Alexander Florian

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Sendepause bis April 2010

Di, 02/16/2010 - 06:07

Da ich im April nach München wechseln werde, beginnt ab heute mein „Resturlaub“ in Augsburg. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um nach längerer Zeit mal wieder einen Urlaub “wie früher” (vor teilweise über zehn Jahren ) zu machen, denn die Erlebnisse in Indien nach dem Zivildienst oder in Nepal während meines Studiums (ich war dort zweimal Projektleiter eines Workcamps in einer Lepra-Station und habe zusätzlich z. B. eine Trekking-Tour zum Annapurna-Basecamp gemacht) sind mir immer noch in sehr schöner Erinnerung Deshalb habe ich meinen Rucksack gepackt und bin nun vier Wochen unterwegs. In dieser Zeit (nämlich ab sofort) werde ich übrigens offline bleiben, deshalb wird mein Blog vorerst ruhen.

Nach meiner Rückkehr werde ich dann natürlich wieder weiter bloggen, z. B. wie immer eine Semester-Reflexion festhalten und dabei u. a. über die Abschlusspräsentationen in meinen beiden Projekt-Seminaren in Kooperation mit externen Praxis-Partnern berichten. Außerdem will ich natürlich meine neuen Aufgaben und Projekte an der Universität der Bundeswehr in München dokumentieren (gestern habe ich hier darüber berichtet)

Wechsel nach München

Mo, 02/15/2010 - 05:55

Nachdem ich bereits im Ausblick für 2010 hier angedeutet hatte, dass voraussichtlich eine große Änderung ansteht, kann ich dies nun auch hier in meinem Blog festhalten: Ich werde im April 2010 an die Universität der Bundeswehr in München wechseln. Schon im letzten Herbst gab es dementsprechende Überlegungen und seit November stand es endgültig fest, weshalb ich zu diesem Zeitpunkt alle betroffenen Personen (z. B. im imb) informiert habe. Bis ich dann aber tatsächlich alle Unterlagen zusammen bzw. den endgültigen Vertrag vorliegen hatte und den Auflösungsvertrag in Augsburg am Donnerstag vor einigen Tagen unterschreiben konnte, hat es doch noch etwas gedauert. Tätig sein werde ich in München in der Fakultät für Pädagogik (hier) und bin dort im Labor für Medienentwicklung (hier) aktiv. Ich freue mich sehr auf die neuen spannenden Aufgaben und für mich bieten sich dort interessante Perspektiven und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten

Der Abschied von meinem Uni-Job in Augsburg fällt mir nicht leicht. Zwar war ich dort sehr stark in der Lehre eingebunden (mit 15 Stunden Lehrverpflichtung), zudem war ich Fachstudienberater und außerdem im MuK-Prüfungsausschuss sowie als Administrator für mehrere Online-Umgebungen des imb zuständig (siehe z. B. hier), weshalb der „Pflicht-Anteil“ insofern sehr hoch war, dass ich kaum Zeit für sonstige universitäre Aktivitäten hatte (was auch ein Grund für meine längeren Blog-Pausen war). Dennoch habe ich den Job sehr gerne gemacht und viel in dieser Zeit gelernt. Nichtsdestotrotz ist es nun für mich eine tolle Gelegenheit, mich weiter zu entwickeln, neue Schwerpunkte zu setzen und so wie es aussieht, ist in München mehr Spielraum für den „Kür-Anteil“ (z. B. das hier angesprochene „Basteln“ mit digitalen Medien) vorhanden, zumal in Augsburger die Aussicht auf eine dauerhafte Anstellung leider nicht mehr so klar erkennbar war, wie es mir noch vor zwei Jahren beim damaligen Vertragsabschluss vermittelt wurde (siehe z. B. hier).

Jedenfalls fand nun am Freitag eine Abschiedsfeier beim imb statt, die mir gut gefallen hat und ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim imb-Team für die tolle Zusammenarbeit und die schöne Zeit sowie natürlich für das Abschiedsgeschenk bedanken

Schulmeister zur Blog-Kommentarkultur

So, 02/14/2010 - 10:51

Wer sich im Umfeld der EduBlogger bewegt, der ist in den letzten Tagen kaum um die Diskussion über eine Publikation von Rolf Schulmeister herumgekommen (siehe z. B. Twitter Hashtags #schulmeister oder #meisterblogforschung). Erfreulicherweise ist der unter Beteiligung von Roland Leikauf und Mathias Bliemeister entstandene Buchbeitrag „Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs“ hier als Preprint online zugänglich und sicherlich lesenswert.

