Sammlung von Newsfeeds

An Oral History of the #Hashtag

Weiterbildungsblog - Juni 6, 2017 - 13:35

Eine Handvoll Zeitzeugen, unter ihnen Twitter-Mitbegründer Biz Stone, blickt zurück ins Jahr 2007 und erinnert sich, wie der Hashtag in die Welt kam: “Its story started on a bare-bones social-networking site called Twitter back in 2007, when early adopters began developing tools to organize their tweets.” Kurz und unterhaltsam.
Lexi Pandell, Wired, 19. Mai 2017

How to see past your own perspective and find truth | Michael Patrick Lynch

TEDTalk - Juni 5, 2017 - 14:59
The more we read and watch online, the harder it becomes to tell the difference between what's real and what's fake. It's as if we know more but understand less, says philosopher Michael Patrick Lynch. In this talk, he dares us to take active steps to burst our filter bubbles and participate in the common reality that actually underpins everything.

Bildung 0.4

Gabi Reinmann - Juni 5, 2017 - 03:54

„Warum berufen sich Fürsprecher der Digitalisierung der Bildung wie Meinel oder Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, immer wieder auf Humboldt? Diese Frage ist nicht so trivial, wie man zunächst annehmen könnte, denn Wilhelm von Humboldt steht wie kaum ein anderer Denker für ein Bildungsideal, das einerseits sperrig und schwer verständlich wirkt und andererseits für eine Blüte deutscher Geistesgeschichte steht, auf die man nur stolz sein kann.“ In einer Replik auf einen Jubelartikel auf die Digitalisierung von Christoph Meinel, der Humboldt posthum zum Fan der „Bildungscloud“ erklärt, nimmt Markus Deimann deutlich Stellung zum technologischen Instrumentalismus, der in der aktuellen Diskussion zu digitalen Medien in der Hochschulbildung zunehmend unhinterfragt sein Unwesen treibt.

Ich kann Markus Deimann, der sich selbst als einen technikaffinen Bildungswissenschaftler versteht, nur Recht geben, wenn er in seinem Beitrag den tiefsitzenden Glauben einer technischen Umsetzbarkeit des europäischen Bildungsideals als besonders problematisch identifiziert: Dieser nämlich verkenne, dass es Bildungsphilosophie nicht um ein Regelwerk gehe, das Algorithmen ähnelt, „sondern um Vorstellungen, Werte und Ziele, die in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs zu Richtlinien von Bildungspraxis entwickelt werden können.“ Genau dazu aber komme es nicht infolge des derzeitigen Aktionismus, geprägt von digitaler Aufrüstung etwa an Hochschulen: „Stattdessen werden mit einer appellativen Rhetorik die segensreichen Wirkungen der software-gestützten Lösungen von Learning Analytics und Künstlicher Intelligenz verkauft: Sie tut, als sei gewissermaßen selbstverständlich, dass es dadurch zu Verbesserungen des Lernens und Lehrens komme, offen sei lediglich noch, wann es endlich losgehe.“ Nachdenklich sollte machen, dass sich nicht eben wenige Wissenschaftler der Rhetorik und dem Aktionismus mit roten Wangen anschließen und damit der ausgerufenen digitalen Bildungsrevolution die erhofften höheren Weihen verleihen.

Lesenswert ist auch das dazu passende Manuskript eines kürzlich im Mai gehaltenen Vortrags von Deimann mit dem Titel „Warum wir für Arbeit 4.0 nicht Bildung 4.0 brauchen“. In diesem Vortrag zeigt er, dass „Arbeit 4.0“ (auch Peter Baumgartner hatte sich – siehe hier – bei unserem Besuch am HUL damit auseinandergesetzt) ein Menschen- und Gesellschaftsbild befördert, das mit Bildung, wie sie z.B. von Humboldt gemeint war, wenig zu tun hat. Wenn man schon die Logik der Software-Versionierung bemühe, wäre wohl Bildung 0.4 näher an der Wahrheit, so Deimann. Kernziel des Vortrags ist es, deutlich zu machen, dass wir zur aktuell so dominanten Erzählung aus dem Silicon Valley eine Gegen- bzw. Alternativerzählung brauchen, die an einem fundierteren Verständnis von Bildung ansetzen und auf eine digitale Re-Humanisierung hinauslaufen müsste.

