Sammlung von Newsfeeds

The EdTech Rebel Alliance

Weiterbildungsblog - Februar 7, 2017 - 17:20

Die “EdTech Rebel Alliance” im Titel gibt es noch nicht. Aber Graham Brown-Martin wünscht sie sich sehnlichst. Denn nach Besuch der letzten EdTech-Konferenzen vermisst er den Geist der 1980er, also den von Seymour Papert, den “Constructionism” und die Idee, das “learning could be a reconstruction of knowledge rather than simply a transmission”. Damals sah man in Computern noch “subversive instruments of change”. Heute, z.B. auf der BETT Show 2017, stehen sie für Graham Brown-Martin vor allem für Effizienz und Instruktion, Automatisierung und Standardisierung. Und das lockt das große Kapitel. Deshalb der sympathische Aufruf:

“EdTech Rebels of the World, Unite! You have nothing to lose but your chains!”
Graham Brown-Martin, Medium, 1. Februar 2017 

Our story of rape and reconciliation | Tom Stranger / Thordis Elva

TEDTalk - Februar 7, 2017 - 11:44
In 1996, Thordis Elva shared a teenage romance with Tom Stranger, an exchange student from Australia. After a school dance, Tom raped Thordis, after which they parted ways for many years. In this extraordinary talk, Elva and Stranger move through a years-long chronology of shame and silence, and invite us to discuss the omnipresent global issue of sexual violence in a new, honest way. For a Q&A with the speakers, visit go.ted.com/thordisandtom.

Das Verfahren beschleunigen

Gabi Reinmann - Februar 7, 2017 - 07:24

Was in Deutschland zur Akkreditierung gesagt, gedacht und gemacht wird, ist mehr als widersprüchlich. Mal ist es Pflicht, mal verfassungswidrig, mal versucht man sich an Reformen einer Praxis, die Universitäten zu einem „Qualitätssiegel“ zwingen, dessen Qualität immer wieder Gegenstand der Kritik ist. Vor einigen Jahren habe ich hier  auf einen Text des Aktionsrats Bildung hingewiesen, der sich (also lange vor dem besagten Gerichtsurteil) mit dem Akkreditierungswesen aus meiner Sicht fundiert beschäftigt hat. Die Universität Hamburg hat sich in den letzten Jahren gegenüber Akkreditierungen zurückhaltend gezeigt. Ob die Studiengänge deswegen schlechter sind als an anderen Universitäten, mag man doch bezweifeln. Nun aber moniert der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen an die Universität Hamburg (hier auch ein Blog-Beitrag dazu – aber in Bezug auf andere Aspekte) genau diese Zurückhaltung, was natürlich die Presse gerne (z.B. hier) aufgreift und der Universität ein „Hinterherhinken“ attestiert. Der Präsident kontert (ich zitiere den NDR): „“Es gibt überhaupt keinen Grund, für irgendwelche Formen von Ängsten und es ist verantwortungslos, das zu schüren“, sagte Lenzen.“ Sehe ich auch so. Trotzdem endet der Beitrag mit dem Hinweis, Ende des Monats wollten sich Vertreter von Universität, Wissenschaftsrat und Wissenschaftsbehörde treffen, um darüber zu beraten, „wie das Verfahren beschleunigt werden kann.“ Sollen jetzt im Eilverfahren alle Studiengänge akkreditiert werden? Vielleicht sollte man beim Treffen das schon genannte Gutachten zur Qualitätssicherung an Hochschulen verteilen – und möglichst auch lesen.

Medienpädagogik und Erwachsenenbildung (Call)

head.zblog - Februar 6, 2017 - 20:56
Das Verhältnis zwischen Medien(Pädagogik) und  Erwachsenenbildung ist nicht einfach. Auf der einen Seite zeigen sich (historisch) immer wieder Berührungspunkte und Fragen der Auseinandersetzung mit neu aufkommenden Medien bewegen beide Teildisziplinen in ähnlicher Weise. Auf der anderen Seite sind in der Erwachsenenbildung auch immer wieder Vorbehalte gegenüber Medien auszumachen. Die Heterogenität der Erwachsenenbildung spiegelt sich dabei in […]

The incredible inventions of intuitive AI | Maurice Conti

TEDTalk - Februar 6, 2017 - 15:48
What do you get when you give a design tool a digital nervous system? Computers that improve our ability to think and imagine, and robotic systems that can come up with (and build) radical new designs for bridges, cars, drones and much more -- all by themselves. Take a tour of the Augmented Age with futurist Maurice Conti and preview a time when robots and humans will work side-by-side to accomplish things neither could do alone.

