Sammlung von Newsfeeds

Individuelles Lernen: Plädoyer für den mündigen Nutzer

Weiterbildungsblog - Dezember 2, 2014 - 21:12

Hierzulande gibt es kaum Studien, Reports oder Befragungen, die regelmäßig über Trends oder Marktentwicklungen berichten. Insofern besitzt das MMB Learning Delphi hier fast ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist jetzt zum neunten Mal erschienen, beruht auf einer Online-Befragung von 73 Experten und liefert Antworten auf Fragen wie z.B.: “Wie wird die Weiterbildung in Unternehmen im Jahr 2017 aussehen? Welche Trends werden dann das digitale Lernen bestimmen?”

Die Rückmeldungen zeigen im Vorjahresvergleich keine großen oder überraschenden Ausschläge. Hier einige Ergebnisse, die im Bericht selbst hervorgehoben werden:

  • “„Blended Learning“, also eine Mischung aus traditionellen und computergestützten Lernangeboten, gilt den befragten Experten nach wie vor als wichtigste Lernform der nächsten drei Jahre.” (S. 3)
  • “Den größten Bedeutungszuwachs verzeichnen in diesem Jahr „Serious Games“ (plus 16 Prozentpunkte).” (S. 6)
  • “Im Mehrjahresvergleich der relevanten Lernformen erleben Social Media ein Auf und Ab, … Nach einer gewissen Ernüchterung steigt nun die Zukunftsfähigkeit sozialer Netzwerke und Communities wieder.” (S. 3)
  • “Eine deutliche Mehrheit der Experten sieht das Potenzial von Open Educational Resources (OER) zur Marktöffnung.” (S. 3)
  • “Wichtigster E-Learning-Event ist wie in den Vorjahren die Karlsruher „LEARNTEC“.” (S. 4)
  • “Die eher dem „Social Web“ verpflichteten interaktiven und kollaborativen cMOOCs, die die Selbstorganisation der Lernenden unterstützen, werden lediglich von knapp einem Drittel ( 32%; 2013: 36%) der Experten als erfolgversprechende Konzeption eingeschätzt.” (S. 12)

Etwas Schwierigkeiten habe ich mit dem Titel der Studie, der einen Trend zum “adaptiven Lernen” unterstreichen möchte. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass der mündige Nutzer hier nur als Projektion der Experten/ Autoren auftritt.
MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung, MMB-Trendmonitor II/2014 (pdf) 

TED: Ben Saunders: To the South Pole and back — the hardest 105 days of my life - Ben Saunders (2014)

TEDTalk - Dezember 2, 2014 - 15:41
This year, explorer Ben Saunders attempted his most ambitious trek yet. He set out to complete Captain Robert Falcon Scott’s failed 1912 polar expedition — a four-month, 1,800-mile round trip journey from the edge of Antarctica to the South Pole and back. In the first talk given after his adventure, just five weeks after his return, Saunders offers a raw, honest look at this “hubris”-tinged mission that brought him to the most difficult decision of his life.

JIM-Studie 2014

Weiterbildungsblog - Dezember 2, 2014 - 05:54

Es ist bereits das 17. Mal, dass die JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi - ) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest repräsentative Daten zur Mediennutzung Zwölf- bis 19-Jähriger veröffentlicht. Die Pressemitteilungen der letzten Tage deuteten an, worauf die Herausgeber gerne die Aufmerksamkeit lenken wollen:

- “Immer online, aber sozial engagiert – Jeder zweite Jugendliche ist ehrenamtlich aktiv” (14.11.)
- “Informationsflut Smartphone – Jeder zweite Jugendliche fühlt sich zeitweise überfordert” (24.11.)
- “Print gewinnt – Die Tageszeitung ist für Jugendliche die glaubwürdigste Mediengattung” (28.11.)

In der Studie selbst findet man dann die Informationen, die wahrscheinlich häufiger zitiert werden: z.B. dass Spiegel Online, Google und Wikipedia die vertrauenswürdigsten Internetseiten bilden; dass 88 Prozent aller Jugendlichen ein Smartphone besitzen, auf denen sich aber durchschnittlich nur 19 Apps befinden; dass praktisch alle Jugendlichen über einen Internetzugang verfügen und dass bei seiner Nutzung der mobile Zugang eine immer größere Rolle spielt. Viele weitere Informationen und Schaubilder finden sich in der Studie, die wie immer zum Download offen zur Verfügung steht.
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), 28. November 2014

