Sammlung von Newsfeeds

Open Badges – die unterbeleuchtete Seite von Open Education

Weiterbildungsblog - Mai 9, 2017 - 08:17

Wenn es um Open Education geht, stehen die Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources, OER) klar im Vordergrund. Open Badges oder “digitale Kompetenzabzeichen”, wie Ilona Buchem von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin sie in diesem Video nennt, stehen noch etwas im Abseits. Potenzial, z.B. als digitale CVs oder ePortfolios, wird ihnen gerne bescheinigt. Was fehlt, ist Aufmerksamkeit und eine breitere Diskussion über ihren Sinn und Nutzen. Manchmal denke ich, dass eine solche Infrastruktur vor allem zukünftigen Programmen bzw. Algorithmen hilft, automatisiert Profile und Lebensläufe auszulesen. Aber das wäre vielleicht schon Teil der Diskussion …
OERinfo - Informationsstelle OER,  YouTube, 1. Mai 2017

the uncertain future of training

Weiterbildungsblog - Mai 8, 2017 - 15:46

Training, so Harold Jarche, ist rückwärtsgewandt. Dinge, die sich bewährt haben, werden weitergegeben und geschult. Doch es sind häufig gerade diese Dinge (Prozesse, Regeln), die zuerst automatisiert werden. Mit Blick auf eine unsichere, offene Zukunft ist Lernen gefragt. Und Learning & Development-Experten, die nicht mehr Kurse organisieren, sondern das Lernen und den Austausch am Arbeitsplatz unterstützen.

“Training as knowledge delivery is dead. When this is needed, such as learning how to do a procedural task, it will be automated through simulation. …
If you are in the training field, now is the time to expand your mental models and build capabilities in social learning support. First, become an expert learner. Then you may be ready for an uncertain future.”

Harold Jarche argumentiert (wie immer) sehr plakativ, aber trifft einen wichtigen Punkt.
Harold Jarche, learning & working in perpetual beta, 8. Mai 2017 

A tribute to nurses | Carolyn Jones

TEDTalk - Mai 8, 2017 - 15:02
Carolyn Jones spent five years interviewing, photographing and filming nurses across America, traveling to places dealing with some of the nation's biggest public health issues. She shares personal stories of unwavering dedication in this celebration of the everyday heroes who work at the front lines of health care.

En passant die Trends aus der Weiterbildung entdecken

Weiterbildungsblog - Mai 8, 2017 - 05:12

“Wie Sie Social Media nutzen können, um sich über Weiterbildungstrends auf dem Laufenden zu halten”, so leitet Lutz Goertz (mmb Institut) diese kurze Arbeitshilfe ein. Sie enthält einige Kriterien und konkrete, nützliche Tipps zum Einsatz von Twitter und Xing, versucht allerdings nicht, diese Anmerkungen mit etwas zu verknüpfen, was ich “Persönliches Wissensmanagement” nenne. Dazu würde gehören, das “auf dem Laufenden zu halten” in einen weiteren Zusammenhang von Wissensarbeit und Vernetzung zu stellen.
Lutz Goertz, wb-web/ Blog, 4. Mai 2017

Digitale Kompetenz: Eine vierte Kulturtechnik? Und wenn ja, was ist es genau?

scil - Mai 8, 2017 - 04:24
Die Diskussion ist am Laufen: braucht es eine „digitale Kompetenz“ als vierte Kulturtechnik? Im Juni 2016 hat es die deutsche Bildungsministerin Wanka und KMK-Präsidentin Bodegan kommuniziert. Angela Merkel kommunizierte kürzlich „Computational Thinking“ als 4. Kulturtechnik. Was ist eigentliche eine Kulturtechnik? Ich frage Siri – „die“ natürlich Wikipedia zitiert: „Kulturtechniken sind kulturelle und technische Konzepte zur Bewältigung…

Ryan learns something (Degreed Video Series)

scil - Mai 6, 2017 - 12:29
Degreed ist ein Anbieter einer "Learning Experience Platform" (in der Terminologie von Josh Bersin). Um zu zeigen, wo wir überall lernen (eben nicht nur im Seminarraum oder durch ein Web Based Training) und um die Relevanz des eigenen Produkts aufzuzeigen, hat degreed eine neunteilige Videoserie entwickelt: "Ryan Learns Something". Degreed hat Ryan 15'000 US$ und…

A summer school kids actually want to attend | Karim Abouelnaga

TEDTalk - Mai 5, 2017 - 14:48
In the US, most kids have a very long summer break, during which they forget an awful lot of what they learned during the school year. This "summer slump" affects kids from low-income neighborhoods most, setting them back almost three months. TED Fellow Karim Abouelnaga has a plan to reverse this learning loss. Learn how he's helping kids improve their chances for a brighter future.

