me-Site.

Ich habe mir gestern in wenigen Minuten ein Profil bei Flavors.me erstellt – zugegebenermaßen mit dem einfallslosesten Design, das man sich vorstellen kann. Derzeit unterstützt der Service den Import von Streams und Inhalten aus 14 bekannten Diensten, von Facebook über Flickr, Twitter, LinkedIn bis hin zu Tumblr und Posterous. Außerdem lassen sich RSS-Feeds importieren. Dargestellt werden sämtliche verknüpften Anbieter in Form eines kompakten Navigationsmenüs, deren einzelne Menüpunkte sich aufklappen lassen, was den jeweils importierten Inhalt zu Tage fördert.


Das Einrichten meines Profils hat mich ungefähr fünf Minuten gekostet und sogar richtig Spaß gemacht. Für 20 Dollar pro Jahr gibt es eine persönliche .com-Domain, Besucherstatistiken sowie die Möglichkeit zur Integration eines Kontaktformulars. Einzig wirklicher Kritikpunkt, den ich habe, ist die fehlende Option zum Anmelden über externe Logins wie OpenID. Stattdessen muss man sich eine weitere Benutername-Passwort-Kombination merken.

Plancast
Ganz nach dem Motto “weniger ist mehr” entnimmt Plancast aus den USA das Konzept von Facebooks Event-Funktion, kombiniert sie mit dem Follower-Prinzip und baut daraus einen eigenen Service. Wie es scheint, mit Erfolg: In den Tech- und Geek-Kreisen der US-Westküste hat sich Plancast, das unter anderen von einem ehemaligen TechCrunch-Autor gegründet wurde, bereits eine treue Nutzerschaft aufbauen können.

Bei Plancast tragen User ihre zukünftigen Unternehmungen wie Veranstaltungen, Parties oder Konferenzen ein und teilen diese mit ihren Followers. Wer ebenfalls plant, zu einem bei Plancast angelegten Event zu gehen, kann sein Erscheinen per Knopfdruck ankündigen. Sämtliche Pläne lassen sich über Twitter und Facebook publizieren.


Während Plancast ganz offensichtlich eine Nachfage bedient, sehe ich bei dem Dienst auch in Anbetracht der humoristisch von Please Rob Me aufgegriffenen Einbruchs-Problematik einen starken Schwachpunkt. Nun können Nutzer bereits vorab ankündigen, wann sie nicht zu Hause sein werden, damit Einbrecher noch in Ruhe einen Lastwagen mieten können.

Beheben ließe sich dieses Problem zum Teil mit einer simplen Option, mit der man ausgewählte Pläne nur den Usern zugänglich macht, denen man selbst folgt (und damit gewissermaßen vertraut) – oder nur solchen Usern, die einem folgen und die man als vertrauenswürdig akzeptiert hat. Ohne solche Möglichkeiten zur Feinabstimmung dürfte Plancast einiges an Potenzial verschenken.

Inbox2
Inbox2 aus den Niederlanden verspricht “One stream for all your accounts”, also einen aggregierten Stream aus den Nachrichten und Mitteilungen, die man über verschiedene Social-Web-Dienste erhält. Eine webbasierte Version gibt es bereits seit einiger Zeit, neu ist jedoch ein Desktop-Client für Windows, den ich gestern ausprobiert habe.


Die kostenlose Applikation unterstützt eine Reihe populärer Services wie Gmail, Yahoo Mail, Hotmail, Facebook, LinkedIn, Twitter und Yammer. Einige importiert man mit Hilfe der Authorisierung über das sichere OAuth-Verfahren, bei anderen (wie Twitter) erfordert Inbox2 die Eingabe des Twitter-Benutzernamens und -Passworts. Da Twitter seit langem ebenfalls OAuth unterstützt, ist auf eine schnelle Anpassung zu hoffen.

