Sammlung von Newsfeeds

Die Neuerfindung des Hörsaals

Weiterbildungsblog - November 10, 2015 - 16:59

Stichwort “Digitalisierung der Lehre”. Jürgen Handke hat den “inverted classroom” an die Universität Marburg gebracht und dort den Virtual Linguistic Campus aufgebaut. Das bedeutet: Studierende bereiten sich online auf die Vorlesungen vor, die Vorlesung ist eigentlich keine Vorlesung mehr, der Professor wird mehr und mehr zum Mentor, aus seinem Büro ist ein mobiles Studio geworden und auf dem Bildschirm sieht er die Stärken und Schwächen seiner Studierenden. Jürgen Handke, so der Artikel, ist bereits da, wo die meisten Hochschulen hin wollen. Und er ist ohne MOOCs, Online-Strategie und Hochschulforum Digitalisierung dorthin gekommen.
Thomas Thiel, FAZ.net, 5. November 2015

The moral bias behind your search results | Andreas Ekström

TEDTalk - November 10, 2015 - 16:35
Search engines have become our most trusted sources of information and arbiters of truth. But can we ever get an unbiased search result? Swedish author and journalist Andreas Ekström argues that such a thing is a philosophical impossibility. In this thoughtful talk, he calls on us to strengthen the bonds between technology and the humanities, and he reminds us that behind every algorithm is a set of personal beliefs that no code can ever completely eradicate.

Medien – Lernen – Hochschule: zwei neue Artikel

Sandra Hofues - November 10, 2015 - 10:00

Über den Sommer sind gleich mehrere Artikel entstanden, die sich mit dem forschendem Lernen und/oder dem Lehren und Lernen mit digitalen Medien befassen. Zwei der Artikel sind nun „druckfrisch“ erhältlich:

So ist a) das Handbuch „Informelles Lernen“ von Matthias Rohs in großen Teilen erschienen, in dem ich einen Text zum informellen Lernen mit digitalen Medien an der Hochschule besteuern durfte. Neben generellen Überlegungen zum informellen Lernen an der Hochschule stelle ich vier Beispiele vor, die aus meiner Sicht typisch dafür sind, wie informelles Lernen formales Lernen in und an Hochschulen ergänzt. Auch komme ich zu dem Schluss, dass informelles Lernen an Hochschulen vor allem als selbstgesteuertes Lernen gefasst wird – eine Engfassung, die sich durch den spezifischen Bildungskontext und primäre Bezugsdisziplinen in der Diskussion ergibt. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass ich auch (nicht ausschließlich) vom informellen Lernen die Brücke zum forschenden Lernen baue.

Darüber hinaus findet sich b) in der aktuellen DUZ ein knapper Text zur Forschungsorientierung im Studieneingang. Zusammen mit Grit Würmseer gehe ich hier der Frage nach, wie forschendes Lernen in all seinen Facetten im Studieneingang möglich ist. Wir orientieren uns dabei, wie in der Diskussion um forschendes Lernen durchaus üblich, am Forschungskreislauf und benennen Optionen für forschendes Lernen, die sich entlang dieses Kreislaufs ergeben. In der Online-Version wird der Beitrag auch mit der Forschungspost verlinkt, die in meiner forschungsorientierten Einführungsvorlesung derzeit als ein Instrument zur Unterstützung forschenden Lernens im Massenstudium genutzt wird.

Interesse an den Beiträgen? Der DUZ-Beitrag wird mit Erscheinen der Ausgabe 12 auch online verfügbar sein; o.g. Handbuch-Artikel ist leider nur über Springer VS verfügbar (Link).

Quellen:

  • Hofhues, S. (2015). Informelles Lernen mit digitalen Medien in der Hochschule. In M. Rohs (Hrsg.), Handbuch Informelles Lernen (S. 1–14). Heidelberg: Springer VS (Beitrag).
  • Würmseer, G. & Hofhues, S. (2015). Ins Forschen hineinwachsen. Deutsche Universitätszeitung DUZ. 11, 77–79.

Mehr davon!

