Sammlung von Newsfeeds

Lesetipp: E-Learning im Magazin der Uni Potsdam

Weiterbildungsblog - Oktober 20, 2014 - 18:32

Wer einen Blick hinter die Kulissen des E-Learning-Alltags einer deutschen Hochschule werfen will, dem sei die aktuelle Ausgabe des Hochschulmagazins der Uni Potsdam, „Portal”, empfohlen. Auf neun Seiten gibt es einen Überblick über die aktuellen E-Learning-Angebote und einige laufende Projekte. Stichworte, die fallen, sind u.a. Moodle, Audience Response Systems, Virtuelle Klassenräume, Apps, barrierefreies E-Learning, Deputatsregelungen und Medienkompetenzen. Oder: “E-Learning ist schon da, aber es ist ungleich verteilt.” (Jörg Hafer)
Simone Haug, Notizblog/ e-teaching.org, 17. Oktober 2014

The Real Revolution in Online Education Isn’t MOOCs

Weiterbildungsblog - Oktober 20, 2014 - 18:03

… sondern “online competency-based education”, schreibt Michelle Weise, die schon mit Blick auf ihre Herkunft (Clayton Christensen Institute for Disruptive Innovation) zu starken Bildern verpflichtet ist. Es geht um beruflich orientierte Weiterbildung, jenseits der großen Abschlüsse und Diplome. Modularisierung ist ein Kennzeichen dieser Entwicklung, Online-Lernen sowieso. Hinzu kommt eine konsequente Kompetenzorientierung, unabhängig von starren Curricula und Kurszeiten. An vielen Stellen kreuzt sich diese Beschreibung mit der jüngsten Neuorientierung von Plattformen wie Udacity und Coursera. Allerdings beschreibt die Autorin diesen Markt vielleicht doch etwas zu offen und dynamisch, zumindest für deutsche Verhältnisse.

“These programs are already priced comparable to, or lower than, community colleges, and most offer simple subscription models so students can pay a flat rate and complete as many competencies as they wish in a set time period.”
Michelle Weise, HBR Blog Network, 17. Oktober 2014

TED: Susan Etlinger: What do we do with all this big data? - Susan Etlinger (2014)

TEDTalk - Oktober 20, 2014 - 14:45
Does a set of data make you feel more comfortable? More successful? Then your interpretation of it is likely wrong. In a surprisingly moving talk, Susan Etlinger explains why, as we receive more and more data, we need to deepen our critical thinking skills. Because it's hard to move beyond counting things to really understanding them.

Was will ich eigentlich sagen?

Gabi Reinmann - Oktober 20, 2014 - 04:53

Meine Publikationsdichte ist in den vergangenen 14 Monaten ja nicht so sonderlich hoch – wofür es natürlich Gründe gibt, auch wenn ich die in diesem Blog leider nicht genauer darlegen kann. Umso mehr freue ich mich, wenn doch der eine oder andere Beitrag entsteht – z.B. anlässlich eines Vortrags oder weil man angefragt wurde, sich an einem Buch, Themenheft o.ä. zu beteiligen . Und angefragt wurden wir (Sandra Hofhues und Mandy Schiefner-Rohs haben bereits berichtet) von Olaf Zawacki-Richter von der Universität Oldenburg, uns bei den “Teaching Trends 2014″ zu beteiligen – und zwar in der Veranstaltung und am Buch. Sandra hat uns in Oldenburg auf der Tagung gut vertreten. Der Band selbst ist bereits online, nämlich hier. Und unseren Beitrag alleine kann man hier lesen. Weitere inhaltliche Ausführungen spare ich mir hier jetzt: Das haben Sandra und Mandy schon ausführlich getan.

Den Aufsatz zu dritt zu schreiben, hat Spaß gemacht, auch wenn es in der Regel anstrengender ist als etwas alleine zu schreiben. Beim gemeinsamen Schreiben kommt es meiner Erfahrung nach sehr darauf an, ob und wie gut die Autoren/innen harmonieren, Kompromisse eingehen können und es schaffen, Konsens in den Kernbotschaften des Textes herzustellen. Letzteres vermisse ich immer wieder mal in Texten, die ich aus der Hand lege und mich frage: Was genau nehme ich jetzt mit? Umgekehrt muss man sich genau das eben auch bei der Planung und Umsetzung eines Textes immer wieder fragen: Was will ich eigentlich sagen? Das klingt trivial, ist es aber nicht – selbst für Vielschreiber (oder vielleicht gerade für Vielschreiber) nicht.

