Sammlung von Newsfeeds

What’s Wrong with MOOCs: One-Size-Fits-All Syndrome

Weiterbildungsblog - Oktober 5, 2016 - 05:47

Die Regierung von Malaysia hat ehrgeizige Ziele: 2020 sollen 30 Prozent ihrer Hochschulkurse als Massive Open Online Courses (MOOCs) zur Verfügung stehen. Aber dafür, und hier setzt die Kritik von Jim Shimabukuro an, wollen sie mit einer einzigen MOOC-Plattform in Australien zusammenarbeiten. Das limitiert: erstens das MOOC-Verständnis (”… a MOOC isn’t a place”), zweitens das Kursdesign und drittens die Herausforderung für die Lehrenden, sich wirklich auf das neue Format einzulassen (und nicht nur einer Plattform zuzuliefern).

“This problem of overreliance on an MMS is endemic in the vast majority of universities that are tiptoeing into MOOCs. It’s the same mindset that tosses all online courses into a single LMS. … The web is an infinite frontier with limitless resources for creating a wide range of MOOCs.”
Jim Shimabukuro, Educational Technology & Change (ETC), 3. Oktober 2016

Expertenforum „Moderne Arbeits- und Lernkultur“

scil - Oktober 5, 2016 - 03:00
Am 28.09.2016 fand bei E.ON in Essen ein von getAbstract organisiertes Expertenforum zum Thema “Moderne Arbeits- und Lernkultur” statt. Eingeladen waren Verantwortliche für Personalentwicklung / L&D. scil war, wie schon bei früheren Veranstaltungen dieser Art (vgl. diesen Kurzbericht), angefragt worden, diese Veranstaltung zu moderieren und das habe ich auch gerne übernommen. Den Einstieg in die halbtägige Veranstaltung übernahm der Autor…
Mehr Lesen

Wenn Kreise denken und lenken

Weiterbildungsblog - Oktober 4, 2016 - 16:19

Die brand eins-Ausgabe mit dem Schwerpunkt “Digitalisierung” (07/ 2016) steht jetzt komplett online zur Verfügung. Und wenn es noch eine Empfehlung braucht, dann vielleicht dieser Artikel, der sich dem Thema “Holakratie” (engl. „Holacracy”) widmet, einem gerade angesagten Organisationskonzept: als Antwort auf die Frage, wie agiles und selbst organisiertes Arbeiten ohne personengebundene Hierarchien in Zeiten der Digitalisierung aussehen könnte.
Dirk Dobiey und Dirk Böttcher, brand eins, 07/2016

How immigrant voices make democracy stronger | Sayu Bhojwani

TEDTalk - Oktober 4, 2016 - 15:01
In politics, representation matters -- and that's why we should elect leaders who reflect their country's diversity and embrace its multicultural tapestry, says Sayu Bhojwani. Through her own story of becoming an American citizen, the immigration scholar reveals how her love and dedication to her country turned into a driving force for political change. "We have fought to be here," she says, calling immigrant voices to action. "It's our country, too."

Digitale Hochschul-Revolution

Weiterbildungsblog - Oktober 4, 2016 - 09:35

Christian Füller sieht die Hochschulen mit der Digitalisierung an einem Scheideweg: “Auf der einen Seite das tiefe Studium und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung eines Wilhelm von Humboldt. … Auf der anderen Seite die kleinen Wissensportionen und die Verwertbarkeit der digitalen Universität.”

Bevor er diese Alternativen aufzeichnet, nimmt er die Leser mit auf eine Reise durch das Land und seine verschiedenen Digitalisierungsprojekte: nach Heidelberg zu Christian Spannagel, nach Marburg zu Jürgen Handke, nach Mainz zu Malte Persike, nach Potsdam zum HPI. Dann folgt ein Einspieler mit Sebastian Thrun (und, nein, er hat MOOCs nicht erfunden!). Und schließlich finden noch die Think Tanks des Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) Erwähnung, denn es geht - das ist ein roter Faden der Story - bei der Digitalisierung immer auch um wirtschaftliche Interessen.

