Sammlung von Newsfeeds

Vortrag: Schwarze Löcher, blinde Flecken, konzeptionelle Leerstellen

Sandra Hofues - März 31, 2015 - 09:07

Spät, aber nicht weniger gerne stelle ich an dieser Stelle meine Vortragsfolien zur Verfügung, die mir bei der Frühjahrstagung der Medienpädagog_innen als Diskussionsgrundlage dienten. Im Fokus der Tagung standen dieses Mal blinde Flecken medienpädagogischer Forschungstätigkeit. So lag es nahe, mein bei der Herbsttagung in Augsburg vorgestelltes Thema einer Medienbildung an der Hochschule mithilfe der Metaphern von schwarzen Löchern, blinden Flecken und konzeptionellen Leerstellen nochmals aufzugreifen. Ich habe den Vortrag in sehr guter Erinnerung, weil die Idee einer Medienbildung an der Hochschule zur intensiven Diskussion im Plenum anregte: bspw. dahingehend, wie man sich an Hochschulen derzeit mit Medien beschäftigt und welche Rolle darin produzierende (ggü. rezeptiven) Momente haben. In der Diskussion über die medialen Handlungspraktiken an Hochschulen steckte aber das spannendste Moment: Inwieweit unterscheiden sich die medialen Handlungspraktiken von den Praktiken, die per se im Hochschulkontext angestoßen werden? Sind mediale Handlungspraktiken immer auch forschende Praktiken? Wie passen sich diese Fragen zur breiteren Diskussion um Bildung durch Wissenschaft ein?

Gelungen war auch, dass unsere Session einen Bezug zur Medienbildung in Schulen und Hochschulen erlaubte, und damit letztlich die wichtigsten Bildungsinstitutionen fokussiert werden konnten. Weniger berührt wurden außeninstitutionelle Fragen, die aber hinsichtlich einer Medienbildung genauso von Bedeutung wären. Hinter der Forderung nach Medienbildung steht schließlich immer auch eine Idee von Bildung – und damit zusammenhängend persönlichkeitsbildende Überlegungen ausgehend von Subjekt.

Podcasts zu OER in der Weiterbildung 2/5 – OER bieten Volkshochschulen zukünftig viele Handlungsmöglichkeiten

Weiterbildungsblog - März 31, 2015 - 08:50

Vielleicht gleich vorneweg: Die Teilnehmer dieser Podcast-Runde, Christoph Köck (Hessischer VHS-Verband), Karlheinz Pape (Berater Corporate Learning) und Jöran Muuß-Merholz (Moderator, Transferstelle für OER), nehmen sich Zeit für ihr Thema und engen es nicht auf OER, also offene Lehr- und Lernmaterialien, ein. Es geht um Ansatzpunkte für einen anderen, offeneren Umgang mit Lernszenarien und Lernressourcen: Stichworte sind u.a. selbstorganisierte Lerner, Lernen in Communities, OER für Lernende und Ansätze für OER-Initiativen. 1:01:11.

“Wissen miteinander zu teilen ist ein Grundgedanke von Volkshochschulen, meint Dr. Christoph Köck. Nun stelle sich die Frage, wie man das ins digitale Zeitalter übertragen kann. „Ohne Netz haben wir uns bisher in geschlossenen Bildungseinrichtungen aufgehalten.” Als Verbandsdirekter des Hessischen Volkshochschulverbandes blickt er positiv in die Zukunft, auch wenn der Fortschritt schleichend komme. Die Revolution ginge oft von den Lernenden aus. „Mein Idealbild ist, dass jemand mit einem Youtube-Video in eine VHS-Veranstaltung kommt und sagt: Können wir das nicht so machen?”
Ole Wintermann, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 30. März 2015

DGFP-Kongress 2015: Digitalisierung zwischen Traum und Trauma

Weiterbildungsblog - März 30, 2015 - 19:59

Es ist ja oft gar nicht so einfach, den Daheimgebliebenen Atmosphäre und Gefühlslage eines Kongresses zu vermitteln. Ein aktuelles Thema, Vorzeige-Unternehmen, prominente Referenten und der handelsübliche Wechsel von Best Practices und Weckrufen. Nicole Bußmann (managerSeminare) bringt diese Mischung jedenfalls in ihrer ausführlichen Rückschau gut auf den Punkt. Tenor des Kongresses: “Wir sollten stärker die Chancen sehen, und nicht nur die Risiken diskutieren.” (Katharina Heuer/ DGFP)
Nicole Bußmann, managerSeminare-Blog, 7. März 2015

Alison Killing: There’s a better way to die, and architecture can help

TEDTalk - März 30, 2015 - 14:56
In this short, provocative talk, architect Alison Killing looks at buildings where death and dying happen -- cemeteries, hospitals, homes. The way we die is changing, and the way we build for dying ... well, maybe that should too. It's a surprisingly fascinating look at a hidden aspect of our cities, and our lives.