Stimmen wie die von Deimann aus der „technikaffinen Bildungswissenschaft“ sind nicht eben laut und zahlreich im Moment. Umso erfreulicher finde ich es, dass wir sie dennoch ab und zu hören. Wir sollten da vielstimmiger werden, denn: Die digitale Transformation unserer Gesellschaft ist ein gewaltiges Phänomen. Es macht mich aber schon stutzig, dass man uns diese Transformation seit einigen Jahren gebetsmühlenartig als eine Art Tsunami verkauft, der uns quasi vernichtet, wenn es uns nicht gelingt, richtig aus- und aufgerüstet auf seiner großen Welle mitzureiten. Und für alle, die sich noch widerspenstig zeigen, kommt dann Humboldt als Wellenreiter um die Ecke und winkt den Zweiflern zu, auf dass sich auch diese noch besinnen mögen. Müssen wir die digitale Transformation nicht eher als eine riesige Sandwüste begreifen, der wir uns in der Tat annehmen müssen, damit wir uns darin nicht hoffnungslos verirren – aber „achtsam“ (siehe z.B. hier), kreativ und selbstbestimmt gestaltend mit dem Ziel, daraus ausgedehnte Oasen für Menschen zu machen, in denen es sich lohnt zu leben?

Wissenschaft als Legebatterie?

head.zblog - Juni 4, 2017 - 08:28
Die letzte Forschung und Lehre beschäftigte sich im Standpunkt schon mit der Frage nach dem Sinn von Ziel- und Leistungsvereinbarungen hin (siehe auch Gabis Beitrag hier). Nun las ich gestern Abend den Standpunkt der aktuellen Forschung und Lehre von Jürgen Wertheimer mit dem Titel „Langeweile-Legebatterie“, in dem er in ein ähnliches Horn bläst, mit der […]

Humboldt überwinden! Warum “digitale Bildung” nicht aus der Vergangenheit gedacht werden kann

Weiterbildungsblog - Juni 2, 2017 - 16:54

Es fällt wirklich auf, dass sich jeder, der etwas über Bildung sagen oder in der Bildung etwas verändern will, hierzulande auf Humboldt beruft. Heute wäre Humboldt ein Verfechter der Digitalisierung”, schrieb vor einigen Tagen zum Beispiel auch Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam. Bitte nicht so schnell, findet Markus Deimann vom Institut für Lerndienstleistungen an der FH Lübeck. Sein nachvollziehbares Plädoyer:

“Es ist höchste Zeit für eine doppelte Rückbesinnung: Wir müssen uns zum einen über Inhalt, Reichweite und Ziele von Bildung im digitalen Zeitalter verständigen, ohne uns durch die Marktschreierei technischer „Lösungen” ablenken zu lassen. Hier ist die Stimme der Bildungswissenschaft gefragt. Zum anderen sollten sich Bildungswissenschaftler und Informatiker in einer solchen Diskussion neugierig und lernbereit begegnen und nicht so tun, als gäbe es die jeweils andere Seite nicht.”
Markus Deimann, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 1. Juni 2017

How to design a library that makes kids want to read | Michael Bierut

TEDTalk - Juni 2, 2017 - 15:40
When Michael Bierut was tapped to design a logo for public school libraries, he had no idea that he was embarking on a years-long passion project. In this often hilarious talk, he recalls his obsessive quest to bring energy, learning, art and graphics into these magical spaces where school librarians can inspire new generations of readers and thinkers.

