Sammlung von Newsfeeds

This is your brain on communication | Uri Hasson

TEDTalk - Mai 10, 2016 - 15:05
Neuroscientist Uri Hasson researches the basis of human communication, and experiments from his lab reveal that even across different languages, our brains show similar activity, or become "aligned," when we hear the same idea or story. This amazing neural mechanism allows us to transmit brain patterns, sharing memories and knowledge. "We can communicate because we have a common code that presents meaning," Hasson says.

Horizon Report 2016: Die deutsche Ausgabe ist online!

Weiterbildungsblog - Mai 10, 2016 - 04:25

Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) informiert (und dem ist nichts hinzuzufügen):

“Die Hochschulausgabe des Horizon Report 2016 liegt jetzt auf Deutsch vor. Bereits zum achten Mal hat das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) die Übersetzung dieser US-Trendstudie übernommen. Alle deutschen Ausgaben können von der MMKH-Homepage als PDF kostenfrei heruntergeladen werden.Der Horizon Report stellt jedes Jahr sechs Technologien vor, die sich voraussichtlich innerhalb der kommenden fünf Jahre an Hochschulen durchsetzen werden. Dazu werden Beispiele aus der Praxis sowie weiterführende Literaturhinweise gegeben. Ergänzend werden die sechs stärksten Schlüsseltrends untersucht, die die Einführung der Technologien vorantreiben, sowie die sechs größten Herausforderungen, die diese blockieren könnten.

Die sechs Technologien, die für den Horizon Report 2016 ausgewählt wurden - jeweils zwei pro Zeithorizont -, sind:
- ein Jahr oder weniger: Bring Your Own Device (BYOD); Learning Analytics & Adaptives Lernen
- zwei bis drei Jahre: Augmented und Virtual Reality; Makerspaces
- vier bis fünf Jahre: Affective Computing; Robotik.”

Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), Newsletter, 4. Mai 2016

70:20:10 - Die Entwicklung einer Strategie für das Lernen von morgen

Weiterbildungsblog - Mai 9, 2016 - 15:34

Der Titel ist sicher etwas mächtig, wenn man bedenkt, dass ich nur ein Zeitfenster von 30 Minuten hatte. Im Wesentlichen habe ich - nach einer kurzen Referenz auf die 70:20:10-Formel - die vier Säulen eines Geschäftsmodells (Kunden, Angebote, Ressourcen, Ertragsmechanik) auf die Weiterbildung heruntergebrochen. Dieser Prozessschritt hat sich bewährt, wenn man von der Formel kommt und sich systematisch mit dem bestehenden sowie dem zukünftigen Leistungsportfolio auseinandersetzen will, um anschließend die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung in einer Bildungs- oder Lernstrategie zusammenzufassen.
Jochen Robes, Slideshare, 29. April 2016

70:20:10 - Die Entwicklung einer Strategie für das Lernen von morgen from Jochen Robes

Gene editing can now change an entire species -- forever | Jennifer Kahn

TEDTalk - Mai 9, 2016 - 14:52
CRISPR gene drives allow scientists to change sequences of DNA and guarantee that the resulting edited genetic trait is inherited by future generations, opening up the possibility of altering entire species forever. More than anything, the technology has led to questions: How will this new power affect humanity? What are we going to use it to change? Are we gods now? Join journalist Jennifer Kahn as she ponders these questions and shares a potentially powerful application of gene drives: the development of disease-resistant mosquitoes that could knock out malaria and Zika.

Abgeschlossenes Buchprojekt: Lern- und Bildungsprozesse gestalten #JFMH13

Sandra Hofues - Mai 9, 2016 - 08:44

Der Tagungsband zum Jungen Forum Medien und Hochschulentwicklung (JFMH13) in Potsdam ist soeben als Open Access-Publikation erschienen. Auf diesen Kraftakt ein kurzes Yeah!

