Sammlung von Newsfeeds

Against the 3A’s of EdTech: AI, Analytics, and Adaptive Technologies in Education

Weiterbildungsblog - Dezember 6, 2017 - 06:56

Im Hintergrund laufen derzeit wieder die Abstimmungen für den nächsten Horizon Report und die Technologien, denen in den nächsten Jahren der größte Einfluss auf das Lehren und Lernen zugeschrieben wird. Maha Bali ist aktiv in diesen Abstimmungsprozess involviert, sucht aber eine Plattform, um ihr Unbehagen gegenüber den „3A’s“ (Artificial Intelligence, Analytics und Adaptive Learning) auszudrücken. Dabei geht es ihr vor allem um zwei Punkte:

a) die Rolle des Lehrenden, die in ihren Augen in der Diskussion um die „3A’s“ auf ein Set von Tätigkeiten reduziert wird, die sich automatisieren lassen (oder auch nicht);
b) die Daten und Algorithmen, die Lehrenden und Lernenden schrittweise die Kontrolle über ihre Lernaktivitäten entziehen.

Es sind gute, wichtige Punkte, die in die laufende Diskussion gehören und sich hoffentlich auch im kommenden Horizon Report wiederfinden. Viele Links auf weitere Autor*innen und Artikel ergänzen diesen Beitrag.
Maha Bali, The Chronicle of Higher Education, 29. November 2017

Bildquelle: NMC Horizon Report: 2017 Higher Education Edition (YouTube)

The brain benefits of deep sleep -- and how to get more of it | Dan Gartenberg

TEDTalk - Dezember 5, 2017 - 15:59
There's nothing quite like a good night's sleep. What if technology could help us get more out of it? Dan Gartenberg is working on tech that stimulates deep sleep, the most regenerative stage which (among other wonderful things) might help us consolidate our memories and form our personalities. Find out more about how playing sounds that mirror brain waves during this stage might lead to deeper sleep -- and its potential benefits on our health, memory and ability to learn.

The secret language of letter design | Martina Flor

TEDTalk - Dezember 5, 2017 - 15:00
Look at the letters around you: on street signs, stores, restaurant menus, the covers of books. Whether you realize it or not, the letters are speaking to you, telling you something beyond the literal text -- that whatever they represent is modern or finely crafted or fantastical or zany. Learn to decode this secret language with lettering designer Martina Flor as she explains how altering the shapes, colors and textures of letters changes how we perceive them. (In Spanish with English subtitles).

Kompetenzen für eine digitalisierte Arbeitswelt: ein Orientierungsrahmen

Weiterbildungsblog - Dezember 5, 2017 - 10:46

Christoph Meier schreibt: „Die digitale Transformation erfordert neue Kompetenzen und Fähigkeiten auf Seiten von Mitarbeitenden in Unternehmen und Organisationen. Hier besteht weithin Einigkeit. Doch worin bestehen diese Kompetenzen genau? Und was heisst dies für Bildungsverantwortliche?“

Um sich ersten Antworten zu nähern, hat Christoph Meier verschiedene Quellen zusammengetragen, Modelle und Aufstellungen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema nähern. Von BITKOM, NMC bis Institute of the Future. Dann kommt noch der Wandel selbst, die digitale Transformation, hinzu, die auch noch einmal spezifische Kompetenzen verlangt.

Festhalten können wir heute, dass es zwar zahlreiche Modelle gibt, aber die „Übersetzungsarbeit“ bleibt: Was bedeuten digitale Kompetenzen für eine Branche, eine Unternehmung und eine konkrete Rolle? Und wie können wir die Entwicklung dieser Kompetenzen unterstützen?
Cristoph Meier, scil-Blog, 30. November 2017

Why I'm done trying to be "man enough" | Justin Baldoni

TEDTalk - Dezember 4, 2017 - 16:00
Justin Baldoni wants to start a dialogue with men about redefining masculinity -- to figure out ways to be not just good men but good humans. In a warm, personal talk, he shares his effort to reconcile who he is with who the world tells him a man should be. And he has a challenge for men: "See if you can use the same qualities that you feel make you a man to go deeper," Baldoni says. "Your strength, your bravery, your toughness: Are you brave enough to be vulnerable? Are you strong enough to be sensitive? Are you confident enough to listen to the women in your life?"