Auftaktwoche (cl2025)

Weiterbildungsblog - Mai 5, 2017 - 11:53

Am Montag startet unser Corporate Learning 2025 MOOC. Wir haben wieder acht Unternehmen - Merck, Continental, Ottobock, DNV GL Oil & Gas, Viessmann, Aareal Bank, Bosch und Audi - gewinnen können, jeweils eine Woche zu gestalten. Das heißt, ein Thema auszusuchen, Aufgaben und Aktivitäten zu gestalten und die Woche selbst auf den verschiedenen Netzwerken und Plattformen zu moderieren. Viele Abstimmungen laufen derzeit noch im Hintergrund. Bevor Merck dann am 15. Mai loslegt, soll es in der ersten Woche noch einmal um die Idee und die Ziele des MOOCs sowie um die Tools gehen, auf die wir setzen. Ach ja, und die Anmeldung ist selbstverständlich auch noch offen!

“Die Auftaktwoche dient dem effizienten Einstieg in den Corporate Learning 2025 MOOCathon. In zwei Livesessions wird der gesamte Ansatz nochmal vorgestellt und es wird auf Eure konkreten Fragen eingegangen. Außerdem startet eine öffentlich einsehbare Lerngruppe nach der Working-Out-Loud-Methode.”
Corporate Learning Community, 5. Mai 2017

The Future of Jobs and Jobs Training

Weiterbildungsblog - Mai 5, 2017 - 07:34

Das amerikanische PewResearchCenter hat vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung auf die Zukunft von Arbeit eine große Zahl von Experten gefragt, ob sie sehen, dass neue Bildungs- und Lernprogramme hier Antworten liefern können. Die Meinungen und Kommentare der Experten haben sie in fünf Blöcken zusammengefasst. Hier die Blöcke, die im Dokument (92 S.) näher vorgestellt und mit Zitaten gefüllt werden:

“Theme 1: The training ecosystem will evolve, with a mix of innovation in all education formats
Theme 2: Learners must cultivate 21st‑century skills, capabilities and attributes
Theme 3: New credentialing systems will arise as self-directed learning expands
Theme 4: Training and learning systems will not meet 21st‑century needs by 2026
Theme 5: Jobs? What jobs? Technological forces will fundamentally change work and the economic landscape”

Lee Rainie und Janna Anderson, PewResearchCenter, 3. Mai 2017

10 uses for Amazon Echo in corporates

Weiterbildungsblog - Mai 5, 2017 - 04:06

Okay, ich hatte etwas mehr erwartet, als ich die Überschrift las. Und irgendwie auch “Training/ Learning” mitgelesen. Doch Donald Clark, glücklicher Besitzer eines neuen Familienmitglieds, konzentriert sich auf die Frage: “Could its frictionless, hands-free, natural language interface be of use in the office environment?” Und bleibt bei sehr administrativen Übungen stehen. Das ist sicher nur der Anfang.
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 4. Mai 2017

There's no shame in taking care of your mental health | Sangu Delle

TEDTalk - Mai 4, 2017 - 14:57
When stress got to be too much for TED Fellow Sangu Delle, he had to confront his own deep prejudice: that men shouldn't take care of their mental health. In a personal talk, Delle shares how he learned to handle anxiety in a society that's uncomfortable with emotions. As he says: "Being honest about how we feel doesn't make us weak -- it makes us human."

Learning in a High Performance Ecosystem

Weiterbildungsblog - Mai 4, 2017 - 13:42

Es gibt immer wieder deutliche, manchmal auch strenge Hinweise darauf, dass Lernprozesse nur einen Weg beschreiben, um zu einer verbesserten Performance zu gelangen. Arun Pradhan gehört zu den Vertretern dieser Sichtweise und hat aus diesem erweiterten Blickwinkel heraus versucht, in einem Schaubild verschiedene Komponenten miteinander in Beziehung zu setzen. Um den Lernenden und seine Workflow Experience herum sind “resources”, “environment” und “people” gruppiert und weiter ausdifferenziert.

Mir gefällt das Schaubild sehr gut. Die Vorschläge und Kommentare anderer Experten zeigen aber auch, dass ihnen zwar selten etwas fehlt, dass viele Dinge aber auch anders genannt, Schwerpunkte anders gesetzt und Verbindungslinien anders gezeichnet werden können.