Einführung in das Tagesthema: “MOOCs – mehr als eine Modeerscheinung?”

Weiterbildungsblog - Oktober 17, 2014 - 21:48

Am Dienstag hatte ich das Vergnügen, einen kurzweiligen Tag auf der Zukunft Personal in Köln zu moderieren. Winfried Sommer hatte mich vor Monaten bereits „überzeugt”, weil es ja um meine Herzenssache MOOCs gehen würde, tolle Referenten zugesagt hätten usw. Also stand ich bereits um halb neun auf dem E-Learning-Forum in Halle 2.2. Es gab dann eine bunte Mischung aus Vorträgen, Podiums-Diskussionen und Q&As mit dem Publikum. Mal standen die eigenen MOOC-Erfahrungen der Referenten und Referentinnen im Vordergrund: So berichtete Christoph Meinel von openHPI („…E-Learning muss nicht einsam sein”), Simon Dückert nicht nur, aber auch vom Management 2.0 MOOC („HR Innovation - MOOCs, Flipped Classrooms, Creative Spaces & Co.”), und Brigitta Villaronga erzählte, wie und mit welchen Lessons Learnt sich die GIZ in das MOOC-Abenteuer gestürzt hatte („Leadership for Global Responsibility - ein MOOC zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit”).

Andere Referenten spannten den Bogen weiter: Lutz Goertz (MMB) eröffnete den Tag mit Ergebnissen des Learning Delphi 2014, die es aber erst in einigen Wochen online geben wird; Hans Georg Schnauffer (GfWM) führte in die Welt von Enterprise 2.0, Netzwerken und Communities ein („Enterprise 2.0 unplugged: Implikationen für Lernen und HR jenseits der IT”) und Christian Kuhna sorgte mit „Learning in the 21st Century - The adidas Group New Way of Learning” wie immer für volle Ränge. Es war überhaupt ein gut besuchtes, sehr lebendiges Forum, was bei der Größe der Messe und der Fülle an ähnlichen Formaten ja keineswegs garantiert ist. Schade nur, dass es die Veranstalter bis heute nicht schaffen, einen virtuellen Ort für Präsentationen und Profile anzubieten; aber vielleicht will man ja ganz bewusst das direkte, bilaterale Networking stärken …
Jochen Robes, SlideShare, 11. Oktober 2014

Einführung in das Tagesthema: “MOOCs – mehr als eine Modeerscheinung?”” from Jochen Robes

TED: Kitra Cahana: My father, locked in his body but soaring free - Kitra Cahana (2014)

TEDTalk - Oktober 17, 2014 - 15:00
In 2011 Ronnie Cahana suffered a severe stroke that left him with locked-in syndrome: completely paralyzed except for his eyes. While this might shatter a normal person’s mental state, Cahana found peace in “dimming down the external chatter,” and “fell in love with life and body anew.” In a somber, emotional talk, his daughter Kitra shares how she documented her father's spiritual experience, as he helped guide others even in a state of seeming helplessness.

Comparing xMOOCs and cMOOCs: philosophy and practice

Weiterbildungsblog - Oktober 17, 2014 - 13:53

Plattformen, eingesetzte Tools, Medien der Informationsvermittlung, Kommunikation, Tests, Zertifikate: Tony Bates stellt die wichtigsten Bausteine von xMOOCs und cMOOCs vor und beschreibt die Unterschiede: “Thus for the proponents of cMMOOCs, learning results not from the transmission of information from an expert to novices, as in xMOOCs, but from sharing of knowledge between participants.“Treffend auch seine Beobachtung: “… much more has been written and spoken about the philosophy of cMOOCs, and much less about the implementation of that philosophy, presumably because cMOOCs proponents want to leave it open to practitioners to decide how best to put that philosophy into practice.”
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 13. Oktober 2014