Gabi Reinmann - November 10, 2015 - 09:29

In der aktuellen Ausgabe der Psychologischen Rundschau (Psychologische Rundschau, 66 (4), siehe hier) findet sich eine interessante Diskussion zu Fehlauffassungen im Bereich Lehren und Lernen mit Anwendungsbeispielen in der Hochschullehre. Alexander Renkl liefert dazu den Impuls mit einem Beitrag, der den Titel trägt: „Drei Dogmen guten Lernens und Lehrens: Warum sie falsch sind (Renkl, 2015, 211 – 220). Ich kopiere hier mal das Abstract rein, weil es die Inhalte gut auf den Punkt bringt:

„Es werden Fehlannahmen (Dogmen) über Fragen des Lernens und Lehrens in Schule und Hochschule diskutiert, die in öffentlichen, aber auch in fachlichen Diskussionen immer wieder zum Vorschein kommen. Das Konstruktivismus- und Aktivitätsdogma besteht darin, Lernarrangements ungerechtfertigter Weise in solche einzuteilen, die entweder passives oder aber konstruktives und aktives Lernen fördern. Das Dogma des guten Unterrichts spiegelt sich in der Annahme wider, dass es DEN guten Unterricht gibt. Das Strukturreformdogma manifestiert sich darin, dass bei Bemühungen um die Verbesserung von Bildungsqualität weniger das eigentlich ausschlaggebende Lehr-Lern-Geschehen im Unterricht als vielmehr Schul- oder Hochschulstrukturen fokussiert werden. Die Relevanz der Identifizierung dieser drei Dogmen wird exemplarisch an vier (immer wieder einmal) aktuellen Themen der Hochschullehre aufgezeigt: Vorlesung als veraltete Lehr-Lern-Methode? Problembasiertes Lernen als Qualitätsmerkmal von Hochschullehre? Evaluation von Lehrveranstaltungen durch Studierende? Reform der Lehramtsausbildung zur Verbesserung des Schulunterrichts?“

In Bezug auf die Vorlesung kommt Renkl zu dem Schluss, dass die immer wieder auftauchende Forderung, diese abzuschaffen, nicht gerechtfertigt sei: „Auch vermeintliche empirische Evidenz für derartige Forderungen verliert bei genauerer Betrachtung schnell an Überzeugungskraft. Sinnvoll ist eine lernziel- und lernvoraussetzungsangemessene Auswahl von Lehr-Lern-Formen, die dann in qualitativ hochwertiger Form zu realisieren sind“ (S. 216 f.)

Was das problembasierte Lernen als Qualitätsmerkmal von Hochschullehre betrifft, weist Renkl darauf hin, dass es nicht überzeugend sei, eine einzige Lehr-Lernform als Ikone vor sich herzutragen, damit mehr oder weniger Marketing zu betreiben und in diesem Zusammenhang die Abhängigkeit der Passung einer Lehrform von Lernzielen und Lernvoraussetzungen zu vernachlässigen.

In der kritischen Auseinandersetzung mit der Evaluation von Lehrveranstaltungen durch Studierende schließt Renkl seine Ausführungen mit der Feststellung, dass es nicht sinnvoll sei, einzelne didaktische Elemente oder Verhaltensweisen von Lehrenden mit Fragebogen-Items abzufragen und daraus Qualitätsurteile über die Lehre zu ziehen (was Evaluationen insgesamt allerdings nicht obsolet mache).

Zu diesem Beitrag, der für sich bereits lesenswert ist (ich muss sagen, dass ich Renkl in vielen Punkten zustimme), kommen noch vier Kommentare namhafter Kollegen/innen: Rainer Bromme, Cornelia Gräsel, Elsbeth Stern und Ewald Terhart setzen sich mit Renkls „Dogmen guten Lernens und Lehrens“ in eigenen kurzen Texten auseinander. Und das ist gleich noch lesenswerter! Bei der Lektüre habe ich oft an meine eigenen Erfahrungen mit den Kommentaren zu meinem Artikel zur Vermittlungswissenschaft (siehe hier) in der Zeitschrift „Erwägen – Wissen – Ethik“ denken müssen. Auch die Kommentatoren von Renkls Beitrag greifen recht unterschiedliche Teilaspekte aus dem Beitrag heraus und machen diese zu Kernpunkten, kritisieren dann deren unterkomplexe Darstellung und bemängeln das Fehlen weiterer Aspekte. Stellenweise beißen sich die Kommentaren an einzelnen Begriffe fest, hier vor allem am Begriff des Dogmas: Dieser treffe in seiner theologischen Fundierung nicht das, was Renkl diskutieren wolle. Das ist nun insofern ganz interessant, als dass hier quasi ein Nebenschauplatz eröffnet wird, der an den Botschaften Renkls eigentlich ziemlich vorbei geht. Diskutiert wird auch die Zielgruppe des Textes gepaart mit dem Hinweis, dass der Beitrag für Bildungswissenschaftler nichts Neues enthalte.