Dynamik ja, Disruption nein. Prognosen zur E-Learning-Entwicklung in Deutschland Ergebnisse der Trendstudie MMB Learning Delphi 2014 (Teil 2)

Weiterbildungsblog - März 27, 2015 - 19:08

Wenn ich es richtig sehe, haben die befragten Experten nur die eine offene Frage zur Zukunft des E-Learning im Jahr 2017 beantwortet, und die MMB-Autoren haben daraus 12 Seiten gebastelt. Liest man die Summary, hat man das Gefühl, als wäre E-Learning etwas, das noch vor uns liegt, das noch politische Anstrengungen braucht und Bildungsanbieter, die den Finger am Puls der Zeit haben. Erst der letzte Punkt der Zusammenfassung hat mich etwas beruhigt:

“Für einige Experten zeichnet sich sogar eine Entwicklung ab, die den Terminus „E-Learning“ in naher Zukunft obsolet erscheinen lässt. Sie sehen eine Verschmelzung der Märkte des digitalen Lernens und des Präsenzunterrichts, die eine Unterscheidung dieser beiden „Welten“ überflüssig macht.”
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor I/2015 (pdf)

Dame Stephanie Shirley: Why do ambitious women have flat heads?

TEDTalk - März 27, 2015 - 15:10
Dame Stephanie Shirley is the most successful tech entrepreneur you never heard of. In the 1960s, she founded a pioneering all-woman software company in the UK, which was ultimately valued at $3 billion, making millionaires of 70 of her team members. In this frank and often hilarious talk, she explains why she went by “Steve,” how she upended the expectations of the time, and shares some sure-fire ways to identify ambitious women …

Learners are learning differently; are you changing the way you train and support them?

Weiterbildungsblog - März 27, 2015 - 10:44

Jane Hart erinnert uns noch einmal daran, dass wir in vielen Zusammenhängen heute bereits Lernroutinen entwickelt haben, die nur noch wenig mit einem klassischen Training zu tun haben. Das Internet und die Vernetzung spielen dabei eine zentrale Rolle. Folgende Merkmale, so Jane Hart, zeichnen diese Lernroutinen aus:

“- It is continuous …
- It is on demand …
- It happens in short bursts …
- It is social …
- It happens in the flow of work or on-the-go …
- It is often serendipitous …
- It is autonomous - This is probably the KEY feature of learning on the Web …”

Wie geht aber nun Corporate Learning mit diesen Veränderungen um?
Jane Hart, Learning in the Social Workplace, 26. März 2015

Johannes Heinlein: Freies Lernen und Bildungs-Imperialismus

Weiterbildungsblog - März 27, 2015 - 04:50

Johannes Heinlein ist Vizepräsident für Strategische Partnerschaften bei edX. edX, daran sei kurz erinnert, ist eine Nonprofit-Organisation, im Mai 2012 von MIT und Harvard University gegründet und heute eine der weltweit größten MOOC-Plattformen. Im Interview versucht Johannes Heinlein, die Gefahr einer Monokultur in der Bildung einzuordnen, aber vor allem beklagt er die zögerliche Haltung der deutschen Hochschulen, wenn es um das Thema MOOCs geht.
Stifterverband, YouTube, 26. März 2015

The Red Cross Red Crescent Experience of the Randomised Coffee Trials

Weiterbildungsblog - März 26, 2015 - 21:30

“Randomised Coffee Trials are slowly but surely catching on”, schreibt David Gurteen in seinem aktuellen Newsletter. Und als Beleg verweist er auf diese lesenswerte Fallstudie des Red Cross Red Crescent (IFRC). Und so funktioniert die Idee:

“The Randomised Coffee Trials (RCTs) were first developed by Nesta UK; people sign up and each month (or fortnight or week) are randomly assigned someone else in the company to have a short coffee break chat with. Then next month you are assigned someone new. The idea is to just give people a space to talk, and then to see what happens, it promotes connection and collaboration.”

