Sammlung von Newsfeeds

TED: Matthew Carter: My life in typefaces - Matthew Carter (2014)

TEDTalk - April 18, 2014 - 14:59
Pick up a book, magazine or screen, and more than likely you'll come across some typography designed by Matthew Carter. In this charming talk, the man behind typefaces such as Verdana, Georgia and Bell Centennial (designed just for phone books -- remember them?), takes us on a spin through a career focused on the very last pixel of each letter of a font.

TED: Jeremy Kasdin: The flower-shaped starshade that might help us detect Earth-like planets - Jeremy Kasdin (2014)

TEDTalk - April 17, 2014 - 15:01
Astronomers believe that every star in the galaxy has a planet, one fifth of which might harbor life. Only we haven't seen any of them -- yet. Jeremy Kasdin and his team are looking to change that with the design and engineering of an extraordinary piece of equipment: a flower petal-shaped "starshade" positioned 50,000 km from a telescope to enable imaging of planets about distant stars. It is, he says, the "coolest possible science."

TED: Norman Spack: How I help transgender teens become who they want to be - Norman Spack (2013)

TEDTalk - April 16, 2014 - 15:10
Puberty is an awkward time for just about everybody, but for transgender teens it can be a nightmare, as they grow overnight into bodies they aren't comfortable with. In a heartfelt talk, endocrinologist Norman Spack tells a personal story of how he became one of the few doctors in the US to treat minors with hormone replacement therapy. By staving off the effects of puberty, Spack gives trans teens the time they need. (Filmed at TEDxBeaconStreet.)

Nicht zum Nulltarif

Gabi Reinmann - April 16, 2014 - 03:43

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich zur Online-Lehre zu Wort gemeldet (hier). Der Text wirkt einerseits relativ „geerdet“ und rückt – wie das jetzt ja auch wieder Mainstream ist – den MOOC-Hype zurecht; zudem werden auch einige einfache, aber deswegen nicht minder wichtige Aussagen zur Hochschuldidaktik gemacht. Andererseits offenbart das vierseitige Dokument auch einige Passagen, die deutlich machen, dass nach wie vor Unsicherheit und fehlende Kenntnisse zum Einsatz digitaler Medien (aber auch zur Didaktik an sich) bestehen. Ich greife im Folgenden einige Sätze heraus und kommentiere diese kurz, um meine Einschätzung zu erläutern.

Die wesentlichen Ziele einer universitären Bildung durch Wissenschaft, – Befähigung zum selbstständigen Urteil und Bildung der Persönlichkeit – hängen mit einer bestimmten Hochschuldidaktik zusammen. Dabei sind die Lehrformate stets als Mittel zur Erreichung dieser Ziele zu verstehen. Auch digitale Lehre muss einen der Wissenschaft und der Persönlichkeitsentwicklung dienenden Charakter haben.“ (S. 2)

Volle Zustimmung! Hochschuldidaktik ist nicht einfach nur eine Allgemeine Didaktik, die man mal eben aus der Schule mit ein paar marginale Anpassungen in die Hochschule transportiert, sondern eine Didaktik, die sich auf Wissenschaft bezieht, Wissenschaft zugänglich machen soll und der Wissenschaft verpflichtet ist.

Universitäre Bildung lebt von der Vielfalt. Eine wie immer geartete didaktische und inhaltliche Monopolbildung ist wissenschaftsfremd. Durch einen Verdrängungswettbewerb kann wertvolles Wissen verloren gehen. Dass großen Teilen der Studierenden der ganzen Welt nach derselben Methode und mittels desselben Kurses Wissen und Bildung vermittelt wird, ist daher eine wissenschaftsinadäquate Zukunftsvision.“ (S. 2)

Ja, Zustimmung, aber Unverständnis, wie man überhaupt auf den Gedanken kommen kann, es gäbe „die eine Methode“! „Schuld“ haben hier wohl die MOOCs, die suggeriert haben, es sei mal wieder der Stein des Weisen gefunden, wie man alle Studierende aller Fächer und Kulturen gleichermaßen beglücken kann. An sich also sollte das, was hier steht, eine Selbstverständlichkeit sein.