Renkl zeigt sich in seiner Erwiderung auf die vier Kommentare (so scheint es zumindest) etwas irritiert angesichts der aus seiner Sicht entstandenen Missverständnisse etwa in Bezug auf den Begriff des Dogmas (diesen habe er nur im umgangssprachlichen und nicht in einem theologischen Sinne gemeint), aber auch in Bezug auf die Zielgruppe, die er beim Schreiben im Auge gehabt habe (nämlich wissenschaftlich arbeitende und an einer Hochschule lehrende Psychologen).

Renkl beendet die Diskussion schließlich wie folgt: „Aus den Kommentaren entnehme ich ein Unbehagen, das wohl in der von mir gewählten Fokussierung begründet ist: Diskussion dreier typischer Fehlauffassungen und deren Implikationen für ausgewählte Fragen der Hochschullehre. [..] Ich denke, dass die Kommentator/inn/en eher froh sein können, dass sie nur einen ´fokussierten Artikel´ zu lesen hatten, nicht einen, in dem ich versucht hätte, noch etliche der in den Kommentaren angesprochenen Erweiterungen zu integrieren, wie etwa die psychologische Analyse der Art der Fehlauffassungen, Wissenschaft und Öffentlichkeit, epistemologische Überzeugungen, Werte und multiple Ziele in Bereich der Bildung, Evidenzbasierung in der Bildungsforschung, soziologische Betrachtung auf Makro-, Meso- und Mikroebene, Inklusion und Heterogenität im Unterricht und Wert interdisziplinärer Kooperation in der Bildungsforschung. Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich mir erstens nicht einen Artikel vorgenommen habe, der all dies zu integrieren versucht, und dass mir zweitens die Kommentare die Arbeit abgenommen haben, interessante Aspekte zu ergänzen.“

Ich wünsche mir mehr von diesen Diskussionen. Sie sind eine Bereicherung – für Leser/innen und Autoren/innen – und sie regen die Diskussion auf einem hohen Niveau an, das man auf Tagungen in dieser Form mündlich kaum erreichen kann. Ich halte das für wichtig, weil wir meiner Einschätzung nach zu wenig diskutieren bzw. uns zu wenig im sozialen Austausch mit verschiedenen wissenschaftlichen Beiträgen intensiv auseinandersetzen – und zwar jenseits der Selektion und Bewertung aus Selektionsgründen.

This is what LGBT life is like around the world | Jenni Chang and Lisa Dazols

TEDTalk - November 9, 2015 - 16:09
As a gay couple in San Francisco, Jenni Chang and Lisa Dazols had a relatively easy time living the way they wanted. But outside the bubble of the Bay Area, what was life like for people still lacking basic rights? They set off on a world tour in search of "Supergays," LGBT people who were doing something extraordinary in the world. In 15 countries across Africa, Asia and South America -- from India, recently home to the world's first openly gay prince, to Argentina, the first country in Latin America to grant marriage equality -- they found the inspiring stories and the courageous, resilient and proud Supergays they had been looking for.

Out-moocing the MOOCs: Traditional institutions fight back

Weiterbildungsblog - November 9, 2015 - 09:29

Der Titel ist irreführend. Aber ein zentraler Punkt, auf den der Artikel (aus australischer Perspektive) hinweist, ist sicher richtig: MOOCs sind zwar nicht der “great disruptor to higher education”, als der sie einmal gehandelt wurden. Doch sie haben dazu geführt, dass sich Hochschulen weltweit systematisch mit der “digitalen Transformation” auseinandersetzen - sowohl auf strategischer Ebene, wo es um Angebote, Zielgruppen und Märkte geht, aber auch auf didaktischer Ebene, wo die Integration neuer Formen des netzgestützten Lehrens und Lernens ansteht.

