Sammlung von Newsfeeds

Webinare zur Transferverbesserung einsetzen?

scil - Mai 28, 2014 - 08:30
Im Rahmen eines Blended Learning Designs können ergänzend zu Präsenzlerneinheiten, Webinare eingesetzt werden (vgl. z.B. einen Artikel dazu in der Ausgabe 03/2014 von Trainingaktuell). Diese können folgenden Nutzen bringen: Unterstützung beim Transfer – Praxisorientierte Lerneinheiten können „just in time“ bereit gestellt werden Schnelligkeit – Webinare sind kurzfristig durchführbar Wiederholbarkeit – Aufgezeichnete Webinare können später am

Digitalisierte Neugier

Gabi Reinmann - Mai 28, 2014 - 06:08

Warum nur ist mir das Wort „Digitalisierung“ im Kontext von Hochschulbildung so derart unsympathisch? Vielleicht, weil es in Wikipedia dazu heißt: „Der Begriff Digitalisierung bezeichnet die Überführung analoger Größen in diskrete (abgestufte) Werte, zu dem Zweck, sie elektronisch zu speichern oder zu verarbeiten.“ Die elektronische Speicherung und Verarbeitung analoger Größen aber kann ja nun nicht der Zweck des Einsatzes digitaler Medien in der Hochschule – speziell in der Hochschullehre (vielleicht in der Buchhaltung) – sein!

Weshalb daher die neue gemeinsame Initiative vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) für einen Dialog über Potenziale digitaler Medien für deutsche Hochschulen ausgerechnet „Hochschulforum Digitalisierung“ heißt, bleibt mir ein Rätsel.

Vielleicht ist der Grund simpel und darin zu suchen, dass das schön knapp formuliert ist und jeder ungefähr weiß oder ahnt, was damit gemeint sein könnte? Na ja, egal. Auf der neuen Web-Seite der Initiative heißt es: „Mit dem Hochschulforum Digitalisierung entsteht eine nationale, unabhängige Plattform, die den Dialog über die Digitalisierungspotentiale der deutschen Hochschulen bündelt und moderiert. Im Austausch mit Experten aus Politik, Hochschulpraxis, Wissenschaftsverwaltung, hochschulaffinen Unternehmen und Studierenden sollen die Chancen wahrgenommen werden, die die Digitalisierung der Lehre eröffnet.“ In sechs Arbeitsgruppen werden folgende Themen bearbeitet:

  1. Neue Geschäftsmodelle, Technologien & LLL (Wie verändern neue Technologien und Kooperationsmodelle die Hochschulwelt in Lehre und Weiterbildung?)
  2. Internationalisierung & Marketingstrategien (Wie lässt sich die Internationalisierung deutscher Hochschulen und ihre weltweite strategische Positionierung durch Digitalisierung gestalten?)
  3. Change Management & Organisationsentwicklung (Wie können digitale Bildungsangebote nachhaltig in den Hochschulen verankert werden?)
  4. Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien (Welche digitalen Lern-Formen und Prüfungskonzepte gibt es und wie können diese sinnvoll in der Hochschullehre eingesetzt werden?)
  5. Curriculum Design & Qualitätssicherung (Wie können intelligente Lerndesigns in bestehende Studienangebote integriert bzw. neue aufgebaut und deren Qualität gesichert werden?)
  6. Governance & Policies (Welche Rahmenbedingungen brauchen Hochschulen, um sich im Feld der Digitalisierung zu engagieren, und wie können Reformen und neue Regelungen aussehen, die Hochschulen und Lehrende darin unterstützen, sich stärker digital zu betätigen?)

