Sammlung von Newsfeeds

Hamburg gestaltet Zukunft der digitalen Hochschullehre

Weiterbildungsblog - vor 7 Stunden 12 Minuten

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie man das Akronym HOOU ausspricht. Am besten gar nicht, sondern brav von „Hamburg Open Online University“ sprechen. Die ist nämlich heute, knapp drei Jahre nach der Grundsteinlegung, als „öffentlicher Prototyp“ gestartet. In der Pressemitteilung des Hamburger Senats heißt es einleitend:

„Das digitale Kooperationsprojekt Hamburg Open Online University (HOOU) aller staatlichen Hamburger Hochschulen und des UKE geht heute (19. September 2017) mit einer ersten prototypischen Version ans Netz. Die Kernidee der HOOU ist, dass die Hamburger Hochschulen auf einer gemeinsamen Plattform innovative digitale Lernformate entwickeln, die Studierenden und interessierter Öffentlichkeit gleichermaßen zur Verfügung stehen.“

Der Senat, heißt es, unterstützt die HOOU auch in ihrer weiteren Projektphase von 2017 bis Ende 2018 mit rund 8,86 Millionen Euro (nach 3,7 Millionen Euro für 2015/2016). Da sich das Angebot auch an „Interessierte außerhalb der Hochschulen“ richtet, werde ich in den nächsten Tagen mal schauen, ob das „Nicht-Hamburger“ einschließt.
Freie und Hansestadt Hamburg, Pressestelle, 19. September 2017

Why Africa must become a center of knowledge again | Olúfẹ́mi Táíwò

TEDTalk - vor 7 Stunden 37 Minuten
How can Africa, the home to some of the largest bodies of water in the world, be said to have a water crisis? It doesn't, says Olúfẹ́mi Táíwò -- it has a knowledge crisis. According to Taiwo, a lack of knowledge on important topics like water and food is what stands between Africa's current state and a future of prosperity. In a powerful talk, he calls for Africa to make the production of knowledge within the continent rewarding and to reclaim its position as a locus of learning on behalf of humanity.

„Digitale Kompetenzen – Kompetenzentwicklung digital“ – Rückblick auf den 4. scil Trend- & Community Day 2017

Weiterbildungsblog - vor 8 Stunden 1 Minute

Christoph Meier berichtet ausführlich vom 4. scil Trend- und Community Day, der letzte Woche im Würth Haus in Rorschach stattgefunden hat (ich hätte also meinen Radausflug nur ein paar Tage verlängern müssen …). Natürlich stand die digitale Transformation und ihre Bedeutung für L&D auch hier über allen Themen und Projekten. Die Hausaufgabe, die man diesem Protokoll ablesen kann: Technologisch auf dem Laufenden bleiben, aber Bildung als Management-Aufgabe nicht aus den Augen verlieren.

Hier eine Auswahl der Stichworte, die in diesem Bericht fallen: digitale Kompetenzen, Learning Apps, Content Curation, MOOCs, Adaptive Learning, Working Out Loud, KI und Teaching Bots. Und viele Links … Sabine Seufert (scil) hat ihren Vortrag, „Personal- und Persönlichkeitsentwicklung in einer digitalen Welt?“, in einem separaten Beitrag veröffentlicht.
Christoph Meier, scil-Blog, 19. September 2017

„Digitale Kompetenzen – Kompetenzentwicklung digital“ – Rückblick auf den 4. scil Trend- & Community Day 2017

scil - vor 11 Stunden 33 Minuten
Letzten Mittwoch, am 13.09.2017, fand unser 4. scil Trend & Community Day in Rorschach statt. In diesem Jahr waren wir im Würth Haus (Rorschach) zu Gast waren. Vom Ambiente her war das ein starker Kontrast zu letztem Jahr, als wir ja in der Kunstgiesserei Sitterwerk industriellen Charme erlebt hatten. Dieses Mal also eine sehr grosszügige und…

Scil Community Day: Personal- und Persönlichkeitsentwicklung in einer digitalen Welt?

scil - vor 11 Stunden 44 Minuten
Der scil Community Day ist für uns im Team das Highlight des Jahres – viele bekannte Gesichter, die jedes Jahr zu uns kommen  – es fühlt sich wirklich wie ein familiäres Netzwerk an. Und auch zahlreiche neue Gesichter haben sich so konstruktiv eingebracht und mit den „Etablierten“ mitdiskutiert. Herzlichen Dank an alle, von diesem Tag…

Who’s building the infrastructure for lifelong learning?

