Sammlung von Newsfeeds

Latest Eight #LMS #Trends

Weiterbildungsblog - Juli 3, 2014 - 19:17

Learning Management Systeme (LMS) tauchen immer seltener in den Schlagzeilen auf, dabei bilden sie - für Unternehmen, Organisationen, Kursanbieter - das Gerüst des Online-Lernens. Eine Commodity in den Augen der Trendforscher. Doch z.B. auch keine xMOOCs ohne eine Plattform, über die Kurse, Tests und Lerner verwaltet werden. Also lohnt der Blick auf die Trends, die Craig Weiss hier auflistet und beschreibt. Zum Beispiel “Learning Mastery”. “Responsive mobile design”. “Online/ Offline synch”. “Gamification”. “Video”. “Modern UI”. “Healthcare”. Und schließlich: “… customer service and support is getting worse, so this is a really bad trend that has been this way for years”.
Craig Weiss, E-Learning 24/7 Blog, 24. Juni 2014

TED: Paul Bloom: Can prejudice ever be a good thing? - Paul Bloom (2014)

TEDTalk - Juli 3, 2014 - 15:00
We often think of bias and prejudice as rooted in ignorance. But as psychologist Paul Bloom seeks to show, prejudice is often natural, rational ... even moral. The key, says Bloom, is to understand how our own biases work -- so we can take control when they go wrong.

Informelles Lernen in sozialen Netzwerken: Kulturunterschiede und Herausforderungen für Lernende und Lehrende

scil - Juli 3, 2014 - 12:36
Am 16.06.2014 wurde ich von e-teaching.org zu einer Online-Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe “Erforschung von Web 2.0 und sozialen Netzwerken in der Lehre” eingeladen. Eine der beiden Referenten war Frau Dr. Birgit Spies, Lehrbeauftragte für Medienpsychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg und Inhaberin von THINKTIME learning. Das Thema der Veranstaltung lautete „Web 2.0 und

Unfertiges zur Diskussion

Sandra Hofues - Juli 3, 2014 - 08:08

Wenn Expertinnen und Experten eingeladen werden, erwartet man von ihnen in der Regel theoretische Positionen, empirische Befunde und ein wenig Aufschluss für die eigene Tätigkeit. Wenn Gäste allerdings in Lehrveranstaltungen eingeladen werden, kann es mitunter problematisch sein, wenn die Themen zu eng, die Meinungen zu fest und die Rollen zu klar abgesteckt sind. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, meinen Impuls im Seminar „Aktuelle Fragestellungen“ im Studiengang „E-Learning und Medienbildung“ an der PH Heidelberg gestern möglichst offen zu gestalten: So hatte ich allerhand Informationen und vor allem Fragen, weniger Antworten im Gepäck, die man besprechen konnte, aber nicht musste. Auf diese Weise kommt ein Impuls zu „Medienökologien an der Hochschule“ dem gleich, was er in dem Rahmen meines Erachtens sein sollte: ein Anstoß zum Überdenken eigener Studieninteressen und Inspiration für mögliche Abschlussarbeitsthemen ebenso wie deren Ablehnung. Welche Bedeutung die Lehrveranstaltung für letzteren Aspekt hat, weiß ich noch aus eigener Erfahrung: Immerhin war ich im letzten Jahr selbst für die Veranstaltung verantwortlich und habe ausgehend von einer Lektüre allerhand „unfertige“ Themen mit Studierenden bearbeitet und diskutiert. Insofern war der Vortrag in Heidelberg mehr als nur ein Vortrag, nämlich auch ein Ausflug in die Vergangenheit unter anderen Vorzeichen. Schön war’s!

Freie Lehrmaterialien. Mit der Lizenz zum Lernen

Weiterbildungsblog - Juli 3, 2014 - 07:41

Ein Überblick über das Thema Open Educational Resources (OER). Die Autorin geht dabei auch auf die “nachhinkende” Entwicklung in Deutschland ein (”Graswurzelbewegung”) und nimmt Stichworte wie den Schultrojaner, Creative Commons und L3T (Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien) mit. Überhaupt nehmen rechtliche Fragen viel Raum ein. Ein Gespräch mit Martin Ebner, TU Graz und Initiator von L3T, rundet den Überblick ab.
Eva Keller, duz Magazin, 07/14 vom 27. Juni 2014

