Sammlung von Newsfeeds

A New Way Of Working And Learning: Adidas Style

Weiterbildungsblog - Juli 21, 2014 - 13:56

Eigentlich sollte in diesen Tagen der Launch des neuen adidas Learning Campus stattfinden. Jeanne Meister nimmt das Ereignis jedenfalls zum Anlass, um für den “New Way of Learning” von adidas zu werben. Dabei gibt sie Unternehmen, die dem Vorbild von adidas folgen wollen, fünf Prinzipien mit auf den Weg:
1. Be Bold.
2. Communicate the vision.
3. Use innovative marketing that appeals to Millennials.
4. Think broadly about how to bring a new way of learning and working to life.
5. Use the retail “Pop-Up” metaphor to deliver learning.

“In the case of Adidas, the decision to re-imagine learning took advantage of several mega trends in the workplace. Those included, the move toward using social media inside the organization, as well as the recognition that learning must be fun, engaging and hip. Most importantly, they included the move toward envisioning learning blended seamlessly with working.”
Jeanne Meister, Forbes, 21. Juli 2014

adidas Learning Campus

MOOCs: Disruptor or Indicator of Something Deeper?

Weiterbildungsblog - Juli 21, 2014 - 09:56

Sind MOOCs die Ursache für die Veränderungen im Bildungsbereich, die, vor allem in den USA, so heftig diskutiert werden? Oder liegen diese Ursachen ganz woanders? Nicole Christen ist in ihrer Abschlussarbeit dieser Frage nachgegangen, hat Interviews geführt, die sie zur Schlußfolgerung geführt haben:

“The educational marketplace is becoming learner driven. … The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique.”

Konkret: MOOCs mögen wieder aus den Schlagzeilen verschwinden, aber nicht, so Nicole Christen, die Nachfrage nach “open learning”. Und sie bietet Raum für neue Lösungen und Angebote.
Nicole Christen, 20. Juli 2014 (via Tony Bates/ e-learning and distant education resources)

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

The shift from a top-down, institution driven marketplace to one where a learner can use technology to create a  personalized, piecemeal learning experience from multiple institutions requires institutions to ask themselves what they offer learners that is unique. - See more at: http://www.tonybates.ca/2014/07/20/guest-blog-moocs-disruptor-or-indicator-of-something-deeper/#sthash.ZGN9gFH1.dpuf

Das Leben als Abfolge von Projekten!?

Gabi Reinmann - Juli 20, 2014 - 16:46

Wenn man gebeten wird, die eigenen „Großprojekte“ der letzten acht Monate hinsichtlich ihres Fortschritts zu präsentieren (oder zu dokumentieren), dann ist das ein geeigneter Anlass (jedenfalls ist es das für mich), um zu fragen: Was ist eigentlich ein Projekt? Klaus Zierer hat vor einigen Jahren (hier) darüber nachgedacht, welche Vor- und Nachteile es hat, wenn man die Forschung vorrangig als Projekt konzipiert (ich habe darüber auch in diesem Blog schon mal berichtet, nämlich hier). Nun wird mancher jüngerer Nachwuchswissenschaftler vielleicht einwenden: Was soll die Frage? Ist nicht jede Forschung immer auch ein Forschungsprojekt? Den Eindruck könnte man heute haben. Aber in besagtem Artikel kann man eines sehr schön nachlesen: Projektorientierte Forschung ist eine bestimmte Form von Forschung, wenn auch inzwischen wohl die häufigste, schränkt jedoch die Form der Wissensgenerierung in der Wissenschaft durchaus ein und fördert ein spezielles Wissen, gibt vor allem einfachen Forschungsfragen den Vorrang und vernachlässigt tendenziell die Theorieentwicklung. Zudem haftet Forschungsprojekten etwas Paradoxes an: „Sie beabsichtigen, etwas Unbekanntes auf bereits bekanntem Weg zu erforschen“ (Zierer, 2011, S. 15), denn: Kein Projekt, ohne dass es ein klares Ziel und einen genauen Plan gibt, was zumindest größere Überraschungen (Aha-Erlebnisse, Entdeckungen, wirklich Neues) ausschließt.