Hat man die gewünschten Dienste mit Inbox2 verknüpft hat, importiert die Applikation sämtliche Mails und persönlichen Nachrichten und zeigt diese in einem chronologischen Stream an. Einzelne Accounts lassen sich in der Ansicht ausblenden, und auf alle Mitteilungen kann direkt von Inbox2 aus geantwortet werden.

Ob ich Inbox2 tatsächlich einsetzen werde, weiß ich noch nicht so recht. Für alle diejenigen aber, die einen Großteil ihrer privaten Kommunikation über soziale Netzwerke abwicklen, könnte das Tool ein praktisches Werkzeug darstellen, mit dem sich etwas Zeit sparen lässt.

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Linkwertig: Yammer Communities, Busuu, PaperC, SellaBand

Fr, 02/26/2010 - 08:00

Yammer
Mit Google Buzz im Nacken (eine Enterprise-Version von Buzz ist geplant) müssen sich Microblogging-Dienste für Unternehmen etwas einfallen lassen. Yammer legt vor und startet Yammer Communities, die eine differenziertere Zusammensetzung der Gruppen ermöglicht.

» Yammer Communities Open The Door To B2B Microblog Collaboration And Much More

 

Busuu
Die Sprachlern-Community Busuu schließt eine erste Finanzierungsrunde ab.

Ein österreichischer Business Angel investiert einen sechsstelligen Betrag zur Erweiterung der Sprachlernplattform und zur Finanzierung des globalen Wachstums. Der Investor, selbst ein mehrfacher Unternehmer, wird das Start-Up in strategischen Fragen beraten.

» busuu.com adds Portuguese online course and receives substantial funding

 

PaperC
Die E-Book-Plattform PaperC (unsere Review) kooperiert mit O’Reilly:

Über 600 E-Books des renommierten IT-Verlags O’Reilly Media sind nun Teil des PaperC-Angebots. Nach Registrierung bei PaperC ist das Lesen am Bildschirm und Durchsuchen der Texte kostenfrei. Erweiterte Funktionen wie Herunterladen, Speichern und Drucken sowie eine individuelle virtuelle Bibliothek sind gegen einen Seitenpreis nutzbar.

» Über 600 O’Reilly Media E-Books auf PaperC erhältlich

 

Google
Google hat begonnen, Aktualisierungen von Facebook Fan Pages in die Echtzeitsuche zu integrieren.

» Google Takes First Shot at Facebook Search Results

 

SellaBand
Das kurz vor dem Aus stehende SellaBand, eine Plattform, auf der Fans ihre Lieblingsmusiker unterstützen können, hat mit Michael Bogatzki einen deutschen Käufer gefunden.

» Bankrupt, Crowd-Funded SellaBand Acquired by German Investors

 

Cloudwriting
Zum Wochenausklang noch ein schöner Artikel von Martin Lindner, der über das Schreiben im Zeitalter der Wolken sinniert.

Der Mikrotext steht für sich und ist zugleich Teil der großen Wolke, die selbst aus unausschöpfbar vielen, nebeneinander liegenden Mikrotexten besteht. Der Mikrotext ist nicht mehr Teil eines größeren Textes. Umgekehrt: Was früher ein geschlossener Makrotext waren, erscheint im Web tendenziell als Ansammlung von Mikrotexten. Eine kleine, etwas dichtere Textwolke innerhalb der großen Webwolke.

» Cloudwriting: Schreiben in der Wolke

 

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com

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Jimdo: Investor United Internet steigt aus

Do, 02/25/2010 - 08:10
Jimdo, Homepagebaukasten-Anbieter aus Hamburg, und sein bisheriger Investor United Internet gehen getrennte Wege.

Im Juli 2008 gab Jimdo, der auch international erfolgreiche Hamburger Dienst zum einfachen Erstellen von Websites, den Einstieg von United Internet bekannt. Mit 30 Prozent beteiligte sich United Internet an Jimdo, von dem sich der Konzern aus Montabaur unter anderem Synergien mit seiner Webhostingssparte 1&1 erhoffte.

