Sammlung von Newsfeeds

EduBattle #1: Wagner vs. Wittke

Weiterbildungsblog - vor 8 Stunden 10 Minuten

Ein neues, unterhaltsames Format. Der Rahmen: Zwei Spieler bzw. Spielerinnen treten in einem Live-Hangout gegeneinander an: Wer findet das beste Fundstück zu einem bestimmten Edu-Thema? Präsentation, Fragen & Antworten, Präsentation, Fragen & Antworten, insgesamt zehn Minuten lang. Angetreten zum ersten EduBattle sind Andreas Wittke und Anja C. Wagner. Ihr Thema waren Badges, und auch, wenn sie vielleicht aus “Edu-Sicht” nicht die besten Fundstücke erwischt hatten, war es sehr kurzweilig.
Anja C. Wagner, ununi.tv, 26. November 2014

TED: Pico Iyer: The art of stillness - Pico Iyer (2014)

TEDTalk - November 26, 2014 - 16:00
The place that travel writer Pico Iyer would most like to go? Nowhere. In a counterintuitive and lyrical meditation, Iyer takes a look at the incredible insight that comes with taking time for stillness. In our world of constant movement and distraction, he teases out strategies we all can use to take back a few minutes out of every day, or a few days out of every season. It’s the talk for anyone who feels overwhelmed by the demands for our world.

Business Education Faces a Challenging and Disruptive Future, finds Global Research

Weiterbildungsblog - November 26, 2014 - 13:13

Im Teaser zum Report (48 S.) heißt es: “Traditional business education models are being disrupted by technology, the introduction of MOOCs, market competition, university fees and increasingly demanding employer and employee needs, finds a wide-ranging new report called See the Future.”

Auch wenn die aktuellen Stichworte wie “disruption” und “MOOCs” fallen, sind die Ergebnisse wenig spektakulär. Ich denke, man wollte vor allem hören, ob und wie die aktuellen Veränderungen im Online-Lernen bei den Betroffenen angekommen sind. Grundlage des Reports war eine Online-Befragung. Durchgeführt wurde sie von CarringtonCrisp im Auftrag von ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) und EFMD (European Foundation for Management Development).
Martine Plompen, EFMD Blog, 25. November 2014

Kinder-Uni: Macht der Computer dumm oder schlau ? Die Rückschau

scil - November 26, 2014 - 13:07
Ein absolut intensives Erlebnis – als die Türen sich kurz vor 15 Uhr öffnen, rennen die Kinder mit lautem „Hurra“ in den Hörsaal. Sie wollen die vordersten Ränge ergattern. Ich rufe laut „wow“ ins Micro, ich bin so ergriffen. Aber keiner hört mich, die Kinder erobern den Audimax. Als es dann losgeht, sind doch alle

Makerspaces in Bibliotheken. Kreativwerkstätten des 21. Jahrhunderts

Weiterbildungsblog - November 26, 2014 - 05:29

Die Stadtbibliothek Köln tut es. Und die Sächsische Landesbibliothek in Dresden. Sie haben für Makerspaces (FabLabs) ihre Räume geöffnet. Im Artikel ist die Rede von “ersten Experimenten mit offenen Kreativräumen”, davon, “dass Bibliotheken und die Do-it-yourself-Bewegung durchaus gut zusammenpassen”. Die Leiterin der Stadtbibliothek Köln, Hannelore Vogt, ergänzt: weil es “viele Übereinstimmungen mit den traditionellen Aufgaben der Bibliothek als Lernort, als Ort der Kommunikation und der Teilhabe”, gibt.
Dagmar Giersberg, Goethe-Institut, Oktober 2014

Role of Community Management in Workplace Learning Today

Weiterbildungsblog - November 25, 2014 - 21:35

Community Management rückt auf die Unternehmensagenda, sobald “enterprise social platforms” eingeführt werden. Dann braucht es Community Manager, und Personaler oder Personalentwickler sind mögliche Job-Kandidaten. Für Letztere ist es zugleich die Chance, formelle und informelle Lernprozesse zu verbinden. Unternehmen wie Bosch gehen diesen Wandel aktiv an und bereiten auf die neuen Aufgaben vor (”Community Management: qualifiziert-zertifiziert-los gehts!”) Sahana Chattopadhyay geht noch einen Schritt weiter und beschreibt, was Community Management bedeutet bzw. welche Hüte sich ein Community Manager aufsetzen muss: z.B. “the hat … of a Change Agent, … a Content Curator, … a Brand Ambassador”.
Sahana Chattopadhyay, ID and Other Reflections, 22. November 2014