Sich selbst beforschen

Gabi Reinmann - Juli 2, 2014 - 16:50

Ich muss zugeben, dass mir bisher die „Gesellschaft für Hochschulforschung“ nicht sonderlich präsent war. Nun hat mich Sandra auf eine „Bestandsaufnahme der hochschulforschenden Einrichtungen“, verfasst von Martin Winter und René Krempkow, aufmerksam gemacht – erfreulicherweise online zugänglich hier (erschienen bereits im Dezember 2013). Das Dokument hat mich vor allem vor dem Hintergrund der Frage interessiert, wie Hochschuldidaktik und Hochschulforschung zueinander stehen. Die knapp 90 Seiten sind in jedem Fall für all diejenigen lesenswert, die sich hin und wieder fragen, warum es eigentlich so schwer ist, Hochschuldidaktik auch als ein Fach und einen Zweig der Forschung und nicht nur als Service zu verstehen und in welche große Disziplin die Hochschuldidaktik unter dieser Perspektive eigentlich gehört. Meine eigene Auffassung ist die, dass die Hochschuldidaktik zur Erziehungswissenschaft gehört, wobei mir persönlich lieber wäre, am würde angesichts der Schwierigkeit des Erziehungsbegriffs eher von Bildungswissenschaft sprechen – auch wenn das andere Probleme mit sich bringt. Zusammen mit einigen Kollegen/innen arbeiten wir gerade daran, Argumente zu sammeln, um die Relevanz der Hochschuldidaktik als eigenständiges Theorie-, Empirie- und Praxisfeld in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) aufzuzeigen. Aber zurück zur besagten Bestandsaufnahme.

Es werden im Hauptteil des Textes vorrangig verschiedenen Institutionen, teilweise auch einzelne Lehrstühle beschrieben, die Hochschulforschung entweder namentlich betreiben (also in ihren Bezeichnungen auch von Hochschulforschung die Rede ist) oder unter anderen Bezeichnungen in der Hochschulforschung tätig sind. Eine wichtige Erkenntnis daraus ist, dass Hochschulforschung offenbar keine eigenständige Disziplin darstellt, sondern „so etwas“ wie ein Fach ist (S. 12). Des Weiteren wird die Hochschulforschung als eine Form von Sozialforschung bezeichnet (S. 13), was die Beispiele auch bestätigen. Als „Standarddisziplinen“ – und das ist jetzt für die Hochschuldidaktik durchaus interessant – gelten die Fächer Soziologie, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft (S. 15). Das Fazit am Ende des Textes fällt zwiespältig aus (S. 75 f.): Beklagt wird einerseits, dass es nach wie vor nur wenige Einrichtungen gibt, die ausschließlich Hochschulforschung betreiben. Positiv hervorgehoben wird jedoch andererseits, dass die Einrichtungen mehr werden, die unter anderem über die Hochschule und Hochschulbelange forschen.

Für meine Fragen besonders relevant sind die Kapitel „Hochschulforschung in der Bildungsforschung“ und „Hochschulforschung in der Hochschuldidaktik“. Gleich zu Beginn von Kapitel 5 („Hochschulforschung in der Bildungsforschung“) wird festgehalten, dass die Forschung zu Hochschulen in der Bildungsforschung keine große Rolle spielt – was ich bestätigen, aber leider überhaupt nicht nachvollziehen kann. Aber es ist nun mal so: „Im Zentrum der empirischen Bildungsforschung stehen vor allem schulische Prozesse“ (S. 44). Hochschuldidaktik – so gut sie auch thematisch in die Bildungsforschung passt – wird kaum zur Kenntnis genommen. Dagegen zeigt die Geschichte der Hochschulforschung eine große Nähe zur Hochschuldidaktik. Aktivitäten des BMBF gehen zwar heute in eine andere Richtung – hier werden die Hochschulen seit einiger Zeit explizit unter die empirische Bildungsforschung subsumiert. In der wissenschaftlichen Community aber scheint das allenfalls mit großer Verzögerung und Abschwächung anzukommen. Den Anfang von Kapitel 6 („Hochschulforschung in der Hochschuldidaktik“) machen Hinweise zum Servicecharakter der Hochschuldidaktik bzw. hochschuldidaktischer Einrichtungen: „Sofern sie Forschung betreiben, geschieht dies im Rahmen ihrer Dienstleistungstätigkeit ….“. Allerdings wäre es ja ein verkürzter Schluss, die Beobachtungen aus hochschuldidaktischen Einrichtungen auf die Hochschuldidaktik als ein Fach zu übertragen. Weiter unten heißt es denn auch: „Zwischen der Hochschuldidaktik und der Hochschuldforschung sind die Grenzen fließend, sowohl inhaltlich – was die Forschungsfragen betrifft – als auch organisationell: viele der hochschuldidaktischen Institute und Professuren betreiben sowohl hochschuldidaktische als auch Hochschulforschung“ (S. 50). Akzente aber sind ebenfalls deutlich: „Die Hochschuldidaktik ist näher an der Pädagogik und … der Didaktik, die Hochschulforschung dagegen ist stärker soziologisch und politologisch verankert“ (S. 51).