“In my opinion, our brave new world requires more complex learning which is less about ‘retaining knowledge’ and more about developing the mindset and mental models to apply complex ‘know how’, and be empowered by a broad ‘know who.’”
Arun Pradhan, LinkedIn/ Pulse, 3. Mai 2017

The 702010 Interplay

Weiterbildungsblog - Mai 4, 2017 - 12:29

Auf den Punkt gebracht! Mark Britz legt dar, dass die 70:20:10-Formel nicht drei separate Lernformate beschreibt, sondern dass diese Lernformate eng miteinander verknüpft sind und sich wechselseitig beeinflussen (Wer einmal versucht hat, genau zu beschreiben, was die 70 und die 20 voneinander trennt, wird das sofort bestätigen …). Das Modell ist schließlich eingebettet in ein “framework consisting of mindset changes, individual behaviors, organizational structures and technology augmentation”.  Im Einzelnen:

“1. Social improves Formal Learning …
2. Social informs Informal Learning …
3. Informal inspires Social Learning …
4. Formal influences Informal Learning …
5. Informal (through social) informs Formal Learning …
6. Formal inspires Social Learning …”

Mark Britz, The Simple Shift, 1. Mai 2017

Learning in a digital world: trends & implications for learning professionals (Vortrag)

scil - Mai 4, 2017 - 08:25
Der global tätige Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen hatte mich diese Woche eingeladen, zu „Trend-Themen im (betrieblichen) Lernen“ zu berichten und eine Workshop-Sequenz zu moderieren. Die Stichworte, die wir abgestimmt hatten, lauteten: digital transformation, microlearning, video-based learning, games & gamification, informal learning, personal learning environments, immersive learning environments, bots for learning, adaptive tutorial systems, big data &…

Anderes Denken im Gepäck der Sprache

Gabi Reinmann - Mai 4, 2017 - 07:09

Oft angekündigt, mit Spannung erwartet – jetzt ist es da: das Positionspapier vom Wissenschaftsrat zu „Strategien für die Hochschullehre“. Für diejenigen für uns, die sich mit dem akademischen Lehren und Lernen wissenschaftlich beschäftigen, ist es zunächst einmal höchst erfreulich, dass das Thema Hochschullehre derzeit so weit oben auf der Agenda steht – auch beim Wissenschaftsrat. Positiv aufgefallen ist mir an dem Papier, dass ein paar sehr grundlegende Dinge, die man endlich in Angriff nehmen müsste, angesprochen werden: unter anderem „alternative Berechnungsmodelle für die Gesamtheit von Lehraufgaben“ (S. 18) inklusive einer (rechtlichen) Reform der Lehrverpflichtungsverordnungen der Länder (S. 30) sowie eine ausreichende finanzielle Grundlage für bessere Lehrbedingungen (S. 33 f.) statt temporärer Förderprogramme. Hinweise darauf, dass auch die Studierenden selbst Verantwortung für ihren „Bildungserfolg“ tragen, dass Lehre in der individuellen Verantwortung der Lehrenden UND in der institutionellen Verantwortung der Hochschulen liegt, Hochschullehre mithin eine gemeinsame Aufgabe ist, bieten zwar nichts Neues, aber es kann in der Tat nicht schaden, wenn man das ab und zu neu begründet und wiederholt.

Es gäbe viel zu sagen zu dem Positionspapier und ich denke, es wird uns auch noch eine Weile beschäftigen. An dieser Stelle nur mal ein paar erste (noch unsystematische) Kommentare.

Nachdem die Notwendigkeit neuer „Lehrverfassungen“ bereits in Vorträgen mehrfach angekündigt worden war, hatten wohl viele gehofft, dass das Positionspapier verrät, was es damit genau auf sich hat. Die Definition ist allerdings etwas enttäuschend, denn letztlich heißt es nur: „Lehrverfassungen beschreiben ein verbindliches Leitbild für die Lehre an einer bestimmten Hochschule“ (S. 15). Wo da jetzt der Unterschied zwischen einem Leitbild für die Lehre (das ja viele Hochschulen schon haben) und einer Lehrverfassung liegen soll, erschließt sich mir nicht. Das wird wohl eher dazu einladen, mal eben die Überschrift zu ändern …

Was mich immer wieder und erneut im neuen Positionspapier verwundert, ist die Rede vom „neuen Paradigma“ (S. 8), das darin bestünde, dass wir uns alle an „learning outcomes“ zu orientieren haben. Was daran „paradigmatisch“ ist, habe ich nie verstanden. Warum man „Lehrendenorientierung“ und „Studierendenorientierung“ als Pole eines Kontinuums stilisiert, obschon sich Lehren und Lernen an einer Bildungsinstitution wie der Hochschule gegenseitig bedingen, bleibt mir ebenfalls ein Rätsel (siehe dazu auch hier).

