Sammlung von Newsfeeds

What will humans look like in 100 years? | Juan Enriquez

TEDTalk - November 22, 2016 - 16:19
We can evolve bacteria, plants and animals -- futurist Juan Enriquez asks: Is it ethical to evolve the human body? In a visionary talk that ranges from medieval prosthetics to present day neuroengineering and genetics, Enriquez sorts out the ethics associated with evolving humans and imagines the ways we'll have to transform our own bodies if we hope to explore and live in places other than Earth.

Coffee Talks: How To Brew Knowledge Share Culture In Your Company

Weiterbildungsblog - November 21, 2016 - 21:59

“It’s Friday afternoon: Do you know where your coworkers are?
If they’re Trello employees, since August 2016 the answer has likely been: at Coffee Talks. Coffee Talks (name inspired by MailChimp) are a Friday afternoon event where Trellists share their specialist knowledge about Trello the app or Trello the company with each other in the form of thirty minute to one hour presentations.”

Vielleicht ist das Format Coffee Talks nicht so ungewöhnlich. Aber Trello, das Unternehmen mit der Software fürs Projektmanagement 2.0, ist es, also fängt man an zu lesen. Was ins Auge springt: Das Mitarbeiterwachstum bei Trello sowie die Tatsache, dass mehr als zwei Drittel der Mitarbeiter “remote” arbeiten. Das macht Knowledge Sharing zum Thema. Bei Trello bedeutet das, dass die Coffee Talks zwar irgendwie vor Ort stattfinden, aber mit den Medien, Tools und Plattformen (natürlich auch Trello!), die heute zur Verfügung stehen. Interessant und inspirierend.
Emily Chapman, Trello/ Across the Boards, 15. November 2016

Mit Games lernen, wie sich die Wirklichkeit anfühlt

Weiterbildungsblog - November 21, 2016 - 16:59

Linda Breitlauch, Professorin für Game Design an der Hochschule Trier, beschreibt sehr anschaulich, welche Möglichkeiten interaktive Spiele bieten, Themen zu vermitteln, gerade weil diese Themen von Nutzern nicht einfach erfahren und konsumiert werden, sondern die Spiele sie in das Geschehen hineinziehen und zu Handlungen und Entscheidungen auffordern. Virtuelle Welten (”Virtual Reality”) erweitern diese Möglichkeiten noch einmal (”Immersion”).
Corina Niebuhr, Interview mit Linda Breitlauch, Merton. Onlinemagazin des Stifterverbandes, 8. November 2016

A political party for women's equality | Sandi Toksvig

TEDTalk - November 21, 2016 - 16:09
Women's equality won't just happen -- not unless more women are put in positions of power, says Sandi Toksvig. In a disarmingly hilarious talk, Toksvig tells the story of how she helped start a new political party in Britain, the Women's Equality Party, with the express purpose of putting equality on the ballot. Now she hopes people around the world will copy her party's model and mobilize for equality.

Vom Trainer zum Teaching Robot?

head.zblog - November 20, 2016 - 20:24
Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Thema der „Teaching Robots“ auf der Tagesordnung der bildungstechnologischen Diskussion auftaucht. Checkpoint E-Learning und Jochen Robes haben bereits darauf hingewiesen, dass es auf der Online Educa „Die große OEB-Roboter-Debatte“ geben wird. Ist das der neue Megatrend? Erpenbeck und Sauter (2013) haben bereits futuristische Szenarien des Lernens skizziert, in […]

Zum dritten Mal

Gabi Reinmann - November 20, 2016 - 17:41

Zum dritten Mal (nach 2012 und 2014) hatte das BMBF zur „Bildungsforschungstagung“ am 17. und 18. November 2016 eingeladen. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es (so auf der Webseite hier zu lesen), „Wissenschaft, Praxis und Politik zusammenbringen“. Es geht um eine „Standortbestimmung der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Bildungsforschung“. Allerdings – das muss man einschränkend dazu sagen – stand doch die Schulbildung ganz deutlich im Vordergrund. Es gab nur ein paar wenige Akzente in Richtung Hochschulbildung, die aber letztlich keine nennenswerte Rolle spielten. Ein wichtiges (sicher auf alle Bildungskontexte erweiterbares) Schlagwort für dieses Jahr lautete: „Zukunftsfähigkeit der Bildungsforschung“ und das angesichts komplexer, nicht eben leicht vereinbarer Forderungen wie: „Bildungsforschung soll zugleich wissenschaftlich exzellent, praxisorientiert und anwendungsnah sein.“ Die Tagung Bildungsforschung 2020 wollte genau dafür Diskussionsforen bieten.