In der Edu-Blogosphäre finden sich dazu wenig überraschend eine Vielzahl von Reaktionen, u. a. durch die „Beforschten“ selbst und auch offline war die Veröffentlichung ein Thema. Ohne näher auf die einzelnen Blogposts einzugehen, möchte ich hier die einzelnen Beiträge kurz als subjektive Link-Sammlung zusammentragen, wobei sich dort mitunter noch zusätzlich viele spannende Kommentare finden. Interessant ist für mich, dass neben teilweise starker Kritik (z. B. an der methodischen Herangehensweise oder generell ungünstigen Prämissen) unabhängig davon oder in Abgrenzung dazu positiv hervorgehoben wird, dass mit diesem Beitrag ein scheinbar fruchtbarer Impuls zur Auseinandersetzung gegeben wurde, was nicht zuletzt dazu führte, dass in einem kollaborativem Dokument eine Art öffentliches Peer Review erfolgt (hier), wozu Helge Städtler nun die Möglichkeit anbietet, den nächsten Schritt zu gehen (hier). Doch nun meine subjektive (und alphabetische) Auswahl an Blog-Beiträgen zu diesem Thema:

  • Karsten Ehms (hier) [Nachtrag]
  • Sandra Hofhues (hier)
  • Beat Döbeli Honegger (hier) [Nachtrag]
  • Michael Kerres (hier)
  • Torsten Larbig (hier) [Nachtrag]
  • Johannes Moskaliuk (hier)
  • Gabi Reinmann (hier)
  • Jochen Robes (hier)
  • Christian Spannagel (hier)
  • Frank Vohle (hier)
  • Joachim Wedekind (hier)

Ich selbst blogge nun schon seit über dreieinhalb Jahren und mache es nach wie vor primär für mich (als eine Art E-Portfolio), worüber ich z. B. hier oder hier reflektiert habe. So berichte ich oftmals von meinen Erfahrungen oder sammle hier Links (oftmals nur mit minimaler Kommentierung und mitunter erst ein halbes Jahr später ). Gestartet habe ich zur Begleitung meiner Dissertation und um meine Erfahrungen zu dokumentieren sowie selbst an der Blogosphäre teilzunehmen. Jedenfalls erhalte ich weiterhin immer mal wieder Reaktionen oder Nachfragen zu meinen Dissertationsbeiträgen (z. B. Disputation, Buch-Druck, meine bereitgestellt Literaturdatenbank), was mich natürlich freut, wenn die von mir öffentlich festgehaltenen Promotionsprozesse und -ergebnisse nützlich sind

EduCamp 2010 Hamburg

Sa, 02/13/2010 - 22:47

Auch wenn das EduCamp 2010 in Hamburg erst letzte Woche stattgefunden hat, so kommt es mir doch schon viel länger vor. Das liegt vielleicht daran, dass die Woche dazwischen für mich so vollgepackt war und außerdem schon eine umfangreiche Nachlese in diversen Blogs stattgefunden hat (hier ist eine Übersicht), sodass diese Veranstaltung also inzwischen etwas „abgehakt“ ist – zumal aktuell die Diskussion um eine Veröffentlichung von Schulmeister zur „EduBlog-Forschung“ stark die Aufmerksamkeit absorbiert (ich schreibe dazu auch noch etwas ).

Jedenfalls war es für mich mein erstes EduCamp und ich habe mich gefreut, endlich die Möglichkeit zu haben, dabei zu sein und das Geschehen selbst mitzuerleben. Dementsprechend war eines meiner drei Tags bei der Vorstellungsrunde der Begriff „Neugier“, denn ich war wirklich gespannt, wie ergiebig die inhaltliche Auseinandersetzung ist und insbesondere wie sich die Atmosphäre vor Ort „anfühlt“. Daneben hatte ich noch „Mediendidaktik“ als Tag gewählt (erstaunlicherweise war ich der erste „EduCamper“ und der einzige „Augsburger“, der dies erwähnte). Während ich mich für diese beiden Tags ohne große Überlegung schnell entscheiden konnte, war ich mir nicht so richtig sicher, was ich zusätzlich nennen sollte. Gut gepasst hätten etwa Hochschullehre, Digitale Medien oder Bildungsforschung (da ich dazu mit Kollegen/innen eine Session anbot). Entschieden habe ich mich dann aber für E-Learning-Tools, da in Mediendidaktik für mich die vorherigen Aspekte zumindest implizit bereits mit angesprochen wurden und ich damit so etwas wie das von Joachim Wedekind (hier) angesprochene „Basteln“ (bzw. Erproben) meinte, da ich tatsächlich über den praktischen Umgang mit E-Learning (ich habe ab 1998 als Student in Köln Lernsoftware entwickelt) zur Mediendidaktik gelangt bin und auf diese Weise einen Bezug zum BarCamp-Charakter des EduCamp herstellen wollte.

