Sammlung von Newsfeeds

How yarn bombing grew into a worldwide movement | Magda Sayeg

TEDTalk - März 1, 2016 - 16:04
Textile artist Magda Sayeg transforms urban landscapes into her own playground by decorating everyday objects with colorful knit and crochet works. These warm, fuzzy "yarn bombs" started small, with stop sign poles and fire hydrants in Sayeg's hometown, but soon people found a connection to the craft and spread it across the world. "We all live in this fast-paced, digital world, but we still crave and desire something that's relatable," Sayeg says. "Hidden power can be found in the most unassuming places, and we all possess skills that are just waiting to be discovered."

7 ways to design sticky MOOCs

Weiterbildungsblog - März 1, 2016 - 15:28

Donald Clark geht sehr, vielleicht etwas zu pragmatisch an diese Aufgabenstellung. Wenn ich als Lehrender z.B. das Ziel habe, gemeinsam mit den Teilnehmenden an einer Aufgabe zu arbeiten, Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu diskutieren, hilft mir da der Hinweis “(5.) Social not necessary” weiter?

Davon abgesehen, will Donald Clark mit seinen acht (!) Ratschlägen vor allem an die zentrale Zielgruppe von MOOCs, die erwachsenen Lerner, erinnern. Soweit okay.
1. Audience sensitive
2. Make all material available
3. Modular
4. Shorter
5. Structured & unstructured
6. Social not necessary
7. Adult content
8. Badges
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 28. Februar 2016

Ein Leben lang digital lernen – neuartige Hochschulangebote

Weiterbildungsblog - März 1, 2016 - 13:19

Im Auftrag des Hochschulforum Digitalisierung hat das mmb Institut die digitalen Weiterbildungsangebote an bundesdeutschen Hochschulen unter die Lupe genommen. Das heißt, es wurden die Webpräsenzen analysiert sowie vertiefende Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse hat Ulrich Schmid (mmb) Anfang Februar in Berlin vorgestellt, die Slides sind öffentlich. Der letzte Teil der Ergebnispräsentation (50 Seiten) ist den Herausforderungen und Handlungsempfehlungen gewidmet. Hier lauten die Überschriften:

1. Unternehmerisch aufstellen, 2. Alumni-Angebot entwickeln, 3. Kooperationen mit Wirtschaft; 4. Neue (informelle) Formate
Hochschulforum Digitalisierung, 2. Februar 2016 (pdf)

OER und ihr Nutzen für die Bildungspraxis: I’m sexy, but you don’t know it!

Weiterbildungsblog - März 1, 2016 - 11:51

In diesen Tagen wird OER gefeiert. In Berlin findet das OER-Festival 2016 statt. Abschließend gibt es die OER-Awards. Es läuft also gut für die Sache Open Educational Resources (OER) bzw. freie Bildungsmaterialien, könnte man meinen. Doch so rege die bildungspolitische Community ist, so wenig passiert “vor Ort”. Deshalb ruft Monika Fischer (Bertelsmann Stiftung) auf, den Diskurs stärker “in die pädagogische Praxis zu tragen”, ein “überzeugendes Wirkungsversprechen zu OER zu entwickeln” und die spätere Zielgruppe, hier vor allem die Lehrer, besser einzubinden. Christian Füller wirft dann noch an anderer Stelle ein: “Macht “OER” endlich verständlich!”

Alles gute Punkte. Doch was am Ende des Tages hierzulande fehlt, ist Leidensdruck. Die Bildungsprobleme, die wir haben, sind keine OER-Probleme. Hinzu kommt, dass sich jeder Change in den “besonderen Organisationen” Schule und Hochschule besonders schwer tut. Was nicht bedeutet, mit der Überzeugungsarbeit nachzulassen, sondern nur, mit realistischen Erwartungen an das Thema heranzugehen.
Monika Fischer, Blog „Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 23. Februar 2016

Dive into an ocean photographer's world | Thomas Peschak

TEDTalk - Februar 29, 2016 - 15:54
Somersaulting manta rays, dashing dolphins, swarming schools of fish and munching sharks inhabit a world beneath the ocean's surface that few get a chance to see. Conservation photographer Thomas Peschak visits incredible seascapes around the world, and his photos reveal these hidden ecosystems. "You can't love something and become a champion for it if you don't know it exists," he says. Join Peschak in a new, immersive TED Talk format as he shares his stunning work and his dream for a future of respectful coexistence with the ocean.

