Sammlung von Newsfeeds

TED: Meaghan Ramsey: Why thinking you're ugly is bad for you - Meaghan Ramsey (2014)

TEDTalk - Oktober 7, 2014 - 16:46
About 10,000 people a month Google the phrase, “Am I ugly?” Meaghan Ramsey of the Dove Self-Esteem Project has a feeling that many of them are young girls. In a deeply unsettling talk, she walks us through the surprising impacts of low body and image confidence—from lower grade point averages to greater risk-taking with drugs and alcohol. And then shares the keys things all of us can to disrupt this reality.

‘Connectivism’: Creating Learning Communities

Weiterbildungsblog - Oktober 7, 2014 - 09:11

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat vor einiger Zeit “10 trends in open innovation” beschrieben und jetzt einige weitere Artikel und Materialien für einige dieser Trends aufbereitet. “Learning by sharing” gehört auch dazu. Der Artikel über “Connectivism” erinnert an die ursprünglichen Ideen, Konzepte und Prinzipien hinter der MOOC-Idee: “… practice- and community-oriented pedagogical frameworks and theories such as constructivism, social learning, distributed cognition or Albert Bandura’s social cognitive theory.” Kurz und komprimiert.
Balthas Seibold, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Oktober 2014

Der Mittelstand baut beim e-Learning auf Fertiglösungen

Weiterbildungsblog - Oktober 7, 2014 - 06:06

So lautet der Titel dieser Befragung zum Status Quo und zukünftigen Nutzung von e-Learning in deutschen Unternehmen, die zum zweiten Mal vom MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung und der Haufe Akademie durchgeführt wurde. 193 Experten haben teilgenommen, aufgeteilt nach KMUs und Großunternehmen; im Untertitel ist von einer repräsentativen Studie die Rede. Einige Ergebnisse: 66% der Großunternehmen und 55% der KMUs setzen bereits auf e-Learning. Dabei sind WBTs, Virtuelle Klassenräume, Wikis und Social Media die am häufigsten eingesetzten Lernformen und Tools. Weitere Rückmeldungen gab es u.a. zu den Stichworten “Themen des betrieblichen Lernens”, “Lern-Management-Systeme”, “Open-Content-Strategien” und Betriebsvereinbarungen.

Insgesamt eine gute Argumentationshilfe für alle, die ihren eigenen Kurs überprüfen oder andere davon überzeugen wollen. Bei einigen Ergebnissen fehlt, wie immer im Rahmen solcher Befragungen, das Nachfragen: So nutzen beispielsweise 47% der KMUs und 48% der Großunternehmen Social Media in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das sind erstaunlich viele, und hier wäre es natürlich interessant, von entsprechenden Beispielen zu hören. An späterer Stelle wird nach Open-Content-Strategien der Unternehmen gefragt. Hier wäre ich neugierig zu erfahren, wie das von den Befragten eigentlich gelesen wird. Und wo die Abgrenzung zu “Unsere Mitarbeiter nutzen das Internet, wenn sie lernen wollen” liegt.
MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung und Haufe Akademie, Oktober 2014

TED: Thomas Piketty: New thoughts on capital in the twenty-first century - Thomas Piketty (2014)

TEDTalk - Oktober 6, 2014 - 14:26
French economist Thomas Piketty caused a sensation in early 2014 with his book on a simple, brutal formula explaining economic inequality: r > g (meaning that return on capital is generally higher than economic growth). Here, he talks through the massive data set that led him to conclude: Economic inequality is not new, but it is getting worse, with radical possible impacts.

Are MOOCs the long - awaited technological revolution in higher education?

Weiterbildungsblog - Oktober 6, 2014 - 13:28

Nein, das sind sie natürlich nicht, argumentieren John Daniel (der die MOOC-Entwicklung schon lange und kontinuierlich begleitet; siehe “Making Sense of MOOCs: Musings in a Maze of Myth, Paradox and Possibility”) und Stamenka Uvalić-Trumbić. In ihrem ausführlichen Dokument betten sie MOOCs in einen eher evolutionären Wandel des Hochschulsystems ein: “MOOCs are just one manifestation of a series of innovations that use the Internet, usually to foster greater openness, which we call ‘post-traditional higher education’.” Diese “series of innovations” in der Hochschullehre führt wiederum dazu, dass Maßnahmen der Qualitätssicherung immer wichtiger werden. Einige Projekte und Initiativen in diesem Bereich stellen sie abschließend kurz vor.
John Daniel und Stamenka Uvalić-Trumbić, Digital Transformations Conference Montreal, 16. Oktober 2014 (via Sir John Daniel)

