Sammlung von Newsfeeds

Inside „adidas Learning Campus“: HR Innovationen durch Design Thinking

Weiterbildungsblog - Mai 12, 2015 - 15:05

Design Thinking, so berichtet Simon Dückert, war auch dabei, als die adidas Group mit Mitarbeitern sowie internen und externen Experten auslotete, wie denn zukünftige Lernumgebungen im Allgemeinen und der adidas Learning Campus im Besondern aussehen sollte. Auch langfristig scheint die Methode geeignet, um “innovative Ansätze gemeinsam mit den Lernenden auf Augenhöhe” zu entwickeln.

Denn innovative Ansätze sind notwendig, so der Autor, um das lebenslange und informelle Lernen in der Organisation zu stärken und zu verankern. Die folgenden sieben Ideen (bzw. Plattformen, Konzepte) können dabei als Startpunkte dienen: 1. Soziale Netzworke, 2. Working Out Loud, 3. Lessons Learned und After Action Reviews, 4. Lern-Communities, 5. Open Educational Resources (OER), 6. Massive Open Online Courses (MOOC), 7. Flipped Classroom Ansatz.
Simon Dückert, HRM.de, 11. Mai 2015

Elora Hardy: Magical houses, made of bamboo

TEDTalk - Mai 12, 2015 - 14:58
You've never seen buildings like this. The stunning bamboo homes built by Elora Hardy and her team in Bali twist, curve and surprise at every turn. They defy convention because the bamboo itself is so enigmatic. No two poles of bamboo are alike, so every home, bridge and bathroom is exquisitely unique. In this beautiful, immersive talk, she shares the potential of bamboo, as both a sustainable resource and a spark for the imagination. "We have had to invent our own rules," she says.

Massive Open Online Courses: Modelle und Konzepte des Online-Lernens

Weiterbildungsblog - Mai 12, 2015 - 04:41

Für das Handbuch E-Learning durfte ich Anfang des Jahres meinen Artikel über Massive Open Online Courses (MOOCs) fortschreiben. Hier der Vorspann:

“Seit der Durchführung der ersten Massive Open Online Courses (MOOCs) 2008 hat das neue Lernformat eine erstaunliche Karriere erlebt. In nur wenigen Jahren ist ein weltweiter Markt mit neuen Anbietern und neuen Plattformen entstanden, auf der Suche nach Geschäftsmodellen und Zielgruppen. Neben das ursprüngliche Modell des vernetzten Lernens traten klassische Online-Kurse, die Inhalte für große Teilnehmerzahlen aufbereiten. Bildungsinstitutionen, allen voran die Hochschulen, aber auch Unternehmen, nehmen MOOCs zum Anlass, um sich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens neu zu stellen. Der folgende Beitrag schließt an eine erste Bestandsaufnahme der MOOC-Entwicklung an (2012, Beitrag 7.21 in diesem Werk) und zeichnet die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Jahre nach.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 56. Erg.-Lfg., April 2015 (pdf)

Was E-Learning mit offener Bildung zu tun hat

Weiterbildungsblog - Mai 11, 2015 - 20:44

Von E-Learning zu MOOCs. Martin Ebner spannt diesen Bogen, um schnell auf die Erfahrungen zu sprechen zu kommen, die er mit den Online-Kursen auf iMooX, der österreichischen MOOC-Plattform, sammeln konnte. Diese hat er in drei Thesen zusammengefasst:

1. Offene Bildung ist die Annäherung der Universität an Unternehmen …
2. Offene Bildung ist globale Bildung …
3. Offene Bildung fördert lebenslanges Lernen …

Aber offene Bildung, so Martin Ebner, ist kein Selbstläufer: “Eines der größten Probleme bei den offenen Bildungsangeboten ist derzeit, dass Lernende über die Kompetenz des selbstgesteuerten Lernens verfügen müssen. Hochschulabgänger bringen diese Fähigkeiten meist mit, wodurch sich wohl auch die hohe Akademikerquote in solchen Kursen erklärt. Hier sieht die TU Graz dringenden Nachholbedarf in unserem Bildungswesen. Selbstgesteuertes Lernen gehört möglichst frühzeitig trainiert und angelernt.”
Martin Ebner, personal manager, 3/2015, S.18-20 (via Scribd)