Gedrückte Daumen #fOERderAward

Sandra Hofues - Februar 29, 2016 - 14:00

Während ich neugierig und aufmerksam am ersten Workshop des diesjährigen Lehre hoch n-Programms teilnehme, wird in Berlin beim OER-Festival darüber entschieden, wer den erstmals verliehenen OER-Award erhält. Eine ganze Reihe an Personen und Projekten sind hierfür nominiert. Man darf gespannt sein, wer am Dienstagabend die Preise in Händen halten wird.

Unter’s Publikum hat sich auch Sabrina (@sonnensicht) gemischt: Sie vertritt am morgigen Dienstag das Projekt „Forschungspost“, das innerhalb meiner Einführungsvorlesung in die Mediendidaktik entstanden ist und über Uni-Grenzen hinaus weitergeführt werden soll. Sabrina ist also schon im Finale des #fOERderAwards, was wirklich klasse ist und – gefühlt – ganz Köln, Bielefeld und Franken freut (hier ihr cooles Bewerbungsvideo).

Ich hoffe sehr darauf, dass sie die tolle Unterstützung, wie sie in den letzten Wochen im Netz sichtbar wurde, auch vor Ort erhält. Denn das Projekt hat deutlich spürbares Potenzial vor allem für solche Studierende, die für Geschichten offen sind, oder solche, die erst beginnen wollen zu studieren.

Die Daumen für viel Support vor Ort und ein erfolgreiches Abschneiden sind gedrückt!

Why do we hire based on ‘experience’? HR, Automattic, and Open Badges

Weiterbildungsblog - Februar 29, 2016 - 11:59

Was sagen eigentlich noch “Lebensläufe”, “Qualifikationen” und “Erfahrungen” über die Kompetenzen eines Kandidaten aus? Wenig, meint Doug Belshaw. In vielen Bereichen stellen Open Badges, jene digitalen Abzeichen für erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten, bessere, weil feinere Filter dar. “Granularity”, “evidence” und “portability” zählt er als Pluspunkte auf. Mag sein. In jedem Fall werden Netzprofile (LinkedIn, Xing, Blogs) mehr und mehr zu Ausgangspunkten auf dem Jobmarkt. Und ein Baustein dieser Präsenzen könnten auch Open Badges sein.
Doug Belshaw, Medium, 25. Februar 2016

Building an effective learning environment

Weiterbildungsblog - Februar 29, 2016 - 10:15

Ich hatte Tony Bates schon im Ruhestand vermutet, was sich als großer Fehler entpuppte. Er präsentiert, reflektiert und schreibt wie eh und jeh. Viele seiner Aktivitäten hängen an seinem (offenen) Buch “Teaching in a Digital Age”. So auch diese Gedanken über Lernumgebungen. Tony Bates schickt ihnen zwei Prämissen vorweg: a) Lernen als eine “natürliche” Aktivität, und b) Lernen als fortlaufender, nie abgeschlossener Prozess.

Vor diesem Hintergrund beschreibt er einige zentrale Bausteine von Lernumgebungen, mit denen sich Lehrende auseinandersetzen müssen wie z.B. “learner characteristics”, “content”, “skills”, “learner support”, “resources”, “assessments”. Technologien, Plattformen und Tools haben zudem das Spektrum an Möglichkeiten erweitert, effektive Lernumgebungen zu gestalten. Mit fließenden Übergängen zum Stichwort PLE (personal learning environment).
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 22. Februar 2016