“Now that the dust has settled, it appears MOOCs have indeed signalled a fundamental shift in higher education. Instead of replacing on-campus learning, though, MOOCs are assisting bricks-and-mortar universities to engage with the cutting edge of teaching innovation.”
Susan Muldowney, INTHEBLACK, 1. November 2015

farewell jay cross

Weiterbildungsblog - November 9, 2015 - 04:57

“… Jay was a deep thinker and a man of many talents, never resting on his past accomplishments. His 2006 book on informal learning changed the course of an industry. This year, he was working on his next book on ‘Real Learning’. Jay Cross died last week, and I will miss him greatly. He taught me to seize the day, and I will.”
Harold Jarche, adapting to perpetual beta, 8. November 2015

CL20 MOOC/ Woche 7: Gamification (SAP)

Weiterbildungsblog - November 6, 2015 - 21:14

Diese Woche war wirklich kurzweilig. Thomas Jenewein (SAP Education) hatte eine Reihe von Missions entworfen, für jeden Kurstag eine, die den roten Faden bildeten. Es fing an mit Grundlagen zum Thema und der Frage (Mission 1) nach unseren Lieblingsspielen. Was aber viele Teilnehmer gleich reizte, noch einmal Begriffliches (”Was ist eigentlich Gamification und wie unterscheidet es sich z.B. von Serious Games?”) anzusprechen. Am nächsten Tag wurden Beispiele aus dem Unternehmenskontext präsentiert und im Forum über die Grenzen und Herausforderungen von Gamification diskutiert (Mission 2). Am Donnerstag stand die Umsetzung auf dem Programm, und die Teilnehmer waren aufgefordert, eigene Ideen zu präsentieren (Mission 3). 25 Ideen habe ich am Freitagmorgen gezählt (und über 35 am Sonntagabend)! Die letzte Mission bildete schließlich die Abstimmung über diese Ideen, was (zugegebenermaßen) zeitlich etwas eng und vom Prozess nicht so schlank war, wie wir es uns gewünscht hätten. Und am Freitag haben wir in einer Live-Online-Session die Woche noch einmal zusammengefasst und konnten schließlich auch einen Sieger präsentieren, bevor es ins Wochenende ging. Die meisten Stimmen bekam übrigens “Top Trumps” von Michael Raus.

Wer jetzt das Thema “nacharbeiten” will, braucht sich nur auf der Kursplattform bzw. für den MOOC anzumelden. Dort sind die Videos und Slides von Thomas Jenewein verlinkt und dort im Forum finden sich auch die Beiträge zu den einzelnen Missions. Weitere Zusammenfassungen finden sich im Blog von Thomas Jenewein und auf dem Blog der Corporate Learning Alliance.

Am Montag startet schon unsere letzte Kurswoche, für die wir ja Adidas als Gastgeber gewinnen konnten.
Corporate Learning 2.0 MOOC, 6. November 2015

A musical escape into a world of light and color | Kaki King

TEDTalk - November 6, 2015 - 15:36
A genre unto herself, Kaki King might just be the next guitar god. She fuses the ancient tradition of working with one's hands with digital technology, projection-mapping imagery onto her guitar in her groundbreaking multimedia work "The Neck Is a Bridge to the Body." Using her guitar's neck like a keyboard, she plays an intricate melody as she takes the audience on a musical journey of light and sound. She calls it "guitar as paintbrush."

you are only as good as your network

Weiterbildungsblog - November 6, 2015 - 08:54

Harold Jarche schildert ein Erlebnis aus seinem Beratungsalltag, dann ein Schaubild, das aufzeigt, wie Arbeitsprojekte, Communities und Netzwerke ineinandergreifen (s.u.), und schließlich die Botschaft, dass persönliches Wissensmanagement einen Einstiegspunkt bietet, um sich bewusst und erfolgreich in diesen Strukturen zu bewegen.