3 songs that bring history to life | Rhiannon Giddens

TEDTalk - Juni 2, 2017 - 10:54
Rhiannon Giddens pours the emotional weight of American history into her music. Listen as she performs two traditional folk ballads, "Waterboy" and "Up Above My Head," and one glorious original song, "Come Love Come," inspired by Civil War-era slave narratives.

Internet Trends 2017 - CODE Conference

Weiterbildungsblog - Juni 2, 2017 - 07:44

Schon wieder ist ein Jahr um, denn Mary Meeker (Kleiner Perkins) ist wieder mit ihrem jährlichen Kompendium (355 Slides!) über die neuesten Internet-Trends da. Die großen Blöcke betreffen Online Advertising (”increasingly measurable + actionable”) und Interactive Gaming (”motherlode of tech product innovation + modern learning”). Hier finden sich, aus Bildungssicht, viele interessante Stichworte, u.a. auch zu Gamification. Dann gibt es Sektionen zu Indien und China und, zum ersten Mal, glaube ich, über Healthcare. Ansonsten: Daten über Daten, Statistiken, Trends und Beispiele.
Mary Meeker, KPCB, Slideshare, 31. Mai 2017

Internet Trends 2017 Report from Kleiner Perkins Caufield & Byers

Sind wir schon so weit?

Gabi Reinmann - Juni 2, 2017 - 05:42

Mit unserem Begleitforschungsprojekt „Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase“ (FideS) waren wir – zusammen mit vier weiteren Projekten aus dieser Programmlinie mit den schönen Kürzeln KoopL, wirQung, StufHe und ForschenLernen– die letzten beiden Tage in Berlin zu einem „Auswertungsworkshop“, der von der Koordinierungsstelle der Begleitforschung (KoBF) organisiert worden war. Jedes Forschungsprojekt hatte zwei Stunden zur Verfügung, die zusammen mit zwei externen Experten gestaltet werden sollten. Wir hatten für FideS Peter Tremp und Niels Pinkwart für diese „Externen-Rolle“ gewinnen können.

Die Bezeichnung „Auswertungsworkshop“ war vielleicht nicht ganz so treffend für das, was an diesen beiden Tagen passierte. Die meisten Forschungsprojekte befinden sich zwar in der letzten Phase, aber alle haben noch Aufgaben und Ziele vor sich, sodass es nicht darum gehen konnte, Ergebnisse abschließend „auszuwerten“. Das Format an sich aber erwies sich aus meiner Sicht als durchaus fruchtbar. Dazu trug zum einen das Zeitfenster von zwei Stunden bei. Zum anderen entstand durch die externen Experten ein Dialog, der über das bloße Frage-Antwort-Spiel hinausging, das man bei kurzen Präsentationen mit der Zuhörerschaft umsetzen kann. Ich fand sowohl die Projektdarstellungen und Expertenkommentare in der Rezipienten-Rolle interessant (und das obschon ich alle vorgestellten Projekte bereits relativ gut kannte), als auch den Dialog mit unseren Experten und dem Publikum in der darstellenden Rolle.

Was habe ich für FideS mitgenommen? Zu unseren Kernergebnissen gehört das „Doppelrad-Modell“, das – ich würde mal sagen – induktiv, deduktiv und abduktiv zugleich entstanden ist und sich im Laufe der Anwendung immer noch verändert. Es steht noch aus, dass wir diesen Entwicklungsprozess mal unter dem Dach des Design-Based Research näher darstellen (was ich jetzt im Nachhinein machen würde, denn geplant war das in dieser Form nicht). Dann nämlich könnten wir vielleicht besser erklären, dass, wie und warum wir dieses Modell als Analyse-, Beratungs- und Weiterbildungsinstrument zugleich verwenden und mit dieser Art der Verwendung keine Probleme haben, sondern im Gegenteil davon profitieren. Genau hierzu aber gab es Nachfragen – zu Recht, eben weil es noch aussteht, dass wir das nachvollziehbar begründen. Ein ebenfalls berechtigter Hinweis bestand darin, dass an unseren Erkenntnissen nicht ganz deutlich wird, was denn nun eigentlich die Besonderheit forschenden Lernens für die Studieneingangsphase ausmacht. In der Tat wissen wir bislang wenig darüber, ob das, was wir herausfinden, typisch für die Studieneingangsphase ist oder generell für forschendes Lernen gilt. Auch unsere praktisch nutzbaren Ergebnisse wie das Doppelrad-Modell ebenso wie die Ergebnisse in Form von Modellen, Thesen und Software von unserem Partner an der Uni Potsdam lassen sich generell für das forschende Lernen einsetzen. Allein unsere Erkenntnis zu den Motiven von Hochschulen, bereits zu Studienbeginn auf forschendes Lernen zu setzen, ist spezifisch für die Studieneingangsphase. Hier müssen wir uns in der Tat noch Gedanken machen.

