Sammlung von Newsfeeds

Lernort Hochschule: Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt – Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien?

Weiterbildungsblog - Oktober 1, 2014 - 12:31

Welche Rolle spielen digitale Medien in Bildungs- und Lernprozessen? Stehen sie gelingenden Lernprozessen eher im Weg, indem sie Aufmerksamkeit abziehen und ablenken? Fördern sie eine oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff? Und, wenn ja, wie können Lernende motiviert werden, die neuen Medien zielführend einzusetzen? Können sie überhaupt (von Außen) motiviert werden?

Das sind die Ausgangsfragen, die ich aus Gabi Reinmanns Vortragsmanuskript, wie immer druckreif ausformuliert, mitgenommen habe. (Nur am Rande: Ich habe natürlich sofort an Clay Shirky und seinen Artikel “Why I Just Asked My Students To Put Their Laptops Away” denken müssen!). Ihre überzeugend und schlüssig vorgetragene Botschaft: Es gibt beim Thema Motivation keine einfache Antworten. Motivation ist ein komplexes, dynamisches Geschehen, eingebettet in konkrete, wechselnde Situationen. Medien sind hier immer nur ein Baustein unter vielen anderen. Denn ihnen gegenüber stehen Studierende mit recht heterogenen Motivationslagen. Es bleibt das Ideal des selbstbestimmten Lernens und des selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Medien:

“Abgelenkt, aufschiebend, abhakend – das ist kein zwangsläufiger motivationaler Zustand. Digitale Medien sind für Ablenkung, Aufschiebeverhalten und vorrangig extrinsische Motivation sicher nicht ursächlich, aber daran beteiligt. Ebenso sicher ist, dass digitale Medien kein Wundermittel für mehr Aufmerksamkeit und Konzentration, mehr Konstanz und Systematik oder mehr Interesse und Begeisterung sind. Selbstbestimmtes Lernen und ein selbstbestimmter Umgang mit digitalen Medien sind ein Ideal an der Hochschule, aber eines dem wir uns annähern können und müssen – sonst wäre die Hochschule tatsächlich nur ein Lernort, aber kein Bildungsort.”
Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 30. September 2014

micro-MOOC: Ein neuer Ansatz im Bereich Corporate Learning

Weiterbildungsblog - Oktober 1, 2014 - 05:49

“Kürzlich hatte ich die Chance, ein internationales Team von Sicherheitsexperten zu unterstützen, die hausinternen Schulungen zu überarbeiten, die das Team zur Vermittlung von Sicherheitsexpertise im Rahmen der Produktentwicklung anbietet”, schreibt Christian Wiele. Ein eintägiger Workshop bildete den Rahmen. Die Aufgabe, die er den Teilnehmern des Workshops stellte und deren Umsetzung er in diesem Beitrag ausführlich schildert, lautete: “Gestalte eine Lernerfahrung für eine (gegebene) Zielgruppe, inkl. eines kurzen Videos.”

Teamarbeit, Blended Learning (”Verbindung von virtueller und realer Welt”) und self-paced Learning sind einige der Stichworte, mit denen Christian Wiele seinen methodischen Ansatz charakterisiert. Eine WordPress-basierte Plattform versammelte Ressourcen, Links sowie die Arbeitsergebnisse des Workshops. Ein sehr interessantes, motivierendes Setting, aber ein “micro-MOOC”?? Bei aller Fantasie, warum?
Christian Wiele, gezeitenraum, 30. September 2014

Training für Tausende

Weiterbildungsblog - Oktober 1, 2014 - 04:31

Der Titel dieses Artikels führt natürlich wieder einmal fast ein Eigenleben. Wie Journalisten es immer wieder schaffen, mit wenigen Worten eine Botschaft zu konterkarieren, an der sie oft lange gefeilt haben, ist fast schon bewundernswert. Wie auch immer, es geht um MOOCs und Unternehmen und in diesem Zusammenhang auch um das Projekt bei der Credit Suisse, bei dem ich Anfang des Jahres mitwirken durfte. Allerdings haben wir intern, vielleicht etwas weniger werbewirksam, doch lieber von Social Learning und Learning Communities gesprochen. Der folgende Abschnitt trifft es daher schon besser:

“Der Credit-Suisse-MOOC war dazu auf intensives Mitarbeiten und digitale Kooperation unter den Teilnehmern ausgelegt: Sechs Wochen lang erhielten die MOOC-Teilnehmer jeden Montag neues Lernmaterial für die Unterrichtswoche, mittwochs folgte ein live übertragenes Interview mit einem Experten, bei dem die Teilnehmer Fragen in einem Chat stellen konnten. Fünf Koordinatoren betreuten die Kursteilnehmer, leiteten Diskussionen in Online-Foren, gaben Hilfestellung, wenn Probleme aufkamen. Pro Woche gab es zwei Aufgaben, die die Credit-Suisse-Mitarbeiter im Team lösen mussten. «Wir haben erstmals über 100 Angestellte in ­einem Online-Learning-Kurs virtuell vernetzt», sagt Managerin Gori.”
Marvin Miltz, Handelszeitung, 29. September 2014

Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt

Gabi Reinmann - September 30, 2014 - 17:47

Auch wenn ich aktuell in der Lehre etwa nicht mit ILIAS arbeite (wie zu Zeiten meiner Professur an der Universität der Bundeswehr München), bin ich der Plattform sozusagen noch verbunden über unser Projekt optes, in dem der ILIAS Verein auch Forschungspartner ist. Von daher war es höchste Zeit, mal eine Anfrage zur Teilnahme an der jährlichen ILIAS-Konferenz anzunehmen (hier das Programm), die dieses Jahr in Bozen stattgefunden hat bzw. noch bis Mittwoch Abend läuft. Der Auftrag an mich klang zunächst simpel: „Motivation hätten wir gerne als Thema“. Schnell zugesagt, hat es mir dann doch einiges Kopfzerbrechen bereitet, wie man die Frage nach der (fehlenden) Motivation speziell im Umgang mit digitalen Medien im Bildungskontext angehen kann. Da ich nun mal von der Hochschule als Lern- und Bildungsort die meiste Ahnung habe, hat sich mein Beitrag auf die Hochschullehre mit digitalen Medien konzentriert. Eine wichtige Inspirationsquelle für den Vortrag war für mich Rolf Schulmeisters Text „Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs“, der dieses Jahr erschienen ist.

„Lernort Hochschule: Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt – Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien?“ – so lautete schließlich der Titel meines Vortrags. Der Bogen, den ich da geschlagen habe, ist wohl doch etwas breiter ausgefallen als zunächst geplant, und ich hoffe, dass ich nicht allzu sehr von den digitalen Medien abgeschweift bin, die nun mal auf einer ILIAS-Tagung logischerweise im Zentrum stehen. Statt der Folien mache ich lieber wieder mein Vortragsmanuskript zugänglich, das am Ende auch eine ganze Reihe von Literaturquellen beinhaltet, die ich verwendet habe.

Vortrag_Bozen_Sept2014

“Potentiale, Potentiale!”

Weiterbildungsblog - September 30, 2014 - 16:28

OER-Konferenz 2014. Ich zitiere einfach den Begleittext und empfehle den Zusammenschnitt in 5:54 Minuten.

“Potentiale, Potentiale!”, ruft es laut aus den Sälen der Urania in Berlin. Anlass ist die OERde14: die Konferenz zur Zukunft freier Bildungsmaterialien, zu der Wikimedia Deutschland am 12. und 13. September einlud. Dieses Jahr lag der Fokus vor allem darauf, neben der schon bestehenden “Pionier”-Community aus der Praxis, auch Multiplikator_Innen aus Wissenschaft und Politik mit ins Boot zu holen und gemeinsam in eine kritisch-reflektierte Zukunft freier Bildungsmaterialien zu steuern. Die Werkstatt der bpb war natürlich mit offenen Ohren und Augen dabei und hat für alle Interessierten einen Einblick im 16:9-Format zusammengestellt.”
werkstatt.bpb.de, 29. September 2014

#OERde14 - Eindrücke, Wortmeldungen, Ausblicke from kooperative-berlin on Vimeo.

TED: Susan Colantuono: The career advice you probably didn’t get - Susan Colantuono (2013)

TEDTalk - September 30, 2014 - 15:14
You’re doing everything right at work, taking all the right advice, but you’re just not moving up. Why? Susan Colantuono shares a simple, surprising piece of advice you might not have heard before quite so plainly. This talk, while aimed at an audience of women, has universal takeaways -- for men and women, new grads and midcareer workers.

eLearning Papers Special Edition: learning anywhere, Opening up Education and the promise of MOOCs