Hintergrund: Auf die Publikation haben wir sehr lange gewartet und über das Publizieren im Prozess sehr viel gelernt: Angefangen beim Mentoring-Prozess ‚hinter‘ der Buchpublikation über das Erscheinen des Buchs in der GMW-Reihe bis hin zu individuellen Zeitbudgets der Herausgeber*innen. Umso glücklicher sind wir jetzt, das Buch – zumindest virtuell – in Händen zu halten.

Ich wünsche viel Freude bei der Lektüre!

ARD Alpha: Videobeiträge über digitale Hochschulbildung

Weiterbildungsblog - Mai 9, 2016 - 08:03

Drei interessante Videobeiträge des Campus Magazins von ARD Alpha, die sich mit aktuellen Themen aus dem Bereich des digitalen Lehrens und Lernens beschäftigen. Die Diskussion um Kiron, die Online-Uni für Flüchtlinge, erinnert fatal an den Moment, als über Chancen und Potentiale von Massive Open Online Courses (MOOCs) gesprochen wurde. Nur sind jetzt auch hierzulande alle interessiert und bereit, über Vergleiche mit iTunes nachzudenken. Warum eigentlich?

- Online-Uni Kiron. Das iTunes der Lehre - Angriff aus dem Netz
- Datensicherheit an der Uni: Wie sicher sind meine virtuellen Daten an der Uni?
- Virtual Reality an der Uni: Lernen mit dem ganzen Körper

Hochschulforum Digitalisierung, 2. Mai 2016

Workplace Learning: The Individual’s Perspective

Weiterbildungsblog - Mai 9, 2016 - 07:02

Nachdem Jane Hart in vielen Beiträgen beschrieben hat, wie sich das Lernen am Arbeitsplatz verändert und was diese Veränderungen für die Arbeit von Learning Professionals bedeuten, wechselt sie hier die Blickrichtung: Wie sehen diese Veränderungen aus der Perspektive des einzelnen Mitarbeiters aus? Die wichtigste Botschaft: Um unseren Job zu erfüllen, müssen wir über den Job, oft sogar über unser Unternehmen, hinausschauen. Daraus wird dann, in einem weiteren Artikel von Jane Hart, ein Professional Ecosystem (PES).

“First of all, please note, I have not used the word Learner here, because for the Individual – the employee, the worker – it is clear it is not all about the learning but about the work. It’s primarily about getting their work done, addressing performance problems, and being part of a functioning team – and in fact learning is often an unconscious activity here!”
Jane Hart, Learning in the Modern Social Workplace, 2. Mai 2016

This virtual lab will revolutionize science class | Michael Bodekaer

TEDTalk - Mai 6, 2016 - 15:14
Virtual reality is no longer part of some distant future, and it's not just for gaming and entertainment anymore. Michael Bodekaer wants to use it to make quality education more accessible. In this refreshing talk, he demos an idea that could revolutionize the way we teach science in schools.

Wider die Entdidaktisierung

Gabi Reinmann - Mai 6, 2016 - 09:51

Wer im Kontext der allgemeinen Hochschuldidaktik nach theoretischen Konzepte zum Üben sucht, findet nicht viel, obschon es faktisch weit verbreitet ist: Immerhin gibt es die Übung als Lehrformat an Hochschulen, es werden immer mehr Brücken- und Vorkurse konzipiert, die in hohem Maße auf das Üben setzen, digitale Medien ermöglichen individualisiertes Üben etc. Mein Verdacht ist ja schon lange: Das eher geringe theoretische und empirische Interesse am Üben in der Hochschuldidaktik könnte unter anderem vom schlechten Ruf des Übens als Pauken, Drill-and-Practice oder Maßnahme der Disziplinierung verursacht sein. Anzunehmen ist des Weiteren, dass man das Üben im Zuge konstruktivistischer Ansätze aus den Augen verloren hat und als eine letztlich unwichtige und überholte Lernform betrachtet.

