Richard Heinen - Appendix

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Aktualisiert: vor 6 Tage 16 Stunden

Wo man so überall rein gerät!

Di, 02/16/2010 - 23:31

So, der Nubbel ist verbrannt, wenden wir uns wieder den wesentlichen Dingen des Lebens zu!

Nun gehöre ich also auch zu den Beforschten. Rolf Schulmeister hat mich ausgehend von Gabi Reinmanns Blogroll als Edublogger identifiziert, in ein paar Grafiken eingebaut und dann als irrelevant (zu wenige Beiträge, zu wenige Kommentare) wieder aussortiert. So kann es gehen.

Wie reagiert man denn nun darauf? Fühle ich mich geehrt, weil beforscht? Bin ich beleidigt, weil aussortiert? Einsam, weil natürlich auch nicht zum Kreise der Nicht-Beforschten gehörig?

Ich habe mich erstmal gefragt, ob ich den zum Untersuchungszeitraum überhaupt Edu-Blogger war. Da sich fünf der zehn Artikel im Untersuchungszeitraum mit „Edu-Themen“ beschäftigen, ist die Zuordnung wohl berechtigt. Auffällig aber, dass vier dieser fünf Artikel bereits im April erscheinen, einer dann im Juli. Dazwischen nicht nur zu Edu-Themen überwiegend Schweigen. Wie das? Ich habe meinen Blog auch als Teil meiner beruflichen Aufgaben bei meinem damaligen Arbeitgeber gesehen, über meine Projekte auf unterschiedlichen Kanälen zu berichten. Das ich dies nicht in einem „Projektblog“ sondern einem „privaten“ Blog tat, war eine bewusste Entscheidung, die so auch Konsens war. Personelle Veränderungen führten dazu das dieser Konsens nicht mehr vorhanden war und „dienstliches“ bloggen im „privaten“ Blog nicht mehr gewünscht war. Verklausuliert habe ich das auch ein paarmal in Blogbeiträgen thematisiert. Da die Sache aber eskalierte und ich dann doch eher auf Burgfrieden aus war, habe ich dann eben weniger bis gar nicht mehr gebloggt. Beruflichen Rahmenbedingungen ist es also geschuldet, dass ich von Rolf Schulmeister „aussortiert“ wurde. Also, kein Grund beleidigt zu sein und da alle am damaligen „Redeverbot“ beteiligten heute beruflich andere Wege gehen, gibt es auch hier keinen Grund für nachtragenden Groll. Andersherum war aber der Aufsatz Anstoß, noch einmal über die damalige Situation nachzudenken und auch darüber zu schreiben, denn sie ist auch ein Teil der Geschichte der Kommentarkultur.

Aber zurück zum Beforscht-werden. Über den Artikel selbst ist schon viel geschrieben worden. Von den Beforschten und den Beleidigten. Was mir in der ganzen — tja ist das nun eine Diskussion — in den ganzen Kommentaren auffällt: Die Blogosphere verteidigt sich. Sie tut dies sachlich argumentieren, aber auch unsachlich und polemisch. Beides erscheint mir gerechtfertigt, denn auch der Stein des Anstoßes ist meist sachlich, aber eben auch manchmal polemisch. Das polemische betrübt mich ein wenig, denn es dient auf beiden Seiten nicht der Sache. Würde ich als außenstehender Journalist über die Diskussion der letzten Tage schreiben müssen, die Überschrift

Neue Flügelkämpfe zwischen Realos und Fundis der deutschen Bildungswissenschaften

würde sich geradezu aufdrängen. Aber auch die „Verteidigungslinie“ mutet bizarr an. Ich versuche das mal Ganz einfach:

  • Es wird behauptet, Blogs seien toll, weil jeder einfach veröffentlichen können und Veröffentlichungen einfach (!) kommentieren können.
  • Eine Untersuchung zeigt, dass es mit der Kommentarkultur nicht weit her ist.
  • Und plötzlich geht es nicht mehr darum, dass Kommentieren einfach (!) ist, sondern dass das Ganze eine hoch komplexe Angelegenheit ist, die sich nicht nur über verschiedenste Online-Dienste erstreckt, sondern auch noch im realen Leben ihre Fortführung findet.
  • Und auch diese Erklärung zerfasert über eben diese zahlreichen Online-Dienste. Tenor aber bleibt: Das Ganze ist toll und bringt uns nach vorne.