Es hat keiner mehr Zeit …

Gabi Reinmann - Oktober 16, 2014 - 15:59

In Berlin habe ich kürzlich nicht nur einen Vortrag gehalten (siehe hier), sondern auch eine nette Begegnung gehabt – mit einem älteren Herrn. Ich setze mich neben ihn, weil es voll ist im Cafe beim Einkaufszentrum, das gerade auf meinem Weg in Richtung Veranstaltungsort liegt und mir noch einen Cappuccino ermöglicht. Er sitzt an seinem Kaffee, schaut mich an, scheint kurz zu prüfen, ob er mich ansprechen kann, und sagt: “Vier Monate war ich jetzt weg – auf dem Boot”. Mein Gegenüber ist auf jeden Fall über 70, sieht nicht nach Seemann oder so aus (außerdem sind wir in Berlin), sodass mich das neugierig macht: “Auf dem Boot? Wo waren Sie denn damit?” – “Die Flüsse entlang, mit meiner Frau – wir waren an vielen Orten. Das machen wir jedes Jahr seit wir in Rente sind. Aber jetzt sind wir wieder da – in Berlin. Jetzt wird es Winter und wieder langweilig”. “Dann nutzen Sie doch den Winter, um von Ihrer Reise zu erzählen”, meine ich. “Nee”, kommt die Antwort ziemlich rasch, “das interessiert ja keinen; und nach uns macht das auch keiner mehr – meine Kinder auch nicht – die haben ja alle keine Zeit. Die arbeiten nur noch …”. “Stimmt”, gebe ich ihm Recht, “die Arbeit gibt den Lebenstakt vor. Aber Sie können das jetzt!” Mein Gesprächspartner nickt, wirkt aber nicht zufrieden: “Ja, aber wie lange noch? Ich bin jetzt 75!” – “Na ja, so lange Sie können, oder?” Er stimmt mir zu und verabschiedet sich: “Jetzt gehts an Boot-Reparieren; mit dem könnten noch viele fahren, aber es hat ja keiner Zeit.” Da sagt er was, und ich frage mich in dem Moment, ob das wirklich so sein müsste ….

TED: Melissa Fleming: Let’s help refugees thrive, not just survive - Melissa Fleming (2014)

TEDTalk - Oktober 16, 2014 - 14:40
50 million people in the world today have been forcefully displaced from their home — a level not seen since WWII. Right now, more than 3 million Syrian refugees are seeking shelter in neighboring countries. In Lebanon, half of these refugees are children; only 20% are in school. Melissa Fleming of the UN's refugee agency calls on all of us to make sure that refugee camps are healing places where people can develop the skills they’ll need to rebuild their hometowns.

MOOCs: A Review of the State-of-the-Art

Weiterbildungsblog - Oktober 16, 2014 - 13:58

Dieser gute Überblick (entstanden im Kontext der CSEDU 2014) steht schon ein paar Tage im Netz, aber Stephen Downes hat ihn dankenswerterweise gerade noch einmal in den Nachrichtenfluss gestellt. Die Autoren der RWTH Aachen haben im Rahmen dieser Review MOOC-Publikationen seit 2008 ausgewertet, offene Forschungsfragen identifiziert - und machen abschließend noch auf eine eigene MOOC-Plattform neugierig, die aber noch in der Entwicklung ist.

“The main aim of this paper was to compile and analyze the state-of-the-art in MOOC research that has been conducted in the past five years. 84 peer reviewed papers were selected in this study. A template analysis was applied to analyze and categorize the MOOCs literature into 7 dimensions, namely concept, design, learning theories, case studies, business models, target groups, and assessment.”
Ahmed Mohamed Fahmy Yousef, Open Education Europa, 5. Juni 2014

Brilliant: The Science of How We Get Smarter

Weiterbildungsblog - Oktober 16, 2014 - 06:49

Annie Murphy Paul versorgt uns regelmäßig mit klugen Artikeln, in denen sie Ergebnisse der Bildungs- und Lernforschung aufbereitet. Ihr Newsletter “The Brilliant Report” ist unbedingt zu empfehlen, auch wenn sie auf diesem Spielfeld jetzt kürzer treten will. In diesem Vortrag erklärt sie, dass Intelligenz kein unveränderliches Konstrukt ist, sondern, zumindest in seiner Performance, dauernd von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Diese Faktoren wirken situativ und werden von Annie Murphy Paul im Konzept der “microenvironments” zusammengefasst.
Annie Murphy Paul, International Festival of Arts & Ideas, New Haven/ Connecticut, 15. September 2014

Brilliant: The Science of How We Get Smarter from International Festival of Arts & on Vimeo.