Üblicherweise schreibt man Projekten eine Reihe von Eigenschaften zu, die zwingend gegeben sein müssen, damit man etwas als Projekt bezeichnet: das Ziel ist klar bestimmt und/oder das Problem definiert; das Vorhaben ist einmalig und zeitlich begrenzt; es gibt einen Plan für das Vorhaben; die resultierende Lösung muss neu sein.

In der Forschung bräuchte man genau genommen den Projektbegriff gar nicht. Man könnte schlicht von einer Studie oder einer Untersuchung sprechen. Jeder Studie oder Untersuchung liegt eine Fragestellung zugrunde, wobei die Antwort grundsätzlich offen sein muss (JEDES Ergebnis ist ein Ergebnis, was für junge Forscher/innen mitunter schon ein Problem ist – jedenfalls lässt sich anders die Sorge nicht erklären, die sich einstellt, wenn z.B. eine Evaluation ergibt, dass eine Intervention nicht erfolgreich war, was aber natürlich wissenschaftlich betrachtet ein ebenso „gutes“ Ergebnis ist wie das, dass eine Intervention Erfolg hatte). Jede Studie oder Untersuchung beinhaltet ein methodisches Design, das begründet darlegt, mit welchen Strategien und Methoden man versucht, die gestellte Frage zu beantworten. Ob man von diesem Plan dann auch wieder abweicht, abweichen darf oder soll, hängt davon ab, welchem Forschungsparadigma die Studie folgt. Dass man die Eigenschaften eines Projekts eingeführt hat, um Forschung zu planen, dürfte vorrangig an der Drittmittelförderung liegen: die zeitliche Begrenzung ist hier notwendig. Zudem möchte man die Erfolgsaussichten einschätzen können, und man hofft wohl, dies auf der Basis möglichst genauer Pläne mit einer Vorausschau auf die Ergebnisse tun zu können.

Und wie ist das nun, wenn man an der Hochschule – ob mit oder ohne begleitende Forschung – Veränderungen anstoßen will? Das macht man natürlich auch in Form von Projekten, oder? Also, ich würde sagen: Man kann es tun, und das hat Vorteile, denn: Das treibt einen dazu an zu sagen, was denn genau das Ziel ist, welches Problem man lösen will, welche Maßnahmen man dazu ergreift, wie viel Zeit und welche Ressourcen man dazu braucht und wann man fertig ist. Und fertig sein, heißt, dass man ein Ergebnis präsentiert, das man möglichst schon vorher definiert hat und am besten noch quantifiziert. Das klappt ja auch manchmal erstaunlich gut, z.B. wenn es um so etwas geht wie: Einrichtung eines Labors, versuchsweise Implementierung eines Werkzeugs bei einer kleinen Gruppe von Personen u. ä.

Selbst aber bin ich mit mehr Herausforderungen (in meiner Wahrnehmung) konfrontiert, denen man nicht besonders gut in Form von Projekten begegnen kann: Wie verändert man eine bestehende Prüfungskultur? Wie kommt man zu Lehrevaluationen, an denen sich möglichst viele möglichst überzeugt beteiligen? Wie gestaltet man Studiengänge möglichst forschungsorientiert? Wie kann ein bestehendes Team immer neu sich stellende Aufgaben effektiv, aber auch effizient erfüllen? Was man hier im besten Fall anstößt, sind Entwicklungen: Auch diese müssen ein Ziel haben, aber das ist dann weniger eine klare ZielSETZUNG wie in einem Projekt, sondern eher die Vorgabe einer ZielRICHTUNG. Auch Entwicklungen weisen in die Zukunft und fordern daher zeitliche Überlegungen, aber Anfang und Ende sind genau NICHT fixiert. Auch Entwicklungen verlangen nach Einfluss, den man auf diese nimmt, aber das sind weniger Prozesse der STEUERUNG als eher solche der GESTALTUNG. Natürlich kann man Entwicklungen mit gezielt eingesetzten MASSNAHMEN anstoßen oder beschleunigen, wie in Projekten; ganz besonders aber kommt es darauf an, die Umfeldbedingungen danach zu beobachten, welche GELEGENHEITEN sich ergeben, die man nutzen kann, um eine Entwicklung voranzutreiben. Und vielleicht ändern sich die Gelegenheiten sogar derart, dass man die eingeschlagene Entwicklungsrichtung anpasst, die Zielrichtung ändert und dafür gute Gründe hat – in der Regel undenkbar in einem Projekt. Und schließlich dürfte es natürlich auch so sein, dass man innerhalb einer Entwicklung an bestimmten Stellen Vorhaben für wichtig und richtig hält, die dann in Form von zeitlich begrenzten Projekten und klaren Zielen umgesetzt werden können.