Einerseits stimme ich der Gegenargumentation ja in vielen Punkten zu und kann sie aus eigenem Erleben (!) bestätigen. Aber vermisst habe ich ihn schon, den kleinen Moment des Innehaltens bevor der Sturm losbrach. Denn das scheint mir dieser Tanz im Web während der tollen Tage doch – leider – auch zu zeigen: Anschlussfähig ist das für viele im Bildungsbereich, die wir doch von den Ideen und Möglichkeiten des Web 2.0 begeistern wollen nicht mehr. Oder?

Und wer ist jetzt Schuld?

Der Nubbel!

Daher wurde er auch soeben den Flammen übergeben.

PS: Ich verzichte hier einmal bewusst auf Links. Die würden an dieser Stelle nur verwirren, könnten lange nicht mehr vollständig sein. Aber wir sind ja in kleinen Kreisen unterwegs und wissen wovon wir sprechen.

Keep calm and carry on!

Sa, 02/06/2010 - 12:55
Ein wenig hat es mich dann doch beruhigt, dass ich mindestens eine zweite Berufsgruppe gefunden habe, die sich netzöffentlich Gedanken macht, ob das ipad denn nun etwas für ihren Berufsstand ist. Das es ausgerechnet die in den letzten Jahren und Monaten nicht unbedingt im Ansehen gestiegenen Banker waren, schmälert die Freude unwesentlich. Aber natürlich kam, kaum hatte Steve Jobs die Bühne im Buena Vista Center of the Arts verlassen, die Frage auf, ob das ipad in die Schule gehört und ob es das Gerät ist, auf das die Schulwelt gewartet hat, damit Medieneinsatz an der Schule nunmehr zur Selbstverständlichkeit wird. Ebenso schnell waren dann auch die Skeptiker zu Stelle, die anmerkten, dass das Tippen auf bunte Icons nichts mit Lernen und das Kaufen (wohlgemerkt kaufen noch nicht lesen) von eBooks im AppStore noch nichts mit Medienkompetenz zu tun hat. Wahrscheinlich haben jene Recht, die mit dem ipad -mal wieder – eine Zeitenwende kommen sehen. Aber ob das ipad deshalb in jede Schultasche gehört, ist dann doch die Frage. Lange war es ja unter dem Decknamen iSlate unterwegs und dass eine Schiefertafel in die Schule gehört liegt nahe. Falsch ist es aber hier zunächst wieder auf die Ausstattung zu schauen, das iPad macht genauso wenig, vielleicht noch weniger (da möchte ich den Skeptikern beipflichten) guten Unterricht, wie irgendeine andere technische Errungenschaft das aus sich heraus tut. Steve Jobs hat zwischen dem iPhone und dem Notebook eine Lücke entdeckt, die uns bisher gar nicht so sehr aufgefallen war, die Apple aber nun mit einem edlen Gerät schließt. Und andere Anbieter werden mit ähnlichen Geräten folgen oder haben diese (vom Käufer unbemerkt) schon längst auf den Markt gebracht. Diese neuen Schiefertafeln sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „Allways-On“, zum Immer-und-Überallnetz und sicher auch zu noch mehr Audio- und Video und weniger Print zu noch mehr Medienkonvergenz. Darüber nun sollte sich Schule Gedanken machen und sich fragen, wie sie diese Lebensrealität aufgreift, abbildet und Kinder und Jugendliche darauf vorbereitet. Das geht sicher nicht nur mit der alten Kreidetafel, muss aber auch nicht unbedingt mit der neuen digitalen Schiefertafel gesehen. Manche Schule ist auf dem richtigen Weg. Sei es mit Medienecken, Selbstlernzentren, Notebook-Wagen und 1:1-Ausstattungen mit Note- und Netbooks. All diesen Schulen muss man sagen: Keep calm and carry on!
Weitermachen auf dem Weg zur Schule für die Wissensgesellschaft. Nicht von den Skeptikern bremsen lassen und nicht von jeder neuen Entwicklung aus der Bahn werfen lassen. Die Richtung ist klar, der Weg lang, aber ans Ziel kommt man nur Schritt für Schritt. Sehr gefreut hat mich dann auch noch die Frage auf “Kreide fressen“:  Gibt’s eigentlich schon erste didaktische (sic!) Überlegungen zum iPad?