Abwanderung an die Stanford University

Gabi Reinmann - Oktober 6, 2014 - 12:27

Glückwunsch! Sie sind in der Führungsetage der Hochschule oder der Fakultät angekommen und freuen sich auf die Arbeit. Sie haben einen Masterplan in der Tasche und müssen jetzt eigentlich nur noch die Professorenschaft überzeugen. Nur? Eine kurze Anleitung zum Umgang mit Profs“ – so beginnt ein Beitrag in der duz von Klaus Arnold – Kommunikationswissenschaftler an der Uni Trier. Es ist eine kleine Satire für „Präsidenten und Dekane“, aber wer es als Professor/in liest, wird schmunzeln und zugeben, den einen oder anderen Typus zu kennen … Was alle (Typen) nach Ansicht von Arnold eint, ist, dass sie – und das ist gut so, wie ich finde – ziemlich autonom sind: „An der Universität ist es ein bisschen so wie im Heiligen Römischen Reich. Der Kaiser ist schwach und muss mit zahlreichen Kurfürsten und kleinen Königen klarkommen“. Unter diesen kleinen Königen sind

  • der alte Hase, der jetzt noch mal richtig loslegt: „Gegen alles leistet er erstmal Widerstand – schon allein deshalb, um den Küken (siehe weiter unten) zu zeigen, wie der Hase so läuft. Seine kritischen Anmerkungen bei Sitzungen sind gefürchtet, da sie meistens zu ausgreifenden Grundsatzreferaten werden. Gerne haut der alte Hase auch in die Tasten, schreibt Protestbriefe und Resolutionen, mobilisiert die Kollegen oder gar die Studierenden und die Öffentlichkeit“
  • der Drittmittelkönig, der einfach Spitze ist: „Er hat Geld von der Europäischen Union und von der Industrie, leitet mindestens einen Sonderforschungsbereich und sitzt im deutschen Wissenschaftsrat. Der Ministerpräsident und die Bundeskanzlerin rufen regelmäßig bei ihm an. Wenn er den neuen Großrechner für 120 Millionen Euro nicht bekommt, droht er mit Abwanderung an eine andere Universität, nach Harvard, Stanford oder Yale“.
  • der Mensa-Machiavelli, der vor allem auf sich selbst schaut und zu seinem Vorteil gerne Gerüchte in die Welt setzt: „Eine Woche vor der entscheidenden Sitzung versichert er dem Dekan, klar unterstütze er seine Pläne, eine neue Professur zu schaffen. Weil die neue Professur aber eine Konkurrenz für ihn bedeuten könnte, nutzt er die folgenden Tage, um per Telefon und E-Mail zu verbreiten, dass wohl alle für diese neue Professur bluten müssten und sie sowieso total überflüssig sei“.
  • das Phantom, den kaum jemand zu Gesicht bekommt: „Keiner weiß, wann oder ob er überhaupt jemals da ist. Zu Terminen erscheint er nicht. Wählt man seine Telefonnummer, hat man nur eine Sekretärin an der Leitung: ´Ja, gerade eben war er noch da, heute kommt er aber nicht mehr rein und den Rest der Woche schaut es auch schlecht aus.´“
  • das Küken, das, obschon schon 40, noch als hoffnungsvolle Nachwuchskraft gilt: „Mit viel Elan geht das Professoren-Küken, das oft in der Form des jungdynamischen Gockels auftritt, an die Arbeit. Er weiß, er hat einen großen stolzen Kamm und kann es noch weit bringen. Die Studenten werden ihn lieben und vielleicht wird er eines Tages sogar ein Drittmittelkönig. Aber die Uni ist kein Bio-Bauernhof, sondern tendiert eher in Richtung Massentierhaltung.“

Und wie man mit den Kollegen denn nun umgeht, das kann man hier natürlich auch noch nachlesen