Um keinen Deut besser

Gabi Reinmann - Februar 27, 2016 - 10:38

Der Stifterverband hat seit diesem Jahr ein neues Online-Magazin: Merton! Namensgeber ist der Unternehmer und Politiker Richard Merton, der sich als Wissenschaftsmäzen einen Namen gemacht und wohl auch den Stifterverband geprägt hat. Der Untertitel des Magazins macht deutlich: Es geht im Bildung, Wissenschaft und Innovation. Ich denke, man kann das neue Informationsangebot in die Wissenschaftskommunikation einordnen. Im jüngsten Interview (hier) streiten Julian Nida Rümelin und Thomas Sattelberger darum, ob wir zu viele oder zu wenige Akademiker haben, ob hohe Abbruchraten von Studierenden von der schlechten Lehre oder davon herrühren, dass nicht alle, die ein Studium beginnen, auch für ein Studium geeignet sind. Über Nida-Rümelins Buch hatte ich (hier) bereits mal geschrieben. Ich konnte seiner Argumentation gut folgen; im Interview sind die Statements etwas schwach, aber die Parolen Sattelbergers leider um keinen Deut besser. Das Interview bricht an der Stelle ab, an der es hätte interessant werden können. Na ja, vielleicht kann man es als Aufhänger für eigene Diskussionen verwenden, für mehr sicher nicht.

Erhellender und anregender ist da der Text (hier) von Uwe Schneidewind zur „transformativen Wissenschaft“ im Merton Magazin. Der als Kolumne bezeichnete Text erklärt, was unter transformativer Wissenschaft zu verstehen ist und warum der Ruf nach einer solchen Wissenschaft eine gewisse Aufregung und Abwehr verursacht: „Wer die Forderung nach einer transformativen Wissenschaft erhebt, der zielt auf die Wissenschaft als Ganzes, auf die Idee von Wissenschaft, aber auch auf ihre Funktion als zentrales gesellschaftliches Subsystem moderner Gesellschaften. Wer diese Wissenschaft „transformativ“ gestalten will, spielt mit einem umfassenden Ausrichtungsanspruch und fordert damit eine Selbsttransformation der heutigen Praxis von Wissenschaft ein. Eine solche Forderung schreckt alle diejenigen auf – und will es auch -, die keine Veränderung im Wissenschaftssystem möchten.“ Der Autor beschreibt drei wesentliche Ziele transformativer Wissenschaft: „Sie will die Reflexivität im Wissenschaftssystem erhöhen, um sich der Praxis der eigenen Wissenschaft bewusst zu werden. Sie will werturteilsgeleitete Bezüge (schon bei der Wahl der Forschungsthemen) aufdecken und gesellschaftlich zu verhandeln. Sie will Formen der Wissensproduktion schaffen, bei denen früh auch die nicht-wissenschaftlichen Akteure einbezogen werden.“ Beim Lesen habe ich mir gedacht: Design-Based Research (zum Reader hier)  ließe sich als ein methodologischer Ansatz innerhalb der Bildungswissenschaft relativ gut unter dieses Dach zumindest subsumieren und könnte von einem Versuch, diesbezüglich Zusammenhänge zu eruieren, womöglich auch profitieren.

Um nochmal auf das Magazin Merton zurückzukommen: Das kann man sicher im Auge behalten und vor allem daraufhin beobachten, was der Stifterverband hier so alles auf die Agenda setzt.

Semester“ferien“

Sandra Hofues - Februar 27, 2016 - 09:47

Gerade sind Semesterferien. Zur Erinnerung: Mit Semesterferien wird die Phase im Studium bezeichnet, wo man eine längere Zeit auf Achse ist, wo Urlaub oder Praktika gemacht werden und wo zuhause oder in der Bibliothek Hausarbeiten geschrieben werden. „Schöne Ferien,“ hieß es daher oft unter Kommiliton_innen. Gemeint war eine schöne freie Zeit und die Hoffnung auf ein Wiedersehen nach den Ferien. Denn am Studienort war eigentlich niemand, allenfalls für kürzere Phasen, wenn die Bücher ausgingen oder ein Abgabetermin anstand. Das Komische daran: Semesterferien sehen heute irgendwie anders aus – nicht bei den Studierenden, denn die Flure sind leer. Aber bei mir als Dozentin an einer Uni durchaus. Es gibt vor Ort viel zu organisieren, zu korrigieren, zu schreiben. Auch stehen einige Reisen an, allerdings aus dienstlichen Gründen, die einer Vor- und Nachbereitung bedürfen. Einzig die selbstbestimmte Einteilung der Zeit ist von früher geblieben. Immerhin.

Why we need gender-neutral bathrooms | Ivan Coyote

TEDTalk - Februar 26, 2016 - 15:28
There are a few things that we all need: fresh air, water, food, shelter, love ... and a safe place to pee. For trans people who don't fit neatly into the gender binary, public restrooms are a major source of anxiety and the place where they are most likely to be questioned or harassed. In this poetically rhythmic talk, Ivan Coyote grapples with complex and intensely personal issues of gender identity and highlights the need for gender-neutral bathrooms in all public places.