Weiterbildungsblog - September 18, 2017 - 19:34

Wenn ich es richtig verstanden habe, steht „infrastructure“ hier für so etwas wie eine „konzertierte Aktion“, ein „society-wide commitment“. Das, so die Autorin, Professorin an der London Business School, ist dringend notwendig, um den komplexen Anforderungen eines dynamisch sich verändernden Arbeitsmarktes zu begegnen:

„Part of the challenge of building anticipation and enabling people to engage in lifelong learning is that this is not a single point of intervention. Of course, fundamentally it is the responsibility of each individual to act on the emerging reality that continuous learning is crucial to a productive life. But anticipating jobs and providing access to lifelong learning demands a complex system involving multiple stakeholders:

educators that extend the reach of their programs from being front-ended on teenagers and 20-somethings to delivering educational options to students of all ages; governments that commit to helping citizens understand future job markets and the skills they will require, and that realign tax and financial incentives; and corporations that create work environments that support education and enable employees to engage in extended periods of training.“

Es folgen kurze Hinweise auf erste Piloten: Bildungsanbieter (edX, Coursera, Khan Academy, LinkedIn Learning), Staaten (Frankreich, Dänemark, Singapur), Unternehmen (AT&T, Westpac). Dann der Hinweis auf das Buch der Autorin …
Lynda Gratton, MIT Sloan Management Review, 8. September 2017

How digital DNA could help you make better health choices | Jun Wang

TEDTalk - September 18, 2017 - 15:14
What if you could know exactly how food or medication would impact your health -- before you put it in your body? Genomics researcher Jun Wang is working to develop digital doppelgangers for real people; they start with genetic code, but they'll also factor in other kinds of data as well, from food intake to sleep to data collected by a "smart toilet." With all of this valuable information, Wang hopes to create an engine that will change the way we think about health, both on an individual level and as a collective.

mit statt über

Gabi Reinmann - September 18, 2017 - 05:22

In letzter Zeit sind zwei Dissertationen fertig geworden (siehe hier), die mit dem Design-Based Research-Ansatz erfolgreich gearbeitet haben. Dagegen war ich in den  letzten Jahren Jahren weniger aktiv darin, über DBR zu schreiben. Immerhin aber haben wir eine Open Access-Zeitschrift zu DBR (EDeR)  gegründet (derzeit füllt sich gerade die zweite Ausgabe). Und schließlich ist endlich das Buch zur gestaltungsorientierten Forschung herausgekommen (mit einem Aufsatz von mir zu DBR), auf das wohl schon viele der Autoren mit ihren Beiträgen für diesen Band gewartet haben ;-). Daher gibt es nun auch eine Neufassung meines Readers zur entwicklungsorientierten Bildungsforschung – und jeder möge sich aussuchen, welche Bezeichnung er oder sie bevorzugen will.

Mein Wochenausklang: Die Netzwerke unserer Mitarbeiter*innen

Weiterbildungsblog - September 15, 2017 - 21:26

„Was machen wir eigentlich mit den Wissensnetzwerken unserer Mitarbeiter*innen? Sind diese Netzwerke unter den Bildung 4.0-Bedingungen nicht auch unser Aufgabengebiet als Personaler*innen?“ Diese Frage stellte mir vor einigen Tagen eine Konferenzteilnehmerin. Und sie setzte damit Fantasie frei, bei mir und bei anderen Teilnehmer*innen, denn das Thema tauchte im Laufe des Tages immer wieder in kleinen Runden auf. Meine Assoziationen: Natürlich sind diese Netzwerke, in denen wir alle stecken, da, und sie werden auch in der Bildungs-Community diskutiert. So hat zum Beispiel Harold Jarche ein Lernmodell entwickelt, das unterschiedliche Arbeits-, Austausch- und Lernprozesse an „Work Teams“, „Communities of Practice“ und „Social Networks“ festmacht („implementing network learning“).

Aus der Perspektive des Mitarbeiters sind Netzwerke etwas, das er im Rahmen seines persönlichen Wissensmanagements pflegt und die auf seine „social reputation“ einzahlen (Wer zählt eigentlich noch Follower? Wer nutzt eigentlich noch „Klout“?). Moderne Lernplattformen und Enterprise Social Networks knüpfen hier an. Aus der Perspektive des Unternehmens könnte man sich an bestehenden Wissensbilanzen orientieren, nach dem Beziehungskapital fragen und möglicherweise bei den Netzwerken landen, in denen man durch seine Mitarbeiter*innen vertreten ist.

