Weiterbildungsblog

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Jochen Robes on learning, knowledge, and technology
Aktualisiert: vor 1 Tag 8 Stunden

The Revolution is Coming: Consumer Tablets and E-Learning

Mo, 07/05/2010 - 06:36

Wenn es nicht auf ein paar Gramm und ein spezielles technisches Feature ankommt, werden wir zukünftig verschiedene Möglichkeiten haben, mobil zu lernen: laptops, netbooks, tablets, smart phones und …. Dieses Spielfeld lotet der Autor aus und lädt zum Spekulieren ein. Sein Votum: “Consumer slate tablets defeating desktops, smart phones.” Allerdings macht er einen großen Bogen um die Frage, inwieweit sich das zukünftige “e-learning on the go” von heutigen Lernangeboten unterscheiden wird.
Craig Weiss, E-Learning 24/7 Blog, 25. Juni 2010

Sakai Conference: Kamenetz Keynote

Fr, 07/02/2010 - 22:19

Anya Kamenetz hat ja gerade “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” publiziert und macht ihre Rundreise durch die Medien und Konferenzen, was sie im Juni auch zur Sakai Conference nach Denver gebracht hat. Sakai, das nur am Rande, ist hierzulande ja etwas weniger bekannt, aber ein weit verbreitetes Open Source-LMS. In diesem Artikel verlinkt Michael Feldstein nicht nur auf das Video der Keynote von Anya Kamenetz, sondern er führt sie selbst als Sprecherin in Denver ein (Video), führt noch ein Interview mit ihr (Video) und kommentiert ihre Ausführungen (Blog-Post).

Überhaupt ist seine Einführung der Keynote-Sprecherin Anya Kamenetz mindestens so interessant wie die Keynote selbst. Er stellt sie als die “Botschafterin der Generation Y” vor, zieht Verbindungen zwischen ihrem “Aktionismus” und Jamie Oliver und gibt uns eine erste Orientierungs- bzw. Lesehilfe für “DIY U”: “… which I’m increasingly inclined to think of as simply a trendier and more provocative name for open education”.
Michael Feldstein, e-Literate, 1. Juli 2010

Microlearning, Generation Y und anderes

Fr, 07/02/2010 - 21:18

In den letzten Wochen durfte ich bei verschiedenen Gelegenheiten referieren und Workshops durchführen. Inzwischen habe ich die entsprechenden Materialien online gestellt, so dass ich an dieser Stelle gesammelt auf sie verweise. Den Anfang machte mein Besuch auf der SommerAkademie 2010 der V-EZ, Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit, in Bad Honnef. Dort habe ich unter dem Stichwort “Generation Y: Brauchen wir neue Lernformen für eine neue Lernergeneration?” zuerst die Diskussion um die Generation Y (net generation, digital natives) aufgenommen, um dann - das Ganze war ja als Workshop konzipiert - in die einzelnen Social Media-Anwendungen zu gehen und damit ganz praktisch soziokulturelle Entwicklungen und bildungstechnologische Möglichkeiten zusammenzubringen. (more…)

Mobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis

Do, 07/01/2010 - 22:37

Im Moment erscheinen mehr Beiträge zum Thema “Mobile Learning”, als ich lesen und verlinken kann. Trotzdem bin ich beim vorliegenden Artikel hängen geblieben. “Ziel dieses Beitrages ist es, aufzuzeigen, wo das Thema “mobiles Lernen” Anfang 2010 steht.” Der Autor, Daniel Stoller-Schai (UBS), grenzt bei diesem Unterfangen mobiles Lernen klar vom klassischen e-Learning ab und weist ihm einen festen Platz im Tagesablauf des Wissensarbeiters bzw. homo mobilis zu: “Das mobile Endgerät ist das zentrale Medium, um formelle und informelle Aufgaben im Wechsel zwischen privaten und beruflichen Kontexten zu tätigen. Lernaktivitäten sind Bestandteil zahlreicher anderer, sich überlagernder und zum Teil parallel verlaufender Tätigkeiten. Klassische formelle Lernprozesse sind nur noch eine Komponente in einem vor allem durch informelle Lernaktivitäten geprägten Tagesablauf.” (S. 13)

