Sammlung von Newsfeeds
Workshop on 15 Properties of Christopher Alexander
On Thursday, 16th May 2013, I gave a workshop in Umeå/Sweden on the 15 properties of Christopher Alexander. The workshop was designed as an empirical experiment to teach and test the theories of Christopher Alexander. The very long article outlines the educational setting of the seminar and the results of the seminar. Weiterlesen ...
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Wissen im Netz
Eine kurze Vorstellung von drei Webressourcen: Horizon Report, Stiftung Warentest und die Bundeszentrale für Politische Bildung. Bei der Bundeszentrale verweise ich auf das aktuelle Wikipedia-Dossier. Und bei der Stiftung Warentest kann ich gleich auch auf eine aktuelle Umfrage hinweisen, die den Weg aus Berlin in meinen Postkorb gefunden hat: Danach achten Personaler, wenn sie eine Weiterbildung für ihre Mitarbeiter auswählen, vor allem auf Rückmeldungen der Mitarbeiter, auf persönliche Empfehlungen und die fachlichen Qualifikation des Trainers, aber am wenigsten auf seine pädagogische Qualifikation (”Umfrage Weiterbildung: Fachwissen wichtiger als Didaktik”).
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 02/2013
Unkonferenzen, Cafés und Camps
Für das Fachmagazin “Wirtschaft & Beruf” habe ich kürzlich einen kurzen Überblick über einige, zum Teil neue Veranstaltungsformate geschrieben. Meinen Einstieg bildet dabei die diesjährige SeLC, die ja Konferenz, Online-Konferenz, BarCamp, World Café und mehr in einem war. Dann gehe ich auf BarCamps bzw. EduCamps ein, streife Clickers und Twitterwalls, bevor ich noch auf Knowledge Cafès und World Cafès hinweise.
“Ob BarCamps oder Cafès, Clickers oder Twitterwalls: Veranstalter können heute aus einer bunten Palette an Tagungsformaten schöpfen. Mit ihnen haben sich auch die Erwartungen vieler Teilnehmer geändert, die heute selbst gerne Einfluss auf den Ablauf, die Agenda und die Diskussionen nehmen wollen. Denn hinzukommt: Die reine Informationsvermittlung leistet das Netz längst besser, wenn man die Vorträge der Referenten (z. B. auf YouTube) und ihre Präsentationen (z. B. auf Slideshare) nach eigenem Interesse und eigenem Tempo bearbeiten kann.”
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 02/2013
TED: Sergey Brin: Why Google Glass? - Sergey Brin (2013)
MOOCs in der Hochschullehre. Hintergründe, Klärungen und Ausblicke auf einen neuen E-Learning Trend
Diesen Vortrag habe ich am Dienstag auf dem Forum eLearning der Universität Potsdam gehalten (übrigens in Rufnähe des Hasso-Plattner-Instituts, einem der ersten MOOC-Anbieter in Deutschland!). Was ich nicht wusste: Beim aktuellen MOOC Production Fellowship gibt es auch mehrere Einreichungen aus Potsdam, deren Vertreter zum Teil vor Ort waren, so dass wir in der Diskussion sehr schnell “konkret” wurden. So wurde am Beispiel des aktuellen Wettbewerbs der Einfluss von Unternehmen auf das Lehren und Lernen an den Hochschulen beklagt; es wurde auch gefragt, ob MOOCs ein Symbol für eine fortschreitende Automatisierung der Lehre seien. Dann versuchten wir, den Spielraum auszuloten, den die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung von MOOCs haben - und landeten u.a. beim Bildungsauftrag der einzelnen Hochschulen, der hier Grenzen setzt. Und natürlich bei fehlenden Strategien und Ressourcen …
Jochen Robes, Slideshare, 16. Mai 2013
MOOCs in der Hochschullehre. Hintergründe, Klärungen und Ausblicke auf einen neuen E-Learning Trend from Jochen Robes
Das Unbehagen mit der Informationskompetenz
Der Autor, Karsten Schuldt, findet Informationskompetenzen überbewertet. An die Bibliotheken richtet er deshalb die Frage, ob nicht langsam “die Luft raus aus dem Thema wäre” und ob nicht “strukturierte Rechercheschulungen” ausreichen würden. Denn, so seine These, um in der wissenschaflichen Praxis bestehen zu können, reicht es doch aus, “eine Suchmaschine, eine freie Datenbank und einen Bibliothekskatalog zu bedienen“. Nun, um es vorsichtig zu sagen, die Argumentation hinkt an dieser Stelle: Denn Karsten Schuldt senkt ganz einfach die Messlatte, um das Thema loszuwerden. Trotzdem ist sein Unbehagen nachvollziehbar, wenn viele dieser Konzepte - ob Informations-, Medien- oder digitale Kompetenzen - stehen seit Jahren “unfertig” im Raum.
