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Wenn der Ton gereizter wird …

Gabi Reinmann - Mai 16, 2014 - 15:04

Eine Änderung der Prüfungskultur an unseren Universitäten – davon bin ich nach wie vor überzeugt – ist der Schlüssel für eine Änderung in der Kultur des Lehrens, vor allem aber des Lernens, denn: Studierende orientieren sich in ihrem Lernen und Studierverhalten (und das ist ihnen sicher nicht zu verübeln) daran, wie sie geprüft werden. Selbst wenn Lehrende also neue Wege in der Gestaltung ihrer Lehrveranstaltungen gehen, kann es sein, dass der Erfolg ausbleibt, nicht weil die Lehre schlecht ist, sondern weil sie nicht oder nicht ausreichend gut zu den Prüfungen passt. Änderungen im Bereich der Prüfungen aber sind schwierig. Das weiß jeder, der das schon versucht hat. Prüfungsordnungen sind nicht umsonst Dokumente, deren Änderungen mit vielen formalen Hürden verbunden sind. Und die (Achtung Ironie!) wunderbaren uns zur Verfügung stehenden Campus Management Systeme, mit denen Modulhandbücher und damit auch Prüfungen (wie es so schön heißt) technisch modelliert werden, tun ihr Übriges dazu, dass man an Universitäten tendenziell lieber die Finger von Änderungen von Prüfungen lässt.

Auch bei Studierenden wird der Ton in der Regel gereizter, wenn es um Prüfungen geht, und die Wünsche, die hier artikuliert werden, sind meistens sehr divers: Weniger Prüfungen wollen die einen, mehr gar die anderen, denn es soll sich ja auch lohnen, was man so alles an Leistung bringt. Generell nimmt das Verhalten seltsame Züge bei Lehrenden und Lernenden an, wenn Prüfungen auf der Agenda stehen. Diskussionen zu diesem Thema laufen besonders schnell aus dem Ruder, führen zu Lagerbildungen, gegenseitigem Unverständnis und am Ende vielleicht sogar zu einer gewissen Erleichterung, dass sich sowieso nichts ändern wird …

Was wäre, wenn es keine Prüfungen mit Rechtsfolgen mehr gäbe (siehe hier), ist eine Frage, die ich mal vor ein paar Jahren gestellt habe. Es hat sich keiner so recht getraut, da wirklich mit zu diskutieren. Ich meine nach wie vor, dass derartige Gedankenexperimente fruchtbar sein könnten, um herauszufinden, was es genau ist, was da so große Schwierigkeiten bereitet.

Wie auch immer: Das Thema lässt mich nicht los. Die Gelegenheit, mein Gedankenexperiment auch mal umzusetzen, hatte ich noch nicht (das wäre nämlich nur sinnvoll, wenn man das wirklich mindestens für eine ganze Phase in einem Studium komplett verwirklichen würde). Also bleibt nur das Weiterdenken an der Frage, wie man die Prüfungskultur im laufenden (Prüfungs-)Betrieb ändern kann. Und dazu wiederum erscheint es erst einmal sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, wie man überhaupt prüfen kann und wie sich das gleichzeitig mit formalen Anforderungen (etwa in Prüfungsordnungen und technischen Systemen) unter einen Hut bringen lässt.

An der Stelle möchte ich mal eine Tabelle zur Diskussion stellen, ohne dass diese bereits näher erläutert ist. Es handelt sich sozusagen um den Nukleus für einen Text, der noch nicht geschrieben ist. Vielleicht will das jemand kommentieren, hat Tipps oder einfach auch eine Meinung zu diesem Thema, das in seiner Bedeutung aus meiner Sicht immer noch unterschätzt wird!

Prüfungsformen_Mai2014

TED: Rives: The Museum of Four in the Morning - Rives (2014)

TEDTalk - Mai 16, 2014 - 14:57
Beware: Rives has a contagious obsession with 4 a.m. At TED2007, the poet shared what was then a minor fixation with a time that kept popping up everywhere. After the talk, emails starting pouring in with an avalanche of hilarious references—from the cover of "Crochet Today!" magazine to the opening scene of "The Metamorphosis." A lyrical peek into his Museum of Four in the Morning, which overflows with treasures.

TED: Tristram Wyatt: The smelly mystery of the human pheromone - Tristram Wyatt (2013)

TEDTalk - Mai 15, 2014 - 15:00
Do our smells make us sexy? Popular science suggests yes — pheromones send chemical signals about sex and attraction from our armpits to potential mates. But, despite what you might have heard, there is no conclusive research confirming that humans have these smell molecules. In this eye-opening talk, zoologist Tristram Wyatt explains the fundamental flaws in current pheromone research, and shares his hope for a future that unlocks the fascinating, potentially life-saving knowledge tied up in our scent.

Aspekte von Selbstlernkompetenz

scil - Mai 15, 2014 - 05:00
Wir haben hier ja schon verschiedentlich das Thema Selbstlernen aufgegriffen. Beispielsweise in einem Post von Sabine Seufert im letzten Jahr, in dem sie auf Ergebnisse aus dem Continuing Vocational Training Survey (CVTS4) zur Verbreitung von Selbstlernen verwies. Selbstlernen beinhaltet drei Aspekte, die voneinander unterschieden werden können und die in unterschiedlichem Grad zum Tragen kommen können:

TED: Kevin Briggs: The bridge between suicide and life - Kevin Briggs (2014)

TEDTalk - Mai 14, 2014 - 15:10
For many years Sergeant Kevin Briggs had a dark, unusual, at times strangely rewarding job: He patrolled the southern end of San Francisco’s Golden Gate Bridge, a popular site for suicide attempts. In a sobering, deeply personal talk Briggs shares stories from those he’s spoken — and listened — to standing on the edge of life. He gives a powerful piece of advice to those with loved ones who might be contemplating suicide.

TED: Deborah Gordon: What ants teach us about the brain, cancer and the Internet - Deborah Gordon (2014)

TEDTalk - Mai 13, 2014 - 15:02
Ecologist Deborah Gordon studies ants wherever she can find them -- in the desert, in the tropics, in her kitchen ... In this fascinating talk, she explains her obsession with insects most of us would happily swat away without a second thought. She argues that ant life provides a useful model for learning about many other topics, including disease, technology and the human brain.

TED: William Black: How to rob a bank (from the inside, that is) - William Black (2013)

TEDTalk - Mai 12, 2014 - 14:58
William Black is a former bank regulator who’s seen firsthand how banking systems can be used to commit fraud — and how “liar's loans” and other tricky tactics led to the 2008 US banking crisis that threatened the international economy. In this engaging talk, Black, now an academic, reveals the best way to rob a bank — from the inside.

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