Die Frage nach den Netzwerken könnte also ein gezielter Schritt sein, um sich einen Überblick über die „Welt da draußen“ zu verschaffen und zu überlegen, wie man diese Aktivitäten unterstützen und fördern kann. Vielleicht macht es sogar Sinn, diese Netzwerke einmal zu dokumentieren und gezielt in zukünftige Arbeits- und Lernprozesse einzubinden? Die nächsten Stichworte liegen dann schon auf der Hand: Working Out Loud, Learning Out Loud.

Bildquelle: Slava Bowman (Unsplash)

Marketing für betriebliche Bildung? Was L&D Profis von Marketing-Profis lernen können

Weiterbildungsblog - September 15, 2017 - 18:49

Bildung und Marketing sind zwei Dinge, die nicht automatisch zusammenfinden. Vor allem, wenn es um das innerbetriebliche Lernen geht. Doch wenn man Mitarbeiter motivieren will, sich für eine Sache zu begeistern, dann ist man schon mit einem Bein im Marketing: Wie weckt man ihre Aufmerksamkeit? Wie spricht man sie richtig an? Wie begleitet man sie?

Christoph Meier hat wieder an einem Online-Summit der eLearning Guild teilgenommen und einige Stichworte und Beispiele zum Thema zusammengefasst. Hier eine Auswahl seiner 12 Überschriften bzw. Absätze:
1) Lernaktivitäten als Kundenreise verstehen
2) Emotionen ansprechen
8) Die Zielgruppen gut kennen und verstehen
12) In Kampagnen denken
Christoph Meier, scil-Blog, 31. August 2017

Gute Lösungen finden und teilen mit Entwurfsmustern

Weiterbildungsblog - September 15, 2017 - 15:13

In einem aktuellen Gastbeitrag auf dem Blog des Hochschulforums Digitalisierung darf Christian Kohls, inzwischen bei der TH Köln angekommen, für Entwurfsmuster bzw. Patterns werben. Man kann diesen Beitrag auf zweierlei Weise lesen und nutzen: Man kann sich in das Prinzip der Entwurfsmuster einführen lassen, ist damit aber schon mit mehr als einem Bein in allen Fragen, die mit Taxonomien, mit der sinnvollen Systematisierung, Klassifizierung und Dokumentation von Szenarien, Methoden und Konzepten zusammenhängen. Oder man schiebt den Überbau vorsichtig beiseite, kümmert sich nicht darum, wo ein Good Practice aufhört und ein Entwurfsmuster bzw. Pattern anfängt, und nutzt einfach die verlinkten Ressourcen: zum Beispiel die Sammlung von Entwurfsmustern (Lehrszenarien) auf e-teaching.org oder der Uni Hamburg. Ganz praktisch.
Christian Kohls, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 14. September 2017

Bildquelle: Karly Santiago (Unsplash)

Living sculptures that stand for history's truths | Sethembile Msezane

TEDTalk - September 15, 2017 - 15:08
In the century-old statues that dotted Cape Town, Sethembile Mzesane didn't see anything that looked like her own reality. So she became a living sculpture herself, standing for hours on end in public spaces dressed in symbolic costumes, to reclaim the city and its public spaces for her community. In this powerful, tour-de-force talk, she shares the stories and motivation behind her mesmerizing performance art.

Strukturdaten Distance Learning/ Distance Education 2017

Weiterbildungsblog - September 15, 2017 - 09:12

Nur eine protokollarische Notiz: Seit 1984 werden jährlich Daten zum Fernunterricht (jetzt: Distance Learning/ Distance Education) erhoben. Diese Anbieterstatistik stand und steht traditionell etwas „quer“ zu neuen, offenen Lernformen im Netz. Fernunterricht ist halt hierzulande im Fernunterrichtsgesetz von 1977 „zum Schutz der Teilnehmer“ geregelt. Jetzt hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die methodischen Grundlagen dieser Statistik einer Revision unterzogen. Die Begründung liest sich wie folgt:

„Im Zuge der Digitalisierung verliert die frühere eindeutige Abgrenzung zwischen Bildungsan­geboten in Form von Präsenzseminaren einerseits und (dem per se medienbasierten) Fernunter­richt andererseits jedoch an Bedeutung: So ist die didaktische Konzeption von Bildungsangebo­ten in Form von „Blended Learning“, also in Form eines sequenzierten Lernarrangements mit Präsenz- und medienbasierten Selbstlernphasen, inzwischen weit verbreitet. Von „Fernunter­richt“ abgrenzen lassen sich diese Angebote häufig nur noch anhand der gesetzlichen Definition des Fernunterrichts, gemäß der die Vermittlung der Lerninhalte über Distanz entweder „aus­schließlich“ oder „überwiegend“ (d. h. zu mindestens 51 %) zu erfolgen hat.“

