Sammlung von Newsfeeds

Newcomers‘ Fair

Peter Baumgartner - Juni 25, 2015 - 07:05

Newcomers‘ Fair zum Konferenzauftakt Der Nachmittag vor dem Beginn der Konferenz PURPLSOC am 3. Juli steht ganz im Zeichen des Kennenlernens. Die Newcomers’ Fair von 13:00 bis 16:00 Uhr steht jenen offen, die in das Thema Muster und Mustersprachen hineinschnuppern wollen, richtet … Weiterlesen ...

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Revisiting our ‘MOOCs and Open Education Timeline’

Weiterbildungsblog - Juni 25, 2015 - 05:13

Stephen Powell hat 2012 die laufenden MOOC-Entwicklungen in eine Timeline gepackt und diese kürzlich aktualisiert (s. unten). Dazu gibt er uns vier Trends mit auf den Weg:

“1. Most MOOC content is not openly licensed so it cannot be reused in different contexts. However, there is a trend for MOOC to be made available ‘on demand’ after the course has finished, …
2. New pedagogical experiments in online distance learning can be identified although it is likely that they will evolve to more closely resemble regular online courses with flexible learning pathways. …
3. The disruptive effect of MOOCs will be felt most significantly in the development of new forms of provision that go beyond the traditional HE market such as professional and corporate training that appeals to employers. …
4. The development of online courses is an evolving model with the market re-working itself to offer a broader range of solutions to deliver services at a range of price levels to a range of student types.” 

Stephen Powell, Thoughts mostly about learning, 24. Juni 2015

Befragung: Schulleiterinnen und Schulleiter zu digitalen Medien

head.zblog - Juni 24, 2015 - 21:18

Gestern bin ich auf eine Umfrage des mmb aufmerksam gemacht worden. Unter dem Titel „Unsere Schüler denken: Ihr wollt uns das nur madig machen“ standen Schulleiterinnen und Schulleiter und ihre Meinung zu digitalen Medien in der Schule im Fokus. Die Umfrage kam zusammenfassend zu folgendem Ergebnis:

Weder begeistert noch ablehnend stehen Schulleiterinnen und Schulleiter in Deutschland dem Einzug digitaler Medien gegenüber. Vielmehr sind sie mehrheitlich positiv eingestellt, wenngleich mit unüberhörbaren kritischen Untertönen. Während die Vorteile digitaler Medien in der besseren Visualisierung, der schnelleren Informationsrecherche und der höheren Motivation der Schüler gesehen werden, wird die häufig naive und unreflektierte Nutzung von Smartphones, Google und Social Media als ernstes Problem bewertet. Auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrer in Sachen Digitalisierung wird als vordringliche Aufgabe beschrieben. Bisher findet diese eher informell und nebenbei statt – quasi im „Do-it-yourself“-Modus. Dies sind einige Kernaussagen einer aktuellen qualitativen Expertenbefragung von Schulleiterinnen und Schulleitern (Alter 43 bis 63 Jahre), die das mmb-Institut für Medien- und Kompetenzforschung für die Chemnitzer Konferenz „Digitale.Schule“ in den vergangenen Wochen an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in sieben Bundesländern durchgeführt hat. (mmb Studie, S. 2)

Dabei unterscheiden sich die Aussagen der Schulleitungen wenig von bisherigen Studien unter Lehrpersonen zum Thema digitale Medien. Als Problembereiche werden vor allem Mobbing sowie Naivität im Umgang mit Google und Co genannt, auch fehlende mediendidaktische Konzepte oder eine fehlende Ausbildung. Allerdings wird die Notwendigkeit gesehen, sich mit digitalen Medien auseinander zu setzen.

Was bleibt nun nach diesem “Meinungsblitzlicht” (S. 5)? Wie dargestellt, unterscheiden sich die Einschätzungen digitaler Medien der Schulleiterinnen und Schulleiter kaum von denen von Lehrerinnen und Lehrern. So werden erstaunlicherweise kaum Aussagen über explizite Schulleitungsaufgaben gemacht: Wie gestaltet sich Schulleitungshandeln in und mit digitalen Medien? Wie gestaltet sich Schulentwicklung, verstanden als Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung unter Bedingungen digitaler Medien? Welche Verantwortungen haben Schulleitungen und welche Rolle spielen digitale Medien darin? Hierzu sind leider kaum Aussagen zu finden. Dabei sind doch auch Schulleitungen wesentlich für die Qualität und Wirksamkeit von pädagogischen Einrichtungen. Hier gilt es in der nächsten Zeit, genauer hinzuschauen, ebenso wie auf die Frage der Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulleiterinnen und Schulleitern.