Bereits in den 1970er Jahren hat Otto Friedrich Bollnow die Vernachlässigung des Übens kritisiert. Bollnows Konzept des Übens stellt die Notwenigkeit heraus, nicht nur den äußeren Effekt im Blick zu haben (Üben als Mittel zum Zweck), sondern dem Akt des Übens als solchen, der damit verbundenen Konzentration und Sorgfalt, aber auch der (potenziell möglichen) Freude am Prozess Aufmerksamkeit zu schenken (Üben als Selbstzweck). Aus psychologischer Sicht ist dieser Fokus der metakognitiven Komponente der Selbstlernkompetenz ähnlich und eröffnet prinzipiell die Möglichkeit, dass man lernt, wie man effektiv übt, unter welchen Voraussetzungen dies am besten gelingt und wie man sich hierzu motiviert. Hans Aebli hat in den 1980er Jahren das Üben aufgegriffen und es zu einer der Grundformen des Lehrens erklärt. Ähnlich wie Bollnow entkräftet er die oft geäußerte Kritik, Üben sei sinnentleert und ineffektiv, indem er betont, dass es keineswegs nur um den Aufbau von Routinen, sondern um ein Verstehen durch variable Übungsmöglichkeiten gehe (kognitiver Aspekt). Zu ergänzen ist, dass man beim Üben lernen kann, vorhandene soziale wie auch materiale Ressourcen zu nutzen (ressourcenbezogener Aspekt). Auch der Klaus Prange mit seiner „operativen Pädagogik“ (und dem Konzept des Zeigens) sieht im Üben zum Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten eine zentrale Operation des Lernens.

Viel mehr aber hatte ich in den letzten Jahren zum Üben nicht gefunden. Nun bin ich auf das Buch von Malte Brinkmann mit dem Titel „Pädagogische Übung. Praxis und Theorie einer elementaren Lernform“ gestoßen. Es ist bereits 2012 erschienen – es handelt sich um die Habilitationsschrift von Brinkmann und ist ein entsprechend umfassendes Werk. Ich habe das Buch gelesen, aber zugegebenermaßen nicht alles verstanden, da mir unter anderem tieferes Wissen zur Phänomenologie fehlt, welche das Buch stark prägt. Die Lektüre war dennoch ein großer Gewinn für mich: Es finden sich darin viele Anregungen für meine eigenen Überlegungen zur akademischen Lehre, von der ich annehme, dass sie gleichermaßen rezeptive, produktive und übende Lernformen anstoßen und unterstützen sollte.

Üben – so Brinkmann – ist in vieler Hinsicht ein Akt des Wiederholens, dem aber auch eine verändernde Kraft innewohnt, sodass das Üben sowohl eine konservative (ordnungserhaltende) als auch eine kreative (ordnungsstiftende) Funktion übernehmen kann. Üben ist Brinkmann zufolge eben keine sekundäre, sondern eine primäre bzw. elementare und zentrale Lernform, die aber durchaus ambivalent ist. In seinem Buch arbeitet er die bestehenden Konzepte und Theorien zum Üben kritisch auf – unter anderem auch den oben genannten Bollnow und Aebli, denen er allerdings eine recht einseitige Sicht auf das Üben bescheinigt. In weiten, auch historischen, Bögen zeigt er die Vielschichtigkeit des Übens für den Menschen und die Gesellschaft auf – in einer Form, die mir bisher so nicht bekannt war und für mich interessante neue Aspekte lieferte. Am Ende des Buches kommt er zu dem Schluss, dass Üben eine inhaltlich-weltliche, individuell-zeitliche und sozial-machtförmige Dimension hat und die Didaktik der Übung als Verschränkung von Aus-, Selbst- und Fremdführung bestimmt werden kann. Dafür brauche man eine eigene „Technologie“, und das heißt auch: Das Üben dürfe man weder ausschließlich lernpsychologisch begründeten Rezepten noch einer Entdidaktisierung preisgeben.