Der Artikel bietet einen schönen Überblick über die möglichen Anwendungsbereiche des mobilen Lernens: Denkaufgaben, Ad-hoc-Informationen, Anleitungen, (Lern-)Spiele, Informationsaustausch, Statusabfragen, Dokumentation von Lernprozessen, Konsumption von multimedialen Lerninhalten sowie die Unterstützung physischer Aktionen. Hinzu kommen aktuelle Informationen über Endgeräte, mobile Lerntechnologien sowie die mit ihnen verbundenen didaktischen Herausforderungen: von der notwendigen Selbstlernkompetenz der Nutzer bis zur “Workplace Learning”-Strategie von Unternehmen. Lesenswert.
Daniel Stoller-Schai, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 32. Erg.-Lfg., April 2010 (via Scribd)

Six points for performance management e-learning

Mi, 06/30/2010 - 20:21

Der Focus dieses White Papers ist ein sehr spezieller: Es geht um e-Learning-Szenarien, die Manager mit den Anforderungen des Performance Managements vertraut machen. Doch die Ratschläge der e-Learning-Experten aus UK können leicht auf andere Anlässe übertragen werden: “Focus on what matters”, “Break it down”, “Make it real”, “Tell stories”, “Take it further”, “Extend the offer through a performance centre”.

Mit Blick auf eigene Erfahrungen mit ähnlichen Aufgabenstellungen steckt vor allem im Hinweis “Tell stories” ein oft unterschätztes Potential. Die Kineo-Autoren merken hier an: “… get your experienced managers to share their stories to help others learn from their experience. Consider audio and video - it’s not that expensive anymore.” Also kurze Video-Interviews, in denen Seniors über ihre Erfahrungen mit bestimmten Instrumenten und Prozessen berichten. Ich finde, ein guter Ansatz und würde noch ergänzen, dass auf diesem Weg sowohl das Thema als auch das Lernangebot eine viel breitere Unterstützung und ein größeres Interesse im Unternehmen finden.
kineo, Juni 2010

Journals

Mi, 06/30/2010 - 05:35

Ich bin diese Woche viel unterwegs, deshalb nutze ich jede Gelegenheit, noch einige Hinweise loszuwerden. Zum Beispiel auf diese umfassende Liste mit (englisch-sprachigen) Fachzeitschriften zu den Themen „Bildung”, Lerntechnologien” und „Psychologie”. Doch nicht nur das: Doug Holton hat zusätzlich die RSS-Feeds jeder einzelnen Publikation vermerkt, dann noch einen Feed erstellt, der alle Publikationen zusammenfasst (und leicht in den eigenen Google Reader integriert werden kann) sowie schließlich einen Twitter-Account eingerichtet, der über neue Artikel informiert.
Doug Holton, EdTechDev, Juni 2010

The evolving blogosphere: An empire gives way

Di, 06/29/2010 - 09:27

Eine kurze Momentaufnahme in der aktuellen Ausgabe des Economist: Das Wachstum der Blogging-Community stagniert, vor allem Facebook und Twitter, so die Autoren, haben sich als Alternativen fürs “schnelle Schreiben” etabliert, so dass nur der Weg in die “special-interest”-Nische bleibt. Vielleicht ist da ja etwas dran …
Economist, 24. Juni 2010

My TEDxNYED Talk

Mo, 06/28/2010 - 18:53

Leider bin ich erst heute und über Umwegen bei David Wiley’s Beitrag auf der TEDxNYED am 6. März 2010 gelandet. 15 Minuten, die man sich gönnen sollte. Natürlich nutzt David Wiley die Zeit, um über sein Thema, “openness”, zu sprechen. Und dabei hält er in einfachen Worten fest, was Bildung ausmacht und was neue Medien leisten können, wenn man sich daran erinnert.