Ich bin an der Themengruppe „Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien“ beteiligt bzw. werde mich daran beteiligen – in der Hoffnung, dass das nachhaltig etwas bringt, wenn sich gleich mehrere Institutionen zu einer gemeinsamen Aktion zusammenschließen. Letzte Woche war ein zweitägiges Auftakttreffen, das allerdings nur wenige Wochen vorher angekündigt worden war. Leider kollidierte das dann mit dem Haupttreffen unseres BMBF-Projekts zum Einsatz digitaler Medien in der Bildungsarbeit des deutschen Sports. Das konnte (und wollte) ich nicht absagen, sodass ich die Chance verpasst habe, die Design Thinking Academy des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam mal mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben, was bei einem „Kreativworkshop“ so alles herauskommt. Immerhin trifft sich die Themengruppe noch einmal separat Anfang Juli – wenn auch nicht inmitten eines so prominenten Ambientes. Das hab ich jetzt halt einfach verpasst … Gerne werde ich in meinem Blog ab und zu berichten, wie sich die Initiative aus meiner persönlichen Perspektive entwickelt. Im Moment bin ich einfach nur neugierig, was aus der “Digitalisierung” entstehen wird und was sich da gestalten lässt.

TED: Jon Mooallem: How the teddy bear taught us compassion - Jon Mooallem (2014)

TEDTalk - Mai 27, 2014 - 14:50
In 1902, President Theodore Roosevelt legendarily spared the life of a black bear -- and prompted a plush toy craze for so-called "teddy bears." Writer Jon Mooallem digs into this toy story and asks us to consider how the tales we tell about wild animals have real consequences for a species' chance of survival -- and the natural world at large.

Pattern Languages and Christopher Alexander

Peter Baumgartner - Mai 26, 2014 - 17:29

June 17, Helmut Leitner – a specialist on pattern language – will give a talk at Danube University Krems (DUK) on Pattern Languages and Christopher Alexander. The goal of this lecture is to help interested scientists to get started with pattern languages and topics related to Christopher Alexander. Prerequisite knowledge is not necessary, but knowledgable people are invited as well. A thorough introduction and overview is given, but the lecture will race through the beginners level and move quickly to all kinds of research topics. There will be ample time for discussions and dialogue. Join us at 6pm at DUK, SE 3.4. Weiterlesen ...

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Die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung

Peter Baumgartner - Mai 25, 2014 - 10:28

Am 23./24. Mai haben sich im schönen Ambiente des Hotel Schloss Weikersdorf in Baden bei Wien etwa 30 Personen zusammengefunden um die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung d.h. über der strategische Positionierung dazu zu diskutieren. Viele Führungskräfte (RektorInnen und VizerektorInnen für Weiterbildung) haben daran teilgenommen. Auf Einladung habe ich einen der vier Vorträge gehalten. Der mir vorgegebene Titel "Neue Medien in der Lehre: Dimensionen, Instrumente, Positionen" hat mich ermutigt einen recht umfassenden Einblick zu den didaktischen Potentialen von Bildungstechnologien in der Weiterbildung zu geben. Weiterlesen ...

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Social Video Learning für Führungskräfte

Peter Baumgartner - Mai 25, 2014 - 09:37

Der Artikel verweist auf einen Erklär-Video von edubreak®CAMPUS – eine Online-Lernumgebung mit Schwerpunkt Social Video Learning für die Begleitung von reflexionsintensiven Blended Learning-Szenarien. edubreak®CAMPUS wird erfolgreich in der Ausbildung von Sporttrainern und Lehrern sowie Servicekräften und Managern eingesetzt. Er eignet sich besonders für die Weiterbildung nach dem Train-the-Trainer-Modell wo Sprache als zentrales Vermittlungsmedium alleine zu wenig ist. Weiterlesen ...

