Sammlung von Newsfeeds

TED: Rosie King: How autism freed me to be myself - Rosie King (2014)

TEDTalk - November 21, 2014 - 16:00
“People are so afraid of variety that they try to fit everything into a tiny little box with a specific label,” says 16-year-old Rosie King, who is bold, brash and autistic. She wants to know: Why is everyone so worried about being normal? She sounds a clarion call for every kid, parent, teacher and person to celebrate uniqueness. It’s a soaring testament to the potential of human diversity.

Medienkompetenz in der Berufsbildung – Teil 4: Ein interessanter Einzelfall…

scil - November 21, 2014 - 05:00
  Nina berichtete bereits von unserer Studie zu Medienkompetenzen in der Berufsbildung. Neben einer standardisierten Befragung von allen 160 Lernenden haben wir darüber hinaus Einzelfallanalysen durchgeführt. In den Interviews wollten wir erfahren, was die Auszubildenden selbst darunter verstehen, kompetent in der Ausbildung mit digitalen Medien umzugehen. Dabei haben wir drei Erhebungsinstrumente eingesetzt: Mental Frames: zur

TED: Joe Landolina: This gel can make you stop bleeding instantly - Joe Landolina (2014)

TEDTalk - November 20, 2014 - 16:18
Forget stitches -- there's a better way to close wounds. In this talk, TED Fellow Joe Landolina talks about his invention -- a medical gel that can instantly stop traumatic bleeding without the need to apply pressure. (Contains medical images.)

Studie ICILS 2013: Nicht auf die Häufigkeit kommt es an

head.zblog - November 20, 2014 - 12:58

Nun sind sie also da, die (lange erwarteten) Ergebnisse der ICILS Studie 2013,  die für viele (Medienpädagogen) vermutlich wie erwartet ausfallen: Deutschland erreicht durchschnittliche Werte. Nun kann man viel über internationale empirische Studien à la PISA & Co sagen, und Medienpädagogen wissen auch, dass in ICILS nicht Medienkompetenz erhoben wurde, sondern nur ein Teilbereich, nämlich Computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Dennoch sind die Ergebnisse insofern hilfreich, als dass sie zumindest den Blick der Öffentlichkeit auf einen Bereich lenken, der immer wieder heiß diskutiert wird: digitale Medien in der Schule. Diese ambivalenten Bewertungen zeigen sich u.a. auch in den Einschätzungen der befragten Lehrpersonen, wenn es in der Pressemitteilung erster Ergebnisse heißt:

Die Anteile der Lehrpersonen mit positiven Sichtweisen zum Einsatz digitaler Medien sind in Deutschland allerdings geringer als in den anderen ICILS-2013- Teilnehmerländern. (S. 31)

und auch sonst scheinen Lehrpersonen verschiedene Bedenken zu haben (S. 31):

Lehrpersonen in Deutschland äußern vor allem die Bedenken, dass der Computer- einsatz zum Kopieren von Quellen animiert (75.8%). In keinem anderen ICILS- 2013-Teilnehmerland wird dies häufiger berichtet.

34.4 Prozent der Lehrpersonen in Deutschland geben an, dass der Computereinsatz im Unterricht zu organisatorischen Problemen führt.

Über ein Viertel (29.5%) der Lehrpersonen in Deutschland ist der Meinung, dass Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz digitaler Medien vom Lernen abge- lenkt werden.

International fallen die Einschätzungen z.T. ähnlich, zum Teil aber auch divergent aus:

Darüber hinaus bestätigen die ersten veröffentlichten Ergebnisse der Studie bisherige Erfahrungen mit digitalen Medien in der Schule: Digitale Medien werden selten genutzt (in keinem Land der teilnehmenden Länder werden Computer weniger genutzt, S. 34), das Verhältnis von Geräten und Schülern sowie technische Ausstattungen sind ebenso ein Mangel wie Weiterbildungen von Lehrpersonen.

Allerdings scheint die mangelnde Nutzung digitaler Medien im Unterricht nicht alleinige Ursache für das mittelmäßige Abschneiden der Schüler_innen zu sein:

Die Analysen zeigen nur für Deutschland, für die Niederlande und für die Schweiz, dass eine häufige (mindestens wöchentliche) schulische Computernutzung einen negativen Effekt auf die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler aufweist. (S. 36)

Es kommt damit nicht auf die reine Häufigkeit an, sondern zentral ist, was mit digitalen Medien gemacht wird bzw. wie sie eingesetzt werden. Vermutlich dürfte dieser Aspekt in weiteren Projekten und Untersuchungen mehr im Fokus stehen und sich Diskussionen sich von Nutzungszeiten (endlich) darauf richten, was man eigentlich mit digitalen Medien in der Schule macht.