Ich möchte an dieser Stelle über das Symposium berichten, an dem ich aktiv beteiligt war. Birgit Spinath und Johannes Bellmann richteten dieses mit dem Titel „Bildungsforschung der Zukunft – was heißt Zukunftsfähigkeit für die Bildungsforschung?“ aus und hatten dazu Martin Heinrich und mich eingeladen. Mein Auftrag war es, mit dem Thema Design-Based Research einen Beitrag zu den Fragen des Symposiums (Abstract zum Symposium hier) zu leisten. Das habe ich sehr gerne gemacht und es auch nicht bereut: Ich habe von den anderen drei Referenten viel mitgenommen und fand die entstandene „Mischung“ anregend.

Den Einstieg machte Martin Heinrich unter folgendem Titel: „Forschung und Entwicklung? Forschung oder Entwicklung? Forschung als Entwicklung? – Gretchenfragen zur Zukunftsfähigkeit der empirischen Bildungsforschung“. Ausgangspunkt seiner Ausführungen war die Feststellung, dass der FuE-Topos („Forschung und Entwicklung“) ursprünglich bildungsökonomischen Bemühungen entstammt. Der Bedeutungsgehalt von FuE in der deutschsprachigen Bildungsforschung sei dagegen breiter. Das „und“ bei FuE verweise auf das Problem, dass Forschung und pädagogische Praxis Teilsysteme mit je eigener Logik sind und eine Tendenz zur Schließung haben. Wenn man das „und“ zeitlich versteht, dann führe das zu der Vorstellung von Grundlagenforschung mit darauffolgender Übersetzung und Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in Praxis – wobei es auch hier um die Schulpraxis ging. Heinrich regte an, Forschung als Entwicklung zu konzipieren und bei den Beteiligten einen „FuE-Habitus“ zu fördern. Gemeint ist damit, dass sich Forscher auch der Entwicklung sowie Praktiker auch den Forschungsergebnissen verpflichtet fühlen sollten. Mehrfach wies Heinrich auch darauf hin (u.a. in der Diskussion danach), dass man bei der Anwendung von Forschungsergebnissen genau unterscheiden müsse, ob diese eine Relevanz für die Politik (also für die Bildungssystemebene) oder für die Lehrpraxis (also für die Unterrichtsebene) haben. Im Zuge der Diskussion um evidenzbasierte Praxis gerate dies mitunter durcheinander.

In meinem eigenen Beitrag zu Design-Based Research (DBR) war mein primäres Ziel, den Ansatz möglichst einfach vorzustellen und das Zukunftspotenzial dieser Art von Bildungsforschung aufzuzeigen. Ich hatte also nicht den Anspruch, neue Erkenntnisse zu liefern, sondern DBR sozusagen mit in die Waagschale der Bildungsforschung zu werfen. Wer also meinen Reader kennt (siehe hier), hat nichts Neues gehört. Trotzdem stelle ich das Manuskript gerne online.

vortrag_berlin_nov2016

Birgit Spinath hat in ihrem Beitrag mit Beispielen vor allem deutlich gemacht, dass gut begründetes, verlässliches Wissen zu relevanten Bildungsthemen schon vorhanden ist und einen ermutigen sollte, diesen Weg weiterzugehen – noch dazu in einem „postfaktischen Zeitalter“. Im Anschluss an das Symposium habe ich meine Mit-Referenten gefragt, ob diese Argumentation nicht auch in Richtung einer neuen „Aufklärung“ gehen könnte – aber den Gedanken gibt es schon, wie ich heute morgen in der FAZ online hier gelesen habe, was freilich nicht gegen den Gedanken spricht ;-). Spinath brachte vor allem bildungssoziologische Beispiele, an denen man sehr gut erkennen kann, dass z.B. mehr Bildungsgerechtigkeit eine ganze Reihe positiver gesellschaftlicher Effekte hat (allerdings bringt z.B. Nida-Rümelin in seinem umstrittenen Buch zum Akademisierungswahn – siehe hier – auch so allerlei Fakten, die etwas andere Interpretationen zumindest in Einzelheiten nahelegen, was aber nicht neu ist: wissenschaftliche Belege finden sich nicht selten für eine Aussage und ihr Gegenteil gleichermaßen). Ein weiteres Plädoyer in Spinaths Vortrag ging dahin, nicht nur nach „guter Empirie“, sondern auch nach „guter Theorie“ zu streben und statt der vielen „Klein-Klein“-Projekte auch mal langfristig und „groß“ zu denken, wenn es um die Förderung der Bildungsforschung geht.

