Sammlung von Newsfeeds

TED: Antonio Donato Nobre: The magic of the Amazon: A river that flows invisibly all around us - Antonio Donato Nobre (2010)

TEDTalk - September 19, 2014 - 15:04
The Amazon River is like a heart, pumping water from the seas through it, and up into the atmosphere through 600 billion trees, which act like lungs. Clouds form, rain falls and the forest thrives. In a lyrical talk, Antonio Donato Nobre talks us through the interconnected systems of this region, and how they provide environmental services to the entire world. A parable for the extraordinary symphony that is nature. 

Keynote Lecture: “Inquiry-based learning and research-based teaching with (social) media” #SMART14

Sandra Hofues - September 19, 2014 - 14:47

Auch wenn man jeden Tag mit digitalen Medien umgeht und darüber forscht, ist es doch immer wieder ein spannendes Erlebnis, Vorträge aufzuzeichnen und für ein Publikum aufzubereiten, das man gar nicht sieht und kennt. Das gilt auch für die SMART-Konferenz in Rumänien, an der ich nun schon das zweite Mal mit einer Keynote Lecture beteiligt bin, aber eben „nur“ einen virtuellen Impuls setzen kann. Dieser kommt dieses Mal von einem ganzen Team – Ulrike Lucke, Gabi Reinmann, Mandy Rohs und mir – über forschendes Lernen in und mit digitalen (sozialen) Medien.


Wahrscheinlich erzeugt unser Vortrag mehr Fragen als Antworten. Das ist beim forschenden Lernen ja durchaus gewollt, aber wird durch den interdisziplinären Zugang auch mehr und mehr nötig. Ich gehe daher davon aus, dass uns das Thema weiter begleiten wird – und zwar über die nächste Tagung hinaus, die mit einem Abstract zu „Lernen und Medienhandeln im Format der Forschung“ bereits ihren Schatten vorauswirft.

Nicht zu Ende gedacht

Gabi Reinmann - September 19, 2014 - 12:33

Im Urlaub (viel zu kurz dieses Jahr und bereits gefühlte Monate zurückliegend) habe ich einen interessanten Artikel von Michael Potter gelesen:

Potter, M.K. (2013). Constructivism in the Shadow of a Dead God. International Journal for the Scholarship of Teaching and Learning, 7 (1), online hier zugänglich.

Es ist nicht ganz einfach, die Kernbotschaft dieses Beitrags zusammenzufassen, aber ich versuche es mal:

Der “tote Gott” ist der Objektivismus bzw. alles, was man darunter so subsumiert: der Glaube an die eine Wahrheit, eine Vorstellung von Wissenschaft, die Fakten hervorbringt, und damit eine Auffassung von Lehre, die davon ausgeht, dass Lehrende wissend sind und in ihren Veranstaltungen dieses Wissen an die Studierenden weitergeben, die schließlich dahingehend überprüft werden, ob sie dieses Wissen auch wiedergeben, bestenfalls auch anwenden können. Diesen Gott – so Potter – betet keiner mehr an, es würde lächerlich wirken. Stattdessen haben wir einen „neuen Gott“, und der heißt Konstruktivismus. Das Vertrackte aber ist, dass wir diesen neuen Gott unter den alten, nach wie vor herrschenden Bedingungen des alten, tot geglaubten Gottes, anbeten, und das schafft Probleme: An den Hochschulen herrschen die gleichen Strukturen wie früher, als es den alten Gott noch gab: Veranstaltungen, die mit Prüfungen enden, die sich planen und auch neuerdings in ihrem “Workload”, also Arbeitsaufwand gemessen in Stunden, berechnen lassen. Potter erläutert in seinem Aufsatz die Widersinnigkeit, die sich daraus ergibt. Er macht das anhand eines eigenen Beispiels: Das Beispiel skizziert den Versuch, ein aufwändiges, problemorientiertes, auch forschungsorientiertes, Lehr-Lernszenario unter den nach wie vor bestehenden restriktiven Bedingungen an Hochschulen umzusetzen. Sein Fazit: Das funktioniert nicht! Vor einiger Zeit hatte ich auf einen Beitrag von Stefan Kühl hingewiesen (siehe hier), der Ähnliches berichtet.