Auch Artefakte wie Texte, in denen man Ideen, Gedanken, Ergebnisse, Konzepte festhält, haben in Projekten tendenziell einen anderen Charakter bzw. werden anders rezipiert als Texte in einem Entwicklungsprozess. In vielen meiner Aktivitäten – das beobachte ich manchmal bei mir selbst – tendiere ich dazu, eher entwicklungs- statt projektorientiert zu denken und zu handeln. Und dann passiert z.B. Folgendes: Ich schreibe etwas auf, von dem ich meine, dass es ein erster Schritt sein könnte, um in der eingeschlagenen Richtung weiterzukommen. Für mich ist dieser Text dann ein plastisches Artefakt, von dem ich ausgehe, dass es sich noch mehrfach verändern wird – womöglich so, dass der Ausgangstext mit der vierten oder fünften Version kaum mehr etwas zu tun hat. Mit dem Schreiben entwickelt sich etwas, das Schreiben begleitet den Prozess, nimmt Fäden auf, lässt sie wieder fallen, gibt Diskussionen Stoff, lädt zur Kritik und zum Weiterdenken ein, führt zu kontinuierlicher Schärfung des Gedankens, des Konzepts, der Methode – was auch immer. Wenn nun das Umfeld den gleichen Ausgangstext (oder die zweite oder dritte Version davon) eher in einem Modus der Projektarbeit rezipiert, kann es sein, dass die Deutung des Textes sehr viel anders ausfällt: Der Text hält dann eher etwas fest, stellt ein erstes Ergebnis dar, das nun bereits etwas festschreibt, ist ein Meilenstein, auf dem man kumulativ aufbauen muss – starr und schwer wieder zu ändern. Das erzeugt statt konstruktiver Kritik dann eher Widerstand, bisweilen sogar Angst.

Ein Text im Rahmen einer Zusammenarbeit zur Veränderung der Prüfungs- oder Evaluationskultur z.B. bekommt also eine ganz andere Rahmung, je nachdem, ob man das „Vorhaben“ als Projekt oder als Entwicklung versteht: Das Denken und Handeln in Projekten führt tendenziell dazu, dass das Aufschreiben ausschließlich ein Prozess des Dokumentierens ist; das fordert dann vor allem dazu auf, etwas auszuführen. Das Denken und Handeln in Entwicklungen führt dagegen tendenziell dazu, dass das Aufschreiben vor allem ein epistemischer Prozess ist und zum Mitdenken und Weiterdenken anregt.

Das ist jetzt freilich sehr plakativ formuliert. Aber mir geht es darum, die Unterschiede aufzuzeigen, weil ich vermute, dass die permanente Projektorientierung auch zu einseitigen Problemlösungen führt – ähnlich wie in der Forschung, wie das Klaus Zierer im oben zitierten Text ausführt. Und dass das Denken und Handeln in Projekten nicht nur im Wissenschaftsbetrieb inzwischen beherrschend ist, ist mir neulich aufgefallen, als jemand in der S-Bahn am Handy vom „Projekt Kind“ gesprochen hat (leider habe ich nicht gefragt, wie das mit der zeitlichen Befristung läuft).