Offenbar lief die Zusammenarbeit nicht ganz so wie geplant: Heute Morgen erfuhren wir, dass United Internet und Jimdo sich auf ein Ende ihrer Zusammenarbeit geeinigt haben. Laut Jimdo-Geschäftsführer Matthias Henze gab es unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Roadmap, weshalb man sich zu diesem Schritt entschlossen habe.

Ein Problem scheint dies für die Hamburger jedoch nicht darzustellen: Im gleichen Atemzug gab Henze das Erreichen von zwei Millionen Jimdo-Websites bekannt (im Sommar 2008 waren es 175.000) und teilte uns mit, dass der bereits 2004 gegründete Dienst mittlerweile schwarze Zahlen schreibt.

Für aktive Jimdo-Nutzer interessanter dürfte das heute veröffentlichte Shop-Modul sein, mit dem sowohl Gratis- als auch Premium-Anwender mit geringem Aufwand einen Onlineshop in ihre Jimdo-Präsenz integrieren können.


Verwandte ArtikelKooperation mit Telko-Riese KDDI: Jimdo startet in Japan
Der Homepagebaukasten-Anbieter Jimdo startet eine japanische Version und tut sich dafür mit Japans zweitgrößtem Telekommunikationsanbieter zusammen. (25. März 2009)Musikdienst simfy: Jetzt auch auf Jimdo und stayblue
Der Musikdienst simfy setzt die Strategie fort, seine Funktionen bei anderen Webangeboten zu integrieren - und ist damit nicht der einzige. (10. September 2008)Jimdo heißt United Internet willkommen
United Internet, Betreiber von 1&1, GMX und WEB.DE, beteiligt sich mit 30 Prozent am Homepagebaukasten-Service Jimdo und hat nun bei den Hamburgern einen Fuß in der Tür. (7. Juli 2008)

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Linkwertig: Yahoo und Twitter, Google und Europa, BuddyPress

Do, 02/25/2010 - 08:00

Yahoo und Twitter
Nach Google und Bing hat nun auch Yahoo den Twitter-Strom integriert. Mashable beschreibt die Details.

» Details: The Yahoo-Twitter Partnership

 

Google und Europa
Google hat in Europa nicht nur ein Kartellverfahren am Hals, ein italienisches Gericht hat nun auch drei Mitarbeiter zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt, weil einige Idioten einen Mitschüler misshandelt und das Video auf YouTube gepostet haben.

» Serious threat to the web in Italy
» Committed to competing fairly

 

BuddyPress
Die neue Version von BuddyPress unterstützt jetzt auch das normale WordPress. Blogs können damit in soziale Netzwerke verwandelt werden.

» Introducing BuddyPress 1.2

 

Scribd
Scribd – die Plattform zum Sharen von Dokumenten – wird bald auch alle gängigen Smartphones und E-Book-Reader unterstützen.

» Scribd Pushes Content to Smartphones, E-Readers

 

Software as a Service
Unser Schwesterblog startwerk.ch hat einige Tipps, wie man die geeignetsten SaaS-Dienste auswählen kann.

In den meisten Bereichen haben wir uns für Stand-alone-Lösungen entschieden, da wir gemerkt haben, dass die Stärke der SaaS-Dienste in der Regel darin liegt, nur eine Aufgabe zu erledigen, doch diese dafür richtig gut.

» SaaS-Tools für Startups: Zur richtigen Lösung in 5 Schritten

 

Reputation
t3n hat einige Tipps für das Online-Reputations-Management von Unternehmen.

» Online-Reputations-Management für Unternehmen

 

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50 Prozent aller Tweets nicht auf Englisch: Welche Konsequenz müsste Twitter ziehen?

Mi, 02/24/2010 - 12:32
Eine aktuelle Studie belegt, dass lediglich 50 Prozent aller bei Twitter veröffentlichten Nachrichten auf Englisch verfasst werden. Wann passt Twitter seine Funktionalität an diese Tatsache an?