Karsten Schuldt, Bibliotheken als Bildungseinrichtung, 13. Mai 2013
TED: Jay Silver: Hack a banana, make a keyboard! - Jay Silver (2013)
Denkzettel
Wie manche vielleicht schon bemerkt haben, stehen in meinem Blog ein paar Neuerungen an. Nach gut sechs Jahren war mal ein neues Design fällig. Außerdem werde ich bis Sommer die Seite um weitere Informationen ergänzen – neben Publikationen auch solche über Forschung und Lehre. Das Ganze ist also noch ein bisschen Baustelle und wird es auch noch eine Weile bleiben. Bei der Gelegenheit fand ich auch, dass ich mal den Namen ändern könnte. Mir ist schon klar, dass das immer eine schwierige Sache ist, weil sich über Jahre hinweg Bezeichnungen (in dem Fall: E-Denkarium) einprägen. Ich versuche es trotzdem – nämlich mit DENKZETTEL. Mir gefällt der Name, weil man ihn vielfältig deuten und einsetzen kann … Ansonsten wird sich nicht viel ändern: Ich werde nach wie vor versuchen, mindestens einmal pro Woche meinen digitalen Zettel mit hoffentlich brauchbaren Gedanken zu dem zu füllen, was mir so auffällt und durch den Kopf geht und öffentlich mitgeteilt werden kann
Zum Bild: Nein, ich verkaufe keine Gartenmöbel, ich mag sie einfach nur – unsere bunten Stühle zuhause …
Strategische Bildungsarbeit: das “Lost-in-Transition”-Phänomen?
Life Without eMail – 5th Year Progress Report – The Community, The Movement
Luis Suarez, “Knowledge Manager, Community Builder & Social Computing Evangelist” bei IBM, ist eine der interessantesten Quellen im Netz. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien und Ideen aus und berichtet ausführlich darüber. Mit seinem Projekt “A World Without eMail” schaffte er es 2008 sogar in die New York Times. In diesem ausführlichen und lesenswerten Beitrag behandelt er drei Punkte:
- Zuerst gibt es eine Art Jahresreport: Hier informiert Luis Suarez über Entwicklung und Erfolg seiner Email-Abstinenz. So ist er heute bei 16 Emails in der Woche angekommen ist, die er noch auf seinen IBM-Account erhält. Zugleich betont er, “eMail is not dead and it’s far from being dead”, aber dass sich die Zahl der “use cases” genau beschreiben und eingrenzen lässt.
- Dann rechnet er uns vor, wie ihm die Nutzung von Social Networking-Tools in den letzten Jahren geholfen hat, immer produktiver und effektiver in seiner Arbeit zu werden. Dafür hat er eine McKinsey-Statistik genommen, selbst ein ganzes Jahr lang (!) genau Buch geführt (bzw. das Arbeiten in “pomodoros” gemessen).
- Und zuletzt lädt er die Community ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen, das zukünftig “Life Without eMail” heißen soll und das bereits eine Heimat auf Google+ gefunden hat (hier).
