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Was akademisches Lehren und Lernen so besonders macht

Gabi Reinmann - vor 6 Stunden 35 Minuten

Was kennzeichnet das akademische Lehren und Lernen und damit auch die Hochschuldidaktik im Vergleich zu anderen Didaktiken? Aus meiner Sicht ist das die Wissenschaft als Medium und Gegenstand des Lehrens und Lernens. Und in genau diese Richtung geht auch ein aktueller Artikel von Rüdiger Rhein mit dem Titel „Hochschulisches Lernen – eine analytische Perspektive“, erschienen (als Open Access!) in der Zeitschrift für Weiterbildungsforschung. Die Zeitschrift (siehe hier) lief viele Jahre über den Bertelsmann Verlag. Jetzt ist (hier) Springer am Zug – und gibt die Artikel frei, was mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht hat.

Mich hat an Rheins Artikel jetzt nicht so sehr interessiert, wie und warum die Hochschuldidaktik auch Teil einer „Erwachsenenbildungswissenschaft“ sein kann – ein Begriff, den ich hier übrigens zum ersten Mal gelesen habe. Vielmehr interessiert mich, wie der Autor das akademische Lernen und Lehren spezifiziert. Im Kern betrachtet der Text dann aber vor allem das akademische Lernen (und weniger das Lehren), das – so die wesentliche Eigenschaft – Wissenschaft zum Gegenstand habe (S. 358).

Ein wichtiger Aspekt in Rheins Analyse besteht darin, dass es eine Koppelung gibt zwischen der Wissenschaft als Ort der Wissensproduktion einerseits und dem Studium als Ort der Erschließung von Sinn- und Handlungsressourcen andererseits. Dies hat großen Einfluss darauf, wie er das „Studieren“ versteht. Ich zitiere mal ein paar Umschreibungen: „Studieren bedeutet, die Eigenstrukturen akademischer Disziplinen hinsichtlich ihrer epistemischen, poietischen und praktischen Potenziale verstehend anzueignen und praxeologisch zu erschließen“ (S. 353). „Studieren bedeutet nicht, Wissenschaft als System abstrakter Aussagen zu erlernen. Vielmehr muss, wer studiert, verstehen, wie Wissenschaft zu ihren Erkenntnissen kommt, und wie sie den Anspruch auf Geltung dieser Erkenntnisse begründet. Studieren bedeutet somit, den spezifischen Charakter wissenschaftlichen Wissens zu begreifen …“ (S. 354). „Das Ziel des Studiums ist, eine eigenständige Handlungsfähigkeit zu entwickeln, und selbst gemäß fachlich-disziplinärer Sinnstrukturen tätig werden zu können. Studieren bedeutet dann, sich Teilhabeoptionen an inner- und außerwissenschaftlichen Praxen zu erarbeiten“ (S. 356).

Ich glaube, dass derartige Herangehensweisen neben lernpsychologischen Zugängen enorm wichtig, ja geradezu unerlässlich sind, um die Hochschuldidaktik als eine eigene bildungswissenschaftliche Disziplin voranzubringen. Leider ist mir bisher noch kein Text untergekommen, in dem eine wissenschaftstheoretische Perspektive auf das akademische Lehren und Lernen mit einer psychologischen Perspektive auf das Lehren und Lernen so miteinander verbunden werden, dass beide Sichtweisen nicht nur nebeneinander gestellt, sondern aufeinander bezogen werden.

The problem with race-based medicine | Dorothy Roberts

TEDTalk - Februar 12, 2016 - 16:03
Social justice advocate and law scholar Dorothy Roberts has a precise and powerful message: Race-based medicine is bad medicine. Even today, many doctors still use race as a medical shortcut; they make important decisions about things like pain tolerance based on a patient's skin color instead of medical observation and measurement. In this searing talk, Roberts lays out the lingering traces of race-based medicine -- and invites us to be a part of ending it. "It is more urgent than ever to finally abandon this backward legacy," she says, "and to affirm our common humanity by ending the social inequalities that truly divide us."