Insgesamt hat mir das EduCamp sehr gut gefallen, vor allem will ich das große Lob an das Organisationsteam gerne nochmals betonen, denn die Rahmenbedingungen waren wirklich sehr gut. Leider hatte ich mit meiner schweren Erkältung ein schlechtes Timing erwischt und konnte letztlich nur sehr eingeschränkt am EduCamp partizipieren, denn ich konnte mich kaum konzentrieren und musste mich an den beiden Abenden bereits gegen 19 Uhr schlafen legen. So konnte ich kaum Sessions besuchen, obwohl ich mir anfangs sehr viele spannend klingende Vorschläge notiert hatte. Darüber hinaus ging für mich ein zentrales Element der EduCamp „verloren“: die soziale Komponente, also das persönliche Kennenlernen und das direkte Gespräch (dazu war ich einfach nicht gesund genug). Daneben sehe ich im Format des EduCamps eine große Stärke darin, durch die Offenheit viele neue Perspektiven und Ideen kennenzulernen, wobei für mich die inhaltliche Auseinandersetzung eher in die Breite als in die Tiefe ging. Dies könnte nicht zuletzt daran liegen, dass bisweilen mit unterschiedlichem Begriffsverständnis diskutiert wurde (siehe z. B. die Blog-Einträge von Mandy oder Helge Städtler). Dies wurde ansatzweise auch bei der Podiumsdiskussion am zweiten Tag deutlich, wobei ich davon leider akustisch nicht allzu viel mitbekommen habe. Doch entsprechende Blog-Einträge dazu legen meine oben genannte Interpretation nahe, wie sich etwa bei Benjamin Jörissen als Beteiligten hier nachlesen lässt. Zudem finden sich bei Joachim Wedekind einige weiterführende Links zu den Statements der Diskutanten (hier). Nichtsdestotrotz finde ich es gut, auch auf einem EduCamp eine Podiumsdiskussion (welche als Fishbowl realisiert wurde) anzubieten.

Zu den Sessions kann ich leider nicht allzu viel schreiben, da ich wie schon erwähnt nur bedingt aufnahme- bzw. konzentrationsfähig war. Deshalb will ich nur kurz festhalten, dass ich zunächst mit dem Bildungssofa gestartet habe, worüber Sandra hier mehr schreibt und welches mir gut gefallen hat. Die Doppelsession zur Bildungsforschung 2.0 (hier) von Mandy (hier), Silvia, Tamara (hier) Tobias und mir (hier) ist gut gelaufen. Es kam wohl positiv an, dass wir uns etwas ausführlicher vorbereitet hatten (ich hatte z. B. ein DIN A0-Plakat und mehrere DIN A2-Plakate ausgedruckt, obwohl sie dann doch nicht zum Einsatz kamen ). Derzeit arbeiten wir an einer Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse und sie werden sicherlich bald online gestellt. Im Zusammenhang damit hatte ich mir auch mehrfach die Frage gestellt, inwiefern es für eine Session von Nutzen ist, eine etwas umfangreichere Vorbereitung zu betreiben (siehe hierzu auch Kerstin Mayrberger). Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass es sinnvoll ist, die Session noch stärker vorzustrukturieren, um das Thema vertiefter behandeln zu können (auch auf die Gefahr hin, dass mir dann die o. g. Vorteile der Offenheit etwas verloren gehen).

Die weiteren Sessions (u. a. Smartboard), die ich besucht habe, fand ich inspirierend, auch wenn ich eher passiv „konsumiert“ habe. Schlussendlich bleibt als ein Resultat meines EduCamp-Besuchs ein erweitertes Twitter-Umfeld festzuhalten, was für mich durchaus eine gewisse Nachhaltigkeit bedeutet

Ausblick 2010

So, 01/24/2010 - 22:03

Wie im letzten Jahr (hier) werde ich nun auch für 2010 einen knappen Ausblick in diesem Blog liefern. Da einige Veränderungen geplant, aber noch nicht endgültig fixiert sind, werde ich mich allerdings ziemlich kurz halten müssen Insofern kann ich momentan auch nur bedingt einschätzen, welche Vorhaben ich im vor mir liegenden Jahr angehen kann. Es wird aber sicherlich ein spannendes Jahr werden

