Sammlung von Newsfeeds

2016 Internet Trends Report

Weiterbildungsblog - Juni 6, 2016 - 18:19

Das jährliche Internet-Kompendium (213 Slides!) von Mary Meeker, Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) ist da. Es sind wieder so viele Informationen und Daten, dass ich gerne die Zusammenfassung von Ina Fried mitnehme, die folgende Entwicklungen herausstellt:

“- The internet itself is seeing slowing growth.
- In five years, at least 50 percent of all searches are going to be either images or speech.
- Messaging apps, with context and time, have a chance to rival the home screen as the go-to place for interaction.” 

Seiten mit einem direkten Bildungsbezug fehlen in diesem Jahr. Aber was heißt schon “direkter Bildungsbezug”? Es gibt interessante Übersichten zu Consumer-Präferenzen (nach Generationen, S. 51), zur Video-Evolution (S. 76), zu Messaging-Diensten (S. 99), usw.
Mary Meeker, KPCB, Slideshare, 1. Juni 2016

2016 Internet Trends Report from Kleiner Perkins Caufield & Byers

What's so sexy about math? | Cédric Villani

TEDTalk - Juni 6, 2016 - 15:15
Hidden truths permeate our world; they're inaccessible to our senses, but math allows us to go beyond our intuition to uncover their mysteries. In this survey of mathematical breakthroughs, Fields Medal winner Cédric Villani speaks to the thrill of discovery and details the sometimes perplexing life of a mathematician. "Beautiful mathematical explanations are not only for our pleasure," he says. "They change our vision of the world."

Wertbeitrag von (informellem) Lernen bestimmen

scil - Juni 4, 2016 - 14:36
Diese Woche Montag feierte die Swiss Virtual Business School ihr 15-jähriges Bestehem mit einer Veranstaltung am Executive Campus der Universität St. Gallen. Ich war eingeladen, um eine Auslegeordnung zur Frage „Wie kann man den Nutzen von (informellem) Lernen bestimmen?“. Mein…
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Making 70-20 Learning Visible

Weiterbildungsblog - Juni 3, 2016 - 16:05

Der Autor, Cal Wick, hat auf der ATD Conference über “How to Activate Informal Learning at Work” präsentiert. Leider zitiert er in seiner Summary vor allem die Stories und weniger das “How to ..”. Aber ein Beispiel schafft dann doch den Sprung:

“More interesting was the response to a 70-20 Challenge that Kathy and I gave to our audience members. We asked them to use Twitter to show examples of informal learning by using #7020learningatd during the conference and when they returned to work.

Thanks to their #7020learningatd Tweets, we now have many wonderful examples of informal learning they saw both during the ATD 2016 Conference and when they returned to their work.”
Cal Wick, Fort Hill Company/ Blog, 1. Juni 2017

The passing of time, caught in a single photo | Stephen Wilkes

TEDTalk - Juni 3, 2016 - 14:51
Photographer Stephen Wilkes crafts stunning compositions of landscapes as they transition from day to night, exploring the space-time continuum within a two-dimensional still photograph. Journey with him to iconic locations like the Tournelle Bridge in Paris, El Capitan in Yosemite National Park and a life-giving watering hole in heart of the Serengeti in this tour of his art and process.

Against “Personalized Learning”

Weiterbildungsblog - Juni 2, 2016 - 19:50

Es gibt unterschiedliche Begriffe (”personal”/ “personalized learning”) und unterschiedliche Lesarten. Eine Lesart besagt, dass Lernende motivierter und erfolgreicher sind, wenn sie selbst das Lernen kontrollieren bzw. die Möglichkeit haben, selbstorganisiert zu lernen, wie es so schön heißt. Annie Murphy Paul möchte hier gerne an die Rolle des Lehrenden erinnern, der gerade Neulingen in einem Feld oder Thema sagt, wo es lang geht. Das ist ein wichtiger Punkt. Ein Kommentar erinnert jedoch daran, dass Lernen zu unserer DNA gehört, also auch ohne Lehrende passiert. Auch wahr. Doch Lehrende (oder: Coach, Moderator, Begleiter) können unterstützen und Lernprozesse wesentlich abkürzen.
Annie Murphy Paul, The Brilliant Blog, 26. Mai 2016

