Sammlung von Newsfeeds
Vortrag: Viel Spuk um MOOCs
MOOCs sind derzeit in aller Munde. Und seit der Undercover-Aktion mit Rolf Schulmeister und Burkhard Lehmann dürfte bekannt sein, dass ich den MOOC-Trend interessant, aber aus Gesichtspunkten formaler Bildung auch fragwürdig finde. Umso mehr gefreut habe ich mich über die Einladung an die ETH Zürich, in einer Keynote im Rahmen eines internen Workshops heute meine Sicht auf MOOCs aufzuzeigen. Unter dem Motto “Viel Spuk um MOOCs” habe ich versucht, den Trend kritisch einzuordnen und eine Perspektive aus mediendidaktischer Sicht zu entwerfen. Die Präsentation bot einigen Anlass zur Diskussion, u.a. auch deswegen, weil ich mit Elsbeth Stern und Jörn Loviscach interessante Vorredner/inn/en hatte und sich unterschiedliche Perspektiven auf den Trend ergaben.
Update (19.02.2013): Alle Impulsbeiträge sind inzwischen online verfügbar auf der Website der ETH Zürich.
TED: Zahra' Langhi: Why Libya's revolution didn't work -- and what might - Zahra' Langhi (2012)
Doktorandenausbildung – ist solide gut genug?
Ich habe in diesem Blog seit Beginn der „Münchener Zeit“ schon des Öfteren über das Doktorandenkolloquium bzw. die an der Professur für Lehren und Lernen mit Medien sich entwickelnde Doktorandenausbildung berichtet: zum ersten Mal im Mai 2010 (hier). Nicht in allen Punkten, aber zumindest in einigen kann man anhand einiger Blogbeiträge nachvollziehen, wann wir welche Änderungen eingeführt haben: im Frühjahr 2010 z.B. Änderungen in der Art, wie der Stand der Dissertationen präsentiert wird (hier), oder im Herbst 2010 erste Erfahrungen mit „Fortbildungsworkshops“, zu denen wir auch (externe) Gäste einladen (hier und hier). Eine große Neuerung und interessante Erfahrung waren dann die Writers´ Workshops (siehe hier). Zwischendurch habe ich mir durchaus auch grundsätzliche Gedanken dazu gemacht, wie man mit der Heterogenität der Doktoranden am besten umgehen kann (hier). Eine Zeit lang habe ich auf Mahara in einem Blog jede Sitzung kurz zusammengefasst und kommentiert. Das war viel Aufwand und ich hatte nicht das Gefühl, dass der Nutzen da mithalten konnte – außer vielleicht für mich, indem ich auf diesem Wege natürlich sehr intensiv darüber nachgedacht habe, was gut und was nicht so besonders lief. Inzwischen gibt es Berichte zu jedem Kolloquiumszyklus (hier), was mir ebenfalls ausreichend Reflexionsraum gibt, aber nicht mehr ganz so aufwändig ist . Ansonsten habe ich ab und zu besonders eindringliche Erlebnisse aus dem Kolloquium zum Anlass für ein paar grundsätzliche Überlegungen genommen (z.B. hier im Frühjahr 2012 und hier im Herbst 2012). Außerdem gibt es Infos zur Doktorandenausbildung auf unserer Web-Seite (hier).