“Suppose we have two people: One has some kind of expertise, the other desires to have this expertise but does not. At its core, it is this asymmetry that makes education possible. And education is the sacred relationship of sharing that these two individuals enter in to. If the one refuses to share with the other, there is no education.”
David Wiley, iterating toward openness, 8. März 2010

An introduction to Robert Gagne’s Instructional Design Model

Mo, 06/28/2010 - 10:36

Etwas Grundlagenarbeit für den Montag. Robert Gagne steht für computergestütztes Lernen, Instructional Design, mithin formale Qualifizierung. Und ein Lernangebot, das mit Blick auf die “Nine events of Instruction” entwickelt wird, ist sicher nicht das Schlechteste: “Gain Attention - Inform Learner of Objectives - Stimulate Recall of Prior Learning - Present Stimulus Material - Provide Learner Guidance - Elicit Performance - Provide Feedback - Assess Performance - Enhance Retention and Transfer.” (Slides von Christopher Pappas)
Jim Burke, Learning in Maine, 24. Juni 2010

Gurteen Knowledge: 10 Years in KM

Fr, 06/25/2010 - 06:37

Vielleicht bekommt man die Lektüre dieses Readers in der Pause zwischen zwei Achtelfinals hin, vielleicht dauert es etwas länger. Er ist eine kleine Verbeugung vor David Gurteen, “one of the world’s most repected knowledge experts”, und zugleich ein Überblick über ein Jahrzehnt Knowledge Management. Im Mittelpunkt des Readers steht eine Auswahl von kurzen Artikeln, den “Gurteen Perspectives”, in denen David Gurteen, sehr persönlich und kurzweilig, aufnimmt, was ihm online, in Gesprächen oder in seinen Knowledge Cafés begegnet. Hinzu kommen zwei kurze Features. Im ersten, “10 years in KM”, lässt Kate Clifton die Entwicklung des Themas Revue passieren; im zweiten, “Coffee and conversation”, stellt sie kurz das Konzept der “Knowledge Cafés” vor, mit dem David Gurteen wie kein anderer verbunden wird. Unbedingt lesen! Und am besten gleich Gurteen’s Newsletter abonnieren …
David Gurteen, Gurteen Knowledge Log, 23. Juni 2010

Informationsüberflutung: Was uns wirklich krank macht

Do, 06/24/2010 - 13:12

„Der Cyberspace ist theoretisch unendlich, die Cyberzeit ist es nicht. Als Cyberzeit bezeichne ich die Fähigkeit des bewussten Organismus, Informationen (aus dem Cyberspace) zu verarbeiten.“ So zitiert Geert Lovink den italienischen Medientheoretiker Franco „Bifo“ Berardi. Offensichtlich winkt die FAZ in der Kultur gerne mal Artikel durch, die den Wirtschaftsteil nicht schaffen würden. Zwar ruft der Artikel nicht unmittelbar zur revolutionären Tat, sondern “nur” zu mehr Analyse auf, doch die Richtung ist sympathisch. Noch einmal Berardi, um dessen Philosophie es hier geht:

„Nicht die Technologie ist das Problem. Damit müssen wir leben. Problematisch ist die Kombination von Informationsstress und Konkurrenz. Im Marktwettbewerb müssen wir stets die Ersten und Besten sein. Was wirklich krank macht, ist nicht die Informationsüberflutung, sondern der neoliberale Druck mit seinen unmöglichen Arbeitsbedingungen.“
Geert Lovink, FAZ.net, 22. Juni 2010

Learning on the job

Do, 06/24/2010 - 05:48

Es ist eine Sache, wenn in den Blogs und Communities über einen Trend berichtet wird. Es ist eine andere, wenn dieser Trend auch in den Business Schools und Standesvereinigungen der Branche angekommen ist. Hier ist es das Global Focus Magazine des EFMD, der European Foundation for Management Development, in dem Charles Jennings vom “return of workplace learning” berichtet. Jennings beschreibt kurz und knapp, wie das “classroom model” in den letzten Jahrzehnten zum vorherrschenden Paradigma in Corporate Training wurde, wie damit aber auch “the vital link between learning and work” verloren ging. Jetzt scheinen die Zeichen günstig zu stehen, um wieder zum alten Ideal zurückzukehren: denn die neuen Netztechnologien und “the rise of knowledge work” machen workplace learning attraktiv und notwendig zugleich. “The use of effective workplace learning approaches is not a desirable but an essential in 21st century knowledge work.” Es folgt ein interessanter Hinweis auf IBM’s “learning maturity”-Modell.