Finanzierung Digitaler Lehre

Weiterbildungsblog - Juni 2, 2016 - 16:22

Das kurze Arbeitspapier (10 S.), das von der Themengruppe Governance & Policies des Hochschulforums Digitalisierung erarbeitet wurde, hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Es zählt auf, welche Ressourcen die Digitalisierung auf zentraler wie lokaler Ebene benötigt und unterstreicht, dass die digitale Lehre Mehrwerte bietet, “die ihre Finanzierung rechtfertigen”. Als ob die Digitalisierung, auch die Digitalisierung der Lehre, etwas wäre, dem man sich verschließen könnte …
Hochschulforum Digitalisierung (Hrsg.), Mai 2016

An entertainment icon on living a life of meaning | Norman Lear / Eric Hirshberg

TEDTalk - Juni 2, 2016 - 15:05
In the 1970s (and decades following), TV producer Norman Lear touched the lives of millions with culture-altering sitcoms like All in the Family, The Jeffersons and Good Times, pushing the boundaries of the era and giving a primetime voice to underrepresented Americans. In an intimate, smart conversation with Eric Hirshberg, he shares with humility and humor how his early relationship with "the foolishness of the human condition" shaped his life and creative vision.

Evidenz schlägt Geschichte

Gabi Reinmann - Juni 2, 2016 - 14:10

Wie wichtig ist es, sich mit der Vergangenheit einer Disziplin oder Subdisziplin zu beschäftigen? Ich meine, das ist wichtig. Als ich in der zweiten Hälfte der 1980 Jahre Psychologie studiert habe, gab es immerhin eine Vorlesung zur Geschichte der Psychologie. Leider war der vortragende Professor etwas einschläfernd. Aber ich kann mich erinnern, dass ich danach öfter mal nach Literatur gesucht habe, um zu verstehen, wie das, was eine Wissenschaft aktuell ausmacht, im Laufe der Zeit geworden ist. Warum bevorzugt die Psychologie das Experiment? War das schon immer so? Von welchen Disziplinen musste sich die Psychologie emanzipieren, von welchen wollte sie sich abgrenzen und warum? Und welchen Einfluss hat das darauf, was wir heute von der Psychologie als Disziplin erwarten? Ich meine, es kann in jeder Disziplin hilfreich sein, die Gründe zu kennen, warum z.B. welche Fragen gestellt, welche Methoden verwendet und welche Standards hochgehalten werden oder welche Paradigmen im Streit sind oder waren. Mein Eindruck war schon vor vielen Jahren, dass die zugeschriebene Relevanz eines historischen Bewusstseins in meinem Studienfach, der Psychologie (damals natürlich noch Diplom), mit der wachsenden Orientierung an den Naturwissenschaften ziemlich gesunken ist. Anders in der Pädagogik: Hier setzt man sich nach wie vor mehr und intensiv mit historischen Entwicklungen auseinander, wobei auch dieses Interesse mit der „Evidenzbasierung“ durchaus zu schwinden scheint.

Zur Hochschuldidaktik gibt es eine ganze Reihe von Texten, die sich mit Fragen der Entwicklung dieser (Sub-)Disziplin befassen. In einem Text, der in der Zeitschrift „Das Hochschulwesen“ 2015 (Heft 5+6) erschienen ist (siehe hier), hatte ich ursprünglich einen etwas längeren Abschnitt zu eben diesen Entwicklungen vorgesehen und in die erste Fassung entsprechend integriert. Dieser Versuch einer kleinen historischen Skizze hat dann aber zwischen den Gutachtern und mir eine interessante Debatte über die „Geschichtsschreibung“ in der Hochschuldidaktik ausgelöst. Am Ende, auch weil der Text eh mal wieder zu lang war, habe ich das dann wieder weitgehend rausgenommen.