Zumindest weiß ich schon, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal auf einem EduCamp sein werde, nämlich in Hamburg im Februar (hier). Dort biete ich zusammen mit Mandy, Silvia, Tamara und Tobias eine Session an, nämlich „Bildungsforschung 2.0 – Anspruch und Wirklichkeit“ (hier). In Ihrem Blog haben Mandy (hier) und Tamara (hier) bereits davon berichtet. Auf das EduCamp bin ich schon sehr gespannt und vielleicht werde ich 2010 noch weitere Veranstaltungen besuchen können

Daneben sind bereits zwei Buchbeiträge in Arbeit (jeweils als Teil eines Autorenteams), außerdem sind einige Projekte geplant, wobei ich dazu wie schon erwähnt noch nicht allzu viel schreiben kann Darüber hinaus werde ich vermutlich wieder einige Neuerung in der Hochschullehre erproben und zudem versuchen, in diesem Jahr wieder regelmäßig meinen Blog zu aktualisieren. Diese Blog-Einträge werde ich wahrscheinlich nur noch wenige Male im Monat vornehmen (also vermutlich im einstelligen Bereich), dafür aber möglichst zeitnah (nicht mehr so oft im Nachhinein) und etwas ausführlicher (für Links oder kurze Statements nutze ich seit einigen Monaten Twitter).

Zuletzt werde ich mir voraussichtlich noch in der Mitte des Jahres einen neuen PC gönnen. Wie bei meiner letzten Anschaffung (hier) werde ich mir wohl erneut einen etwas leistungsfähigeren Rechner selbst zusammenbauen, um neuere Games mit allen Details spielen zu können

w.e.b.Square-Tagung 2010

Sa, 01/23/2010 - 21:46

Gestern fand die dritte w.e.b.Square-Tagung statt, bei der ich zu Anfang selbst dabei sein konnte. Wie schon Sandra (hier), Tamara (hier) und Gabi (hier) in Ihren Blogs schreiben, hat das Konzept dieser studentischen Veranstaltung sehr gut funktioniert (was nicht zuletzt am großen Aufwand der drei Dozentinnen, nämlich Marianne, Sandra und Tamara liegt). Da in den erwähnten Blog-Einträgen bereits recht ausführlich über das Konzept und die eigentliche Tagung berichtet wird und ich den positiven Eindruck zur gestrigen Veranstaltung teile, gehe ich nun nicht weiter darauf ein.

Ich möchte lediglich noch kurz betonen, dass die einzelnen Beiträge in der Tagungsdokumentation nachzulesen sind (oder im Konferenzblog) – ich war wieder bei der technischen Umsetzung aktiv beteiligt, etwa bei der pünktlichen Freischaltung der zugehörigen w.e.b.Square-Ausgabe 2010 01 (hier). Zum Einsatz kam dieses Mal darüber hinaus im Vorfeld der w.e.b.Square-Blog, welchen ich im Herbst „programmiert“ habe (ich habe hier darüber berichtet) und ein Blick in die einzelnen Beiträge der studentischen Arbeitsgruppen lohnt sich, da nicht nur die Ergebnisse (etwa der Tagungsbeitrag), sondern auch der Prozess dokumentiert werden (hier).

Rückblick 2009

Fr, 01/15/2010 - 09:35

Zum Beginn des neuen Jahres möchte ich nun einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2009 werfen, so wie ich das auch schon für 2008 (hier), 2007 (hier) und 2006 (hier) in diesem Blog getan habe. Dabei ist in Bezug auf diesen Blog festzuhalten, dass ich 2009 mein dreijähriges Jubiläum gefeiert habe (hier) und nachdem ich erst kürzlich eine größere Blog-Update-Aktion abgeschlossen habe (hier), geht es hier endlich wieder weiter.

Da ich für diesen Rückblick gerade meinen Blog-Einträge des letzten Jahres durchgesehen habe, ist mir wieder klar geworden, wie vollgepackt 2009 gewesen ist (durch die erholsamen Feiertage zum Jahresende habe ich das schon wieder etwas vergessen ). Jedenfalls werde ich nachfolgenden knapp zusammenfassen, was ich in den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen im letzten Jahr alles gemacht habe.

