Sammlung von Newsfeeds

The Learning Curve. Education and Skills for Life

Weiterbildungsblog - Juni 10, 2014 - 15:39

PISA, PIAAC, PIRLS, TIMSS. Das sind Stichworte dieses Reports, der die Testergebnisse, Bildungsinvestitionen und Bildungssysteme der OECD-Staaten vergleicht. Eine Metastudie, geschrieben von der Economist Intelligence Unit und veröffentlicht von Pearson. Eine Reihe von Rankings und Interpretationen, einige versteckte Merksätze (“… in the highest-performing nations, students see themselves as the ones, who own their learning”, Andreas Schleicher) und schließlich “four lessons in adult learning”, die erst einmal gut klingen:

“1. Little is possible without the basics …
2. Skills must be used to be maintained …
3. Countries must take adult education seriously …
4. Technology is helpful in fostering adult learning, but is no panacea …”

Pearson, Juni 2014

TED: Keren Elazari: Hackers: the Internet's immune system - Keren Elazari (2014)

TEDTalk - Juni 10, 2014 - 14:58
The beauty of hackers, says cybersecurity expert Keren Elazari, is that they force us to evolve and improve. Yes, some hackers are bad guys, but many are working to fight government corruption and advocate for our rights. By exposing vulnerabilities, they push the Internet to become stronger and healthier, wielding their power to create a better world.

Normal? Nein Danke!?

Gabi Reinmann - Juni 9, 2014 - 16:47

Heute – so scheint es – muss man beständig innovativ sein. Normalisierung ist vor dem Hintergrund der Allgegenwart von Innovationen so etwas wie Stillstand, Lähmung, in der Folge Rückstand, Erstarrung, und damit eine Gefahr für Organisationen, auch für Hochschulen, deren Entwicklung (Stichwort Hochschulentwicklung) wohl nie so stark eingefordert wurde wie im vergangenen Jahrzehnt. Interessanterweise – so scheint es ebenfalls – brauchen wir heute aber auch überall Standards. Normalisierung ist vor diesem Hintergrund eigentlich eine logische Folge, denn wenn es Standards gibt und man sich an diesen orientiert, führt das zu einem standardisierten Zustand und der ist entsprechend berechenbar, also doch eigentlich auch „normal“. Aber vielleicht liegt die Zukunft ja in einer Standardisierung der Innovation jenseits der Normalisierung? Ginge das? Ich bin mir nicht sicher. Wie auch immer: Neulich bin ich im Kontext Hochschule über den Satz gestolpert, dass Normalisierung eine Gefahr sei. Und darüber musste ich in den letzten Tagen immer wieder nachdenken. Irgendetwas an diesem knappen Satz hat mich gestört, ohne dass ich zunächst hätte sagen können, was genau.

Wendet man den Satz auf Personen an, werden sich die Geister scheiden: Vielen Menschen ist ein gewisses Maß an Normalität schon sehr wichtig, denn wenn man sich außerhalb der „Norm“ (das steckt da ja auch drin) bewegt, ist das ist fast immer anstrengend. Allerdings gibt es auch (wahrscheinlich weniger) Menschen, die genau nicht normal sein wollen, weil sie Normalität als langweilig empfinden und die Anstrengung, sich außerhalb der Norm zu bewegen, in Kauf nehmen, um die damit verbundene Aufmerksamkeit zu erhalten. So oder so: Was normal ist und was nicht mehr so ganz und was ganz bestimmt nicht, ist ja nun etwas, was historisch, regional und kulturell höchst unterschiedlich ist, und selbst zu einer konkreten Zeit an einem konkreten Ort in einer konkreten Kultur lässt sich trefflich darüber streiten, wann man als Mensch normal ist (und wann nicht – mehr).

