Sammlung von Newsfeeds

Dialogue Rendezvous: the sageless stage

Weiterbildungsblog - Februar 25, 2015 - 13:20

David Gurteen weist in seinem aktuellen Newsletter auf dieses Veranstaltungsformat hin, das sechzig Minuten umfasst und TED Talks mit den Prinzipien des World bzw. Knowledge Cafés verbindet. Konkret: Man verzichtet darauf, einen Experten einzuladen und schaut stattdessen zusammen einen TED Talk an. Dann geht es in zwei Diskussionsrunden und eine abschließende Zusammenfassung. Dialogue Rendezvous. Entwickelt von John Girard.
David Gurteen, Gurteen Knowledge Letter, Issue 176, 19. Februar 2015

Khalida Brohi: How I work to protect women from honor killings

TEDTalk - Februar 24, 2015 - 15:58
Nearly 1000 "honor" killings are reported in Pakistan each year, murders by a family member for behavior deemed "shameful," such as a relationship outside of marriage. When Khalida Brohi lost a close friend to the practice, she resolved to campaign against it. Yet she met resistance from an unlikely source: the very community she hoped to protect. In this powerful, honest talk, Brohi shares how she took a hard look at her own process, and offers sharp insights for other passionate activists.

Revenue vs. Costs of MOOC platforms. Discussion of business models for xMOOC providers, based on empirical findings and experiences during implementation of the project iMooX

Weiterbildungsblog - Februar 24, 2015 - 14:33

Mit dem Start ihrer eigenen MOOC-Plattform, “iMooX”, im Februar 2014 ist das Interesse der Grazer Forscher am Gegenstand natürlich noch einmal gewachsen. Hier versuchen sie (zusammen mit Dresdner Kollegen), der Frage nach dem Geschäftsmodell auf den Grund zu gehen. Dafür breiten sie zuerst die Informationen und Erfahrungen aus, die die großen amerikanischen MOOC-Plattformen Cousera, Udacity und edX bis heute gemacht haben. Anschließend halten sie die Kostenstruktur der eigenen Plattform dagegen. Eine Lösung ergibt sich daraus - wenig überraschend - nicht. Einige Optionen, Einnahmen zu generieren, sind da, aber generell sind die Hürden für europäische MOOC-Anbieter hier höher als für profitorientierte Unternehmen in den USA. Was im Moment bleibt, sind Appelle wie dieser: “We strongly believe that Open Educational Resources are also a matter of the society itself; in other words, the public (government) should be interested to bring such content to anyone in order to assist teaching and learning.”
Helge Fischer u.a., in: ICERI2014 Proceedings, 7th International Conference of Education, Research and Innovation, Seville (Spain) 17-19 November, 2014 (via Scribd)

Learn, Connect, Contribute: Making Social Learning Work

Weiterbildungsblog - Februar 24, 2015 - 13:00

Social Learning oder die Frage, wie Corporate Learning den informellen Austausch der Mitarbeiter in Communities bzw. Learning Communities unterstützen kann, steht heute auf fast jeder Agenda. Ella Holst (Mercer) gibt hier kurze, pragmatische, aber gute Ratschläge:

“- Dedicate time and resources to find fresh content
- Make sure content is engaging, short, and relevant
- Embrace the use of video and user generated content
- Have the resources to regularly spoon-feed content
- Engage learners in dialog and discussion
- Make social learning a habit
- Measure success by participation and contribution, not completions or seat time”

Ella Holst, LinkedIn,  23. Januar 2015

Rob Knight: How our microbes make us who we are

TEDTalk - Februar 23, 2015 - 16:02
Rob Knight is a pioneer in studying human microbes, the community of tiny single-cell organisms living inside our bodies that have a huge — and largely unexplored — role in our health. “The three pounds of microbes that you carry around with you might be more important than every single gene you carry around in your genome,” he says. Find out why.