Was bei dieser Dramaturgie etwas untergeht: Es wird in Zukunft kein “tiefe(s) Studium und die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung eines Wilhelm von Humboldt” ohne Digitalisierung geben (genauso wenig wie eine analoge Präsenzuniversität). Wie sie mit der Digitalisierung aussehen, das sollte man diskutieren.
Christian Füller, DSW-Journal 3/16

What you need to know about CRISPR | Ellen Jorgensen

TEDTalk - Oktober 3, 2016 - 15:12
Should we bring back the wooly mammoth? Or edit a human embryo? Or wipe out an entire species that we consider harmful? The genome-editing technology CRISPR has made extraordinary questions like these legitimate -- but how does it work? Scientist and community lab advocate Ellen Jorgensen is on a mission to explain the myths and realities of CRISPR, hype-free, to the non-scientists among us.

Von der HS Coburg zur FH Münster

Marc Krüger - Oktober 1, 2016 - 10:06

Auch wenn im Blog im letzten Jahr nicht viel passiert ist, hat sich für mich doch etliches verändert. Der Titel sagt es schon: Ich verlassen nach mehr als zwei Jahren zum 30.9. das Wissenschafts- und Kulturzentrum (WiKu) der Hochschule Coburg und gehe an die Fachhochschule Münster, dort genau zum Institut für Berufliche Lehrerbildung (IBL). Stellt sich die Frage: Warum?

Auch wenn ich mich am WiKu wohl gefühlt habe und das BMBF Qualitätspakt Lehre Projekt „Coburger Weg (CoW)“ nach wie vor eine sehr interessante Aufgabe darstellt, habe ich mich nach anderen Professuren umgeschaut. Ausschlaggebend hierfür war, dass eine bei der Berufung angedeutete Verstetigung der BMBF finanzierten Professuren und LfbA nicht annährend in Sichtweite lag. Mehr noch, es wurde meinen Kollegen/innen und mir (für mich nach einem halben Jahr meiner Ankunft) kommuniziert, dass wir unsere Stellen nach 2020 über Drittmitteleinwerb finanzieren sollten. Für eine Forschungsprofessur ist das sicherlich eine gängige Vorgehensweise, aber, wenn man neben der ordinären Lehre an einer HAWK (18 SWS) mit der didaktischen Projektbegleitung des CoW sowie der Organisationsentwicklung des WiKu beauftragt ist, eine ziemlich ernüchternde Perspektive. Denn für das Drittmitteleinwerben benötigt man Zeit, die man nicht hat, wenn man mit täglichen Klein-Klein sowie mit hochschulpolitischen Auseinandersetzungen beschäftigt ist. Darüber hinaus fand ich keine Zeit mehr zum Publizieren, geschweige denn die Erkenntnisse unser täglichen Arbeit zusammenzutragen. Meine Abstinenz in diesem Blog, auf den gängigen Tagungen sowie die fehlenden Publikationen zeugen von diesen Rahmenbedingungen. Ich kann es nicht anders sagen, aber ich fühlte mich in einer Falle und mir blieb nur der Sprung nach vorne und das war sich weiter zu bewerben. Soviel zu mir.

Grundsätzlich lässt sich in vielen BMBF Qualitätspakt Lehre Projekten eine hohe Personalfluktuation beobachten, die der zu leistenden Qualitätsverbesserung der Lehre aus meiner Sicht nicht zuträglich ist. Denn mit jedem Mitarbeitenden, die oder der geht, geht auch ein Teil des Know-hows, welches langsam und mühselig aufgebaut wurde. Jeder Weggang wirft deren Aufgabenbereiche schnell um ein, zwei Jahre zurück. Ich habe Projektaufgaben kennengelernt (nicht nur im CoW), die kommen durch die hohe Personalfluktuation nicht von der Stelle, da ständig neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingearbeitet werden müssen. Es ist klar, dass nicht alle BMBF-finanzierten Stellen in Dauerstellen überführt werden können, aber nach der ersten Förderphase – immerhin 5 Jahre Projektlaufzeit – muss eine Hochschule z.B. für bewährte Lehr- und Serviceaufgaben ein klares Statement abgegeben, ob und wie sie das zukünftig fortführen will. Die zweite Förderphase des BMBF wäre hier eine gute Möglichkeit gewesen, diese Statements seitens des Projektträgers wie folgt einzufordern: Ja, wir fördern euch nochmal vier Jahre, wenn ihr XY-Stellen verstetigt, die wir euch trotzdem in der zweiten Projektförderung noch finanzieren. Die Hochschulen hätten dann vier Jahre Zeit freiwerdende Stellen umzuwidmen.