Volker Rüddigkeit

Mi, 02/03/2010 - 07:56

Digitale Medien in der Schule, das ist – und das wissen wir alle, die ihn gehen – ein langer steiniger Weg. Ein Weg, auf dem es wichtig ist, Mitstreiter zu haben, besonders solche, die die Ideen und Anliegen, die uns umtreiben, auch anderen nahe bringen können und dabei die Sorgen, Zweifel und Vorbehalte hören.

Volker Rüddigkeit hat es nicht nur verstanden, andere für einen medialen Unterricht zu gewinnen, er hat auch immer wieder vorausgedacht und neue Entwicklungen an Schule herangetragen. Wenn er z.B. den Begriff des Web 2.0 für die Schule entschlüsselt hat, dann nicht, um sie vor neue Herausforderungen zu stellen, sondern um Möglichkeiten, Chancen und Machbarkeiten zu zeigen. Er war unermüdlich in seinem Engagement für und seiner Geduld mit Schule. Getrieben hat in die Aufgabe, Lernen zu ermöglichen, nicht die Faszination an der Technik, der er für Schule nutzbar gemacht hat.

Den Kampf gegen eine lange Krankheit hat er verloren. Volker Rüddigkeit starb gestern.

Ich nehme Abschied von einem Weggefährten und Wegweiser.

Schlagabtausch

Di, 01/19/2010 - 16:44

Die Sache ist so einfach wie banal: Die Initiative D21 setzt das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschland“ fort. Das alleine ist löblich. Denn viele kleine Tropfen bilden irgendwann einen großen Strom. Weil aber hinter der Initiative D21 viel Industrie steht, wird das Ganze mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne flankiert. Auch das ist noch nicht verwerflich. D21 gibt eine  Studie in Auftrag, die belegt, dass Deutschland Schlusslicht bei der Medienausstattung und -nutzung in Schulen ist. Die Studie wird exklusiv an „Die Welt“, Rene Scheppler nutzt den Projektblog um das Thema in die Lehrer-Blogosphäre bringen. Und da fährt die Kampagne vor die Wand.

Worum geht es: Die Studie zählt Computer und ihre Nutzung und verortet Deutschland ganz am Ende einer langen Liste. Das deutsche Schulsystem wird als zu starr bezeichnet, mehr Autonomie für Schulen gefordert. Bis hierher ist das ja noch OK. Dann aber bekommen die Lehrer ihr Fett weg: Die Schüler bezeichnen deren Medienkompetenz als unzureichend. Und das kann man natürlich nicht machen ohne sich den berechtigten Unmut der Lehrerschaft zuzuziehen.

Herr Rau setzt sich dann auch kritisch mit der Studie auseinander. Als Bayer mahnt er natürlich den differenzierten Blick in die Länder an und rechnet schnell vor, dass in Bayern alles besser ist. (Nagut, wussten wir eigentlich auch schon. Wenn zieht es bei den Verhältnissen dort nicht in die weiß-blaue Welt?) Es folgt der Hieb gegen die sehr gut ausgestatteten amerikanischen Schulen, die diese Ausstattung nicht nutzen und die Selbstkritik, an einer gut ausgestatteten Schule zu sein, die die Potentiale auch nicht hinreichend nutzt, gefolgt von einer gute Begründung, warum auch ihm Medieneinsatz oft zu aufwendig ist. Ein „interessantes“ Selbstverständnis wird allerdings sichtbar, wenn er sich beschwert, dass die Kinder die nötige Medienkompetenz nicht von Zuhause mitbringen. Da wären wir ja nicht weit davon weg, dass die Eltern ihren Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen und und und beibringen und die Schule nur noch prüft und attestiert. Doch zurück zum Thema: Schließlich verweist er auf einen Beitrag von BeeHive. Dort wird der Industrie vorgehalten, sie würde mit der Studie nur ihre eignen Interessen verfolgen (Hardware und Software verkaufen – Jugendliche auf Produkte einschwören).