Ein Fall für Impact Free ;-). Bevor also dieses Kapitel in den Untiefen meiner Ordner verschwindet, stelle ich meine Darstellung zu den Entwicklungen der Hochschuldidaktik nun in einem zweiten Impact Free-Text hier online. Es handelt sich nicht um die Ergebnisse einer Recherche von historischen Quellen, das muss ich gleich dazu sagen. Das hätte natürlich viel mehr Aufwand bedeutet, den ich für diesen Text (in dem die historische Skizze nur ein kleines Kapitel war) nicht hätte leisten können. Stattdessen hatte ich einige der bestehenden Darstellungen aufgegriffen, verglichen und versucht, daraus das meiner Einschätzung nach Wichtigste herauszuziehen; selbstverständlich habe ich die Hinweise der Gutachter aus der oben genannten Debatte beherzigt, was die Qualität dann hoffentlich erhöht hat.

„Eine Einbindung von OER in eine MOOC-Struktur wäre ideal.“

Weiterbildungsblog - Juni 1, 2016 - 19:14

Zwei Themen nimmt das Interview mit Markus Deimann auf: Zum einen die Frage, was MOOCs im Allgemeinen und das Kursangebot der Fachhochschule Lübeck (”mooin”) im Besonderen auszeichnet. Und zum anderen, warum es wichtig und sinnvoll ist, MOOCs bzw. die hier eingesetzten Kursmaterialien und entwickelten Lernergebnisse als OER, also Open Educational Resources, auszuzeichnen. Denn nur als OER können sie den freien, ungehinderten Wissensaustausch unterstützen.

“Die Vorteile sehe ich darin, dass man mit MOOCs viele Themen abdecken kann, die bisher in klassischen, akademischen Bildungsformaten an der Hochschule nicht vorkommen können. So hat man zum Beispiel die Möglichkeit, Themen wie „25 Jahre deutsche Einheit”, die gesellschaftlich bedeutend sind, zu vermitteln und diskutieren zu lassen. Das ist ein großer Vorteil und eine Öffnung gegenüber den traditionellen akademischen Kursen, wo man in geschlossenen Zirkeln Texte bespricht. Die befinden sich zwar auf einem hohen Niveau, oft fehlt ihnen aber die Andockung an gesellschaftliche Diskurse und Entwicklungen. Mit MOOCs kann man verschiedene Zielgruppen erreichen und einbinden, die vorher ausgegrenzt wurden, wie beispielsweise Senioren. MOOCs sind für alle offen, sie erfordern nur einmal eine Registrierung auf der jeweiligen Plattform, und die meisten sind kostenfrei.”
Markus Deimann, Bildung + Innovation, 1. Juni 2016

The real harm of the global arms trade | Samantha Nutt

TEDTalk - Juni 1, 2016 - 15:10
In some parts of the world, it's easier to get an automatic rifle than a glass of clean drinking water. Is this just the way it is? Samantha Nutt, doctor and founder of the international humanitarian organization War Child, explores the global arms trade -- and suggests a bold, common sense solution for ending the cycle of violence. "War is ours," she says. "We buy it, sell it, spread it and wage it. We are therefore not powerless to solve it."