Den vierten Beitrag steuerte Johannes Bellmann bei. Unter dem Titel „Bildungsforschung jenseits der Theaterperspektive“, drehte sich der Vortrag zunächst einmal um die Notwendigkeiten, aber eben auch Grenzen der Beobachterperspektive, welche die Forschung üblicherweise einnimmt. Deren einseitige Nutzung führe dazu, dass das Wissen der Akteure in der Bildungspraxis nicht nur unberücksichtigt bleibe, sondern auch abgewertet werde, während die wissenschaftliche Evidenz, also Forschungsergebnisse, eine enorme Aufwertung erfahren. Bellmann sprach sich für eine praxistheoretische Forschung, für Aktionsforschung und für eine pragmatistische Haltung (Erkenntnis als Funktion des Handelns) aus, um einen komplementären Forschungszugang zu schaffen, der die Theaterperspektive verlässt.

Wenn ich nochmal die Fragen nach den Vorträgen und die Diskussion am Ende so bedenke, dann komme ich zu dem Schluss, dass es zwischen uns Vieren doch ein paar geteilte Überzeugungen gibt: (a) Evidenzbasierung muss genauer aufgeschlüsselt werden; unter anderem ist präziser zu unterscheiden, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse für welche Frage- und Problemstellungen für wen genau nützlich sind: Was der Politik hilft, bringt den Lehrenden im Unterricht in der Regel wenig weiter – und umgekehrt. (b) Bildungsforschung braucht multiple Zugänge, deren Komplementarität entscheidend ist, um ein wirklich umfassendes Bild von Bildung zu erlangen und den verschiedenen Akteuren in der Bildung jeweils sinnvolles Wissen anbieten zu können. (c) Bildungsforschung ist unerlässlich– auch eine empirische Bildungsforschung.

Was allerdings alles wissenschaftlichen Standards genügt und als empirische Bildungsforschung gelten darf, konnte nicht intensiver diskutiert werden. Ich denke, hier gibt es dann doch wieder unterschiedliche Einschätzungen. Nur an wenigen Stellen blitzten diese „Grundsatzfragen“ auf. Der Stellenwert von Normen und Normativität sowie die Frage, wie man damit als Forscher umgeht, scheinen mir ein Feld zu sein, auf dem die Unterschiede denn doch mal schneller größer werden. Auch hier, so denke ich, wäre eine vertiefte Diskussion fruchtbar, denn wenn es um Bildung geht, kommt man ja kaum um die Frage danach umhin, was uns in unserer Gesellschaft wichtig ist und wie wir unsere Ziele bestimmen wollen. Schließlich wäre es nochmal eine eigene Aufgabe, im Detail die Aussagen der vier Vorträge daraufhin zu prüfen, wo es mögliche Verbindungen gibt, die etwas Neues schaffen. Dazu aber wäre es wohl notwendig, alle vier Beiträge in schriftlicher Form zu haben.

Seit 18 Jahren das gleiche Theater

Gabi Reinmann - November 19, 2016 - 09:33

Nein, ich war dieses Jahr nicht auf der Campus Innovation – also keine digitalen Medien im November. Stattdessen war ich in Berlin auf der BMBF Tagung Bildungsforschung 2020. Aber bevor ich in Kürze darüber berichte, möchte ich noch schnell auf einen Blogpost von Beat aufmerksam machen, weil er mich an meine eigenen inneren Monologe angesichts der viel diskutierten „Digitalisierung“ schon sehr erinnert.

Beat artikuliert deutlich seinen Frust anlässlich einer Einladung zu einer Tagung, die sich seit 18 Jahren mit dem Einsatz „neuer“ Medien im Unterricht beschäftigt. Denn wenn er da vergleicht, was die Formate, die Themen und die Forderungen jetzt und vor vielen Jahren waren, kommt er zu einem „erschreckenden“ Fazit: „Am Inhalt und am Format hat sich nicht viel geändert […] Die ewig gleichen Fragen, die heute die Kommentar- und Leserbriefspalten füllen, wurden vor 18 Jahren bereits diskutiert […] Über OER … hat man bereits im letzten Jahrtausend debattiert, ohne es dabei als OER zu bezeichnen […] Selbst der aktuelle Hype-Begriff Serious Games: Gab’s auch damals schon [..]. Beat macht nur allzu deutlich, dass er es nun nicht mehr hören kann und auch bitte nicht mehr eingeladen werden will: „Ich hoffe Sie verstehen jetzt, dass ich diesen Optimismus «analog – digital – ideal – sozial» nicht mehr ertragen habe. Seit 18 Jahren das gleiche Theater!“ Sein Rat: Die Tagung abschaffen.