Wendet man den Satz nun auf Organisationen an, stellt sich die Frage, was normal ist, noch einmal anders, wie ich meine. Nehmen wir als Beispiel eben Hochschulen. Was ist an einer Hochschule normal? Und wann wird Normalisierung – wenn überhaupt – zu einer Gefahr? Betrachten wir einfach mal die drei klassischen Bereiche einer Hochschule: Verwaltung – Lehre – Forschung.

Wenn man die obige Verbindung zwischen Normalisierung und Standardisierung noch einmal aufnimmt, dann komme ich zu dem Schluss: Normalisierung in der Verwaltung kann nicht schlecht sein. Wenn es da Standards gibt, dann ist das wunderbar: Das schafft Verlässlichkeit und Planbarkeit. Normalisierung auf der Ebene der Verwaltung einer Hochschule ist also alles andere als eine Gefahr, sondern ein Hort der Sicherheit und vermutlich für die meisten höchst willkommen. Dass Normalisierung in diesem Sinne in jedem Fall eine Bürokratisierung ist oder zwangsläufig wird (und das würde man dann wahrscheinlich schon als Gefahr sehen), kann ich allerdings nicht beurteilen. In der Verwaltung würde ich die „Normalisierungsampel“, die vor etwaigen Gefahren warnt, dennoch tendenziell auf Grün setzen: Routinen dürften hier vor allem funktional sein.

Schwieriger wird das schon in der Lehre: Nach meinen eigenen Erfahrungen mit der Organisation von Studienprogrammen sowie mit der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen, komme ich hier zu dem Schluss: Möglichst einfache, aber fest verankerte Standards auf der Ebene der formalen Organisation von Lehre und der rechtlichen und technischen Organisation von Prüfungen sind hilfreich. Warum? Weil das Ressourcen freisetzt für die andere Ebene, nämlich die der inhaltlichen Gestaltung von Programmen, Modulen, Veranstaltungen und Prüfungen. Auf dieser Ebene sehe ich Normalisierung im Sinne von „haben-wir-schon-immer-so-gemacht“, „läuft-doch-soweit-erträglich-warum-soll-ich-was-ändern“ durchaus als Gefahr. Eingeschliffene Routinen, die nicht mehr reflektiert werden, die Experimente in der Lehre zum Störfaktor machen, können in der Tat zu Stillstand und Rückstand führen. In der Lehre würde ich daher die „Normalisierungsampel“ auf Gelb setzen, denn hier ist sicher Achtsamkeit geboten.

Kommen wir zur Forschung: In der Forschung kann (muss?) man die Normalisierung aus verschiedenen Gründen, so denke ich, kritisch sehen. Auch wenn gerade für die Forschung Standards wichtig sind (nämlich bei Methoden), gehört es natürlich auch zum Wesen der Wissenschaft, genau solche Standards immer wieder zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Standards dürfen nicht zu Dogmen werden, denn das wäre ein Widerspruch in sich gegenüber der Kritikfähigkeit, die man von den Wissenschaften erwarten darf oder wohl auch muss. Wenn Wissenschaft zu einer „Normalwissenschaft“ wird, dann werden Abweichungen immer weniger geduldet, dann erstarrt das Wissenschaftssystem, dann erlahmt die Kreativität der Forscher. Nun kann man natürlich an der Stelle einwenden, dass es auch nicht sein könne, dass jeder macht, was er will (und bei solchen Gelegenheiten machen sich viele gerne über den nie gelesenen Paul Feyerabend und seinen aus dem Zusammenhang gerissen Spruch „Anything goes!“ lustig). Aber dieser Einwand ist letztlich lächerlich, denn Wissenschaft steht ja ohnehin stets unter Kontrolle, nämlich unter Selbstkontrolle der Peers. Wichtig ist daher die Offenheit der Wissenschaftler für Neues – auch für Abweichendes, auch für das, was sich auf den ersten Blick der üblichen Norm entzieht. In der Forschung würde ich die „Normalisierungsampel“ daher ganz klar auf Rot setzen: Ja, hier ist in jedem Fall Gefahr in Verzug!