Das Verschwinden des Wissens

Weiterbildungsblog - Oktober 6, 2014 - 07:12

Dieser Gastkommentar des Wiener Philosophie-Professors Konrad Paul Liessmann in der NZZ hat bereits viel Beifall gefunden. Er klagt dort in markigen Worten die “Kompetenzorientierung” an, die “Umstellung von Bildung auf Kompetenzen”, die seit einigen Jahren die Lehrpläne an Schulen und Hochschulen durchzieht. Einige seiner Kritikpunkte:

  • “Historisch gesehen wurzelt das Kompetenzkonzept nicht in der Pädagogik oder Bildungstheorie, sondern in der Ökonomie.”
  • “Alles dient dem Lösen von Problemen und muss deshalb als eine Form von Handlung beschrieben werden können …”
  • “… wenn noch jede Selbstverständlichkeit als Kompetenz gewertet wird …”
  • “Damit aber ist der Punkt erreicht, an dem die Kompetenzorientierung tatsächlich in eine Negation jedes verbindlichen Wissens umschlägt.”
  • “Zukünftige Bildungsforscher werden in der Umstellung auf die Kompetenzorientierung vielleicht den didaktischen Sündenfall unserer Epoche sehen, die Praxis der Unbildung schlechthin, …”

Ich vermute, dass dieser Kommentar bei vielen Lehrenden offene Türen einrennt. Er wirkt auch “rund”, da er sich ganz auf das Stichwort “Kompetenzorientierung” und einige Exzesse und Stilblüten dieses Perspektivwandels konzentriert. Der Gegenentwurf ist bekannt und muss nicht ausformuliert werden: Hochschulen, so Konrad Paul Liessmann, sollen Bildung und Wissen vermitteln sowie in die Arbeitsweise der Wissenschaften einführen. Für einen offenen Diskurs über ihre Rolle im 21. Jahrhundert ist das wiederum eine sehr schmale Vorlage.
Konrad Paul Liessmann, Neue Zürcher Zeitung, 15. September 2014

TED: Daria van den Bercken: Why I take the piano on the road … and in the air - Daria van den Bercken (2014)

TEDTalk - Oktober 3, 2014 - 15:01
Pianist Daria van den Bercken fell in love with the baroque keyboard music of George Frideric Handel. Now, she aims to ignite this passion in others. In this talk, she plays us through the emotional roller coaster of his music — while sailing with her piano through the air, driving it down the street, and of course playing on the stage.

Mobiles Lernen: CYP auf dem Weg zum digitalen Lernbegleiter

scil - Oktober 3, 2014 - 10:33
Das CYP ist das Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für die bankfachliche Grundbildung. Die Institution CYP wurde 2003 durch die grössten Schweizer Banken in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Bankiervereinigung gegründet. Mittlerweile bietet CYP neben überbetrieblichen Kursen im Rahmen der beruflichen Grundbildung Lehrgänge für Mittelschulabsolventen und Praxisausbilder sowie innovative Weiterbildungsangebote für Erwachsene an. Die Angebote von CYP basieren

The Emergence of MOOCs: Will MOOCs Disrupt Corporate Training?

Weiterbildungsblog - Oktober 2, 2014 - 09:58

Auch wer mit dem Thema vertraut ist, wird in dieser Präsentation noch etwas finden. Das liegt zum einen an der Perspektive der Berater, die konsequent auf das Einsatzgebiet “Corporate Training” gerichtet ist; aber nicht zuletzt auch an ihrer Kompetenz, aktuelle Zahlen und Fakten in überzeugenden Schaubildern zu präsentieren. Ihre Momentaufnahme schließen sie folgendermaßen ab:

“1. MOOCs are a new tool in the learning toolbox … they impact L&D whether you use them or not.
2. MOOCs have many uses in enterprise learning … but they are not the solution for every problem.
3. MOOCs are still evolving; there is no set “playbook” … experiment to figure out if/ how they work for you.”