Techniques for Unleashing Student Work from Learning Management Systems

Weiterbildungsblog - Februar 23, 2015 - 13:30

“Helping students become networked learners begins by thinking carefully about where we conduct our online learning. Most online learning in higher education and in K-12 takes place in Learning Management Systems (LMS) such as Canvas, Moodle or Blackboard.” Mit diesem Einstieg wirbt Justin Reich (Harvard) für eine Öffnung des Lernens, wie sie in verschiedenen Formen und Formaten (cMOOC!) heute schon praktiziert wird. Diese Lernformate wollen nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auf das lebenslange Lernen in Netzwerken vorbereiten. Aus meiner Sicht auch für Corporate Learning ein lohnenswertes Ziel!
Justin Reich, MindShift, 13. Februar 2015

Überschätztes Mentoring – „Networking-Kompetenzen“ erfolgversprechender?

scil - Februar 23, 2015 - 09:50
Mentoring Programme erfreuen sich grosser Beliebtheit. In der Personalentwicklung und im L&D ist Mentoring in neuen Facetten en Vogue, wie z.B: Reverse Mentoring als generationenübergreifende Lernerfahrung aufzeigt. Aber wie ist es um die tatsächliche Wirkung bestellt? http://www.aow-bonn.de/www/doku/artikel/Blickle_&_Spies_Ueberschaetzte_Mentoren_2014.pdf In einer dreijährigen…
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10 key takeaways about differences between classroom, blended, online and open learning

Weiterbildungsblog - Februar 23, 2015 - 08:47

“Bonusmaterial” nennt Tony Bates diese Zusammenfassung des letzten Kapitels seines Buchs “Teaching in a Digital Age”. Zwei Punkte dieser kurzen Aufzählung seien an dieser Stelle hervorgehoben (aber auch die anderen, wie überhaupt das gesamte “open textbook”, sind zu empfehlen!):

“1. There is a continuum of technology-based learning, from ‘pure’ face-to-face teaching to fully online programs. Every teacher or instructor needs to decide where on the continuum a particular course or program should be.

9. MOOCs are essentially a dead end with regard to providing learners who do not have adequate access to education with high quality qualifications. The main value of MOOCs is in providing opportunities for non-formal education and supporting communities of practice.”

Tony Bates, e-learning and distant education resources, 21. Februar 2015

Neues Projekt: FideS – Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase

head.zblog - Februar 21, 2015 - 20:59

Das forschende Lernen begleitet mich nun schon einige Jahre, zuerst unter hochschuldidaktischer Perspektive mit dem Zürcher Framework; aktuell vor allem in der eigenen Lehre in Form von studentischen Forschungsarbeiten in Seminaren oder Abschlussarbeiten. Offen sind und bleiben allerdings immer wieder Fragen, wie z.B. ab wann man forschendes Lernen in welcher Form idealerweise umsetzt, wie sich forschendes Lernen in verschiedenen Studiengängen und -stufen unterscheidet oder generell wie wirksam es ist. Nun habe ich Gelegenheit, mich diesen und weiteren Forschungsfragen zu widmen:

Zusammen mit Gabi Reinmann und Sandra Hofhues (Zeppelin Universität) sowie mit Ulrike Lucke (Universität Potsdam)  als Projektpartner freue ich mich über die Bewilligung eines neuen Projekts im Rahmen der fünften Förderlinie im BMBF-Schwerpunkt Hochschulforschung, der die Aktivitäten im Qualitätspakt Lehre mit Forschungsarbeiten begleiten soll (Laufzeit: 3 Jahre).