The Modern Professional Learner’s Toolkit

Weiterbildungsblog - Februar 6, 2017 - 10:50

Der Artikel ist mehr eine Infografik bzw. Checkliste und zeigt auf, wie und wo Lernen heute überall stattfinden kann, wenn man es einmal gedanklich von den Fesseln formaler Angebote befreit hat.

“A Personal Learning Space lies at the heart of modern professional learning. It is a privately-controlled space where an individual can organise and manage his/her own learning, by recording and reflecting on experiences wherever and however they take place - in the classroom, online, in the office, in a conference or elsewhere - as well as evidence changes and improvements in her/her performance change.”
Jane Hart, Modern Workplace Learning Magazine, 6. Februar 2017

Akademischer Kapitalismus

Gabi Reinmann - Februar 5, 2017 - 14:56

Ein aktueller Artikel in der Zeitschrift Higher Education Research & Development (Vol. 36, Issue 1) von Kirsten Sadler, Mark Selkrig und Catherine Manathunga (Victoria University in Melbourne) beschäftigt sich mit „arts-informed“-Ansätzen in der qualitativen Sozialforschung. Unter dem Titel „Teaching is … opening up spaces to explore academic work in fluid and volatile times“ beschreibt der Beitrag ein Verfahren zur Exploration von individuellen Auffassungen zu Lehre und Lehren, das Elemente der Kunst mit partizipatorischen Elementen verknüpft (die Zusammenfassung gibt es hier online, den Rest via Uni-Bibliothek).

Das mag auf den ersten Blick mal wieder besonders weit weg erscheinen von der klassischen bildungswissenschaftlichen und didaktischen Forschung (vielleicht ähnlich weit weg wie der autoethnografische Ansatz – siehe hier). Auf den zweiten Blick liefert der Text aus meiner Sicht interessante Perspektiven vor allem zur Eruierung von Vorstellungen zur Lehre, an die man ansonsten schlecht herankommt. Ausgangspunkt der Autoren ist die Beobachtung, dass die Lehre in Zeiten des „akademischen Kapitalismus“ (p. 172) zunehmend unter Druck gerät (das erinnert mich an Münchs „intellektuellen Kapitalismus“ – siehe hier; wie lang das schon wieder her ist!) und dass sich Wissenschaftler, die sich in der Lehre engagieren, mit verschiedenen Widersprüchen konfrontieren sehen. Die Identität der Lehrenden, so die Autorinnen, sei letztlich wenig erforscht. An diese Identität aber komme man mittels Sprache und numerisch auszuwertender Erhebungen schwer heran. Daher setzen sie auf Methoden, die als „visual arts-informed“ charakterisiert werden. Die Idee besteht darin, dass Lehrende Postkarten und Poster (ähnlich einer Kollage) gestalten und dabei selbst gewählte Bilder mit Textgenres ihrer Wahl kombinieren. Da der Aufwand eines solchen Vorgehens für die „Beforschten“ hoch ist, werden diese kurzerhand in den gesamten Forschungsprozess als Akteure integriert, also auch an der Auswertung beteiligt (das ist das partizipatorische Moment).

Der Beitrag beschreibt gut verständlich das Vorgehen, gibt einen Überblick über die Ergebnisse anhand von Beispielen und diskutiert die Chancen und Grenzen des methodischen Ansatzes. Die Ergebnisse selbst zeigen meiner Einschätzung nach durchaus, dass ein solches alternatives Ergebungs- und Auswertungsverfahren, das den Beteiligten eine ganz andere Form des Selbstausdrucks ermöglicht, auch tatsächlich andere Seiten der Auffassung von Lehre und Lernen zum Vorschein bringen als Fragebogenuntersuchungen. Die Autoren fassen es so zusammen: „ … our findings reveal academics hold views of teaching that are rich in emotion, passion and diversity“. Allerdings scheinen die Autoren selbst Probleme mit der Interpretation ihrer Ergebnisse haben. Jedenfalls bleibt der Beitrag am Ende etwas dünn, wenn es um die Frage geht, wie man die erzielten Resultate nun deuten und verwenden kann. Trotzdem finde ich derartige Berichte wichtig und inspirierend, zeigen sie doch die Vielfalt an Forschungsmethoden und den enormen Spielraum an Erkenntnismöglichkeiten auf, den man gerade in der Hochschuldidaktik aus meiner Sicht viel mehr und kreativer nutzen könnte.