TED: Stella Young: I’m not your inspiration, thank you very much - Stella Young (2014)

TEDTalk - Juni 9, 2014 - 15:10
Stella Young is a comedian and journalist who happens to go about her day in a wheelchair — a fact that doesn’t, she’d like to make clear, automatically turn her into a noble inspiration to all humanity. In this very funny talk, Young breaks down society's habit of turning disabled people into “inspiration porn.”

Stanford Online: 2013 in Review

Weiterbildungsblog - Juni 6, 2014 - 20:19

Ein sehr interessanter Report, der einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten Stanfords auf dem Feld des Online-Lernens bietet. Dazu gehört natürlich die Durchführung jener drei Stanford-Kurse im Herbst 2011, die den Hype um MOOCs erst so richtig entfacht haben; dazu gehört aber auch z.B. der Launch der Stanford OpenEdX-Plattform als Open Source-Initiative. So beliefert Stanford derzeit parallel drei Kursplattformen: Neben Stanford OpenEdX noch Coursera und NovoEd. Es sind insgesamt so viele Aktivitäten, dass Stanford sie 2012 im Office des Vice Provost for Online Learning (VPOL) gebündelt hat.

Aus dieser Perspektive ist auch dieser Überblick zusammengetragen: in kurzen Profilen werden einzelne Online-Kurse bzw. MOOCs vorgestellt; dazu die laufenden Arbeiten des VPOL, Kurse, Initiativen und Forschungsprojekte (sehr interessant lesen sich hier beispielsweise die kurzen Abstracts einzelner Artikel …). In der Executive Summary heißt es:

“We are proud of our contributions. Since the first three Stanford MOOCs were offered in fall 2011, VPOL has awarded 66 faculty seed grants and has helped more than 145 faculty members from all seven schools deliver 246 online courses and blended campus courses hosted on three different platforms. More than 1.9 million people, from almost every country in the world, have registered for one or more free public online courses taught by Stanford faculty. And since the fall of 2012, our global community of learners has interacted with Stanford Online courses for more than 4 million hours.”
Stanford, Vice Provost for Online Learning (VPOL), Mai 2014 (pdf)

TED: Yoruba Richen: What the gay rights movement learned from the civil rights movement - Yoruba Richen (2014)

TEDTalk - Juni 6, 2014 - 14:58
As a member of both the African American and LGBT communities, filmmaker Yoruba Richen is fascinated with the overlaps and tensions between the gay rights and the civil rights movements. She explores how the two struggles intertwine and propel each other forward — and, in an unmissable argument, she dispels a myth about their points of conflict. A powerful reminder that we all have a stake in equality.

Breitbandinternet am Land

Peter Baumgartner - Juni 6, 2014 - 13:01

Im Rahmen einer Veranstaltung im Gasthof SVETI in Karlstetten (bei St.Pölten/NÖ) habe ich ein Referat mit dem Titel "Internet: Von der Information zur Kommunikation und Zusammenarbeit" gehalten. Der Artikel fasst die Inhalte aller Impulsreferate und der anschließenden Diskussion zusammen. Als Fazit der spannenden Veranstaltung ergab sich, dass der Ausbau des Breitbandnetzes eine Infrastrukturmaßnahme darstellt und daher von der öffentlichen Hand finanziert werden muss. Der Staat als Netzbetreiber bietet jedoch keine Endkundendienste an, d.h. das Netz ist offen für alle Dienstanbieter zu gleichen, transparenten und nicht-diskriminierenden
EU-konformen Bedingungen. Weiterlesen ...

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Servus Coburg! Wie komme ich zum Coburger Weg?

