Sammlung von Newsfeeds

Digitale Lernszenarien

Weiterbildungsblog - Februar 8, 2016 - 16:27

Peter Baumgartner hat einen kritischen Blick auf das Arbeitspapier „Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich” geworfen, das vor einigen Tagen vom Hochschulforum Digitalisierung vorgelegt wurde. Sein Urteil: Es mangelt an vielen Stellen an einer systematischen Auseinandersetzung mit didaktischen Kategorien, Merkmalen und Dimensionen; die abschließende Darstellung einzelner Lernszenarien wiederum findet er hilfreich und gelungen. Und er sieht sich bemüßigt, sein Projekt der “Taxonomien von Unterrichtsmethoden” bald wieder aufzunehmen.

Mein Eindruck: Ohne eine tragfähige Systematik von Lehr- und Lernszenarien bleibt eine Sammlung digitaler Lernkonzepte, -formen und -formate schnell stecken. Das zeigen nicht zuletzt die “Merkmale und Dimensionen”, mit denen das Arbeitspapier arbeitet.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 7. Februar 2016

Economic growth has stalled. Let's fix it | Dambisa Moyo

TEDTalk - Februar 8, 2016 - 16:08
Economic growth is the defining challenge of our time; without it, political and social instability rises, human progress stagnates and societies grow dimmer. But, says economist Dambisa Moyo, dogmatic capitalism isn't creating the growth we need. As she shows, in both state-sponsored and market-driven models, capitalism is failing to solve social ills, fostering corruption and creating income inequality. Moyo surveys the current economic landscape and suggests that we have to start thinking about capitalism as a spectrum so we can blend the best of different models together to foster growth.

Digitale Lernszenarien

Peter Baumgartner - Februar 7, 2016 - 18:01

Dieser Beitrag rezensiert das Arbeitspapier "Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich" im Lichte meines Buches "Taxonomie von Unterrichtsmethoden": Im Jänner 2016 wurde damit eine Systematik digitaler Lernformate vorgelegt. Ich beleuchte die verschiedenen theoretischen Entscheidungen und Aspekte in diesem Bericht, der im Auftrag der Themengruppe "Innovation in Lern- und Prüfungsszenarien" und vom CHE im Hochschulforum Digitalisierung herausgegeben wurde. Weiterlesen ...

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EDU|days – Lehrendenfortbildung als wissenschaftliche Tagung

Peter Baumgartner - Februar 7, 2016 - 09:00

Vom 30. März 2016, 12:30 bis 31. März 2016, 16:30 findet an der Donau-Universität Krems eine wissenschaftliche Arbeitstagung und Lehrendenfortbildung zur Nutzung digitaler Medien im Schulalltag statt. Die EDU|days sind eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer mit dem Ziel, Lehren und Lernen mit digitalen Medien an den Schulen kritisch zu reflektieren und Impulse für einen optimalen Einsatz zu geben.

Lehrende Österreichs und der Nachbarländer sind die Zielgruppe der Veranstaltung. Die EDU|days sind ein Kooperationsprojekt der Donau-Universität Krems, der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, des Projektes KidZ (das auch eine Dienstbesprechung am Rande der Konferenz abhalten wird) und zahlreicher weiterer Partner. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
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Lernen in Netzwerken

Weiterbildungsblog - Februar 5, 2016 - 21:30

Dem schlichten Titel folgt fast ein kleiner Grundsatzartikel, den uns Karlheinz Pape ins Wochenende mitgibt. Dabei geht er ausführlich auf folgende Fragen ein:

“Was ist anders beim Lernen in Netzwerken? …
Wo ist Netzwerk-Lernen schon öffentlich sichtbar?
Gibt es Regeln fürs Lernen in Netzwerken? …
Welche Rolle haben wir Learning Professionals fürs Lernen in Netzwerken? …
Wie kommen wir Learning Professionals am besten dahin? …”

In seinen Antworten weist er auf konkrete Beispiele, Plattformen und Veranstaltungen hin, die jede/r aufgreifen kann, um sich weiter mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Denn: “Wer Lernen in Netzwerken anregen und unterstützen will, muss selbst Experte im Netzwerk-Lernen sein!”
Karlheinz Pape, Corporate Learning – Training und Wissensmanagement, 5. Februar 2016

Hamburg Open Online University: Kerstin Mayrberger im Interview

Weiterbildungsblog - Februar 5, 2016 - 20:02

Die Idee der Hamburg Open Online University (HOOU) wurde zwar schon Ende 2014 von Bürgermeister Olaf Scholz an die Öffentlichkeit getragen, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis man an der HOOU auch lernen kann. Frühestens 2017. So jedenfalls Kerstin Mayrberger, die im Projekt die Expertengruppe OER leitet, in einem ausführlichen Interview. Ihr liegt dabei, das betont sie, die didaktische Idee des offenen, partizipativen Lernens besonders am Herzen:

“Eine weitere Leitidee der HOOU ist die Orientierung am Lernenden. Wie wird dies im Konzept konkret umgesetzt?

