Alexander Florian

Inhalt abgleichen
Aktualisiert: vor 1 Tag 25 Minuten

Publikation: Studierende zur E-Portfolio-Arbeit befähigen

Mo, 09/26/2011 - 08:59

Bei diesem Eintrag kann ich mich sehr kurzfassen, da ich schon öfters darüber berichtet habe (u. a. hier und hier). Es geht nämlich um das Projekt „E-Portfolios an der Hochschule. Förderung von E-Portfolio-Kompetenz“ (Projekt-Seite), worüber Silvia, Marianne und ich einen Beitrag in der aktuellen Ausgabe der „zeitschrift für e-learning“ veröffentlichen mit dem Titel „Studierende zur E-Portfolio-Arbeit befähigen. Erfordernis einer Einführung in Theorie und Praxis“:

Sippel, S.; Kamper, M. & Florian, A. (2011). Studierende zur E-Portfolio-Arbeit befähigen. Erfordernis einer Einführung in Theorie und Praxis. zeitschrift für e-Learning, 6 (3), 8-19

Wie immer hat die Zusammenarbeit in unserem Team sehr viel Spaß gemacht Online ist zumindest das Abstract zu lesen, über den Kurs selbst werde ich vermutlich auch bald wieder berichten, da ich ja im Sommer die Technik dazu eingerichtet habe und er jetzt im Herbst zum ersten Mal durchgeführt wird.

Writer’s Workshops: Evaluation

So, 09/25/2011 - 08:05

Mit etwas Verspätung möchte ich auf einen sehr interessanten Blog-Eintrag von Gabi hinweisen, wo sie auf Basis dreier ablehnender Gutachten zu Beitragseinreichungen die Frage stellt, was eine wissenschaftliche Publikation wert ist (Keine Wissenschaft). Ich finde es gut, dass hier Beispiele von Einreichungen und die zugehörige Begründung zur Ablehnung transparent gemacht werden, denn leider ist so etwas nur selten der Fall.

Ich selbst war in diesem Fall auch „betroffen“, denn ich war Mitautor bei einem Beitrag zur Evaluation der Writer’s Workshops (darüber hatte ich hier schon gebloggt). Der Text wurde jedenfalls bei einer Zeitschrift nicht angenommen und ist nun bei Gabi als Preprint verfügbar. Einige Argumente aus der Ablehnung kann ich nachvollziehen bzw. akzeptieren, z. B. ist es selbstverständlich legitim, wenn eine Einreichung nicht zum Charakter bzw. zur (empirischen) Ausrichtung einer Zeitschrift, diese als nicht geeignet einzustufen. Etwas abenteuerlicher finde ich aber die Aussage, die Gabi sehr treffend folgendermaßen zusammenfasst:

Ich halte fest: Fallstudien sind keine Forschung. Die im Text beschriebenen Ergebnisse liefern keinen Erkenntnisgewinn. Didaktische Versuche sind es nicht wert, publiziert zu werden.

Abschließend dazu noch drei Bemerkungen von mir: Es lohnt sich wirklich, denn Blog-Eintrag bei Gabi zu lesen, nicht zuletzt deshalb, da dort ja wie schon erwähnt die (anonymisierten) Gutachten der Peer Review-Beurteilung nachzulesen sind. Ergänzend hat Gabi kürzlich noch einen weiteren Blog-Eintrag verfasst, in dem sie ein Buch vorstellt, worin es um das Verhältnis von Theorie und Empirie geht (hier) – eine grundlegende Frage, über die sicher immer wieder neu nachzudenken ist und ich finde, jede/r sollte ab und an seine eigene wissenschaftstheoretische Position reflektieren. Und damit komme ich zu meiner letzten Anmerkungen, denn gerade durch das regelmäßige Überdenken der eigenen Verortung kann vielleicht verhindert werden, dass eine Art „Betriebsblindheit“ entsteht oder eine methodische „Monokultur“ zu dominant wird, denn damit lässt sich kaum den komplexen Herausforderungen in der Bildungsforschung begegnen.

Frühjahrtrimester 2011: Rückblick

So, 09/11/2011 - 10:18

Bevor ich mir in den nächsten Tagen etwas Zeit für meinen Blog „freischaufeln“ werde, um u. a. einen Rückblick zur DeLFI 2011 zu verfassen, fange ich heute schon mal an, kurz über die erfreulichen Evaluationsergebnisse zu meinem Seminar im Frühjahrtrimester 2011 zu berichten.