Weiterbildungsblog - September 30, 2014 - 14:16

In dieser Special Edition der eLearning Papers sind zwölf ausgesuchte Artikel des letzten Jahres noch einmal zusammengefasst. Thematische Schwerpunkte bilden MOOCs und Personal Learning Environments. Weitere Artikel setzen sich z.B. mit Digital Competence (lesenswert: “DIGCOMP: a Framework for Developing and Understanding Digital Competence in Europe”), Maker Movement und Gamification auseinander. Wie heißt es im Editorial so schön:

“Open technologies allow all individuals to learn, anywhere, anytime, through any device, with the support of anyone. Open educational resources, and especially MOOCs, provide alternative ways for students to gain new knowledge. … Today’s learners expect more personalisation, collaboration and better links between formal and informal learning.”
eLearning Papers, Special edition 2014, 29. September 2014

Brauchen wir mehr BarCamps? Ja & Nein

Weiterbildungsblog - September 29, 2014 - 15:41

Letzte Woche hat ja in Frankfurt wieder eine Neuauflage (die 4.!) des CorporateLearningCamps stattgefunden - mit 159 “TeilgeberInnen” und 58 Sessions in 2 Tagen, wie auf der mixxt-Plattform nachzulesen ist. Frank Vohle (Ghostthinker) war einer der Teilnehmer. In seinem Rückblick unterstreicht er den gelebten “2.0″-Gedanken vor Ort, sieht aber auch Grenzen des Formats:

“Auch BarCamps bedienen die Bedürfnisse der Teilnehmer, sind in diesem Sinne selbstreferenziell und laufen damit Gefahr, dass sie das nicht beobachten, was außerhalb der Horizonte der Teilnehmer liegt oder eben hier und jetzt nicht interessiert: So sind Fragen um die Voraussetzung von Bildungsproduktion (Struktur, Macht, Autonomie, Finanzierung, Zweck, politische Abhängigkeit) oder zu alternativen Modellen der Bildung gerade im Kontext der Wirtschaft zwar in Flurgesprächen präsent, in angebotenen Sessions bleiben die Sitze aber leer! Resonanz und Relevanz kommen nicht immer zur Deckung.”

Mein Eindruck: Eine sehr hohe Messlatte, der man wahrscheinlich nur gerecht wird, wenn man zu einem Learning Camp über “Bildung & Macht” einlädt. Und selbst dann werden sicher “um des Diskurses willen” Dinge ausgeblendet.
Frank Vohle, Spurensuche, 28. September 2014

TED: Francis de los Reyes: Sanitation is a basic human right - Francis de los Reyes (2013)

TEDTalk - September 29, 2014 - 15:10
Warning: This talk might contain much more than you’d ever want to know about the way the world poops. But as sanitation activist (and TED Fellow) Francis de los Reyes asks — doesn’t everyone deserve a safe place to go?

Auseinandersetzung statt Pseudoharmonie

Gabi Reinmann - September 27, 2014 - 05:48

Design-based Research – Educational Design Research – entwicklungsorientierte Bildungsforschung – gestaltungsorientierte Forschung … inzwischen sind nicht nur die Bezeichnungen vielfältig, sondern auch die Quellen werden vielfältiger, wenn es darum geht, im Kontext der bildungswissenschaftlichen Forschung dem Akt der Entwicklung (gemeint als Entwurf, Konstruktion, Gestaltung) einen geeigneten Platz im Prozess und in der Zielsetzung von Bildungsforschung zu geben. In dem Zusammenhang möchte ich auf drei solcher neueren Quellen hinweisen.

Kürzlich ist das Beiheft zu Design-based Research der Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik erschienen (Info hier) – herausgegeben von Dieter Euler und Peter Sloane. Das Heft ist aus meiner Sicht eine gelungen Mischung aus theoretischen Beiträgen und solchen, die Forschungsbeispiele liefern. Enttäuschend finde ich allein den Text von McKenney und Reeves, da dieser vorrangig eine Auskopplung aus ihrem Buch von 2012 ist und entsprechend kaum neue Inforationen anbietet.

Des Weiteren sind mir zwei kurze Einführungen in das Thema Design-Based Research aufgefallen – eine deutsch- und eine englischsprachige. Ich möchte darauf verweisen, weil solche Einführungen aus meiner Sicht ein Anzeichen dafür sind, dass man diesen Ansatz nun auch Nachwuchswissenschaftlern nahebringen bzw. diese dazu ermutigen will, bei eigenen Arbeiten auch Design-Based Research in Erwägung zu ziehen. Beide Texte sind online zugänglich.