Kompetenzanerkennungskompetenz Bottom-up – #dukannstwas

Weiterbildungsblog - Dezember 1, 2014 - 17:56

Hier kurz die Einleitung und die ersten Zeilen eines Beitrags, den ich als Gastblogger auf dem Blog „Aus- und Weiterbildung“ der Bertelsmann Stiftung zum Stichwort “Kompetenzanerkennung” geschrieben habe:

Dieser Beitrag ist der 3. Post im Rahmen des #dukannstwas Blogstöckchens, das wir vor einigen Tagen geworfen hatten und das nun von einigen Autoren aufgriffen worden ist. Heute schreibt Jochen Robes über Kompetenzanerkennungskompetenz als Bottom-Up-Ansatz. Das Blogstöckchen kann jederweit weitergeworfen oder aufgefangen werden.

Auf der politischen Agenda hat die Validierung des informellen Lernens bzw. die Frage der Anerkennung informell erworbener Kompetenzen ihren festen Platz. Doch die Antworten sind nicht leicht zu finden: Denn es geht um Regeln und Standards, die über einzelne Lebensbereiche und Lebensräume hinweg gelten, um Interessen und Bedarfe, die durchaus unterschiedlich gesehen und eingeschätzt werden, sowie um Zuständigkeiten und Kosten.

Parallel zu dieser Diskussion, an der seit vielen Jahren nationale Institutionen und europäische Kommissionen beteiligt sind, greift aber auch hier die Dynamik der Netze und das Internet als Lernort und Bildungsraum. Wissensarbeiter entkoppeln sich von der offiziellen, bildungspolitischen Suche nach Verfahren und Lösungen. Viele nutzen aktiv und fachbezogen die sozialen Netzwerke und Communities, teilen, bloggen, twittern und bauen über Jahre hinweg ein Online-Profil auf, das ihre individuellen Wege der Kompetenzentwicklung transparent macht. Und innovative Dienste und Start-Ups bieten bereits eine Reihe von Instrumenten, die den Nutzer hier unterstützen, von ePortfolios, über Scores bis Badges. …”
Jochen Robes, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 1. Dezember 2014

TED: Oren Yakobovich: Hidden cameras that film injustice in the world’s most dangerous places - Oren Yakobovich (2014)

TEDTalk - Dezember 1, 2014 - 16:05
To see is to believe, says Oren Yakobovich — which is why he helps everyday people use hidden cameras to film dangerous situations of violence, political fraud and abuse. His organization, Videre, uncovers, verifies and publicizes human-rights abuses that the world needs to witness.

Next Generation Online Learning

Weiterbildungsblog - Dezember 1, 2014 - 13:32

Der Autor bietet zuerst fünf Ansatzpunkte, die unterschiedliche Schwerpunkte des Online-Lernens skizzieren, Schwerpunkte, die mehr bieten als einen “video-at-the-back-of-the-classroom approach”: “1. Instructional Courseware, 2. Social by Design, 3. Discovery Learning, 4. Education at the Scale of the World, 5. Instructional Modules and Just-in-Time Learning”.

Doch “next generation online learning” bedeutet, noch einen Schritt weiter zu gehen und den Studierenden zum “co-architect” des Lernprozesses zu machen: “It requires an instructor to reimagine the classroom as a community of practice. It entails having students participate actively in the process of meaning making: of constructing, critiquing, and applying knowledge.”
Steven Mintz, Inside Higher Ed, 19. November 2014

Jeden Tag ein Türchen… – Der scil Weihnachtskalender

scil - Dezember 1, 2014 - 04:59
Hier ist der scil Weihnachtskalender 2014. Keine Schokolade, aber ein paar witzige und nützliche Dinge für Learning Professionals… Viele Spass damit! (P.S. Die Links zu den Ressourcen verbergen sich jeweils hinter dem gelben Stern)

Bildung erfolgreich verhindern

Gabi Reinmann - November 30, 2014 - 14:59

Vor wenigen Tagen landete ein Buch in meiner Post: „Forschungsgeleitete Lehre in einem Massenstudium“, herausgegeben von Rudolf Egger, Cornelia Wustmann und Anke Karber (Wiesbaden: Springer VS, 2015). Schon allein der Titel ist eine Provokation: Massenstudium klingt nach notwendig effizienter Massenabfertigung in der Lehre – prinzipiell schlecht vereinbar mit dem unsicheren und zweitaufwändigen Prozess des Forschens. Die Beiträge des Buches beschäftigen sich vor allem mit der Lehrerbildung und anderen bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Studiengängen, beinhalten aber auch einige übergreifende Themen, die wohl für alle Disziplinen relevant sein dürften.