Sein abschließendes Versprechen klingt verheißungsvoll: “So much so, that if you are really willing and committed to give it a try yourself we will be sharing with you some initial tips by which we can guarantee you that within the first 5 weeks, since you start, you would be able to see your incoming email volume getting reduced by over 80% and without hardly any effort, just applying some methodology I have developed over the course of time …”
Luis Suarez, elsua.net, 6. Mai 2013
TED: Liu Bolin: The invisible man - Liu Bolin (2013)
Jimmy Wales: Boring university lectures ‘are doomed’
Jimmy Wales ist auch noch da. Hier spricht der Wikipedia-Gründer über das Ende der traditionellen Vorlesung, über Homeschooling und dann über anstehende Pläne im “Kerngeschäft” von Wikipedia: “… to support languages in Africa where there have never been encyclopaedias in the first place”. Und: “… to make it easier for a wider variety of people to write and edit articles, with an editing tool that is more user-friendly”. Das ist überfällig.
Sean Coughlan, BBC News, 1. Mai 2013
TED: Maria Bezaitis: The surprising need for strangeness - Maria Bezaitis (2013)
The Pedagogy of MOOCs
Paul Stacey zeichnet die MOOC-Entwicklung in drei Etappen nach: da sind die ersten Projekte aus Kanada, um George Siemens, Stephen Downes und Dave Cormier und mit dem Versuch, die Idee des Connectivism in die Praxis zu übertragen; dann der amerikanische Import durch Jim Groom, der in seinem DS106 wie kein anderer kräftig experimentierte; und schließlich die Welle der MOOCs, die Sebastian Thruns Kurs “Introduction to Artificial Intelligence” im Herbst 2011 ins Rollen brachte. Paul Stacey, wie schon andere vor ihm, konstatiert hier einen großen Schritt zurück: ein Fokus auf objektivistische und behaviouristische Prinzipien, wenig Social Learning, wenig Referenzen zu OER-Inhalten und Prinzipien. Vor diesem Hintergrund gibt Paul Stacey allen, die zukünftig MOOCs planen, Folgendes mit auf den Weg:
- “Be as open as possible. … As part of your open pedagogy strategy use OER and openly license your resources using Creative Commons licenses in a way that allows reuse, revision, remix, and redistribution. …
- Use tried and proven modern online learning pedagogies …
- Use peer-to-peer pedagogies over self study. …
- Use social learning including blogs, chat, discussion forums, wikis, and group assignments.
- Leverage massive participation - have all students contribute something that adds to or improves the course overall.”
Gute MOOCs – böse MOOCs? Openness als Killerkriterium!
Zu den Slides und dem Vortragsskript gehört etwas Kontext: Denn Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink haben vor einigen Wochen im Rahmen des von ihnen durchgeführten MOOC-Maker Course 2013 (#MMC13) mit über 350 Anmeldungen und rund 180 aktiven Teilnehmern theoretische und praktische MOOC-Erfahrungen sammeln können. Diese Erfahrungen haben sie jetzt für die re:publica 2013 zusammengefasst. Herausgekommen ist ein absolutes Plädoyer für konnektivistische MOOCs, die auf die Vernetzung der Teilnehmer setzen, eine Ermöglichungsdidaktik, die nicht Inhalte vermitteln, sondern den Rahmen für Lernprozesse schaffen will, und zuletzt - als Killerkriterium (!?) - offene Standards:
“Wir sagen: Wenn “gute MOOCs” im Prinzip vorrangig einen Rahmen und Anknüpfungspunkte schaffen, damit davon ausgehend im Netzwerk eigenständig neues Wissen produziert werden kann, dann müssen auch die Inhalte, die als Impulse zur Verfügung gestellt werden, zwingend dem Open Source Prinzip gehorchen, den nur dann kann selbstbestimmt Neues entstehen.”