In meinem Blog-Eintrag zu dem Seminar „LLM: Beispiele, Systeme und Werkzeuge“ hatte ich geschrieben:

Ziel ist es, die Studientext-Inhalte zum „Didaktischen Design“ bei einer medialen Gestaltung anwenden, also im Wortsinne Beispiele, Systeme und Werkzeuge (Tools) kennenzulernen, zu erproben und beurteilen zu können. Das Ganze ist als komplementärer Teil für die Modul-Prüfung LLM (Lehren und Lernen mit Medien) gedacht und knüpft an die Vorlesung von Gabi im Wintertrimester an.

Auf die Themenblöcke, die behandelten Inhalte und einige der bereitgestellten Links möchte ich hier jetzt gar nicht weiter eingehen, denn das lässt sich ja in meinem o. g. Blog-Eintrag nachlesen Relevant finde ich bei diesem Rückblick vielmehr, dass das Konzept ziemlich gut funktioniert hat, z. B. waren fast immer alle Studierenden anwesend und viele der vorgestellten Tools waren für die meisten Studierenden nicht bekannt bzw. wurden bisher nicht genutzt (soweit zur sog. Net-Generation, worüber ich hier bezüglich des Schulmeister-Textes gebloggt hatte). Die eingereichten Ergebnisse waren zumeist gut gelungen und in den Ergebnissen der Modul-Prüfung zeigte sich im Vergleich zum vorherigen Jahrgang ein insgesamt besseres Abschneiden (was natürlich viele Ursachen haben kann).

Alles in allem bin ich jedenfalls zufrieden mit dieser ersten Durchführung meines Seminars und werde im nächsten Jahr nur kleinere Anpassungen am Konzept vornehmen. Welche das sind und wie die Studierenden das Seminar beurteilt haben, lässt sich hier im LLM-Evaluationsbericht zu meinem Seminar nachlesen

DeLFI 2011: Postersession

So, 09/04/2011 - 12:20

In meinem Blog ist schon wieder seit Monaten Ruhe eingekehrt, auch wenn ich zwischendurch zumindest ein paar Aktivitäten festgehalten habe. Bevor ich demnächst (September und/oder Oktober) mal wieder eine Nachtrag-Aktion in meinem Blog starte, möchte ich vor meiner Fahrt nach Dresden zur diesjährigen E-Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2011) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ankündigen, dass ich dort auf einem Poster das Projekt „Digitale Medien zum Forschen und Lernen: open study db“ vorstelle (ich hatte hier schon darüber gebloggt).

Das Projekt wurde schon letztes Jahr (noch mit dem Namen „Open Study Review“) in Zürich bei der 15. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) vorgestellt (hier ist einer der Blog-Einträge dazu) und ich möchte nun die Weiterentwicklung vorstellen. Da es sich aber um eine eher technisch ausgerichtete Veranstaltung handelt, konzentriere ich mich auch mehr auf diesen Aspekt. Sobald mein Paper und das Poster online sind, werde ich gerne darauf verlinken, ansonsten stelle ich es nach der Veranstaltung selbst in meinem Blog zur Verfügung. Ich bin schon gespannt auf die DeLFI 2011 und freue mich, dass parallel die GMW-Tagung stattfindet, ich also viele Bekannte wiedersehe

Workshop Online-Lernumgebungen bei BMT 2011

Mo, 07/18/2011 - 07:40

Wie im letzten Jahr war ich auch dieses Jahr wieder beim Berliner Methodentreffen (BMT) eingeladen. So habe ich dort vor einigen Tagen einen Workshop zum Thema „Online-Lehrangebot zur Qualitativen Sozialforschung“ angeboten (hier hatte ich bereits darüber gebloggt). In der LLM-News hierzu heißt es:

Workshop zu Online-Lernumgebungen im Berliner Methodentreffen
Das “Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung” ist eine seit 2005 etablierte Veranstaltung für den Austausch über Methoden qualitativer Forschung. Am 16. Juli 2011 bietet Dr. Alexander Florian in diesem Rahmen den Workshop “Online-Lehrangebot zur Qualitativen Sozialforschung” an. Er richtet sich an Teilnehmer/innen, die in ihren Qualifikationsarbeiten (Diplom, Dissertation, Habilitation usw.) oder in ihren Forschungsarbeiten qualitative Methoden einsetzen.