Zum Erhalt wissenschaftlicher Qualität bedarf es der persönlichen Beziehungen zwischen Dozenten und Studierenden. Nur so funktioniert Lernen, wie die Neurowissenschaften eindrucksvoll belegen können.“ (S. 2)

Fragezeichen! Natürlich sind persönliche Beziehungen beim Lehren und Lernen wichtig – und das wussten wir wohl schon vor den eindrucksvollen Belegen der Neurowissenschaften. In welcher Beziehung genau die persönliche Beziehung zur wissenschaftlichen Qualität der Lehre steht, ist aber dann doch eine ganz andere Frage. Hier greift der Text auf einen Allgemeinplatz zurück, der selbst fragwürdig ist, und adelt diesen mit den Neurowissenschaften – hätte man sich sparen können.

Digitale Lehre kann die menschliche Begegnung zwischen Lehrendem und Studierendem sowie der Studierenden untereinander nicht ersetzen. Erkenntnis gewinnt man vor allem im Dialog, im unmittelbaren Austausch und in der Begegnung von Lehrenden und Lernenden. Dabei bleibt die physische und geistige Präsenz für die Motivation nicht nur der Lernenden, sondern auch der Lehrenden unersetzlich. Dies bedeutet auch, dass Universitätsprofessoren in der universitären Lehre zukünftig nicht auf die Rolle eines Moderators oder eines beratenden Tutors reduziert werden können und dürfen.“ (S. 2)

Bedenken! In dieser Passage steckt Vieles auf einmal, für sich genommen Nachvollziehbares, in der Kombination Fragwürdiges. Aber von vorne: Menschliche Begegnung zwischen Lehrendem und Studierendem ist prinzipiell sowohl im materiellen als auch im virtuellen möglich, aber selbstverständlich mit verschiedenen Qualitäten. Der Einstieg mit so einem Satz suggeriert am Ende dich wieder, dass virtuelle Räume die Präsenz-Begegnung gefährden. Brauchen wird das (noch)? Erkenntnis gewinnt man vor allem im Dialog – ja, der Dialog spielt bestimmt eine wichtige Rolle speziell in der Bildung durch Wissenschaft – der Dialog nicht nur mit anderen übrigens, sondern auch mit sich und mit der Sache! Aber das kann auch durchaus vermittelt über Medien stattfinden – hat es ja schon immer, wenn man sich z.B. berühmte Briefwechsel oder auch die gegenseitige Begutachtung in Peer Review Prozessen ansieht. Der Nachsatz „im unmittelbaren Austausch“ ist daher wieder einschränkend, ohne dass klar werden würde, warum eigentlich. Dass dabei geistige Präsenz unabhängig vom medialen Weg vonnöten ist, findet dagegen meine volle Zustimmung! Dass Universitätsprofessoren in der universitären Lehre zukünftig nicht auf die Rolle eines Moderators oder eines beratenden Tutors reduziert werden können und dürfen, ist eine Aussage, die zu den vorangegangen Sätzen irgendwie nicht so recht passen mag: Ich stimme dieser Aussage für sich vollkommen zu. Seit Jahren versuche ich zu erklären, was ich damit meine, dass (akademisches) Lehren am Ende immer auch damit zu hat, etwas zu vermitteln, was aber wirklich sehr gerne völlig missverstanden wird (Was? Zurück zum Frontalunterricht?). Aber was genau hat das mit “digitaler Lehre” zu tun?

Online-Kurse sind insbesondere geeignet, Faktenwissen zu vermitteln.“ (S. 3)

Enttäuschung!!! Eine mehr oder wenige explizite Gleichsetzung von „Online-Kursen“ und „MOOCs“ zieht sich durch den Text, und man fragt sich: Warum macht sich der DHV hier nicht besser kundig? Ich erkläre jetzt nicht, dass und wie Online-Lehre didaktisch genauso facettenreich sein kann wie Präsenz-Lehre, denn man kann sich ja schon selber nicht mehr hören damit.

Es ist wünschenswert, dass die durch das Netz vermittelte Lehre mit der Präsenzlehre sinnvoll kombiniert und inhaltlich/didaktisch verschränkt wird (z.B. blended learning). Traditionelle und „digitale” Lehre bilden keinen unvereinbaren Gegensatz. Sie können und sollen sich gegenseitig ergänzen und bereichern.“ (S. 3)

Erleichterung! Gut, dass hat man jetzt offenbar verstanden – und ich meine: Das ist doch was, oder?