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Ich hab keine Ahnung, machs aber trotzdem

Gabi Reinmann - Mai 25, 2014 - 05:20

Wer kennt das nicht: Man schreibt einen Artikel (oder auch einen Antrag) und bekommt ein Feedback von zwei oder gar drei Gutachter/innen und fühlt sich nach dem Lesen der Gutachten missverstanden, falsch beurteilt, unnötig in eine bestimmte Richtung abgestempelt etc. Gut, manchmal ist es „nur“ der normale Ärger, den fast jeden befällt, wenn Kritik zu heftig oder umfangreich ausfällt. Manchmal zeigt einem der zweite Blick am nächsten Tag, dass Kritikpunkte gerechtfertigt sind, dass der Beitrag noch nicht „reif“ war oder dass es keine Passung gab zwischen den wissenschaftlichen Auffassungen des Autors und des Gutachters. Manchmal ist man aber einfach nur fassungslos (und darüber habe ich in diesem Blog auch schon öfter relativ ehrlich berichtet): Genau so ist es gerade Peter Baumgartner ergangen, der hier ausführlich über seine Erfahrungen bei der Begutachtung eines Textes zum Musteransatz in der Didaktik im Kontext der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) berichtet. Grund für den Ärger ist, dass das „Peer Review“ (double blind) keine Peers zusammenbringt, sondern dass Gutachter in die Lage kommen (bzw. sich bringen lassen), zu sagen: „Ich hab keine Ahnung, machs aber trotzdem“.

Es hat schon fast satirischen Charakter, wenn Peter die Vorbemerkungen der Gutachter/innen zu seinem Beitrag (wie folgt) zitiert:

Ich muss vorweg anmerken, dass ich weder mit der Theorie von Christoph Alexander, noch mit den Diskussionen in der Didaktik vertraut bin.(1. Satz im Gutachten 1)

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass mir die von Alexander entwickelten architektonischen Gestaltungsprinzipien und das Konzept der räumlich definierten “Lebenseigenschaften” nicht vertraut waren.(1. Satz im Gutachten 2)

Ich muss zugeben, dass das Thema für mich gänzlich neu ist und ich mich bisher noch nicht mit Christopher Alexander auseinandersetzen durfte.(1. Satz im Gutachten 3)

Lassen sich auf dieser Grundlage sinnvolle Gutachten erstellen? Sicher kann man als Wissenschaftler auch seine Meinung über Texte abgeben, die einen Gegenstand behandeln, den man fachlich nicht oder nur am Rande kennt: Man kann sagen, ob man den Beitrag versteht, man kann sich darüber äußern, ob der Beitrag nachvollziehbar aufgebaut ist, man kann auf formale (auch sprachliche) Probleme hinweisen, und man kann offene Fragen formulieren und ähnliches. Aber man kann eben nicht sagen, ob der Beitrag auf dem Stand der aktuellen Fachdiskussion ist, man kann nicht die Originalität der Erkenntnisse bewerten und man kann daher vor allem auch kein wirklich stichhaltiges Votum zur Annahme oder Ablehnung abgeben.

Peter kommt in seinem lesenswerten Beitrag zu dem Schluss, dass Double Blind Reviews bestenfalls “Torhüter” seien, „die verhindern, dass inhaltlicher Schrott die Autoritätsweihe von Wissenschaft bekommt.“ An eine fachliche Weiterentwicklung der jeweiligen Themen innerhalb einer Wissenschaftsdisziplin glaubt er dagegen nicht – ich auch nicht. Ich glaube da schon lange nicht mehr dran. Immerhin hatten wir mal bei der GMW (!) einen positiv begutachteten Beitrag zum Thema Peer Review (hier) ;-). Der damals (2009) angestoßene Versuch, eine Community mit offenen Reviews aufzubauen, ist allerdings gescheitert (siehe hier). Heute sind wir mit iTeL einen ganz kleinen Schritt weiter, aber immer noch weit davon entfernt, Begeisterungsstürme auszulösen – und das obschon die skizzierten Erfahrungen, die Peter eben auch gerade gemacht hat, zuhauf die Gemüter erhitzen! Wir HABEN ein Problem, aber wir halten nach wie vor an den alten Lösungen fest – schon seltsam!