“This new world of work means that we all have to constantly dance between our work teams, communities, and networks. But when we are faced with a complex problem it’s too late to start engaging in a community of practice or building a knowledge network. These have to be in place beforehand. This approach is a challenge for many people who are too busy in their own workplace to look outside.”
Harold Jarche, adapting to perpetual beta, 29. Oktober 2015

Fünf Erkenntnisse zum digitalen Lernen: Unsere Hirne sind evolutiv widerspenstig

scil - November 6, 2015 - 05:03
Derzeit führe ich zwei Innovationsprojekte in meinen Kursen durch: ein Gamification Ansatz im Kurs Bildungsmanagement (werde ich später noch über meine Erfahrungen berichten) sowie ein Projekt für angehende Lehrpersonen: Videoanalyse (Social Video Learning) für den Kurs Didaktische Transfer (Microteachings für…
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A breakthrough new kind of wireless Internet | Harald Haas

TEDTalk - November 5, 2015 - 17:22
What if we could use existing technologies to provide Internet access to the more than 4 billion people living in places where the infrastructure can't support it? Using off-the-shelf LEDs and solar cells, Harald Haas and his team have pioneered a new technology that transmits data using light, and it may just be the key to bridging the digital divide. Take a look at what the future of the Internet could look like.

Wohltuende Erinnerung

Gabi Reinmann - November 5, 2015 - 08:03

Morgen findet bereits zum dritten Mal unser Forschungskolloquium zur Hochschuldidaktik statt, über das ich an anderer Stelle (hier) im Sommer schon mal kurz berichtet hatte. Inzwischen haben wir zum Kolloquium auch einen Blog, auf dem man Abstracts zu den Beiträgen findet, die behandelt werden, aber auch Referentensteckbriefe (die nach den Sitzungen eingestellt werden) und Infos zu Konzept und Terminen. Ich bin froh, dass wir mit dem Kolloquium trotz der ewigen Zeitnot im September gestartet sind. Neben den vielen verwaltungstechnischen und sonstigen Terminen mit weitgehend organisatorischen Inhalten erinnern mich solche Veranstaltungen wohltuend daran, dass ich als Professorin an einer Universität tätig bin ;-).

Benchlearning Bericht Internes Community Management (blp15)

Weiterbildungsblog - November 5, 2015 - 07:14

Nach 2012 (Social Intranet) hat Cogneon auch 2015 zu einem Benchlearning-Projekt eingeladen. Idee, Themen, Stationen und Ergebnisse fasst dieser Bericht sehr anschaulich zusammen. Einige Eckdaten: Zum Projekt gehörten ein Kick-Off (bei Audi), drei Feldbesuche (bei Bosch, Volkswagen, Deutscher Telekom) und ein Abschlussworkshop (bei Cogneon). Man hat Schwerpunktthemen gesetzt, über die man sich vertieft ausgetauscht hat: “Community Ansatz”, “Community Kennzahlen und Erfolgsmessung” und “Change Management und kultureller Wandel”. Weitere Aktivitäten ergänzten diese Treffen: Literaturrecherchen, Umfragen sowie ein Hackathon, der zu einem Playbook “Internes Community Management” führte. Und, gerade beendet, liegt der Bericht unter einer CC-Lizenz im Netz!
Cogneon, SlideShare, 30. Oktober 2015

Benchlearning Bericht Internes Community Management (blp15) from Cogneon GmbH

Edtech’s Next Big Disruption Is The College Degree

Weiterbildungsblog - November 4, 2015 - 20:59

Kein unbefangener Blick (der Autor ist CEO einer EdTech-Company) und auch keine Neuigkeiten, aber ein weiteres Ausrufezeichen: denn auch Aaron Skonnard ist davon überzeugt, dass unsere traditonellen akademischen Abschlüsse alleine den Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht mehr gerecht werden. MOOCs haben ein erstes Ausrufezeichen gesetzt, sind aber nicht zuletzt daran gescheitert, dass sie Lernenden keine Abschlüsse in die Hand geben konnten. Das wird sich ändern, so der Autor.