Art und Umfang des Einsatzes digitaler Lehrformate sollten ausschließlich in der Entscheidung des einzelnen Hochschullehrers liegen. Dies gebietet die grundgesetzlich verbürgte Freiheit von Forschung und Lehre, die auch die Lehrmethode unter ihren Schutz stellt.“ (S. 3)

Ja, doch, Zustimmung! Es wird an unseren Universitäten bereits sehr viel geregelt. Ich bin dafür, dass es Empfehlungen gibt, gute Beispiele, Unterstützungsangebote, kollegialen Austausch, aber keine Vorgaben und Regeln dazu, wie Hochschullehre genau auszusehen hat …

Auch auf Seiten der Nutzer von digitalen Lehrformaten gilt es, schutzwürdige Interessen zu wahren. Die Sammlung von Daten, wie zum Beispiel die Antwortgeschwindigkeit, Arbeitslänge und -intensität, Wiederholungsfrequenzen usw., die Rückschlüsse auf das individuelle Studierverhalten zulassen, ist aus datenschutztechnischen Gründen zu untersagen.“ (S. 4)

Ebenfalls Zustimmung! Sogenannte Trends wie „learning analytics“ und neuerdings die Visionen vom „quantifizierten Selbst“ sind aus meiner Sicht Auswüchse einer als Innovation getarnten Kontrollmentalität, gegen die wir uns an Universitäten möglichst heftig zur Wehr setzen sollten. Etwas anders sehe ich dieses Thema, wenn Lehrende und Studierende untereinander Übereinkünfte finden und in geschlossenen Veranstaltungen auch mit den neuen Möglichkeiten, die uns etwa digitale Medien bieten, so experimentieren, dass dabei auch individuelle Lernprozesse sichtbar werden. Das schient mir da zu funktionieren, wo es nicht um Prüfungen mit Rechtsfolgen, sondern darum geht, die eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln und dabei unterstützt zu werden. Auch zu Forschungszwecken kann es sinnvoll sein, Ausnahmen zu machen, aber gerade da spielt dann ja auch Anonymität keine Rolle.

Vehement widerspricht der DHV der Vorstellung, mit Hilfe von digitaler Lehre zu Einsparungen in den Hochschulhaushalten zu gelangen. Das genaue Gegenteil ist richtig. Gute digitale Lehre setzt didaktische Aufbereitung und Interaktivität voraus. Das ist personal-, zeit und kostenintensiv. Zum Nulltarif wird es qualitativ hochwertige digitale Lehre nicht geben.“ (S. 4)

Applaus! Zum Nulltarif gibt es nämlich (fast) gar nichts – Mutterliebe vielleicht, aber sicher keine wirklich gute Lehre!

TED: Jennifer Senior: For parents, happiness is a very high bar - Jennifer Senior (2014)

TEDTalk - April 15, 2014 - 14:59
The parenting section of the bookstore is overwhelming—it's "a giant, candy-colored monument to our collective panic," as writer Jennifer Senior puts it. Why is parenthood filled with so much anxiety? Because the goal of modern, middle-class parents—to raise happy children—is so elusive. In this honest talk, she offers some kinder and more achievable aims.

Zwischenfazit: Reflexionspunkte zum Thema „Systematisches Trendmonitoring für Learning Professionals“

scil - April 15, 2014 - 13:20
Wir möchten ein erstes Zwischenfazit ziehen und damit unsere Gastblogger-Reihe beenden. Wir greifen diese Fragestellung wieder explizit im September im Kontext unseres Trendworkshops in St.Gallen auf. Es war sehr interessant für uns, in den Gastbeiträgen zu erfahren wie Learning Professionals mit der Herausforderung immer wieder neu aufkommender Tools, Konzepte und Modewellen umgehen. Auch im Rahmen

TED: David Brooks: Should you live for your résumé ... or your eulogy? - David Brooks (2014)

TEDTalk - April 14, 2014 - 15:09
Within each of us are two selves, suggests David Brooks in this meditative short talk: the self who craves success, who builds a résumé, and the self who seeks connection, community, love -- the values that make for a great eulogy. (Joseph Soloveitchik has called these selves "Adam I" and "Adam II.") Brooks asks: Can we balance these two selves?