Zunächst ist hier natürlich meine Lehre zu nennen, denn durch meine hohe Lehrverpflichtung bietet ich jedes Semester mindestens sieben Veranstaltungen an, wie sich in meinen Seminarbeschreibungen für das Sommersemester 2009 (hier) und das Wintersemester 2009/2010 (hier) nachlesen lässt. Dabei machen mir vor allem die Projekte immer sehr viel Spaß, worüber ich etwa zu Jahresbeginn berichtet hatte (hier). Bei meinem umfangreichen Kontakt mit den Studierenden zählt es natürlich zu den angenehmen Aufgaben, bei deren Absolventenfeier ein Grußwort sprechen zu können (hier) und so die gemeinsame Zeit feierlich abzuschließen. Mit in diesen Bereich fällt auch meine Tätigkeit als Fachstudienberater, wobei ich im Zusammenhang damit viel Zeit im Sommer in die Aktualisierung des entsprechenden Informationsportals investiert habe (hier).

Trotz dieser hohen Lehrbelastung hatte ich glücklicherweise noch Zeit für einige Projekte Hierzu zählt der Innovationswettbewerb „betacampus“, wo ich erfolgreich eine Idee zu einem uniweiten Umfrage-Server eingereicht und eine Projekt-Förderung gewonnen habe (hier). Außerdem konnte ich nach fast einem Jahr den Relaunch der imb-Homepage abschließen, den ich als Projektleiter geleitet habe (hier). Zuletzt habe ich noch beigetragen zur erfolgreichen Entwicklung des VHB-Kurses „Qualitative Sozialforschung“, dessen Inhalte als OER bereitstehen (hier). Ansonsten habe ich im Zuge meiner Administrationstätigkeiten weitere kleine Projekte durchgeführt, etwa diverse Blogs aufgesetzt oder entwickelt (hier).

In meiner Jahresbilanz will ich natürlich auch meine Publikationen erwähnen. Hier ist an erster Stelle das Buch mit dem Abschlussbericht zur vierjähren Begleitforschung des Intel-Lehrerfortbildungsangebots zu nennen, welches im Sinne des Open Access auch online verfügbar ist (hier). Zusätzlich habe ich über ein Seminar-Projekt zum Erproben der Spielekonsole wii durch Senioren mit zwei Studentinnen einen Arbeitsbericht veröffentlicht (hier). Zuletzt habe ich noch zwei Auswertungen zur MuK-Befragung online gestellt (hier und hier).

Durch die vielen Aufgaben kam ich leider kaum dazu, Veranstaltungen zu besuchen. Es kommt dazu, dass ich leider Pech mit der Tagung „PLE in Schulen“ hatte, denn darauf hatte ich mich sehr gefreut und wollte einfach nur als Teilnahmer etwas Input mitnehmen, hatte aber bei der Anreise in die Schweiz eine Autopanne und somit die Veranstaltung verpasst (hier). Daneben hat es in diesem Jahr lediglich für einen Vortrag gereicht. So habe ich bei der Herbsttagung 2009 der Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft über Ergebnisse meiner Doktorarbeiter unter dem Titel „Digitale Medien in der Lehrer(fort)bildung: Potenziale für medienpädagogische Professionalisierung“ referiert (hier).

Um mich in meinem Uni-Job weiter zu professionalisieren habe ich 2009 zwei Fortbildungen besucht: Zum einen eine Ausbildung zum E-Tutor (hier) und daneben einen Kurs zur Verbesserung der Beratungskompetenz (hier). Dies kommt mir nicht zuletzt bei meinen gelegentlichen ausgeübten Gutachter-Tätigkeiten zugute (hier)
Als kleines Selbst-Experiment sammle ich darüber hinaus inzwischen Erfahrungen mit Twitter (hier) und mein Eindruck ist bislang positiv, obwohl ich zu Beginn des Jahres noch skeptisch war (hier)

Wie es vielleicht schon bemerkt wurde, schreibe ich hier primär über berufliche Dinge. Zu meinen privaten Erlebnissen schreibe ich hier eher selten (höchstens über Hobbies wie Sport oder Reisen), und das wird auch so bleiben. Trotzdem zählt zum Rückblick zumindest Teakwon-Do, wo ich es leider wieder nicht geschafft habe, die Dan-Prüfung anzugehen, dafür aber zumindest erneut bei einem Eigenschutz-Kurs für Jugendliche mit geistigem Handicap beteiligt war (hier). Dafür lief es beim Basketball etwas besser. Mit meiner U10 war ich zweiter bei der Stadtmeisterschaft und habe außerdem noch an einem Sommer-Turnier teilgenommen. Als Spieler bin ich ja selbst nicht mehr so aktiv, deshalb hat es Spaß gemacht, im Herbst im Bayernpokal gegen eine Oberligamannschaft auszuhelfen und noch halbwegs mithalten zu können.