Thought Leader Insight: Todd Tauber on Elearning Programs

Weiterbildungsblog - Oktober 16, 2014 - 06:29

Achtung: Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Marktplatz! Ein elearning-Anbieter (Skillsoft) interviewt einen elearning-Berater (Bersin by Deloitte). Aber folgende Anmerkungen kann man sicher mitnehmen:

“Skillsoft: What does the future of ILT-only learning programs look like?

Todd: I see three big shifts. For starters, instructor-led training is being re-shaped to fit into work rather than the other way around - which is how it’s normally been. Programs that used to fill up a week or two at a time, for example, are now being broken up into shorter bursts and spread out over months. Second, I think we’ll have less one-way lecturing and more active and collaborative learning. We’re already seeing some L&D teams put more emphasis on learning through projects and with peers. And finally, there will be more technology. Virtual ILT already accounts for 12% of formal learning hours delivered at many companies. But we’re also seeing more ILT programs leveraging smartphones and tablets to improve the connections between instructors and learners in real-time, though feedback and audience polls.”
Todd Tauber, Skillsoft Blog, 14. Oktober 2014

Lernort Internet. Handmade 2.0

Weiterbildungsblog - Oktober 15, 2014 - 20:16

Die aktuelle Ausgabe der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung widmet sich dem Thema “DIY - Do It Yourself”. Im Vorspann heißt es: “Ob Stricken, Fotografieren oder Brot backen: Selbermachen ist angesagt. Gelernt wird es nicht nur in der Erwachsenenbildung, sondern auch mithilfe von Ratgeberliteratur oder über Youtube. Dieses handwerkliche Lernen erfolgt bisher unbeachtet von der erwachsenenpädagogischen Diskussion - zu Unrecht.”

Offen im Netz steht der Artikel von Petra Grell und Tine Nowak (”Handmade 2.0″), der sich mit der Umsetzung des Schwerpunktthemas allerdings schwer tut. Natürlich liegt es nahe, mit der historischen Verbindung zwischen “Do It Yourself” & Heimwerkern einzusteigen, aber irgendwann sollte man doch den Bogen zum “Lernort Internet” schlagen, wie er sich zum Beispiel in Stichworten wie “user-generated content”, in Bewegungen wie den “Edupunks” sowie Projekten wie der P2P-University widerspiegelt. So bleibt es bei einem Appell, der vielleicht schon zu spät kommt: “Wenn Erwachsenenbildung zwischen Erfahren und Begreifen vermitteln will, wenn reflexive Prozesse gefördert werden sollen, dann muss sich die institutionalisierte Erwachsenenbildung auch diesen digital-vernetzten Erfahrungsräumen, die von Laien gestaltet sind, widmen.” Es kann jedoch sein, dass es in diesem Heft und hier wirklich nur um das “handwerkliche Lernen” bzw. “Lernen eines Handwerks” geht …
Petra Grell und Tine Nowak, DIE Zeitschrift 2014/4 (pdf)

Marc My Words: In Learning and Performance Ecosystems, the Whole is Greater Than the Sum of the Parts (Part One)

Weiterbildungsblog - Oktober 15, 2014 - 18:17

Es gibt mittlerweile eine Reihe von Bildern bzw. Schaubildern um auszudrücken, dass strukturiertes Lernen und klassisches Training nur Bausteine einer umfassenderen Lernarchitektur sind. Denn es geht darum, schnell und flexibel auf unterschiedliche Zielgruppen und Kompetenzlevel, auf unterschiedliche Situationen und Ziele sowie weitere Faktoren zu reagieren, die hinter der Suche nach Informationen, Hilfen und Lösungen stehen. Marc Rosenberg, der bereits einige Standardwerke verfasst hat (u.a. “e-Learning” und “Beyond E-Learning”), plädiert deshalb für ein integriertes “learning and performance ecosystem”:

“A learning and performance ecosystem enhances individual and organizational effectiveness by connecting people, and supporting them with a broad range of content, processes, and technologies to drive performance.”
Marc Rosenberg, Learning Solutions Magazine, 14. Oktober 2014

TED: Jorge Soto: The future of early cancer detection? - Jorge Soto (2014)

TEDTalk - Oktober 15, 2014 - 15:09
Along with a crew of technologists and scientists, Jorge Soto is developing a simple, noninvasive, open-source test that looks for early signs of multiple forms of cancer. Onstage at TEDGlobal 2014, he demonstrates a working prototype of the mobile platform for the first time.