Marc Krüger - Juni 6, 2014 - 09:10

Jetzt ist meine erste Woche rum und ich hatte versprochen, den Übergang ein Stück weit zu dokumentieren. Erstens, weil es persönlich gut tut, wenn das viele Neue aufgearbeitet wird und zweitens, weil der Blick als Neuer auf die Gegebenheiten vor Ort noch ungetrübt ist. Letzteres hat den Vorteil, dass einem Eigenheiten schnell auffallen, aber wiederum den Nachteil, dass einem oft nicht klar ist, warum dem so ist. Mein Start stand deswegen unter den Prämissen Gespräche führen, Fragen stellen, Beobachten und Verknüpfen – oder mit einem Wort: Zuhören. Letzteres ist mir meistens, leider nicht immer gelungen. Der praktische Mensch in mir sucht zu gerne nach Lösungen, hierfür bildet er sich schnell eine Meinung. Es kostet mich dann Energie hiervon Abstand zu nehmen, um weiterhin unvoreingenommen den Gegenstand betrachten zu können.

Was aber gibt es von der ersten Woche zu berichten? Zuerst das Große und Ganze: Mein Eindruck, dass der Coburger Weg ein großes und ambitioniertes Projekt ist, welches sich mit seinen Projektergebnissen nicht verstecken muss, wurde durchweg bestätigt. Das bekräftigt meine Entscheidung nach Coburg zu gehen sehr und ich habe großen Respekt vor dem, was hier geschaffen wurde.

Den bisher größten Einblick habe ich in die Projektsäule “COnzept” erhalten, von der ich in diesem Beitrag berichten möchte: In dieser Säule studieren die Studierenden in einem interdisziplinären Kontext und es partizipieren sieben Studiengänge aus drei Fakultäten. Mehr als 600 Erstsemester nehmen am ersten Modul “Interdisziplinäre Perspektiven” (6 ECTS) teil. Auch das zweite und dritte Modul “Interdizipilinäres Projekt” (2 mal 6 ECTS) wird gut angenommen und es sind eindrucksvolle Ergebnisse, dessen Dokumentation “Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis” ich sichten durfte. Diese Woche ist das vierte und letzte Modul “Interdisziplinäre Profilierung” mit noch mal 6 ECTS fertig gestellt worden. Der erste Durchlauf kann damit auch hier beginnen.

Es ist selbstredend, dass ein großer Teil der im Projekt beantragten Personalressourcen in die Lehre fließen. Auch mein Lehrdeputat fließt in diese Module und ich bin angwiesen die Erziehungswissenschaften, die Didaktik und die Wissenschaftsmethoden als Lerninhalte für eine interdisziplinäre Lehre einzubringen. Ich geben zu, ich fühle mich gefordert und muss mir noch etliche Gedanken machen. Aber ich freue mich auch darauf, meine Ideen und Erfahrungen einfließen zu lassen.

Was ich als Projektleiter in unserem ebenfalls recht großen BMBF-Projekt eCULT (gleiche Förderlinie wie der Coburger Weg) beobachtet habe, finde ich auch hier wieder. Die Organisation eines solch großen Projektes, mit so unterschiedlichen Kompetenzen, Persönlichkeiten, vielen Mitarbeitern und einer für die Hochschullehre innovativen und damit ein Stück weit abstrakten Idee, ist eine echte Herausforderung. Hinzu kommt beim Coburger Weg die Abstimmung mit den Studiengängen, welche am Anfang zu wenig eingebunden wurden. Es bleibt nicht aus, dass viel Zeit für die Abstimmung der (Entscheidungs-)Prozesse aufgewendet wird. Ein besonders für die operativen Projektmitarbeiter sehr unangenehmer Vorgang, da Entscheidungen, auf die sie ihre inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit ausrichten, oft revidiert werden. Aber auch hier sehe ich den Coburger Weg – im Bezug auf die Projektlaufzeit – gut entwickelt und bin guter Hoffnung, dass es weiter geht.