PS: Zwei weitere Highlights 2009 waren sicherlich der Gewinn des D-ELINA für das Augsburger Begleitstudium (hier) und der Gewinn des Medida-Publikumspreises für das imb, zumal ich an dieser Einreichung mitgearbeitet habe (hier)

Blog (vorerst) re-aktiviert

Mo, 01/04/2010 - 10:25

Seit November 2009 habe ich damit begonnen, ab und zu ältere Blogposts nachzutragen und nun ist es endlich geschafft, mein Blog ist wieder up-to-date Seit Ende März 2009 war ich nicht mehr dazu gekommen, Einträge in meinem Blog vorzunehmen, weshalb nun wieder rund 60 nachträglich eingefügte Posts zusammengekommen sind – im letzten Jahr hatte ich schon mal eine ähnliche Aktion gestartet (und hier darüber berichtet ).

Über den Sinn und Zweck von so einer Vielzahl nachträglich eingefügter Blog-Einträge lässt sich vermutlich gut diskutieren, letztlich habe ich mich primär aus zwei Gründen dazu entschieden: a) Ich nutze mein Blog u. a. als eine Art E-Portfolio, um Projekte und Arbeitsergebnisse von mir vorzustellen, weshalb ich es wichtig fand, diverse Ergebnisse aus dem Jahr 2009 hier festzuhalten. b) Daneben nutze ich meinen Blog als eine öffentliche (sowie mehr oder weniger kommentierte) Linksammlung, etwa von Studien. Ich habe zwar auch im google-Reader eine umfangreiche Sammlung an getaggten und markierten Feed-Meldungen, allerdings geht hier in der Masse im Lauf der Zeit doch etwas der Überblick verloren, weshalb es hilfreich ist, einige zentrale Links nochmals in meinem Blog festzuhalten.

Mal schauen, ob dieses Jahr 2010 wieder so voll gepackt ist wie 2009, trotzdem will ich meinem Blog etwas mehr Priorität einräumen, weshalb demnächst ein Rückblick 2009 und ein Ausblick 2010 geplant ist Alles in allem werde ich vermutlich nicht mehr so oft Einträge wie früher verfassen, aber ein paar Blogposts pro Monat sollten es schon werden. Daneben nutze ich ja seit November Twitter (ich hatte hier berichtet) und dort schreibe ich momentan täglich, d. h. dort halte ich bereits einige Links und Kommentare fest.

Im Rahmen meines Blog-Updates habe ich außerdem noch einen Blog-Umzug vorgenommen. Mein Blog findet sich nun unter meiner privaten URL. Der Umzug selbst war relativ unproblematisch, die Ex- und Import-Funktion in Wordpress hat recht zuverlässig gearbeitet (bis auf die Links in der Blogroll, die ich manuell übertragen musste). Trotzdem musste ich noch einige Anpassungen in der Datenbank vornehmen (da ich schon länger nicht mehr mit MySQL gearbeitet hatte, fand ich diese Anleitung hilfreich). Ansonsten habe ich nur kleinere Optimierungen am Design vorgenommen, u. a. werden nun bei jedem Beitrag Share-Buttons eingefügt, zusätzlich habe ich meinen Twitter-Account als Feed in der Seitenleiste integriert und ein neues Favicon angelegt

w.e.b.Square: Ausgabe 2009 05

Mo, 12/28/2009 - 12:49

Zum Ende des Jahres ist eine weitere w.e.b.Square-Ausgabe mit der Nummer 2009 05 online (hier). Thematisch geht es um Social Networks und diese Ausgabe ist das Ergebnis des ersten w.e.b.Square-Calls aus dem Sommer 2009 (Sandra hatte hier darüber berichtet). Die Beiträge sind also speziell für diese w.e.b.Square-Ausgabe verfasst und in einem Review-Prozess ausgewählt worden. Insofern kann ich, ohne schon alle die Artikel näher betrachtet zu haben, ruhigen Gewissens einen Blick empfehlen.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Detektei Suni: letzte Folge