Das Verbundprojekt FideS untersucht, wie Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase in Projekten des Qualitätspakts Lehre und darüber hinaus umgesetzt und wirksam wird. Dazu beschäftigen wir uns theoretisch mit forschendem Lernens (bzw. forschungsorientierter Lehre) mit dem Ziel einer Ausdifferenzierung des Konzepts, untersuchen empirisch Initiativen und Projekte zum forschenden Lernen und arbeiten daran, Empfehlungen und Unterstützung für die Hochschulpraxis anzubieten. FideS berücksichtigt neben verschiedenen Formen forschenden Lernens auch unterschiedliche Formen und Auffassungen von Forschung. So wollen wir theoriegeleitet untersuchen, wie forschendes Lernen in die Studieneingangsphase in sozial- und kulturwissenschaftliche und in ingenieurwissenschaftliche Studiengänge sowie in Studiengänge der Lehrerbildung an deutschen Hochschulen eingebettet ist, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich hier zeigen und welchen Einfluss die Art und Auffassung von Forschung auf die didaktischen (Sub-)Konzepte haben. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der technischen Unterstützung forschenden Lernens analysiert, kategorisiert und mit theoretischen Modellen abgeglichen. Um die skizzierten Ziele zu erreichen, konzentriert sich das Vorhaben auf deskriptive, wirkungs- sowie entwicklungsorientierte Forschungsfragen.

Schließlich wollen wir handlungsleitende Modelle, Materialien und technische Werkzeuge für die forschungsorientierte Gestaltung der Lehre in der Studieneingangsphase auf der Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse entwickeln. Alle theoretischen, empirischen und praktischen Ergebnisse werden über die Pilotierung eines Forschungs- und Entwicklungsaudits nicht nur öffentlich zugänglich gemacht. Es ist auch unser Ziel, Qualitätsstandards für forschendes Lernen in der Studieneingangsphase zu erarbeiten, in der Fachgemeinschaft zu diskutieren, zu prüfen und zu verbreiten.

Vielleicht hat die Projektbeschreibung ja das Interesse des einen oder der anderen geweckt. Denn ich suche noch eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in für die nächsten drei Jahre. Nähere Informationen sind hier zu finden. Ich freue mich auf das Projekt und interessante Bewerbungen.

FideS: Nicht nur Gottvertrauen

Gabi Reinmann - Februar 21, 2015 - 06:09

Nein, „fidem habere“ wird in der Regel nicht übersetzt mit „Vertrauen haben“, sondern mit „Vertrauen schenken“, ist also weniger ein Besitz denn eine Investition in eine letztlich nicht gewisse Zukunft. Und ja, man muss ein gewisses Maß an Vertrauen in Studierende, deren Interesse und Engagement, und Vertrauen in die potenziell entstehende Dynamik haben, wenn man bereits in der Studieneingangsphase erste studentische Forschungserfahrungen fördern will. Und so passte FideS als Akronym einfach hervorragend für unser neues Projekt „Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase“.

Zusammen mit Sandra Hofhues an unserem Lehrstuhl sowie mit Ulrike Lucke (Universität Potsdam) und Mandy Schiefner-Rohs (TU Kaiserslautern) als Projektpartner freue ich mich über die Bewilligung eines neuen Projekts im Rahmen der fünften Förderlinie im BMBF-Schwerpunkt Hochschulforschung, der die Aktivitäten im Qualitätspakt Lehre mit Forschungsarbeiten (siehe hier) begleiten soll (Laufzeit: 3 Jahre).

Das Verbundprojekt FideS untersucht, wie Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase in Projekten des Qualitätspakts Lehre und darüber hinaus umgesetzt und wirksam wird. Dazu beschäftigen wir uns theoretisch mit forschendem Lernens (bzw. forschungsorientierter Lehre) mit dem Ziel einer Ausdifferenzierung des Konzepts, untersuchen empirisch Initiativen und Projekte zum forschenden Lernen und arbeiten daran, Empfehlungen und Unterstützung für die Hochschulpraxis anzubieten. FideS berücksichtigt neben verschiedenen Formen forschenden Lernens auch unterschiedliche Formen und Auffassungen von Forschung. So wollen wir theoriegeleitet untersuchen, wie forschendes Lernen in die Studieneingangsphase in sozial- und kulturwissenschaftliche und in ingenieurwissenschaftliche Studiengänge sowie in Studiengänge der Lehrerbildung an deutschen Hochschulen eingebettet ist, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich hier zeigen und welchen Einfluss die Art und Auffassung von Forschung auf die didaktischen (Sub-)Konzepte haben. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der technischen Unterstützung forschenden Lernens analysiert, kategorisiert und mit theoretischen Modellen abgeglichen. Um die skizzierten Ziele zu erreichen, konzentriert sich das Vorhaben auf deskriptive, wirkungs- sowie entwicklungsorientierte Forschungsfragen.