Einen ersten Überblick über weitere Ergebnisse gibt es in der Presseinformation, weiterführende Informationen und Ergebnisse in der dazugehörigen Publikation.

PS: Ob wir nun alle statt nach Finnland in die Tschechische Republik reisen?

Tue das, wofür du Gründe hast

Gabi Reinmann - November 20, 2014 - 12:13

Es ist nun schon ein paar Jahre her, dass ich das letzte Mal auf der Campus Innovation war. Genauer muss es heißen: Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung von Campus Innovation, Konferenztag Studium und Lehre und Jahrestagung des Universitätskollegs der Universität Hamburg. Nun ist es 2014 endlich mal wieder so weit gewesen und es ist natürlich schon eine Ehre, wenn man da gleich den Eröffnungsvortrag (hier das Programm) machen darf. Die Tagung ist gerade im vollen Gange und ich werde im Nachgang auf jeden Fall noch eine Reflexion dazu schreiben. Im Moment möchte ich nur rasch mein Redemanuskript zum (Nach-)Lesen zur Verfügung stellen. Der Titel meines Vortrags (hier das Abstract) lautete: “Spielarten des Sollens: Die Rolle der Forschung für die Entwicklung der Hochschullehre mit digitalen Medien”.

Vortrag_Hamburg_Nov2014

Rückblick: Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik #mpdgfe14

Sandra Hofues - November 20, 2014 - 07:10

„Hurra, Augsburg!“ mögen viele im Süden lebende Medienpädagog_innen gedacht haben, als der Tagungsort für die diesjährige Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik bekannt wurde. Für mich war die Freude umso größer, da nach Augsburg zu reisen für mich auch heißt, an einen alten Lebensmittelpunkt zurückzukommen. Es war daher fast ein wenig schade, dass wir in der sehr schönen neuen Stadtbibliothek im Herzen Augsburg getagt haben und nicht ‚draußen‘ an der Uni waren. Angesichts der guten Lage und – bis auf WLAN – hervorragenden Ausstattung war dies aber sehr gut zu verkraften.

Inhaltlich hielten die zwei Tagungstage einige Diskussionen bereit, die ich im Dreieck von Mediendidaktik, Medienpädagogik und Medienbildung verorten würde – zusammenhängend mit den schwierigen Fragen danach, wie sich (normative) Haltungen auf Ansätze und Konzepte auswirken oder welche Rolle eigentlich institutionelle Gefüge für gegenwärtige Medienpädagogik spielen. Erfreulich waren für mich aber insbesondere diejenigen Beiträge, die sich explizit den Medienökologen gewidmet haben: Interessant daran war besonders, dass wenig(er) auf alte sozial- und medienpädagogische Überlegungen (etwa im Sinne Baackes) zurückgegriffen wurde, sondern eher neuere Konzepte mit Bezug zu Medienökologen vorgestellt/skizziert wurden. Dazu zähle ich bspw. Technologie-zentrierte Sichtweisen auf Infrastruktur und media ecologies, aber auch interessante Überlegungen hinsichtlich relevanter Kontexte für Lernen (z.B. zum Stichwort learner-generated context, siehe Judiths Folien). Ich selbst hatte die Gelegenheit, in meinem Vortrag Bezüge sowohl zur Frage einer zeitgemäßen Mediendidaktik herzustellen als auch die Bedeutung der Institution hinsichtlich der (subjektiven) Medienbildung ein Stück weit zu schmälern. Immerhin lässt sich Medienhandeln kaum auf Institutionen begrenzen, sondern findet überall statt: in ganz unterschiedlichen Kontexten vor dem Hintergrund sich ähnelnder oder unterscheidender Zielrichtungen (zu meinen Vortragsfolien ‚Medienbildung an der Hochschule‘). Spannend und hilfreich waren so vor allem die Diskussionen, die sich den Vorträgen angeschlossen (Mandy weist bereits auf die wertschätzende Diskussionskultur hin) und die gemeinsame Weiterentwicklungsprozesse angestoßen haben.