“Kompetenzanerkennungskompetenz” – #Dukannstwas – Blogstöckchen Teil 1

Weiterbildungsblog - November 25, 2014 - 20:17

Da ich versprochen habe, in den nächsten Tagen den Staffelstab aufzunehmen, sei hier auf den Startschuss von Julia Behrens (Bertelsmann Stiftung) verwiesen. Sie möchte eine Diskussion zum Thema “Kompetenzanerkennung” starten und springt dafür in das Jahr 2020. Wir können lesen, wie Alexander mit Hilfe eines Jobcenter-Beraters sein Recht auf Kompetenzanerkennung wahrnimmt. Erfolgreich. Ihr Fazit:

“Schön wäre das. Eine echte Chance das sonst oft so selektive deutsche Bildungssystem zu öffnen und von der Defizitorientierung zur Ressourcenperspektive zu wechseln - und damit vielen Menschen endlich die Möglichkeit zu geben zu zeigen, was in ihnen steckt. Wir haben dann im wahrsten Sinne des Wortes die „Kompetenzanerkennungskompetenz”. Was werden wir daraus machen?”
Julia Behrens, Blog “Aus- und Weiterbildung”/ Bertelsmann Stiftung, 17. November 2014

TED: Emily Balcetis: Why some people find exercise harder than others - Emily Balcetis (2014)

TEDTalk - November 25, 2014 - 16:06
Why do some people struggle more than others to keep off the pounds? Social psychologist Emily Balcetis shows research that addresses one of the many factors: Vision. In an informative talk, she shows how when it comes to fitness, some people quite literally see the world differently from others -- and offers a surprisingly simple solution to overcome these differences.

Digital wird normal. Wie die Digitalisierung die Hochschulbildung verändert

Weiterbildungsblog - November 25, 2014 - 08:49

Die Autoren des Centrums für Hochschulentwicklung, allen voran Jörg Dräger, legen noch einmal nach. Im Nachklang des Villa-Hügel Gesprächs 2014 erinnern sie die Hochschulen in plakativen Formulierungen daran, ihre Hausaufgaben zu erledigen, kurz: ihre Digitalisierungsstrategien zu entwerfen. Denn nur so können die Möglichkeiten der Digitalisierung, allen voran eine Personalisierung von Lehre und Lernen via Massifizierung, realisiert werden.

Wer sich bisher an den Weckrufen des CHE gerieben hat, wird auch in diesem Transkript seine Aufreger finden. Geht es in der Hochschulbildung auch um Produktivität? Um “Bologna Digital”? Ist Venture Capital die Lösung, wie es an einer Stelle heißt? Auf der anderen Seite haben die Autoren in den letzten Monaten gelernt, weisen auf den Stellenwert der Persönlichkeitsbildung sowie die “persönliche Bildung zwischen Lehrer und Lerner” hin, die nicht durch Computertechnik zu ersetzen ist.

Was die Lektüre erschwert: Die ökonomische Notwendigkeit der Digitalisierung steht ohne Komma neben den Chancen, die sich auf didaktischer Ebene mit den neuen Netztechnologien ergeben. Hier würde ich gerne stärker gewichten und klarer trennen, auch wenn es in letzter Konsequenz schwerfällt.
Jörg Dräger, Julius-David Friedrich und Ralph Müller-Eiselt, CHE - Centrum für Hochschulentwicklung, 20. November 2014

The persistence of distance (learning)

Weiterbildungsblog - November 24, 2014 - 18:06

Es geht um Begriffe. Zum Beispiel “Distance Learning”. Hat sich dieser Begriff nicht längst erledigt in einer Welt, in der wir von Technologien umgeben sind und in der immer mehr Lernprozesse ganz oder in Teilen im Netz stattfinden? Hierzulande ist der Begriff ja - als Fernunterricht - sogar staatlich abgesegnet. Oder “e-learning”? Steve Wheeler springt etwas zwischen Begriffen, ihren Bedeutungen, ihrer Geschichte und einem konkreten Ort wie #EDENChat, an dem solche Themen diskutiert werden.
Steve Wheeler, Learning with ‘e’s, 24. November 2014

TED: Mark Plotkin: What the people of the Amazon know that you don’t - Mark Plotkin (2014)

TEDTalk - November 24, 2014 - 15:50
"The greatest and most endangered species in the Amazon rainforest is not the jaguar or the harpy eagle," says Mark Plotkin, "It's the isolated and uncontacted tribes." In an energetic and sobering talk, the ethnobotanist brings us into the world of the forest's indigenous tribes and the incredible medicinal plants that their shamans use to heal. He outlines the challenges and perils that are endangering them — and their wisdom — and urges us to protect this irreplaceable repository of knowledge.