Schließlich wollen wir handlungsleitende Modelle, Materialien und technische Werkzeuge für die forschungsorientierte Gestaltung der Lehre in der Studieneingangsphase auf der Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse entwickeln. Alle theoretischen, empirischen und praktischen Ergebnisse werden über die Pilotierung eines Forschungs- und Entwicklungsaudits nicht nur öffentlich zugänglich gemacht. Es ist auch unser Ziel, Qualitätsstandards für forschendes Lernen in der Studieneingangsphase zu erarbeiten, in der Fachgemeinschaft zu diskutieren, zu prüfen und zu verbreiten.

Ob forschendes Lernen bereits in der Studieneingangsphase seinen Platz haben sollte, ist durchaus umstritten. Was kann und darf man von studentischer Forschung erwarten, wenn diese bereits im ersten Studienjahr erfolgt? Was sind die Vorzüge und was die Risiken? Und wie kann es prinzipiell funktionieren und in welchen Disziplinen/Fächern? Wir hoffen, darauf in den kommenden drei Jahren erste Antworten geben zu können. Und natürlich hoffe ich, dass  sich forschendes Lernen in der Studieneingangsphase nicht nur als naiver Glaube herausstellt, denn: Fides heißt auch „Glaube“, aber wo bliebe das (geschenkte) Vertrauen, wenn man nicht auch an eine Sache glauben würde?

MOOCs und Peer-to-Peer-Lernen - Philipp Schmidt

Weiterbildungsblog - Februar 20, 2015 - 17:26

Ich weiß nicht, wer sich den Titel ausgedacht hat, aber um MOOCs geht es in diesem Vortrag nicht, und das Stichwort fällt auch nur ganz am Rande. Im Gegenteil: Philipp Schmidt, ein Wanderer zwischen den Welten, zeigt, wie das MIT bzw. das MIT Media Lab Lernen praktizieren. Und das hat wenig mit Kursen zu tun, aber sehr viel mit Praxis, Tun, Projekten, Experimentieren und auch der Frage, welche neue Möglichkeiten der “Lernpraxis” sich durch das Web und die Vernetzung ergeben. “Preparing our students to be creative problem-solvers, because the world is changing ever faster”, lautet dementsprechend eine Leitidee des MIT. Wer einen Blick auf das Lernen jenseits der MOOCs werfen will, dem sei dieser inspirierende Vortrag empfohlen. Auf weiteren Lesestoff aus den Studios des Media Lab habe ich hier vor einigen Wochen bereits hingewiesen. Noch eine protokollarische Notiz: Philipp Schmidt hat diesen Vortrag auf der Jubiläumstagung des CHE (”Wenn Studieren zum Normalfall wird - Handlungsoptionen für Hochschulen und Politik”) am 5. Dezember 2014 in Berlin gehalten. Auf der Tagungsseite sind alle Vorträge verlinkt.
CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, YouTube, 26. Januar 2015

James A. White Sr.: The little problem I had renting a house

TEDTalk - Februar 20, 2015 - 15:48
Fifty-three years ago, James A. White Sr. joined the US Air Force. But as an African American man, he had to go to shocking lengths to find a place for his young family to live nearby. He tells this powerful story about the lived experience of "everyday racism" -- and how it echoes today in the way he's had to teach his grandchildren to interact with police.