Letztere sind aller Voraussicht nach auch im Doktorandenforum zustande gekommen, das wirklich hervorragend besucht und von kritischen Fragen und Bemerkungen im positiven Sinne gekennzeichnet war. Eine dieser Diskussionen betraf etwa Design-based Research und die Frage, ob man Doktoranden einen ganzen Design-Prozess für ihre Dissertation ‚zumuten‘ kann. Andere Diskussionen wiesen eher auf den präzisen Gebrauch unterschiedlicher Begriffe (Lernen, Bildung, Wissen, Kompetenz_en etc.) hin, wiederum weitere auf mögliche Missverständnisse eines mobile learnings. So oder so habe ich mich gerne als critical friend in diese Session eingebracht und freue mich, wenn ich auf diese Weise die Nachwuchsarbeit der Sektion weiter unterstützen kann.

Fazit. Eine wirklich schöne Tagung liegt hinter uns – Danke Kerstin, Hannah und dem Augsburger Team der (ehem.) Mediendidaktik!

TED: Nancy Frates: Why my family started the ALS Ice Bucket Challenge. The rest is history - Nancy Frates (2014)

TEDTalk - November 19, 2014 - 15:55
When 27-year-old Pete Frates injured his wrist in a baseball game, he got an unexpected diagnosis: it wasn’t a broken bone, it was ALS. Better known as Lou Gehrig’s disease, ALS causes paralysis and death—there is no cure. And still, Pete saw an opportunity to drive awareness about the disease. In a brave talk, his mom Nancy Frates tells the story of how the family developed the ALS Ice Bucket Challenge and took great pleasure in seeing everyone from Justin Timberlake to Bill Gates take part. If you accepted the challenge, please take the next step: share this talk as you did your challenge video.

eLearning Trends to Follow in 2015

Weiterbildungsblog - November 19, 2014 - 05:26

Es geht schon los, die Saison der “Trends to Follow”. Doch die Stichworte, die die Experten von talentLMS hier auflisten, könnten auch auf meiner nächsten Präsentation stehen: Big Data, Gamification, Personalization, M-Learning, Focus on Return-on-Investment, APIs, Automation, Augmented Learning, Corporate MOOCs, Rise of Cloud LMS.
John Laskaris, Talent Blog, 18. November 2014

TED: Will Marshall: Tiny satellites show us the Earth as it changes in near-real-time - Will Marshall (2014)

TEDTalk - November 18, 2014 - 16:00
Satellite imaging has revolutionized our knowledge of the Earth, with detailed images of nearly every street corner readily available online. But Planet Labs' Will Marshall says we can do better and go faster -- by getting smaller. He introduces his tiny satellites -- no bigger than 10 by 10 by 30 centimeters -- that, when launched in a cluster, provide high-res images of the entire planet, updated daily.

Tagungsrückblick Sektionstagung Medienpädagogik

head.zblog - November 18, 2014 - 14:55

Letzte Woche fand in Augsburg die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE statt. Unter dem Motto “Digital und vernetzt: Lernen heute – Gestaltung von Lernumgebungen mit digitalen Medien unter entgrenzten Bedingungen” diskutierten Medienpädagogen aus ganz Deutschland Implikationen digitaler vernetzter Medien auf Bildungsprozesse .

Begonnen hat die Tagung wie immer mit einem Doktorandenforum, das die Nachwuchsgruppe professionell auf die Beine gestellt hat. Ich selbst war als “Critical Friend” in der Postersession “Medienpädagogische Professionalisierung” eingeteilt. Somit habe ich zusammen mit den Doktoranden ihre Dissertationsvorhaben diskutieren und Feedback in einem Bereich geben können, der mich ja auch interessiert. Es freut mich sehr, dass sich sowohl das Format des Doktorandenforums als auch die Critical Friends sich so etabliert haben. Beide Formate bilden in meiner Perspektive einfach immer wieder einen Auftakt für einen Austausch und Gespräche zwischen unterschiedlichen Themen, aber auch zwischen unterschiedlichen Personen. Ebenso wird das Format auch durch das Engagement des Nachwuchses kontinuierlich weiterentwickelt, so dass dieses Jahr auch ein Workshop am Abend vorher angeboten wurde. Besonders gespannt war ich auf die Vorstellung der Ergebnisse der Umfrage zur Situation des Nachwuchses der Medienpädagogik. Die Daten können demnächst auf der Tagungshomepage eingesehen werden, erste Impressionen erhält man hier.