  1. Jahn, D. (2014). Das das praktische Gestalten von didaktischen Designs nützliche Erkenntnisse gewinnen: Eine Einführung in die Gestaltungforschung. Wirtschaft und Erziehung, 1, 3-15 (online hier).
  2. Bakker, A. & Van Eerde, H.A.A. (in press). An introcuction to design-based research with an example from statistics education. In A. Bikner-Ashbahs, C. Knipping & N. Presmeg (Eds.), Doing qualitative research: methodology and methods in mathematics education. New York: Springer (online hier).

Die beiden Beiträge ähneln einander an vielen Stellen und beziehen sich häufiger auf eine schon etwas ältere Einführung des (emeritierten) niederländischen Professors Tjeerd Plomp (hier). Ich würde nicht jeden Satz in den zwei Texten unterstreichen, denke aber, dass beide einen ganz guten Überblick über Design-Based Research geben. Das Gleiche gilt für den Einführungstext von Dieter Euler im oben genannten Beiheft der Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik.

Mich freut das wachsende Interesse am Thema außerordentlich, weil ich überzeugt bin, dass dieser Forschungsansatz eine Bereicherung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Lehren, Lernen und Bildung ist. Allerdings wird gerade infolge der Besonderheit von Design-based Research – nämlich der Entwicklung von Interventionen – ein Spannungsverhältnis zu analytisch-empirischen Ansätzen der Bildungsforschung bleiben, und das ist gut so, denn: Eine Pseudoharmonie nach dem Motto „Lässt-sich-doch-alles-kombinieren“ geht am eigentlichen Unterschied, nämlich dem Unterschied in Zielsetzung und Auffassung zum Verhältnis von Bildungsforschung und Bildungspraxis, vorbei und verhindert Auseinandersetzungen, die wissenschaftlich notwendig und durchaus fruchtbar sind.

The democratisation of learning

Weiterbildungsblog - September 26, 2014 - 21:43

Mal abgesehen vom Titel, den der Report tapfer ignoriert, und dem Fokus auf die US-amerikanische Szene bietet der Economist eine kurze und solide Übersicht über die steigende Bedeutung des Online-Lernens in der Hochschullehre. Mobile Learning, flipped classrooms und MOOCs als “the world’s largest education laboratory” sind die Stichworte. Und ein längerer Ausblick über “micro-credentials” und “open badges” schließt diesen Überblick:

“However, the true potential of digital education may lie in ‘microcredentialing’, or proof of learning in nontraditional settings such as seminars or noncredit courses, argues George Siemens, director of the Learning Innovation and Networked Knowledge Research Lab, or LINK Lab, at the University of Texas at Arlington. “The way we grant degrees today is fairly clunky,” he says. “We’re using a machete when we need a scalpel.” Instead of demonstrating understanding through a full degree or even certificate, Mr. Siemens says learners may soon be able to demonstrate learning on a discrete task or concept through micro-credentialing.”
The Economist, 26. September 2014

TED: Moshe Safdie: How to reinvent the apartment building - Moshe Safdie (2014)

TEDTalk - September 26, 2014 - 14:47
In 1967, Moshe Safdie reimagined the monolithic apartment building, creating “Habitat ’67,” which gave each unit an unprecedented sense of openness. Nearly 50 years later, he believes the need for this type of building is greater than ever. In this short talk, Safdie surveys a range of projects that do away with the high-rise and let light permeate into densely-packed cities.

Medienkompetenzen in der Berufsbildung – Teil 1: Was bedeutet das eigentlich?

scil - September 26, 2014 - 07:42
Digitale Medien und das Internet als umfassendes Informations- und Kommunikationssystem gewinnen zunehmend Einfluss auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Sowohl in privaten, schulischen wie auch beruflichen Kontexten sind sie stetig präsent und Teil der Lebenswelten von Heranwachsenden und Jugendlichen. Auf der einen Seite scheinen Jugendliche die versierten Mediennutzer zu sein, die sich wie selbstverständlich neue

„Bisher ist nicht zu erkennen, dass die Hörsäle in Deutschland durch digitale Formate zukünftig leer stehen“