Schön, dass das EFMD alle Artikel des Magazins online zugänglich macht! Auch die der älteren Ausgaben!
Charles Jennings, Global Focus Magazine, Volume 4, Issue 1, 2010 (pdf)

Open Educational Resources infoKit

Do, 06/24/2010 - 05:05

Ich weiß nicht, ob der OER infoKit, den das britische JISC hier zusammengestellt hat, Informationen enthält, die über ähnliche Angebote (siehe z.B. der UNESCO OER Toolkit) hinausgehen. Das mag jeder selbst prüfen. In jedem Fall bieten die Autoren einen Überblick zur OER-Bewegung und konkrete Handreichungen, wenn man selbst als Hochschule zu OER beitragen will.

“There are a number of considerations to take into account when dealing with OERs. These range from specific technical issues to barriers and enablers to institutional adoption. This infoKit aims to both inform and explain OERs and the issues surrounding them for managers, academics and those in learning support.”
JISC, Juni 2010

Augmented Reality

Do, 06/24/2010 - 04:10

Ein Großteil meiner Kunden sind Finanzdienstleister und ich überlege noch, wo “Augmented Reality” hier in HR oder Corporate Learning einen Platz haben könnte. Aber “Augmented Reality”, also “erweiterte Realität” oder, wie es im Spiegel hieß, “Mein Handy sieht etwas, was Du nicht siehst”, ist sicher eine der spannendsten Entwicklungen, die Smartphones bieten. Die E-Learning-Experten von Epic haben deshalb hier einige Informationen zum Thema zusammengefasst und, noch wichtiger, einige Filme mit Beispielen verlinkt.
Kath Fleet, Epic Newsletter, Juni 2010

Mobile Learning – SMS Can Get You Started

Mi, 06/23/2010 - 14:07

Nichts Großes, aber ein guter Punkt: Man sollte vielleicht auch SMS (short messaging services) im Blick haben, wenn man an Mobile Learning denkt. Amit Garg geht hier sogar so weit zu sagen, “that SMS is the future of m-learning, at least in the short term“. Okay, das ist sicher eine Frage der Perspektive. Aber die folgenden Einsatzszenarien sind naheliegend und pragmatisch und möglicherweise der Ausgangspunkt für weitere Schritte:

“- Provide Alerts and Updates …
- Small Periodic Nuggets …
- Backchannel Communication …
- Surveys …
- Assessments …
- Blend with eLearning for Feedback and support …
- Performance Support …”

Hier finden sich übrigens eine Reihe weiterer interessanter Links und Ressourcen zum Thema, z.B. “Top 50 Mobile Learning Resources”.
Amit Garg, Upside Learning, 18. Juni 2010

Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

Mi, 06/23/2010 - 05:58

Dieser Praxisleitfaden gibt einen guten Überblick über die “neuen Lerninstrumente des Web 2.0″. Angenehm unaufgeregt und im Rückgriff auf eigene Projekterfahrungen (LERNET 2.0) werden Blogs, Microblogs, Twitter, Wikis und weitere Tools als “E-Learning 2.0-Werkzeuge” eingeführt und kurz beschrieben. Dazu gibt es konkrete Tipps zur Umsetzung. Ein weiteres Kapitel zählt Möglichkeiten auf, klassische E-Learning-Anwendungen mit Web 2.0-Instrumenten zu verbinden. Sicher nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen interessant.
LERNET 2.0/ D-ELAN e.V., Juni 2010 (via LERNET Blog, 22. Juni 2010)

Zukunft Bildung – die 10 Top-Trends unter der Lupe

Di, 06/22/2010 - 22:45

Wenn ich es richtig sehe, wurde im April 2009 eine Trend-Diskussion gestartet, die noch bis zur WORLDDIDAC im Oktober 2010 in Basel fortdauert. Dahinter steht das Swiss Forum for Educational Media (SFEM). Die Ausgangsfragen der Aktion: “Welches sind die neuen Trends beim Lernen mit Web-Medien? Wie werden 2.0-Technologien sinnvoll genutzt?” Die identifizierten Trends kommen etwas ungeordnet daher, aber ein sozialkritischer Unterton ist nicht zu übersehen. Was steht ganz vorne? “Kreative Kompetenz wird immer wichtiger.” Und es schließt mit: “E-Portfolio: Jeder Lernende erstellt sein eigenes Portfolio.”  Hier geht’s direkt zu den Online-Foren um mitzudiskutieren. (via Andreas König, danke!)
bildungsklick, 22. Juni 2010