Seit langem habe ich das Problem, nicht richtig zu wissen, auf welcher Sprache ich bei Twitter meine Nachrichten veröffentlichen soll. Ein Großteil der Nutzer, die mir folgen, spricht Deutsch. Einige andere hingegen nur Englisch, und eine weitere Gruppe außerdem Schwedisch. Bei jedem Tweet auf Deutsch strapaziere ich die Geduld der nicht-deutschsprachigen Follower, und bei jedem Tweet auf Englisch die der deutschen Follower, die einfach keine Lust darauf haben, englische Tweets zu lesen.

Die Lösung wäre eine Funktion, Tweets je nach Sprache an eine unterschiedliche Gruppe meiner Follower senden zu können – abhängig davon, welche Sprachen diese in den Twitter-Einstellungen angegeben haben. Tweets auf Deutsch würden dann nur im Stream der Follower auftauchen, die Deutsch verstehen, und solche auf Englisch nur bei denen, die dies auch entsprechend angegeben haben.

Eine aktuelle Studie bietet eine gute Argumentationsgrundlage für die Einführung eines derartigen Features: Das französische Unternehmen Semiocast hat die Sprache von Tweets analyisiert und festgestellt, dass lediglich 50 Prozent der mittlerweile 50 Millionen Tweets pro Tag auf Englisch veröffentlich werden (Testzeitraum waren zwei Tage im Februar). 14 Prozent aller Kurzmitteilungen bei Twitter enthalten die japanische, neun Prozent die portugiesische und sechs Prozent die malaiische Sprache. Ein bis zwei Tweets aus Hundert kann nur verstehen, wer des Deutschen mächtig ist.

Im Klartext bedeutet dies, dass jede zweite bei Twitter publizierte Meldung nur von einer – verglichen mit der hohen Reichweite der englischen Sprache – kleinen Gruppe von Menschen verstanden wird. Bedenkt man, wie gering die Toleranz vieler Nutzer im Bezug auf irrelevante Tweets ist, so kann man davon ausgehen, dass nur selten ein User einem anderen folgt, wenn dieser zum Teil auf einer anderen Sprache twittert.

Was mich zurück zu meiner Anfangsthese führt: Eine Funktion zum Aussteuern der eigenen Tweets je nach Sprache würde nicht nur den allgemeinen “Geräuschpegel” verringern, sondern gleichzeitig eine Vernetzung befördern, bei der es für Anwender attraktiver wird, auch solchen Usern zu folgen, die ab und zu in fremden Lauten twittern.


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Die zu Ende gehende Dekade war das Jahrzehnt von Google. Doch wer wird in den kommenden Jahren das Netz dominieren? Ein Statusbericht. (14. Dezember 2009)

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Linkwertig: Twitter, Sellaband, Netzneutralität

Mi, 02/24/2010 - 10:00

Twitter
Twitter plant, innerhalb des nächsten Monats eine Werbeplattform zu starten.

» UPDATED: Twitter to Launch Ad Platform Soon – GigaOM

Google
Google sieht sich einer Antikartelluntersuchung seitens der EU-Kommission gegenüber.

» Google under investigation for alleged breach of EU competition rules – Telegraph

Sellaband
Sellaband, die Crowdfunding-Site für Musiker, ist pleite.

» Crowdfunding Site Sellaband Is Bankrupt – GigaOM

Netzneutralität
Kristian Köhntopp darüber, warum man ein Grundrecht auf Netzneutralität fordern soll.

Es entsteht aus einer Grundrechtsfusion: Wir haben das Recht zu Senden und das Recht zu Empfangen, das ergibt sich aus der Meinungs- und Rezipientenfreiheit. Wir haben das Recht auf Privatsphäre und das Recht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme. Das sind aber die Eckpunkte eines weiter reichenden Komplexes von zusammengehörenden Dingen, die am Ende das Recht des Menschen darstellen, andere Menschen zu finden und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und mit Ihnen zu kommunizieren ohne daß sich ein Mittler dabei einmisch und diese Kommunikation belauscht, verhindert, verändert, beschränkt oder sonstwie darin eingreft.