Top 10 Wissensmanagement-Themen

Weiterbildungsblog - Februar 20, 2015 - 07:43

Simon Dückert, einer der umtriebigsten Wissens-Netzwerker hierzulande, hatte vor einigen Tagen eingeladen, eine Themenliste zu priorisieren. 120 Experten (auch ich) haben sich der kurzen Übung unterzogen. Ich denke, die komplette Liste ist genauso interessant wie das abschließende Ranking. Die Spitzenreiter für 2015:
1. Corporate Learning (61,7 % Zustimmung)
2. Wissensorientierte Führung (55,0 % Zustimmung)
3. Prozessorientiertes Wissensmanagement (52,5 % Zustimmung)
4. Arbeitsplatz der Zukunft (50,8 % Zustimmung)
5. Community Management (47,5 % Zustimmung)
Cogneon, Newsletter, 18. Februar 2015

MOOC design: from peer assessment to social networks

Weiterbildungsblog - Februar 20, 2015 - 06:52

Der Artikel wirkt am Ende etwas unvollendet, aber bis dahin geht der Autor einige interessante Design-Varianten durch, mit denen heute bei der Gestaltung von MOOCs experimentiert wird. Im Idealfall reagieren die MOOC-Entwickler dabei bewusst auf die Heterogenität ihrer Zielgruppen, deren oft beschränkte zeitliche Ressourcen, aber auch auf Grenzen des Formats, die sich aus der großen Zahl der Teilnehmer ergeben.

Stichworte des Artikels: unterschiedliche Tracks (Lernwege) für Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen oder Zeitbudget; Gruppen- und Teamarbeit, um Teilnehmer zu motivieren dranzubleiben; Formen des Peer-Assessments, um individuelles Feedback auf Arbeiten der Teilnehmer geben zu können; Integration von Social Media-Plattformen oder Live-Events, um Diskussionen und Austausch zu unterstützen.

Dazu passt auch: An anderer Stelle wurde jüngst festgestellt, dass überproportional viele MOOC-Teilnehmer ehemalige oder aktive Lehrer sind. Wenn man das weiß, so die Überlegung, kann man natürlich das Design der Kurse entsprechend anpassen (”Enrollment in MITx MOOCs: Are We Educating Educators?”, Daniel Thomas Seaton u.a., EDUCAUSE Review).
Matthieu Cisel, La révolution MOOC, 19. Februar 2015

Der Weg zur Stärkung freier Bildungsmaterialien

Weiterbildungsblog - Februar 19, 2015 - 20:59

Die Förderung freier Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, kurz: OER) ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Die Digitalisierung der Bildung eröffnet hier neue Möglichkeiten, aber es braucht Rahmenbedingungen, um diese auch nutzen zu können. Hier setzt das vorliegende Positionspapier, verfasst vom Bündnis Freie Bildung (gegründet von Creative Commons, Open Knowledge Foundation und Wikimedia), an.

“1. Es ist an der öffentlichen Hand, sich klar zu freien Bildungsmaterialien zu bekennen und eine umfassende OER-Strategie zu entwickeln.
2. Der öffentlichen Hand obliegt es auch, die Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER zu schaffen und nachhaltig auszugestalten.
3. Es bedarf in der gegenwärtigen Phase einer gezielten Förderung der Erstellung und Nutzung von OER …”

Bündnis Freie Bildung: Positionspapier, 10. Februar 2015

Angelo Vermeulen: How to go to space, without having to go to space

TEDTalk - Februar 19, 2015 - 16:05
"We will start inhabiting outer space," says NASA crew commander Angelo Vermeulen. "It might take 50 years or it might take 500 years, but it’s going to happen." In this charming talk, the TED Senior Fellow describes some of his official work to make sure humans are prepared for life in deep space ... and shares a fascinating art project in which he challenged people worldwide to design homes we might live in there.