Wie wahrscheinlich ist es, dass ich durch einen Computer ersetzt werde?

scil - Februar 12, 2016 - 04:45
Als Hochschullehrerin liegt die Wahrscheinlichkeit bei 3.2 %, dass ich in der Zukunft durch einen Computer ersetzt werde. Wäre ich Grundschullehrerin wäre es sogar noch weniger: 0.4 %. Es wäre auch ziemlich traurig, wenn wir als Eltern irgendwann beim Lehrergespräch…
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NMC and EDUCAUSE Learning Initiative Release the NMC Horizon Report > 2016 Higher Ed Edition

Weiterbildungsblog - Februar 11, 2016 - 21:54

Der Horizon Report, ein Gemeinschaftswerk des New Media Consortiums (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), liegt inzwischen in der 13. Auflage vor. Ursprünglich waren es sechs Bildungstechnologien (”developments in educational technology”), die zu Beginn eines Jahres hochgehalten wurden. Heute sind diese Entwicklungen eingerahmt von sechs Key Trends und sechs Challenges, vor denen Higher Education steht. Und was vor einigen Jahren noch eine Nachricht war, wird heute bereits im Dezember gestreut, bevor der gesamte Report Anfang Februar der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Doch kommen wir zum Herzstück des Reports. Wie immer werden zwei Technologien für drei unterschiedliche Zeithorizonte genannt, in denen sie sich, so die Prognose, durchsetzen werden:

- ein Jahr oder weniger (”time to adoption”): Bring Your Own Device (BYOD); Learning Analytics and Adaptive Learning
- zwei bis drei Jahre: Augmented and Virtual Reality; Makerspaces
- vier bis fünf Jahre: Affective Computing; Robotics

Die vier kurz- und mittelfristigen Technologien sind gute Bekannte. Hier wären sicher auch Alternativen denkbar gewesen, z.B. Badges, Nanodegrees oder Open Educational Practices (Disclaimer: Ich bin einer der 58 Experten, die an der Auswahl der Themen dieses Reports beteiligt sind.). Und dass MOOCs nach ihrem kurzen Auftauchen 2013 sofort dem Mainstream zugeordnet wurden, ist mit Blick auf die laufenden Diskussionen fast ein bisschen schade.

Zusammenfassend: Der Horizon Report ist immer noch das Referenzwerk, wenn es um die systematische Erhebung und Darstellung aktueller Entwicklungen an der Schnittstelle von Bildung, Technologie und Innovation geht. Und diese Entwicklungen machen ja in der Regel nicht an den Toren der Hochschulen halt. Über die Form der Darstellung und der Präsentation lohnt es nachzudenken.
Samantha Becker, NMC, Februar 2016

Innovationspreis: Digitale Medien zur gesellschaftlichen Integration

head.zblog - Februar 11, 2016 - 16:43
Welchen Beitrag können eigentlich digitale Lernangebote zur gesellschaftlichen Intregration leisten? Diese Frage stellt sich nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation, sondern auch angesichts der immer noch bestehenden Bildungsschere auch in Deutschland.  Stellt beispielsweise der freie Zugang zu Bildungsressourcen im Netz eine Möglichkeit dar, Lernchancen für Benachteiligte zu eröffnen? Welche Rolle spielen z.B. Sprachen-Apps […]

The case for fish farming | Mike Velings

TEDTalk - Februar 11, 2016 - 15:53
We're headed towards a global food crisis: Nearly 3 billion people depend on the ocean for food, and at our current rate we already take more fish from the ocean than it can naturally replace. In this fact-packed, eye-opening talk, entrepreneur and conservationist Mike Velings proposes a solution: Aquaculture, or fish farming. "We must start using the ocean as farmers instead of hunters," he says, echoing Jacques Cousteau. "The day will come where people will demand farmed fish on their plates that's farmed well and farmed healthy -- and refuse anything less."