Hamburg gründet eine Online-Universität

Weiterbildungsblog - November 24, 2014 - 09:20

Der Artikel im Hamburger Abendblatt bildet die Brücke zur Campus Innovation, die mich letzte Woche wieder einmal nach Hamburg geführt hatte. Aber ich will an dieser Stelle gar nicht auf die Veranstaltung selbst eingehen. Das mache ich lieber, wenn die Vortragsmaterialien online stehen. Denn die Nachricht der Konferenz steckte dieses Mal nicht in den Vorträgen, sondern in der Ankündigung des Bürgermeisters Olaf Scholz, der den zweiten Tag einleitete. Er stellte nichts Weniger als eine “Hamburg Open Online University” in Aussicht. Nun könnte man einwerfen, dass in Hamburg schon eine Weile das Online-Lernen praktiziert wird, dass es keinen Mangel an Lernplattformen gibt und anderes mehr. Was ist also der Neuigkeitswert dieser Initiative? Es ist, so Scholz, ein gemeinsames Projekt aller Hamburger Hochschulen, es soll etwas “Eigenes” sein (also keine Initiative, die auf einer bestehenden, kommerziellen Online-Plattform aufsetzt), und die Angebote sollen offen für alle (Hamburger?) Bürger sein.

Natürlich fiel auch hier das Stichwort “Digitalisierungsstrategie”, und natürlich ist diese Initiative auch eine Reaktion auf die laufende MOOC-Diskussion. Es soll sogar zusätzliche Mittel für die Plattform sowie die Fortbildung der Lehrkräfte geben. Und schon im ersten Halbjahr 2015 soll man etwas sehen können. Gabi Reinmann spricht in ihrem Blog von Déjà-vus. Der AStA war am Freitag skeptisch. Ich bin es auch.
Marc Hasse, Hamburger Abendblatt, 22. November 2014

JIM Studie 2014 und LehrerOnline: Das “echte” Leben?

head.zblog - November 24, 2014 - 08:07

Auf lehrer-online habe ich einen Hinweis auf die diese Woche erscheinende JIM-Studie gefunden. Nun ist es schon Ritual, im Herbst einen Blick auf die neuen Ergebnisse zu werfen, aber dennoch lässt mich der Beitrag von Lehrer online stutzen.

Überschrift und Unterüberschrift rufen kurze Irritation hervor: “JIM-Studie 2014: Immer online, aber sozial engagiert. Auch wenn Jugendliche immer länger online sind, nehmen sie sich die Zeit, sich sozial zu engagieren. Das zeigt die aktuelle JIM-Studie.” heißt es da.

Und ich frage mich: Woher kommt eigentlich das aber? Warum geht nicht beides, online sein und sozial engagiert? Ich vermute, hier hat man eine ganz gewisse Vorstellung von “online sein”. Und tatsächlich, liest man weiter, präzisiert sich diese Vorstellung:

Bei mehr als drei Stunden Online-Aktivität kommt Engagement im echten Leben keineswegs zu kurz. (Hervorhebung durch mich)

Online sein wird also als “Gegenkonzept” zum echten Leben gesehen. Ich denke, hier liegt das Problem: Spätestens seit dem mobilen Internetzugang von jedem Ort zu jeder Zeit sind online und offline keine “Gegenkonzepte” mehr; das Netz ist ebenso “real” wie das vermeintlich “echte” Leben. Und die Sache mit dem Engagement? Hier schwimmt m.E. latent eine “alte” Sorge mit: Durch die Nutzung des Internets werden wir alle einsam und unsozial (Journalistische Beiträge zu dieser Thematik hier oder hier), daher doch die scheinbare Überraschung in der Überschrift.  Dass diese Vereinsamung durch Medien nicht per se und zwangsläufig zutrifft, wissen Medienpädagogen schon länger. Und auch Kommunikation findet medial vermittelt statt, ist aber deswegen nicht “unrealer” als im direkten Gespräch.