Eine weitere „Lehre“ aus unserem Part im Auswertungsworkshop für mich ist, dass wir in FideS als Verbundprojekt noch konsistenter in der Darstellung werden müssen. Mit unserer „Rahmen-Story“, mit der wir eingestiegen sind, um den Zuhörern verständlicher zu machen, wie sich die Ziele, Aufgaben und daher auch Prozesse und Ergebnisse im Projekt entwickelt haben, sind wir vermutlich schon auf dem richtigen Weg. Die anschließenden Teildarstellungen waren dann aber aus meiner Sicht trotzdem zu wenig aufeinander abgestimmt. Aber wir haben ja noch etwas Zeit, um das künftig besser zu bewerkstelligen.

Im Zuge des Zuhörens, wie die anderen vier Projekte ihre Forschung betreiben, sind mir viele Dinge durch den Kopf gegangen. Ich bündle diese mal zu ein paar Fragen: Warum verlassen wir uns im Kontext der Hochschul- und Hochschulbildungsforschung und didaktischen Forschung so sehr auf Befragungen und warum beobachten wir so wenig? Warum nutzen wir nicht viel mehr die ohnehin anfallenden Artefakte, um zu analysieren, was Studierende können und was nicht? Warum gibt es so wenige Langzeitstudien, mit denen man „Wirkungen“ erfassen könnte, die erst (sehr) verzögert zu erkennen sind (obwohl wir das alle wissen)? Warum sprechen wir so wenig über Zwecke und Werte in der Hochschulbildung und binden normative Diskurse nicht direkter und intensiver in die Forschung ein oder betreiben genau dies auch als Forschung? Warum aggregieren wir so wenig und so wenig systematisch anfallende Forschungsergebnisse und nutzen dafür nicht viel mehr die schon prinzipiell (!) verfügbaren technischen Infrastrukturen? Klar: Einige Antworten liegen vermutlich nahe. Befragungen sind ökonomischer als Beobachtungen und Dokumentenanalysen; für Langzeitstudien sind die üblichen Projektförderungen zu kurz; nicht für alle Forschungsansätze gibt es auch karriereförderliche Publikationsorgane; der Stellenwert von Normen war schon immer ein Zankapfel in den Wissenschaft; für echte kollaborative Vorhaben fehlen Zeit und Geld usw. Aber das sind ja vermutlich nicht alle Gründe und wenn ich mich das frage, dann ist das natürlich auch Ausdruck eines Wunsches, dass wir doch Forschung zur Hochschullehre auch in diese Richtung denken und praktizieren könnten und sollten.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu einem der Experten-Kommentare, in dem positiv hervorgehoben wurde, dass auch berichtet wird, was in Projekten nicht funktioniert, wo man unter Umständen in eine falsche Richtung gelaufen ist oder welche Ergebnisse so gar nicht den Erwartungen entsprechen. Allein die Tatsache, dass das als bemerkenswert und erfreulich herausgestellt worden ist, muss einen doch hellhörig machen: Sind wir schon so weit, dass wir davon ausgehen müssen, auch in der Forschung (ähnlich wie in der Selbstdarstellung der Hochschulen als Organisationen) vor allem auf Jubelmeldungen zu treffen? Ich hoffe nicht …