Es sind mehrere Varianten einer lernendenzentrierten Didaktik denkbar. In unserer vorrangig problem- oder kompetenzorientierten Herangehensweise gibt es für jedes Szenario eine Art Anker, eine Fragestellung oder ein Problem, die oder das möglichst kollaborativ gelöst werden soll. Die Inhalte, die zur Verfügung gestellt werden, werden von Lehrenden, aber - wo sinnvoll - auch von Lernenden als OER produziert. Die Teilnehmenden können im Verlauf des Projekts entsprechend selbst Inhalte erstellen, eigene Fragen einbringen oder gar völlig selbstständig Team bilden und selbstorganisiert Themen bearbeiten. Idealerweise können so zivilgesellschaftliche Fragestellungen interdisziplinär und durch unterschiedliche Lernende bearbeitet werden.”
Antonia Dittmann, Interview mit Kerstin Mayrberger, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 5. Februar 2016

Special Olympics let me be myself -- a champion | Matthew Williams

TEDTalk - Februar 5, 2016 - 15:53
How much do you know about intellectual disabilities? Special Olympics champion and ambassador Matthew Williams is proof that athletic competition and the camaraderie it fosters can transform lives, both on and off the field. Together with his fellow athletes, he invites you to join him at the next meet -- and challenges you to walk away with your heart unchanged.

Gier 4.0

Gabi Reinmann - Februar 5, 2016 - 09:22

Joachim Wedekind stellt (hier) fest: Alle beanspruchen plötzlich für sich die Version 4.0 – auf Gipfeltreffen, IT-Konferenzen und in Berichten über die Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft. An mehreren Beispielen zeigt er, wie einfallslos die als Innovation deklarierten Entwicklungen sind – weit weg davon, die relevanten Probleme zu lösen, die wir haben und weiter auf uns zukommen. Wedekind kritisiert: Die Digitalisierung wird als alternativlos bezeichnet (ein Thema, das ich auf der Campus Innovation 2014 kurz aufgegriffen hatte, weil ich diesen Eindruck regelmäßig z.B. beim jährlichen Horizon Report habe: siehe hier) – und alle nicken: Erfolgreiche Lobbyarbeit, wie Wedekind treffend darstellt. Es würden falsche Prioritäten gesetzt und alte Denkmuster in die digitalisierte Welt fortgeschrieben. Am Ende dürfte vor allem eines in der mindestens vierten Version vorliegen: die Gier.

Das hat nun alles wenig mit dem zu tun, was unser Staat ja ebenfalls fördern und alle zum Mitmachen motivieren will, auch die Wirtschaft: Nachhaltigkeit ebenso wie Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE). Ich habe an anderer Stelle (hier) darüber geschrieben und gleichzeitig mein Unbehagen darüber zum Ausdruck gebracht, dass die politischen Ambitionen dahinter nicht das sind, wofür ich mich leicht und optimistisch engagiere. Betrachtet man die in Wedekinds Beitrag genannte Abhängigkeit unserer Ministerien von der Wirtschaft und der Gier 4.0, braucht man wohl auch eine gehörige Portion Optimismus, um den Mut nicht zu verlieren.

How we'll fight the next deadly virus | Pardis Sabeti

TEDTalk - Februar 4, 2016 - 16:10
When Ebola broke out in March 2014, Pardis Sabeti and her team got to work sequencing the virus's genome, learning how it mutated and spread. Sabeti immediately released her research online, so virus trackers and scientists from around the world could join in the urgent fight. In this talk, she shows how open cooperation was key to halting the virus ... and to attacking the next one to come along. "We had to work openly, we had to share and we had to work together," Sabeti says. "Let us not let the world be defined by the destruction wrought by one virus, but illuminated by billions of hearts and minds working in unity."

People Love Games — but Does Gamification Work?