Mediendidaktische Konzepte bei der Erstellung von E-Learning

Weiterbildungsblog - Februar 26, 2016 - 11:00

Auch heute noch, obwohl der Begriff “E-Learning” ja schon seit 20 Jahren die Runde macht und ihn viele deswegen nicht mehr nutzen, gibt es Organisationen und Zielgruppen, die ganz am Anfang stehen. Jenseits von Twitter und MOOCs also. Wenn ich in solchen Kontexten gebeten werde, etwas “Grundlegendes” über E-Learning zu erzählen, verfolge ich oft ein einziges Anliegen: eine Verständigung darüber, dass das Lernen im Netz nicht nur aus der Entwicklung und Bearbeitung von Programmen besteht, sondern dass Lernen als Prozess gestaltet und aufgenommen wird, der auch eine kommunikative und eine praktische Seite hat. Kurz: Die Referenten begleiten Lernende und bieten ihnen Möglichkeiten, ihre eigenen Erfahrungen im Lernprozess einzubringen. Die Technik dafür ist in fast allen Fällen da.
Jochen Robes, SlideShare, 25. Februar 2016

Mediendidaktische Konzepte bei der Erstellung von E-Learning from Jochen Robes

The death of the digital native: four provocations from Digifest speaker, Donna Lanclos

Weiterbildungsblog - Februar 25, 2016 - 17:17

Mir sind alle vier Provokationen der Autorin sehr sympathisch: a) “The death of the digital native”, um lieber über “visitors” and “residents” zu sprechen; b) Hochschulen, die “open by default?” sind; c) Hochschulen, die sich nicht auf die Berufsvorbereitung reduzieren lassen (”stop being ruled by ’student expectations’”); und d) Systeme und Tools, die einem didaktischen Ziel folgen (”education technology: fit or purpose?”).
Donna Lanclos, Jisc, 23. Februar 2016

Why your doctor should care about social justice | Mary Bassett

TEDTalk - Februar 25, 2016 - 16:02
In Zimbabwe in the 1980s, Mary Bassett witnessed the AIDS epidemic firsthand, and she helped set up a clinic to treat and educate local people about the deadly virus. But looking back, she regrets not sounding the alarm for the real problem: the structural inequities embedded in the world's political and economic organizations, inequities that make marginalized people more vulnerable. These same structural problems exist in the United States today, and as New York City's Health Commissioner, Bassett is using every chance she has to rally support for health equity and speak out against racism. "We don't have to have all the answers to call for change," she says. "We just need courage."

Corporate Universities – Auslauf- oder Zukunftsmodell?

scil - Februar 25, 2016 - 11:05
Corporate Universities galten Ende der 90er Jahre als vielversprechende Lösung für die die lernende Organisation, zur Erhöhung der Innovationsfähigkeit und zur Begleitung strategischer Veränderungsprozesse. „Sie sollten Strukturen und Kommunikationsgelegenheiten bereitstellen, die individuelle, organisatorische und strategische Lern- und Veränderungsprozesse ermöglichen und…
Mehr Lesen

What’s Next in Computing?

Weiterbildungsblog - Februar 24, 2016 - 20:22

Die Computerindustrie entwickelt sich in Zyklen. Alle 10-15 Jahre beginnt ein neuer Zyklus, der alles auf den Kopf stellt. 1981 begann das Zeitalter des PCs, 1993 startete das Internet seinen Höhenflug, und 2007 betraten wir die “mobile era”, in der wir uns heute noch befinden. Was könnte der Startpunkt für den nächsten Sprung sein? Der Autor bietet uns in kurzen Steckbriefen an: artificial intelligence (AI), systems-on-a-chip, autonomous cars, drones, internet of things (energy, security, convenience), wearables, virtual reality (”2016 is an exciting year for VR …”), augmented reality.