Josh Bersin und Todd Tauber, Udemy Webinar Series, 30. September 2014

The Emergence of MOOCs: What Does This Mean to You? Will This Market Disrupt Traditional Corporate Training? | Presented by Bersin by Deloitte, Deloitte Consulting LLP from Udemy for Organizations

The role of communities of practice in a digital age

Weiterbildungsblog - Oktober 2, 2014 - 08:09

Wieder lässt uns Tony Bates beim Schreiben über die Schulter schauen. Er stellt das Konzept der Communities of Practice (CoP) vor, führt einige Regeln und Prinzipien aus, die erfolgreiche Communities auszeichnen, bevor er auf ihre Rolle in Lernprozessen eingeht. Und die kann gar nicht überschätzt werden: “Communities of practice are a powerful manifestation of informal learning.” Vor allem cMOOCs (connectivist MOOCs) bieten, so Tony Bates, viele Ansatzpunkte, um sie mit der Idee von CoPs zu verbinden. Idealerweise unabhängig von bestehenden, kommerziellen MOOC-Providern. Abschließend weist Tony Bates noch darauf hin, dass Communities natürlich nicht auf jede Anforderung die richtige Antwort sind:

“Communities of practice are more of an alternative for certain kinds of learners, such as lifelong learners, and are likely to work best when participants already have some domain knowledge and can contribute personally and in a constructive manner …”
Ein guter Überblick, dem allerdings einige aktuelle Beispiele und Links gutgetan hätten.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 1. Oktober 2014

TED: Gail Reed: Where to train the world's doctors? Cuba. - Gail Reed (2014)

TEDTalk - Oktober 1, 2014 - 15:18
Big problems need big solutions, sparked by big ideas, imagination and audacity. In this talk, journalist Gail Reed profiles one big solution worth noting: Havana’s Latin American Medical School, which trains global physicians to serve the local communities that need them most.

Lernort Hochschule: Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt – Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien?

Weiterbildungsblog - Oktober 1, 2014 - 12:31

Welche Rolle spielen digitale Medien in Bildungs- und Lernprozessen? Stehen sie gelingenden Lernprozessen eher im Weg, indem sie Aufmerksamkeit abziehen und ablenken? Fördern sie eine oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff? Und, wenn ja, wie können Lernende motiviert werden, die neuen Medien zielführend einzusetzen? Können sie überhaupt (von Außen) motiviert werden?

Das sind die Ausgangsfragen, die ich aus Gabi Reinmanns Vortragsmanuskript, wie immer druckreif ausformuliert, mitgenommen habe. (Nur am Rande: Ich habe natürlich sofort an Clay Shirky und seinen Artikel “Why I Just Asked My Students To Put Their Laptops Away” denken müssen!). Ihre überzeugend und schlüssig vorgetragene Botschaft: Es gibt beim Thema Motivation keine einfache Antworten. Motivation ist ein komplexes, dynamisches Geschehen, eingebettet in konkrete, wechselnde Situationen. Medien sind hier immer nur ein Baustein unter vielen anderen. Denn ihnen gegenüber stehen Studierende mit recht heterogenen Motivationslagen. Es bleibt das Ideal des selbstbestimmten Lernens und des selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Medien:

“Abgelenkt, aufschiebend, abhakend – das ist kein zwangsläufiger motivationaler Zustand. Digitale Medien sind für Ablenkung, Aufschiebeverhalten und vorrangig extrinsische Motivation sicher nicht ursächlich, aber daran beteiligt. Ebenso sicher ist, dass digitale Medien kein Wundermittel für mehr Aufmerksamkeit und Konzentration, mehr Konstanz und Systematik oder mehr Interesse und Begeisterung sind. Selbstbestimmtes Lernen und ein selbstbestimmter Umgang mit digitalen Medien sind ein Ideal an der Hochschule, aber eines dem wir uns annähern können und müssen – sonst wäre die Hochschule tatsächlich nur ein Lernort, aber kein Bildungsort.”
Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 30. September 2014

micro-MOOC: Ein neuer Ansatz im Bereich Corporate Learning

Weiterbildungsblog - Oktober 1, 2014 - 05:49

“Kürzlich hatte ich die Chance, ein internationales Team von Sicherheitsexperten zu unterstützen, die hausinternen Schulungen zu überarbeiten, die das Team zur Vermittlung von Sicherheitsexpertise im Rahmen der Produktentwicklung anbietet”, schreibt Christian Wiele. Ein eintägiger Workshop bildete den Rahmen. Die Aufgabe, die er den Teilnehmern des Workshops stellte und deren Umsetzung er in diesem Beitrag ausführlich schildert, lautete: “Gestalte eine Lernerfahrung für eine (gegebene) Zielgruppe, inkl. eines kurzen Videos.”