Handbook of Learning Analytics

Weiterbildungsblog - Juni 1, 2017 - 15:07

In der Einführung wird darauf hingewiesen, dass Learning Analytics noch ein recht junges Feld ist. 2011 hat die erste Konferenz zum Thema stattgefunden. Seitdem ist das Interesse gestiegen, und 2016 wurde es bereits im Horizon Report unter den Trends aufgeführt, die sich kurzfristig im Hochschulbereich durchsetzen werden. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Fragezeichen, wenn es um konkrete Projekte, Anwendungen und ihren Praxiseinsatz geht. Erst recht, wenn man nicht nur auf die Hochschulen, sondern auch auf die Weiterbildung schaut. Vielleicht kann das aktuelle Handbuch die eine oder andere Lücke schließen. Es steht mit allen Artikeln offen unter einer CC-Lizenz im Netz. 356 Seiten, aufgeteilt in vier Sektionen: “Foundational Concepts”, “Techniques & Approaches”, “Applications”, “Institutional Strategies & Systems Perspektives”.
Charles Lang, George Siemens, Alyssa Wise und Dragan Gašević, SoLAR, 2017

No one should die because they live too far from a doctor | Raj Panjabi

TEDTalk - Juni 1, 2017 - 14:30
Illness is universal -- but access to care is not. Physician Raj Panjabi has a bold vision to bring health care to everyone, everywhere. With the 2017 TED Prize, Panjabi is building the Community Health Academy, a global platform that aims to modernize how community health workers learn vital skills, creating jobs along the way.

Digitale Transformation von L&D – SAP Education Forum 2017

scil - Juni 1, 2017 - 13:46
SAP Education, ein Geschäftsbereich der SAP, zählt zu den größten IT-Trainingsanbietern weltweit. Neben klassischen Schulungen zu SAP-Produkten für Kunden und Partner sowie Zertifizierungen (SAP Berater) bietet SAP Education auch Software zur Unterstützung des Wissenstransfers, zur Erstellung von Trainingsmaterialien und für das Learning Management an (z.B. SAP Jam, Enable Now, SuccessFactors Learning). SAP Education versteht sich…

DigComp 2.1 – Aktualisierte Version des EU-Rahmenmodells zu digitalen Kompetenzen

scil - Juni 1, 2017 - 13:40
Eine Überarbeitung / Erweiterung des 2013 von A. Ferrari publizierten Rahmenmodells zu digitalen Kompetenzen liegt jetzt vor (DigComp Framework 2013). Zu den 5 Kompetenzbereichen - 1) Mit digitalen Informationen umgehen; 2) Wirkungsvoll digital kommunizieren; 3) Digitale Inhalte erstellen; 4) Sicherheit gewährleisten; 5) Technische Probleme lösen - mit insgesamt 21 Kompetenzen kommen jetzt noch acht "proficiency…

Zusammenspiel von LMS, xAPI und LRS (learningsolutionsmagazine)

scil - Juni 1, 2017 - 13:39
Ein kurzer Artikel im LearningSolutionsMagazine. Am Beispiel von Moodle als Lernplattform wird aufgezeigt, wie im Zusammenspiel mit xAPI Herausforderungen im betrieblichen Bildungsmanagement bewältigt werden können. Drei Szenarien werden skizziert: Automatisierte Empfehlungen zu weiteren Lerninhalten auf Basis Test-Ergebnisse einer vorgängig genutzten Simulation Individualisierte Hinweise auf Compliance-relevante Wissens-/Lerninhalte auf der Basis von Nutzerdaten sowohl aus einem Moodle-LMS…

Using Enhanced Realities for Learning (eLearning Guild White Paper)

scil - Juni 1, 2017 - 13:37
  Die eLearningGuild hat kürzlich ein WhitePaper zum Thema "Using Enhanced Realities for Learning: Are You Ready?" (von Sharon Vipond) veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht ein Selbst-Check zur Selbstverortung in diesem Themengebiet. Ich fand aber die Literaturhinweise am Ende hilfreich. Hier ein kurzer Auszug... Bergamasco, Bardy, and Gopher, editors, Skill Training in Multimodal Virtual Environments Burns,…