What time is it on Mars? | Nagin Cox

TEDTalk - Februar 3, 2017 - 16:06
Nagin Cox is a first-generation Martian. As a spacecraft engineer at NASA's Jet Propulsion Laboratory, Cox works on the team that manages the United States' rovers on Mars. But working a 9-to-5 on another planet -- whose day is 40 minutes longer than Earth's -- has particular, often comical challenges.

Offenheit lernen: Working Out Loud @ DeutschePost/DHL

Weiterbildungsblog - Februar 3, 2017 - 07:02

Wenn ich gefragt werde, wo und wie denn heute in Unternehmen Social Learning oder informelles Lernen unterstützt werden können, verweise ich gerne auf “Working Out Loud” (WOL). Der Artikel zeigt, dass die Methode auch in Deutschland erste Anhänger findet. Genannt werden z. B. die Deutsche Post DHL, die Bosch-Gruppe, Continental, Telekom und Siemens (na gut, die üblichen Verdächtigen …). Stichworte des Artikels sind die Digitalisierung, Enterprise Social Networks und ein damit verbundener kultureller Wandel. John Stepper darf zudem noch die typische Verbreitung der Methode in Organisationen skizzieren.
Sylvia Lipkowski, managerSeminare Blog, 1. Februar 2017

Harvard Tailoring the MOOC Experience With Adaptive Learning

Weiterbildungsblog - Februar 3, 2017 - 04:45

Harvard hat im Rahmen eines speziellen MOOCs, “Super-Earths and Life”, den Kursablauf so gestaltet, dass sich die Lernmaterialien und Aufgaben dem Niveau und Stand der Lernenden anpassten. Dafür wurde eine Software eingesetzt, “Student Centered Adaptive Learning Engine (SCALE)” (produziert von TutorGen), und eine Kontrollgruppe gebildet, um mögliche Effekte zu messen. Auch wenn es nur ein Versuch ist, macht er die abstrakten Begriffe “adaptive/ personalized learning” doch etwas greifbarer. Und die Ergebnisse scheinen auch zu stimmen:

“The initial finding is that students using the adaptive assessments learned more than those who didn’t - and spent less time overall getting through problems.”
Dian Schaffhauser, Campus Technology, 2. Februar 2017

Wissensmanagement - MOOC 2016 ist zu Ende

Weiterbildungsblog - Februar 2, 2017 - 20:39

Da ich den Wissensmanagement-MOOC von Gabriele Vollmar und Dirk Liesch hier etwas stiefmütterlich behandelt habe, will ich wenigstens auf den kurzen Artikel im aktuellen GfWM-Newsletter hinweisen, der einige Eckdaten zusammenfasst und auf Ressourcen hinweist, die auch über das Ende dieses Kurses allen zur Verfügung stehen. Wie zum Beispiel diese Präsentationen (u.a. von BSH Hausgeräte und Festo).

“Mit den Video-Praxisbeispielen zum Wissensmanagement aus Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen sowie zum persönlichen Wissensmanagement ist hierbei ein wahrer Schatz konkreter Lösungen und damit vieler Anregungen entstanden, der nun öffentlich über Youtube mit einer freien „CC-BY“ Lizenz zur Verfügung steht.”
Gabriele Vollmar und Dirk Liesch, GfWM-Newsletter, 1/2017, S. 10/11

The changing skill set of the learning professional

Weiterbildungsblog - Februar 2, 2017 - 17:06

Die Struktur des Artikels ist klar und überzeugend: a) Lernprozesse und Lernumgebungen haben sich verändert. Clive Shepherd notiert: “from events to processes”, “from face-to-face to remote”, “from dependency to empowerment” und “from same time to own time”.