Da das IFRC Menschen zusammenbringen wollte, die nicht im gleichen Land arbeiten, fanden die “Coffee Trials” via Skype statt. Und um den organisatorischen Aufwand klein zu halten, wurde ein Tool namens Spark Collaboration genutzt. Die bisherigen Erfahrungen hält Autor Shaun Hazeldine in vier Punkten fest: “1. People love the idea; 2. The biggest problem is people finding time; 3. Managing it technically can be a challenge; 4. There were a lot of great work related outcomes, some unexpected.”
David Gurteen, Gurteen Knowledge Letter, Issue 177, 25. März 2015

5. scil Trendstudie 2015/2016 (Universität St.Gallen): Was beschäftigt uns Learning Professionals in der Zukunft?

scil - März 26, 2015 - 20:44
Wir starten die 5. scil Trendstudie! Auch dieses Jahr steht für uns die folgende Frage im Vordergrund: Welche Trends nehmen Sie im Bereich Corporate Learning / Bildungsmanagement wahr? Link zur Online Umfrage: http://www.unipark.de/uc/scil/trendstudie/2015/fragebogen/ Die diesjährige Trendstudie orientiert sich dabei an,…
Mehr Lesen

Theaster Gates: How to revive a neighborhood: with imagination, beauty and art

TEDTalk - März 26, 2015 - 15:13
Theaster Gates, a potter by training and a social activist by calling, wanted to do something about the sorry state of his neighborhood on the south side of Chicago. So he did, transforming abandoned buildings to create community hubs that connect and inspire those who still live there (and draw in those who don't). In this passionate talk, Gates describes his efforts to build a "miniature Versailles" in Chicago, and he shares his fervent belief that culture can be a catalyst for social transformation in any city, anywhere.

Virtually unlimited classrooms: Pedagogical practices in massive open online courses

Weiterbildungsblog - März 26, 2015 - 07:23

Die Autoren haben sich 24 MOOCs vorgenommen und ihre pädagogischen Ansätze bzw. die eingesetzten Instrumente und Methoden untersucht. Ihre (kaum überraschenden) Ergebnisse:
“- Findings suggest that MOOCs rely heavily on objectivist-individual teaching approach.
- Study found limited examples of effective constructivist-group teaching approach.”

Ihre Schlussfolgerung, auch im Rückblick auf den konnektivistischen Ansatz der ersten MOOCs: “Thus, if MOOCs are to achieve the revolutionary potential often claimed, advocates may want to reflect upon the origins of the movement and focus on developing and incorporating more creative and empowering forms of open online learning.”
Brit Toven-Lindsey, Robert A. Rhoads und Jennifer Berdan Lozano, Internet and Higher Education, 24 (2015)

“Open(ing) Education und mediale Bildungsinfrastruktur”. Preview zum Vortrag

Weiterbildungsblog - März 25, 2015 - 18:49

Am 24. März fand in Frankfurt die Fachtagung “Perspektiven freier digitaler Bildungsmedien (OER) in Politik, Wissenschaft und Praxis” statt. Der Vortrag von Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) steht bereits online als Screencast zur Verfügung. Hier zeichnet er auf, wie sich durch die Digitalisierung die Rahmenbedingungen eines “Offenen Informationellen Ökosystems für die Bildung” verändern. Stichworte sind u.a Open Educational Resources (OER) und “edutags”, das von der Hochschule Duisburg-Essen und dem Deutschen Bildungsserver gemeinsam entwickelte Social Bookmarking-System. Über seine Überlegungen zu “closed educational resources” kann man in diesem Zusammenhang sicher diskutieren. 20:36 Min.
Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen/ Learning Lab, 20. März 2015

Dave Isay: Everyone around you has a story the world needs to hear

TEDTalk - März 25, 2015 - 15:01
Dave Isay opened the first StoryCorps booth in New York’s Grand Central Terminal in 2003 with the intention of creating a quiet place where a person could honor someone who mattered to them by listening to their story. Since then, StoryCorps has evolved into the single largest collection of human voices ever recorded. His TED Prize wish: to grow this digital archive of the collective wisdom of humanity. Hear his vision to take StoryCorps global — and how you can be a part of it by interviewing someone with the StoryCorps app.