Alles in allem also eine sehr positive Wochenbilanz und ich glaube, den Coburger Weg gefunden zu haben :-)

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die vielen und netten neuen Kollegen für die offenen und persönlichen Gespräche. Ein beonderer Dank gilt außerdem all jenen, die mir mein Arbeitsumfeld (Büro, Computer, Telefon, Dienstausweis, …) vorbereitet haben, so dass ich sofort loslegen konnte. Und einen abschließenden ganz lieben Dank an die Lehrenden im Coburger Weg für das nette Einstiegsgeschenk!


The top 10 lessons I learned from A Year of Productivity

Weiterbildungsblog - Juni 6, 2014 - 06:43

Chris Bailey hat sich ein ganzes Jahr lang, vom 1. Mai 2013 bis zum 1. Mai 2014, mit Fragen, Methoden und Techniken rund um “Produktivität” beschäftigt. Und in diesem einen Jahr hat er vieles ausprobiert, experimentiert und alles ausführlich im Blog dokumentiert. Natürlich sind viele Hinweise selbstverständlich, weil niemand an den Basics wie Sinn, Ziele, Bewegung, Essen und Schlaf vorbeikommt. Aber selbst hier gibt es für Wissensarbeiter noch genügend Rädchen, an denen sie drehen können.
Chris Bailey, A Year of Productivity, 1. Mai 2014

TED: Robert Full: The secrets of nature's grossest creatures, channeled into robots - Robert Full (2014)

TEDTalk - Juni 5, 2014 - 15:09
How can robots learn to stabilize on rough terrain, walk upside down, do gymnastic maneuvers in air and run into walls without harming themselves? Robert Full takes a look at the incredible body of the cockroach to show what it can teach robotics engineers.

Mastering the Internet of Everything

Weiterbildungsblog - Juni 5, 2014 - 13:10

Nicht nur das “Internet der Dinge” steht vor der Tür, dahinter wartet bereits das “Internet of Everything”. Sagt jedenfalls John Chambers, CEO of Cisco. Es kann also nicht schaden, diesen Begriff auch hier einzuführen. Und mit Harold Jarche daran zu erinnern, dass damit die Agenda des Fachs “Persönliches Wissensmanagement” (PKM) noch länger wird.

“According to Cisco, IoE brings together people (humans), process (manages the way people, data, and things work together), data (rich information), and things (inanimate objects and devices) to make networked connections more relevant and valuable than ever before-turning information into actions that create new capabilities, richer experiences, and unprecedented economic opportunity for businesses, individuals, and countries.” (Dave Evans)
Harold Jarche, Blog, 3. Juni 2014

Reclaiming Innovation

Weiterbildungsblog - Juni 5, 2014 - 06:15

Einen programmatischen Text haben Jim Groom und Brian Lamb verfasst, der die Hochschulen an die Ideale und Potenziale des “Open Web” erinnert. Er passt natürlich wunderbar in eine Zeit, in der über die “Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen” diskutiert wird. Ein Kapitel klagt das Denken in großen, effizienten, geschlossenen Technologien an, wie es sich im Vertrauen auf Learning Management Systeme widerspiegelt. Aber an dieser Stelle hätten auch Massive Open Online Courses (MOOCs) stehen können. Innovation sollte mehr sein, so die Autoren und mit Referenz an den 25. Geburtstag des World Wide Web. Sie fragen: “What if educational institutions start reclaiming innovative learning on the web?”
Jim Groom und Brian Lamb, EDUCAUSE Review, Vol. 49, No. 3 (Mai/Juni 2014)

TED: Stephen Burt: Why people need poetry - Stephen Burt (2013)

TEDTalk - Juni 4, 2014 - 15:09
"We're all going to die -- and poems can help us live with that." In a charming and funny talk, literary critic Stephen Burt takes us on a lyrical journey with some of his favorite poets, all the way down to a line break and back up to the human urge to imagine.