The Social Side of Social Bookmarking

Weiterbildungsblog - Februar 10, 2016 - 22:09

Social Bookmarking gibt es seit über zehn Jahren. del.icio.us, einige werden sich erinnern, war da, bevor es Facebook gab. Heute ist es still geworden um diese Dienste mit den Möglichkeiten, Bookmarks (Links) festzuhalten, zu annotieren (Tags) und mit anderen zu teilen. Ich selbst nutze diigo, täglich, aber nur noch als private Ablage und damit nur einen Bruchteil der vielen Funktionen, die diigo bietet. Auch der Autor steigt mit der Beobachtung ein, dass junge Generationen mit Social Bookmarking-Tools nichts anfangen können. Dann macht er Werbung für das “social”. Und damit ist er gerade nicht allein (siehe Alan Levine, “On Old School Social Bookmarking”).
Britt Watwood, Learning In a Flat World, 7. Februar 2016

How I'm discovering the secrets of ancient texts | Gregory Heyworth

TEDTalk - Februar 10, 2016 - 15:47
Gregory Heyworth is a textual scientist; he and his lab work on new ways to read ancient manuscripts and maps using spectral imaging technology. In this fascinating talk, watch as Heyworth shines a light on lost history, deciphering texts that haven't been read in thousands of years. How could these lost classics rewrite what we know about the past?

Noch Vorbehalte gegen innovative Technologien

Weiterbildungsblog - Februar 10, 2016 - 08:08

Die Vorbehalte, von denen hier die Rede ist, betreffen den Einsatz innovativer Lernlösungen in der Führungskräfteentwicklung. Nach diesem Einsatz wurde im Rahmen des “St. Gallen Executive Education Report 2016″ gefragt. In der vorliegenden Zusammenfassung heißt es, dass “über zwei Drittel (67 Prozent) aller Unternehmen keine einzige innovative Lerntechnologie häufig oder sehr häufig im Rahmen ihrer Führungskräfteentwicklung einsetzen”. Hinderungsgründe sind eine fehlende technische Infrastruktur, eine (befürchtete) mangelnde Akzeptanz, ein unklarer Mehrwert. Die Vorbehalte schwinden aber, wenn neue Lernlösungen erst einmal eingesetzt werden.

Man kann aus den Ergebnisse natürlich mit Blick auf die “digitale Transformation” einen allgemeinen Handlungsbedarf ableiten. Aber sonst? Es fehlt halt der Kontext. Das fängt schon damit an, dass nicht erläutert wird, was denn die Führungskräfteentwicklung von der Weiterbildung der übrigen Mitarbeiter unterscheidet. Und wie denn Beispiele für innovative Lernlösungen für diese Zielgruppe aussehen.
Georg Guttmann und Winfried Rulgrok, wirtschaft + weiterbildung, 2/2016 (pdf) 

Forschungsstelle mit Karrieremöglichkeit

Peter Baumgartner - Februar 9, 2016 - 17:47

An meinem Department wird eine neue Forschungsstelle ausgeschrieben. Vorerst auf 3 Jahre befristet, gibt es nicht nur die Möglichkeit einer unbefristeten Verlängerung, sondern auch ein sehr gute Karrieremöglichkeit: Bei entsprechender Qualifikation (mindestens Doktorat) besteht die Möglichkeit in Rahmen einer neuen DUK-internen Weiterbildungsvereinbarung sich für die Position einer assoziierten Professur zu bewerben. Weiterlesen ...

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Shape-shifting tech will change work as we know it | Sean Follmer

TEDTalk - Februar 9, 2016 - 16:03
What will the world look like when we move beyond the keyboard and mouse? Interaction designer Sean Follmer is building a future with machines that bring information to life under your fingers as you work with it. In this talk, check out prototypes for a 3D shape-shifting table, a phone that turns into a wristband, a deformable game controller and more that may change the way we live and work.

Weg mit den Büchern!