Einen Überblick über die Inhalte und Argumentation des Buches findet sich in dieser Rezension hier.

Brinkmann konzentriert sich mit seinem Buch weitgehend auf die Schule. Viele Beispiele und die Aufarbeitung historischer und zeitgenössischer Konzepte sind aber auch unabhängig von der Schule zu sehen. Eine spezielle Anwendung auf die Hochschule findet sich hier nicht, ist aber meiner Einschätzung machbar.

Abschließend noch eine Bemerkung, auch wenn das jetzt ein ganz anderes Thema ist. Beim Lesen habe ich mir öfter gedacht: Ein Glück, dass es auch noch solche Werke gibt und nicht nur diese Sammlungen kurzatmiger „Papers“, die zu einer Habilitation zusammengeschnürt werden. Gut, man könnte jetzt sagen: Über den „Paper-Weg“ übt man zumindest das, was auch weiterhin gefragt ist. Das stimmt wohl. Diese Art der Übung formt aber auch eine entsprechende Haltung, die letztlich dazu führen könnte, dass es bald gar keine Werke mehr wie diese gibt.

A sci-fi vision of love from a 318-year-old hologram | Monica Byrne

TEDTalk - Mai 5, 2016 - 15:04
Science fiction writer Monica Byrne imagines rich worlds populated with characters who defy our racial, social and gender stereotypes. In this performance, Byrne appears as a hologram named Pilar, transmitting a story of love and loss back to us from a near future when humans have colonized the universe. "It's always funny what you think the future is going to be like versus what it turns out to be," she says.

SVEB- Bildungsstudie 2016 – Fokus: Qualitätssicherung in der Weiterbildung

scil - Mai 4, 2016 - 16:24
Wir bei scil sehen den Umgang mit Qualität als essentiellen Bestandteil eines erfolgreichen Bildungsmanagements, in dem Bestehendes bewertet und weiterentwickelt wird. Passend dazu hat sich der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) in seiner achten Bildungsstudie diesem Thema zugewandt. Im Jahr…
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The dream we haven't dared to dream | Dan Pallotta

TEDTalk - Mai 4, 2016 - 14:52
What are your dreams? Better yet, what are your broken dreams? Dan Pallotta dreams of a time when we are as excited, curious and scientific about the development of our humanity as we are about the development of our technology. "What we fear most is that we will be denied the opportunity to fulfill our true potential," Pallotta says. "Imagine living in a world where we simply recognize that deep, existential fear in one another -- and love one another boldly because we know that to be human is to live with that fear."

Pirates, nurses and other rebel designers | Alice Rawsthorn

TEDTalk - Mai 3, 2016 - 15:08
In this ode to design renegades, Alice Rawsthorn highlights the work of unlikely heroes, from Blackbeard to Florence Nightingale. Drawing a line from these bold thinkers to some early modern visionaries like Buckminster Fuller, Rawsthorn shows how the greatest designers are often the most rebellious.

How my son's short life made a lasting difference | Sarah Gray

TEDTalk - Mai 2, 2016 - 14:58
After Sarah Gray's unborn son Thomas was diagnosed with anencephaly, a terminal condition, she decided to turn her family's tragedy into an extraordinary gift and donate his organs to scientific research. In this tribute to life and discovery, she shares her journey to find meaning in loss and spreads a message of hope for other grieving families.