An einem Beitrag bin ich besonders hängen geblieben: „Unterricht an Universitäten? Systematische Überlegungen zum intradisziplinären Transfer“ von Claudia Gerdenitsch.

Die Autorin geht der Frage nach, ob und inwiefern man aus der Perspektive einer Phänomenologie des Unterrichts, Lehre an Universitäten begrifflich als Unterricht fassen kann (ja, kann man), welche Ähnlichkeiten dabei mit dem Schulunterricht zutage treten (die Grundstruktur) und welche Differenzen sich zeigen (z.B. der Bezug der Lehre zu Wissenschaft und Forschung – und damit forschungsgeleitete Lehre – und die Tatsache, dass Lehre nicht der einzige Zweck von Universitäten ist).

Im ersten Teil des Textes hat mich gefreut, dass da noch jemand die unselige Gegenüberstellung von Lehren und Lernen (siehe z.B. hier) kritisiert und feststellt: „Die Aktivität des Lehrens ist auf allen Gebieten darauf gerichtet, dass diejenigen, die belehrt … werden, selbst tätig werden und zwar durch Lernen …“ (S. 79 f.). Zudem fand ich einige Parallelen zu meinem Aufsatz zur Vermittlungswissenschaft (siehe hier). Unter anderem wertet die Autorin den Gegenstand des Lehrens und Lernens auf, der in der allgemeinen Kompetenzdiskussion zu verschwinden droht: „Forschungsgeleitete Lehre kann … nicht umhin, den Gegenständen Aufmerksamkeit zu schenken, um die es geht“ (S. 85). Gleichzeitig biete gerade forschungsgeleitete Lehre nicht nur Lernanregung, sondern Bildungsoptionen (S. 88).

Im Unterschied zur Schule, so stellt die Autorin fest, ist Lehre zwar Funktion und Zweck der Universität, aber: Zweck der Universität ist natürlich auch die Forschung, und Lehre ist eine nicht nur pädagogische Tätigkeit (S. 84). Zur oft genannten „Verschulung“ (also einer Gleichsetzung von Schulunterricht und universitärer Lehre) komme es vor allem dann, wenn die Lehre „berufsmäßig autonomisiert“ werde, wenn sich also Lehrende nur noch auf das Lehren konzentrieren (und nicht mehr forschen).

Zwei Bücher, die im Artikel zitiert werden, scheinen mir zudem sehr interessant zu sein: „Die Abschaffung der Zeit. Wie man Bildung erfolgreich verhindert“ von Dörpinghaus und Uphoff (2012) sowie „Philosophie des Lehrens“, herausgegeben von Koller, Reichenback und Rocken (2012). Das kommt jetzt beides auf meine Leseliste.

Modernising Learning: Delivering Results (2014)

Weiterbildungsblog - November 28, 2014 - 20:37

Towards Maturity, die britische Non-Profit-Organisation, hat wieder ihren jährlichen Benchmark Report herausgebracht. 85 Seiten mit einer Fülle von Themen und Perspektiven. Dafür wurden Daten von über 600 Organisationen und über 5.700 Lernern  ausgewertet. Aus diesen Informationen haben die Experten “trends in the use and implementation of learning technologies in the workplace” herausgefiltert. Themen sind u.a. die in Unternehmen eingesetzten Lerntechnologien, die Präferenzen der Lerner und die Skills von Learning & Development-Teams. Und wie immer wurden die Resultate mit denen der “Learning Leaders” verglichen. Über diese heißt es zusammenfassend:

“… these organisations are all aligning learning to business; providing their learners with an active voice; supporting learning beyond the course and are proactive in connecting with staff. As a result they are twice as likely to report that they are achieving the benefits they seek and three times as likely to report positive changes in staff behaviour (compared to the average).”

Die Ergebnisse des Benchmark Reports liegen in unterschiedlichen Formaten vor - vom gesamten Report, über Slides bis zur Management Summary, mit vielen interessanten und nützlichen Schaubildern.
Towards Maturity, 5. November 2014

Didaktisches Design für Blended Learning – Wie die Weiterbildung von neuen Formaten profitieren kann

Weiterbildungsblog - November 27, 2014 - 19:59

Erstens steht Blended Learning auf den meisten Listen der wichtigsten Formen des Online-Lernens ganz oben (siehe z.B. das MMB Learning Delphi 2013); und zweitens bildet es einen guten Ausgangspunkt, um traditionelle Lernkonzepte zu öffnen und zu erweitern. Von daher lohnt sich der Blick auf diese Folien von Katja Bett, die zuerst Blended Learning in einzelne Bausteine zerlegt und diese dann wieder systematisch zusammensetzt.