What Is A Learning Management System? LMS Basic Functions And Features You Must Know

Weiterbildungsblog - Dezember 4, 2017 - 09:21

Auswahl, Einführung und Pflege eines Learning Management Systems (LMS, Lernplattform) bestimmen immer noch den Alltag des Online-Lernens. Auch meinen. Von daher ist diese Handreichung von Christopher Pappas hilfreich. Und zwar nicht, weil sie Neuigkeiten oder Trends abbildet, sondern systematisch durch zentrale Frage- und Weichenstellungen führt. Im Einzelnen:

– What Is The Primary Function Of An LMS? …
– Who Can Benefit From An LMS? …
– LMS Deployment Options …
– LMS Customer Types …
– LMS Licensing Types …
– LMS Pricing Models …
– LMS Specification Support Types …
– Learning Management System Benefits …
– Top Features To Look For In Your New LMS: 1. Reports And Analytics, 2. Responsive Design, 3. Intuitive User Interface, 4. Support Services, 5. eLearning Assessment Tools, 6. Gamification Features, 7. Compliance And Certification Support, 8. Social Learning Support, 9. Localization
Christopher Pappas , eLearning Industry, 3. Dezember 2017

Bildquelle: TeroVesalainen (Pixabay)

Konsistent, ohne viel auszusagen

Gabi Reinmann - Dezember 3, 2017 - 04:51

Auf Vorträge bereite ich mich immer sehr langfristig vor. Ich brauche lange, um das Thema zu schärfen, um zu entscheiden, welche Kernbotschaften mir wichtig sind und dann beginnt die mindestens ebenso lange Zeit der Recherche: Was habe ich schon zum Thema, wo sind meine Kenntnisse nicht mehr aktuell (in der Regel an vielen Stellen, weil das sogenannte Alltagsgeschäft das Lesen mitunter zum Luxus werden lässt)? Bisweilen schaue ich auch in Vorträge, die ich schon mal gehalten habe, denn Fakt ist zumindest bei mir: Viele Themen kommen wie in einem Spiralcurriculum mehrfach zum Vorschein, werden wiederkehrend an mich herangetragen oder ich schlage sie selber vor – offenbar Kernthemen, die mich in verschiedenen Variationen begleiten (oder deren Begleitung ich suche). Selbst- und Fremdorganisation (Freiheit und Zwang also) und andere – verwandte – Dichotomien oder Dualismen, das Thema Prüfungen und – natürlich – der Stellenwert des Digitalen für das Lehren und Lernen, Formen des Forschens und die Rolle der Empirie in der Didaktik und die der Bildungsphilosophie.

Aktuell bin ich nun im Zuge einer Vortragsvorbereitung bei einem eigenen Beitrag hängen geblieben, der etwas später auch veröffentlicht wurde*. Den Vortrag (hier) habe ich im März 2011 gehalten; er ist also bald sieben Jahre da. Das Interessante daran ist: Ich müsste, würde ich ihn nochmal halten wollen, kaum etwas verändern, hätte nur Weniges hinzuzufügen; okay: E-Learning 1.0 und 2.0 wären durch das Hype-Wort Digitalisierung zu ersetzen und mit 4.0 fortzusetzen (3.0 habe ich irgendwie verpasst).

Es macht mich schon nachdenklich: Wenn ich den gleichen Vortrag fast identisch nochmal halten könnte, dann bedeutet das ja: Es hat sich nichts verändert oder genauer: Mein Wissen hat sich nicht verändert und die Probleme sind auch die gleichen geblieben. Das stimmt natürlich so nicht ganz. In den letzten sieben Jahren habe ich vermutlich schon auch etwas hinzugelernt – aus Forschungsprojekten, aus neuer Lektüre, aus Kontakten mit anderen Wissenschaftlern, aus meinem eigenen Lehrhandeln. Und natürlich verändern wir uns und mit uns verändert sich die Gesellschaft. Aber in der Tat: Es gibt so ein paar Grundeinsichten, die scheinen stabil zu sein, leider auch offene Fragen, auf die ich nach wie vor keine Antwort habe (etwa auf die, wie man hartnäckige Dualismen auflösen könnte, die das didaktische Handeln völlig unnötig erschweren). Daher zum Schluss ein Absatz aus dem oben genannten Vortrag von 2011 – entnommen aus einer Passage, in der es um beliebte Dichotomien geht, die sich – wie oben erwähnt – als äußerst hartnäckig erweisen.