Die beiden folgenden Tage waren dann randvoll gefüllt mit Beiträgen allgemeiner und spezieller Art zum Thema Medienpädagogik (siehe Programm und Book of Abstracts). So sah man aus meiner Perspektive sehr schön die Breite der unterschiedlichen Themen aber auch forschungsmethodischer Zugänge zum Feld. In den vielen und fruchtbaren Diskussionen sowohl im Anschluss an die Beiträge als auch in den Pausen kristallisierten sich Themen heraus wie beispielsweise die Frage der Medienumwelten und damit ökologische Betrachtungsweisen, die aus unterschiedlichen Richtungen fokussiert wurden. Schön fand ich es aber auch, dass dieses Jahr verstärkt auch Themen sichtbar wurden, die bisher zumindest eher im Randbereich der Sektion liegen, wie beispielsweise Erwachsenenbildung oder Hochschulbildung.

Ich selbst habe mich dem Feld des in Blogs beschriebenem Medienhandeln in der Schule gewidmet (Folien). Ziel war es, den Blick auf pädagogisches Medienhandeln in der Schule zu weiten. Bezugnehmend auf empirisches Material bin ich der Frage nachgegangen, wie mediale pädagogische Handlungspraxen von Lehrpersonen öffentlich dargestellt werden und welche institutionelle Bedingungen als Einfluss auf Medienhandeln wahrgenommen werden.

Positiv fiel mir insgesamt der wertschätzender Umgang auf (vielleicht auch, weil ich selber viele gute Rückmeldungen zu meinem Beitrag erhalten habe ). Ich hatte das Gefühl eines voneinander Lernens, das sich auch aus der guten Mischung zwischenThemen, aber auch zwischen älteren und jüngeren Kollegen und Kolleginnen, zwischen Etablierten und Nachwuchswissenschaftlter_innen ergab. Alles in allem für mich eine sehr gelungene Tagung, was auch an der tollen Organisation von Kerstin Mayrberger und dem Team um Hannah Dürnberger lag.

Nach der Tagung ist aber schon wieder vor der Tagung. Neben der Dokumentation auf der Tagungswebsite freue ich mich smito auf ein Wiedersehen auf der nächsten Tagung in Aachen. Für Kurzentschlossene: der Call ist noch offen

Embedding Learning in Work: The Benefits and Challenges

Weiterbildungsblog - November 18, 2014 - 05:54

Die Vorteile des Lernens im Arbeitsprozess liegen auf der Hand. Und Charles Jennings zitiert eine Reihe von Studien, die die Effektivität des on-the-job learning unterstreichen (und die man sich eigentlich notieren müsste!). Ihnen gegenüber stehen jedoch verschiedene Herausforderungen:

- “This learning can’t be ‘managed’ by HR, L&D or by any of the processes and technology systems they put in place. It can, however, be supported, facilitated, encouraged, exposed and shared by HR and L&D …”
- “The lack of understanding and failure to use performance support approaches and tools has created a significant barrier for supporting the learning that is embedded in work.”
- “A final challenge facing many L&D professionals is that embedding learning in work almost always requires the active support of executives, business managers and team leaders. This means L&D needs to engage these groups and work closely with them.”

Charles Jennings, Workplace Performance, 17. November 2014

TED: David Grady: How to save the world (or at least yourself) from bad meetings - David Grady (2013)

TEDTalk - November 17, 2014 - 16:05
An epidemic of bad, inefficient, overcrowded meetings is plaguing the world’s businesses — and making workers miserable. David Grady has some ideas on how to stop it.

iTeL 1/2014 ist erschienen

Weiterbildungsblog - November 17, 2014 - 12:51

iTeL steht für die Interdisziplinäre Zeitschrift für Technologie und Lernen, die mit ihrer Gründungsnummer seit einigen Tagen online steht. Ihre Wurzeln, zumindest mit Blick auf den Herausgeberkreis, liegen in der ehemaligen zeitschrift für e-learning. Nach einer längeren Sondierungsphase soll es jetzt als Open-Access-Zeitschrift weitergehen, man will drei bis vier Mal im Jahr erscheinen und dabei ein Open Peer Review-Verfahren testen. Die ersten drei Artikel liegen vor. Im Editorial ist bereits die Rede von “wichtigen Lernerfahrungen” der Herausgeber. Ich bin gespannt. By the way, einen RSS-Feed habe ich noch nicht gefunden.
iTeL (Interdisziplinäre Zeitschrift für Technologie und Lernen), Mitteilungen, 11. November 2014