Ich weiß, beim Qualitätspakt Lehre reden auch die Bundesländer mit und die verbitten sich eine Einmischung in ihre Autonomie der Hochschulentwicklung. Auf der anderen Seite haben die Projekte aber ein so großes Fördervolumen, dass die Hochschulen sowie Bundesländer unmöglich in der Lage sein werden, Ende 2020 nur die Hälfte der Personalaufwendungen zu übernehmen, wenn sie sich darauf nicht vorbereitet. Ich weiß auch, ich mache mich mit den folgenden Zeilen nicht beliebt, aber wenn eine Qualitätspakt Lehre finanzierte Hochschule nicht sehr bald einen Plan aufstellt, welche Stellen sie verstetigen will und wie sie das finanziert wird, dann kann ich den BMBF finanzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier nur raten: Sucht euch etwas anderes, sonst sitzt ihr 2020 mit ganz vielen weiteren Kollegen beim Arbeitsamt. Ich möchte betonen, dass ich diese Empfehlung hier nicht aus Frustration gebe, dass man meinen Erwartungen bezüglich einer möglichen Verstetigung nicht entsprochen hat. Meine Berufung an die Hochschule Coburg hat mich sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf meine Laufbahn durchaus weitergebracht und dafür bin ich dankbar. Die Aussage entspringt vielmehr meinen Erfahrungen der letzten 15 Jahre mit Hochschulentwicklungsprojekten. Und die besagt, je größer eine Projektförderung war, desto wahrscheinlicher, dass es abrupt beendet wird.

Am IBL werde ich übrigens nicht mehr interdisziplinäre Lehrveranstaltungen durchführen, sondern die Fach- und Technikdidaktik der gewerblich-technischen Fächer vertreten. Eine Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Hochschuldidaktische Fragen werde ich dann mehr für mich und dies mit dem Ziel der beruflichen Lehrerbildung verfolgen, mediendidaktische Fragen aber nicht außen vorlassen. Hinzu wird dann das Thema Fach- und Technikdidaktik kommen, mit dem ich mich jetzt endlich wieder mehr beschäftigen kann. Und hoffentlich bleibt mir zukünftig dann auch wieder mehr Zeit zum Lesen, Bloggen, Publizieren und wissenschaftlichen Austausch auf der einen oder anderen Tagung.


Geschäftsmodellinnovationen bei Bildungsorganisationen – Ihre Meinung ist gefragt!

scil - September 30, 2016 - 15:03
Die Digitale Transformation und neue Geschäftsmodelle sind eng miteinander verknüpft. Neue Technologien erlauben die Vernetzung von bisher unabhängig arbeitenden Systemen. Dadurch verändert sich das Nachfrageverhalten von Kunden. Anstatt einzelner Produkte fordern diese immer mehr ganzheitliche Services („Rundum-sorglos-Pakete“). Unternehmen reagieren auf diese Veränderungen mit der Veränderung ihres Geschäftsmodells. Um mit dem digitalen Wandel im Markt Schritt halten zu können, erfolgten bereits…
Mehr Lesen

Technology hasn't changed love. Here's why | Helen Fisher

TEDTalk - September 30, 2016 - 15:03
In our tech-driven, interconnected world, we've developed new ways and rules to court each other, but the fundamental principles of love have stayed the same, says anthropologist Helen Fisher. In this energetic tell-all from the front lines of love, learn how our faster connections are actually leading to slower, more intimate relationships. Watch to the end for a lively discussion with love expert Esther Perel.

Data Analytics Summit 2016 der eLearning Guild

scil - September 30, 2016 - 12:19
‚Learning Data Analytics‘ ist ein noch vergleichsweise junges Arbeitsgebiet. Es geht dabei um das Entdecken, Interpretieren und Darstellen von bedeutsamen Mustern in grossen Datenmengen, die bei der Nutzung von digitalen Lern- und Arbeitsmaterialien entstehen. Im Kontext des (betrieblichen) Bildungsmanagements sind zentrale Ziele vor allem ein verbessertes Verständnis von Lehr-/Lernaktivitäten und die Optimierung von Lernumgebungen. Abbildung 1: Daten – Analyse –…
Mehr Lesen

Seiten