Die Folien wurden präsentiert auf der 10. wbv Fachtagung am 29. Oktober 2014 in Bielefeld (”Perspektive Didaktik - Bildung in erweiterten Lernwelten”). Im Netz findet sich inzwischen eine umfangreiche Dokumentation dieser Tagung, zu der u.a. auch Präsentationen über MOOCs, Badges sowie ein BarCamp gehörten.
Katja Bett, SlideShare, 25. November 2014

Blended-Learning_Katja-Bett from Katja Bett

EduBattle #1: Wagner vs. Wittke

Weiterbildungsblog - November 27, 2014 - 04:47

Ein neues, unterhaltsames Format. Der Rahmen: Zwei Spieler bzw. Spielerinnen treten in einem Live-Hangout gegeneinander an: Wer findet das beste Fundstück zu einem bestimmten Edu-Thema? Präsentation, Fragen & Antworten, Präsentation, Fragen & Antworten, insgesamt zehn Minuten lang. Angetreten zum ersten EduBattle sind Andreas Wittke und Anja C. Wagner. Ihr Thema waren Badges, und auch, wenn sie vielleicht aus “Edu-Sicht” nicht die besten Fundstücke erwischt hatten, war es sehr kurzweilig.
Anja C. Wagner, ununi.tv, 26. November 2014

TED: Pico Iyer: The art of stillness - Pico Iyer (2014)

TEDTalk - November 26, 2014 - 16:00
The place that travel writer Pico Iyer would most like to go? Nowhere. In a counterintuitive and lyrical meditation, Iyer takes a look at the incredible insight that comes with taking time for stillness. In our world of constant movement and distraction, he teases out strategies we all can use to take back a few minutes out of every day, or a few days out of every season. It’s the talk for anyone who feels overwhelmed by the demands for our world.

Business Education Faces a Challenging and Disruptive Future, finds Global Research

Weiterbildungsblog - November 26, 2014 - 13:13

Im Teaser zum Report (48 S.) heißt es: “Traditional business education models are being disrupted by technology, the introduction of MOOCs, market competition, university fees and increasingly demanding employer and employee needs, finds a wide-ranging new report called See the Future.”

Auch wenn die aktuellen Stichworte wie “disruption” und “MOOCs” fallen, sind die Ergebnisse wenig spektakulär. Ich denke, man wollte vor allem hören, ob und wie die aktuellen Veränderungen im Online-Lernen bei den Betroffenen angekommen sind. Grundlage des Reports war eine Online-Befragung. Durchgeführt wurde sie von CarringtonCrisp im Auftrag von ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) und EFMD (European Foundation for Management Development).
Martine Plompen, EFMD Blog, 25. November 2014

Kinder-Uni: Macht der Computer dumm oder schlau ? Die Rückschau

scil - November 26, 2014 - 13:07
Ein absolut intensives Erlebnis – als die Türen sich kurz vor 15 Uhr öffnen, rennen die Kinder mit lautem „Hurra“ in den Hörsaal. Sie wollen die vordersten Ränge ergattern. Ich rufe laut „wow“ ins Micro, ich bin so ergriffen. Aber keiner hört mich, die Kinder erobern den Audimax. Als es dann losgeht, sind doch alle

Makerspaces in Bibliotheken. Kreativwerkstätten des 21. Jahrhunderts

Weiterbildungsblog - November 26, 2014 - 05:29

Die Stadtbibliothek Köln tut es. Und die Sächsische Landesbibliothek in Dresden. Sie haben für Makerspaces (FabLabs) ihre Räume geöffnet. Im Artikel ist die Rede von “ersten Experimenten mit offenen Kreativräumen”, davon, “dass Bibliotheken und die Do-it-yourself-Bewegung durchaus gut zusammenpassen”. Die Leiterin der Stadtbibliothek Köln, Hannelore Vogt, ergänzt: weil es “viele Übereinstimmungen mit den traditionellen Aufgaben der Bibliothek als Lernort, als Ort der Kommunikation und der Teilhabe”, gibt.
Dagmar Giersberg, Goethe-Institut, Oktober 2014