Bildungsinnovationen in Programme implementieren – Erfolgsfaktoren eines innovationsorientierten Programm-Managements

scil - November 19, 2016 - 05:00
In der aktuellen Ausgabe der Education Permanente (Schweizerische Zeitschrift für Weiterbildung) durfte ich mein Dissertations-„Projekt“ vorstellen, das ich Anfang diesen Jahres abgeschlossen habe. Ein Mitglied der Redaktionskommission ist mit Interesse auf meine Forschungsarbeit auf unserer Homepage gestossen und hat mich angefragt, ob ich einen Beitrag schreiben möchte (herzlichen Dank dafür!). Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut und nachfolgend möchte…
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Den Wandel weiterdenken: Hochschulforum Digitalisierung

Weiterbildungsblog - November 18, 2016 - 19:58

Ein gut aufgemachtes, lesefreundliches Themenheft. Es enthält eine Zwischenbilanz des Hochschulforums Digitalisierung (Hinweis: … bei dem ich auch mitwirke). Dann folgen kurze Case Studies: der FH Lübeck, der RWTH Aachen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hamburg Open Online University, des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen. Ein kurzer Blick über den Gartenzaun nach USA, Irland und Singapur folgt. Zukunftskompetenzen und Arbeitswelt 4.0 werden kurz angeschnitten. Und es gibt abschließend vorsichtige Hinweise darauf, dass die Reise noch nicht zu Ende ist:
“Um die Digitalisierung flächendeckend an deutschen Hochschulen zu verankern und die Potenziale zu nutzen, müssen die Strategien der Hochschulen weiterentwickelt, die qualitativen Mehrwerte stärker sichtbar und Lehrende in der Erweiterung ihrer Kompetenzen unterstützt werden.” (Oliver Janoschka)
duz SPECIAL, Beilage zur duz - DEUTSCHE UNIVERSITÄTSZEITUNG, 18. November 2016 (pdf)

Math is the hidden secret to understanding the world | Roger Antonsen

TEDTalk - November 18, 2016 - 16:00
Unlock the mysteries and inner workings of the world through one of the most imaginative art forms ever -- mathematics -- with Roger Antonsen, as he explains how a slight change in perspective can reveal patterns, numbers and formulas as the gateways to empathy and understanding.

Mein Fazit zum „Coburger Weg“

Marc Krüger - November 18, 2016 - 12:27

2 Jahre und 4 Monate war ich an der Hochschule Coburg und habe dort das BMBF-Projekt „Der Coburger Weg“ begleitet. Einige wenige Beiträge habe ich hierzu in diesem Blog veröffentlicht. Leider blieb neben der Lehre, der Leitung der COdidkatik und meinen Aufgaben als Studiendekan zu wenig Zeit mich als Wissenschaftler mit dem Coburger Weg intensiv auseinanderzusetzen. Zu sehr wurde ich durch das Tagesgeschäft getrieben: Viel zu oft musste ich Empfehlungen geben und Entscheidungen forcieren, die sich an den Polen praktische Erfahrungen, organisatorische Rahmenbedingungen und besonders an der Hochschulpolitik ausgerichtet haben. Ich gebe zu, das ist genau das, was mir an der Hochschuldidkatik nicht gefällt und weswegen ich gerne in die Technikdidaktik gewechselt bin.

Ich hoffe trotzdem, dass meine Anwesenheit Impulse geliefert hat, die den Coburger Weg weiterbringen bzw. weitergebracht haben. Darüber hinaus möchte ich betonen, dass das Projekt ein Raum war, in dem auch ich viel über interdisziplinäres Lehren und Lernen gelernt habe. Was ich nun im Coburger Weg alles beigetragen, aber auch gelernt habe, das habe ich in dem Beitrag „Wer – im Coburger Weg – was von wem wann mit wem wo, wie, womit und wozu lernen soll?“ in der Publikation „Gute Aussichten. Zwischenbilanz zum Projekt ‚Der Coburger Weg‘“ verschriftlicht. Dabei habe ich versucht mich ein wenig von dem Praktischen zu lösen und mit Freude festgestellt: Ganz so theorielos, wie hier eingangs dargestellt, war mein Wirken doch nicht. Wer sich für mein Fazit zum „Coburger Weg“ interessiert, dem sei folglich dieser halb Theorie-, halb Praxis-Beitrag empfohlen.