Potters Schlussfolgerung im Original: „If constructivism is to succeed as an educational philosophy, it must move beyond shaping pedagogy and curricula; it must shape the structures and assumptions within which pedagogy and curricula operate. Change at the surface level, the level of pedagogies and methodologies is necessary but insufficient. The foundations laid in honor of the old god must be torn to pieces, new foundations laid in their place, for new scaffolding and new edifices. Objectivism’s corpse must be utterly destroyed, so that we no longer live within its calcified skeleton. New contexts, new conditions, new concepts must be created if surface pedagogies are to help students become the deep, autonomous, reflective learners we know they can be.“

Ich fand den Text lesenswert – er regt zum Nachdenken an, denn: In  der Tat scheitern viele gute Konzepte häufig an der “Struktur”, also an den nicht unmittelbar zu ändernden Rahmenbedingungen. Die Gegenüberstellung von „Objektivismus“ und „Konstruktivismus“ aber erscheint mir im Bildungskontext schon seit längerem wenig fruchtbar und eher dazu geeignet, unnötige Fronten aufzubauen (was dann zur unsäglichen Gegenüberstellung von Instruktion und Konstruktion führt). Richtig aber ist sicher eines: Ganz oft werden die Dinge einfach nicht zu Ende gedacht.

The MOOC Misstep and the Open Education Infrastructure

Weiterbildungsblog - September 19, 2014 - 09:07

1969 startete die Open University in Großbritannien. Es war eine kleine Revolution, da damit die Zugangshürden für akademische Ausbildung wegfielen. “Open” bedeutete “freier Zugang”. Dreißig Jahre später, 2001, begann das MIT, im Rahmen seines OpenCourseWare-Projekts alle Kursmaterialien online zu stellen. “Open” bedeutete jetzt, dass diese Materialien unter einer “open license” weiter genutzt und bearbeitet werden konnten. Eine neue Etappe. Es war zugleich der Startpunkt einer weltweiten Bewegung, “Open Educational Resources” (OER). In dieser Entwicklungsgeschichte bedeuten Massive Open Online Courses (MOOCs), so David Wiley, einen Rückschritt:

“The horrific corruption perpetrated by the Udacity, Coursera, and other copycat MOOCs is to pretend that the last forty years never happened. Their modus operandi has been to copy and paste the 1969 idea of open entry into online courses in 2014. The primary fallout of the brief, blindingly brilliant popularity of MOOCs was to persuade many people that, in the educational context, “open” means open entry to courses which are not only completely and fully copyrighted, but whose Terms of Use are more restrictive than that of the BBC or New York Times.”

Vor diesem Hintergrund zählt David Wiley auf, wie heute die Geschichte fortgeschrieben werden müsste: “Open” sollte fest an die “5R activities” (retain, reuse, revise, remix, redistribute) gebunden werden; und die Entwicklung müsste weiter gehen und neben Open Educational Resources auch Open Competencies, Open Assessments und Open Credentials in den Blick fassen. Alles zentrale Komponenten einer, wie David Wiley es nennt, “Open Education Infrastructure”. Kurz: Es gibt noch einiges zu tun. MOOCs (im Sinne von Coursera, Udacity und Co.) gehören nicht dazu.
David Wiley, iterating toward openness, 18. September 2014

“Informal learning takes off” (Jane Hart)

scil - September 19, 2014 - 03:44
Jane Hart hat kürzlich in Zusammenarbeit mit der eLearning Guild eine Umfrage zum Thema informelles Lernen durchgeführt und als Studie publiziert (vgl. den Blogbeitrag auf den Seiten des Learning Solutions Magazine dazu, der auch eine Grafik aus der Studie zeigt). Jane Hart hat für die Studie ca. 400 “Learning Professionals” aus verschiedenen Branchen befragt. Die

TED: Avi Reichental: What’s next in 3D printing - Avi Reichental (2014)

TEDTalk - September 18, 2014 - 15:18
Just like his beloved grandfather, Avi Reichental is a maker of things. The difference is, now he can use 3D printers to make almost anything, out of almost any material. Reichental tours us through the possibilities of 3D printing, for everything from printed candy to highly custom sneakers.

Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen kommen auf uns zu?

Weiterbildungsblog - September 18, 2014 - 07:25

Letzte Woche habe ich diesen Überblick auf der jährlich stattfindenden Geschäftsführerkonferenz der VhU/HESSENMETALL in Bad Nauheim gehalten. Er sollte auch die Teilnehmer mitnehmen, die heute mit Social Media in ihrem Arbeitsalltag noch wenig zu tun haben. Das zur Vorwarnung. Deshalb habe ich diese Mischung aus aktuellen Erfahrungen, etwas Netzgeschichte, einigen Fakten zur Verbreitung und Nutzung von Social Media in Unternehmen sowie einem kleinen Schwerpunkt “Social Learning” versucht.
Jochen Robes, SlideShare, 17. September 2014

Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen kommen auf uns zu? from Jochen Robes

Enterprise 2.0 – ein Definitionsversuch

Weiterbildungsblog - September 17, 2014 - 21:49

Der Enterprise 2.0-MOOC (#e20mooc) der Know How! AG ist diese Woche gestartet und beginnt, erste Spuren im Netz zu hinterlassen. Dazu gehört auch dieser Definitionsversuch von Simon Dückert. Nach einem kurzen 2.0-Rückblick (Web 2.0, Andrew McAfee, GfWM) schlägt er folgende “Zusammenführung” vor:

“Enterprise 2.0 beschreibt den Einsatz sozialer Medien in Unternehmen, sowie zwischen Unternehmen, Partnern und Kunden, um die eigenen Ziele zu erreichen.” Mit ersten Kommentaren.
Simon Dückert, Management 2.0 Blog, 16. September 2014

The MOOC Revolution That Wasn’t

Weiterbildungsblog - September 17, 2014 - 20:45

Mit Blick auf die hohen Abbruchraten von Lernern glaubt Dan Friedman, das Problem erkannt zu haben, vor dem MOOCs heute stehen: Engagement. Er hat auch gleich drei Vorschläge parat, um das Problem anzugehen: “mentorship, retention marketing, and new forms of learn-by-doing”. Leider lesen sich diese Hinweise sehr “taktisch”. Denn hohe Abbruchquoten bedeuten ja nicht zwangsläufig, dass Lerner unzufrieden oder Lernprozesse erfolglos waren.
Dan Friedman, TechCrunch, 11. September 2014

TED: Mac Barnett: Why a good book is a secret door - Mac Barnett (2014)

TEDTalk - September 17, 2014 - 15:00
Childhood is surreal. Why shouldn't children's books be? In this whimsical talk, award-winning author Mac Barnett speaks about writing that escapes the page, art as a doorway to wonder -- and what real kids say to a fictional whale.

Technische/r Mitarbeiter/in für (Bildungs-)Technologie gesucht!

Peter Baumgartner - September 16, 2014 - 17:11

Wir suchen eine/n technisch versierte/n Mitarbeiter/in, der/die selbstständig bildungstechnologischen Lösungen für den experimentellen Einsatz von bildungstechnologischer Software in Forschung und Lehre entwickelt: Eigenverantwortung (innerhalb eines Teams), Kommunikation (mit WissenschaftlerInnen und AnwenderInnen) sowie Neugierde (zur technologischen Entwicklung) Eigenschaften, die wir von Ihnen erwarten. Bewerbungsende ist der 6. Oktober 2014. Weiterlesen ...