Mit der Dichotomie von online vs. offline schaffen wir es aus meiner Perspektive nicht, die aktuellen Herausforderung einer mediatisierten Gesellschaft zu bearbeiten, auch und gerade in der Schule nicht. Dort sehen wir aktuell eine immer größere Notwendigkeit, sich mit dieser Grauzone auseinanderzusetzen – und dazu sind aus meiner Perspektive differenziertere Betrachtungen als on- und offline notwendig.

Das hatten wir doch schon

Gabi Reinmann - November 24, 2014 - 04:44

„Change: Digital Readiness“, so lautete das Motto der diesjährigen Campus Innovation – einer jährlichen Veranstaltung, die zusammen mit dem Konferenztag Studium und Lehre und der Jahrestagung Universitätskolleg der Universität Hamburg veranstaltet wird. Im letzten Blog-Post (hier) habe ich meinen Vortrag online zugänglich gemacht – noch ohne weitere Kommentare zur Tagung, die ich zu rund zwei Drittel besuchen konnte. Ich will jetzt keine Inhaltsangabe zur Veranstaltung machen, zumal da das Multimedia Kontor im Nachgang vermutlich wieder so Einiges verfügbar machen wird. Die Veranstaltung war gut besucht und natürlich war es für mich (da ich nun schon länger auf keiner der mir vertrauten Tagungen mehr war) wirklich schön, mal wieder ein paar bekannte Gesichter zu sehen und hier und da einen kleinen Austausch zu haben. Außerdem fahre ich immer gern nach Hamburg …

Berichten möchte ich aber kurz über den Auftakt des zweiten Konferenztags: Olaf Scholz, seit 2011 Erster Bürgermeister von Hamburg, gehörte zu den prominenten Rednern des Vormittags und berichtete von der Digitalisierungsinitiative Hamburgs sowie vom Konzept einer „Hamburg Open Online University“. Ja, okay: Man hätte den Vortrag wohl auch schon vor zehn Jahren halten können – in gewisser Hinsicht jedenfalls (was für viele andere Inhalte auch gilt). Aber das ist halt so: Bis neue Technologien speziell in der Bildung in die Breite gehen, bis didaktische Ideen aus den kleinen Kreisen von Pionieren heraustreten, vergeht nun einmal Zeit – mitunter auch richtig viel Zeit. Aber das soll jetzt gar keine Kritik sein, sondern einfach nur eine Feststellung. Bemerkenswert (und erfreulich) fand ich, dass nach dem Vortrag von Scholz einer Gruppe von Studierenden vom AStA der Universität Hamburg die Möglichkeit gegeben wurde, zu sprechen und ihre Kritik an der aktuellen Universitätssituation vorzubringen. Nun, auch diese Kritik war nicht gänzlich neu, denn ähnliche (wenn auch sicher nicht ganz die gleichen) Argumente (Ökonomisierung, Finanzmangel, Partizipationslücken etc.) gab es schon zu meiner Studentenzeit, also in den 1980er Jahren, und ebenso in den 1970er Jahren. Vielleicht war das auch der Grund, warum Scholz – immer noch am Rednerpult stehend – dem Asta-Sprecher bei seinem Statement lächelnd zugehört hat, denn lustig hat er sich über die Studierenden, so mein Eindruck, sicher nicht gemacht; eher könnte man ein Déjà-vu aus früheren Zeiten vermuten. Er ließ es sich dann auch nicht nehmen, auf die Kritik zu antworten.