Dörte Giebel, MMC13 Blog, 9. Mai 2013
Gute MOOCs - böse MOOCs? Openness als Killerkriterium - re:publica 2013 - Dörte Giebel - Monika E. König - Heinz Wittenbrink from Dörte Giebel
Learning & Development in Transition – Workshop beim scil Kongress 2013
10 Million Presentations Uploaded to SlideShare
Ich nutze SlideShare schon seit einigen Jahren, um meine Präsentationen zu verwalten und zu teilen. Und nicht nur ich. Seit 2006 gibt es die Plattform zum Archivieren und Tauschen von Slides. Inzwischen sind andere Formate hinzugekommen, die ebenfalls unterstützt werden. Eine Social Media-Erfolgsgeschichte, die jetzt mit einer weiteren Wegmarke aufwartet: 10 Millionen Präsentationen. Hier das “Dankeschön” der Betreiber, eine Infografik und einige Empfehlungen:
“Here are presentations to check out in each industry:
- Business: 100 Things to Watch in 2012 & 2013, What is Digital Strategy? and Global Social Media Checkup 2012
- Technology: 2012 KPCB Internet Trends and Year-End Update by Mary Meeker, GIT
- Education: Pinterest for Business, The End of Teaching As We Know It and Top 100 Tools for Learning
- Travel: Google Think Travel Keynote, Mapping the Experience and Top 10 Most Visited Countries in the World
- Health: Applying Psychology to Web Design, Apps on Health 2012 and Big Data in Digital Health”
TED: Meg Jay: Why 30 is not the new 20 - Meg Jay (2013)
Learning Nouveau
Marcia Conner, Dan Pontefract (TELUS, Blog) und Kerry Brown (SAP) haben ein kurzes Manifest geschrieben: “Revolutionize Corporate Learning: Beyond Formal, Informal, Mobile, Social Dichotomies”. Im Mittelpunkt ihrer Ideen steht etwas, das sie “Learning nouveau” (”Das neue Lernen”) nennen: “Learning nouveau should serve three purposes for its constituents: to Access, Recommend and Curate. Learning managers must establish a new ARC if they want to remain relevant for the next decade and beyond.”
Was “access”, “recommend” und “curate”, also ARC, bedeuten kann, wird kurz angedeutet. Es ist eine Art Orientierungshilfe für Learning & Development. Allerdings wirklich mehr ein Aufruf und etwas weniger systematisch als das jüngste eBook von Jane Hart (”The Workplace Learning Revolution”), aber sicherlich in die gleiche Reihe zu stellen. Es hat klare und überzeugende Bilder, Bilder, die übrigens auch bei Ken Robinson auftauchen, wenn er gegen ein bürokratisches Schulsystem des Industriezeitalters argumentiert. Doch wie zwingend ist die Entwicklung? Kommt sie morgen? Ist eine Schmerzgrenze bereits erreicht? Oder ist es ein evolutionärer Prozess, zeitversetzt nach Branchen und Kulturen, dem noch einige Manifeste folgen werden? Zumindest verdichten sich die Zeichen …
Marcia Conner, Mai 2013
Revolutionize Corporate Learning: Beyond Formal, Informal, Mobile, Social Dichotomies from Marcia Conner
Ken Robinson: How to escape education’s death valley
Ein TED Talk. Ken Robinson spricht 19 Minuten, ohne PowerPoint. Sein Thema ist unser Bildungssystem. Fast ein zu “einfaches” Thema, denn seit Jahren muss er (und müssen andere) hier nur die Aufhänger und Akzente leicht verändern. Aber dafür kann Ken Robinson nichts. Noch schöner wäre es, ihm einmal zum Stichwort “Lebenslanges Lernen” zuzuhören.
“Sir Ken Robinson outlines 3 principles crucial for the human mind to flourish — and how current education culture works against them. In a funny, stirring talk he tells us how to get out of the educational “death valley” we now face, and how to nurture our youngest generations with a climate of possibility.”
Ken Robinson, TED Talks Education, Mai 2013
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