Teamarbeit, Blended Learning (”Verbindung von virtueller und realer Welt”) und self-paced Learning sind einige der Stichworte, mit denen Christian Wiele seinen methodischen Ansatz charakterisiert. Eine WordPress-basierte Plattform versammelte Ressourcen, Links sowie die Arbeitsergebnisse des Workshops. Ein sehr interessantes, motivierendes Setting, aber ein “micro-MOOC”?? Bei aller Fantasie, warum?
Christian Wiele, gezeitenraum, 30. September 2014

Training für Tausende

Weiterbildungsblog - Oktober 1, 2014 - 04:31

Der Titel dieses Artikels führt natürlich wieder einmal fast ein Eigenleben. Wie Journalisten es immer wieder schaffen, mit wenigen Worten eine Botschaft zu konterkarieren, an der sie oft lange gefeilt haben, ist fast schon bewundernswert. Wie auch immer, es geht um MOOCs und Unternehmen und in diesem Zusammenhang auch um das Projekt bei der Credit Suisse, bei dem ich Anfang des Jahres mitwirken durfte. Allerdings haben wir intern, vielleicht etwas weniger werbewirksam, doch lieber von Social Learning und Learning Communities gesprochen. Der folgende Abschnitt trifft es daher schon besser:

“Der Credit-Suisse-MOOC war dazu auf intensives Mitarbeiten und digitale Kooperation unter den Teilnehmern ausgelegt: Sechs Wochen lang erhielten die MOOC-Teilnehmer jeden Montag neues Lernmaterial für die Unterrichtswoche, mittwochs folgte ein live übertragenes Interview mit einem Experten, bei dem die Teilnehmer Fragen in einem Chat stellen konnten. Fünf Koordinatoren betreuten die Kursteilnehmer, leiteten Diskussionen in Online-Foren, gaben Hilfestellung, wenn Probleme aufkamen. Pro Woche gab es zwei Aufgaben, die die Credit-Suisse-Mitarbeiter im Team lösen mussten. «Wir haben erstmals über 100 Angestellte in ­einem Online-Learning-Kurs virtuell vernetzt», sagt Managerin Gori.”
Marvin Miltz, Handelszeitung, 29. September 2014

Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt

Gabi Reinmann - September 30, 2014 - 17:47

Auch wenn ich aktuell in der Lehre etwa nicht mit ILIAS arbeite (wie zu Zeiten meiner Professur an der Universität der Bundeswehr München), bin ich der Plattform sozusagen noch verbunden über unser Projekt optes, in dem der ILIAS Verein auch Forschungspartner ist. Von daher war es höchste Zeit, mal eine Anfrage zur Teilnahme an der jährlichen ILIAS-Konferenz anzunehmen (hier das Programm), die dieses Jahr in Bozen stattgefunden hat bzw. noch bis Mittwoch Abend läuft. Der Auftrag an mich klang zunächst simpel: „Motivation hätten wir gerne als Thema“. Schnell zugesagt, hat es mir dann doch einiges Kopfzerbrechen bereitet, wie man die Frage nach der (fehlenden) Motivation speziell im Umgang mit digitalen Medien im Bildungskontext angehen kann. Da ich nun mal von der Hochschule als Lern- und Bildungsort die meiste Ahnung habe, hat sich mein Beitrag auf die Hochschullehre mit digitalen Medien konzentriert. Eine wichtige Inspirationsquelle für den Vortrag war für mich Rolf Schulmeisters Text „Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs“, der dieses Jahr erschienen ist.

„Lernort Hochschule: Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt – Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien?“ – so lautete schließlich der Titel meines Vortrags. Der Bogen, den ich da geschlagen habe, ist wohl doch etwas breiter ausgefallen als zunächst geplant, und ich hoffe, dass ich nicht allzu sehr von den digitalen Medien abgeschweift bin, die nun mal auf einer ILIAS-Tagung logischerweise im Zentrum stehen. Statt der Folien mache ich lieber wieder mein Vortragsmanuskript zugänglich, das am Ende auch eine ganze Reihe von Literaturquellen beinhaltet, die ich verwendet habe.