Damit verändern sich auch b) die Kompetenzen, die Learning Professionals mitbringen müssen, wenn sie diesen Wandel gestalten wollen. Hier gruppiert der UK-Bildungsexperte 12 Rollen um die drei Bereiche: “interacting with stakeholders”, “interacting with learners” und “interacting with media”. Über die einzelnen Rollen, ihre Formulierung und ihre Gewichtung kann man jetzt kräftig diskutieren. Vor allem, da alte und neue Rollen nebeneinander stehen, aber alte Rollen zum Teil neu gefüllt werden.

Abschließend c) ruft Clive Shepherd den Betroffenen zu, sich dringend auch mit der Entwicklung der eigenen Profession zu beschäftigen.
Clive Shepherd, LinkedIn/ Pulse, 1. Februar 2017

My son was a Columbine shooter. This is my story | Sue Klebold

TEDTalk - Februar 2, 2017 - 16:02
Sue Klebold is the mother of Dylan Klebold, one of the two shooters who committed the Columbine High School massacre, murdering 12 students and a teacher. She's spent years excavating every detail of her family life, trying to understand what she could have done to prevent her son's violence. In this difficult, jarring talk, Klebold explores the intersection between mental health and violence, advocating for parents and professionals to continue to examine the link between suicidal and homicidal thinking.

Content Curation for Learning

Weiterbildungsblog - Februar 1, 2017 - 19:09

Content Curation ist sicher ein Thema, das für Learning & Development noch großes Potenzial besitzt. Das unterstreicht auch dieser ausführliche und lesenswerte Guide (93 S.) und schlägt Brücken von den Ressourcen im Netz zur 70-20-10-Formel, zu Social Learning und Microlearning. In dieses Bild, so die Autoren, gehört Content Curation. Es liefert die Impulse für die 70 Prozent und die informellen Lern- und Austauschprozesse am Arbeitsplatz. Und Learning Professionals - als “curation heroes” - könnten die offenen Ressourcen, also die Fachartikel, Blogposts, TED Talks, Videos im Netz, und die Anforderungen interner Teams und Individuen zusammenbringen. Wie das funktionieren kann, erläutern systematisch “10 steps for success”.

Content Curation ist heute ohne automatisiertes Filtering nicht denkbar. Und hier kommen dann Plattformen und Apps wie Anders Pink ins Spiel. Aber es braucht auch “human filtering”, also die Experten, die die gefundenen Ressourcen um zielgruppengerechten Kontext erweitern, und Nutzer, die bewerten, kommentieren, weiterleiten.

Anders Pink ist ein Plattform, die man sofort ausprobieren kann. Und die mit einer Schnittstelle (API) wirbt, um die kuratierten Inhalte auch in die eigene Lernplattform oder andere Systeme zu integrieren. Das ist eine neue Qualität.

“Instead of providing fixed courses, we can help people o learn continuously. That means supporting a culture which looks externally or insights. That means finding, filtering, and sharing the most recent, most elevant content that will give our teams a competitive advantage. That means a mindshift from creation of formal learning to curation for continuous learning.” (Jane Hart im Vorwort)
Anders Pink, Januar 2017

How to get better at the things you care about | Eduardo Briceño

TEDTalk - Februar 1, 2017 - 16:05
Working hard but not improving? You're not alone. Eduardo Briceño reveals a simple way to think about getting better at the things you do, whether that's work, parenting or creative hobbies. And he shares some useful techniques so you can keep learning and always feel like you're moving forward.

Einsatzpotenziale von Kurzvideos in Verbindung mit „social“?

scil - Februar 1, 2017 - 14:50
In einem früheren Blogbeitrag hat Sabine Seufert über unser Forschungsprojekt zum Einsatz von Social Video Learning in der Lehrerbildung berichtet. Dieses haben wir in Kooperation mit Frank Vohle (Ghostthinker) und der Plattform „EduBreak Campus“ durchgeführt – mit ihm hatte ich heute morgen ein sehr inspirierendes Gespräch. Das hat mich (wieder einmal mehr) veranlasst, über die Einsatzmöglichkeiten…