Luc Boltanski schrieb vor ein paar Jahren (nachzulesen hier): „Die Kultur des Projekts bezieht sich primär auf die Welt der Unternehmen. Zugleich stellt sie jedoch ein allgemeines Muster dar, das sich auf zahlreiche andere Bereiche auszudehnen begonnen hat.“ Und das geht dann in der Tat bis hinein ins (Privat-)Leben: „Das Leben erscheint dann als eine Abfolge von Projekten und ist umso wertvoller, je stärker sich die Projekte voneinander unterscheiden. Unter allen Umständen ist zu vermeiden, dass einem die Projekte und Ideen ausgehen, dass man nichts mehr im Blick oder in Vorbereitung hat […] In der projektbasierten Rechtfertigungsordnung muss man, um ´groß´ zu werden, alles opfern, was die Verfügbarkeit einschränkt. Man muss darauf verzichten, ein Projekt zu haben, das das ganze Leben dauert (eine Berufung, ein Gewerbe, eine Ehe), und mobil bleiben. Man muss zum Nomaden werden. Um der Forderung der ´Leichtigkeit´ zu entsprechen, muss man auf jede Stabilität, Verwurzelung oder Bindung an Personen und Dinge verzichten.“ Muss man? Da schließe ich mich doch – auch in der erweiterten Fassung – dem schönen Motto von Klaus Zierer an: „Wider den Projektezwang“

TED: Ze Frank: Are you human? - Ze Frank (2014)

TEDTalk - Juli 18, 2014 - 15:08
Have you ever wondered: Am I a human being? Ze Frank suggests a series of simple questions that will determine this. Please relax and follow the prompts. Let's begin …

My Top Tools 2014

Weiterbildungsblog - Juli 18, 2014 - 14:04

Jane Hart sammelt wieder Stimmen für ihre “Top 100 Tools for Learning 2014″. Bis zum 21. September kann jeder ein Votum abgeben. Stephen Downes und Harold Jarche haben es bereits getan. Mein erster Link geht zu Stephen, weil er Outlook (1.) und PowerPoint (3.) auf die vordersten Plätze setzt. Das deckt sich mit meinem Alltag. Zu PowerPoint schreibt er: “Nothing really does the same work for me as a multimedia presentation tool. I do a lot of my original thinking while creating PowerPoint slides and of course it’s an important part of my presentation routine” Genau.

Harold Jarche hat jedes Tool, das er aufzählt, mit seinem PKM-Modell (Seek > Sense > Share) verknüpft. Eine gute Idee! Ich werde in den nächsten Tagen mal meine eigene Liste zusammenstellen. Sie wird aber diesen Aufstellungen sehr ähnlich werden.
Stephen Downes, Half an Hour, 17. Juli 2014
Harold Jarche, Blog, 17. Juli 2014

TED: Heather Barnett: What humans can learn from semi-intelligent slime - Heather Barnett (2014)

TEDTalk - Juli 17, 2014 - 15:29
Inspired by biological design and self-organizing systems, artist Heather Barnett co-creates with physarum polycephalum, a eukaryotic microorganism that lives in cool, moist areas. What can people learn from the semi-intelligent slime mold? Watch this talk to find out.

The Open Education Infrastructure, and Why We Must Build It

Weiterbildungsblog - Juli 17, 2014 - 05:30

Was bildet eine “Open Education Infrastructure”? Folgt man David Wiley, besteht sie nicht nur aus Open Educational Resources (OER), sondern auch aus Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials. Es geht um ein Grundgerüst, quasi wie eine Verkehrsinfrastruktur, das da ist und auf dem alle aufsetzen können, die neue innovative Lehr- und Lernkonzepte entwickeln und umsetzen wollen. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, was z.B. hinter Open Asessments steckt: wieder eine Test-Infrastruktur, Systeme, Schnittstellen, Testmethoden oder gar Datenbanken mit Tests, aus denen alle schöpfen können? Aber vielleicht liest ja der eine oder andere mehr aus dem interessanten Text …
David Wiley, iterating toward openness, 15. Juli 2014