TED: Dan Gilbert: The psychology of your future self - Dan Gilbert (2014)

TEDTalk - Juni 3, 2014 - 14:56
"Human beings are works in progress that mistakenly think they're finished." Dan Gilbert shares recent research on a phenomenon he calls the "end of history illusion," where we somehow imagine that the person we are right now is the person we'll be for the rest of time. Hint: that's not the case.

TED: Ray Kurzweil: Get ready for hybrid thinking - Ray Kurzweil (2014)

TEDTalk - Juni 2, 2014 - 15:02
Two hundred million years ago, our mammal ancestors developed a new brain feature: the neocortex. This stamp-sized piece of tissue (wrapped around a brain the size of a walnut) is the key to what humanity has become. Now, futurist Ray Kurzweil suggests, we should get ready for the next big leap in brain power, as we tap into the computing power in the cloud.

Design Thinking im Coaching

scil - Juni 2, 2014 - 14:50
Schon Mal etwas von Design Thinking gehört? Dieser Ansatz wird in der letzten Zeit öfters im Zusammenhang mit Coaching thematisiert (zum Beispiel in einem Artikel der Ausgabe 03/2014 von Trainingaktuell). Für Manche ist das vielleicht etwas überraschend – Design Thinking kann zur Bearbeitung von Coaching Themen eingesetzt werden. Andere Einsatzgebiete sind die Innovationsentwicklung oder die

Noch nicht so recht angekommen

Gabi Reinmann - Juni 1, 2014 - 18:06

Ja, ich weiß, es ist komisch. Was meine inhaltliche Arbeit an der Zeppelin Universität (ZU) betrifft, halte ich mich seit Monaten bedeckt. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich hochschuldidaktisch an der ZU noch nicht so recht angekommen bin. Damit will ich sagen: Lehrende und Studierende an der ZU haben mich sehr wahrscheinlich in dieser mir ja besonders wichtigen Rolle noch nicht sonderlich wahrgenommen. Und das konnten sie bisher auch kaum, weil ich wohl vor allem da sichtbar werde, wo die Meso- und Makroebene der Hochschuldidaktik tangiert ist: nämlich z.B. in der Programmgestaltung, speziell in der Mastergestaltung (aber auf einer sehr formalen Ebene), in der Diskussion zu Prüfungsfragen (wiederum vor allem auf einer formalen Ebene), in einem nach außen kaum sichtbaren „(People) Management“, in Vorarbeiten für eine Deputatsrichtlinie der Geschäftsführung (wobei ich aus diesen Vorarbeiten eigentlich auch mal einen zusammenhängenden Text machen könnte) etc. (das sind jetzt nur ein paar Beispiele). Wofür ich als Wissenschaftlerin stehe, dürfte (mit Ausnahme der Antrittsvorlesung) wohl noch etwas im Dunkeln liegen.

Seit langem geplant (und bei meinem Beginn an der ZU auch vereinbart) ist allerdings neben dem Amt im Präsidium und dem Lehrstuhl für Hochschuldidaktik auch eine kleine hochschuldidaktische Forschungs- und Entwicklungseinheit. Wir haben dieser den Namen „Higher Educational Design Research Center“ (kurz: HEDeR) gegeben. Und so, wie man sich manchmal kneifen muss, um zu prüfen, ob man wach ist, haben wir uns im März gedacht: Wir müssen einfach mal ein paar kleine Veranstaltungen initiieren, mit denen das HEDeR quasi emergent entsteht. Wir, das sind vor allem Sandra (Hofhues) und ich, unter anderem unterstützt durch Grit Würmseer (persönliche Referentin des Präsidenten), der aktuell noch amtierenden Studentischen Vizepräsidentin und letztlich auch durch meine wissenschaftlichen Mitarbeiter (aus Drittmitteln) und Mitarbeiter aus unserem „Third Space“, die vor allem sehr interessierte und aktive Teilnehmer/innen unserer nunmehr drei Workshops waren.