Interview: “Die Webinartechnik erleichtert unseren Berufsalltag”

Weiterbildungsblog - Juni 24, 2015 - 21:10

Wer beim Online-Lernen nur noch an MOOCs denkt, mag diese Zeilen vielleicht lieber überspringen. Doch ich erinnere kurz an den letzten MMB-Trendmonitor. Dort stehen Virtuelle Klassenräume ganz oben auf der Liste, wenn es um Lernformen geht, die in den nächsten Jahren eine zentrale Bedeutung haben werden. Hier heißt es also “Webinartechnik”, und der Bereichsleiter Unternehmensentwicklung/Personal der VR Bank HessenLand eG in Alsfeld schildert sehr anschaulich, wie sie im Alltag einer Bank eingesetzt wird. Das reicht von der Projektarbeit bis zu Schulungen, berührt aber auch Fragen des Datenschutzes, der IT-Sicherheit, der Netzkapazitäten und schließt sogar einen “physischen Webinarraum” ein.
Interview mit Gerhard Ursprung, ADG-Newsletter Juni 2015

Rückblick zur Tagung „The Digital Media Challenge“ 2015 in Zagreb

head.zblog - Juni 24, 2015 - 20:49

Sandra hat hier die letzte Woche schon vom Besuch der Tagung „The Digital Media Challenge“ in Zagreb berichtet. Zusammen hatten wir einen Vortrag eingereicht, in dem wir die Kompetenzen von digital scholars thematisierten.

Wir haben uns zentral gefragt, welche Medien-, Informations- und Forschungskompetenzen eigentlich heutzutage von Nöten sind, um als (angehende_r) Wissenschaftler_in oder Wissensarbeiter_in forschend tätig zu sein/zu werden. (Sandras Blog)

Mit dem Fokus auf eher kommunikationswissenschaftlichen Beiträgen war die Tagung inhaltlich ein wenig weiter entfernt von meinem Kerngebiet. Dennoch war die Tagung für mich aus zweierlei Aspekten spannend: Zum einen war es für mich interessant zu sehen, dass die deutsche Diskussion (vor allem um Mediatisierung) auch in den östlichen Ländern rezipiert wird. Zum anderen zeigte mir unsere Präsentation nochmals deutlich, dass im Bereich der kritischen Informations- und Medienkompetenz, so ja der Titel meiner Diss, durchaus noch Potenzial liegt, auch in der Übertragung auf andere Studiengänge als der Lehrerbildung sowie auf verschiedene Hochschultypen.

Wer die anderen Beiträge zur Tagung nochmals lesen will, dem sei das Book of Abstracts empfohlen.

Bringing the Social Back to MOOCs

Weiterbildungsblog - Juni 24, 2015 - 11:05

Dieser Artikel ist es wert, die Runde zu machen! Er beginnt mit einem klaren Statement: “For MOOCs to be considered valued spaces for learning, they need to adopt aspects of the earlier connectivist MOOCs (cMOOCs) and reintroduce social elements. While it might seem logical to copy our largest traditional course format when creating MOOCs, the importance of social connections in learning has been recognized in environments highly relevant to MOOCs. Researchers have described social elements as key to self-directed learning.”

Im Anschluss nimmt uns der Autor mit auf eine kleine Entdeckungsreise. Sie beginnt, vorsichtig, bei den großen xMOOC-Plattformen und kleineren Veränderungen, die es dort zu entdecken gibt. Dann weist er uns auf verschiedene Lernumgebungen zum Sprachenlernen hin und wie selbstverständlich dort Teilnehmer “zusammengebracht” werden. Oder warum nicht MOOCs und ihre Teilnehmer mit bestehenden Online-Communities verbinden? Das “Social”, auf das Todd Bryant verweist, steckt aus seiner Sicht gerade in der Verbindung von MOOCs mit existierenden Projekten. Citizen Science-Projekte könnten ein Ansatzpunkt sein. NGOs ein anderer. Die gemeinsame Analyse von Daten, Dokumenten, Gesetzen und Policies. Das Verfassen von Wikipedia-Artikeln. Am Ende verweist der Autor auf Simulationen, virtuelle Welten und “alternate reality games”, und da habe ich mich dann vorsichtig ausgeklinkt.