Ein lesenswerter Artikel, der komplexe Entwicklungen in eine Ordnung bringt! Und uns ahnen lässt, was nach E-Learning kommen könnte …
Chris Dixon, Medium, 21. Februar 2016

How to make a profit while making a difference | Audrey Choi

TEDTalk - Februar 24, 2016 - 16:21
Can global capital markets become catalysts for social change? According to investment expert Audrey Choi, individuals own almost half of all global capital, giving them (us!) the power to make a difference by investing in companies that champion social values and sustainability. "We have more opportunity today than ever before to make choices," she says. "So change your perspective. Invest in the change you want to see in the world."

Lernermotivation beim Digitalen Lernen. Herausforderungen und Ziele

Weiterbildungsblog - Februar 23, 2016 - 22:59

Im Rahmen eines Webinars, veranstaltet von Haufe Akademie und CrossKnowledge, habe ich mich auf das Thema “Lernmotivation” etwas näher eingelassen. Es wird übrigens, das nur am Rande, in den Handbüchern zur Mediendidaktik so gut wie gar nicht behandelt. Ich habe mich schwer getan, Struktur in das Thema zu bringen und mich schließlich, fast aus Verlegenheit, für “10 Tipps” entschieden. Die Nachfragen der Teilnehmenden haben dann gezeigt, dass Lernmotivation viele vor allem in Verbindung mit Compliance-Schulungen  beschäftigt. Was vielleicht auch noch ein schönes Thema wäre …
Jochen Robes, SlideShare, 23. Februar 2016

Lernermotivation beim Digitalen Lernen. Herausforderungen und Ziele from Jochen Robes

Wie viele Akademiker braucht Deutschland?

Weiterbildungsblog - Februar 23, 2016 - 17:30

Die Antwort ist sicher eine Frage der Perspektive. Und die beiden prominenten Diskutanten, Julian Nida-Rümelin und Thomas Sattelberger, bieten einige an. Natürlich geht es um den “Akademisierungswahn” (Nida-Rümelin). Aber auch um Grenzen und Schwächen des bestehenden Hochschulsystems. Wobei bei mir Thomas Sattelberger mit seiner ersten Wortmeldung schon kräftig Punkte gesammelt hat:

Sattelberger: Da fällt mir sofort der Satz eines früheren Chefs ein: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn alles andere vergessen ist.” Das führt die Bildung existenziell auf die Identität zurück und hat bei mir zu einer Distanz zum formalisierten, rein fachbasierten Lernen geführt. Und dieser Satz hat mich angeregt, die vielen Lernmöglichkeiten zu nutzen, die das Leben einem gibt.”
Kilian Kirchgeßner, Merton. Onlinemagazin des Stifterverbandes, 18. Februar 2016

So richtig – mit Forschung?

Gabi Reinmann - Februar 23, 2016 - 16:48

Ist Hochschuldidaktik eine wissenschaftliche Disziplin: also so richtig – mit Forschung? Es sind nicht eben wenige, die das verneinen würden, aber es mehren sich die Stimmen, die auf diese Frage ein klares Ja antworten. Im Oktober 2015 habe ich (hier) bereits auf ein erstes Positionspapier aufmerksam gemacht, das von Bildungswissenschaftlern verfasst wurde, die sich um die Hochschuldidaktik als eine wissenschaftliche Disziplin bemühen. Aber:

Um die vielfältigen Forschungszugänge sichtbar zu machen und forschende Hochschuldidaktiker miteinander zu vernetzen, braucht man Anlässe: Gemeinsam mit der Universität St. Gallen veranstalten wir zu diesem Zweck am 8. und 9. September 2016 an der Uni Hamburg eine Forschungstagung mit dem Titel „Perspektiven und Zukunft der Forschung zum Lehren und Lernen an Hochschulen“ (hier alle erforderlichen Infos). Die Deadline für Einreichungen läuft noch bis 1. März. E-Teaching.org hatte freundlicherweise auch vor einiger Zeit (hier) darauf verwiesen. Wir hoffen nun darauf, dass sich möglichst viele Mitstreiter in Sachen hochschuldidaktischer Forschung aufgerufen fühlen, etwas einzureichen. Das Zusammentreffen ist nicht als einmalige Angelegenheit gedacht, sondern als Auftakt für eine Initiative, über die wir dann auch laufend auf dem Blog Wissenschaft bildet. berichten wollen. Wer sich übrigens an dem Blog aktiv beteiligen will, kann sich gerne bei mir oder Tobias Jenert melden.

Seiten