Wie das? Mutter und Sohn in der gleichen Vorlesung

Weiterbildungsblog - November 18, 2016 - 04:05

Andrea Back, mit der ich vor einiger Zeit mal einen Blog Carnival organisiert habe (… wie die Zeit vergeht!), hat einen MOOC durchgehalten und findet im Rückblick vier Dinge bemerkenswert:

“- Auch MOOCs können praktische Aufgaben und Übungen …
- Selbst als Rucksack-Tourist kann man beim Unterwegssein studieren …
- Zulassungsvoraussetzungen sind Old School - OPEN gibt gleiche Chancen  …
- Criss-Cross-Learning statt Flipped Classroom …”
Der letzte Punkt ist übrigens zugleich ein Aufruf zum Mit- und Weiterdenken.
Andrea Back, Blog, 14. November 2016

Help for kids the education system ignores | Victor Rios

TEDTalk - November 17, 2016 - 16:16
Define students by what they contribute, not what they lack -- especially those with difficult upbringings, says educator Victor Rios. Interweaved with his personal tale of perseverance as an inner-city youth, Rios identifies three straightforward strategies to shift attitudes in education and calls for fellow educators to see "at-risk" students as "at-promise" individuals brimming with resilience, character and grit.

Informelles Lernen. Zwischen Bildungsmanagement und Selbstorganisation

Weiterbildungsblog - November 17, 2016 - 05:16

Mittwoch und Donnerstag findet ja in Saarbrücken der 10. Nationale IT-Gipfel statt. Digitale Weiterbildung ist dieses Jahr das zentrale Thema. Nun bin ich zwar nicht vor Ort, habe aber dennoch einen kleinen Beitrag zum Anlass leisten können. Denn der beiliegende Artikel ist Teil eines Bandes mit dem Titel „Digitale Bildungslandschaften”, der von August-Wilhelm Scheer und Christian Wachter herausgegeben und in Saarbrücken vorgestellt wird. Ich habe über informelles Lernen geschrieben und über verschiedene Optionen für Corporate Learning, auf diesem Feld aktiv zu werden. Stichworte sind die 70:20:10-Formel, Working Out Loud, Social Learning und Persönliches Wissensmanagement.

„Informelles Lernen ist ein Thema, das schon lange auf der bildungspolitischen Agenda steht. Denn Kompetenzentwicklung und Lernprozesse finden nicht nur in Seminaren und Workshops, sondern vor allem im Arbeitsalltag, aber auch in der Freizeit und aus eigenem Antrieb statt. Der folgende Beitrag will das Thema aus zwei Perspektiven beleuchten: Zum einen aus der Perspektive des Bildungsmanagements, das versucht, Arbeits- und Lernumgebungen so zu gestalten, dass informelles Lernen erfolgreich umgesetzt und gelebt werden kann. Zum anderen aus der Perspektive des Mitarbeiters, hier des Wissensarbeiters, der aus eigenem Interesse und Antrieb Lernmöglichkeiten sucht und aufnimmt, um seine Produktivität und auch sein Profil zu verbessern.”
Jochen Robes, in: August-Wilhelm Scheer und Christian Wachter (Hrsg.): Digitale Bildungslandschaften. Vorlage für den 10. Nationalen IT-Gipfel. Saarbrücken 2016 (pdf)

Viele Thesen zur Digitalen Bildung – ein Überblick

Weiterbildungsblog - November 17, 2016 - 05:03

Noch einmal Stichwort „Nationaler IT-Gipfel” und sein Schwerpunktthema „Digitale Bildung”. Einen Überblick über die Thesenpapiere, die seit dem Herbst 2015 veröffentlicht wurden, gibt dieser Artikel. Und das waren wirklich einige! Vom „Strategiepapier der KMK über die Ergebnisse der politischen Beteiligungsprozesse bis hin zu Thesen von Schülerinnen und Schülern”. 17 Statements sind derzeit verlinkt. Dazu einzelne Blogbeiträge. Einiges, habe ich festgestellt, wartet noch auf meine Lektüre …
Netzwerk Digitale Bildung, 9. November 2016

“This house believes AI could, should and will replace teachers”

Weiterbildungsblog - November 16, 2016 - 21:14

Dem Beitrag selbst fehlt ein Zeitstempel, aber er wirbt für eine Debatte auf der Online Educa in Berlin, die ja am 30. November beginnt. Ich befürchte, dass die Diskussion dieser These den gewohnten Verlauf nimmt: auf der einen Seite soll Artificial Intelligence (AI, virtuelle Assistenten, “teaching bots”) Bildung dorthin bringen, wo heute (gute) Lehrer fehlen; und auf der anderen Seite ist sie die zweite Wahl - wenn und wo man die Wahl hat.