» Grundrechtsfusion und ein Grundrecht auf Netzneutralität – Die wunderbare Welt von Isotopp

Tumblr vs. Posterous
Ars Technica vergleicht die beiden Blogsysteme.

» Tumblr vs Posterous: quick blogging showdown

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Produktivität & Effizienz: 8 Features, die das Web-Leben erleichtern würden

Di, 02/23/2010 - 08:55
Wäre es nicht toll, auf die wichtigsten Skype-Funktionen über eine Weboberfläche zuzugreifen? Oder bei Twitter in zwei statt zehn Minuten die Follower-Liste zu entrümpeln? Hier sind acht konkrete Vorschläge, die das Web-Leben erleichtern würden.

Vor einigen Tagen beschrieb ich acht Schritte auf einem Weg zu einem besseren Internet. Während es sich dabei um anbieterübergreifende Initiativen und Vorschläge handelte, gibt es selbstverständlich auch viele konkrete Funktionen, durch deren Implementierung der Internetalltag für Nutzer führender Webdienste verbessert und effizienter gestaltet werden könnte. Hier sind eine Reihe von Vorschlägen:

Skype Weboberfläche
Über 500 Millionen Menschen haben ein Skype-Konto. Wie viele von diesen geraten gelegentlich in eine Situation, in der sie von einem fremden Rechner aus Zugriff auf vergangene Chat-Sitzungen, Gesprächsprotokolle und Kontakte erhalten, Meldungen auf ihrem Anrufbeantworter anhören oder Rufumleitungen administrieren möchten? Eine vernünftige Weboberfläche wäre die ideale Ergänzung für die beliebte VoIP-Software, und in Europa je nach Funktionsumfang womöglich sogar eine potenzielle Alternative zu Google Voice.

Facebook Webmail
Gerade für junge Menschen ersetzt die Kommunikation auf Facebook immer mehr herkömmliche E-Mails, und auch ältere Generationen fühlen sich verstärkt bei dem sozialen Netzwerk zu Hause. Dummerweise begrenzt sich die Nachrichtenfunktionalität von Facebook auf das Allernötigste. Ein Ausbau zu einem vollwertigen Webmail-Produkt wie bei MySpace würde nicht nur das Nachrichten-Management bei Facebook erleichtern, sondern wahrscheinlich weitere Nutzer sukzessive von der E-Mail-Kommunikation Abstand nehmen lassen. Wobei eine Unterstützung von IMAP und SMTP definitiv wünschenswert wäre, sollte Facebook hier Vorstöße machen.

Dropbox per E-Mail-Versand
Es gibt viele Anbieter zum Synchronisieren von Inhalten zwischen mehreren Rechnern sowie dem Ablegen von Dateien in der Cloud. Dropbox ist definitiv einer der besten. Was jedoch fehlt, ist ein integrierter Weg, Dateien auch per E-Mail an Dropbox zu senden, wie es unter anderem drop.io erlaubt. Dann wäre es beispielweise möglich, an Geschäftspartner oder Kollegen versandte Dokumente per Adresseingabe im BCC-Feld direkt bei Dropbox abzulegen, um sie zu einem anderen Zeitpunkt sofort zur Hand zu haben.

Xing-Bestätigungsmails mit Inhalt
Wer bei Xing eine Nachricht erhält, muss sich noch immer stets auf der Site des Hamburger Netzwerks einloggen und im Posteingang nachschauen, um sie zu lesen. Facebook oder LinkedIn machen das deutlich besser. Zumindest für zahlende Xing-Mitglieder wäre ein direkter Transport der Mitteilung in der Benachrichtungs-E-Mail wünschenswert und angemessen.