Beyond ‘new’ literacies

Fr, 06/18/2010 - 22:48

Diese Themenausgabe enthält eine Reihe von interessanten Artikeln, die sich mit den Auswirkungen neuer Tools und Technologien auf unsere Bildung, unsere Schreib- und Lesefähigkeiten beschäftigen sowie die neuen Kompetenzen diskutieren, die wir als aktive Mitspieler der “participatory cultures” des Netzes entwickeln. “New literacies change faster than traditional literacies because of the rapidity of technological change”, heißt es entsprechend in der Einführung von Dana Wilber. “The language of Webkinz: Early childhood literacy in an online virtual world” und “Classroom uses of social network sites: Traditional practices or new literacies” lauten z.B. zwei Titel der Ausgabe. Klingt vielversprechend.
Dana J. Wilber, in: Digital Culture & Education (DCE), Vol. 2, Issue 1 (31. Mai 2010)

Einsatz von E-Learning in deutschen Großunternehmen

Do, 06/17/2010 - 21:56

Über die wichtigsten Zahlen informierte letztes Jahr bereits die BITKOM als Auftraggeber (”E-Learning setzt sich durch”).  Jetzt liegen der Abschlussbericht der Studie zur eLearning-Nutzung in deutschen Großunternehmen und damit weitere Zahlen und Details vor. Natürlich kann man wieder darüber diskutieren, ob bei 55 Prozent der Top 500-Unternehmen in Deutschland, die E-Learning einsetzen, das Glas halb voll oder halb leer ist. Abgesehen davon sind mir folgende Punkte ins Auge gesprungen: Unternehmen geben nicht viel für E-Learning aus. “Die meisten der 17 Unternehmen, die hierzu Angaben machten, geben jährlich zwischen 10.000 und 100.000 Euro für eLearning aus”, heißt es im Bericht, und die Autoren schieben gleich die Wertung “ausbaufähig” hinterher.

Überraschenderweise ist auch eLearning 2.0 ein Thema. So berichten z.B. 35 Prozent der Befragten vom Einsatz von Wikis und Weblogs und 27 Prozent von Podcasts und Videocasts in der betrieblichen Weiterbildung. Hier wüsste man natürlich gerne mehr, z.B. welche Projekte und Lernszenarien dahinter stecken und wie die Schnittstelle von formalem und informellem Lernen genau aussieht. Vielleicht wäre das der Stoff für eine nächste Befragung. Immerhin planen 63 Prozent der Unternehmen den Ausbau von E-Learning.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, April 2010 (pdf)

Die Standortattraktivität europäischer Hochschulen fördern? – Der mögliche Beitrag von Open Content

Mi, 06/16/2010 - 21:18

Wenn Hochschulen ihre Bildungsinhalte im Web frei zugänglich machen, wird von “Open Content” gesprochen. Natürlich will man, dass diese Bildungsinhalte auch genutzt werden und zwar am liebsten von Zielgruppen außerhalb der eigenen Hochschule. Vor diesem Hintergrund haben sich Sandra Schaffert und Martin Ebner angeschaut, was MIT, die Open University und die TU Graz bis heute ins Netz gestellt und über Zugriffe und Downloads berichtet haben. Die Zahlen sind für die Autoren zufriedenstellend und stützen - “ganz im Sinne der Ziele des Bologna-Prozesses” (?) - den eingeschlagenen Weg. Bologna, Open Content, einige Zugriffszahlen. Ich denke, die Analyse darf hier ruhig einen Schritt weiter und tiefer gehen.
Martin Ebner und Sandra Schaffert, in: Zeitschrift für E-Learning, 2/2010, 16. Juni 2010 (via E-Learning-Blog)



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