Irgendwelchen Moden nachlaufen

Gabi Reinmann - Mai 2, 2016 - 05:02

Der Soziologe Rudolf Stichweh spricht in einem Interview (hier) über die Tücken der Wissenschaftsfinanzierung bzw. Forschungsförderung. Im Zentrum steht die Frage, wer sowohl die „kleinen“ Probleme als auch die großen gesellschaftlichen Herausforderungen definiert, für die Wissenschaft nach Lösungen sucht. Während Wissenschaftler bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder beim Europäischen Forschungsrat ERC (European Research Council) ihre Fragen selbst formulieren, sind diese mehr oder weniger detailliert vorgegeben, wenn Forschungsprogramme von der Politik oder Wirtschaft ausgeschrieben werden. Zwar werden auch für solche Ausschreibungen in der Regel Wissenschaftler beratend hinzugezogen: Skepsis gegenüber diesem Weg aber ist durchaus angebracht, wie das Interview deutlich macht. Der Wissenschaftsrat, so Stichweh, habe vor gut einem Jahr ein Positionspapier verabschiedet, mit dem er die Debatte über die sogenannten Großen Gesellschaftlichen Herausforderungen anstoßen wollte. „Ich stehe diesen Zuspitzungen mit einer gewissen Skepsis gegenüber. Derlei Versuche bergen immer die Gefahr, irgendwelchen Moden nachzulaufen. Probleme, die heute vielleicht als relevant erscheinen, können schon morgen in ihrer Bedeutung von anderen verdrängt werden. Das dafür investierte Forschungsgeld verpufft.“

Im Übrigen bestimmen Wissenschaftler auch in der grundfinanzierten Forschung ihre Fragen selbst, wie Stichweh anführt. Diese dritte Säule der Wissenschaftsfinanzierung aber ist dann im Verlauf des Interviews kein Thema mehr – so viel zur Relevanz der Forschung, die eigentlich Teil der Aufgabe eines Professors ist, selbst wenn er keine Drittmittel akquiriert.

Stichweh spricht sich deutlich dafür aus, dass sich Wissenschaftler aktiv dafür engagieren müssten, den Pluralismus in der Wissenschaft zu erhalten. Er nennt das den „Imperativ des Pluralismus“: „Es ist immer problematisch, sich auf Weniges zu konzentrieren. Dabei besteht immer die Gefahr, dass Dinge aufgeblasen werden, die vielleicht nur Probleme unter vielen anderen, nicht aber entscheidende Probleme sind. Es ist wichtig, vielen Problemidentifikationen, vielen Lösungswegen, vielen Disziplinen, vielen Forschungszugängen eine Chance zu geben. Die Kraft des Pluralismus scheint mir unabweisbar. Doch genau sie kommt unter die Räder.“

Im Laufe des Interviews kommt Stichweh auch auf die Schwierigkeit zu sprechen, die sich durch die Übermacht der Ingenieur- und Naturwissenschaften ergeben: „An der Debatte zu den Großen Gesellschaftlichen Herausforderungen können Sie sehen, dass bei deren Benennung meist auf Fragen abgestellt wird, die etwas mit Technik und Ingenieurwissen zu tun haben. Gesellschaftliche Fragen werden dabei kaum verhandelt.“ Das deutet er auch politisch: „Im Wahlkampf tauchen meist Fragen zu Ungleichheit und Armut auf, wenn es dann aber um die Gestaltung der Wissenschaftspolitik geht, treten Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in den Hintergrund. In den Vordergrund schieben sich statt dessen Ingenieurfragen, was die Suprematie der Ingenieur- und Naturwissenschaften perpetuiert.“

Das Interview ist auch für die Bildungswissenschaften interessant. Die vielen Ausschreibungen und Programme der letzten Jahre begrüßen sicher viele sehr – ich auch. Gleichzeitig gibt es da einen gewissen Nachgeschmack – und zwar genau aus dem von Stichweh genannten Gründen: Wer formuliert die Fragen? Wer steckt die Felder ab, auf denen man nach neuen Fragen sucht? Wer legt fest, was wichtig ist? Wer hat Definitionsmacht, wenn es darum geht, die großen und kleinen gesellschaftlichen Herausforderungen zu identifizieren, in denen bildungswissenschaftliche Forschung eine Antwort liefern kann?