Wissenschaftler führt man nicht

Gabi Reinmann - April 12, 2014 - 06:50

Dieser Beitrag hier von François Bry hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Er handelt von der „Führung von Wissenschaftlern“. Ich selber habe ja das Gefühl, dass der Führungsbegriff im Kontext der Wissenschaft nicht passt – es sperrt sich mir da etwas, ohne dass ich das so genau sagen kann, was es ist. Jedenfalls ist schon mal der Einstieg besagten Beitrags selbstredend – er lautet so (Zitat): „´Beim Bergsteigen hat man mit dem Führer-Prinzip nie Erfolg, weil immer der Gröbste und Dümmste die Führerschaft beansprucht´ hat Reinhold Messner neulich während eines Vortrags im Münchner Literaturhaus über den Stellungskrieg in den Dolomiten im ersten Weltkrieges gesagt. Ich wußte schon, dass es im ´Wissenschaftsbetrieb´ wie bei den Bergsteiger Seilschaften gibt, die Schwache ganz nach oben bringen. Mir war allerdings nicht bekannt, dass auch das Streben mancher nach Leitungsstellungen beide Berufsgruppen eint.“

Das ist schon eine ganz klare Aussage – und sie ist absolut betrachtet sicher kritisch zu sehen, denn in der Konsequenz hieße das, dass speziell alle Rektoren und Präsidenten tendenziell der Gruppe der Groben und Dummen zuzuordnen sind, um u.a. die Seilschaften der Schwachen zu fördern. Das wäre denn wohl doch zu einfach. Im weiteren Verlauf des Beitrags aber wird klarer, worum es (offensichtlich) vor allem geht: Wissenschaft als „Unternehmung“ ist schwierig etwa im Hinblick auf seinen Erfolg einzuschätzen und Erfolg (also Erfolg haben oder eben nicht) wird ja nun häufig als Referenz für Führungsentscheidungen verwendet. „Erfolg ist in der Wissenschaft flüchtig“ – so heißt es z.B. an einer Stelle des Beitrags. Ja, dem ist wohl so! Und: „in der Wissenschaft [geht es] wie beim Bergsteigen nicht darum …, oben zu sein, sondern immer wieder von ganz unten neu anzufangen“ – so der Schlusssatz. Ja, auch da kann man, denke ich, zustimmen. Und was folgt daraus für die „Führung“?

Ich persönlich glaube ja: Wissenschaftler führt man nicht! Wissenschaftler führen sich in ihrem Forschungsfeld selbst (bzw. die Sache führt sie). Wissenschaftler führen sich untereinander in der Fach-Community, wobei auch da Kriterien des Erfolgs und der Zusammenarbeit natürlich aus dem Ruder laufen können (und es ja auch oft genug tun). Innerhalb einer Einzelorganisation dann benötigt auch der Wissenschaftler selbstverständlich Koordination und Moderation (und darum muss sich jemand kümmern, und das sind hoffentlich genau nicht die Dümmsten und Gröbsten). Man mag das (die Koordination und Moderation) vielleicht auch Führung nennen können, aber dieser Begriff suggeriert eine Form der Unterordnung und der Delegation von Verantwortung in einer Weise, die mir intuitiv widerstrebt, wenn es um Wissenschaft und Wissenschaftler geht ….

The Expert

Weiterbildungsblog - April 11, 2014 - 20:03

Mit diesem wunderbaren Sketch verabschiede ich mich in die Osterferien …
Lauris Beinerts, YouTube, 23. März 2014

TED: Gabby Giffords and Mark Kelly: Be passionate. Be courageous. Be your best - Gabby Giffords and Mark Kelly (2014)

TEDTalk - April 11, 2014 - 15:24
On January 8th, 2011, Congresswoman Gabby Giffords was shot in the head while meeting constituents in her home town of Tucson, Arizona. Her husband, the astronaut Mark Kelly, immediately flew to be by her side. In this emotional conversation with the Paley Center's Pat Mitchell, the pair describe their lives both before and after the accident -- and describe their political campaign against gun violence.