Bildung 2025: Vier düstere Szenarien (und ein kleiner Lichtblick)

Weiterbildungsblog - November 17, 2014 - 04:42

Vier spezielle Szenarien für die Bildung in Deutschland hat Martin Lindner entworfen. Sie bilden den fünften Teil seiner Serie “Lernen im digitalen Klimawandel”. Technologische Entwicklungen, Wirtschaft und Wirtschaftskrisen sowie kulturelle Strömungen bilden die Treiber, mit denen Martin Lindner hier spielt. Das Ergebnis:
- Szenario 1: Latein ist das neue Latein
- Szenario 2: Standort Standort über Alles
- Szenario 3: Google Apple Cyber Campus
- Szenario 4: Nach der großen Krise

In den Szenarien steckt vieles von dem, was heute in der Bildung diskutiert bzw. kritisiert wird. Von Humboldt bis MOOCs. Allerdings fehlen ihnen etwas die klaren Konturen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, sie auf zwei Achsen (Technologie/ Wirtschaft ?) anzuordnen. Oder sie um einzelne Player in der globalen Bildung herum zu gruppieren (Apple, Google, LinkedIn, Facebook ?). Zuletzt: Wo steckt eigentlich der kleine Lichtblick?
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 14. November 2014

Schulleitertagung: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning

scil - November 16, 2014 - 09:43
Letzten Freitag war ich bei der Schulleitertagung in der Nähe von Bern eingeladen. Teilgenommen haben ca. 60 Schulleiter und Schuleiterinnen (anzahlmässig deutlich in der Minderheit) der Sekundarstufe II. Eingeladen war ich zum Thema: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um eine Zeitreise “Blended Learning” vorzunehmen –

(Zu) Späte Selbsterkenntnis?

Gabi Reinmann - November 16, 2014 - 06:30

Über den GMW-Blog (hier) bin ich auf die Ankündigung einer Veranstaltung zum „Self-Assessment“ an der Universität Kassel (hier) gestoßen. Ich weise nicht darauf hin, weil ich plane hinzufahren (was zeitlich leider nicht geht), sondern weil das einer von doch mehreren Hinweisen auf das Thema „Self-Assessment“ im letzten Jahr ist. Ich habe mich damit noch nicht näher beschäftigt – müsste ich aber mal, denn: Es gehört auf jeden Fall in den Themenkreis „Assessment“: diagnostisches, formatives und summatives Assessment (einen knappen Überblick dazu gibt e-teaching.org hier).

Self-Assessment wird häufig als diagnostisches Instrument vor dem Studium oder in der Studieneingangsphase eingesetzt, kann aber natürlich auch als formatives Assessment-Instrument verwendet werden. Am häufigsten stolpert man aktuell allerdings darüber, wenn es um die Diagnose VOR dem Studium geht (siehe z.B. hier und hier). Und genau das macht mich etwas skeptisch.

Natürlich bringen Studienanfänger bestimmte Interessen mit, Vorerfahrungen und Vorkenntnisse. Und das ist auch sicher kein schlechter Weg, wenn man diese kennt und daran bei der Fächerwahl anknüpft. Aber was ist mit den Potenzialen, die man für sich noch gar nicht entdeckt hat? Was ist mit der Idee von Bildung als Erweiterung der eigenen Möglichkeiten, die man noch nicht kennen kann (sonst würden sie ja nicht potenziell in der Zukunft liegen)? Es kann freilich ungünstig sein, wenn Studierende zu spät erkennen, dass ihr Studienfach nicht das „richtige“ für sie ist, vor allem wenn die Zeit bis dahin quälend war. Volkswirtschaftlich mag es – zumindest kurzfristig – auch negativ zu Buche schlagen, wenn nach einem, zwei oder gar mehr Semester noch einmal das Studienfach gewechselt wird. Ich frage mich aber, ob der bisweilen wahrnehmbare Ehrgeiz, sofort auf der „richtigen Bahn“ im Rekordtempo seinem Ziel entgegen zu eilen, eine geeignete Antwort auf Orientierungslosigkeit, Unsicherheit oder eine etwas spätere Selbsterkenntnis ist. Das ist kein Plädoyer gegen Self-Assessment in seiner diagnostischen Funktion. Vielmehr geht es mir um die offene Frage, wie man die Phase der Orientierung junger (auch älterer) Menschen vor dem Hintergrund des Bildungsgedankens sinnvoll nutzen kann statt diese mit aller Kraft zu verkürzen.