Duale Ausbildung. Wenn das Gleis zur Sackgasse wird

Weiterbildungsblog - Juni 1, 2017 - 09:13

Schon ein paar Tage alt, aber gerade erst in meinen Newsströmen gelandet: Die Nachricht kratzt am Lack der dualen Ausbildung bzw. jeder (zu) frühen Spezialisierung in der Bildung. Denn eine aktuelle Studie zeigt auf, “dass eine berufsspezifische Bildung den Eintritt der Absolventen in den Arbeitsmarkt in der Tat erleichtert, mit zunehmendem Alter aber die Beschäftigungsperspektiven verringert”. Dabei plädiert der Autor keineswegs für die Abschaffung des Dualen Systems, sondern für eine neue Schwerpunktsetzung:

“Den Azubis sollten Kompetenzen vermittelt werden, die über enge Berufsfelder hinausgehen, lebenslanges Lernen erleichtern und ihnen auch später noch nützen, wenn sich die Anforderungen der Wirtschaft verändert haben.”
Ludger Wößmann, faz.net, 20. Februar 2017

Am I not human? A call for criminal justice reform | Marlon Peterson

TEDTalk - Mai 31, 2017 - 14:48
For a crime he committed in his early twenties, the courts sentenced Marlon Peterson to 10 years in prison -- and, as he says, a lifetime of irrelevance. While behind bars, Peterson found redemption through a penpal mentorship program with students from Brooklyn. In this brave talk, he reminds us why we should invest in the humanity of those people society would like to disregard and discard.

A very brief introduction to Personal Knowledge Management

Weiterbildungsblog - Mai 31, 2017 - 13:14

Monika Schlatter hat das Stichwort, das am Montag in der Ottobock-Woche unseres MOOCathons fiel, gleich aufgenommen: Persönliches Wissensmanagement oder Personal Knowledge Management (PKM). In ihrem Beitrag stellt sie das Seek - Sense - Share-Modell von Harold Jarche vor, stellt die Verbindung zu “social learning” her und beschreibt Startpunkte wie Twitter. Ein wichtiger Einstiegspunkt für das Thema Lernen.
Monika Schlatter, Relatris’ Blog, 30. Mai 2017

After the Hype, Do MOOC Ventures Like edX Still Matter?

Weiterbildungsblog - Mai 30, 2017 - 15:37

Ein interessantes Interview mit Anant Agarwal, dem Chief Executive von edX. Im ersten Teil erfährt man, dass edX als Nonprofit doch etwas anders zu ticken vorgibt als die anderen MOOC-Plattformen. Überhaupt, dass man noch von MOOCs spricht! Und die eigene Plattform als Open Source freigibt. Im zweiten Teil bohrt die Fragestellerin nach und fragt, ob MicroMasters und andere Kursangebote schon die Antwort auf das “Bildung für alle” sind. Anant Agarwal:

“We have 1,400 courses on edX, and we’re just getting started. It’s only five years. And so we have 11 million students who’ve taken 40 million courses on edX. And this movement is growing exponentially. And people are learning for free in the millions. And so, has it educated the world? No. But give us time.”
Goldie Blumenstyk, Interview mit Anant Agarwal, The Chronicle of Higher Education, 26. Mai 2017

Don't fear intelligent machines. Work with them | Garry Kasparov

TEDTalk - Mai 30, 2017 - 14:59
We must face our fears if we want to get the most out of technology -- and we must conquer those fears if we want to get the best out of humanity, says Garry Kasparov. One of the greatest chess players in history, Kasparov lost a memorable match to IBM supercomputer Deep Blue in 1997. Now he shares his vision for a future where intelligent machines help us turn our grandest dreams into reality.

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