Udemy vs. Volkshochschule

Weiterbildungsblog - April 29, 2016 - 16:15

Fragt Nina Oberländer auf blog.volkshochschule.de. Zuerst stellt sie kurz die Plattform für Online-Kurse, Udemy, vor, vielleicht noch nicht für jeden hierzulande ein Begriff: “Eigentlich ist Udemy eine globale Online-Volkshochschule - mit inzwischen 11.000.000 eingeschriebenen Lernenden.” Dann wägt sie ab: global und regional/ lokal, online und vor Ort. Und kommt zu dem Schluss: “Es wird nicht Udemy oder Volkshochschule heißen, sondern Volkshochschule und Udemy. Es sind zwei sich ergänzende Anbieter.”

Eine optimistische Sicht, bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie auch von künftigen Generationen geteilt wird, für die das Kürzel VHS nicht mehr zur Bildungsbiographie gehört. Vielleicht hilft der Einwurf von Martin Lindner eher weiter: “fragen wir doch mal andees herum: wenn wir uns die VHSen neu schnitzen könnten: wie würden sie aussehen?”
Nina Oberländer, blog.volkshochschule.de, 28. April 2016

Themenspecial “Lernmanagement-Systeme”

Weiterbildungsblog - April 29, 2016 - 15:34

Selbst wenn man sich darauf einigt, dass es Learning Management Systeme braucht, bleibt die Frage: Welchen Stellenwert nehmen sie in heutigen Lernumgebungen ein? Bilden sie noch den zentralen Einstiegspunkt für das Lernen und die Lernenden? Oder sind sie nur ein Baustein und Link, der neben vielen anderen, internen wie externen Plattformen und Systemen steht, auf denen sich heute Mitarbeiter bzw. Nutzer austauschen?

Ich bin sicher, dass diese Fragen auch im aktuellen Themenspecial auf e-teaching.org behandelt werden. Ansonsten gibt es eine Fülle von Ressourcen und Events zum Thema. Vielleicht ein Einstiegspunkt: “Was versteht man eigentlich unter einem LMS?”

“Im Themenspecial wollen wir von Expertinnen und Experten wissen, was LMS zur Unterstützung von E-Learning an Hochschulen leisten, wie die Systeme in der Praxis eingesetzt und angenommen werden und wohin die Entwicklung geht.”
e-teaching.org, 25. April 2016

How to read the genome and build a human being | Riccardo Sabatini

TEDTalk - April 29, 2016 - 15:00
Secrets, disease and beauty are all written in the human genome, the complete set of genetic instructions needed to build a human being. Now, as scientist and entrepreneur Riccardo Sabatini shows us, we have the power to read this complex code, predicting things like height, eye color, age and even facial structure -- all from a vial of blood. And soon, Sabatini says, our new understanding of the genome will allow us to personalize treatments for diseases like cancer. We have the power to change life as we know it. How will we use it?

Why microlearning works for me

Weiterbildungsblog - April 28, 2016 - 19:07

E-Learning-Experte Clive Shepherd erzählt, dass Microlearning heute ein fester Bestandteil seiner Alltagsroutinen ist. Duolingo, um Französisch zu lernen, etwas Gehirntraining mit Peak, und Videos von KnowFast. Dazu haben auch kurze Reminder und Gamification-Elemente der Anbieter beigetragen. Überhaupt beobachtet Clive Shepherd in den letzten Jahren eine wachsende Anzahl von Plattformen, die sich auf kurze Lerneinheiten, meist Videos, spezialisiert hat. Und am Arbeitsplatz? Clive Shepherd: “It can also fit into blended solutions, either as preparation for practical application or as on-going follow-up.”
Clive Shepherd, e.learning age, April 2016, S. 16

Personal Swiss

scil - April 28, 2016 - 16:24
Am 12. und 13. April fand in Zürich die Personal Swiss statt. Eine Messe für HR-Fachleute, an der sich verschiedene Anbieter präsentieren. Daneben gab es verschiedene interessante Vorträge, zum Beispiel im Themenbereich „Trainings to business“. In diesem Beitrag berichte ich…
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