Bessere Twitter-Kontakteverwaltung
Twitter verfolgt seit jeher die Strategie, neben seiner Kerntechnologie nur grundlegende Funktionalität anzubieten und alles andere von externen Entwicklern erledigen zu lassen, die mit Hilfe der Twitter-API beliebige Anwendungen auf Basis des Zwitscherdienstes bereitstellen können. Eine solide Verwaltung der eigenen Kontakte, sprich der einem folgenden User sowie derjenigen, denen man selbst folgt, ist in meinen Augen trotzdem ein Basis-Feature. Selbst wenn Apps wie Seesmic Web oder zahlreiche andere einen guten Job darin machen, Nutzer mit erweiterten Optionen zum Kontaktmanagement zu versorgen, könnte hier Twitter allein des guten Eindrucks wegen etwas mehr Energie investieren.

Xobni für Thunderbird
Xobni ist ein kostenloser Lebensretter für alle, die freiwillig oder zwangsweise (zum Beispiel im Büro) Microsoft Outlook für den E-Mail-Verkehr einsetzen. Xobni findet Mails, Kontakte und Anhänge schneller und zuverlässiger als die integrierte Outlook-Suche oder andere Plugins für die weit verbreitete Software. Leider lässt eine Version für Mozillas E-Mail-Tool Thunderbird auf sich warten, dabei bestünde auch dort trotz verfeinerter Suchfunktionen in der neuen Edition 3.0 Optimierungsbedarf.

Export für Tumblr und Posterous
Mit Tumblr und Posterous haben sich zwei Services zum unkomplizierten und simplen Veröffentlichten von Inhalten in Blogform in der globalen Blogger- und Twitter-Gemeinde viele Freunde gemacht. Leider fehlt bei beiden Anbietern eine Option für Nutzer, um die dort publizierten Inhalte zu exportieren – lediglich die APIs ermöglichen einen Export, was dies über den Einsatz von externen Tools wie z.B. der Wordpress-Plugins zwar nicht unmöglich, jedoch sehr umständlich macht. Eine über die Websites angebotene Export-Funktion würde sicherlich nicht täglich zum Einsatz kommen, aber bei jedem Veröffentlichen das gute Gefühl hinterlassen, im Extremfall Posterous bzw. Tumblr samt des erstellten Contents verlassen zu können.

Gezieltes Ansteuern von Googles Ländersites
Sicherlich gibt es hierfür zig Lösungswege, doch zufrieden gebe ich mich damit nicht: Mindestens einmal täglich lande ich trotz Direkteingabe einer Länderdomain wie google.co.uk oder google.se auf der deutschsprachigen Google-Site mit nationalem Ergebnisschwerpunkt – wohl wegen meiner deutschen Browsersprache. Sicherlich gibt es Gründe, die für dieses Vorgehen und gegen ein direktes Weiterleiten auf die jeweilige Länderversion sprechen. Mir würde dies jedoch zahlreiche Extraklicks sparen.

Stimmt ihr mit diesen Wünschen überein? Welche weitere Vorschläge hättet ihr an diese oder andere von euch eingesetzte Webservices?

(Foto: stock.xchng)


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Linkwertig: ACTA, Gemeingüter, Internet-TV

Di, 02/23/2010 - 08:48

ACTA
heise fasst den geleakten Internetabschnitt des geplanten internationalen Abkommens ACTA zusammen.

» heise online – Netzsperren bleiben bei Anti-Piraterie-Abkommen ACTA auf der Agenda

Carta interviewt Michael Geist, Professor für Internetrecht, E-Commerce und Blogger, der an die Öffentlichkeit geratene ACTA-Dokumente sammelt und sich intensiv mit den von der Öffentlichkeit ausgeschlossenen Verhandlungen über das Abkommen beschäftigt.

» Michael Geist: „Selbst ACTA-Unterstützer sind für größere Transparenz“ — CARTA

Futurezone zum Thema:

In einer ungewöhnlich direkt formulierten Aussendung hat der oberste EU-Datenschutzbeauftrauftragte Peter Hustinx am Montag davor gewarnt, dass das Anti-Piraterie-Abkommen Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) tief in die Datenschutz- und Konsumentenrechte der EU-Bürger eingreifen könnte.

» EU-Datenschützer warnt vor ACTA – futurezone.ORF.at

Gemeingüter
Lesenswertes Interview mit Silke Helfrich über den Gemeingüter-Report.