Tech that “gets” people

Weiterbildungsblog - Juli 17, 2014 - 04:34

Die Kolumnen von Annie Murphy Paul sind immer einen Blick wert. In dieser stellt sie MIT BLOSSOMS (etwas kompliziert für “Blended Learning Open Source Science Or Math Studies”) vor. Dahinter steckt ein Projekt bzw. eine Webseite mit Video-Lektionen sowie einem Handbuch mit darauf aufbauenden Übungen. Beides wurde so entwickelt, dass Lehrer ein Video-Segment präsentieren, um anschließend mit ihren Schülern den Stoff zu vertiefen. Annie Murphy Paul wirbt mit sehr enthusiastisch für dieses “teacher-centric model”. Ich würde sagen: ein interessanter Perspektivwechsel.

“Should the creators of educational technology care so much about the tender feelings of teachers, especially those inclined to stand in the way of technological progress? Yes—because it’s teachers who determine how well and how often technology is used.”
Annie Murphy Paul, The Brilliant Report, 16. Juli 2014

TED: Shih Chieh Huang: Sculptures that’d be at home in the deep sea - Shih Chieh Huang (2014)

TEDTalk - Juli 16, 2014 - 15:06
When he was young, artist Shih Chieh Huang loved taking toys apart and perusing the aisles of night markets in Taiwan for unexpected objects. Today, this TED Fellow creates madcap sculptures that seem to have a life of their own—with eyes that blink, tentacles that unfurl and parts that light up like bioluminescent sea creatures.

Der große Bruch: Warum das Netz das, was wir „Bildung” nennen, von Grund auf verändert

Weiterbildungsblog - Juli 16, 2014 - 14:32

Ein proklamatischer Text, der einen zentralen Widerspruch auf den Punkt bringt: Es geht um das Verhältnis zwischen Bildung und Netz und um die Frage, wo genau die Bildungsrevolution sitzt: In den MOOCs und anderen Projekten, das Internet für eine skalierbare und effiziente Bildung zu nutzen, oder in der täglichen Netz- und Lernpraxis, die Martin Lindner hier zur “Open Source-Idee von Bildung” veredelt. Unbestritten ist der Einfluss des Internets auf die Bildung. Offen bleibt noch, wie sich beide Tendenzen zueinander verhalten. Vielleicht ist der Artikel deshalb als “Teil 1″ angekündigt …

“E-Learning ist nicht Weblernen. Das Netz ist nicht einfach nur ein besseres Leitungssystem, um größere Informationsmengen an beliebig viele Leute vermitteln zu können. Es ist ein verteiltes Netzwerk, das ganz eigene Effekte hervorbringt, die vorher so nicht möglich waren.”
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 15. Juli 2014

Das LMS ist nicht tot, das Design schon

Weiterbildungsblog - Juli 16, 2014 - 09:23

Gerade via Twitter auf meinem Bildschirm gelanded: Andreas Wittke beschreibt hier sehr anschaulich, dass MOOCs nicht nur Videos und E-Learning näher zusammengebracht, sondern auch das Kursdesign grundlegend verändert haben. Jetzt, so Andreas Wittke, macht es Sinn, von User Experience zu sprechen. Und, etwas ausführlicher:

“Und dann kamen die MOOCs. Alle MOOCs bestechen durch neue Kursdesigns und dementsprechend durch neue Plattformen, die ich jetzt auch nicht LMS nennen will. Schaut man sich Coursera, EDx und iversity an, so sind alle super grafisch aufgearbeitet, sie sind responsive und haben einen sehr reduzierten Funktionsumfang. Mich erinnert das irgendwie an Apple, die auch sehr schlichte einfache Bedienkonzepte haben und viel Wert auf hochwertiges Design legen. Der Erfolg gibt Apple recht. Die MOOCs haben das LMS Design quasi in das Jahr 2014 gebracht. Hier hatten Designer das sagen und keine Pädagogen.” Mit Beispielen.
Andreas Wittke, Online By Nature, 21. Mai 2014

Lernen in der Cloud: Was steckt heute dahinter?