Role of Community Management in Workplace Learning Today

Weiterbildungsblog - November 25, 2014 - 21:35

Community Management rückt auf die Unternehmensagenda, sobald “enterprise social platforms” eingeführt werden. Dann braucht es Community Manager, und Personaler oder Personalentwickler sind mögliche Job-Kandidaten. Für Letztere ist es zugleich die Chance, formelle und informelle Lernprozesse zu verbinden. Unternehmen wie Bosch gehen diesen Wandel aktiv an und bereiten auf die neuen Aufgaben vor (”Community Management: qualifiziert-zertifiziert-los gehts!”) Sahana Chattopadhyay geht noch einen Schritt weiter und beschreibt, was Community Management bedeutet bzw. welche Hüte sich ein Community Manager aufsetzen muss: z.B. “the hat … of a Change Agent, … a Content Curator, … a Brand Ambassador”.
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 22. November 2014

“Kompetenzanerkennungskompetenz” – #Dukannstwas – Blogstöckchen Teil 1

Weiterbildungsblog - November 25, 2014 - 20:17

Da ich versprochen habe, in den nächsten Tagen den Staffelstab aufzunehmen, sei hier auf den Startschuss von Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung) verwiesen. Sie möchte eine Diskussion zum Thema “Kompetenzanerkennung” starten und springt dafür in das Jahr 2020. Wir können lesen, wie Alexander mit Hilfe eines Jobcenter-Beraters sein Recht auf Kompetenzanerkennung wahrnimmt. Erfolgreich. Ihr Fazit:

“Schön wäre das. Eine echte Chance das sonst oft so selektive deutsche Bildungssystem zu öffnen und von der Defizitorientierung zur Ressourcenperspektive zu wechseln - und damit vielen Menschen endlich die Möglichkeit zu geben zu zeigen, was in ihnen steckt. Wir haben dann im wahrsten Sinne des Wortes die „Kompetenzanerkennungskompetenz”. Was werden wir daraus machen?”
Julia Behrens, Blog “Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 17. November 2014

TED: Emily Balcetis: Why some people find exercise harder than others - Emily Balcetis (2014)

TEDTalk - November 25, 2014 - 16:06
Why do some people struggle more than others to keep off the pounds? Social psychologist Emily Balcetis shows research that addresses one of the many factors: Vision. In an informative talk, she shows how when it comes to fitness, some people quite literally see the world differently from others -- and offers a surprisingly simple solution to overcome these differences.

Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert

Weiterbildungsblog - November 25, 2014 - 08:49

Die Autoren des Centrums für Hochschulentwicklung, allen voran Jörg Dräger, legen noch einmal nach. Im Nachklang des Villa-Hügel Gesprächs 2014 erinnern sie die Hochschulen in plakativen Formulierungen daran, ihre Hausaufgaben zu erledigen, kurz: ihre Digitalisierungsstrategien zu entwerfen. Denn nur so können die Möglichkeiten der Digitalisierung, allen voran eine Personalisierung von Lehre und Lernen via Massifizierung, realisiert werden.

Wer sich bisher an den Weckrufen des CHE gerieben hat, wird auch in diesem Transkript seine Aufreger finden. Geht es in der Hochschulbildung auch um Produktivität? Um “Bologna Digital”? Ist Venture Capital die Lösung, wie es an einer Stelle heißt? Auf der anderen Seite haben die Autoren in den letzten Monaten gelernt, weisen auf den Stellenwert der Persönlichkeitsbildung sowie die “persönliche Bildung zwischen Lehrer und Lerner” hin, die nicht durch Computertechnik zu ersetzen ist.

Was die Lektüre erschwert: Die ökonomische Notwendigkeit der Digitalisierung steht ohne Komma neben den Chancen, die sich auf didaktischer Ebene mit den neuen Netztechnologien ergeben. Hier würde ich gerne stärker gewichten und klarer trennen, auch wenn es in letzter Konsequenz schwerfällt.
Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und Ralph Müller-Eiselt, CHE - Centrum für Hochschulentwicklung, 20. November 2014

The persistence of distance (learning)

Weiterbildungsblog - November 24, 2014 - 18:06

Es geht um Begriffe. Zum Beispiel “Distance Learning”. Hat sich dieser Begriff nicht längst erledigt in einer Welt, in der wir von Technologien umgeben sind und in der immer mehr Lernprozesse ganz oder in Teilen im Netz stattfinden? Hierzulande ist der Begriff ja - als Fernunterricht - sogar staatlich abgesegnet. Oder “e-learning”? Steve Wheeler springt etwas zwischen Begriffen, ihren Bedeutungen, ihrer Geschichte und einem konkreten Ort wie #EDENChat, an dem solche Themen diskutiert werden.
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 24. November 2014

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