The post Technische/r Mitarbeiter/in für (Bildungs-)Technologie gesucht! appeared first on Gedankensplitter.

Do girls learn differently?

Weiterbildungsblog - September 16, 2014 - 15:24

Annie Murphy Paul hält fest: Auch in offenen Online-Kursen (MOOCs), die sich mit den STEM-Fächern (Science, Technology, Engineering, Mathematics) beschäftigen, sind Lernerinnen deutlich unterrepräsentiert. Am Zugang allein kann es also nicht liegen. Aber es braucht offensichtlich eine besondere Lernumgebung, um Barrieren zu überwinden. Das belegt Annie Murphy Paul mit Hinweisen auf Projekte und Forschungsergebnisse.

“All these approaches have in common a focus, not on teaching girls and women differently, but on helping them to feel differently about their place in the fields of math and science. Just as in the physical world, in the virtual sphere the barriers to girls’ and women’s advancement in STEM fields remain very much in place. With informed intervention and clever design, however, the digital walls may prove easier to scale.”
Annie Murphy Paul, The Brilliant Report, 10. September 2014

TED: Andrew Connolly: What's the next window into our universe? - Andrew Connolly (2014)

TEDTalk - September 16, 2014 - 15:08
Big Data is everywhere — even the skies. In an informative talk, astronomer Andrew Connolly shows how large amounts of data are being collected about our universe, recording it in its ever-changing moods. Just how do scientists capture so many images at scale? It starts with a giant telescope …

Bildung von oben: Der techno-pädagogische Komplex

Weiterbildungsblog - September 16, 2014 - 14:53

Das Internet ist nicht nur ein Ort der unendlichen Ressourcen und Möglichkeiten, sich zu bilden und zu vernetzen. Das Internet ist auch ein Marktplatz, auf dem sich mächtige Player bewegen und unsere Interessen und unsere Motivation in immer neue Geschäftsmodelle gießen. Da die Übersicht zu behalten und “richtig” von “falsch” zu trennen, ist nicht einfach - und manchmal unmöglich. Schreibt Martin Lindner.

“Und so kommt es, dass bei näherem Hinsehen die Fronten kreuz und quer verlaufen: Haifisch-Kapitalisten aus dem Silicon Valley kritisieren das verkalkte Bildungssystem. Wertkonservative wettern nicht zu Unrecht gegen die Verdatung und Monetarisierung. Einige emanzipatorische Bildungs-Pioniere versuchen, Denkfiguren der Neoliberalen umzufunktionieren. Andere verbünden sich gegen die digitale Technokratie mit reformverweigernden Professoren, die sich um ihre Privilegien sorgen. Universitätsrektoren im Managerwahn umarmen das Internet und schwärmen von „Humboldt 2.0″. Digitale Avantgardisten schreiben Manifeste über den Untergang des Abendlands in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Und alle haben irgendwie Recht.”
Martin Lindner, #PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung, 16. September 2014

Rückblick: #gmw14

Sandra Hofues - September 15, 2014 - 17:03

Auf die Jahrestagung der GMW zurückzublicken, hat über die Jahre an Tradition gewonnen. Dabei ist es mit den Jahren schwieriger geworden, die Essenzen aus der Tagung zu ziehen. Das liegt zum einen an der eigenen Eingebundenheit, zum anderen am Tagungsformat, das eher auf Austausch, denn auf persönlichen Wissenszuwachs angelegt ist. Insofern will ich nur drei Punkte der letzten GMW in Zürich herausgreifen, die ich rückblickend fest erinnere und zugleich zum Weiterdenken nutze(n werde).