Der Gemeingüter-Report ist eine Broschüre, die Lesespaß und Durchblick bringt in einer Debatte, die normalerweise als “komplex” bezeichnet wird. Sie behandelt Software und Saatgut, Medikamente und Waldkaffee, öffentliche Plätze und das Urheberrecht. Wir schreiben darüber, wie das alles zusammen geht.

» “Geistige Eigentumsrechte sind wie eine Enteignung der Menschen” – Interview mit Silke Helfrich über den Gemeingüter-Report bei Metronaut.de – Big Berlin Bullshit Blog

Groupon-Klone
DailyDeal übernimmt Teambon.

» Clone Wars VI: DailyDeal annektiert Teambon | Gründerszene

Internet-TV
Bertram Gugel über die möglichen Betriebssysteme und Techniken, die das TV der Zukunft antreiben werden.

» Welches Betriebssystem treibt die Fernseher von Morgen an? | Digitaler Film

Internetsperren
Netzpolitik.org fasst die aktuelle Situation rund um die Internetsperren zusammen.

» Zensursula-Anhörung: Es bleibt viel zu tun! : netzpolitik.org

Twitter
Auf Twitter erscheinen mittlerweile laut eigener Aussage 50 Millionen Tweets pro Tag.

» Twitter Hits 50 Million Tweets Per Day; Still Dwarfed by Facebook & YouTube

Google
Google will das vor einiger Zeit übernommene Doubleclick besser integrieren.

Google hat am Montag mitgeteilt, die Werbeplattformen DART von DoubleClick und Google Ad Manager zu einem neuen Angebot namens DoubleClick for Publishers (DFP) zusammenführen zu wollen.

» Google integriert Werbeplattformen – futurezone.ORF.at

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Linkwertig: kino.to, Foren, ACTA, Yammer

Mo, 02/22/2010 - 08:30

kino.to
In der WirtschaftsWoche ist ein interessanter Artikel über das illegale Filmportal kino.to erschienen.

Seit Monaten verfolgen Filmbranche und Staatsanwälte Kino.to, das größte deutschsprachige Raubkopie-Portal im Internet. Aber der Erfolg will sich nicht einstellen. Die Fahnder verlieren sich zwischen Irland, Spanien, Russland und der Pazifikinsel Tonga.

» Filmpiraterie: Erfolglose Jagd auf die deutschen Raubkopierkönige – WirtschaftsWoche

Foren
In Deutschland dominieren weiterhin die Internetforen.

Deutschland unterscheidet sich in Bezug auf die Community-Nutzung von anderen europäischen Ländern: Während nach einer in 2008/2009 durch den CIVB zum Thema Wein in Frankreich durchgeführten Untersuchung große horizontale Communitys wie Facebook oder MySpace eine wichtige Rolle spielen, werden im deutschsprachigen Raum gerade für fachbezogene Diskussionen spezialisierte vertikale Themen-Communitys (Foren) als Diskussionsplattform bevorzugt. Trotz Facebook und Co. haben die Foren mit einem Anteil von 90% klar die Nase vorn. Auf den weiteren Plätzen folgen Blogs (5%), Twitter (3%) und Datenbanken (2%).

» Deutschland – Land der Foren | Community Management Blog

Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Im jüngsten Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags fehlt tatsächlich die verschärfte Providerhaftung. Doch es bleibt ein disfunktionaler, verstolperter Gesetzentwurf, der krampfhaft versucht, die Jugendschutzprinzipien des Rundfunks auf das Internet zu übertragen. Eine Peinlichkeit für die deutsche Medien- und Netzpolitik.

» JMStV: Keine Netzsperren, keine Entwarnung — CARTA

Apple App Store
Apple entfernt alles, was möglicherweise sexuell anzüglich sein könnte.

» The New App Store Rules: No Swimsuits, No Skin, And No Innuendo

ACTA
Der Internet-Abschnitt des aktuell hinter verschlossenen Türen verhandelten internationalen Abkommens ACTA ist wohl geleakt. Netzpolitik.org hostet das PDF.