Randständigkeit mit Wertschätzung

Gabi Reinmann - Februar 1, 2017 - 14:45

Über „Scholarship of teaching and learning“ (SoTL) ist in den letzten Jahren viel geschrieben worden – vor allem im englischsprachigen Bereich. Einen guten Überblick in deutscher Sprache gibt Ludwig Huber (Überblick siehe hier). SoTL hat mehrere eigene Publikationsorgane, unter anderem das International Journal of Scholarship of Teaching and Learning. In der Ausgabe vom Juli 2016 schreiben Karen Manarin und Earle Abrahamson über „Troublesome knowledge of SoTL“ und weisen unter diesem Titel – gestützt auf empirischen Daten – auf die Widersprüchlichkeiten und Spannungsverhältnisse hin, mit denen Fachwissenschaftler konfrontiert sind, wenn sie sich forschend mit ihrer Lehre beschäftigen. An Hochschulen gibt es konkurrierende Werte, die Forschung, Lehre und Verwaltung/Management betreffen: So bekennt man sich etwa zu Persönlichkeitsbildung und fordert Tiefenlernen, aber am Ende zählen Absolventenzahlen oder Evaluationsergebnisse – um nur ein Beispiel zu nennen. Dies, so die Autoren, mache es überhaupt erst möglich, dass SoTL zwar Wertschätzung erfahre, aber den Akteuren gleichzeitig Schwierigkeiten beschere: „Perhaps these competing visions of education are what SoTL can be officially valued, but marginalized“ (p. 3). Der Beitrag kombiniert grundlegende Überlegungen mit den Resultaten einer Studie und gibt so einen aus meiner Sicht aktuellen und anschaulichen Anstoß zur Diskussion von SoTL als einem Ansatz, der in der Hochschuldidaktik eine wichtige Brücke zwischen Forschung und Lehrpraxis schlägt und vielleicht auch eine wissenschaftsdidaktische Enkulturation befördern kann.

Tagungsrückblick ZKI/DINI-Tagung | Vortragsaufzeichnung online

head.zblog - Januar 31, 2017 - 20:55
Im Rahmen der letzten DINI-Tagung (siehe Link unten) habe ich zum Thema Zwischen Anachronismus und Futurismus – Hochschulen als Lernorte der Zukunft gesprochen. Die Vortragsaufzeichnung ist nun online und kann hier abgerufen werden. Tagungsrückblick | Digitalisierung der Lehre und Lernorte Tweet

Bildung für alle. Teilen und Tauschen

Weiterbildungsblog - Januar 31, 2017 - 20:17

Die Öffnung der Hochschulen als gesellschaftspolitisches Ziel, Open Educational Resources (OER) als Instrument, eine neue akademische Kultur, das erhoffte Umdenken der Hochschullehrenden und die Hamburg Open Online University (HOOU) als Leuchtturmprojekt. Das versucht, der Artikel zu verbinden.

“Eine neue Online-Uni versucht sich an einer Vision: Lehrstoff vom Professor, so frei zugänglich wie das Wissen auf Wikipedia. Auch wenn offene Bildungsmaterialien für viele Dozenten noch Neuland sind, ist eine Gemeinschaftsplattform schon im Werden.”
Christine Prußky, Süddeutsche Zeitung, 29. Januar 2017

Learning Insights 2017

Weiterbildungsblog - Januar 31, 2017 - 18:10

Die Karawane zieht weiter: von der LEARNTEC in Karlsruhe nach London zur Learning Technologies (1./2. Februar). Dort kann man sicher auch die Experten von Kineo treffen und mit ihnen über ihren neuesten Report diskutieren. Wieder haben sie Learning Professionals interviewt, um aktuellen Entwicklungen auf die Spur zu kommen. In der Einführung gestehen sie aber schon die “same themes, challenges and concerns”. So sind es vor allem bekannte Stichworte, die der Report aufnimmt: “speed”, “from courses to resources”, “social learning”, “content curation”. Neue Technologien? “Two types of tech stood out here - interactive video and virtual reality”.

Der Report ist gut geschrieben und gestaltet, bleibt aber an vielen Stellen an der Oberfläche. So lautet eine Empfehlung beim Stichwort “content curation”: “Check out tools that create an automated curation on specified subjects, to save you time hunting.” Und jetzt weiß der L&D Experte oder E-Learning-Spezialist im Unternehmen, was zu tun ist?
Kineo, 31. Januar 2017 (Registrierung erforderlich)

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