Self-Assessment mit formativem Charakter geht in eine andere Richtung. Das könnte – so meine Vorstellung – viel mit Selbstreflexion zu tun haben. In dieser Form ist die Förderung von Self-Assessment in jedem Fall eine Aufgabe, die wir in der Hochschule sicher besser erfüllen könnten und müssten.

Vor diesem Hintergrund sind Veranstaltungen wie die in Kassel eine wichtige Maßnahme: Nur wenn Self-Assessment-Formen ausprobiert, aber eben auch in ihren Zwecken und Folgen diskutiert und reflektiert werden, wird man hier ein Stück weiterkommen.

Kinderuni: Macht der Computer dumm oder schlau?

scil - November 15, 2014 - 08:56
Dieses Jahr ist es meine zweite Kinderuni. Vor drei Jahren habe ich meine erste Kinderuni Vorlesung gehalten zum Thema: Warum Lehrer nicht alles wissen können… . Das war – wie soll ich schreiben – eine ziemlich intensive Lernerfahrung. Die Athmosphäre im grossen Audimax – 800 Kinder passen da rein – ist eine ganz besondere. Die

Will MOOCs be Flukes?

Weiterbildungsblog - November 14, 2014 - 17:20

Der New Yorker fasst zusammen: Massive Open Online Courses sind mit großen Erwartungen gestartet. Doch diese konnten bis heute nicht erfüllt werden. Da sind zum einen die hohen Abbrecherquoten. Und zum anderen die Tatsache, dass genau die Lerner durchhalten, die es eigentlich gar nicht nötig haben: also die gut Ausgebildeten, die Beschäftigten, die aus den westlichen Industrienationen. Der Fehler aus Sicht der Autorin: Die MOOC-Entwickler hätten sich ausgiebiger mit den Erkenntnissen der Bildungsforschung beschäftigen sollen. Da ist sicher etwas dran. Wobei die meisten Experten an dieser Stelle vor allem auf die fehlende Betreuung der Lernenden durch Lehrende hinweisen, auf Feedback, Unterstützung und Kritik. Maria Konnikova weist dagegen auf Studien hin, die eine Korrelation zwischen Lernerfolg und individualisierten Lernwegen sowie anspruchsvolleren Übungen und Tests gezeigt haben.

“MOOCs are a technology with potentially revolutionary implications for education, but without a precise plan for realizing that potential. One way of getting there could be for the leaders of the MOOC movement to look more closely at old methods, from when education was less massive, less open, and entirely offline.”
Maria Konnikova, The New Yorker, 7. November 2014

TED: Vincent Moon and Naná Vasconcelos: The world’s hidden music rituals - Vincent Moon (2014)

TEDTalk - November 14, 2014 - 16:15
French filmmaker Vincent Moon travels the world with just a backpack, a laptop and a camera. He’s filmed Arcade Fire in an elevator and Bon Iver in an apartment kitchen – and single-shot films of a Sufi ritual in Chechnya and an ayahuasca journey in Peru. In this talk, he explains how film and music can help people see their own cultures in a new way. Followed by a performance by jazz icon Naná Vasconcelos.

Erfolgreiche Bildungs-Programm-Entwicklung: ein Fallbeispiel

scil - November 14, 2014 - 13:48
John Hudepohl ist im Leitungsteam der “Software Development Improvement Initiative” bei ABB. In einem Beitrag für das ATD-Magazin T+D hat er einen Erfahrungsbericht zu einem umfangreichen Bildungsprogramm zur Qualifizierung von Software-Ingenieuren veröffentlicht. Ich fand den Bericht interessant – hier einige zentrale Punkte dazu. Ausgangsssituation Die Qualifizierung der mehreren Tausend Software-Ingenieure, die bei ABB in mehr

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