» ACTA-Internetkapitel ist geleakt : netzpolitik.org

PubSubHubbub
Auf Webkompetenz.de wird das Echtzeit-Protokoll erklärt.

» Webkompetenz: PubSubHubbub – Publizieren auf allen Kanälen?

Dataportability
Auf snirgel.de wird eine Übersicht über die verschiedenen Dataportability-Möglichkeiten gegeben.

» Ring frei at snirgel.de

Yammer
ReadWriteWeb erzählt die Erfolgsgeschichte von Yammer, dem Twitter für Unternehmen.

» Yammer: The Story Behind Their SaaS Traction – ReadWriteStart

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Samstag App Fieber: Reddynote, Planio, 12sprints

Sa, 02/20/2010 - 20:18
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Ein Productivity-Special mit Reddynote – Aufgaben organisieren; Planio – Projekte managen; und 12sprints – kollaborativ Entscheidungen finden.

Reddynote ist ein leichtgewichtiges Planungstool, mit dem man Aufgaben erfassen, organisieren und kollaborativ erledigen kann. Wie bei allen anderen Tools zur Aufgabenverwaltung kann man Aufgaben eintragen, annotieren, mit einem Fälligkeitsdatum versehen und abhaken. Interessant gelöst ist aber die Organisation der Aufgaben via Tags. Tags können zu Gruppen gebündelt und mit besonderer Bedeutung aufgeladen werden – über Personen-Tags etwa kann eine Aufgabe an Kollegen delegiert werden. In Kombination mit den eingebauten Ordnern, die die Dringlichkeit der Aufgaben indizieren, können so auch komplexere Filter erstellt werden.

Der Projektmanagment-Dienst Planio geht über die Aufgabenverwaltung hinaus und bietet zusätzlich Zeiterfassung, Dateiverwaltung, interne Kommunikation mit Nachrichtenverteiler, Diskussionsforum und Kommentaren und Wissensmanagement mit einem Wiki. Planio basiert auf dem ‘Ruby on Rails’-Projekt Redmine und wird je nach Anzahl an Projekten und Benutzern in verschiedenen Preisklassen ab 9 Euro pro Monat angeboten. Einen kostenlosen Bronze Tarif gibt es auch.

Noch einen konzeptionellen Schritt weiter geht 12sprints. Der von SAP entwickelte Dienst ermöglicht bzw. optimiert den Prozess der kollaborativen Entscheidungsfindung in Unternehmen. Das Tool ist sehr mächtig und verfügt über eine Fülle an Templates und Funktionen – man spürt, dass die Abbildung von komplexen Geschäftsprozessen SAP nicht fremd ist. Aber 12sprints ist modular organisiert und erschlägt einen nicht. Für jede Entscheidung können nur jene Funktionen ausgewählt werden, die der Entscheidungsfindung dienlich sind. Eine detaillierte Beschreibung würde hier den Rahmen sprengen, eine Reihe von Videos vermitteln aber bei Interesse einen guten Eindruck.

Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (3 Bilder)

Verwandte ArtikelSamstag App Fieber: Myself To Go, Netsaver, Say My Name
Myself To Go – gemeinsam surfen und mehr; Netsaver – Websites als Screenshot archivieren; und Say My Name – eine Datenbank von selbst gesprochenen Namen. (13. Februar 2010)Samstag App Fieber: Tagesangebote, lend.ly, appkit
Tagesangebote – ein Meta-Aggregator für Groupon-Klone; lend.ly – Verliehenes organisieren; und appkit – ein Portal für iPhone-Apps. (6. Februar 2010)Samstag App Fieber: miniQR, mashlab, Rock-Spot
miniQR – eine Mischung aus QR-Code-Generator und URL-Verkleinerer; mashlab – ein Editor zum visuellen Erstellen von Webseiten; und Rock-Spot – ein Musikportal zum Finden regionaler Events. (23. Januar 2010)

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