Wie bei Kategorien wie „Weiterbildung“ oder „E-Learning“ darf man auch hier nicht von der Bedeutung des Begriffs ausgehen und einen statistischen Überblick über das jeweilige Feld erwarten, sondern muss genau lesen, was solche Datensammlungen eigentlich erfassen und was nicht. Ein MOOC fällt zum Beispiel nicht zwangsläufig unter Distance Learning/ Education …
Angela Fogolin, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), September 2017 (pdf)

5 Rules for Successful Microlearning

Weiterbildungsblog - September 14, 2017 - 15:59

Natürlich kann man unseren acht-wöchigen CL2025 MOOCathon auch mit der Microlearning-Brille betrachten. Bildeten nicht tägliche, kurze Fragen und Aufgaben das Herzstück dieses Lernprozesses? Aber es kam noch etwas dazu: Die täglichen Fragen und Aufgaben sollten keine Themen und Inhalte vermitteln, und sie richteten sich gleichzeitig an über 1.000 Lernende. Diskussion und Erfahrungsaustausch inbegriffen. Spätestens an diesem Punkt zeigt sich, warum Microlearning zwar die kontinuierliche Auseinandersetzung mit einem Thema unterstützen und, im günstigen Fall, neue Lernroutinen verankern kann. Gleichzeitig fußt Microlearning noch auf den traditionellen Vorstellungen vom Lehren und Lernen, von Rollen und Verantwortlichkeiten.

Auch die fünf Regeln, die Alex Khurgin präsentiert, weisen in die richtige Richtung und geben wichtige Hinweise zum Design von Microlearning, ohne jedoch das Potenzial des kollaborativen Lernens anzutasten:

„#1. Align Microlearning Around Moments of Need …
#2. Design for Micro-Behaviors …
#3. Start Microlearning Experiences With an Emotional Hook …
#4. End Microlearning Experiences With a Call-to-Action …
#5. Surround Live Events With Microlearning …“
Alex Khurgin, ATD/ Learning Technologies Blog, 13. September 2017

Bildquelle: Artikel

The real reason manufacturing jobs are disappearing | Augie Picado

TEDTalk - September 14, 2017 - 14:50
We've heard a lot of rhetoric lately suggesting that countries like the US are losing valuable manufacturing jobs to lower-cost markets like China, Mexico and Vietnam -- and that protectionism is the best way forward. But those jobs haven't disappeared for the reasons you may think, says border and logistics specialist Augie Picado. He gives us a reality check about what global trade really looks like and how shared protection and open borders help us make higher quality products at lower costs.

Ludwik Fleck – Kreativ, widerspenstig und gefährlich

Gabi Reinmann - September 14, 2017 - 14:31

Zwischen dem sechsten und dem letzten Aufsatz von Ludwik Fleck im Band „Erfahrung und Tatsache“ mit dem Titel „Krise in der Wissenschaft. Zu einer freien und menschlicheren Naturwissenschaft“ gibt es zeitlich einen etwas größeren Sprung. Fleck hat den Text 1960 verfasst, er wurde aber erst posthum veröffentlicht. Die Kommentare zu den anderen Texten finden sich hier, hier, hier, hier, hier, und hier (zum Verfahren siehe hier).

Der Aufsatz ist vergleichsweise kurz und enthält etliche Passagen, die aus meiner Sicht zusammenfassenden Charakter haben (zusammenfassend mit Blick auf die anderen Texte im Band). Er bekräftigt noch einmal, dass Erkenntnis eine Relation sei „zwischen dem individuellen Subjekt, dem bestimmten Objekt und der gegebenen Denkgemeinschaft (Denkkollektiv), indem das Subjekt handelt …“ (S. 177), und fasst (frühere Arbeiten) so zusammen: „Ich habe versucht, aufzeigen, wie der Denkstil nicht nur die Entwicklung komplexer Ideen, Probleme und Standards bestimmt, sondern selbst auch die Inhalte und die Begrenzungen einer Beobachtung. […] Ich habe versucht, die allgemeine Struktur und Zusammensetzung des `Denkkollektivs´ (Zentrum, Peripherie; Elite, Öffentlichkeit; Autorität, Gläubige) und seine Wirkung auf die Entwicklung einer gemeinschaftlichen Stimmung zu analysieren, die zu einem gemeinschaftlichen Denkstil führt“ (S. 178).