Dass die Lern- und Bildungsräume hierbei (1) eine große Rolle spielen, ist nicht weiter verwunderlich. Immerhin gehört die Auseinandersetzung mit (medialen) Bildungsräumen seit einigen Jahren fest zu meinem wissenschaftlichen und praktischen Arbeitsalltag dazu – mit allen Quer- und Schieflagen, die sich infolge falsch verstandener Begriffe oder Konzepte ergeben (so hält sich beständig der Glaube an den virtuellen Raum. Oh je!). Insofern fand ich sowohl die Keynotes (verfügbar auf dem Youtube-Channel der PH Zürich) als auch die weiteren Vorträge und Angebote, die sich explizit „den Räumen“ widmeten, spannend und hilfreich zur Schärfung der (medien-)didaktischen Diskussion über Raumbegriffe und -konzepte. Und damit meine ich vor allem die angeregte Diskussion mit einigen (wenigen) Tagungsteilnehmenden darüber, ob und inwieweit die Raummetapher in “unseren” Kontexten überhaupt brauchbar ist und inwiefern Anleihen bei anderen Fächern oder in anderen Traditionen genommen werden können. Immerhin ist die Diskussion über Lern- und Bildungsräume nicht neu, sondern hat Ursprünge in Medien- und Bildungstheorie sowie in der Raumsoziologie, die allerdings weitestgehend eine etwas andere inhaltliche Ausprägung denn eine bildungssoziologische genommen hat (Stichworte: Stadtplanung, Architektur, Gestaltung). Um es vorweg zu nehmen: Zu einem Ergebnis sind wir in den Gesprächen nicht gekommen, wohl aber zu einem leicht differenzierteren Gebrauch der Begriffe im Verlauf der Tagung selbst.

Entsprechend zurückhaltend wurden in diesem Jahr (2) auch die MOOCs bearbeitet, die 2013 in Frankfurt noch zum Hype-Thema schlechthin gehörten und bei denen man nicht müde wurde, von vielfältigen Bildungspotenzialen ganz im Sinne neuer (virtueller) Bildungsräume zu sprechen. Dass MOOCs in diesem Jahr eher als ein Format (unter vielen) besprochen wurden und sich damit eine gewisse Entspanntheit gegenüber dem Hype eingestellt hat, war schon länger zu erwarten und ist angenehm. Mehr noch: MOOCs reihen sich in der fachwissenschaftlichen wie auch in der praktischen Diskussion in die Reihe unterschiedlicher didaktischer Angebote ein.

Mit dem Tagungsformat ging in diesem Jahr zudem (3) eine Social-Reading-Variante einher, die Eingeweihte bereits vom Buch „Wiki-Weg des Lernens“ (hsrg. von Michele Notari und Beat Döbeli Honegger) kannten und die erstmals auch für den Tagungsband der GMW genutzt wurde. So sollte der Tagungsband nicht mehr nur als PDF verfügbar sein, sondern es sollte möglich werden, im Vorfeld der Tagung an der Diskussion zu einzelnen Artikeln teilzuhaben – bis hin dazu, auf Vorträge vor Ort einzuwirken (ob „flipped“ oder nicht, spielte dabei keine Rolle – vgl. meinen früheren Blogpost dazu). Dass sich nun infolge dieser Darstellungsform die seit ein paar Jahren geführte Diskussion über den Tagungsband neu färbt, ist äußerst interessant (und zwar für das wissenschaftliche Publizieren generell): Während nämlich in den letzten Jahren die Forderung eher in Richtung einer frühen Verfügbarkeit von Inhalten ging, wandelte sich die Forderung auf der GMW’14 dahingehend, dass eine erste Fassung vor der Tagung erreichbar, die finale Fassung aber erst nach der Tagung vorliegen sollte, um bspw. Kritik und Anmerkungen von Teilnehmenden bzw. der Community noch einzubauen. Ich denke, man muss nicht groß unken, wie praktikabel solche Ideen für den wissenschaftlichen Alltag aktuell tatsächlich sind. Dennoch finde ich es wichtig, sie zu explizieren und zuzulassen, sie in den unterschiedlichen Ausprägungen einmal zu denken.