Interessant fand ich schließlich auch die Ausführungen zum „Verhältnis von Hochschulforschung, Wissenschaftsforschung und Hochschuldidaktik“ (S. 78-82). Diskutiert wird hier, welche Vor- und Nachteile es hätte, wenn man entweder zwischen Hochschulforschung, Wissenschaftsforschung und Hochschuldidaktik nicht trennt („integrale Definition“) oder die Unterschiede dieser drei Fächer deutlich akzentuiert, auch wenn sie sich faktisch überschneiden und in der Folge auch Kooperationen naheliegen. Die Autoren plädieren für letzteres.

Dass Wissenschaftler über eine für sie wichtige Institution – die Hochschule – forschen, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Naheliegend ist, genau das auch für die Bildungsforschung zu fordern: Müsste Hochschule als Bildungsort in der Bildungsforschung nicht viel mehr Relevanz haben? Es kommt ja noch hinzu, dass Wissenschaftler an Hochschulen gleichzeitig Hochschullehrer sind, Bildungsforscher also letztlich auch sich selbst beforschen könnten und müssten. Genial an einer Hochschulbildungsforschung ist ja nun doch, dass der Forschende in der Regel gleichzeitig Praktiker ist. Die methodologischen Konsequenzen dieser Sondersituation sind eines Wissens bislang wenig reflektiert worden. Hochschulbildungsforschung könnte folglich AUCH selbstreflexive Forschung (interessant wäre in diesem Zusammenhang z.B. die Autoethnografie – siehe z.B. hier).

15 Jahre JIM Studie

head.zblog - Juli 2, 2014 - 16:05

Jedes Jahr aufs neue erscheint die JIM Studie, in der Jugendliche zum Besitz und zum Umgang Medien befragt werden. Sie liefert damit einen  aktueller Blick auf den Medienumgang von Heranwachsenden. Nun hat der Medienpädagogische Forschungsverbund die Daten der letzten Jahre in der Broschüre “15 Jahre JIM Studie” zusammengestellt bzw. die Daten der einzelnen Jahre zueinander in Beziehung gesetzt und damit sehr plastisch die Entwicklungen vor allem im Medienbereich der letzten Jahre darstellt.  Sowohl in der Gegenüberstellung der Daten einzelner Jahre als auch in der kontinuierlichen Entwicklung einzelner Medienangebote zeigen sich hier interessante Entwicklungen. Während sich bei bonmedialen Freizeitaktivitäten keinerlei Veränderungen zeigen (Freunde treffen und Sport machen sind immer noch an der Spitze) zeigen sich Veränderungen in anderen Bereichen sehr deutlich, beispielsweise im Radio hören oder bei der Zunahme der Mediennutzung vielfältiger Art über das Internet (Online Angebote von Tageszeitungen, Computerspiele, Fernsehen oder Computerspielen). So kommt der Bericht auf S 22 zur Feststellung:

Der Zugang zum Internet ist mittlerweile jederzeit gewährleistet.

Deutlich sieht man auch, dass Jugendliche immer häufiger auf eigene Geräte zugreifen können (z.B. mp3-Player, feste oder tragbare Spielekonsolen, …) und sich auch die mobile Nutzung digitaler Medien durch Smartphones stark verbreitet hat.

Wenn man allerdings auf die Nutzung schaut, steht konstant “Kommunikation” an erster Stelle – wobei mir die Unterscheidung in einzelne Bereiche der Nutzung immer weniger plausibel erscheint, denn wann ist eine Handlungspraxis reine Unterhaltung oder Kommunikation? Diese holzschnittartige Darstellung von Mediennutzung müsste vermutlich in den nächsten Jahren differenziert werden bzw. durch andere Verfahren, die vielleicht nicht so sehr das Medium fokussieren, ergänzt werden.

Was mir allerdings am gesamten Bericht gut gefällt ist die grafische Aufbereitung der Ergebnisse. So wird beispielsweise die “Abwanderung” der Jugendlichen von schülerVZ auf Facebook visuell gelungen dargestellt – und ich bin sicher, die ein oder andere Abbildung wird man in verschiedenen Präsentationen wieder über den Weg laufen ;-).

TED: Simon Anholt: Which country does the most good for the world? - Simon Anholt (2014)

TEDTalk - Juli 2, 2014 - 14:58
It's an unexpected side effect of globalization: problems that once would have stayed local—say, a bank lending out too much money—now have consequences worldwide. But still, countries operate independently, as if alone on the planet. Policy advisor Simon Anholt has dreamed up an unusual scale to get governments thinking outwardly: The Good Country Index. In a riveting and funny talk, he answers the question, "Which country does the most good?" The answer may surprise you (especially if you live in the US or China).

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