Weiterbildungsblog - Juli 15, 2014 - 21:06

Mit Thomas Jenewein (SAP Education) habe ich im Frühjahr drei Webinare durchgeführt, in denen wir einige Trends im Online-Lernen vorstellen. Lernen in der Cloud, E-Learning-Design sowie Performance Support waren die “großen” Überschriften. In diesem Artikel gebe ich einen kurzen, komprimierten Überblick, nenne die wichtigsten Trends beim Namen und verlinke auf die Präsentationen des Frühjahrs.
Jochen Robes, SAP Community Network, 15. Juli 2014

Peer Assessment for Massive Open Online Courses (MOOCs)

Weiterbildungsblog - Juli 15, 2014 - 15:14

Ein interessanter Artikel, der mit einem zentralen Problem einsteigt: Ideale Lernprozesse bilden einen “teach-learn-assess cycle” ab, der in MOOCs durch die große Zahl der Teilnehmer an seine Grenzen stößt. Kein Lehrender kann Hunderten oder Tausenden Lernern individuelles Feedback geben. Formen des Peer-Assessments sollen diese Lücke schließen. Doch wie glaubwürdig sind die Resultate dieses Ansatzes? Hier setzt der Autor an und stellt verschiedene Versuche vor, das “Glaubwürdigkeitsproblem” des Peer Assessments zu lösen. Doch je mehr Unsicherheitsfaktoren man entdeckt, um so komplexer werden die Lösungen.

“If MOOCs are to be a complete educational experience, and not just a free multimedia version of traditional textbooks, the key seems to be whether there is a viable and scalable built-in formative assessment and feedback process. Among the various options available, peer assessment is the most widely applicable method to date. In spite of the many studies showing the efficacy of peer assessment in promoting learning, skepticism remains as to whether peer assessment results can be trusted.”
Hoi K. Suen, International Review of Research in Open and Distance Learning (IRRODL), Vol 15, Nr. 3 (2014)

TED: Nikolai Begg: A tool to fix one of the most dangerous moments in surgery - Nikolai Begg (2013)

TEDTalk - Juli 15, 2014 - 15:01
Surgeons are required every day to puncture human skin before procedures — with the risk of damaging what's on the other side. In a fascinating talk, find out how mechanical engineer Nikolai Begg is using physics to update an important medical device, called the trocar, and improve one of the most dangerous moments in many common surgeries.

TED: David Chalmers: How do you explain consciousness? - David Chalmers (2014)

TEDTalk - Juli 14, 2014 - 15:08
Our consciousness is a fundamental aspect of our existence, says philosopher David Chalmers: “There’s nothing we know about more directly…. but at the same time it’s the most mysterious phenomenon in the universe.” He shares some ways to think about the movie playing in our heads.

Why Mozilla cares about Web Literacy

Weiterbildungsblog - Juli 14, 2014 - 12:54

Auf Mozillas “Web Literacy Map” hatte ich ja vor einigen Tagen bereits hingewiesen. Hier folgt der Kontext, in den diese Map eingebettet ist. Dazu gehören die Mozilla-Community, ihre Idee eines Webs als offene Plattform, die nicht von kommerziellen Providern und Interessen dominiert wird, ihre Philosophie (”connectivism”!) sowie die einzelnen Projekte, Initiativen und Tools, mit denen die Community diese Ziele verfolgt. Vor diesem Hintergrund sind das Webmaker-Projekt und die “Web Literacy Map” viel konkreter, praktischer und, ja, einladender als die abstrakten Anstrengungen der Medienpolitiker und -pädagogen um digitale, Medien- oder Informationskompetenzen.
Doug Belshaw, Karen Smith and the Mozilla community, Mozilla Webmaker, Juli 2014