Ich kann das an der Stelle inhaltlich gar nicht mehr rekonstruieren. Mir wurde nur klar, dass es heute viel schwieriger geworden ist, die (aus meiner Sicht durchaus notwendige) kritische Analyse bestehender Verhältnisse zu konkretisieren und in eine Sprache zu fassen, die nicht gleich belächelt und abgetan wird mit einem „das-hatten-wir-doch-schon“: Das, was man auch heute noch kritisieren kann und ändern sollte, ist subtiler geworden, es gibt kein klares „Feindbild“ mehr, nicht mal mehr eindeutige abzulehnende Begriffe, sondern oftmals nur eine Ahnung, dass nicht alles, was scheinbar rational daher kommt (z.B. Kompetenzorientierung) Risiken mit sich bringt, vor allem das Risiko, dass wirtschaftliche Ziele alle andere gesellschaftlichen (vor allem i. w. S. kulturelle) Ziele dominieren. Und klar (was auch Scholz als Argument brachte). Heute studieren nicht mehr nur drei oder vier Prozent eines Jahrgangs, sondern in manchen Bundesländern bis zu 50% – das hat natürlich Auswirkungen und führt dazu, dass man auch das eine oder andere operative Ziel anpassen muss. Dennoch: Die Frage, wozu wir uns Universitäten leisten, was Lehrende und Studierende darin für wen oder was leisten sollen und wollen, welchen Einflüssen sie dabei ausgesetzt sind und wie man mit diesen umgehen will, das sind Fragen, die MUSS man immer wieder stellen – auch wenn es nicht gerade leichter wird – und dann auch neue Antworten finden.

TED: Rosie King: How autism freed me to be myself - Rosie King (2014)

TEDTalk - November 21, 2014 - 16:00
“People are so afraid of variety that they try to fit everything into a tiny little box with a specific label,” says 16-year-old Rosie King, who is bold, brash and autistic. She wants to know: Why is everyone so worried about being normal? She sounds a clarion call for every kid, parent, teacher and person to celebrate uniqueness. It’s a soaring testament to the potential of human diversity.

Innovating Pedagogy 2014

Weiterbildungsblog - November 21, 2014 - 06:01

Die kleine Ausgabe des Horizon Reports. “Ten innovations that are already in currency but have not yet had a profound influence on education” haben die Experten der Open University wieder identifiziert, zum dritten Mal 2014. Im Gegensatz zum Horizon Report, der zukünftigen Bildungstechnologien auf der Spur ist, setzen die Autoren dieses Reports mehr auf die pädagogische Perspektive. Alle Innovationen wurden wieder mit einem kurzen Stempel versehen (”Potential impact”, “Timescale”) und vorgestellt. In diesem Jahr führt “Massive open social learning” die Liste an, also MOOCs, aber mit der Vorgabe einer gemeinsamen Lernerfahrung und der Frage, mit welchen Ansätzen man dieser gerecht werden kann. Vor dem Hintergrund des aktiven Engagements der Open University in der MOOC-Entwicklung mit ihrer Plattform FutureLearn durchziehen entsprechende Verweise auch die übrigen Trends. Und unter dem Stichwort “Learning to learn”, das sei hier noch kurz erwähnt, wird für das “double-loop learning” (Chris Argyris) geworben.

- Massive open social learning: Free online courses based on social learning
- Learning design informed by analytics: A productive cycle linking design and analysis of effective learning
- Flipped classroom
: Blending learning inside and outside the classroom
- Bring your own devices: Learners use their personal tools to enhance learning in the classroom
- Learning to learn: Learning how to become an effective learner
- Dynamic assessment: Giving the learner personalized assessment to support learning
- Event-based learning: Time-bounded learning events
- Learning through storytelling: Creating narratives of memories and events
- Threshold concepts: Troublesome concepts and tricky topics for learning
- Bricolage: Creative tinkering with resources
Mike Sharples u.a., Open University Innovation Report 3, 12. November 2014

Medienkompetenz in der Berufsbildung – Teil 4: Ein interessanter Einzelfall…

scil - November 21, 2014 - 05:00
  Nina berichtete bereits von unserer Studie zu Medienkompetenzen in der Berufsbildung. Neben einer standardisierten Befragung von allen 160 Lernenden haben wir darüber hinaus Einzelfallanalysen durchgeführt. In den Interviews wollten wir erfahren, was die Auszubildenden selbst darunter verstehen, kompetent in der Ausbildung mit digitalen Medien umzugehen. Dabei haben wir drei Erhebungsinstrumente eingesetzt: Mental Frames: zur

TED: Joe Landolina: This gel can make you stop bleeding instantly - Joe Landolina (2014)

TEDTalk - November 20, 2014 - 16:18
Forget stitches -- there's a better way to close wounds. In this talk, TED Fellow Joe Landolina talks about his invention -- a medical gel that can instantly stop traumatic bleeding without the need to apply pressure. (Contains medical images.)