VIDEO: Charles Jennings on the change in focus from training to performance

Weiterbildungsblog - April 11, 2014 - 06:39

Wer wissen will, wie Charles Jennings, “70:20:10-Experte”, die Veränderungen in Corporate Learning sieht, ist hier richtig. Er unterstreicht, dass Lernen nicht mit Training gleichzusetzen ist, erklärt, warum er lieber von Lernen am Arbeitsplatz als vom informellen Lernen spricht und warum für Bildungsexperten eine Performance Analyse wichtiger als eine Lernbedarfsanalyse ist. Wer es konkreter und beispielhafter haben will, muss vielleicht doch einmal eine Session mit Charles Jennings buchen. Das Interview bietet entsprechende Verweise an.
Interview mit Charles Jennings, Open Education Europa/ Blogs, 31. März 2014

OER Impact Map

Weiterbildungsblog - April 10, 2014 - 19:33

Das Ziel dieses beeindruckenden Projekts ist wie folgt beschrieben: “This website gathers and publishes evidence about the impact of open educational resources (OER). It is maintained by the OER Research Hub project. The purpose is to help people understand the impact of OER.” Was die OER Impact Map genau leistet, hat Martin Weller, Mitglied des OER Research Hub, an anderer Stelle kurz aufgeführt:

“- Look at evidence for any one of our 11 hypotheses (eg. for hypothesis A regarding performance)
- Look at the flow of evidence
- Examine evidence by country
- Filter evidence by sector, polarity, hypothesis, country
- Explore the map for OER policies (a work in progress)”

Martin Weller unterstreicht zugleich die Notwendigkeit, nach zehn Jahre OER stärker darauf zu achten, dass Projekte nicht nur angekündigt und Materialien nicht nur zugänglich gemacht werden, sondern auch ihren Nutzen demonstrieren: “The problem is very few OER papers actually give anything approaching proper evidence or research. Try it yourself, pick a few papers from the knowledge cloud at random. What you get are project reports about releasing OERs, lots of “lessons learned”, a lot of beliefs stated as evidence eg “this will improve retention”, quite a lot of download stats, but very little hard evidence that you could point at and say to someone “this supports (or negates) this hypothesis”.
OER Impact Map, April 2014

TED: David Sengeh: The sore problem of prosthetic limbs - David Sengeh (2014)

TEDTalk - April 10, 2014 - 15:20
What drove David Sengeh to create a more comfortable prosthetic limb? He grew up in Sierra Leone, and too many of the people he loves are missing limbs after the brutal civil war there. When he noticed that people who had prosthetics weren’t actually wearing them, he set out to discover why — and to solve the problem with his team from the MIT Media Lab.

Towards Maturity Learner Voice Part 1

Weiterbildungsblog - April 10, 2014 - 05:51

Towards Maturity, der britische Think Tank in Sachen Bildungstechnologien, versorgt uns gerade mit Whitepapern und Studien. In “The Learner Voice” haben sie die jüngsten Ergebnisse einer Befragung von 2.000 Mitarbeitern zusammengefasst. Gefragt wurde u.a.: “How do staff learn what they need to do their jobs?”, “What technology choices are they making?”, “When are staff learning?” und “How confident are they with social media?”

Wer zum Beispiel Belege für das Interesse an Mobile Learning (”43% agree accessing learning from their mobile is essential or very useful”) oder an ansprechenden, attraktiven Lernprogrammen (”45% of staff say that uninspring content is the top barrier to engaging with online learning”) sucht, findet sie hier.
Laura Overton, Towards Maturity, 9. April 2014

Entwicklungstrend von Lern-Dienstleistungen

Weiterbildungsblog - April 9, 2014 - 21:25

Karlheinz Pape beobachtet zwei Trends in der Weiterbildung: “Die weitere wirtschaftliche Optimierung (niedrigere Kosten je Tln) und die Annahme autonomerer Lerner, die ihre Lernprozesse selber am besten gestalten.” Diese Trends werden heute vor allem durch die Popularität von xMOOCs und cMOOCs unterstrichen. Während jedoch xMOOCs primär bestehende Bildungsmodelle skalieren, ohne sie zu verändern, setzen cMOOCs viel Fantasie für neue Lern-Dienstleistungen frei. Einige deutet Karlheinz Pape in seinem Beitrag an.