Das Fazit: “For MOOCs to function as the bridge between open content and collaborative learning, they need to include opportunities for social interaction and collaboration, which have consistently proven to be beneficial to learners. Failure to do so would relegate MOOCs to little more than content repositories, which, while still valuable, would be used primarily by the highly educated, mature, and motivated independent learners they currently serve. While the platform’s ability to allow learners to form groups, communicate, and collaborate is undoubtedly important and an important first step, more important is a change in focus away from replicating traditional lecture courses and looking for opportunities unique to MOOCs that can offer positive educational experiences. Higher education is rife with examples of traditional courses, online or face-to-face, being opened to the outside world. These successful examples should form the basis of future MOOCs.”
Todd Bryant, EDUCAUSE Review, Juli/ August, 22. Juni 2015 

What apple pies can teach you about social learning

Weiterbildungsblog - Juni 24, 2015 - 09:46

“Social Learning” setzt sich langsam auf der Agenda von Learning & Dvelopment (L&D) fest, aber noch sind viele Fragen offen und die Zahl der Beispiele und Best Practices klein. Insofern sammelt auch dieser Artikel vor allem Stichworte um wichtige Fragen: Wie könnte Social Learning aussehen? Welche Rolle spielen Plattformen und Technologien? Wie groß sind die Veränderungen, die auf Mitarbeiter und L&D zukommen? Erste Antworten kommen u.a. von Jane Hart. Aber auch die Verbindung zum Konzept “Working Out Loud” wird hergestellt. Doch im Zentrum der Veränderungen steht L&D:

“At its heart, L&D is moving from a controller of learning to a facilitator, helping people make connections and find information rather than holding all the answers. It must curate knowledge but also know when to let learning take place of its own accord.”
Robert Jeffery, CIPD/ People Management, 18. Juni 2015

Selbstzufrieden

Gabi Reinmann - Juni 24, 2015 - 03:34

Die europäischen Minister/innen haben sich Mitte Mai 2015 wieder zur Bologna-Konferenz (siehe hier) getroffen … und sind zufrieden mit sich, wie es scheint. Jedenfalls kann man das der Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) (siehe hier) so entnehmen. Dort heißt es unter anderem:

„Zentrale Punkte des im Rahmen der zweitägigen Konferenz gemeinsam verabschiedeten Kommuniqués sind unter anderem der Ausbau der Studierendenzentrierung der Lehre, die Schaffung flexibler und transparenter Lernpfade und die Förderung einer Hochschulbildung, die die Beschäftigungsbefähigung der Absolventinnen und Absolventen in sich schnell verändernden Arbeitsmärkten stärkt.“ Das sei der richtige Weg, so Prof. Dr. Holger Burckhart, HRK-Vizepräsident für Lehre und Studium, Lehrerbildung und Lebenslanges Lernen. In dieser Allgemeinheit wird wohl keiner widersprechen: Wer wollte schon die Lehre von den Studierenden de-zentrieren, Lernpfade (was immer das genau heißen mag) unflexibel und intransparent gestalten und Studierende auf die Arbeitslosigkeit hin vorbereiten. Also stimmt man natürlich zu.

Gelobt wird außerdem, dass die Forderung nach Integration der Promotionsphase als dritten Studienzyklus in den Qualifikationsrahmen wohl nicht mehr gestellt worden sei. Interessant ist die Wortwahl in der HRK-Mitteilung. Da heißt es: „Wir betrachten es als wichtiges Signal, dass das Kommuniqué keine Forderung nach einer ‚Verschulung‘ der Promotionsphase als ‚drittem Studienzyklus‘ enthält, wie dies in früheren Entwürfen der Fall gewesen ist.“ Für mich liest sich das schon wie ein Eingeständnis der Verschulung der vorderen Studienzyklen, dem jetzt die Erleichterung folgt, dass man zumindest die Promotion von der Verschulung gerettet habe. Applaus?

Und dann gibt es noch einen „Appell des Kommuniqués, die Möglichkeiten digitalen Lehrens und Lernens stärker zu nutzen“, was bei der HRK auf offene Ohren treffe – reichlich spät, wie ich finde, wenn man bedenkt, dass Ende 1990, also vor bald 25 Jahren (!) der Einsatz digitaler Medien von interessierten und experimentierfreudigen Lehrenden und Studierenden bereits erprobt und erfolgreich betrieben worden ist. Wann kommt man denn endlich dahin, dass digitale Medien zum „normalen Handwerkszeug“ der Lehre gehören?