So ist die Nachphase einer Tagung immer auch eine Vorphase zur nächsten GMW, die mich durch das Vorstandsamt sicherlich wieder beanspruchen wird, aber anders als sonst, denn: Ab sofort verstärkt uns Andrea Lißner im Vorstand für die Nachwuchsarbeit. Darüber freue ich mich ganz besonders, da ich so „mein“ Thema in guten Händen weiß, und mich zugleich verstärkt dem Editorial Board und Fragen des wissenschaftlichen Publizierens widmen kann, für die ich bereits letztes Jahr (eigentlich) gewählt wurde.

TED: Rishi Manchanda: What makes us get sick? Look upstream. - Rishi Manchanda (2014)

TEDTalk - September 15, 2014 - 15:00
Rishi Manchanda has worked as a doctor in South Central Los Angeles for a decade, where he’s come to realize: His job isn’t just about treating a patient’s symptoms, but about getting to the root cause of what is making them ill—the “upstream" factors like a poor diet, a stressful job, a lack of fresh air. It’s a powerful call for doctors to pay attention to a patient's life outside the exam room.

Students and their devices

Weiterbildungsblog - September 15, 2014 - 07:29

Clay Shirky hatte ja letzte Woche bereits die Diskussion eröffnet (”Why I Just Asked My Students To Put Their Laptops Away”). Nicholas Carr legt hier noch einmal nach, fast genauso wortgewaltig. Aber er weist vor allem noch einmal darauf hin, dass das Problem weit über den Seminarraum reicht:

“Computers and software can be designed in many different ways, and the design decisions will always reflect the interests of the designers (or their employers). Beyond the laptops-or-no-laptops-debate lies a broader and more important discussion about how computer technology has come to be designed - and why.”
Nicholas Carr, Rough Type, 11. September 2014

Trends im Lernen & Weiterbildung: Rückblick 1. scil Community Day

Weiterbildungsblog - September 15, 2014 - 07:00

Welche Trends wurden auf dem scil Community Day in St. Gallen verhandelt? Tanja Fandel stellt vor:

Trend 1: „Multi-Generational Learning - Verstehen wir uns noch?”
Trend 2: „Learning on Demand” and “Learning on the Go”
Trend 3: „Neue Lernräume”
Trend 4: „Design, Play & Share”
Trend 5: „Big Data Learning”

Eine interessante Mischung aus laufenden und gerade erst beginnenden Abstimmungen, die vor Ort, so das Protokoll, noch um Sessions über “Design Based Research” und “Design Thinking” (an diesem Topic scheint derzeit niemand vorbeizukommen …) ergänzt wurden.
Tanja Fandel, scil-Blog, 12. September 2014

Learning by DESIGN

scil - September 15, 2014 - 04:12
Ein kurzer Nachklapp zu unserem Bericht zum scil Community Day, bei dem wir ja auch eine intensive Session zu “Design thinking” hatten: In der aktuellen Ausgabe von Chief Learning Officer Magazine, zu der ich heute eine Infomail erhalten habe (auf dem Cover steht schon “October”) findet sich ein Artikel über “Learning by DESIGN”, in dem

Neuauflage der Taxonomie

Peter Baumgartner - September 14, 2014 - 20:54

Aus Anlass zu den Arbeiten an der 2. Auflage der "Taxonomie von Unterrichtsmethoden" habe ich mir wieder in verstärktem Maße Strategien überlegt, wie ich die in der "Taxonomie" entwickelten Inhalte, stärker publikumswirksam machen kann. Rückmeldungen hat sich gezeigt, dass das Buch zu komplex geworden ist. Ich plane daher einerseits eine leichter verdauliche Anschlusspublikation (Arbeitstitel: "E-Learning: Didaktischer Mehrwert und Anwendungsszenarien") und andererseits ein interaktives E-Learning Tutorial zum Didaktischen Design, das die in der Taxonomie dargelegten Ideen einem breiteren Publikum zugänglich machen sollen. Weiterlesen ...

The post Neuauflage der Taxonomie appeared first on Gedankensplitter.

Seiten