„Aber warum? Vielleicht deshalb, weil Dichotomien eine hohe Anziehungskraft haben. Wir treffen in der Bildungswissenschaft und -praxis überall auf sie. Und das hat Gründe: Sie helfen uns z.B., das komplexe Lehr-Lerngeschehen zu ordnen, zu überblicken und Entscheidungen zu treffen. Es fallen einem schnell – auch jenseits der Instruktion und Konstruktion – zahlreiche Beispiele ein […]: Passivität versus Aktivität, Lehrer- versus Lernerorientierung, Fremd- versus Selbstorganisation, geschlossene versus offene Lernumgebungen, Darbieten versus Explorieren-Lassen. Das Auffällige ist: Die Elemente dieser Begriffspaare finden sich geradezu harmonisch zusammen: Aktivität, Lernerorientierung, Selbstorganisation, offene Lernumgebungen und Explorieren-Lassen fügen sich zu einer Gruppe. Daraus können Sie Sätzen bilden, die in sich konsistent wirken, ohne viel auszusagen. Zum Beispiel: Vor dem Hintergrund einer Lernerorientierung werden offene Lernumgebungen gestaltet, in denen der Lernende aktiv ist, selbstorganisiert lernt und dabei exploriert. Oder: Wer Lernende in offenen Lernumgebungen aktiv sein und explorieren lässt, fördert die Selbstorganisation und handelt lernerorientiert. Dasselbe können Sie mit Passivität, Lehrerorientierung, Fremdorganisation, geschlossene Lernumgebungen und Darbieten machen. Das klingt dann allerdings wenig einladend, nämlich z.B. so: Vor dem Hintergrund einer Lehrerorientierung werden Inhalte dargeboten und geschlossene Lernumgebungen gestaltet, in denen der Lernende passiv ist und fremdorganisiert lernt. Oder so: Wer Lernenden in geschlossenen Lernumgebungen Inhalte darbietet und passiv lässt, fördert die Fremdorganisation und handelt lehrerorientiert. Wofür würden Sie sich entscheiden?“

*Reinmann, G. (2012). Das schwierige Verhältnis zwischen Lehre und Lernen: Ein hausgemachtes Problem? In H. Giest, E. Heran-Dörr & C. Archie (Hrsg.), Lernen und Lehren im Sachunterricht. Zum Verhältnis von Konstruktion und Instruktion (S. 25-36). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Get comfortable with being uncomfortable | Luvvie Ajayi

TEDTalk - Dezember 1, 2017 - 15:59
Luvvie Ajayi isn't afraid to speak her mind or to be the one dissenting voice in a crowd, and neither should you. "Your silence serves no one," says the writer, activist and self-proclaimed professional trouble-maker. In this bright, uplifting talk, Ajayi shares three questions to ask yourself if you're teetering on the edge of speaking up or quieting down -- and encourages all of us to get a little more comfortable with being uncomfortable.

Leitfaden E-Learning: Digitale Lern­angebote kennen und nutzen

Weiterbildungsblog - Dezember 1, 2017 - 11:23

Das ist natürlich wirklich eine Herausforderung: in Zeiten, in denen die Grenzen zwischen online und offline verschwimmen und in denen sich Hunderte von Tools und Formaten im Netz tummeln, noch „E-Learning“ zu erklären. Aber es ist den Machern dieses Leitfadens ganz gut gelungen.