Nun hat sich Sandra (Gott sei Dank!) ein Herz gefasst, und hier über diese ersten kleinen Workshops berichtet. Thematisch hatten wir uns drei Felder vorgenommen, zu denen es an der ZU auch entsprechende Aktivtäten gibt: (a) Mediengestützte Lehr-Lernszenarien (okay, hier ist die ZU noch etwas zurückhaltend), (b) forschungsorientierte Lehre (hier ist die ZU dafür besonders stark) und (c) kreative Prüfungen (die an der ZU, wie woanders auch, eine große Herausforderung sind). Da musste ich jetzt natürlich nachziehen und endlich auch mal von unserem noch aufzubauenden HEDeR berichten. Wir sind zuversichtlich, mit einem größeren Forschungsprojekt zur forschungsorientierten Lehre ab 2015 die theoretische und empirische Seite des HEDeR zu beleben. Praktisch ist auch einiges im Fluss: So mehren sich in den letzten Wochen etwa interessante didaktische Beratungsgespräche, in denen ich selber immer dazulerne und vor allem neue Perspektiven erkenne.

Flashback! #zufokon

Sandra Hofues - Juni 1, 2014 - 14:49

Ausgesprochen romantisch mag die Überschrift meines Beitrags heute klingen. Und genauso romantisch ist sie auch gemeint, wenn ich nämlich durch die ZUfo, die studentische Forschungskonferenz an der Zeppelin Universität Friedrichshafen, an meine Augsburger Zeit mit dem Projekt w.e.b.Square erinnert werde. Worin der Zusammenhang besteht, lässt sich ziemlich klar bestimmen: Auf der ZUfo kommen Studierende aus vielerlei Studiengängen zusammen, die zum Rahmenthema (dieses Jahr: Speicher) etwas beizutragen haben. Auch bei w.e.b.Square gab es insgesamt viermal die Möglichkeit, studentische Arbeitsergebnisse vor einem interessierten Publikum zu präsentieren – mit dem Unterschied, dass diese Aktivität in den Rahmen (m)einer Lehrveranstaltung eingebettet war und damit andere Sicherheiten verlieh (es gab bspw. immer ausreichend Vortragende, da der Konferenzvortrag Teil der Prüfungsleistung war). Die studentische Konferenz ist aus Sicht der Studierenden in der Regel ein wichtiger Meilenstein, der noch um die Frage der Publikation von Ergebnissen ergänzt wird. Bei w.e.b.Square haben wir eine Veröffentlichung stets über das studentische Online-Magazin abgedeckt, das für Aktivitäten dieser Art gedacht und gemacht war. Die ZUfo kooperiert mit dem Magazin 360°, das in eine ähnliche Richtung zeigt, aber eben hochschulübergreifend organisiert wird (was manche Prozesse leichter, andere umso schwieriger macht, bspw. das redaktionelle Arbeiten über Grenzen hinweg – Respekt!) und in der Tradition der Print-Magazine steht. Zudem besteht für ausgewählte Beiträge die Möglichkeit, diese eher populärwissenschaftlich aufzubereiten und bei ZU|daily zu präsentieren. Beide Möglichkeiten finde ich gut und wichtig, da es einen Unterschied macht, wo ich schon als StudentIn etwas publiziere und welcher Grundidee das jeweilige „Organ“ verfolgt. Zusammen mit Anna hatte ich dazu vor einiger Zeit in einem Band zu Social Media in der Hochschule beschrieben, welche unterschiedlichen Stoßrichtungen dem wissenschaftlichen, dem journalistischen und dem organisationalen (PR-) Publizieren zugrunde liegen und wie sich diese Frames auf das (studentische) Publizieren auswirken können. Denn im Grunde ist es nämlich der Dreiklang unterschiedlicher Publikationsformen und -bereiche, der für Studierende als medienpraktischer Erfahrungsraum äußerst gewinnbringend ist – ganz unabhängig von ihrer Disziplin, da Veröffentlichen (und Diskurs darüber) Kernkategorie von Wissenschaft ist. Letzteres haben Kerstin und ich in einem zusammenfassenden Artikel über w.e.b.Square beschrieben, der im Tagungsband zur Tagung „Medien – Wissen – Bildung“ demnächst erscheinen dürfte. Neben den eher formal-organisatorischen Gemeinsamkeiten lassen sich auch auf der persönlichen Ebene von Vorträgen und Vortragsstilen, von Darbieten und Zuhören, von Fragen und (sich) Verteidigen viele Parallelen zwischen beiden studentischen Konferenzen ausmachen. Dabei finde ich besonders interessant, wie Studierende als Novizen offenbar Wissenschaft wahrnehmen und welche Verhaltensweisen (Riten) sie im studentischen Umfeld reproduzieren, mehr noch: Unbewusst halten sie Wissenschaft einen Spiegel vor, in welcher Hochsprache, mit welcher Rhetorik und Gestikulation man offenbar als StudentIn WissenschafterInnen wahrnimmt. Auch der Medieneinsatz unterscheidet sich nach disziplinärer Heimat der Studierenden beträchtlich, das machen die multidisziplinär aufgestellten Panels auf der ZUfo deutlich. Mal steht Zuhören im Vordergrund, mal das visuelle Erleben. Seitens der Zuhörenden werden die Vortragenden immer aber mit gleicher Wertschätzung betrachtet und alle sind immer getrieben von der Idee, hinter die Perspektiven des jeweiligen Fachs der Vortragenden zu blicken. Schließlich schreibt sich die ZUfo Interdisziplinarität auf die Fahnen, und diese beginnt in der Regel mit einem gegenseitigen Verständnis für Fragestellungen der jeweils anderen (oder auch „des“ jeweils anderen). Damit reiht sich die ZUfo in andere studentische oder auch Nachwuchskonferenzen ein, die Wissenschaftlichkeit einüben (helfen) und eine Fehlerkultur durch angenehme Atmosphäre und Wohlwollen ausstrahlen, ohne aber auf Kritik oder Diskurs zu verzichten. Letzteres ist mir fast am Wichtigsten zu berichten, wenn man nämlich Forschungsorientierung in Studium und Lehre konsequent umsetzen, aber nicht neue Schonräume durch Pseudo-Tagungen und fehlinterpretierte Didaktik kreieren will.