Der Workshop stellt zunächst das für die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) konzipierte Online-Lehrangebot “Qualitative Sozialforschung: Grundkurs” vor. Insbesondere geht es dabei um das didaktische Konzept sowie um Erfahrungen aus der Praxis. Darauf aufbauend sollen generelle Gestaltungsprinzipien bei der Entwicklung von Online-Lernumgebungen erarbeitet und schließlich in einer abschließenden Diskussion erörtert werden.

Das Online-Lehrangebot wurde entwickelt, um Studierenden Kompetenzen zu vermitteln, die sie zu sinnvollen Entscheidungen in zukünftigen Forschungssituationen befähigen. Es setzt daher nicht nur auf umfassende theoretische Informationen in Form eines Studientextes, sondern zugleich auf eine praxisnahe Anwendung der Kursinhalte.

Die Studierenden bearbeiten in Zweier-Teams drei authentische Fallaufgaben, die in einen narrativen Rahmen eingebunden sind. Bei der Lösung der Fallaufgaben schlüpfen die Studierenden in die Rolle des/der Forschenden, um z.B. die zum Untersuchungsgegenstand passenden Erhebungs- und Auswertungsmethoden auszuwählen. Ein besonders wichtiges Element ist dabei die tutorielle Betreuung der Studierenden. Die Lernumgebung bietet zudem Podcasts, Anwendungsbeispiele sowie Literatur- und Linktipps als Vertiefungsmöglichkeiten.

Der Workshop ist gut gelaufen, auch wenn drei Stunden brutto doch recht wenig sind. Ähnlich wie bei meinem ProfiLehre-Kurs (darüber hatte ich hier berichtet) fiel das Feedback aus: Es war positiv, allerdings wurde etwas weniger abstrakter Vortrag und mehr praktische (Gruppen-)Aktivität gewünscht. Das werde ich zukünftig natürlich berücksichtigen. Immerhin hatte ich mich vor Ort schon situativ insofern an die Interessenslage angepasst, indem ich deutlich ausführlicher als gedacht auf das Beispiel aus unserem o. g. VHB-Projekt eingegangen bin. Insgesamt bin ich jedenfalls zufrieden und ich denke, ich habe mein Ziel erreicht, vor allem für die didaktischen Fragestellungen beim Medien-Einsatz in Bewusstsein zu schaffen.

Ergänzend zu meinem Workshop hatte ich übrigens die Möglichkeit, am sonstigen BMT teilzunehmen und mich so weiter fortzubilden, wobei die von mir besuchten Veranstaltungen ziemlich abstrakt bzw. „trocken“ ausgefallen sind (insofern kann ich die Rückmeldung „meiner“ Teilnehmer/innen gut nachvollziehen ).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Didaktische Handreichungen für ILIAS

Di, 07/12/2011 - 14:04

In der Informationsveranstaltung zur Vorstellung von ILIAS (hier mein Blog-Eintrag dazu) wurde erkennbar, dass es Interesse an den didaktischen Handreichungen gibt, die ich momentan ausarbeite. Deshalb habe ich nun eine Vorab-Version online gestellt. Alle Informationen dazu finden sich in der zugehörigen LLM-News:

Didaktische Handreichungen zu ILIAS
Die Arbeitsgruppe E-Learning stellt ab sofort didaktische Handreichungen zum Learning-Management-System ILIAS öffentlich zur Verfügung. Die Inhalte richten sich primär an Lehrende der Universität der Bundeswehr München. Interessierte Mitarbeiter anderer Hochschulen können die Dokumente ebenfalls einsehen

Ebenfalls öffentlich verfügbar: Die Videoaufzeichnung der aktuellen Informationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft E-Learning über ILIAS in der Lehre. Die Produktion stammt vom Medienzentrum und wird über den Medienserver der Universitätsbibliothek bereitgestellt.

Ergänzend findet sich in der Sommerausgabe 2011 des Hochschulkuriers ein Beitrag der Arbeitsgemeinschaft E-Learning, der den Einsatz von ILIAS vorstellt.

ILIAS unterstützt den Austausch digitaler Lernmaterialien, die Kommunikation und Kooperation unter Lehrenden und Lernenden, Prüfungen in Lehrveranstaltungen sowie die Evaluation der Lehre. Das Learning-Management-System wird seit Herbst 2010 an der Universität der Bundeswehr München eingesetzt und steht seit Anfang 2011 zur allgemeinen Pilotnutzung zur Verfügung.

Wenn Sie sich einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten des Systems verschaffen wollen, finden Sie die hochschulöffentliche Informationssammlung der Arbeitsgruppe E-Learning direkt in ILIAS.