Alternativen sind Writers´ Workshops (dazu haben sowohl Peter als auch ich unabhängig voneinander schon sehr gute Erfahrungen gemacht: siehe z.B. hier). Alternativen sind ganz andere Zeitschriften-Konzepte wie das der interdisziplinären Zeitschrift „Erwägen – Wissen – Ethik“ (meine ebenfalls höchst positiven Erfahrungen dazu hier), die aber aus diversen Gründen (wie immer auch das liebe Geld) wohl in Bälde eingestellt wird (was für ein Jammer – wirklich!!). Und Alternativen sind Verfahren des Open Peer Review bzw. Open Evaluation, wie wir es bei iTeL versuchen – na ja, dazu habe ich hier ja schon genug geschrieben (hier z.B., nutzt aber nicht viel ;-)).

Peters Fazit zum Double Blind Review: „Double Blind Review-Verfahren sind wenig effizient, weil aus zeitlichen Gründen häufig nur oberflächliches Feedback gegeben wird, sich GutachterInnen manchmal fachlich nicht zuständig fühlen aber aus zeitlichen Gründen doch zu einer Bewertung angehalten werden und weil (im besten Fall) nur wenig Personen viel Aufwand betreiben und daher die Lernchance für die Scientific Community und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaften eingeschränkt wird.“ Ja, kann man so sagen!

Vielleicht noch eine Nachbemerkung: Kürzlich wurde ich gebeten, in einem Double Blind Peer Review-Prozess mein Gutachten „anzupassen“, denn zwei weitere Gutachten hätten wesentlich schlechtere Bewertungen abgegeben als ich. Ich habe mir daraufhin den Text eben ein zweites Mal sowie die beiden Gutachten angesehen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass in der Tat von verschiedenen (fachlichen) Perspektiven aus auf den Text geschaut worden war. Das ist bei interdisziplinären Themen ja eher ein positives Zeichen. An der Stelle würde es jetzt auch interessant werden, wie man damit umgeht. Seltsam fand ich daher, dass ich mein Gutachten nun „anpassen“ sollte – anpassen an die beiden schlechteren Gutachten!? Da ich im vorliegenden Fall aber das Gefühl hatte, dass das Thema durchaus weiter weg ist von dem, was ich sonst so begutachte, habe ich dann mein Gutachten zurückgezogen, denn die eher informationstechnischen Anteile des Textes konnte ich zugegebenermaßen nicht gut beurteilen. In einem offenen Verfahren hätte man sich nun darüber mit dem Autor austauschen können, was genau hier sicher fruchtbar gewesen wäre.

TED: Sebastian Junger: Why veterans miss war - Sebastian Junger (2014)

TEDTalk - Mai 23, 2014 - 15:12
Civilians don’t miss war. But soldiers often do. Journalist Sebastian Junger shares his experience embedded with American soldiers at Restrepo, an outpost in Afghanistan's Korengal Valley that saw heavy combat. Giving a look at the "altered state of mind" that comes with war, he shows how combat gives soldiers an intense experience of connection. In the end, could it actually be "the opposite of war" that soldiers miss? 

TED: Wes Moore: How to talk to veterans about the war - Wes Moore (2014)

TEDTalk - Mai 23, 2014 - 14:47
Wes Moore joined the US Army to pay for college, but the experience became core to who he is. In this heartfelt talk, the paratrooper and captain—who went on to write "The Other Wes Moore"—explains the shock of returning home from Afghanistan. He shares the single phrase he heard from civilians on repeat, and shows why it's just not sufficient. It's a call for all of us to ask veterans to tell their stories — and listen.

TED: Chris Kluwe: How augmented reality will change sports ... and build empathy - Chris Kluwe (2014)

TEDTalk - Mai 22, 2014 - 15:00
Chris Kluwe wants to look into the future of sports and think about how technology will help not just players and coaches, but fans. Here the former NFL punter envisions a future in which augmented reality will help people experience sports as if they are directly on the field -- and maybe even help them see others in a new light, too.