ForscherIn gesucht

Peter Baumgartner - Juni 1, 2014 - 10:54

Das Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien sucht eine Forscherin/einen Forscher zum ehebaldigsten Eintritt. Die Stelle ist derzeit auf ein Jahr befristet, das dient aber vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen. Eine unbefristete Verlängerung ist vorgesehen. Erfahrung und Expertise wird vor allem in quantitativer Empirie und bildungstechnologischen Kompetenz erwartet. Ende der Ausschreibungsfrist ist der 18.6.2014. Weiterlesen ...

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What would you say you do here, Hachette?

startupljackson - Mai 31, 2014 - 17:18

1st Bob: What you do as a publisher is you take the books from the authors and give them to the reader?

Hachette: Yes, yes that’s right.

2nd Bob: Well then I just have to ask why can’t the authors send them directly to reader?

Hachette: Well, I’ll tell you why… because… authors are not good at dealing with business.

1st Bob: So you physically take the books from the author?

Hachette: Well… No. They email it… or they’re upload it to a 3rd party website.

2nd Bob: So then you must deliver them to the reader through your site?

Hachette: Well… No. ah sometimes. But https://www.hachettebookgroup.com is a long URL to type and people don’t know about it. And it’s hard to get the book onto a Kindle that way.

1st Bob: What would you say you do here?

Hachette: Look we already told you, I deal with the @#$% business so the authors don’t have to. I have business skills! We are good at dealing with business, can’t you understand that? WHAT THE HELL IS WRONG WITH YOU PEOPLE?!

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