Natürlich sollte man Hoffnungsschimmer in der Entwicklung der Hochschullehre in die Diskussion holen, Fortschritte thematisieren, um sie auszubauen etc. Aber diese Mitteilung ist schon auffällig kritiklos und selbstzufrieden angesichts der zahlreichen ungelösten Probleme in Studium und Lehre.

Online-Toolkit zum Einsatz sozialer Medien in der Hochschullehre

Weiterbildungsblog - Juni 23, 2015 - 21:20

Das ist interessant: Um Dozierende beim Einsatz von Social Media in der Lehre zu unterstützen, wurde ein webbasiertes Social Media Toolkit entwickelt. Es hat, so die Autoren, drei wesentliche Funktionen:

1) Zuerst analysieren die Nutzer ihre eigene Lehrsituation, indem sie vier Fragen beantworten: Welche Lernziele sollen erreicht werden? Welche Arten von Lehrmaterial und welche Methoden kommen zum Einsatz? Wie soll die Lernzielkontrolle erfolgen?
2) Auf der Grundlage der jeweiligen Antworten wird die “am besten passende Klasse von Social Media Anwendungen” vorgeschlagen. Dafür wurden Tools und Plattformen in sechs Klassen geordnet: Social Networking Services, Media Sharing Services, Document Sharing Services, Live-Communication Services, Collaboration und Blogging & Microblogging Sites.
3) Und dann werden noch didaktische Hinweise zum Einsatz der entsprechenden Tools zur Verfügung gestellt.

Wie gesagt, ein interessanter Versuch, den ich gerne einmal ausprobieren werde. Und dann kann man natürlich noch über die Fragen zur Analyse der Lehrsituation diskutieren und über die Tragfähigkeit der sechs Klassen … Aber der Reihe nach.
Christian Rapp und Anna Sitnikova, e-teaching.org, 20. April 2015 (pdf)

Chip Kidd: The art of first impressions -- in design and life

TEDTalk - Juni 23, 2015 - 14:59
Book designer Chip Kidd knows all too well how often we judge things by first appearances. In this hilarious, fast-paced talk, he explains the two techniques designers use to communicate instantly -- clarity and mystery -- and when, why and how they work. He celebrates beautiful, useful pieces of design, skewers less successful work, and shares the thinking behind some of his own iconic book covers.

Die Schwierigen

Weiterbildungsblog - Juni 23, 2015 - 05:50

Der Artikel ist der Appetizer. Denn die meisten Beiträge der aktuellen Ausgabe von brand eins mit dem Schwerpunkt “Talent” sind noch nicht freigeschaltet. Also entfaltet Wolf Lotter in gewohnter Manier die Auffälligkeiten und Widersprüche, die sich um Begriff und Sache ranken. Im Kern: Talente bedeuten Kreativität und Veränderungen. Also suchen Organisationen seit jeher nach Wegen, um mit Talenten und ihrem Veränderungspotential umzugehen. Heute nennen wir das Talentmanagement.

Aber, so heißt es in einem der letzten Absätze, halb Zitat, halb Resümee: “Man brauche also kein „Talentmanagement”, sondern eine andere Kultur, die Leistung und Engagement persönlich belohnt, „Unterschiede macht und bereit ist, Wissensvielfalt ehrlich zu fördern”.
Wolf Lotter, brand eins, 06/2015

Roxane Gay: Confessions of a bad feminist

TEDTalk - Juni 22, 2015 - 15:22
When writer Roxane Gay dubbed herself a "bad feminist," she was making a joke, acknowledging that she couldn't possibly live up to the demands for perfection of the feminist movement. But she's realized that the joke rang hollow. In a thoughtful and provocative talk, she asks us to embrace all flavors of feminism -- and make the small choices that, en masse, might lead to actual change.

Wann haben Sie zuletzt die Welt verändert?