“Enter the second wave of education’s technology revolution: the New Credentialing. In the past few years, credentials such as online badges, course certificates and dynamic assessments have started to gain wide acceptance - and, in some fields, such as technology, are perhaps even preferred in certain instances because they offer more insight into hard skills - as a primary currency in the world of work and careers.”
Aaron Skonnard, TechCrunch, 29. Oktober 2015

Patrícia Medici: The coolest animal you know nothing about ... and how we can save it

TEDTalk - November 4, 2015 - 17:11
Although the tapir is one of the world's largest land mammals, the lives of these solitary, nocturnal creatures have remained a mystery. Known as "the living fossil," the very same tapir that roams the forests and grasslands of South America today arrived on the evolutionary scene more than 5 million years ago. Today, threats from poachers, deforestation and pollution, especially in quickly industrializing Brazil, threaten this longevity. In this insightful talk, conservation biologist, tapir expert and TED Fellow Patrícia Medici shares her work with these amazing animals and challenges us with a question: Do we want to be responsible for their extinction?

EDUCAUSE 2015: Enter the Second Machine Age

Weiterbildungsblog - November 4, 2015 - 16:55

Andrew McAfee hat uns vor einigen Jahren das Bild von “Enterprise 2.0″ geschenkt, von Unternehmen, die die Möglichkeiten von Social Media nutzen, um ihre internen Kommunikations- und Austauschprozesse zu verbessern. Jetzt hat er ein neues Buch geschrieben (”The Second Machine Age: Work, Progress and Prosperity in a Time of Brilliant Technologies”) und die Gelegenheit erhalten, seine Ideen im Rahmen einer Keynote zu präsentieren. “Machine learning” lautet das neue Stichwort:

“And as artificial intelligence evolves to perform tasks few imagined would be possible, our society has reached a point where we’re only beginning to see what’s possible through machine learning, McAfee said.”
Tara E. Buck, EdTech Magazine: Focus on Higher Education, 29. Oktober 2015

The Tech Elite’s Quest to Reinvent School in Its Own Image

Weiterbildungsblog - November 3, 2015 - 19:07

Ich weiß nicht, ob das Ganze nur eine gute Story ist oder Teil einer größeren Entwicklung: Salman Khan, der die Khan Academy startete und damit seinen Ruf zum “the world’s best-known teacher” gründete, will nicht beim Online-Lernen stehenbleiben. Er möchte Bildung, vor allem Schulbildung, neu erfinden. Das hat er in seinem Buch “The One World Schoolhouse” beschrieben, und das treibt er mit der gerade gestarteten Khan Lab School und 30 Schülern weiter voran. Die Khan Lab School ist, wie es so schön heißt, ein “homeschooling project”. Ein Schuljahr kostet 22.000 Dollar. Natürlich spielen Technologie und Online-Lernen hier eine zentrale Rolle. Ansonsten viele Freiheiten und Raum für Experimente. Alles wird festgehalten, getrackt, ausgewertet. Digitalisierung und Personalisierung. Aber (noch) nicht für die Massen, sondern für eine kleine Bildungselite. Wie heißt es im Artikel einleitend: “Khan’s educational R&D lab in Mountain View”.
Jason Tanz, Wired, 26. Oktober 2015

Das Ende der Learning Management Systeme?

Weiterbildungsblog - November 3, 2015 - 17:19

Wenn Unternehmen zukünftig die Potenziale des informellen, selbstorganisierten und vernetzten Lernens nutzen wollen, dann stoßen sie mit heutigen Learning Management Systemen an Grenzen, so Werner Sauter. Es braucht vielmehr eine Soziale Lernplattform, “die sich zukünftig immer mehr zu einer persönliche Lernumgebung, einem Personal Learning Environment - PLE - entwickelt”. Ein zentraler Baustein einer solchen PLE werden E-Portfolios bilden, die von den Lernenden selbst gestaltet und betreut werden. Gute Punkte. Wenn auch im Artikel das Lernen im Arbeitsprozess und in bestehenden, internen wie externen, Netzwerken etwas zu kurz kommt. Ich glaube, wenn Manager in dieser Form von sozialen Lernplattformen, PLEs und E-Portfolios lesen, wird man vor allem fragende Gesichter sehen.
Werner Sauter, Blended Solutions Blog, 31. Oktober 2015

Melissa Fleming: A boat carrying 500 refugees sunk at sea. The story of two survivors

TEDTalk - November 3, 2015 - 16:25
Aboard an overloaded ship carrying more than 500 refugees, a young woman becomes an unlikely hero. This single, powerful story, told by Melissa Fleming of the UN's refugee agency, gives a human face to the sheer numbers of human beings trying to escape to better lives ... as the refugee ships keep coming ...

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