Anand Varma: A thrilling look at the first 21 days of a bee’s life

TEDTalk - Mai 11, 2015 - 15:19
We’ve heard that bees are disappearing. But what is making bee colonies so vulnerable? Photographer Anand Varma raised bees in his backyard — in front of a camera — to get an up close view. This project, for National Geographic, gives a lyrical glimpse into a bee hive — and reveals one of the biggest threats to its health, a mite that preys on baby bees in the first 21 days of life. With his incredible footage, set to music from Magik*Magik Orchestra, Varma shows the problem ... and what’s being done to solve it. (This talk was part of a session at TED2015 guest-curated by Pop-Up Magazine: popupmagazine.com or @popupmag on Twitter.)

How do you measure the ‘success’ of a MOOC?

Weiterbildungsblog - Mai 11, 2015 - 14:06

Der Autor diskutiert einige Variablen, an denen der Erfolg eines offenen Online-Kurses festgemacht werden kann. Viele dieser Variablen bilden Aktivitäten der Teilnehmer im Kurs ab, ihre Registrierung, die Kapitel, die sie bearbeiten, die Kommentare, die sie schreiben. Natürlich sind diese Aktivitäten bestenfalls Indizien für Lernprozesse, die stattgefunden haben. Befragungen der Teilnehmer vor und nach einem Kurs wären hier valider. Wenn Veranstalter und Teilnehmer den “Erfolg” nicht an ganz anderen, subjektiven Punkten festmachen.
David Hopkins, Technology Enhanced Learning Blog, 6. Mai 2015

OER und der Wandel der Lernkultur

Sandra Hofues - Mai 11, 2015 - 09:35

Kürzlich, genauer gesagt: letzten Montag, sind zwei Publikationen zu OER erschienen. Darin werden OER im Wesentlichen gefasst als frei zugängliche Lernmaterialien, die in Schule und Unterricht, aber auch in Hochschule und Weiterbildung oder von Privatpersonen zu Bildungszwecken eingesetzt werden können.

Hinter OER steht aber auch die Idee einer partizipativen Lernkultur, dass nämlich mittels frei zugänglicher Lernmaterialien andere Inhalte zum Lerngegenstand werden oder dass eher produktive bzw. kooperative Lernformen im Unterricht umgesetzt werden können.

Diskutiert man also – wie Dominic Orr (ehem. OECD), Jöran Muuß-Meerholz (Transferstelle OER), das Publikum und ich auf Initiative von Bertelsmann Stiftung und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft letzten Montag über den Dächern Berlins – über den Einsatz von OER, ist man schnell bei passenden didaktischen Szenarien, bei überzogenen Erwartungen hinsichtlich etwaiger (Veränderungs-)Potenziale, aber auch bei älteren Hoffnungen hinsichtlich des Wandels der Lehr- zur Lernkultur durch OER. Auch bleibt nicht verborgen, dass die politische Diskussion über OER ggü. der Fachdiskussion ein wenig „spät dran“ ist. So erinnere ich mich bspw. an die GMW-Jahrestagung im Jahr 2008, die sich bereits mit offenen Bildungsressourcen auseinandergesetzt hat (zur Publikation).

Seither hat sich wenig getan: Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Lehrinhalte ins Netz gestellt werden, dass sie gemeinsam mit Lernenden überprüft und verändert werden und dass sie – im Anschluss – wieder im Internet verfügbar gemacht werden. Überspitzt formuliert: von Remix-Culture im Bildungsbereich keine Rede. Oder doch? Immerhin wurde während der Podiumsdiskussion auch die These aufgestellt, dass OER nicht immer im Netz geschieht, sondern mitunter auch kollegial bzw. unter Peers passiert. Sie mag für OER-Aktivisten schwierig(er) nachvollziehbar sein, gleichzeitig deckt sich diese Einschätzung aber mit meiner Feststellung in der Praxis: Öffnungsprozesse und offene Haltungen fangen oft dort an, wo schlicht und einfach Türen offen stehen. Mein Tipp: Einfach mal in der Lehre ausprobieren… so klein die Idee klingt, so wird ihre Umsetzung Effekte haben.

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