Mo, 12/21/2009 - 12:48

Zum Abschluss des Projektes „Detektei Suni“ ist nun eine große Doppelfolge „Der Hammer der Götter“ erschienen (die beiden News dazu finden sich hier und hier). Auch wenn ich selbst noch nicht so richtig reingehört habe, wird sich es sicher wieder lohnen, dies zu tun Da dieses Projekt sehr stark von den Initiatoren (u. a. Basti und Ruben) getragen wurde, (nicht zuletzt deshalb, da sie als Sprecher Hauptrollen übernommen hatten), wird es vorerst leider nicht weitergehen. In seinem Blog hat Sebastian Geißler übrigens etwas ausführlicher zu dieser letzten Folge einen Eintrag verfasst (hier). Ich selbst hatte zu Beginn am Rande etwas mit dem Podcast-Projekt zu tun, da ich zusammen mit Ruben ein Seminar zu diesem Thema durchgeführt hatte (ich hatte hier darüber berichtet).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Gutachter-Tätigkeiten

Fr, 12/18/2009 - 12:46

Schon länger wollte ich in meinem Blog zumindest kurz festhalten, dass ich seit Abschluss meiner Promotion gelegentlich als Gutachter an Review-Prozessen beteiligt war. Zunächst war ich erstaunt, wie schnell ich diesen Status erhielt, doch schnell konnte ich feststellen, dass sich die Anforderungen nicht stark von meinen Aufgaben in der Hochschullehre unterscheiden (zumindest nehme ich das so wahr). Zumindest kam es mir zugute, dass ich bei der Begutachtung von Artikeln oder bei der Betreuung von Abschlussarbeiten schon vergleichbare Erfahrungen gesammelt habe und es ist für mich gut zu wissen, wie solche Review-Prozesse ungefähr ablaufen, wenn ich selbst mal einen Beitrag einreiche

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

ZEIT-Online zu E-Learning

Mi, 12/16/2009 - 12:44

Über Blog-Einträge bei Gabi (hier) und Tim Schlotfeldt (hier) bin ich auf einen Artikel bei ZEIT-Online (hier) mit dem Titel „Das Elend mit dem E-Lernen“ gestoßen. Wie schon in den beiden genannten Blog-Posts nachzulesen, ist dieser Artikel erstaunlich undifferenziert, was u. a. zu der Frage führt, weshalb das Thema „E-Learning“ außerhalb der Fach-Community oftmals noch derart eindimensional wahrgenommen wird. In diesem Zusammenhang fühlt sich Gabi (und ich auch ) an die Begriffsdebatte im Nachklang der GMW-Tagung 2009 erinnert (ich hatte hier darüber berichtet).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Qualität im E-Learning

Do, 12/10/2009 - 12:41

Mit diesem Blog-Post möchte ich nur kurz auf den Workshop „Qualität im E-Learning“ hinweisen, welchen die Stabsstelle eLearning der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit der GMW (Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft), e-teaching.org und EFQUEL, der European Foundation for Quality in E-Learning durchgeführt hat. Das Programm sowie die Vortragsfolien finden sich bei e-teaching.org (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Diskussion um E-Portfolio

Do, 12/03/2009 - 12:39

Ende November fand in Hamburg die Campus Innovation statt (hier ist die Homepage dazu). Ich finde es immer wieder erfreulich, dass es über die im Internet bereitgestellten Materialien relativ gut möglich ist, sich über einige der dort behandelten Inhalte zu informieren Es kommen diverse Blog-Beiträge aus der Nachbetrachtung dazu, die sich dieses Mal vor allem um das Thema E-Portfolios (und teilweise damit zusammenhängend Assessment-Fragen, etwa im Vortrag von Gabi, worüber sie in Ihrem Blog hier geschrieben hat). So möchte ich nun noch auf einige interessante und hilfreiche Blog-Einträge verlinken: Mandy (hier), Frank (hier), Ilona Buchem (hier) und Sandra Schaffert (hier) – ein Blick dorthin lohnt sich, u. a. aufgrund der Links zu den Vortragsfolien.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

MuK-Graduates09

Di, 12/01/2009 - 12:37

Letzte Woche war die diesjährige Absolventenfeier des Studiengangs „Medien und Kommunikation“ (MuK), also die MuK-Graduates09 (hier ist die Einladung dazu von der Fachschaftshomepage). Dies war die „erste“ Generation an Studierenden, die ich komplett begleitet habe, denn seit 2005 bin ich in Augsburg in der Lehre aktiv und ungefähr zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Absolventen der MuK-Graduates09 mit dem Studium begonnen. Nicht nur deshalb hat es sehr viel Spaß gemacht und sich zu erinnern, was in den Jahren alles passiert ist – Sandra hat darüber auch berichtet (hier). Wie schon vor einigen Jahren (hier) habe ich eine kleine Rede gehalten und mich dieses Mal gut genug vorbereitet, um dem Anlass gebührend „feierlich-offiziell“ zu klingen Danke nochmals an die Organisatoren aus der Fachschaft für das große Engagement und die gelungene Feier.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