Weiterbildungsblog - Juni 22, 2015 - 06:14

Man kann ein Enterprise Social Network (ESN) “nebenbei” einführen und wird dann möglicherweise mit den bekannten Fragen konfrontiert: Warum eine weitere Plattform? Wo liegt der Nutzen? Wer gibt mir die Zeit, mich dort einzubringen? Oder man geht das Ganze an, wie die Continental AG mit weltweit 180.000 Mitarbeitern und wie es Harald Schirmer aus der HR-Perspektive hier beschrieben hat. Mit einem Konzept (GUIDE), einem Change-Prozess und dem Engagement aller Beteiligten. Und mit dem Ziel, eine Arbeitskultur zu entwickeln, “die konstantes Lernen als Teil des Arbeitsprozesses integriert”.
Harald Schirmer, Blog, 21. Juni 2015 

All about MOOCs

Weiterbildungsblog - Juni 22, 2015 - 05:14

Die Vorgabe “all about MOOCs” können die sechs Seiten natürlich nicht einlösen. Aber sie bieten einige Einsichten in iMOOX, die “erste und einzige MOOC-Plattform Österreichs”, die seit 2013 in Betrieb ist. Die Autoren geben Auskunft über die demografischen Daten ihrer Nutzer, die Abschlussraten sowie Fragen der langfristigen Finanzierung. Auch die zukünftige Ausrichtung (Zielgruppe) steht, so heißt es, noch zur Diskussion.
Martin Ebner, e-Learning-Blog, 19. Juni 2015

Forschendes Lernen mit digitalen Medien

Sandra Hofues - Juni 21, 2015 - 08:30

… so lautete der Titel meines Workshops an der FH Köln. Der Workshop war eingebettet in einen größeren Rahmen: in den Tag für die exzellente Lehre, der komplett unter dem Motto des forschenden Lernens stand. Auch wurde mit dem Lehrpreis zum forschenden Lernen, zugehörigen Impulsen sowie dem kommenden Weiterbildungsprogramm ein kohärenter Rahmen aufgespannt: Wie kann man forschendes Lernen an Fachhochschulen realisieren? Welche Spielarten forschenden Lernens gibt es (hier war der Impuls durch L. Huber besonders hilfreich)? Und wie lassen sich „typische“ Herausforderungen in der Lehre produktiv bewältigen?

Interessant war dann, dass in meinem Workshop zum forschenden Lernen eher Grundfragen des mediengestützten Lernens zutage kamen: Was sind brauchbare Werkzeuge für das forschende Lernen? Wie kann man mit digitalen Medien Lern- und Forschungsprozesse unterstützen? Wie lässt sich forschendes Lernen mit digitalen Medien „zu Ende“ denken? Vor allem letzteres wurde intensiver diskutiert und durch mein früheres Projekt w.e.b.Square konnte ich hier zumindest ein Beispiel für die Umsetzung anbieten. Etwas schwieriger gestalteten sich instruktionsorientierte Szenarien und ihre „Übersetzung“ in forschungsorientierte Formate – ebenso wie Forschungs-basiertes Lernen in Übungen, das einerseits auf der Hand liegt, andererseits durch die Einübung von Wissen mitunter auch gegenläufig gehandhabt wird.

Auch wenn die Themen eher angerissen als beantwortet werden konnten, bin ich dennoch froh, das breite Spektrum des forschenden Lernens mit digitalen Medien aufgemacht zu haben. Auch hatte ich eine tolle Gruppe von Teilnehmenden, die sich auf ein offenes Workshop-Format eingelassen und prima mitdiskutiert hat. Im Nachgang müsste man jetzt die eigenen Lehrveranstaltungen dahingehend untersuchen, inwieweit sie sich als forschendes Lernen realisieren lassen und welche Rolle jeweils digitale Medien spielen konnten. Spannend wäre es sicherlich auch, jetzt die breite(re) Idee von Medien als Diskurs- und Handlungsraum aufzumachen. Für die konzeptionelle Einführung dieses Gedankens war bisher zu wenig Zeit, kann aber in einem unserer Artikel nachgelesen werden.