Weiterbildungsblog - Februar 4, 2016 - 12:49

“Does Gamification Work?” Die Antwort lautet: Wir wissen es nicht genau. Was sicher viel damit zu tun, dass die “Sache Gamification” ein kunterbuntes Feld darstellt, dass Wirkungen schwer zu untersuchen und zuzuordnen sind, aber mehr noch damit, dass Gamification ja immer in einem spezifischen Kontext stattfindet. Trotz dieser Hürden wurden auf einer Wharton-Konferenz im letzten Jahr (Wharton-Professor Kevin Werbach betreut ja einen populären MOOC zum Thema) einige Erfahrungen und Ergebnisse zusammengetragen. Das liest sich dann wie folgt:

“Experiments with leaderboards are a focus of Landers’s gamification work. He said he has found “strong support for leaderboards if designed appropriately in the learning context.” In one study, employees in e-learning programs used leaderboards that rewarded not learning specifically, but putting in time and effort. He noted that the use of the leaderboard caused people to return to the activity and spend more time with it. Spending more time, in turn, led to better learning performance.”
Knowledge@Wharton, 3. Februar 2016

10 ways to use an Enterprise Social Network for Social Learning

Weiterbildungsblog - Februar 4, 2016 - 10:42

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie man eine interne Kollaborations-Plattform (wie z.B. Yammer, SAP Jam oder Jive) für das informelle Lernen bzw. die 70:20-Aktivitäten nutzen kann, findet hier eine Reihe interessanter Beispiele. Jane Hart gibt auch gleich die Richtung vor: “… it’s not about delivering content and testing knowledge but encouraging interactions, conversations, sharing and discussions to support and improve performance on the job!”

Sie zählt auf (und beschreibt kurz): Social Collaboration, Communities of Practice, Onboarding Community, social mentoring, guided social learning experiences, Learning Challenge, drip-feed training, modern social classroom training, supported live events, Learning Network. Und sie skizziert auch, welche Rolle L&D auf jedem dieser Spielfelder einnehmen kann.
Jane Hart, Learning in the Modern Workplace, 3. Februar 2016

10 Ways to Use an Enterprise Social Network for Social Learning from Jane Hart

Das St.Galler Business Innovation Model – wo „Lernen“ verorten?

scil - Februar 4, 2016 - 03:37
Sammelband Business Innovation Der Sammelband ist nun endlich erschienen – getragen vom Profilbereich „Business Innovation der Universität St.Gallen“! Mehr als drei Jahre hat die Zusammenarbeit im Profilbereich gedauert, der Sammelband ist eines der gemeinsamen Ergebnisse, das daraus entstanden ist. Mit…
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OpenEd #25: Kommt nach den OER jetzt die OEP-Welle?

Weiterbildungsblog - Februar 3, 2016 - 16:52

Eine kurze, komprimierte Diskussion (30 Min.). Die Frage: Wie geht es mit oder nach Open Educational Resources (OER) weiter? Ulf Ehlers (DHBW) erklärt, warum OER und OEP (Open Educational Practices) nicht zwangsläufig zusammenfallen. Denn man kann natürlich OER auch im Rahmen traditioneller didaktischer Strukturen und Konzepte nutzen. Aber gerade dieser qualitative Schritt, in Richtung OEP, in Richtung einer offenen, partizipativen Didaktik, da sind sich alle Diskutanten der Runde einig, ist wichtig und notwendig. Auf der einen Seite “drückt” die Digitalisierung. Und auf der anderen Seite ist das Beharrungsvermögen der Organisationen und Institutionen. Schwierig.
ununi.TV, YouTube, 3. Februar 2016

Nachtrag (03.02.2016): Da im Gespräch einleitend das Projekt “Mapping OER” erwähnt wird, hier der Link auf eine aktuelle Zusammenfassung der Abschlussveranstaltung: “Mapping OER: Das Ende eines großartigen Projekts - der Auftakt für OER in Deutschland?” (Monika Fischer, Bertelsmann Stiftung)

A simple way to break a bad habit | Judson Brewer

TEDTalk - Februar 3, 2016 - 16:18
Can we break bad habits by being more curious about them? Psychiatrist Judson Brewer studies the relationship between mindfulness and addiction -- from smoking to overeating to all those other things we do even though we know they're bad for us. Learn more about the mechanism of habit development and discover a simple but profound tactic that might help you beat your next urge to smoke, snack or check a text while driving.