Aber: So richtig beschrieben hatte ich das langsam gewachsene Konzept eigentlich nie. Das habe ich im Herbst 2012 endlich nachgeholt und einen Text dazu verfasst, den ich gegen Ende des Jahres 2012 mit den Doktoranden diskutiert habe. Nun möchte ich das Papier gerne öffentlich zugänglich machen. Vielleicht findet es ja „Abnehmer“ oder auch Kritiker. Wie auch immer: Ähnlich wie im Forschungsbereich die Entwicklungsforschung ist natürlich auch dieser Bereich der Doktorandenausbildung so etwas wie „work in progress“:
Doktorandenausbildung_LLM_2013
Ich bin mit dem aktuellen Entwicklungsstand des Konzepts in weiten Teilen zufrieden: Es funktioniert durchaus gut. Aber wann ist man schon „rundum“ zufrieden? Natürlich gibt es immer noch Dinge, von denen ich glaube, sie noch nicht richtig gut bewältigen zu können. Dazu gehört z.B.: (a) Immer mal wieder zieht sich die eine oder andere Dissertation aus meiner Sicht zu sehr in die Länge. (b) Es kommt nicht ständig, aber schon immer wieder vor, dass man Doktoranden aus den verschiedensten Gründen verliert. (c) Selten, aber besonders schlecht ist es, wenn allzu ungleiche Erwartungen und Ansprüche an den Prozess der Dissertation und an den der Betreuung geknüpft werden. (d) Überforderungen auf beiden Seiten kommen immer mal wieder vor und stellen alle Beteiligten auf eine harte Probe, die auch misslingen kann. Also: Das obige Dokument soll jetzt kein „Jubel-Konzept“ sein: Ich denke, es ist solide, denn es funktioniert ja recht gut seit einigen Jahren. Es beinhaltet aber leider keine Rezepte für einige Herausforderungen, die man wahrscheinlich auch zu wenig thematisiert.
Designing eLearning for iPads
Auch Amit Garg kommt nicht umhin, mit Sätzen wie “mLearning is the future of workplace learning” zu starten. Aber seine Präsentation, die ich unten anhänge, liefert einen umfassenden und systematischen Überblick über das Thema. Zum einen versucht er, den Besonderheiten von Tablets gerecht zu werden (Tablets sind nicht nur “große Smartphones” …); und zum anderen, auf Fragen des Designs und der Nutzung von e-Learning auf iPads einzugehen. Empfehlenswert!
Dazu passen auch die Gedanken, die sich Elliott Masie über das iPad Mini gemacht hat (”Mini-Tablet Usability Soars”).
Amit Garg, Upside Learning Blog, 31. Januar 2013
“Alles was in Zukunft nicht OER ist, wird es schwer haben zu bestehen.“
Martin Ebner hat diesen Satz (Titel) in einem Interview mit dem Magazin DIGITAL LERNEN gesagt. In diesem Zusammenhang fiel auch das Stichwort “Urheberrecht”. Die folgende Frage und die anschließende Antwort spiegeln sehr schön wider, dass nicht nur das Thema schwierig ist, sondern auch die Verständigung darüber:
“Ein Problem ist das Urheberrecht, das den freien Umgang mit Kulturgütern auch im Bildungskontext einschränkt. Wie kann man dies aus Ihrer Sicht lösen?
Die Frage ist so nicht richtig - das Urheberrecht ist eigentlich kein Problem. Es ist ein gutes Recht, welches Autorinnen und Autoren vor Missbrauch durch andere schützt. Unser Ziel ist es nicht, dieses zu ändern, sondern hinzuweisen und Bewusstsein über dieses Recht zu erreichen, so dass Inhalte, die frei zur Verfügung stehen sollen, auch als solche deklariert werden.”
Martin Ebner, E-Learning Blog, 31. Januar 2013
e-learning in 6 seconds!
Video war auf der gerade zu Ende gegangenen Learntec ein großes Thema, auch wenn es auf den offiziellen Pressemitteilungen etwas kleiner als “mobile” oder “games” geschrieben wurde. Vielleicht zeigt diese App, mit deren Hilfe man kurze Videoclips aufnehmen und via Twitter in seinen Netzwerken teilen kann, wie der nächste Schritt aussieht: die Einbettung von Videos in unsere Alltagskommunikation. Dahinter steht übrigens Vine, ein Dienst, der kürzlich von Twitter übernommen wurde.
Jane Hart, Learning in the Social Workplace/ Jane Hart’s Blog, 24. Januar 2013
TED: Fahad Al-Attiya: A country with no water - Fahad Al-Attiya (2012)
Lernkulturen analysieren und gestalten – Teil 1
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