Vortrag_Bozen_Sept2014

“Potentiale, Potentiale!”

Weiterbildungsblog - September 30, 2014 - 16:28

OER-Konferenz 2014. Ich zitiere einfach den Begleittext und empfehle den Zusammenschnitt in 5:54 Minuten.

“Potentiale, Potentiale!”, ruft es laut aus den Sälen der Urania in Berlin. Anlass ist die OERde14: die Konferenz zur Zukunft freier Bildungsmaterialien, zu der Wikimedia Deutschland am 12. und 13. September einlud. Dieses Jahr lag der Fokus vor allem darauf, neben der schon bestehenden “Pionier”-Community aus der Praxis, auch Multiplikator_Innen aus Wissenschaft und Politik mit ins Boot zu holen und gemeinsam in eine kritisch-reflektierte Zukunft freier Bildungsmaterialien zu steuern. Die Werkstatt der bpb war natürlich mit offenen Ohren und Augen dabei und hat für alle Interessierten einen Einblick im 16:9-Format zusammengestellt.”
werkstatt.bpb.de, 29. September 2014

#OERde14 - Eindrücke, Wortmeldungen, Ausblicke from kooperative-berlin on Vimeo.

TED: Susan Colantuono: The career advice you probably didn’t get - Susan Colantuono (2013)

TEDTalk - September 30, 2014 - 15:14
You’re doing everything right at work, taking all the right advice, but you’re just not moving up. Why? Susan Colantuono shares a simple, surprising piece of advice you might not have heard before quite so plainly. This talk, while aimed at an audience of women, has universal takeaways -- for men and women, new grads and midcareer workers.

eLearning Papers Special Edition: learning anywhere, Opening up Education and the promise of MOOCs

Weiterbildungsblog - September 30, 2014 - 14:16

In dieser Special Edition der eLearning Papers sind zwölf ausgesuchte Artikel des letzten Jahres noch einmal zusammengefasst. Thematische Schwerpunkte bilden MOOCs und Personal Learning Environments. Weitere Artikel setzen sich z.B. mit Digital Competence (lesenswert: “DIGCOMP: a Framework for Developing and Understanding Digital Competence in Europe”), Maker Movement und Gamification auseinander. Wie heißt es im Editorial so schön:

“Open technologies allow all individuals to learn, anywhere, anytime, through any device, with the support of anyone. Open educational resources, and especially MOOCs, provide alternative ways for students to gain new knowledge. … Today’s learners expect more personalisation, collaboration and better links between formal and informal learning.”
eLearning Papers, Special edition 2014, 29. September 2014

Brauchen wir mehr BarCamps? Ja & Nein

Weiterbildungsblog - September 29, 2014 - 15:41

Letzte Woche hat ja in Frankfurt wieder eine Neuauflage (die 4.!) des CorporateLearningCamps stattgefunden - mit 159 “TeilgeberInnen” und 58 Sessions in 2 Tagen, wie auf der mixxt-Plattform nachzulesen ist. Frank Vohle (Ghostthinker) war einer der Teilnehmer. In seinem Rückblick unterstreicht er den gelebten “2.0″-Gedanken vor Ort, sieht aber auch Grenzen des Formats:

“Auch BarCamps bedienen die Bedürfnisse der Teilnehmer, sind in diesem Sinne selbstreferenziell und laufen damit Gefahr, dass sie das nicht beobachten, was außerhalb der Horizonte der Teilnehmer liegt oder eben hier und jetzt nicht interessiert: So sind Fragen um die Voraussetzung von Bildungsproduktion (Struktur, Macht, Autonomie, Finanzierung, Zweck, politische Abhängigkeit) oder zu alternativen Modellen der Bildung gerade im Kontext der Wirtschaft zwar in Flurgesprächen präsent, in angebotenen Sessions bleiben die Sitze aber leer! Resonanz und Relevanz kommen nicht immer zur Deckung.”

Mein Eindruck: Eine sehr hohe Messlatte, der man wahrscheinlich nur gerecht wird, wenn man zu einem Learning Camp über “Bildung & Macht” einlädt. Und selbst dann werden sicher “um des Diskurses willen” Dinge ausgeblendet.
Frank Vohle, Spurensuche, 28. September 2014

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