The Future of Work: Trends and Toolsets

Weiterbildungsblog - Juni 1, 2016 - 05:08

Doug Belshaw hat die Essenz eines Reports veröffentlicht, den er jüngst für einen Kunden zur “Zukunft der Arbeit” geschrieben hat. Er hat das große Thema, sehr pragmatisch, auf vier Felder heruntergebrochen:
1. Demise of hierarchies
2. Re-thinking the location of work
3. Workplace chat
4. Mission-based work

Workplace Chat stellt er hier als Megatrend vor, mit Slack als prominentestem Vertreter: “Chat is the new normal for communication, displacing both email and social collaboration tools.” (Stowe Boyd) Interessant.
Doug Belshaw, Blog, 19. Mai 2016

The enterprise technologies to watch in 2016

Weiterbildungsblog - Mai 31, 2016 - 21:49

Eine Mischung aus Standortbestimmung und Ausblick. Über 20 Technologien sind aufgelistet und beschrieben (und weitere finden sich unter dem Stichwort “horizon”). “Consumer tech” setzt die Agenda. Digital Learning/ MOOCs, team collaboration, machine learning, blockchain finden sich, um nur die Technologien aufzuzählen, die ich auch an dieser Stelle das eine oder andere Mal schon genannt habe.

Interessant ist die Schlussbemerkung: “But as I’ve been suggesting is the real trend that we see with digital leaders is actively enabling of mass digital innovation on the edge through techniques such as the use of empowered networks of internal/expert change agents or using hackathons and developer networks on top of open APIs, …”
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 29. Mai 2016

A smarter, more precise way to think about public health | Sue Desmond-Hellmann

TEDTalk - Mai 31, 2016 - 15:08
Sue Desmond-Hellmann is using precision public health -- an approach that incorporates big data, consumer monitoring, gene sequencing and other innovative tools -- to solve the world's most difficult medical problems. It's already helped cut HIV transmission from mothers to babies by nearly half in sub-Saharan Africa, and now it's being used to address alarming infant mortality rates all over the world. The goal: to save lives by bringing the right interventions to the right populations at the right time.

A richer suite of support

Weiterbildungsblog - Mai 30, 2016 - 03:50

Die Erkenntnis ist nicht neu, aber Clark Quinn hat sie noch einmal in ein schönes Bild gepackt: Zwischen den Neuling, der systematisch an ein Thema geführt werden will, und den Experten, der vor allem Raum für Reflektion und Vernetzung braucht, hat er den “Practitioner” angesiedelt und ihm folgende Bedürfnisse zugeordnet: Coaching/ Mentoring, Communication, Resources, Performance Support. Wichtig: Das Modell ist ein Kontinuum mit fließenden Übergängen. Und Marc Rosenberg hatte vor zehn Jahren mal ein ähnliches Bild gezeichnet … (via Tony Karrer).
Clark Quinn, Learnlets, 25. Mai 2016

Schwierige Lernprozesse

Gabi Reinmann - Mai 29, 2016 - 08:53

2003 schrieb Rolf Schulmeister im Vorwort eines Bandes mit dem Titel „´Master of Higher Education´. Modellversuch zur didaktischen Professionalisierung von Hochschullehrenden“, herausgegeben vom damaligen Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik der Universität Hamburg, folgende Worte (S. 3): „Das IZHD bietet seit seiner Entstehung im Jahre 1970 didaktische Fortbildung für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und den Hochschullehrer-Nachwuchs an. Dies war nicht von Anfang an mit didaktisch fortschrittlichen Methoden verbunden. Auch die Hochschuldidaktiker, die alle aus anderen Disziplinen kamen, hatten anfangs schwierige Lernprozesse zu durchlaufen. Aber allmählich, vor allem in Begegnungen mit angelsächsischen, holländischen und dänischen Kollegen entwickelten sich moderne Konzepte für didaktische Workshops. Inzwischen liegen am IZHD 30 Jahre Erfahrung mit der Hochschullehrerfortbildung vor, die uns in die Lage versetzten, an die Entwicklung eines Studiengangs zu gehen“.