Seltsam zu lesen ist, dass der Wissenschaftsrat seine Hoffnungen in Sachen Digitalisierung unter anderem auf Campus Management Systeme legt (S. 22, 24 f.): Diese dienen zum einen vor allem der Verwaltung und nicht direkt dem Lehren und Lernen; zum anderen hört mal überall nur Klagen über die gängigen Systeme, die als starr und eher beschränkend, denn als einladend für kreative Ideen in Sachen Digitalisierung wahrgenommen werden. Der Rest der Empfehlungen bleibt denn auch eher nebulös.

Was ich aus dem Positionspapier zudem herauslese, ist eine gewisse Richtungsvorgabe in Sachen Forschung zur Hochschullehre: Die (psychologische) Lehr-Lernforschung (genannt ist z.B. explizit die Kompetenzforschung) bzw. empirische Bildungsforschung, wie wir sie aus dem Schulbereich kennen, scheint für den Wissenschaftsrat der Favorit zu sein, zumal da andere Formen der (Wirkungs-)Forschung offenbar als zu „komplex und voraussetzungsreich“ gelten (S. 13). Das stimmt mich besorgt (obschon es mich nicht überrascht), denn aus meiner Sicht wäre es fatal für die Hochschullehre, wenn die besonderen Merkmale akademischen Lehrens und Lernens auf diese Weise außen vor blieben, die heute verbreitete simplifizierte Auffassung von „Evidenzbasierung“ (S. 19) auch auf dem Hochschulsektor übergreifen und ein bildungstheoretischer Diskurs zum Zweck verschiedener Hochschultypen überhaupt nicht mehr geführt werden würde.

Gefordert werden übrigens (am Ende des Positionspapiers) eine neue Institution für die Lehre (bundesweit; S. 34 f.), was nach einer Deutschen Lehrgemeinschaft klingt (siehe dazu auch hier – einschließlich der Diskussion), sowie – wieder einmal – Lehrprofessuren (S. 32). Bei letzteren wird immerhin noch einmal die Forschung zum akademischen Lehren und Lernen ins Spiel gebracht (als fachdidaktische Forschung). Und das ist ein wichtiger Punkt, der aber auch der Diskussion bedarf, zumal wenn wiederum anklingt, dass man das vor allem analog zur schulischen Fachdidaktik machen könne.

Übrigens: Während die Persönlichkeitsbildung in den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zum Verhältnis von Hochschulbildung und Arbeitsmarkt (vom Oktober 2015) noch eine zentrale Rolle als eine von drei Dimensionen der Hochschullehre gespielt hat, taucht das Wort im Positionspapier zu den Strategien für die Hochschullehre kein einziges Mal auf. Dominant sind dagegen Begriffe, die eine deutlich andere Sprache einführen und den Eindruck erwecken, als seien Hochschulen nichts anderes als Unternehmen, deren Stellung auf dem Markt zu behaupten ist: Es ist (natürlich) von Strategie und Strategiefähigkeit sowie von Benchmarks die Rede, sehr (!) viel von Steuerung (Steuerung von Verhalten), von Kennwerten und indikatorengestützter Bewertung, von Anreizen und Belohnung, von Wettbewerb (siehe zu diesem Thema auch hier). Ich finde das nicht unwichtig: Die Sprache setzt hier einen Rahmen, der in sich schlüssig wirkt, der einen infolge der inneren Konsistenz „mitnimmt“ und dazu verleitet, immer weniger Fragen zu stellen, weil das Meiste ja irgendwie (nämlich im gesteckten Rahmen) nachvollziehbar klingt. Es ist aber ein anderes Denken, das da im Gepäck der Sprache ist – ein Denken, das nicht mehr um Bildung und Forschung als Leitideen für die Hochschullehre kreist, sondern eigene Steuerungskreise kreiert, ohne dass so richtig klar wird, welchem Zweck die Steuerung denn letztlich dient.

How to exploit democracy | Laura Galante

TEDTalk - Mai 3, 2017 - 14:56
Hacking, fake news, information bubbles ... all these and more have become part of the vernacular in recent years. But as cyberspace analyst Laura Galante describes in this alarming talk, the real target of anyone looking to influence geopolitics is dastardly simple: it's you.