Vortrag “Lernen und Medienhandeln im Format der Forschung”

head.zblog - Oktober 15, 2014 - 07:06

Heute vertritt dankenswerterweise Sandra Gabi und mich auf der Tagung
Teaching Trends 2014: Offen für neue Wege – Digitale Medien in der Hochschule an der Universität Oldenburg. Dort stellt sie ein Paper vor, welches uns drei Mitte des Jahres beschäftigte und das Medienhandeln im Format der Forschung als Thema hatte:

Das Interesse am forschenden Lernen und an der theoretisch-konzeptionellen wie auch empirisch basierten Weiterentwicklung dieses Konzepts ist im deutschsprachigen Raum groß. Der Bologna-Prozess könnte dieses bis dahin vor allem normativ geprägte Interesse befördert haben, da er die Verbindung von Lehre und Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Prüfstand stellt. Bringt man noch die digitalen Medien in die Diskussion zum forschenden Lernen ein, eröffnen sich mindestens drei Zugänge: (a) Man kann das Lernen im Format der Forschung in Verbindung mit Medien näher betrachten. (b) Man kann Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien innerhalb verschiedener Konzepte forschenden Lernens prüfen. (c) Man kann die Frage nach dem Forschungsverständnis, einer Disziplin oder eines Fachs in den Mittelpunkt stellen und dessen Einfluss auf individuelle Haltungen und die Gestaltung von Lehr-Lernszenarien und Medien beleuchten. Der Beitrag zielt darauf ab, die Nutzung digitaler Medien beim forschenden Lernen breiter zu betrachten als bisher üblich und mehrere Sichtweisen einzunehmen: eine hochschul- und mediendidaktische ebenso wie eine medientheoretische und -soziologische. Entsprechend wird der Kontext von Lernen, Medienhandeln und Bildung (durch Wissenschaft) erweitert, in der Erwartung, dass damit auch interdisziplinäre Forschungsfragen mit theoretischer, empirischer und praktischer Relevanz möglich werden. (Beitrag als preprint)

Ich bin gespannt, welche Diskussionspunkte sich aus dem Vortrag (Folien hier) ergeben und wie sich die anderen Beiträge dem Tagungsthema nähern. Wer den ein oder anderen weiteren Vortrag nachlesen möchte, für den gibt es das gesamte Buch auch schon vor der Tagung hier.

Hofhues, S., Reinmann, G. & Schiefner-Rohs, M. (2014). Lernen und Medienhandeln im Format der Forschung. In O. Zawacki-Richter, D. Kergel, N. Kleinefeld, P. Muckel, J. Stöter, J. & K. Brinkmann (Hrsg.), Teaching Trends14Offen für neue Wege: Digitale Medien in der Hochschule (S. 19-36). Münster: Waxmann.

Rhizo14 – The MOOC that community built

Weiterbildungsblog - Oktober 14, 2014 - 19:06

Ich habe vor einigen Tagen bereits auf diese Ausgabe von INNOQUAL hingewiesen, die sich dem Thema MOOCs widmet. Darin schreibt auch Dave Cormier, der Anfang des Jahres zum Kurs “Rhizomatic Learning – The community is the curriculum” eingeladen hatte (14.01. - 25.02., auf P2PU, mit 500 Teilnehmern). In diesem Artikel reflektiert er über das Design des Kurses und seine Rolle, kurz, aber sehr persönlich. War der Kurs ein Erfolg? Ich denke, mit Blick auf die folgenden Zeilen: ja!