Das ist nun 13 Jahre her. Inzwischen wurde das IZHD zum ZHW (Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung) und dann – zwischenzeitlich unter dem vorläufigen Kürzel IZuLL – zum Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL). Der Master of Higher Education mit seinem didaktischen (!) Kern war eine der Konstanten in dieser Zeit und so soll es auch bleiben. Inzwischen bringen immer mehr (werdende) Hochschuldidaktiker tatsächlich einen bildungswissenschaftlichen Hintergrund mit. Und dennoch, oder gerade deshalb, ist es weiterhin wichtig, auch Hochschullehrer/innen und Forscher/innen aus anderen Fächern für eine allgemeine Hochschuldidaktik ebenso wie für eine an der eigenen Disziplin orientierten Wissenschaftsdidaktik zu begeistern. In dem Zusammenhang würde ich Rolfs Hinweis auf die erforderlichen Lernprozesse aufgreifen wollen und behaupten: Das ist immer noch so, dass wir, die wir uns mit Fragen des akademischen Lehrens und Lernens beschäftigen, beständig lernen müssen – auch mit Blick auf die Frage, wie man interessierten Wissenschaftler/innen einen adäquaten Zugang zur Hochschuldidaktik ermöglicht! Schwierig sind diese Lernprozesse heute nach wie vor, wenn auch, so meine Einschätzung, aus anderen Gründen: Es wird kaum noch in Frage gestellt, dass wir einen Bedarf haben, die Lehre beständig zu verbessern. Eher habe ich den Eindruck, dass zu viele kleinteilige Heilsversprechen in Verbindung mit mehr oder weniger wechselnden Innovationsrufen den Eindruck erwecken, als sei gute und verantwortungsvolle Lehre schlicht eine Frage des richtigen Methodenarsenals. Das resultierende Risiko: Man verliert allzu leicht das Wesentliche aus den Augen und in der Folge verliert man auch die interessierten und engagierten Hochschullehrenden.

Dem versuchen wir im Master of Higher Education natürlich (unter anderem) entgegen zu wirken. Der weiterbildende Masterstudiengang wird nun ab Herbst 2016 in einer reformierten Fassung angeboten – mit einem bleibenden didaktischen Kern. Offiziell darauf hinweisen können wir erst jetzt, weil natürlich erst alle formalen Prozesse durchlaufen werden mussten. Das ist nun geschafft, auch wenn noch nicht alle amtlichen Dokumente vorliegen. Am Freitag hatten wir unsere erste Informationsveranstaltung. Alle Infos aus dieser Veranstaltung können aber natürlich auch online in einem Info-Dokument hier abgerufen werden. An einem MoHE-Blog mit aktuellen Infos arbeiten wir noch.

10 Archived Blog Posts On Social Learning

Weiterbildungsblog - Mai 27, 2016 - 18:30

Helen Blunden, eine australische Bildungsexpertin, deren Blog ich sehr empfehlen kann, hat ihr Archiv durchstöbert und die zehn populärsten Beiträge über Social Learning herausgesucht. Was gut geht, so schreibt sie, sind Artikel über Plattformen wie Yammer oder LinkedIn sowie Artikel, in denen sie über ihre Arbeitsstrategien und -routinen berichtet. Personal Knowledge Management also.
Helen Blunden, Activate Learning Solutions, 27. Mai 2016

Why I bring theater to the military | Adam Driver / Jesse Perez / Matt Johnson

TEDTalk - Mai 27, 2016 - 15:10
Before he fought in the galactic battle between the dark side and the light in Star Wars: The Force Awakens, Adam Driver was a United States Marine with 1/1 Weapons Company. In this disarming talk, he narrates the story of how he became a Marine, discusses the complex transition from soldier to citizen and tells us about Arts in the Armed Forces, a nonprofit that brings theater to military. "Self-expression is just as valuable a tool as a rifle on your shoulder," Driver says. Followed by a spirited performance of Marco Ramirez's "I am not Batman" by Jesse J. Perez and Matt Johnson. (Adult language)