Damit haben wir den klassischen und hinlänglich bekannten Schlagabtausch und es stehen sich plötzlich wieder zwei als Gegner gegenüber, die eigentlich an einem Strang ziehen sollten. Die Lehrer verteufeln die Industrie, die nur Geld verdienen will. Und die Industrie schimpft auf die „schlechten“ Lehrer. Besonders ärgerlich: Die Lehrer die sich – zu recht – wehren, sind die, die sich durch ihr Handeln durchaus aus kritisch medienkompetent erweisen. Was geht da nun also schief?

Vielleicht zielen beide aufs falsche Ziel. Die Lösung findet sich – wie so oft – im Kleingedruckten. Diesmal in einem Kommentar der – wie immer  – weisen Lisa Rosa auf Renés Beitrag.

Vom SchülerVZ zur Forschungsfrage

Do, 01/14/2010 - 21:37

Gestern fand der Auftakt zum Schülerkolleg Pädagogik statt, das wir seit einigen Wochen vorbereitet haben. Über 60 Schülerinnen und Schüler bevölkerten einen Hörsaal, labten sich in der Mensa wuselten durch das LC-Gebäude und diskutierten im Learning Lab. Ein paar O-Töne der Jugendlichen und der begleitenden Lehrer haben wir hier eingefangen und Judith, die die meiste Arbeit in der Vorbereitung geleistet hat, hat ihre Erfahrung schon hier aufgeschrieben.

Die Selbstverständlichkeit der Jugendlichen im Umgang mit SchülerVZ, mit dem Internet zur Unterhaltung, Kommunikation und auch zum Lernen hat mich wenig überrascht. Begeistert war ich aber von der Ernsthaftigkeit mit der sie bei der Sache waren und der klare und kritische Blick auf Möglichkeiten und Grenzen des Internets. Schwer getan haben sich die 7. und 8.-Klässler, die ich betreut habe, zunächst, sich in Arbeitsgruppen mit Schülern anderer Schulen zusammen zu tun. Am Ende des Tages haben sie sich dann aber gewünscht, dass dies auch an den kommenden Kollegtagen möglich sein soll. Nicht nur weil es ihnen Spaß gemacht hat, sondern auch weil im Austausch mit anderen, die Diskussionen ergiebiger waren. Und das haben die Schüler so gesehen und selbst geäußert.

Herzlich willkommen in der vernetzten Forscher-Community.

Kartenständer

Mo, 01/11/2010 - 07:03

Gespräch mit meiner Tochter (5.Klasse):

“Und Papa, dann kommt der Herr X (Lehrer) immer in die Klasse und hängt erstmal sein Jackett an den Kartenständer.”

Kartenständer. Sofort habe ich das Bild von großen Landkarten mit Flecken und Löchern wieder vor mir, die unentzifferbar in weiter Ferne, vorne neben dem Lehrer hingen, auch der modrige Geruch des Kartenraumes ist wieder da – ein Raum voller Wissen auf Rollen und irgendwie unheimlich.

“Was macht ihr denn sonst mit dem Kartenständer?”

“Nix! Herr X hängt halt immer sein Jackett dran.”

“Und woher weißt du dann, dass das ein Kartenständer und keine Garderobe ist?”

“Weil wir in der Grundschule auch schon einen Kartenständer hatten!”

“Echt? Und was habt ihr damit gemacht?”

“Da haben wir immer den Bühnenhintergrund beim Theaterspielen dran aufgehängt.”

“Aha!”

“Du Papa, warum heißt der dann eigentlich Kartenständer?”

Nette Aktion und falsche Frage

Mi, 01/06/2010 - 17:10

In mehreren Blogs (z.B. hier, hier, hier und hier) sind mit die Antworten auf die auf die Blogaktion “Mehr Bildung in Blogs” aufgefallen und ich habe die zum Teil umfangreichen Antworten mit Interesse gelesen. Jetzt gegen Ende der Aktion fasse ich mich kurz und antworte im “Twitter-Style”, vielleicht erzeugt das ja auch Bilder in den Köpfen der Leser.