Zentral schließlich erscheint mit folgender Satz (was im sechsten Text bereits vorbereitet worden ist): „Zwischen dem Subjekt und dem Objekt gibt es ein Drittes, die Gemeinschaft. Es ist kreativ wie das Subjekt, widerspenstig wie das Objekt und gefährlich wie eine Elementargewalt“ (S. 178 f.). Fleck bezeichnet diese Vorstellung als „Drei-Komponenten-Modell“ und sieht darin die Grundlage für eine neue Disziplin – eine „Soziologie des Denkens“ (S. 179) – die in den 1960er Jahren international betrachtet wohl an vielen Stellen (unter leicht anderen Bezeichnungen) entstanden ist. Fleck führt das an dieser Stelle nicht nochmal genauer aus, ergänzt aber seine Erwartung an eine „Soziologie des Denkens“: Zunächst einmal würde die „demoralisierende Kluft zwischen Theorie und Praxis im wissenschaftlichen Leben“ (S. 179) verschwinden. Sodann würde die Beziehung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften enger und die Naturwissenschaft damit „menschlicher“ werden. Vielleicht würden die Wissenschaftler auch mit ihren Konzepten „kühner“ werden, Wahrheit würde eine „kreative menschliche Wahrheit“ werden (S. 180).

Gleichzeitig lässt einem der Text auch einen gewissen Pessimismus spüren, etwa wenn Fleck gleich zum Einstieg feststellt: „Es ist unzweifelhaft, daß die Wissenschaft zur Gehilfin von Politik und Industrie wird, zum großen Schaden ihrer kulturellen Mission“ (S. 175). Man könnte diesen Satz heute als aktuelle Beobachtung vermutlich fast wörtlich verwenden – über ein halbes Jahrhundert später.

The fascinating physics of everyday life | Helen Czerski

TEDTalk - September 14, 2017 - 14:00
Physics doesn't just happen in a fancy lab -- it happens when you push a piece of buttered toast off the table or drop a couple of raisins in a fizzy drink or watch a coffee spill dry. Become a more interesting dinner guest as physicist Helen Czerski presents various concepts in physics you can become familiar with using everyday things found in your kitchen.

It’s official – higher education students want staff to be better with digital, not to use more of it

Weiterbildungsblog - September 14, 2017 - 09:16

Diese Studie („Student digital experience tracker 2017“, 40 S., pdf), an der 22.000 Studierende in UK teilgenommen haben, enthält viele Informationen über die Nutzung und die Erwartungen, was den Einsatz digitaler Systeme und Tools im Studium betrifft. Der Titel der Meldung bildet dabei nur einen Teilaspekt. Kapitelüberschriften lauten u.a.: „Access to basic services and digital devices“, „Course-related digital activities“ und „Institutional-level digital provision and support“. Was nach einer ersten Durchsicht, so Stephen Downes, auffällt: Viele Fragen kreisen um die Einbindung digitaler Systeme und Endgeräte und den Online-Zugriff auf Informationen. Themen wie „‚learn‘, ‚experience new things‘, or ‚go beyond the curriculum'“ mit Hilfe neuer Netztechnologien rücken da schnell in den Hintergrund.
Joint Information Systems Committee (Jisc), News, 11. September 2017

A forgotten ancient grain that could help Africa prosper | Pierre Thiam

TEDTalk - September 13, 2017 - 14:45
Forget quinoa. Meet fonio, an ancient "miracle grain" native to Senegal that's versatile, nutritious and gluten-free. In this passionate talk, chef Pierre Thiam shares his obsession with the hardy crop and explains why he believes that its industrial-scale cultivation could transform societies in Africa.

‘Learning and development must treat change like wearing new shoes – uncomfortable but worth it’

Weiterbildungsblog - September 13, 2017 - 07:05

In einem Special Feature des Raconteur, „Future of Learning“, der in der britischen Times veröffentlicht wurde, macht sich auch Andy Lancaster (CIPD) über den Wandel von Learning & Development Gedanken. Seine Punkte:

„First, we have to ensure that L&D is driven by business need, …“
„This also means changing the style of learning. … we need to deliver learning in smaller chunks of content …“
„Options for self-directed learning are crucial to meet learning needs.“
„L&D now has a role that is far more that of a curator than a creator.“
„Finally, we have to focus on learning effectiveness, what we measure and how we measure it. … L&D professionals must focus on the outputs and impact of their work, not how many training sessions they provide.“

Leider werden – bis auf die Rolle des „Curators“ – vor allem Klassiker aufgezählt. Dass L&D zum Treiber und Mitgestalter neuer, offener, partizipativer und vernetzter Arbeits- und Lernprozesse wird, passte wohl nicht in den Kontext der Beilage, die vor allem noch einmal die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens unterstreichen soll.
Andy Lancaster, Raconteur, 12. September 2017

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