Andrew Keen, der an der Diskussion teilnehmen und gegen die These argumentieren wird, formuliert schon mal einen guten Einwand: “The problem is that in our winner-take-all tech economy, the AI economy will be controlled by a tiny handful of winners - Google, Facebook, Amazon, etc. All the wealth goes to them, and inequality is compounded throughout society.”
Online Educa, Newsportal, 16. November 2016

Von Industrie 4.0 zu Bildung 4.0: Neue Rollen & Aufgaben für die Personalentwicklung!?

Weiterbildungsblog - November 16, 2016 - 19:58

Im Rahmen einer runden Geburtstagsfeier (Gildenhaus Seminare) habe ich diesen Vortrag in Bielefeld halten dürfen über einige Veränderungen, vor denen die Personalentwicklung (oder: Corporate Learning) steht. Nach einer kurzen „4.0-Einstimmung” habe ich an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, welche Herausforderungen mit Blick auf Kunden (Zielgruppen), Angebote, Ressourcen (Kompetenzen, Technologien, Prozesse) sowie Ertragshebel auf Bildungsexperten und Personalentwickler warten. Wie immer war die Tonspur ausführlicher, und auf die anregende Diskussion kann ich an dieser Stelle auch nur verweisen (besten Dank an Gastgeber und Teilnehmende!) …
Jochen Robes, SlideShare, 16. November 2016

Von Industrie 4.0 zu Bildung 4.0: Neue Rollen & Aufgaben für die Personalentwicklung!? von Jochen Robes

How play leads to great inventions | Steven Johnson

TEDTalk - November 16, 2016 - 15:48
Necessity is the mother of invention, right? Well, not always. Steven Johnson shows us how some of the most transformative ideas and technologies, like the computer, didn't emerge out of necessity at all but instead from the strange delight of play. Share this captivating, illustrated exploration of the history of invention. Turns out, you'll find the future wherever people are having the most fun.

scil zu Gast am CYP-Bildungsforum 2016

scil - November 16, 2016 - 10:35
Das Center for Young Professionals in Banking (CYP) veranstaltete am 11. November 2016 sein diesjähriges Bildungsforum. Eingeladen waren hierzu ca. 200 Gäste. Seitens scil und dem Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen (IWP-HSG) durften Nina Scheffler und ich teilnehmen. Das CYP-Bildungsforum 2016 stand dieses Mal ganz im Zeichen der Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt, dem Gotthard-Basistunnels (GBT). Mittags…
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Von der Lust und Last des Lesens

Gabi Reinmann - November 16, 2016 - 08:03

Gesten hatte ich mit einer kleinen Gruppe von Teilnehmern aus unserem Masterstudiengang (die meisten von ihnen selbst in der Lehre tätig) eine Online-Sitzung. Nicht zum ersten Mal hörte ich in dieser Runde die Klage, Studierende würden nicht mehr lesen oder lesen wollen, zumindest aber nicht gerne und ohne echte Überzeugung wissenschaftliche Texte lesen, die Lektüre also eher als Last empfinden. Aber selbst wenn Lehrende wieder zu Studierenden werden, kann die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein Problem werden, zumindest aber Fragen aufwerfen: Ist die Auswahl sinnvoll? Was bringt mir das? Ist das nicht zu viel? Muss das so kompliziert geschrieben sein?

Eine passende Textauswahl für heterogene Zielgruppen zu finden, ist ausgesprochen schwierig. Ich empfinde es jedenfalls immer wieder als große Herausforderung und bemühe mich, mir selbst und den potenziellen Leserinnen zu begründen, warum ich diesen oder jenen Text als relevant erachte. Der vorliegende Impact Free-Artikel (hier der direkte Link und hier der Link zur Übersicht der bisherigen Beiträge) zeigt exemplarisch, für welche Texte ich mich warum zum Einstieg in die Hochschuldidaktik im Rahmen unseres reformierten Masterstudiengangs entschieden habe. Vielleicht hat der eine oder andere ja tatsächlich Lust auf die Lektüre.

 

 

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