adapting to perpetual beta

Weiterbildungsblog - Februar 18, 2015 - 19:18

Ein kurzer Artikel von Harold Jarche, im Lexikon-Stil, der Unternehmen auf die aktuellen Herausforderungen einschwören will. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft es zu unterscheiden: zwischen “complication & complexity”, zwischen “collaboration & cooperation”. Kurz: “Organizations have to become knowledge networks. … Networked leaders know they are just nodes in the knowledge network and not a special position in a hierarchy. The new focus of management has to be on supporting human networks.”
Harold Jarche, Blog, 18. Februar 2015

The Horizon Report: A History of Ed-Tech Predictions

Weiterbildungsblog - Februar 18, 2015 - 16:22

Letzte Woche ist ja die neue Ausgabe des Horizon Reports erschienen. Wie immer nennt er (unter anderem) sechs Technologie-Trends, die sich in den nächsten Jahren in der Hochschulbildung durchsetzen werden. Ein Beirat, dem auch ich angehöre, hat sich auf diese Trends “geeinigt”. Was der Report jedoch nicht leistet: Es gibt keinen Blick zurück, keinen Versuch zu erklären, ob einzelne Vorhersagen eingetroffen sind - oder nicht. Diese Schwierigkeit liegt in der Methode begründet. Das Delphi-Verfahren, das dem Horizon-Report zugrunde liegt, ist ein Abstimmungsprozess, eine Momentaufnahme. Niemand kann das Ergebnis als Ganzes erklären. Auch für die vergangenen Ergebnisse und Entwicklungen gibt es keine Referenzpunkte außerhalb des Reports, z.B. Studien oder Statistiken, die aussagen, ob ein Trend wirklich angekommen ist. Man kann z.B. beschreiben, was für BYOD als Trend spricht, aber nicht, warum BYOD und nicht MOOCs für einen bestimmten Zeithorizont gewählt wurde. Erklären kann man nur den Weg, auf dem das Ergebnis zustande gekommen ist. Und der ist völlig transparent.

Was man jedoch machen kann, und hier hat der Horizon Report wirklich eine Lücke: Man kann die Einschätzungen der letzten Jahre im aktuellen Report abbilden und so jedem Leser interessanten Stoff für eigene Erklärungen und Interpretationen geben. So wie es Audrey Watters hier tut. Und Stephen Downes hier getan hat.
Audrey Watters, Hack Education, 17. Februar 2015

Laura Boushnak: For these women, reading is a daring act

TEDTalk - Februar 18, 2015 - 16:04
In some parts of the world, half of the women lack basic reading and writing skills. The reasons vary, but in many cases, literacy isn't valued by fathers, husbands, even mothers. Photographer and TED Fellow Laura Boushnak traveled to countries including Yemen, Egypt and Tunisia to highlight brave women -- schoolgirls, political activists, 60-year-old moms -- who are fighting the statistics.

Vom Wissen zur Kompetenz – das große Missverständnis

Weiterbildungsblog - Februar 18, 2015 - 13:47

Auch wenn dem Artikel ein aktueller Aufhänger fehlt: Werner Sauter erinnert noch einmal an den Paradigmenwechsel, der dazu geführt hat, dass wir heute mehr von “Kompetenzen” und nicht nur von “Wissen” sprechen. Und weil Kompetenzentwicklung immer in der Praxis stattfindet, gewinnen Social Media als Instrumente unserer Lebens- und Arbeitswelt auch in modernen Lernumgebungen eine immer größere Bedeutung.

“Es hat sich im betrieblichen Bildungsbereich durchgesetzt, Fähigkeiten zum selbstorganisierten, kreativen Handeln unter Unsicherheit, in eine offene Zukunft hinein, als Kompetenzen zu bezeichnen. … Regeln, Werte und Normen bilden die Kerne von Kompetenzen. Werden sie interiorisiert - während zugleich das notwendige Sachwissen erworben wird - sprechen wir von Kompetenzentwicklung.”
Werner Sauter, learn@work, 16. Februar 2015

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