Blogparade #netzkulturlernen Digitales Lernen 2016 - Trends und Erfahrungen sind angefragt

Weiterbildungsblog - Februar 3, 2016 - 10:39

Es geht um das “andere” digitale Lernen. Ellen Trude nimmt einen Ball auf, der ihr als Einladung zu einer Blogparade zugespielt wurde, um ihr Verständnis vom “digitalen Lernen 2016″ einmal ausführlich darzulegen. Und das beginnt mit einem eher klassischen Bild von Online-Lernen als “E-Learning” und den Mühlen, die an vielen Stellen in der Weiterbildung im alten Trott mahlen. Und führt sie dann zu Formen des vernetzten, informellen und selbstorganisierten Lernens. Dieses vernetzte Lernen in Communities, so Ellen Trude, findet bereits statt, am Arbeitsplatz, oft hinter dem Rücken der Weiterbildung, manchmal aber auch aktiv von ihr aufgegriffen (siehe die Beispiele von Bayer, Bosch und Credit Suisse). Kurz: dieses Spannungsverhältnis in der Praxis des digitalen Lernens gilt es auch 2016 auszuhalten.
Ellen Trude, Open Thinking, 3. Februar 2016

Belohnung ist noch keine Gamification

Weiterbildungsblog - Februar 2, 2016 - 19:04

Peter Baumgartner schreibt: “Belohnung ist noch keine Gamification! Das ist eine erste Schlussfolgerung aus meinem Gamification-Experiment, das ich in meinem erster WordPress Online-Kurs zur Akteurs-Netzwerk-Theorie durchgeführt habe. Mit der Vergabe von Quiz-Punkten, Levels und Badges habe ich zum ersten Mal versucht Gamification-Aspekte in ein didaktisches Konzept einzubauen. Feedback hat mir jedoch gezeigt, dass ich ein falsches Verständnis von Gamification hatte und einen tiefer gehenden Reflexionsprozess bei mir angestoßen.”

Was folgt, ist eine ausführliche Beschreibung der Erfahrungen, die Peter Baumgartner mit verschiedenen Kurs-Features gemacht hat. Und die sich auch gut nachvollziehen lassen, wenn man den Kurs selbst nicht kennt. Wenn ich seine Lernkurve richtig deute, lautet sie: Auch Gamification benötigt ein Konzept.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 1. Februar 2016

How I found a mythical boiling river in the Amazon | Andrés Ruzo

TEDTalk - Februar 2, 2016 - 15:55
When Andrés Ruzo was a young boy in Peru, his grandfather told him a story with an odd detail: There is a river, deep in the Amazon, which boils as if a fire burns below it. Twelve years later, after training as a geoscientist, he set out on a journey deep into the jungle of South America in search of this boiling river. At a time when everything seems mapped and measured, join Ruzo as he explores a river that forces us to question the line between known and unknown ... and reminds us that there are great wonders yet to be discovered.

Hochschuldidaktische Doppelung

Gabi Reinmann - Februar 2, 2016 - 13:55

Zum vierten Mal haben wir uns am vergangenen Freitag zum hochschuldidaktischen Forschungskolloquium getroffen. Zu Gast war meine ehemalige Mitarbeiterin und (nach wie vor) Doktorandin Silvia Hartung. Ihre Arbeit folgt dem Design-Based Research-Ansatz (DBR) und lieferte daher ein anschauliches Beispiel für bildungswissenschaftliche Entwicklungsforschung. Hier sind ein paar Infos zum letzten Termin zusammengestellt. Im zweiten Teil des Kolloquiums haben wir darüber diskutiert, ob DBR auch ein geeigneter Forschungsansatz sein kann, wenn es darum geht, die an einer Forschungs-, Lehr- und Beratungseinrichtung wie dem HUL anfallenden Konzepte, Kontexte und „Daten“ zu nutzen, um eigene Gestaltungstätigkeiten zu verbessern und zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Interessant war in diesem Zusammenhang aus meiner Sicht die Diskussion zur Abgrenzung zwischen Qualitätsmanagement, Scholarship of (University) Teaching (and Learning) (SoTL) und DBR. Es schälte sich der Konsens heraus, dass DBR durchaus eigene Akzente setzt und sich trotz einiger Überlappungen mit QM und SoTL deutlich von den anderen beiden Ansätzen unterscheidet. Eine für mich ungeklärte Frage ist die der Distanz zum eigenen Tun in DBR-Vorhaben, die an einigen Stellen natürlich schon wichtig ist. Ebenso unbeantwortet ist die Frage, wie man mit der hochschuldidaktischen Doppelung fruchtbar und vor allem besser als bisher umgehen kann, dass das akademische Lehren und Lernen für Hochschuldidaktik-Profs zugleich Gegenstand der Forschung (Theorie und Empirie) und der Praxis (die eigene Lehre) ist. Und vor genau dieser Herausforderung und Chance (!) stünde man ja auch, wenn man mit DBR die eigene Einrichtung beforscht und weiterentwickelt.

PS: Übrigens: Interessant zu lesen sind auch unsere Referentensteckbriefe

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