Digital society at a crossroads: Do we want learners or consumers?

Weiterbildungsblog - März 25, 2015 - 07:55

“Digital literacy is just as important as reading, writing and maths”, das ist die Botschaft der Mozilla Foundation. Ihr Executive Director, Mark Surman, ist einer der Keynote Speaker auf der eLearning Africa Conference im Mai und erzählt in diesem Interview, wie Mozilla diese Botschaft in konkrete Projekte übersetzt. Zwei Beispiele sind die Maker Party Campaign und Webmaker app.
Annika Burgess, Interview mit Mark Surman, eLearning Africa News, 24. März 2015

7 reasons: Why we need to kill boring ‘learning objectives’!

Weiterbildungsblog - März 24, 2015 - 19:29

“At the end of this course you will….” zzzzzzzzz……. How to kill learning before it has even started.” Yeap. Ein guter Punkt. Die Auflistung von Lernzielen zu Beginn eines Kurses ist in den meisten Fällen eine Pflichtübung, die zudem oft schlecht praktiziert wird. Wobei die “7 reasons”, die Donald Clark aufführt, vor allem um den einen Punkt kreisen, dass Lerner motiviert und unterhalten, nicht jedoch abgeschreckt und gelangweilt werden sollten. Das könnte der Anfang einer Diskussion um Lernziele sein …
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 24. März 2015

Anand Giridharadas: A tale of two Americas. And the mini-mart where they collided

TEDTalk - März 24, 2015 - 15:09
Ten days after 9/11, a shocking attack at a Texas mini-mart shattered the lives of two men: the victim and the attacker. In this stunning talk, Anand Giridharadas, author of "The True American," tells the story of what happened next. It's a parable about the two paths an American life can take, and a powerful call for reconciliation.

Fei-Fei Li: How we're teaching computers to understand pictures

TEDTalk - März 23, 2015 - 15:06
When a very young child looks at a picture, she can identify simple elements: "cat," "book," "chair." Now, computers are getting smart enough to do that too. What's next? In a thrilling talk, computer vision expert Fei-Fei Li describes the state of the art -- including the database of 15 million photos her team built to "teach" a computer to understand pictures -- and the key insights yet to come.

What MOOCs Have and Haven’t Done for Education

Weiterbildungsblog - März 23, 2015 - 09:27

Die Diskussion um MOOCs führt fast zwangsläufig zu einer Diskussion über das Lehren und Lernen. In diesem Fall verbindet die SAP-Autorin die Werbung für den nächsten Online-Kurs auf openSAP mit dem Hinweis auf Formen des “peer and self-assessments”, mit denen man dort erstmals experimentiert. Das Ganze ist dann noch eingebettet in konkrete Arbeitsaufgaben und ein Gewinnspiel und, ja, es geht natürlich auch um SAP Technologie …
Susan Galer, Forbes, 6. März 2015

An Open Letter to YC Founders on Demo Day Eve

startupljackson - März 22, 2015 - 21:43

It’s YC fundraising season and the perennial discussion about valuations has begun. It’s frankly kinda tired. Smart investors will do fine investing in YC companies at “exorbitant” pricing, and crappy investors will lose money, probably at any price. The end.

That said, there’s a perennial problem that is worth discussing, which is how founders should go about raising their seed rounds in a feeding frenzy environment, which YC Demo Days clearly are. This is some free advice for YC founders. You’re about to raise the most important money your company will ever take. It has the more potential than any other financing to kill your company if done poorly. And done well, will give you the resources and support you need to grow your business.

Note: I have no idea what advice YC gives founders on fundraising. They run a great program, are smart folks, and the few companies I am aware of in the current batch are very impressive. To the extent that some of their founders are not sophisticated fundraisers (or bad at anything else), it’s unfair to blame YC. This is a compilation of advice I’ve given founders (YC and not) over the years, not a critique of YC.

Know What Your A Looks Like

If you are a successful company, this is unlikely to be the last money you ever raise. Most of you probably plan to raise an A. The first question you should be asking yourself is what metrics you’ll need to do so.

Determine which metrics you think you’ll be judged on at your A, e.g. revenue, unit economics, growth, etc. Guess at what you think “good” numbers are, and then share these with advisors and investors. You can’t have a good plan if you’re wrong about the goals.