Ab Mitte August werde ich mich um die weitere Ausarbeitung der didaktischen Handreichungen kümmern, außerdem werde ich dann die Produktion von über 20 ILIAS-Tutorials angehen.

Insgesamt sollte es unserer AG E-Learning schon recht gut gelungen sein, bekannt zu machen, dass an der UniBwM nun ILIAS verfügbar ist. Dazu trägt nicht zuletzt der Flyer bei, den ich habe entwickeln lassen, und der o. g. genannte Beitrag im Hochschulkurier

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Poster-Präsentation auf DeLFI 2011

So, 06/26/2011 - 13:52

In diesem Jahr werde ich zum ersten Mal an der DeLFI teilnehmen, ich freue mich schon auf die DeLFI 2011 in Dresen Erfreulicherweise wurde meine Poster-Einreichung zum Projekt „Digitale Medien zum Forschen und Lernen“ angenommen, sodass ich in der Community die Fortschritte seit der GMW 2010 präsentieren kann (über die zugehörige Publikation hatte ich hier gebloggt). Mein Paper und das Poster sollen übrigens online zugänglich gemacht werden – sobald die Unterlagen im Internet verfügbar sind, werde ich natürlich darüber berichten

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

AG E-Learning: Info-Veranstaltung ILIAS

Do, 06/09/2011 - 13:33

Gestern fand im Rahmen des Projekts „Digitale Medien in Lehre und Studium“ eine Informationsveranstaltung der AG E-Learning zur E-Learning-Plattform ILIAS statt. Über diese AG E-Learning habe ich u. a. schon hier berichtet. Da in der zugehörigen LLM-News schon recht ausführliche beschrieben wurde, worum es bei der Info-Veranstaltung ging, übernehme ich einfach deren News-Text:

Informationsveranstaltung zur E-Learning-Plattform ILIAS
Am Mittwoch, 08.06.2011 stellt die Arbeitsgruppe E-Learning im Rahmen einer hochschulöffentlichen Informationsveranstaltung die E-Learning-Plattform ILIAS vor. Der Termin um 14:00 Uhr in Hörsaal 33/0101 richtet sich an alle Lehrenden der Universität der Bundeswehr München, die mittels digitaler Medien Kursmaterialien bereitstellen, Ankündigungen verbreiten und das Selbststudium von Studierenden außerhalb der Präsenzlehre unterstützen möchten. Interessierte aus dem Kreise der Mitarbeiter und Professoren als auch der Studierenden sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Von der LLM-Professur sind Gabi Reinmann und Alexander Florian beteiligt (nicht zuletzt im Rahmen des LLM-Projekts “Digitale Medien in Lehre und Studium“).

Weitere Informationen finden sich in diesem Flyer oder im erweiterten News-Text, zusätzlich sind bereits die Folien online.

Die Plattform ILIAS wird seit Herbst 2010 in Lehrveranstaltungen eingesetzt und steht seit Anfang 2011 zur allgemeinen Pilotnutzung zur Verfügung. Wenn Sie sich einen ersten Eindruck von ihren Möglichkeiten verschaffen wollen, finden Sie direkt in ILIAS eine hochschulöffentliche Informationsammlung. Diese beinhaltet auch Videos zur Einführung.

Die Einrichtung eines zentralen E-Learning-Systems ist das Hauptziel der Arbeitsgruppe E-Learning. Diese setzt sich aus Mitgliedern der Fakultäten Informatik und Pädagogik sowie des Weiterbildungsinstitutes CASC zusammen. Nach ausführlicher Evaluation wurde im Sommer 2010 die Plattform ILIAS (= Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System) als technische Basis ausgewählt. ILIAS wird auch an unserer Schwesteruniversität in Hamburg sowie an zahlreichen anderen Universitäten in Deutschland genutzt. Neben der Bereitstellung notwendiger Funktionalitäten und einer einfachen Benutzbarkeit war ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung für ILIAS, dass die Plattform das vorhandene LSF-System sinnvoll ergänzt und eine technische Integration ermöglicht.

Die Veranstaltung wurde übrigens aufgezeichnet und sie ist hier verfügbar.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.



Impressum

Dr. Frank Vohle, Am Loisachbogen 7a, 82515 Wolfratshausen. Erreichbarkeit: Tel. 08171481212 oder vohle@web.de.


http://www.frank-vohle.de is powered by Drupal and K2
RSS Entries