Weiterbildungsblog - Februar 9, 2016 - 07:11

Rafael Ball hat der NZZ am Sonntag ein Interview gegeben, das viel gelesen und kommentiert wurde (z.B. hier). Darin spricht er eigentlich Altbekanntes aus: dass nämlich das Internet das Geschäftsmodell der Bibliotheken auf den Prüfstand stellt, dass sie als Kulturgut möglicherweise “überbewertet” werden, dass es heute keine gedruckten Bücher mehr braucht, usw. Stattdessen sollten sich Bibliotheken lieber als Kommunikationszentren neu erfinden, mit neuen Angeboten und Dienstleistungen. Die Reaktionen auf das Interview lassen sich möglicherweise damit erklären, dass Rafael Ball die ETH-Bibliothek in Zürich leitet. Bei Vertretern dieser Berufsgruppe unterstellt man halt ein sinnliches Verhältnis zum Buch und erwartet nicht Sätze wie “Für mich beruflich als Bibliothekar wird das Buch künftig kein entscheidendes Medium mehr sein”.
Michael Furger, Interview mit Rafael Ball, NZZ am Sonntag, 7. Februar 2016

Ungewöhnliche Worte

Gabi Reinmann - Februar 9, 2016 - 05:39

Wenn man diesen Monat das aktuelle Heft von Forschung & Lehre aufschlägt, liest man Ungewöhnliches über die deutsche Sprache (online hier). Man solle das Deutsche auch als überregional nützliche Sprache nicht zu früh abhaken. Als Sprache der Integration, als Sprache des Zugangs zu und des Aufstiegs durch Bildung werde Deutsch wieder wichtiger. Und dann gäbe es da noch die geniale Wortbildung und den elastischen Satzbau im Deutschen – so die Worte von Roland Kaehlbrandt. Ungewöhnlich sind diese Worte, weil man eher umgekehrt inzwischen zunehmend rechtfertigen muss, wenn man in deutscher Sprache publiziert. Es ist zum Manko geworden, zum Defizit, das man beseitigen muss. Dafür gibt es gute Gründe – das ist mir bewusst. Umso schöner, wenn es auch mal für das Deutsche ein paar gute Gründe gibt

Digitale Lernszenarien

Weiterbildungsblog - Februar 8, 2016 - 16:27

Peter Baumgartner hat einen kritischen Blick auf das Arbeitspapier „Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich” geworfen, das vor einigen Tagen vom Hochschulforum Digitalisierung vorgelegt wurde. Sein Urteil: Es mangelt an vielen Stellen an einer systematischen Auseinandersetzung mit didaktischen Kategorien, Merkmalen und Dimensionen; die abschließende Darstellung einzelner Lernszenarien wiederum findet er hilfreich und gelungen. Und er sieht sich bemüßigt, sein Projekt der “Taxonomien von Unterrichtsmethoden” bald wieder aufzunehmen.

Mein Eindruck: Ohne eine tragfähige Systematik von Lehr- und Lernszenarien bleibt eine Sammlung digitaler Lernkonzepte, -formen und -formate schnell stecken. Das zeigen nicht zuletzt die “Merkmale und Dimensionen”, mit denen das Arbeitspapier arbeitet.
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 7. Februar 2016

Economic growth has stalled. Let's fix it | Dambisa Moyo

TEDTalk - Februar 8, 2016 - 16:08
Economic growth is the defining challenge of our time; without it, political and social instability rises, human progress stagnates and societies grow dimmer. But, says economist Dambisa Moyo, dogmatic capitalism isn't creating the growth we need. As she shows, in both state-sponsored and market-driven models, capitalism is failing to solve social ills, fostering corruption and creating income inequality. Moyo surveys the current economic landscape and suggests that we have to start thinking about capitalism as a spectrum so we can blend the best of different models together to foster growth.

Digitale Lernszenarien

Peter Baumgartner - Februar 7, 2016 - 18:01

Dieser Beitrag rezensiert das Arbeitspapier "Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich" im Lichte meines Buches "Taxonomie von Unterrichtsmethoden": Im Jänner 2016 wurde damit eine Systematik digitaler Lernformate vorgelegt. Ich beleuchte die verschiedenen theoretischen Entscheidungen und Aspekte in diesem Bericht, der im Auftrag der Themengruppe "Innovation in Lern- und Prüfungsszenarien" und vom CHE im Hochschulforum Digitalisierung herausgegeben wurde. Weiterlesen ...