JIM 2009 online

Fr, 11/27/2009 - 21:25

Über einen Blog-Eintrag bei Regine Bachmaier (hier) bin darauf aufmerksam geworden, dass nun die JIM-Studie 2009 online verfügbar ist (hier). Wie bei vorherigen oder bei vergleichbaren Untersuchungen sind die Ergebnisse kaum überraschend, nichtsdestotrotz sind manche Befunde interessant und relevant für meine Lehr- und Forschungstätigkeit. Da ich diesen Blog-Eintrag nachträglich verfasste habe, kann ich es mir übrigens sparen, hier nun ausführlich darauf einzugehen, da einige Tage später Sandra in Ihrem Blog einige Ergebnisse näher beleuchtet hat (hier) – Danke nochmals dafür

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Twitter-(Selbst-)Experiment

Fr, 11/20/2009 - 21:24

Nachdem ich mich im Frühjahr noch eher zurückhaltend zum Twitter-Hype geäußert hatte (hier), habe ich nun vor zwei Wochen einen „Selbstversuch“ gestartet (u. a. inspiriert durch ein Gespräch mit Annabell und Mandy auf der Herbsttagung 2009 der Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft). Ich möchte nun selbst Erfahrungen mit Twitter sammeln und nutze dazu nun meinen Account, den ich mir bereits vor längerer Zeit angelegt hatte. Mein Twitter-Profil ist zu finden unter http://twitter.com/alexmicroblog. Ich bin gespannt, ob mir das twittern gefällt und wie sich das auf meinen Kommunikation auswirkt (als Tool verwende ich übrigens TweetDeck).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

w.e.b.Square: Ausgabe 2009 04

Mi, 11/04/2009 - 20:15

Schon seit einiger Zeit ist die w.e.b.Square Ausgabe 2009 04 online (hier), die sich mit dem Thema „Reflexion“ auseinandersetzt und lesenswerte Artikel beinhaltet (z. B. Beispiele von Projekttagebücher und -berichte aus dem Begleitstudium). Ausführlichere Informationen zu der Ausgabe finden sich in im Blog von Sandra (hier) und in einer imb-Pressemitteilung (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Baumgartner zu Uni-Forschung und Bildungsökonomie

Mo, 11/02/2009 - 20:11

In seinem Blog hat Peter Baumgartner einige interessante Beiträge veröffentlicht, die sich im weitesten Sinne mit Bildungsökonomie und den (geänderten) Rahmenbedingungen universitärer Forschungstätigkeit befassen. Zumeist durch die Lektüre von (knapp skizzierter) Literatur angeregt, stellt Peter Baumgartner recht umfangreich weiterführende Überlegungen an, die ich lesens- bzw. empfehlenswert finde (mitsamt der zugehörigen Kommentare u. a. von Gabi und Frank). Aktuell sind dies zwei Einträge: „Uni-Forschung: It’s the economy, stupid“ (hier) und „Habitate für die Forschung generieren“ (hier). Dazu passen zwei Einträge von einem früheren Zeitpunkt, wobei diese auch in den beiden soeben genannten Blog-Posts ebenfalls verlinkt sind, ich sie hier aber noch getrennt aufführen möchten: „Forschungsexzellenz als soziale Konstruktion“ (hier) und „Universitätsprofessur – Forschungsmanagement statt Forschungsinhalte“ (hier).

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.

Artikel zu PLE

So, 11/01/2009 - 20:09

Über einen Blog-Eintrag von Jochen Robes (hier) bin ich auf einen (bereits im Januar 2009 publizierten) Artikel von Sandra Schaffert und Marco Kalz über PLE mit dem Titel „Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts“ aufmerksam geworden. Der Text wurde im Handbuch E-Learning veröffentlicht und ist hier online verfügbar. Es erfolgt dort eine systematische Auseinandersetzung mit PLE, wobei u. a. auf web 2.0-Tools eingegangen wird oder eine Gegenüberstellung mit Learning-Management-Systemen erfolgt (daneben werden u. a. persönliches Wissensmanagement sowie E-Portfolios betrachtet) und nicht nur deshalb einen Blick wert ist.

PS: Diesen Beitrag habe ich nachträglich verfasst und zurückdatiert.



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Dr. Frank Vohle, Am Loisachbogen 7a, 82515 Wolfratshausen. Erreichbarkeit: Tel. 08171481212 oder vohle@web.de.


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