Bücherschau: Forschendes Lernen mit digitalen Medien

Sandra Hofues - Mai 27, 2016 - 14:10

In den letzten Wochen sind zwei lesenswerte Bücher veröffentlicht worden, die sich auf unterschiedliche Weise (auch) mit medien- und hochschuldidaktischen Themen befassen. Das Buch „Forschendes Lernen 2.0“ ist aus meiner Sicht interessant, weil es den geisteswissenschaftlichen Zugang zu einem sozialwissenschaftlich dominierten Thema wagt. Auf diese Weise werden nicht nur Brücken zwischen unterschiedlichen Zugängen zum forschenden Lernen gebaut; es werden zugleich andere Fragen als sonst gestellt (und ihnen nachgegangen). Umso mehr freue ich mich, dass ich zusammen mit Michelle Mallwitz einen (kleinen) Beitrag zu diesem Buch leisten konnte – einen Text, überschrieben mit „forschendes Lernen zu Ende denken“. Wer mich kennt, weiß genau, was man in dem Text finden wird: U.a. beschäftigt sich der Artikel damit, wie man studentisches Publizieren als Teil forschenden Lernens begreifen könnte. Der Artikel ist für mich sehr aktuell, da sich gerade in Köln eine hochschulübergreifende Initiative zum studentischen Publizieren bildet. Darüber hinaus wird im Artikel skizziert, wie man Forschungsorientierung in Vorlesungen umsetzen könnte (ähnlich Gabis Beispiel „Kino fällt aus“) und welche Bedeutung studentische Forschungsprojekte im Kontext forschenden Lernens haben. Entsprechend geht es einerseits normativ um das „Zu Ende Denken“ forschenden Lernens, da man Studierenden ihre eigene Forschungstätigkeit in allen Lehr-Lernszenarien auch zutrauen muss. Andererseits zeigt der Beitrag auf, dass eine Kopplung mit entsprechenden Prüfungsordnungen und -szenarien unerlässlich ist. Das weiß jede*r Hochschullehrer*in aus der eigenen Lehrpraxis; die Umsetzung entsprechender Studien- und Prüfungsordnungen kommt aber nicht selten einer Sisyphos-Arbeit gleich. Ein anderes Buch, das kürzlich in Printform erschienen ist, lautet Handbuch „Informelles Lernen“. Über meinen Artikel in diesem Handbuch habe ich schon einmal berichtet, da er nach dem Beitrag informellen Lernens mit digitalen Medien in der Hochschule fragt. Auch wenn beide Beiträge in unterschiedlichen Herausgeberbänden erschienen sind, hängen sie doch zusammen: Während im ersten Beitrag vor allem die formale Seite des Studiums betrachtet wird, stehen im zweiten Beitrag letztlich eher sozialisatorische Fragen des Studierens (mit Medien) im Vordergrund. Zusammenhänge wie die skizzierten findet man zwischen Kergel/Heidkamp (2016) und Rohs (2016) zahlreich. Nicht zuletzt deswegen wünsche aufschlussreiche Lektüren zwischen dem formalen Lernen hier und dem informellen Lernen da.

Trends in Learning Report 2016

Weiterbildungsblog - Mai 27, 2016 - 04:51

Sieben Trends halten die Experten der Open University (UK) in diesem Report hoch: “incidental learning, adaptive teaching, MOOCs, accreditation badges, analytics, e-books and mobile learning”. Jeder Trend wird auf einer Doppelseite vorgestellt. Dazu gehören jeweils auch einige Absätze unter der Überschrift “What does it mean for workplace L&D?”, aber irgendwie merkt man, dass die Autoren hier nicht zu Hause sind. Konkrete Beispiele sind Mangelware. Wenn man an Virtual Reality, Augmented Reality oder Design Thinking denkt, wirken die Trends fast etwas uninspiriert. Social Learning wird nur am Rande (incidental learning) angesprochen. Auch die Frage, welchen Platz zum Beispiel Lernplattformen in diesem Bild haben, fehlt.
Open University, Mai 2016

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