Führungskräfte-Entwicklung: Wo investieren? Wie gestalten?

scil - Mai 22, 2014 - 04:46
Viele Unternehmen sehen in der Führungskräfte-Entwicklung einen zentralen Hebel für die Stärkung ihrer Leistungsfähigkeit als Organisation. Vor ein paar Tagen hat Bersin by Deloitte eine neue Ausgabe des “Leadership Development Factbook” mit Ergebnissen einer Umfrage unter knapp 250 US-amerikanischen Unternehmen zwischen Oktober und Dezember 2013 veröffentlicht. In einer frei zugänglichen Zusammenfassung werden drei zentrale Ergebnisse

TED: Andrew Solomon: How the worst moments in our lives make us who we are - Andrew Solomon (2014)

TEDTalk - Mai 21, 2014 - 15:03
Writer Andrew Solomon has spent his career telling stories of the hardships of others. Now he turns inward, bringing us into a childhood of adversity, while also spinning tales of the courageous people he's met in the years since. In a moving, heartfelt and at times downright funny talk, Solomon gives a powerful call to action to forge meaning from our biggest struggles.

Sich selber korrigieren – auch eine Form des Prüfens

Gabi Reinmann - Mai 20, 2014 - 16:27

Nun ist es erst ein paar Tage her, dass ich eine Art Tabelle zum Thema Prüfungen hier in diesem Blog veröffentlicht habe – wohl gemerkt als allerersten Entwurf meiner Überlegungen. Mir war von Anfang an klar, dass das theoretisch nicht konsistent ist, zumal da “mündliche – schriftliche – praktische Prüfungen” nicht auf EINER Dimension liegen. Trotzdem findet man das genau so relativ oft auf Web-Seiten von Universitäten (z.B. auch bei der TUM – siehe hier). Mir ist dann selber aufgefallen, dass wahrscheinlich die tabellarische Darstellung ungünstig ist und ein Entscheidungsbaum sinnvoller sein könnte, bei dem man mit mehreren Dimensionen arbeiten kann. Ich habe das jetzt mal versucht und revidiere mich hiermit zeitnah gleich mal selber:

akademisches Prüfen

Wenn es darum geht, ein Modell zu entwickeln, das auch anschlussfähig an die gängige Praxis ist, dann scheint man – so mein aktueller Stand – nicht daran vorbeizukommen, zunächst einmal Kompromisse in der Konsistenz des Modells zu machen. Ziel wäre freilich – wenn man mal in der Prüfungspraxis weiter ist -, diese Phase zu überwinden und sowohl Ordnungs- als auch Gestaltungsdimensionen zu finden, die sich empirisch bewähren UND theoretisch konsistent sind.

TED: Jackie Savitz: Save the oceans, feed the world! - Jackie Savitz (2013)

TEDTalk - Mai 20, 2014 - 14:59
What's a marine biologist doing talking about world hunger? Well, says Jackie Savitz, fixing the world's oceans might just help to feed the planet's billion hungriest people. In an eye-opening talk, Savitz tells us what’s really going on in our global fisheries right now — it’s not good — and offers smart suggestions of how we can help them heal, while making more food for all.

„Lernkulturen analysieren, gestalten und verändern“ – ein Workshopbericht

scil - Mai 19, 2014 - 20:11
Ich habe ja hier im Blog schon öfters zu dem Thema Lernkultur geschrieben (http://www.scil-blog.ch/blog/2013/03/08/lernkulturen-analysieren-und-gestalten-teil-2/) Heute möchte ich gerne von unserem Workshop berichten, der diesen Monat an unserem Institut an der Universität St.Gallen zu dieser Thematik stattgefunden hat. Im Vorfeld zu unserer Veranstaltung konnten sich die Teilnehmenden (Bildungsverantwortliche/Personalentwickler) mit Hilfe eines Kuratierungstools virtuell einstimmen: http://www.scoop.it/t/lernkulturen-analysieren-gestalten-und-verandern-eine-virtuelle-einstimmung Zudem

TED: Simon Sinek: Why good leaders make you feel safe - Simon Sinek (2014)

TEDTalk - Mai 19, 2014 - 15:00
What makes a great leader? Management theorist Simon Sinek suggests, it’s someone who makes their employees feel secure, who draws staffers into a circle of trust. But creating trust and safety — especially in an uneven economy — means taking on big responsibility.