Was mich aber ehrlich gewundert hat: Die letzte Frage wurde nur einmal (Ich habe aber auch nicht alle Beiträge gelesen.) in Frage gestellt.

1.Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?

An die Pausen mit Freunden (Peers), meinen Chemielehrer in der Mittelstufe (Persönlichkeiten), die Theater-AG (Emotionen). (122)

2.Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?

Vor allem Papier: Bedrucktes und zum Beschreiben. VHS-Videos, Kassettenrecorder, das Sprachlabor, den OHP. Computer (Triumph und Olivetti). (139)

3.Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?

Da ist (wenn es gut umgesetzt wird) Vieles auf dem richtigen Weg: Uni und Schule zusammenbringen. Früher Praxis, dauerhaft Fortbildung. (135)

4.Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?

Gehören in den Werkzeugkasten des Lehrers, genauso wie: Plakate, Experimente, Exkursionen, Partnerarbeit, Lehrervortrag. Etc. eben! (135)

5.Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

Falsche Frage! Eher so: Kann Unterricht durch Online-Angebote so verbessert werden, dass  massenhafte Nachhilfe nicht zum Normalfall wird?  (138)

Setzen Sie das Klima aufs Spiel!

Di, 12/22/2009 - 15:30

Das 22. Türchen

Kurz vor Schluss noch schnell das Klima retten. Online kein Problem, wenn die Schwellenländer mitziehen und China. Und wenn die USA nicht querschießen…

Das Ende der Kreidezeit

Mo, 12/21/2009 - 11:14

Das 21. Türchen

Dieser kleine Adventskalender ist ja auch ein kleiner persönlicher Jahresrückblick, das Wühlen im Zettelkasten des Jahres. Viele “Zettelchen” (heute eher: tags, booksmarks, tweets…) habe ich bei der Suche nach 24. Überraschungen für die Weihnachtszeit kurz verwundert angesehen und dann weggeschmissen.

Zwei Titel haben sich aber für mich durch das ganze Jahr gezogen:

  • Das Ende der Kreidezeit
  • Der Computer enthält in sich ein Versprechen auf die Zukunft

Mit dem Ende der Kreidezeit habe ich so meine Probleme. Die Euphorie die der Whiteboard-Boom (angeheizt durch das Konjunkturpaket) mancherorts ausgelöst hat, will ich nicht teilen.  In diesem Zweifel bestärkt mich die Mahnung von Rolf Schulmeister (S.317).

Beide Titel begegnen sich in einem Vortrag von Beat Döbli Honegger (bes. Folie 4) auf den ich bei Michael Kerres aufmerksam geworden bin.

Anekdote

So, 12/20/2009 - 19:27

Das 20. Türchen

In diesem Jahr ist meine Blogroll um einige Einträge angewachsen. Anders als in Bonn, bin ich in Duisburg von zahlreichen bloggenden Kolleginnen und Kollegen umgeben. Stöbern in der Blogroll lohnt sich also. Dabei geht es um sehr sehr verschiedene Themen. Ein Beispiel ist die sehr nette Anekdote von Tobias.

Wie bei Kuhlenkampf

Sa, 12/19/2009 - 08:14

Das 19. Türchen

Zuerst gesehen habe ich den Hinweis bei Michael Kerres und dann quasi überall. Das war fast wie früher Kuhlenkampf. Montags wusste man, was alle am Samstagabend gesehen hatten. Das war ein schönes Gefühl zu merken, wie da eine Gruppe über die ganze Republik verteilt (und auch in der Schweiz und Österreich) sitzt und sich gemeinsam einen Vortrag anschaut. Wiedergucken lohnt sich.

Wöhliche Freinachten

Fr, 12/18/2009 - 05:58

All jenen, die heute ihren letzten Arbeitstag haben und sich auf ruhige und besinnliche Tage zum Jahresende freuen und dazu auch offline gehen und die zahlreichen digitalen Kalender, Kalender sein lassen, rufe ich ein fröhliches “Wöhliche Freinachten” zu.

Fußballfieber!