“Lern-Dienstleistungen werden zu individuell wählbaren Services, die sich Lerner nach eigenem Bedarf selbst zusammenstellen. Pauschal-Services (all inclusive) werden ebenso zur Wahl stehen, wie “Entwicklungs-Begleit-Services”, wöchentliche “Trigger-Services” (Sie wollten doch bis heute …) und “Zielerreichungs-Bestätigungs-Services”. Mit Inhalts-Aufbereitungen und -Darstellungen werden nur noch wenige Lern-Dienstleister Geld verdienen. Wie in anderen Branchen auch, …”
Karlheinz Pape, Corporate Learning - Training und Wissensmanagement, 7. April 2014

TED: Louie Schwartzberg: Hidden miracles of the natural world - Louie Schwartzberg (2014)

TEDTalk - April 9, 2014 - 14:53
We live in a world of unseeable beauty, so subtle and delicate that it is imperceptible to the human eye. To bring this invisible world to light, filmmaker Louie Schwartzberg bends the boundaries of time and space with high-speed cameras, time lapses and microscopes. At TED2014, he shares highlights from his latest project, a 3D film titled "Mysteries of the Unseen World," which slows down, speeds up, and magnifies the astonishing wonders of nature.

The Learning Organization Goes Mobile

Weiterbildungsblog - April 9, 2014 - 06:13

Der Ausgangspunkt ist klar: “As mobile has become an important channel for many business activities, it is emerging as a preferred platform for just-in-time learning and knowledge sharing.” Vor diesem Hintergrund fügt die Autorin verschiedene Fäden zusammen, die das Bild der “Lernenden Organisation” ergeben: Learning on demand, bite-sized learning, aber auch Performance Management und Knowledge Management. Von daher ist es eigentlich ein Aufruf an Corporate Learning, nicht nur Mobile Learning, sondern generell die neuen technischen Möglichkeiten in ihre Lernarchitektur aufzunehmen. Mit verschiedenen Schaubildern.
Julie Hunt, CMSWire, 7. April 2014

TED: Christopher Emdin: Teach teachers how to create magic - Christopher Emdin (2013)

TEDTalk - April 8, 2014 - 15:14
What do rap shows, barbershop banter and Sunday services have in common? As Christopher Emdin says, they all hold the secret magic to enthrall and teach at the same time — and it’s a skill we often don't teach to educators. The science advocate (and cofounder of Science Genius B.A.T.T.L.E.S. with the GZA of the Wu-Tang Clan) offers a vision to make the classroom come alive.

LearningNow - 25 tips for delivering Performance Support

Weiterbildungsblog - April 8, 2014 - 12:58

Mit Performance Support tun sich alle schwer. Nicht nur, weil es einfach keine schlanke Übersetzung dieses Begriffs gibt. Auch, weil Performance Support irgendwo im Niemandsland zwischen didaktisch aufbereiteten Kursen und WBTs einerseits und dem alltäglichen, informellen Lernen andererseits angesiedelt ist. Denn die schnellen Hilfen, Guidelines und Manuals, die hier gerne aufgezählt werden, sind häufig nicht auf der Agenda der Weiterbildungs-Experten. Dabei ist es eigentlich “nur” eine Frage der Perspektive. Immerhin hat das Stichwort “Mobile Learning” jetzt dafür gesorgt, dass über Performance Support diskutiert wird.

Doch das nur als Vorspann. In den hier vorliegenden Tipps wird z.B. aufgezeigt, dass heute verschiedene technische Kanäle für den Performance Support genutzt werden können und dass Performance Support auch als “social & collaboration driven support” gedacht werden sollte. Eine nützliche Übersicht, genau richtig für unser nächstes Webseminar zum Thema am 6. Mai.
Epic & Towards Maturity, 6. April 2014

3 Benefits of MOOCs in the Workplace

Weiterbildungsblog - April 8, 2014 - 08:51

Auch wenn die Wortschöpfung “corporate MOOCs” etwas gewöhnungsbedürftig ist, zeigt die Autorin auf, wohin das Format führen kann. Grundlage bildet idealerweise eine unternehmensinterne Social Networking-Infrastruktur. Dann sind die Übergänge zu Konzepten des “social learning” oder “learning communities” fließend. Die Autorin merkt zu Recht an: “… a MOOC-like course with embedded social features may feel like a safer and a more useful option of exploring workplace collaboration”.

Hier noch ihre “3 benefits”:
“1. Corporate MOOCs will be a pathway to social and informal learning into the workplace.
2. Corporate MOOCs are likely to produce a breed of community managers who will be a cross between enterprise community managers and learning experience designers.
3. Corporate MOOCs - if done right - have the potential to bridge many of the currently existing organizational silos.”

Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 7. April 2014

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