Mediendidaktik zwischen Wissenschaft und Praxis

Sandra Hofues - Mai 19, 2014 - 06:35

… lautet die Überschrift der Rezension, die ich zur Einführung in die Mediendidaktik von Dominik Petko verfasst habe. Die Rezension ist seit einigen Tagen auf den Seiten der Online-Zeitschrift Medienpädagogik verfügbar, weshalb ich an dieser Stelle kaum mehr Worte über das Buch verlieren will. Statdessen möchte ich ergänzend auf Gabis Beitrag verweisen, der sich ebenfalls der Einführung widmet und meine Ausführungen sicherlich sehr gut ergänzt.

Publikation(en) vhsMOOC

head.zblog - Mai 17, 2014 - 07:54

Endlich ist Sie da; die angekündigte Publikation zum VHS-MOOC “Wecke den Riesen auf” ist nun beim W. Bertelsmann als Open-Access erschienen:

E. Klotmann, C. Köck, M. Lindner,  N.Oberländern, J. Sucker  & B. Winkler, B. (Hrsg.): Der vhsMOOC 2013: Wecke den Riesen auf. Bielefeld: W. Bertelsmann Download

Das Buch versammelt über 40 Artikel, die zumeist von den Herausgebern/Gastgebern des Buchs/MOOCs selbst geschrieben wurden. Dabei werden die Erwartungen der Gastgeber (Kap. 1) sowie die eingesetzten Tools (Kap. 2) vorgestellt, es wird der aktuelle Status des Weblernens mit Bezug auf die Praxis der Volkshochschulen diskutiert (Kap. 3) sowie Perspektiven als Ergebnis der Arbeitsgruppen im MOOC vorgestellt (Kap. 4). Schließlich gibt es im Ausblick auf die Aktivitäten des Weblernens im VHS-Umfeld, die sich teilweise auch aus dem MOOC ergeben haben (Kap. 5) sowie Daten zur  Evaluation des MOOC (Kap. 6).

Der VHS-MOOC ist aus verschiedenen Perspektiven interessant; Zum einen weist die Offenheit von Bildungsangeboten auf die ursprüngliche Motivation der Volkshochschulen, Bildung dem Volk zugänglich zu machen. MOOCs sind damit eine  Angebotsform, die sehr gut zum Ansatz der Volkshochschulen passen (vgl. Beitrag von Rolf Arnold in der April/Mai-Ausgabe der Zeitschrift Weiterbildung). Zum anderen ist die Thematisierung der Medienkompetenz der Lehrenden in der Erwachsenenbildung ein Thema, dass in der wissenschaftlichen und praktischen Auseinandersetzung zur Professionalisierung bisher zu wenig thematisiert wurde. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung auch die Evaluation des VHS-MOOC “Wecke den Riesen auf” unterstützt. Die Ergebnisse sind frei zugänglich und bieten einen Einblick in die Teilnehmervoraussetzungen als auch die Nutzung des MOOC durch die Teilnehmenden.

Rohs, M. & Giehl, C. (2014). Evaluationsbericht zum VHS-MOOC “Wecke den Riesen auf”, Beiträge zur Erwachsenenbildung, Heft 2, Technische Universität Kaiserslautern Download

Eine Ergebniszusammenfassung findet sich in dem oben erwähnten Buch:

Rohs, M. (2014). Ergebniszusammenfassung zur Evaluation des vhsMOOCs, In: Klotmann, E., Köck, C., Lindner, M. Oberländern, N., Sucker, J. & Winkler, B. (Hrsg.), Der vhsMOOC 2013: Wecke den Riesen auf (S. 81-83). Bielefeld: W. Bertelsmann 

 