Selbstvergewisserung

Gabi Reinmann - Juli 14, 2014 - 08:03

In der Hoffnung, dass das jetzt nicht unter Selbstplagiat fällt (das ist ja immer mal wieder Thema, siehe z.B. hier), möchte ich mit diesem Blogpost auf einen online zugänglichen Text (hier) verweisen, in dem ich zwei Vorträge zur Hochschuldidaktik zusammengestellt habe (siehe auch hier). Warum? Beide Vortragsmanuskripte hatte ich am Wochenende wieder in der Hand und zwar im Zuge der Erarbeitung eines Artikels zur Beziehung zwischen Forschungs- und Berufsorientierung im Studium aus hochschuldidaktischer Sicht. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir die Botschaften in den beiden Texten sehr wichtig sind, ich diese aber bisher in keinem Zeitschriften- oder Buchbeitrag kompakt aufgeschrieben habe. Als Zwischenlösung habe ich jetzt die beide Manuskripte in ein Dokument gepackt und mit einer rahmenden Vorbemerkung versehen. Redundant? Könnte sein! Vielleicht ist es auch eine Art Selbstvergewisserung in Zeiten der Publikationsflaute bei mir – wie auch immer: Eventuell ist es auch für jemanden anderen nützlich ;-)

The Future of Wearable Tech

Weiterbildungsblog - Juli 14, 2014 - 05:07

Kurz zur Erinnerung: Im Horizon Report 2013 stand “Wearable Technology” auf der Liste der Entwicklungen, die auch das Lehren und Lernen zukünftig beeinflussen werden (time-to-adoption horizon: 4-5 Jahre). In diesem Jahr wurde die Einschätzung wiederholt, nur mit dem Schwerpunkt “Quantified Self” (Horizon Report 2014). Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick in diesen sehenswerten Überblick der psfk-Spezialisten, der im Untertitel “Key Trends Driving The Form And Function Of Personal Devices” heißt. Er unterstreicht auch noch einmal, dass “mobile” bzw. “mobile learning” nur ein Übergangsstadium darstellen.
PSFK, 8. Januar 2014 (via Slideshare)

PSFK Future Of Wearable Tech - Summary Presentation from PSFK

Endlich Sommerpause – doch wo ist der Sommer?

scil - Juli 11, 2014 - 19:17
Auch wenn der Regen anscheinend gar nicht mehr aufhören will und wir nicht mehr recht wissen, wie die Sonne eigentlich aussieht – das scil-team verabschiedet sich in die “Sommer”-Pause und wir melden uns im August wieder zurück!  

The Hope & Hype of MOOCs

Weiterbildungsblog - Juli 11, 2014 - 17:34

NextSpace ist das Magazin des Online Computer Library Centers (OCLC), und die Cover Story der aktuellen Ausgabe ist MOOCs gewidmet. Dazu gab es im Januar ein Symposium, dessen Teilnehmer auch im Artikel zu Wort kommen. Die Botschaft, kurz zusammengefasst: Das Internet hat Bildung und Lernen radikal verändert (”the Internet is the new learning place”), und MOOCs bilden einen willkommenen bzw. überfälligen Anlass, um über die Rolle der Bibliotheken in dieser sich verändernden Lernlandschaft nachzudenken. Hier einige interessante Ideen:

  • “Libraries can be more and more involved in media production and in selecting content to support MOOCs.
  • Managing the issues of copyright vs. license vs. accessible material-that’s another key role libraries can play.
  • Special collections librarians have the opportunity to connect their collections to MOOCs.
  • Public libraries can be an access point to MOOCs and extend their broad public education mission. They have this great underappreciated role for furthering access to the Internet for so many people, especially rural and poor people.
  • For academic libraries, there is a wonderful support role to be played in helping curate the content for MOOCs.”

 NextSpace, Issue 23, 30. Juni 2014

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