Hochschulforschung – Wissenschaftsforschung – Bildungsforschung

Gabi Reinmann - Juni 20, 2015 - 04:00

Die Online-Redaktion des Newsletters der Universität Hamburg hatte mich um ein Interview gebeten. Das habe ich gerne gegeben und unter anderem dazu genutzt, mein Verständnis von hochschuldidaktischer Forschung zu formulieren, nämlich:

Hoch­schul­di­dak­tik ist mei­ner Ein­schät­zung nach immer zu­gleich Hoch­schul­for­schung, Wis­sen­schafts­for­schung und Bil­dungs­for­schung. Das heißt: Hoch­schul­di­dak­tik be­schäf­tigt sich mit dem Leh­ren und Ler­nen an der In­sti­tu­ti­on Hoch­schu­le und im­pli­ziert daher Hoch­schul­for­schung; ihr Ge­gen­stand ist die Wis­sen­schaft, was sie deut­lich von an­de­ren Di­dak­ti­ken un­ter­schei­det, wes­halb sie genau ge­nom­men immer auch Wis­sen­schafts­di­dak­tik sein muss; in die­sem Rah­men schließ­lich hat sie nicht alle Phä­no­me­ne im Blick, son­dern pri­mär das äu­ßert kom­ple­xe Ver­hält­nis von Leh­ren und Ler­nen und ist somit eine Form der Bil­dungs­for­schung.

Das gesamte Interview kann man online hier abrufen; zur jeweils aktuellen Ausgabe des Newsletters geht es hier.

Joey Alexander: An 11-year-old prodigy performs old-school jazz

TEDTalk - Juni 19, 2015 - 15:01
Raised listening to his dad's old records, Joey Alexander plays a brand of sharp, modern piano jazz that you likely wouldn't expect to hear from a pre-teenager. Listen as the 11-year-old delights the TED crowd with his very special performance of a Thelonious Monk classic.

3 Must-Have Features in a Modern LMS

Weiterbildungsblog - Juni 19, 2015 - 05:17

Als ich mich kürzlich wieder einmal auf dem Markt für Lernplattformen und Lern-Communities umgesehen habe, war ich überrascht, was hier in den letzten Jahren alles neu hinzugekommen ist. Vor allem die Möglichkeiten, selbst Kurse zu erstellen und als Trainer oder KMU auf einem Marktplatz oder über die eigene Webseite anzubieten, ist einem gar nicht so präsent, wenn man vor allem an unternehmens- oder hochschulinterne Lösungen denkt. Doch keine Plattform, so der Autor, kommt heute an diesen Features vorbei: “Gamification”, “Theming” und “Third-Party Integrations”.

“The first iteration of all LMS offerings had a focus on functionality. The primary objective was to get the LMS to do what we wanted it to do in terms of course delivery (is it delivered) and reporting (does it track participation). The modern LMS continues this original goal, but there is now more emphasis on the user experience. Gamification, theming, and third-party integrations are just three examples of desired feature sets that have come out of this end-user focus shift.”
Justin Ferriman, ATD/ Learning Technologies Blog, 11. Juni 2015

Megatrend Neues Lernen

Weiterbildungsblog - Juni 19, 2015 - 05:00

Das Zukunftsinstitut in Frankfurt hat elf Megatrends identifiziert, “Tiefenströmungen des Wandels”, wie es auf der Webseite des Instituts heißt. Für alle Trends wurden Dossiers zusammengestellt, die eine Reihe von Artikeln, Studien, Reports, Interviews, Maps, Buchbesprechungen und mehr enthalten. Die Aufzählung wird angeführt vom “Megatrend Neues Lernen”. Im entsprechenden Dossier finden wir z.B. einen längeren Artikel (”Future Learning: Kreativ und flexibel”), der viele aktuelle Entwicklungen - vom “flipped classroom” bis “MOOCs” - aufgreift. Ein anderer befasst sich mit dem Unschooling-Trend aus den USA, der nächste mit Design Thinking. Zum Stöbern.
Zukunftsinstitut, 2015

The Un-education of a Technologist: From EDUPUNK to ds106

Weiterbildungsblog - Juni 18, 2015 - 19:11

Vielleicht braucht dieser Link eine kurze Vorwarnung, denn Jim Groom, der Autor, arbeitet seit Jahren konsequent gegen den Mainstream in der Bildung und für die Idee des Do-It-Yourself. Seine Ideen sind weit vom Corporate Learning-Alltag entfernt, seine Projekte aber heute bereits Teil der anderen EdTech-History: der Begriff des EDUPUNK (der es 2012 immerhin in die ehrwürdige ZEIT schaffte!), der offene Online-Kurs über Digital Storytelling (DS106), der die Möglichkeiten des MOOC-Konzepts ausreizte, sowie die Initiative “Domain of One’s Own” der University of Mary Washington. Alles Leuchttürme, die zeigen, was möglich ist. Und hier vom Autor selbst rückblickend beschrieben und eingeordnet werden.
Jim Groom, bavatuesdays, 11. Juni 2015

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