What is online learning? Seeking definition

Weiterbildungsblog - Mai 3, 2017 - 06:33

Hintergrund dieser Definitions-Frage ist eine “national survey of online learning and distance education in Canadian public post-secondary education”, in die Tony Bates involviert ist. Um sicherzustellen, dass die Teilnehmer dieser Untersuchung ein gemeinsames Verständnis von Online Learning besitzen, wurden verschiedene Begriffe bzw. Formate definiert: distance education courses, online courses, synchronous/ asynchronous online courses, online programs, blended/hybrid courses, credit courses, online contract training und MOOCs.

“Einen Pudding an die Wand nageln” fällt mir bei der Lektüre spontan ein. Und auch Tony Bates meint: “What is already clear from the piloting is that we are trying to describe a very dynamic and fast changing phenomenon, and the terminology often struggles to keep up with the reality of what is happening.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 25. April 2017

Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft [Buch]

Weiterbildungsblog - Mai 3, 2017 - 04:46

Eigentlich heißt der Buchartikel, den Jöran Muuß-Merholz geschrieben hat und auf den er hier verweist, “Lernen zwischen Kaffee und künstlicher Intelligenz”. Den roten Faden seiner Geschichte bildet Familie Müller, mit deren Hilfe er einen Blick auf das Lernen in Unternehmen, Schulen, Volkshochschulen und Hochschulen wirft. Am ausführlichsten kommen die Volkshochschulen weg, die sich 2041 in “Community Learning Center” gewandelt haben werden. Überhaupt enthalten die Szenarien, die Jöran Muuß-Merholz zeichnet, viele schöne Bilder, Ideen und Stichworte. Wenn man eine zentrale Botschaft des Artikels sucht, so lautet sie vielleicht: Auch wenn wir die Digitalisierung und Automatisierung weiterdenken, behalten Begegnungen, das Lokale und Räumliche, der Austausch und konkrete Aktivitäten ihre Bedeutung. Aber - auch durch die Digitalisierung - oft eine neue, andere.

Allerdings haben mich die Stichworte, die 2041 das Lernen in Unternehmen charakterisieren sollen, nicht so richtig inspiriert. Sie lauten “Lernraum, Lerncoach und Communities of Practice”. Lernräume sind in der Fantasie von Jöran Muuß-Merholz eine “Fusion aus Coffeeshop und Bibliothek”, ein zukünftiger Unternehmensstandard. Aber wieso eigentlich noch “Lernräume”? Wenn wir uns heute geplante Arbeitsumgebungen anschauen, so sehen wir ein Nebeneinander von Schreibtischen, Ruheräumen mit Sofas, Begegnungsräumen, Kreativplätzen, Sitzungszimmern usw. Braucht es da noch explizite Lernräume? Auch die Lerncoaches und Communities kommen in der Beschreibung sehr “analog” daher und könnten aktuellen Bildungskonzepten entnommen worden sein. Wenn das die Visionen sind, die 2041 zum Alltag geworden sind, dann macht die betriebliche Weiterbildung in den nächsten Jahren keine allzu großen Sprünge. Die finden sich dann eher beim “Educational Friday” an der Hochschule, “an dem Mitarbeiter in die Hochschule gehen oder Studierende ins Unternehmen kommen”.
Jöran Muuß-Merholz, Jöran und Konsorten, 1. Mai 2017

Can digital literacy be deconstructed into learnable units?

Weiterbildungsblog - Mai 2, 2017 - 16:16

Eigentlich sind es vier Fragen, die Doug Belshaw beantwortet. Darin hält er fest, dass das, was wir “digitally literate” nennen, immer kontextabhängig und dynamisch ist, also kein Zustand, den man einmal erreicht hat und über den ein erfolgreich bestandener Test informiert. Auf die letzte Frage nach Quellen zum Thema, die er empfehlen kann, antwortet er: “There’s no substitute for keeping up-to-date by following people who are making sense of the latest developments.” Und zählt anschließend einige Experten und ihrer Twitter-Accounts auf …

“The three things I stress time and time again in my keynotes, writing, and workshops on this subject are:
1. Digital literacies are plural
2. Digital literacies are context-dependent
3. Digital literacies are socially-negotiated”

Doug Belshaw, Literacies, 21. April 2017

Behind the lies of Holocaust denial | Deborah Lipstadt

TEDTalk - Mai 2, 2017 - 15:15
"There are facts, there are opinions, and there are lies," says historian Deborah Lipstadt, telling the remarkable story of her research into Holocaust deniers -- and their deliberate distortion of history. Lipstadt encourages us all to go on the offensive against those who assault the truth and facts. "Truth is not relative," she says.

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