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EDU|days – Lehrendenfortbildung als wissenschaftliche Tagung

Peter Baumgartner - Februar 7, 2016 - 09:00

Vom 30. März 2016, 12:30 bis 31. März 2016, 16:30 findet an der Donau-Universität Krems eine wissenschaftliche Arbeitstagung und Lehrendenfortbildung zur Nutzung digitaler Medien im Schulalltag statt. Die EDU|days sind eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer mit dem Ziel, Lehren und Lernen mit digitalen Medien an den Schulen kritisch zu reflektieren und Impulse für einen optimalen Einsatz zu geben.

Lehrende Österreichs und der Nachbarländer sind die Zielgruppe der Veranstaltung. Die EDU|days sind ein Kooperationsprojekt der Donau-Universität Krems, der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, des Projektes KidZ (das auch eine Dienstbesprechung am Rande der Konferenz abhalten wird) und zahlreicher weiterer Partner. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
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Lernen in Netzwerken

Weiterbildungsblog - Februar 5, 2016 - 21:30

Dem schlichten Titel folgt fast ein kleiner Grundsatzartikel, den uns Karlheinz Pape ins Wochenende mitgibt. Dabei geht er ausführlich auf folgende Fragen ein:

“Was ist anders beim Lernen in Netzwerken? …
Wo ist Netzwerk-Lernen schon öffentlich sichtbar?
Gibt es Regeln fürs Lernen in Netzwerken? …
Welche Rolle haben wir Learning Professionals fürs Lernen in Netzwerken? …
Wie kommen wir Learning Professionals am besten dahin? …”

In seinen Antworten weist er auf konkrete Beispiele, Plattformen und Veranstaltungen hin, die jede/r aufgreifen kann, um sich weiter mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Denn: “Wer Lernen in Netzwerken anregen und unterstützen will, muss selbst Experte im Netzwerk-Lernen sein!”
Karlheinz Pape, Corporate Learning – Training und Wissensmanagement, 5. Februar 2016

Hamburg Open Online University: Kerstin Mayrberger im Interview

Weiterbildungsblog - Februar 5, 2016 - 20:02

Die Idee der Hamburg Open Online University (HOOU) wurde zwar schon Ende 2014 von Bürgermeister Olaf Scholz an die Öffentlichkeit getragen, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis man an der HOOU auch lernen kann. Frühestens 2017. So jedenfalls Kerstin Mayrberger, die im Projekt die Expertengruppe OER leitet, in einem ausführlichen Interview. Ihr liegt dabei, das betont sie, die didaktische Idee des offenen, partizipativen Lernens besonders am Herzen:

“Eine weitere Leitidee der HOOU ist die Orientierung am Lernenden. Wie wird dies im Konzept konkret umgesetzt?

Es sind mehrere Varianten einer lernendenzentrierten Didaktik denkbar. In unserer vorrangig problem- oder kompetenzorientierten Herangehensweise gibt es für jedes Szenario eine Art Anker, eine Fragestellung oder ein Problem, die oder das möglichst kollaborativ gelöst werden soll. Die Inhalte, die zur Verfügung gestellt werden, werden von Lehrenden, aber - wo sinnvoll - auch von Lernenden als OER produziert. Die Teilnehmenden können im Verlauf des Projekts entsprechend selbst Inhalte erstellen, eigene Fragen einbringen oder gar völlig selbstständig Team bilden und selbstorganisiert Themen bearbeiten. Idealerweise können so zivilgesellschaftliche Fragestellungen interdisziplinär und durch unterschiedliche Lernende bearbeitet werden.”
Antonia Dittmann, Interview mit Kerstin Mayrberger, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 5. Februar 2016

Special Olympics let me be myself -- a champion | Matthew Williams

TEDTalk - Februar 5, 2016 - 15:53
How much do you know about intellectual disabilities? Special Olympics champion and ambassador Matthew Williams is proof that athletic competition and the camaraderie it fosters can transform lives, both on and off the field. Together with his fellow athletes, he invites you to join him at the next meet -- and challenges you to walk away with your heart unchanged.

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