Now, figure out who you need on your team to get you there. Do you have them? Probably not. Budget to hire to fill out the team. Focus on investors and advisors who fill the gaps.

What do you need for marketing? Do you need firm CACs by the A? If so, have you budgeted to figure them out? What is your marketing strategy? MIT super-nerds are often surprised how much Scotch it takes to get a BD deal done even in Silicon Valley.

Next, figure out how long you think it’ll take you to get there. It’s hard to go fast for extended periods of time. Be realistic about that ski-slope graph you made in YC. It might not last for the next 24 months.

Now, take your budget and pad it by 50%. Shit happens, particularly in startups.

Once you’ve completed this exercise you can go to investors and say “We see our Series A happening in X months, when we hit Y metrics. We believe we need Z dollars to hire A-C, grow with D strategy.” This turns out to be a great way to figure out if investors are smart. Good ones will help you build a better plan and you’ll be better for it. Bad ones will have poor feedback or just ask you where to send the check.

Raise the Right Sized Round

Broadly speaking, the biggest mistake investors make is overemphasizing valuation in hypergrowth investments. 100x vs 500x are all the same. The biggest mistake founders make is optimizing for dilution.

I OH a YC founder at a cafe last week talking about raising $500k on $10M. While $500k may be enough to make progress, if you’re raising above $10M in the A round, you’ll probably need some decent metrics. If you can get there in $500k you are an outlier. This company is probably fucking up.

The most likely scenario is that this company will need to raise again, and probably soon. It won’t always be as easy or fast as Demo Day fundraising. Raise enough that if things go well you can get to the A.

Money is easy today and valuations are high. It may not always be this way. Raise enough that your business is “real” by the time you have six months or less of cash. What that means will depend on your business, but you will never again be able to raise on a dream. The worst possible thing you can do to your business is raise just enough money to throw up mediocre metrics right around the next round, especially with a high valuation you can’t back off of.

Hire VCs Like Employees

Ask your investors how they invest. Do they follow on? What are their expectation for the A? If you raise a second seed, do they want to participate in that? Make sure their goals align with your plans.

You won’t have a problem raising money, but raising money that comes with good people attached takes a lot of time. If you take three days so you can “get back to work” you should expand your definition of work.

The one structural criticism I have of the YC process is the mandate (so I hear) to founders to actively avoid talking to investors until right before Demo Day. I’d recommend (hi Sam) they amend this to avoid taking money until that window. I assume this mandate comes from a desire to see the companies building product, and that’s a great sentiment, but it puts you as a founder in a position where you have to make decisions on your team (VCs) very quickly.

Founders should vet VCs over weeks or months. Ideally you’d interview them, check references, and even get some free labor out of them as you’re getting to know one another. If you take checks after a half hour call with a VC one of you is making a bad decision, it’s just not clear who.

You deserve the VCs you hire.

Plan B

Think about what will happen if things don’t go well and how you’ll raise additional capital. Consider raising from investors who will follow on if you need more money to get to an A. New investors, angels, and unsophisticated folks will usually rather invest in the new shiny shiny than stick with you. Investors you have built a relationship with who can see past the metrics and are willing to double down because the believe in you are an underappreciated asset.

Post Demo Day, make sure you’re asking your VCs for help regularly and working with them. They are usually smart people (or you fucked up hiring, see above), and free labor. The startup that treats their investors like a bank and only calls when they run out of cash is missing opportunities.

Sundry

Advisory Shares - Advisory shares are bull shit. All investors should be value add. If the price is wrong, fix it. The bar for advisory shares should be very high and probably you shouldn’t be using them with investors.

Dilution - Most startup outcomes are binary. Optimizing for the size of your slice is almost never a good idea if the pie is big. Raise enough to bake a big pie.

Ego - It’s tough to raise at $6M when all your peers are raising at $12m+. But not all companies are at the same stage and not all companies are worth $12M at Demo Day. The founders that optimize for ego end up hurting when they can’t raise or when they do get $500k at $12M and then can’t raise again in 12 months.

Value Add - Everybody says they’re the best. Press VCs on specific things they will do for you. Make sure you understand where they fit in. Maybe try a variant on the Handshake Protocol.

Conclusion

If you found this post helpful, please send me advisory shares via the blockchain. I’m sure there’s a company in the batch that can help with that.

Seiten