Weiterbildungsblog - September 25, 2014 - 21:09

Im September behandelt das Wissenschaftsjahr im Rahmen des Jahresthemas „Die Digitale Gesellschaft” den Schwerpunkt eLearning, lese ich heute und stoße auf dieses Interview mit Jörn Loviscach, eine der ersten Adressen hierzulande, wenn es um MOOCs geht. Er weist darauf hin, dass die neuen Online-Kurse (leider) nicht mit der Demokratisierung von Bildung einhergehen, nicht unbedingt etwas für Autodidakten sind, aber vielleicht dazu führen, alteingesessene Lehrformate wie die Vorlesung attraktiver zu gestalten. Immerhin.
Interview mit Jörn Loviscach, Wissenschaftsjahr 2014/ Die Digitale Gesellschaft, 9. September 2014

Stephen Downes: ‘This is the next era of learning’

Weiterbildungsblog - September 25, 2014 - 18:17

Das System, das Stephen Downes hier als “Learning and Performance Support System” (LPSS) vorstellt, klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Denn wenn bisher von Personal Learning Environments (PLE) bzw. von Persönlichen Lernumgebungen die Rede war, so dachte man eher an Konzepte als an Systeme, doch LPSS soll einen Schritt weitergehen. Hier ein kurzer Ausschnitt aus der “Produktbeschreibung”:

“At the core of LPSS is a system we call the ‘personal learning record’ (PLR). A person’s LPSS system keeps track of everything related to learning – exercises followed, tests taken, games and simulations attempted, work read – and stores that all in a single location. In this way, unlike a learning management system, it combines data from the learning environment, the work environment and even the social environment, thus enabling adaptive learning software to close the loop between learning and performance. The PLR is also combined with a learner’s personal library and their personal e-portfolio, and links to credentials offered by and stored by learning institutions, employers, and social network activities, such as badges.”

Auf der Online Educa Berlin will Stephen Downes Rede und Antwort stehen.
Stephen Downes, Online Educa Berlin, 24. September 2014

Social Learning für alle? #CLC14

Weiterbildungsblog - September 25, 2014 - 16:27

Wilke H. Riesenbeck spannt mit dieser Frage eine Brücke zwischen dem CorporateLearningCamp, das morgen in Frankfurt beginnt, und dem Enterprise 2.0 MOOC, der bereits seit dem 15. September läuft, also zwischen #clc14 und #e20mooc. Seine These: “Soziales Lernen mag in unserer Natur liegen, Social Learning aber bedarf des Ausprobieren und des Erfahrens, bevor es in Fleisch und Blut übergeht. Letztlich geht es dabei einfach um einen Veränderungsprozess.”
Wilke H. Riesenbeck, whriesenbeck, 24. September 2014

TED: Matthew O'Reilly: “Am I dying?” The honest answer. - Matthew O'Reilly (2014)

TEDTalk - September 25, 2014 - 15:30
Matthew O’Reilly is a veteran emergency medical technician on Long Island, New York. In this talk, O’Reilly describes what happens next when a gravely hurt patient asks him: “Am I going to die?”

TED: Eman Mohammed: The courage to tell a hidden story - Eman Mohammed (2014)

TEDTalk - September 24, 2014 - 15:10
Eman Mohammed is one of the few female photojournalists in the Gaza Strip. Though openly shunned by many of her male colleagues, she is given unprecedented access to areas denied to men. In this short, visual talk, she critiques gender norms in her community by bringing light to hidden stories.

Learning in 2024 #LRN2024

Weiterbildungsblog - September 24, 2014 - 12:41

Clark Quinn, dessen Buch “Revolutionize Learning & Development” noch auf meiner ToDo-Liste steht, nimmt hier die Fragen eines Twitter-Chats auf. Seine Antworten sind lesenswert (Kostprobe anbei) und kreisen um den Aufruf: “L&D needs a revolution.”

“1. How has learning changed in the last 10 years (from the perspective of the learner)?

I reckon the learner has seen a significant move to more elearning instead of an almost complete dependence on face-to-face events. And I reckon most learners have begun to use technology in their own ways to get answers, whether via the Google, or social networks like FaceBook and LinkedIn. And I expect they’re seeing more media such as videos and animations, and may even be creating their own. I also expect that the elearning they’re seeing is not particularly good, nor improving, if not actually decreasing in quality. I expect they’re seeing more info dump/knowledge test, more and more ‘click to learn more‘, more tarted-up drill-and-kill. For which we should apologize!

2. What is the most significant change technology has made to organizational learning in the past decade? …
3. What are the most significant challenges facing organizational learning today? …
4. What technologies will have the greatest impact on learning in the next decade? Why? …
5. What new skills will professionals need to develop to support learning in the future? …
6. What will learning look like in the year 2024?
…”
Clark Quinn, Learnlets, 17. September 2014

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