“My ‘planned’ course finished on the 25th of February. On the 26th of February, week 7 of the course showed up on the Facebook group and the P2PU course page. This week entitled “The lunatics are taking over the asylum” was the first of many weeks created by the former ‘participants’ in the course. This new thing, which it is now safe to call #rhizo14, is currently in week 11 of its existence.”
Dave Cormier, INNOQUAL - International Journal for Innovation and Quality in Learning, Vol. 2, Nr. 3 and Special Issue, 2014

Nachtrag: Mehr über Dave Cormier und “Rhizomatic Learning” in diesem Interview.

TED: Myriam Sidibe: The simple power of hand-washing - Myriam Sidibe (2014)

TEDTalk - Oktober 14, 2014 - 15:11
Myriam Sidibe is a warrior in the fight against childhood disease. Her weapon of choice? A bar of soap. For cost-effective prevention against sickness, it’s hard to beat soapy hand-washing, which cuts down risk of pneumonia, diarrhea, cholera and worse. Sidibe, a public-health expert, makes a smart case for public-private partnerships to promote clean hands — and local, sustainable entrepreneurship.

Vortrag: “Lernen und Medienhandeln im Format der Forschung” #TT2014

Sandra Hofues - Oktober 14, 2014 - 06:46

Morgen bin ich auf der Tagung “Teaching Trends” an der Universität Oldenburg, um dort unser Papier zum “Lernen und Medienhandeln im Format der Forschung” vorzustellen (zum Programm). Auch wenn eine sehr weite Bahnfahrt vor mir liegt, freue ich mich sehr auf die Veranstaltung. Immerhin liegt sie etwas mehr an der Schnittstelle von Hochschul- und Mediendidaktik als sonst und thematisiert Herausforderungen im Zuge digitaler Medien an der Hochschule. Mit unserem Artikel schlagen wir daher auch die Brücke: zwischen hochschul- und mediendidaktischer Theorie und Praxis, zwischen disziplinären Zugängen und interdisziplinär zu bearbeitenden Frage und zwischen bereits gewonnenen Erkenntnissen und noch bestehenden blinden Forschungsflecken. Den konzeptionellen Rahmen bietet hierfür das forschende Lernen, das uns drei Autorinnen thematisch-inhaltlich einmal mehr zusammenbringt.

Aus dem Abstract:
“Das Interesse am forschenden Lernen und an der theoretisch-konzeptionellen wie auch empirisch basierten Weiterentwicklung dieses Konzepts ist im deutschsprachigen Raum groß. Der Bologna-Prozess könnte dieses bis dahin vor allem normativ geprägte Interesse befördert haben, da er die Verbindung von Lehre und Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Prüfstand stellt. Bringt man noch die digitalen Medien in die Diskussion zum forschenden Lernen ein, eröffnen sich mindestens drei Zugänge: (a) Man kann das Lernen im Format der Forschung in Verbindung mit Medien näher betrachten. (b) Man kann Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien innerhalb verschiedener Konzepte forschenden Lernens prüfen. (c) Man kann die Frage nach dem Forschungsverständnis, einer Disziplin oder eines Fachs in den Mittelpunkt stellen und dessen Einfluss auf individuelle Haltungen und die Gestaltung von Lehr-Lernszenarien und Medien beleuchten. Der Beitrag zielt darauf ab, die Nutzung digitaler Medien beim forschenden Lernen breiter zu betrachten als bisher üblich und mehrere Sichtweisen einzunehmen: eine hochschul- und mediendidaktische ebenso wie eine medientheoretische und -soziologische. Entsprechend wird der Kontext von Lernen, Medienhandeln und Bildung (durch Wissenschaft) erweitert, in der Erwartung, dass damit auch interdisziplinäre Forschungsfragen mit theoretischer, empirischer und praktischer Relevanz möglich werden.”

Hofhues, S., Reinmann, G. & Schiefner-Rohs, M. (in Druck). Lernen und Medienhandeln im Format der Forschung. In O. Zawacki-Richter et al. (Hrsg.), Teaching Trends 2014. Münster: Waxmann (weitere Daten noch nicht bekannt). (Präsentation) (Preprint)

TED: Jeff Iliff: One more reason to get a good night’s sleep - Jeff Iliff (2014)

TEDTalk - Oktober 13, 2014 - 15:06
The brain uses a quarter of the body's entire energy supply, yet only accounts for about two percent of the body's mass. So how does this unique organ receive and, perhaps more importantly, rid itself of vital nutrients? New research suggests it has to do with sleep.

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