Es gibt einen kurzen Einstieg, der die neuen Chancen betont, die die Digitalisierung bzw. E-Learning für das lebenslange Lernen bieten. Dann werden sechs Formen des E-Learning vorgestellt: Lernsoftware (Webbased Training), Onlinekurse („Im Inter- oder Intranet“), MOOCs („Wie an der Uni“), Videotraining („In kleinen Häppchen“), Apps („Lernen unterwegs“) und Blended Learnig („Mit Präsenzphasen“). Dann folgt noch ein Kapitel zum informellen Lernen und den Möglichkeiten, sich selbst mithilfe von Online-Videos, Blogs, Wikis und sozialen Netzwerken schlau zu machen. That’s it. Drumherum noch einige kurze Tipps und Aufzählungen.
Stiftung Warentest, 30. November 2017

Corporate Learning Regionaltreffen – Frankfurt/ RheinMain

Weiterbildungsblog - Dezember 1, 2017 - 08:07

Nach dem Corporate Learning Camp im September stand ja wieder einmal die Frage im Raum, was eigentlich „danach“, bis zum #clc18, passiert. Einige Optionen wurden bereits in Frankfurt diskutiert, von regionalen Aktivitäten, Online-Communities bis zu regelmäßigen Webinaren. In der Zwischenzeit haben die Ersten die Initiative ergriffen und Regionaltreffen organisiert. Zum Beispiel in Stuttgart („Die Corporate Learning Community Region Stuttgart ist live“). Nach diesem Vorbild gibt es jetzt auch für alle Interessierten aus Frankfurt bzw. RheinMain noch im alten Jahr die Gelegenheit, sich zu vernetzen und die Themen aus MOOCathon und Camp weiterzuspinnen. Die Einladung steht jetzt im Netz.
Xing, 30.11.2017

Bildquelle: Rainer Bartl (Storify)

The new generation of computers is programming itself | Sebastian Thrun and Chris Anderson

TEDTalk - November 30, 2017 - 16:01
Educator and entrepreneur Sebastian Thrun wants us to use AI to free humanity of repetitive work and unleash our creativity. In an inspiring, informative conversation with TED Curator Chris Anderson, Thrun discusses the progress of deep learning, why we shouldn't fear runaway AI and how society will be better off if dull, tedious work is done with the help of machines. "Only one percent of interesting things have been invented yet," Thrun says. "I believe all of us are insanely creative ... [AI] will empower us to turn creativity into action."

A Republican mayor's plan to replace partisanship with policy | G.T. Bynum

TEDTalk - November 30, 2017 - 15:00
Conventional wisdom says that to win an election, you need to play to your constituencies' basest, most divisive instincts. But as a candidate for mayor of Tulsa, Oklahoma, G.T. Bynum decided to skip the smear campaigns and trash talk and instead focus on results. He told Tulsa's voters exactly what he wanted to accomplish if elected and gave them transparent ways to measure his success, and it led him to win the election. In a hopeful, funny talk, Bynum shares how he's now using data and evaluation to tackle his city's most pressing issues -- and why we need to set aside our philosophical disagreements and focus on those aspirations that unite us.

Class Central Learner Survey (2017): MOOC Users Highly Educated, Have Experienced Career Benefits

Weiterbildungsblog - November 30, 2017 - 13:04

Class Central ist seit einigen Jahren die erste Anlaufstelle, wenn es um die Entwicklungen der MOOC-Anbieter und -Plattformen geht. In diesem Jahr haben sie die Nutzer ihres Dienstes nach ihren MOOC-Erfahrungen gefragt und die Rückmeldungen ausführlich aufbereitet. Ohne an dieser Stelle auf die Details einzugehen, hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:

„Overall, we found that Class Central users tend to be highly educated. You are interested in MOOCs for both personal and professional reasons, and many of you have experienced career benefit from MOOCs. On the whole, you aren’t keen to pay for MOOCs, and you are divided over the value of the social and interactive elements of MOOCs.“

Etwas irritierend fand ich allerdings den Hinweis, dass sich 21 Prozent der Teilnehmer an dieser Umfrage als “not familiar” mit MOOCs bezeichneten …
Dhawal Shah, Class Central, 27. November 2017

Teilnahme noch bis zum 3.12.2017 möglich: Befragung zur GMW-Buchreihe

Sandra Hofues - November 30, 2017 - 10:46

Als eine meiner letzten Amtshandlungen – seit September bin ich nicht mehr Mitglied des Vorstands der GMW – haben Anne Thillosen und ich eine Befragung zur GMW-Buchreihe aufgesetzt. Die Befragung ist noch bis zum 3.12.2017 offen – wer noch nicht teilgenommen hat, kann dies kurzfristig nachholen: https://www.e-teaching.org/community/meinung/befragung-gmw-buchreihe An die vielen Teilnehmer*innen bis jetzt: Herzlichen Dank für die Mitwirkung!