Do, 12/17/2009 - 05:42

Das 17. Türchen

Heute ein Ausblick auf die Fußballweltmeisterschaft. Gleichzeitig ein Rückblick auf ein sehr nettes Projekt aus den vergangenen Jahren: TechPi und Mali Bu spielen jetzt Fußball – aber fair. Und suchen noch einen Sponsor. Hier geht es zum Manager der Mannschaft – und hier direkt ins Stadion.

Handy, MP3 und Co

Mi, 12/16/2009 - 08:32

Das 16. Türchen

Heute wieder ein Beitrag aus der Rubrik “von Schülern gemacht”. Diesmal der Podcast der Hardenbergschule, einer Hauptschule in Velbert-Neviges. Neben einem Schul-Audio-Podcast wir hier auch mit Videopodcast gearbeitet. Ein Bericht dazu findet sich auf der Schul-Homepage.

Für das “Türchen” ausgewählt habe ich die Radiosendung “Handy, MP3 und Co” ausgewählt.  Viel Spaß beim Hören.

(Quelle: hardenberg.podspot.de)


Voxopop

Di, 12/15/2009 - 05:55

Das fünfzehnte Türchen

Das Türchen heute versteckt sich hinter einem anderen Türchen… kompliziert? Nein, nur eine Weiterleitung. Mit Dank an René Scheppler für den Hinweis auf das Tool und Judith Bündgens-Kosten für den Spaß beim basteln.

Geh nicht hin!

Mo, 12/14/2009 - 05:37

Das vierzehnte Türchen

Wie lange ist das jetzt eigentlich her, dass wir eine neue Regierung gewählt bekommen haben? Und was hat sich geändert? War es jetzt richtig hinzugehen oder doch nicht?

Okay, das Original war besser, aber die Schwächen des deutschen Remakes liegen nicht in der Arbeit des Regisseurs und seiner Schauspieler, sondern in der politischen Bühne auf / vor der sie agieren – müssen.

E.M.A. Bonn

So, 12/13/2009 - 22:18

Das dreizehnte Türchen

Zwar habe ich schon auf den Bonner Adventskalender hingewiesen. Aber das Schulmagazin hat auch noch ein eigenes Türchen verdient. Es ist mein Gewinner  in der Kategorie “Lebendige Schulhomepage 2009″.

Für Kurzentschlossene

Sa, 12/12/2009 - 05:09

Das 12. Türchen

CU2nite in Dellbrück City Center!

Die Betterband in der Blue Bar. Heute 20 Uhr.

Der Briefwechsel zwischen Schiller & Goethe

Fr, 12/11/2009 - 08:27

Sieben Tage lang bleiben die Briefe unterwegs.

schreibt Schiller am 3. Dezember 1794 an Goethe. Er spricht dabei von Briefen die die Strecke Weimar – Jena zurücklegen mussten, immerhin 23 km.

Dieser Blog hier wurde 2009 bisher von Menschen aus 42 Staaten gelesen angeklickt. Ob er aber für diese Menschen auch nur annähernd die Bedeutung hatte, wie die Briefe die Schiller und Goethe austauschten, wage ich zu bezweifeln.  Ob das Medium und die Geschwindigkeit dabei auch eine Rolle spielen?

Den Breifwechsel zwischen Schiller und Goethe kann man seit einigen Monaten als RSS-Feed nachverfolgen. 215 Jahre nachdem die Briefe geschrieben wurden, erscheinen Sie nunmehr als Blog. Mir sind sie eine liebe Insel der Ruhe in meiner Blogroll geworden.

Gestern gab es wieder Post von Goethe:

Leben Sie recht wohl. Ich hoffe daß es mir so wohl werden soll das neue Jahr mit Ihnen anzufangen.

Lehrerblogs 2009

Mi, 12/09/2009 - 20:11

Das zehnteTürchen

Eine Aktion, die einen wirklich guten Überblick über eine ganze Reihe von Lehrerblogs bietet, war die Wahl zum Lehrerblog 2009, veranstaltet vom Lehrerfreund. Auf dem Treppchen wie immer Anke Engelke und Till Schweiger. Oder so!



Impressum

Dr. Frank Vohle, Am Loisachbogen 7a, 82515 Wolfratshausen. Erreichbarkeit: Tel. 08171481212 oder vohle@web.de.


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