Wenn der Ton gereizter wird …

Gabi Reinmann - Mai 16, 2014 - 15:04

Eine Änderung der Prüfungskultur an unseren Universitäten – davon bin ich nach wie vor überzeugt – ist der Schlüssel für eine Änderung in der Kultur des Lehrens, vor allem aber des Lernens, denn: Studierende orientieren sich in ihrem Lernen und Studierverhalten (und das ist ihnen sicher nicht zu verübeln) daran, wie sie geprüft werden. Selbst wenn Lehrende also neue Wege in der Gestaltung ihrer Lehrveranstaltungen gehen, kann es sein, dass der Erfolg ausbleibt, nicht weil die Lehre schlecht ist, sondern weil sie nicht oder nicht ausreichend gut zu den Prüfungen passt. Änderungen im Bereich der Prüfungen aber sind schwierig. Das weiß jeder, der das schon versucht hat. Prüfungsordnungen sind nicht umsonst Dokumente, deren Änderungen mit vielen formalen Hürden verbunden sind. Und die (Achtung Ironie!) wunderbaren uns zur Verfügung stehenden Campus Management Systeme, mit denen Modulhandbücher und damit auch Prüfungen (wie es so schön heißt) technisch modelliert werden, tun ihr Übriges dazu, dass man an Universitäten tendenziell lieber die Finger von Änderungen von Prüfungen lässt.

Auch bei Studierenden wird der Ton in der Regel gereizter, wenn es um Prüfungen geht, und die Wünsche, die hier artikuliert werden, sind meistens sehr divers: Weniger Prüfungen wollen die einen, mehr gar die anderen, denn es soll sich ja auch lohnen, was man so alles an Leistung bringt. Generell nimmt das Verhalten seltsame Züge bei Lehrenden und Lernenden an, wenn Prüfungen auf der Agenda stehen. Diskussionen zu diesem Thema laufen besonders schnell aus dem Ruder, führen zu Lagerbildungen, gegenseitigem Unverständnis und am Ende vielleicht sogar zu einer gewissen Erleichterung, dass sich sowieso nichts ändern wird …

Was wäre, wenn es keine Prüfungen mit Rechtsfolgen mehr gäbe (siehe hier), ist eine Frage, die ich mal vor ein paar Jahren gestellt habe. Es hat sich keiner so recht getraut, da wirklich mit zu diskutieren. Ich meine nach wie vor, dass derartige Gedankenexperimente fruchtbar sein könnten, um herauszufinden, was es genau ist, was da so große Schwierigkeiten bereitet.

Wie auch immer: Das Thema lässt mich nicht los. Die Gelegenheit, mein Gedankenexperiment auch mal umzusetzen, hatte ich noch nicht (das wäre nämlich nur sinnvoll, wenn man das wirklich mindestens für eine ganze Phase in einem Studium komplett verwirklichen würde). Also bleibt nur das Weiterdenken an der Frage, wie man die Prüfungskultur im laufenden (Prüfungs-)Betrieb ändern kann. Und dazu wiederum erscheint es erst einmal sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, wie man überhaupt prüfen kann und wie sich das gleichzeitig mit formalen Anforderungen (etwa in Prüfungsordnungen und technischen Systemen) unter einen Hut bringen lässt.

An der Stelle möchte ich mal eine Tabelle zur Diskussion stellen, ohne dass diese bereits näher erläutert ist. Es handelt sich sozusagen um den Nukleus für einen Text, der noch nicht geschrieben ist. Vielleicht will das jemand kommentieren, hat Tipps oder einfach auch eine Meinung zu diesem Thema, das in seiner Bedeutung aus meiner Sicht immer noch unterschätzt wird!

Prüfungsformen_Mai2014

TED: Rives: The Museum of Four in the Morning - Rives (2014)

TEDTalk - Mai 16, 2014 - 14:57
Beware: Rives has a contagious obsession with 4 a.m. At TED2007, the poet shared what was then a minor fixation with a time that kept popping up everywhere. After the talk, emails starting pouring in with an avalanche of hilarious references—from the cover of "Crochet Today!" magazine to the opening scene of "The Metamorphosis." A lyrical peek into his Museum of Four in the Morning, which overflows with treasures.

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