George Siemens: ‘Students need to take ownership of their learning’

Weiterbildungsblog - November 20, 2014 - 15:58

Auch George Siemens ist Keynote Speaker (dieses Jahr ist es wirklich eine illustre Liste!) auf der Online Educa, die in wenigen Tagen beginnt. Die Themen dieses Interviews sind: “… how data is providing opportunities that teachers and educators can’t, why his latest ‘new-look’ MOOC has its critics and where he sees e-learning headed in the future”.

Was e-learning betrifft, gibt er uns die Stichworte “credentialing pipeline”, “competency-based learning” und “data and analytics” mit auf den Weg. Als Herausforderungen, die auf der MOOC-Agenda stehen, sieht er “interaction components”, “better use of data” und “different learner levels”. Und er berichtet vom laufenden DALMOOC, einem “dual layer MOOC”.
Annika Burgess, Interview mit George Siemens, 19. November 2014

Studie ICILS 2013: Nicht auf die Häufigkeit kommt es an

head.zblog - November 20, 2014 - 12:58

Nun sind sie also da, die (lange erwarteten) Ergebnisse der ICILS Studie 2013,  die für viele (Medienpädagogen) vermutlich wie erwartet ausfallen: Deutschland erreicht durchschnittliche Werte. Nun kann man viel über internationale empirische Studien à la PISA & Co sagen, und Medienpädagogen wissen auch, dass in ICILS nicht Medienkompetenz erhoben wurde, sondern nur ein Teilbereich, nämlich Computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Dennoch sind die Ergebnisse insofern hilfreich, als dass sie zumindest den Blick der Öffentlichkeit auf einen Bereich lenken, der immer wieder heiß diskutiert wird: digitale Medien in der Schule. Diese ambivalenten Bewertungen zeigen sich u.a. auch in den Einschätzungen der befragten Lehrpersonen, wenn es in der Pressemitteilung erster Ergebnisse heißt:

Die Anteile der Lehrpersonen mit positiven Sichtweisen zum Einsatz digitaler Medien sind in Deutschland allerdings geringer als in den anderen ICILS-2013- Teilnehmerländern. (S. 31)

und auch sonst scheinen Lehrpersonen verschiedene Bedenken zu haben (S. 31):

Lehrpersonen in Deutschland äußern vor allem die Bedenken, dass der Computer- einsatz zum Kopieren von Quellen animiert (75.8%). In keinem anderen ICILS- 2013-Teilnehmerland wird dies häufiger berichtet.

34.4 Prozent der Lehrpersonen in Deutschland geben an, dass der Computereinsatz im Unterricht zu organisatorischen Problemen führt.

Über ein Viertel (29.5%) der Lehrpersonen in Deutschland ist der Meinung, dass Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz digitaler Medien vom Lernen abge- lenkt werden.

International fallen die Einschätzungen z.T. ähnlich, zum Teil aber auch divergent aus:

Darüber hinaus bestätigen die ersten veröffentlichten Ergebnisse der Studie bisherige Erfahrungen mit digitalen Medien in der Schule: Digitale Medien werden selten genutzt (in keinem Land der teilnehmenden Länder werden Computer weniger genutzt, S. 34), das Verhältnis von Geräten und Schülern sowie technische Ausstattungen sind ebenso ein Mangel wie Weiterbildungen von Lehrpersonen.

Allerdings scheint die mangelnde Nutzung digitaler Medien im Unterricht nicht alleinige Ursache für das mittelmäßige Abschneiden der Schüler_innen zu sein:

Die Analysen zeigen nur für Deutschland, für die Niederlande und für die Schweiz, dass eine häufige (mindestens wöchentliche) schulische Computernutzung einen negativen Effekt auf die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler aufweist. (S. 36)

Es kommt damit nicht auf die reine Häufigkeit an, sondern zentral ist, was mit digitalen Medien gemacht wird bzw. wie sie eingesetzt werden. Vermutlich dürfte dieser Aspekt in weiteren Projekten und Untersuchungen mehr im Fokus stehen und sich Diskussionen sich von Nutzungszeiten (endlich) darauf richten, was man eigentlich mit digitalen Medien in der Schule macht.

Einen ersten Überblick über weitere Ergebnisse gibt es in der Presseinformation, weiterführende Informationen und Ergebnisse in der dazugehörigen Publikation.

PS: Ob wir nun alle statt nach Finnland in die Tschechische Republik reisen?

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