Teilnahme noch bis zum 3.12.2017 möglich: Befragung zur GMW-Buchreihe

Sandra Hofues - November 30, 2017 - 10:46

Als eine meiner letzten Amtshandlungen – seit September bin ich nicht mehr Mitglied des Vorstands der GMW – haben Anne Thillosen und ich eine Befragung zur GMW-Buchreihe aufgesetzt. Die Befragung ist noch bis zum 3.12.2017 offen – wer noch nicht teilgenommen hat, kann dies kurzfristig nachholen: https://www.e-teaching.org/community/meinung/befragung-gmw-buchreihe An die vielen Teilnehmer*innen bis jetzt: Herzlichen Dank für die Mitwirkung!

Still, aber nicht untätig

Sandra Hofues - November 30, 2017 - 10:22

In letzter Zeit ist es still geworden auf dem Blog – erstmals seit 2007 – und das hat einen einfachen Grund: Die drei zeitgleich gestarteten, BMBF-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie damit zusammenhängende Teamentwicklungsprozesse erfordern derzeit meine Aufmerksamkeit. Ich bin in der Zwischenzeit also nicht untätig, im Gegenteil:

Einblick in ein erstes Projektergebnis aus dem You(r) Study-Verbundforschungsprojekt bieten jetzt bspw. unsere systematischen Reviews zu digitalen Lerninfrastrukturen, zu mediengestützten Lehr-/Lernszenarien sowie zur Mediennutzung Studierender. In den Reviews haben die unterschiedlichen Projekt-Beteiligten den Forschungsstand, so er für die nächsten Schritte im Projekt relevant ist, aufgearbeitet. Inhaltlich sind die Ergebnisse auch außerhalb von You(r) Study interessant, weswegen sie seit einigen Tagen unter freier Lizenz auf dem You(r) Study-Blog verfügbar sind. Auf dem Blog schreiben wir als Verbundprojektteam übrigens auch über weitere Aktivitäten rund um das Projekt. Vorbeisurfen oder abonnieren lohnt sich also.

Apropos Blog: Auch in den OERlabs tut sich sukzessive etwas, u.a. berichten wir in regelmäßigen Podcasts über offene Handlungspraktiken, die nach aktuellem Stand so schwer in Textform zu fassen sind. Zudem findet in Kürze der erste Multistakeholder-Dialog an der Universität zu Köln sowie an der TU Kaiserslautern statt, um mit vielen Beteiligten über Medienbildung in der Lehrer*innen(aus-)bildung ins Gespräch zu kommen. Dazu werden wir mit Utopien (von Schule) starten und uns nach und nach Fragen der Ermöglichung von Medienbildung, bestehenden Annahmen und medienbezogenen Routinen sowie (hoch-)schulischen Strukturen zu widmen.

Das geschieht in #ko.vernetzt übrigens auch, allerdings vor dem Hintergrund einer erwachsenenbildnerischen Perspektive der Förderung von Medienkompetenzen. Aktuellen Einblick bietet eine Präsentation (Download PDF), die für die Tagung Berufsbildung 4.0 der AG BFN entstanden ist.

Still, aber nicht untätig

Sandra Hofues - November 30, 2017 - 10:22

In letzter Zeit ist es still geworden auf dem Blog – erstmals seit 2007 – und das hat einen einfachen Grund: Die drei zeitgleich gestarteten, BMBF-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie damit zusammenhängende Teamentwicklungsprozesse erfordern derzeit meine Aufmerksamkeit. Ich bin in der Zwischenzeit also nicht untätig, im Gegenteil:

Einblick in ein erstes Projektergebnis aus dem You(r) Study-Verbundforschungsprojekt bieten jetzt bspw. unsere systematischen Reviews zu digitalen Lerninfrastrukturen, zu mediengestützten Lehr-/Lernszenarien sowie zur Mediennutzung Studierender. In den Reviews haben die unterschiedlichen Projekt-Beteiligten den Forschungsstand, so er für die nächsten Schritte im Projekt relevant ist, aufgearbeitet. Inhaltlich sind die Ergebnisse auch außerhalb von You(r) Study interessant, weswegen sie seit einigen Tagen unter freier Lizenz auf dem You(r) Study-Blog verfügbar sind. Auf dem Blog schreiben wir als Verbundprojektteam übrigens auch über weitere Aktivitäten rund um das Projekt. Vorbeisurfen oder abonnieren lohnt sich also.

Apropos Blog: Auch in den OERlabs tut sich sukzessive etwas, u.a. berichten wir in regelmäßigen Podcasts über offene Handlungspraktiken, die nach aktuellem Stand so schwer in Textform zu fassen sind. Zudem findet in Kürze der erste Multistakeholder-Dialog an der Universität zu Köln sowie an der TU Kaiserslautern statt, um mit vielen Beteiligten über Medienbildung in der Lehrer*innen(aus-)bildung ins Gespräch zu kommen. Dazu werden wir mit Utopien (von Schule) starten und uns sukzessive Fragen der Ermöglichung von Medienbildung, bestehenden Annahmen und medienbezogenen Routinen sowie (hoch-)schulischen Strukturen zu widmen.

Das geschieht in #ko.vernetzt übrigens auch, allerdings vor dem Hintergrund einer erwachsenenbildnerischen Perspektive der Förderung von Medienkompetenzen. Aktuellen Einblick bietet eine Präsentation (Download PDF), die für die Tagung Berufsbildung 4.0 der AG BFN entstanden ist.

What are the 3 big HR technology disruptions for 2018?

Weiterbildungsblog - November 30, 2017 - 10:07

Auf Josh Bersin habe ich erst kürzlich verlinkt („HR Technology Disruptions for 2018“). Dieser Artikel enthält noch einmal so etwas wie Essenz seines Ausblicks. Er rückt hier vor allem die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für das Personalmanagement und seine Systeme noch einmal stärker in den Vordergrund. Er schreibt: „Nearly every HR technology vendor is now offering “machine learning,” “AI,” or some form of chatbot in their products.“

Es folgen einige Beispiele. Sie wirken zum Teil skurril, zum Teil sehr weit entfernt. Aber vielleicht werden wir uns irgendwann einmal wehmütig an diese Vorboten erinnern:

„Another vendor has an AI tool that can read documentation, identify the “learning” and “micro-learning” embedded in the language, and build a small quiz automatically. Imagine running this software against all your documentation, policy manuals, and safety procedures! It’s an instant “micro-learning” development system.“

Josh Bersin, Inside HR, 6. November 2017

Bildquelle: Markus Spiske (Unsplash)

Kompetenzen für eine digitalisierte Arbeitswelt: ein Orientierungsrahmen

scil - November 30, 2017 - 04:42
Die digitale Transformation erfordert neue Kompetenzen und Fähigkeiten auf Seiten von Mitarbeitenden in Unternehmen und Organisationen. Hier besteht weithin Einigkeit. Doch worin bestehen diese Kompetenzen genau? Und was heisst dies für Bildungsverantwortliche? Eine Orientierung.   Digitale Transformation Die digitale Transformation unserer Arbeits- und Geschäftswelt ist gegenwärtig eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen und Organisationen in…

Towards Maturity Benchmarking Report 2017: L&D – where are we now?

scil - November 29, 2017 - 21:07
Seit 2003 führt Towards Maturity jährlich eine Benchmarking-Studie im Bereich betriebliches Bildungsmanagement durch. Die Studien sind mittlerweile sehr elaboriert, stützen sich auf ein ausgearbeitetes Reifegradmodell und können auf eine grosse Teilnehmerbasis (mehrheitlich aus Grossbritannien) zurückgreifen. In den aktuellen Bericht sind die Antworten von 702 Bildungsverantwortlichen aus 653 Organisationen eingeflossen. Ein zentrales Ergebnis in diesem Bericht…

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